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Mittels eines Querbolzens gelagerter, verstellbarer Greifer Die Erfindung
bezieht sich auf verstellbare Greifer.
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Es sind Greifer bekannt, die mittels eines Querbolzens am Fahrzeugriad
gelagert sind und durch Verstellen wahlweise in Arbeits-und Ruhestellung gebracht
werden können.
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Es hat sich gezeigt, daß bei breiter Ausbildung der Auflageflächen
der Greifer sich Schwierigkeiten in der Unterbringung der Greiferteile bei der Ruhestellung
ergeben. Um diese Nachteile zu beheben, soll nach der Erfindung der Greifer nach
Herausziehen seines Bolzens mit am Greifer angeordneten Aussparungen hinter einen
hakenförmigen Ansatz, der außen an dem der Radmitte zugekehrten Ende des Lagerbockes
angeordnet ist, und einen zweiten hakenförmigen.Ansatz des in der Ruhestellung gegen
Verdrehen feststellbaren Greiferbolzens eingehakt werden. Durch diese Anordnung
ist es möglich, den Greifer an der Stelle der Lagerhülse, an der er schwenkbar mittels
des Bolzens am Lagerbock befestigt wird, verhältnismäßig schmal auszuführen, so
daß die sich verjüngenden Teile des Greifers in der Ruhestellung einen genügenden
Raum in der Nähe der Fahrzeugachse haben. Andererseits können diejenigen Teile,
welche in der Arbeitsstellung auf dem Reifen aufliegen, so breit hergestellt werden,
wie es für einen zuverlässigen Betrieb erforderlich ist.
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Die Sicherung gegen axiales Herausrutschen des Bolzens während des
Betriebes wird durch die Anwendung einer Exzenterscheibe erreicht, welche am Kopfteil
des Bolzens angebracht ist und die in der Riegelstellung hinter einen Stufenansatz
am Lagerbock eingreift.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem
Ausführungsbeispiel dar: Abb. i zeigt eine Ansicht auf ein Fahrzeugrad mit einer
Anzahl von Greifern in Ruhestellung und einer Anzahl anderer Greifer in Arbeitsstellung,
und A bb.2 zeigt einen Axialschnitt durch das Fahrzeugrad mit teilweiser Ansicht
der Greifer.
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Am Tragring 31 sind in gleichmäßiger Umfangsverteilung die Lagerböcke
i angeordnet, die (Abb. i) aus zwei parallel nebeneinander angeordneten Lagerwangen
2 und 3 bestehen, welche an der inneren, der Achse zugekehrten Seite mit einem winkelförmigen
Hakeneisen .I verbunden sind. An der einen Lagerwange 3 ist ein mit einer Quernut
to u11.1 einem Stufenansatz 35 versehenes Ansatzstück 5 angebracht, das in einer
Bohrung 6 einen Bolzen 7 trägt. Der Bolzen 7 weist einen schmalen Schaftteil auf,
auf welchem eine Schraubendruckfeder 8 aufgeschoben ist, die zusammen mit dem Bolzen
7 in die Bohrung 6 eingeschoben ist; die Feder 8 stützt sich auf den Stufenabsatz
der an einem Ende sich verjüngenden Bohrung 6 ab. Gegen Herausspringen ist der Bolzen
7 durch einen Splint 9 gesichert, der den Bolzen 7 mit seinem hopfende in
eine freie Quernut to hineinragen läßt.
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In diese Quernut to greift in der Sperrstellung eine an dein Greiferbolzen
i i vorgesehene Exzenterscheibe23 ein (vgl.Abb.2). Die Exzenterscheibe weist kurz
hinter ihrem größten Radiusteil einen Stufenabsatz 13 auf, so daß an der Exzenterscheibe
eine Nase entsteht, hinter welche in der Sperrstellung der Bolzen 7 einschnappen
kann. Die Exzenterscheibe 23 trägt fernerhin einen Halsen 1d.; am Ende des Bolzens
i i ist ein einseitig sich erstreckender Quergriff 15 vorgesehen.
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Der Greifer 16 weist an seinem flach gewölbten, für die Auflage auf
dem Radreifen 17 dienenden Teil 18 zwei an den Seitenkanten u11#1 parallel zueinander
verlaufende, hochkant gestellte Rippen 19 und -2o auf, die entsprechend der Verjüngung
des Greifers nach dem nahezu rechtwinklig abgebogenen Armteil 21 aufeinander zugerichtet
verlaufen. In dem Armteil ist fernerhin eine Lagerhülse 22 vorgesehen, die an einer
Seite eine Nase 3 2 trägt. mit welcher der Greifer in der Arbeitsstellung sich gegen
den Tragring 31 stützt (untere Stellung des Greifers in Abb.2). Im mittleren Teil
ist der Greifer finit einer Aussparung 2d. versehen, die für das Einhaken des Hakeneisens
q. dient. An einer Seite .ist fernerhin ein rechteckiger Schlitz 25 vorgesehen,
in den der Haken Iq. der Exzenterscheibe 23 eingreifen kann. Unterhalb dieses Hakeneisens
ist eine Bobrang 26 vorgesehen, durch welche ein geeigneteWerkzeug, beispielsweise
ein Schraubenzieher, gesteckt werden kann, um für das Abnehmen des Greifers- den
Bolzen 7 lösen zu können.
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Der Vorgang beim Auswechseln der Greifer aus der Arbeits- in die Ruhestellung
ist folgender: Der Bolzen 7 wird mittels eines Werkzeuges, welches an der Stelle
vier Quernut to gegen das untere Kopfende geführt wird, angelioben. darauf wird
der Greiferbolzen i i mittels _ des Handgriffes 15 in Richtung des Pfeiles p (Abb.
2) verdreht, bis die Exzenterscheibe 23 so weit verschwenkt ist, daß der Bolzen
7 in Richtung seiner Achse seitlich herausgezogen werden kann, ohne durch ,1e11
Stufenansatz 35 hieran gehindert zu werden. Der herausfallende Greifer wird nunmehr
mit seiner Öffnung 24 hinter das Haken Lisen .1 des Lagerbockes eingehakt und gleichzeitig
mit der Öffnung 25 hinter -den Haken 14 der Exzenterscheibe 23 eingelegt, worauf
der Bolzen i i , mittels des Handgriffes 15 in die Ruhelage zurückgebracht wird,
bis der Bolzen 7 hinter die Nase der Exzenterscheibe 23 schnappt. Soll der Greifer
wieder in die Arbeitsstellung gebracht werden, so braucht man nur mittels eines
schmalen Werkzeuges. beispielsweise eines Schraubenziehers, in die Öffnung 26 hineinzufahren
und den dahintersteckenden Federbolzen anzuheben, uni dann den Griff 15 zu verschwenken
und den Haken 1.I vom Greifer zu lösen.