DE71124C - Laterne - Google Patents

Laterne

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Publication number
DE71124C
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DE
Germany
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burner
chamber
air
chimney
glass
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71124D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. SEPULCHRE in Herstal b. Lüttich, Belgien
Publication of DE71124C publication Critical patent/DE71124C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00—Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
    • F21L19/006—Special adaptation for protection against draughts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Laterne.
Bei den in freier Luft benutzten Petroleum-Beleuchtungsapparaten, deren Brenner mit einem Kamin ausgestattet ist und die Verbrennungsluft durch einen Kanal oder durch Röhren, die in eine oberhalb des Brenners angeordnete Kammer einmünden, empfängt, ist niemals ein beweglicher Kamin, der sich nach Belieben in dieser Kammer heben oder senken oder sich daraus beseitigen läfst, angewendet.
Die Beleuchtungsapparate dieser Art, welche bisher construirt worden sind, waren ausschliefslich zur Beleuchtung von Eisenbahnwaggons bestimmt. Der untere Theil dieser Laterne ragt in den Wagen hinein, während ihr oberer Theil über das Waggöndach vorspringt. Durch diesen oberen Theil und die Seitenwandungen der Laterne tritt die Luft in die Speisekammer für den Brenner ein.
Unter solchen Umständen ist es unmöglich, bewegliche Kamine zu benutzen, d. h. Kamine, die sich heben, senken, vom Brenner wegnehmen und wieder aufsetzen lassen, ohne die Lampe theilweise aus einander zu nehmen. Aus diesem Grunde sind alle Laternen dieser Art mit unbeweglichen, in gewisser Entfernung oberhalb des Brenners aufgehängten Kaminen aus Metall versehen.
Damit nun die Laternen, welche ihre Verbrennungsluft durch einen Kanal oder durch Röhren aus einer oberhalb des Brenners gelegenen Kammer entnehmen, für den Hausgebrauch geeignet gemacht werden, sollen sie mit einem gewöhnlichen Glascylinder versehen werden, welcher verschiebbar ist, d. h. je nach Bedarf gehandhabt werden kann, ohne dafs es nöthig wäre, einen anderen Theil der Lampe von seinem Platz wegzunehmen.
Aufserdem hat man auch bei dieser besonderen Art von Apparaten nicht die Verbrennungsproducte zur Erhitzung der Verbrennungsluft durch' die Berührung der letzteren mit dem Kamin ausgenutzt.
Hieraus folgt, dafs derartige Lampen nur ein schwaches Leuchtvermögen besitzen und nicht für eine intensive Beleuchtung dienen können.
Die vorliegende Erfindung hat den doppelten Zweck, bei Brennern dieser Art von Laternen bewegliche, leicht und nach Belieben zu hand^ habende Glascylinder von der Form und Art, wie sie für diese Brenner bei gewöhnlichen Lampen gebräuchlich sind, anzuwenden, ohne dafs ein anderer Theil der Lampe verstellt werden müfste, und gleichzeitig den Brennern erhitzte Luft zuzuführen, um auf diese Weise diese Art von Laternen für jeglichen Gebrauch benutzbar zu machen und denselben ein grofses Leuchtvefmögen zu ertheilen. ■
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht im Schnitt eine Laterne mit einer oberhalb des Brenners angeordneten Kammer C, in welcher sich gleichzeitig, aber in verschiedenen Niveaus, die Entnahme der Verbrennungsluft und die Abführung der Verbrennungsproducte durch den verschiebbaren Kamin V des Brenners vollziehen.
In Fig. ι der Zeichnung tritt die Brennluft in die Kammer C durch eine einzige, in dem Boden P angebrachte Oeffnung O, welche gleichzeitig als Durchgang für den. Glascylin-
der F dient, der unten in der Galerie des Brenners steckt und dessen oberes Ende bis in den oberen Theil der Kammer C reicht. Durch den freien Raum der Oeffnung O rings um den Kamin tritt die Luft in die Kammer C. Dieser freie Raum gestattet sowohl die bequeme Einführung, wie auch Wegnahme des Cylinders, und gleichzeitig seine Handhabung. Andererseits kommt die durch diesen ringförmigen Raum eingesaugte Luft in Berührung mit den Wandungen des Glascylinders V und erhitzt sich stark an diesen Wandungen. Durch Einsetzen einer durchbrochenen Wand D in die Kammer C wird die Verbrennungsluft langer in Berührung mit den Cylinderwandungen gehalten. Aus der Kammer C wird die heifse Luft durch den Zug des Kamins V in die Röhren T eingesaugt und nach dem Brenner G geführt.
Eine für die Handhabung des Cylinders bequemere und für die Erhitzung der Luft wirksamere Einrichtung ist durch die Fig. 2 bis 4 dargestellt. Sie hat vornehmlich den Zweck, den Cylinder während der Stöfse, welche die Laterne erleiden könnte, festzuhalten, auf diese Weise zu verhindern, dafs das Glas sich verschieben und zerbrechen könnte und aufserdem, wenn letzteres zur Bedienung der Lampe in die Höhe geschoben ist, dasselbe oberhalb des Brenners aufgehängt zu halten. Hier ist der Rand der in dem Boden P der Kammer C angebrachten Oeffnung O zu zungenförmigen, aufwärts gebogenen federnden Streifen / ausgeschnitten, zwischen welchen Streifen das Glas V des Brenners mit Reibung verschiebbar ist und aufgehängt bleibt, wenn es in die Höhe geschoben ist (s. Fig. 2).
Wenn die Lampe angezündet ist, erhitzen sich die federnden Zungen / durch ihre Berührung mit dem Glas V. Die Brennerluft erhitzt sich sowohl bei Berührung mit dem Glas, als auch auf ihrem Durchgang zwischen den federnden Zungen / des Bodens P und gelangt stärker erhitzt in die Kammer C und zum Brenner G.
Diese Einrichtungen gestatten demnach die leichte Benutzung und bequeme Handhabung der gewöhnlichen Glascylinder jeder Art in den Laternen mit Luftzuführungskammer, die oberhalb des Brenners angeordnet ist, und liefern dem Brenner vorgewärmte Luft.
Die federnden Zungen / gestatten, indem sie das Glas in der Höhe halten, dafs man sich zur Bedienung der Lampe beider Hände bedienen kann.
Die federnden Zungen lassen sich auch an einem oberhalb der Lampe angeordneten Reflector anbringen. In diesem Falle dienen die federnden Zungen blos dazu, den Glascylinder aufgehängt zu halten, wenn er in die Höhe gehoben ist, damit man den Brenner bedienen kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Bei Mineralöllaternen, deren Luftspeisekammer für den Brenner oberhalb dieses letzteren angeordnet ist und mit demselben durch einen Kanal oder Röhren in Verbindung steht:
1. Die Anwendung eines unten durch die Brennergalerie gehaltenen beweglichen Kamins, der bis in die Luftspeisekammer durch die für Zuleitung der Luft in diese Kammer dienende Oeffnung durchgeführt ist.
2. Die Ausbildung der unter 1. bezeichneten Zuführungsöffnung der Luft in solcher Weise, dafs ihr Rand zu zungenförmigen, aufwärts gebogenen federnden Streifen Z ausgeschnitten ist, die dazu dienen, die Unbeweglichkeit des Kamins bei Stöfsen zu sichern und denselben aufgehängt zu halten, wenn er in die Höhe geschoben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71124D Laterne Expired - Lifetime DE71124C (de)

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