DE711205C - Schutzeinrichtung fuer druckluftisolierte elektrische Geraete - Google Patents
Schutzeinrichtung fuer druckluftisolierte elektrische GeraeteInfo
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Classifications
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/40—Structural association with built-in electric component, e.g. fuse
- H01F27/402—Association of measuring or protective means
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Description
- Schutzeinrichtung für druckluftisolierte elektrische Geräte Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzeinrichtung für druckluftisolierte, elektrische Geräte, beispielsweise Transformatoren, Spannungs- oder. Stromwandlern, die mit einem auf Überdruck ansprechenden Sicherheitsorgan, insbesondere einer Druckluftmembran, versehen sind und deren Druckluftzufuhr über ein Rückschlagventil erfolgt.
- Bei druckluftisolierten, elektrischen Geräten- wird ein mit Druckluft gefüllter Kessel verwendet, der über eine Druckluftleitung und ein Rückschlagventil in ständiger Verbindung mit einem Vorratsbehälter steht, so daß der Druck der isolierten Luft, die die elektrischen Teile umgibt, auf einem konstanten Wert erhalten bleibt. Um das Gerät im Störungsfalle gegen einen plötzlichen Druckanstieg im Kessel zu schützen, wird die Sicherheit erhöht, wenn außer dem ,auf 'konstanten Druck der Versorgungsdruckluft regelnden Sicherheitsorgan noch eine Sicherheitsvorrichtung, beispielsweise ein Ventil, am Kessel selbst angebracht wird, die bei einem bestimmten Überdruck anspricht und somit den Kessel entlastet. Es hat sich aber gezeigt, daß bei sehr schweren Störungen, beispielsweise langdauernden Kurzschlüssen, Blitzschlägen usw., die mit einem Lichtbogen verbunden sein können, die Wirkung dieses Lichtbogens angefacht wird, wenn nur der Kessel des Gerätes mit einem Sicherheits-. ventil versehen ist, das den Luftdruck im Kessel wohl senkt, aber gleichzeitig über das Rückschlagventil dauernd frische Druckluft und damit neue Mengen Sauerstoff dem Kessel zuströmen läßt. Um daher die Schäden einer solchen Störung auf ein Mindestmaß zu beschränken und vor allem auch eine Zerstörung des Kessels zu vermeiden, ist es wichtig, die elektrischen Teile des Gerätes möglichst in einem raucherfüllten Raum zu belassen und nicht dem Luftstrome von der Druckluftzuleitung her auszusetzen. Die Unterbindung der Luftzufuhr zum Kessel im Stör rungsfall könnte natürlich in der Weise erfolgen, daß mit dem Ansprechen des über=; drucksicherheitsorgans gleichzeitig ein Absperrventil in der Luftzufuhrleitung betätigt wird. Eine solche Anordnung würde aber eine verhältnismäßig verwickelte und kostspielige zusätzliche Einrichtung bedeuten und kommt daher praktisch kaum in Frage.
- Gemäß der Erfindung werden nun die erwähnten Bedingungen dadurch erreicht, daß die Ventilöffnung des Rückschlagventils in Richtung der im Gefahrfall entstehenden üffnung des Sicherheitsorgans angeordnet ist, so daß beim Öffnen des Sicherheitsorgans die durch das Rückschlagventil nachströmende Druckluft unmittelbar über das Sicherheitsorgan ins Freie entweicht. Im Falle eines Brandes im Gerät infolge einer Störung bleiben also die elektrischen Teile in einen Rauchmantel gehüllt, der ein Weiterbrennen des Isoliermaterials unter der Wirkung des den Brand gegebenenfalls einleitenden Lichtbogens verhindert.
- An Hand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert, und zwar zeigt die Figur ein vereinigtes Sicherheitsorgan und Rückschlagventil für ein druckluftisoliertes, elektrisches Gerät im Längsschnitt.
- D'ie elektrischen' Teile des -Gerätes i sind in einem mit Druckluft gefüllten Kesse12 untergebracht. An geeigneter Stelle an der Kessehvand ist ein Rohrstutzen 3 angeordnet, beispielsweise .angeschweißt, ,an dessen äußerem Ende ein auf überdruck ansprechendes Sicherheitsorgan befestigt ist. Als Sicherheitsorgan wird vorzugsweise eine Druckmembrane 4. aus dünnem Kupferblech verwendet, die mittels eines Druckringes 5 und einer überwurfmutter 6 im Rohrstutzen 3 festgeklemmt wird. Diese einfache Art des Einbaues der Druckmembrane 4 ist von größem Vorteil, wenn die Membran 4 infolge eines unzulässigen Überdruckes im Kessele reißt und ersetzt werden muß. Die Zufuhr der Druckluft zum Gerät erfolgt über ein Rück-;_schlagventi17, wobei die Luft im Kessele ständig auf einem bestimmten Druck gehalten wird. Dieses Rückschlagventil7 ist in den Rohrstutzen 3 eingebaut, und zwar so, daß die Ventilöffnung 8 in Richtung der Austrittsöffnung des Sicherheitsorgans, also der Membran 4 liegt. Die aus dem Rückschlagventil 7 austretende Druckluft wird daher immer in erster Linie gegen die Druckmembran 4 gerichtet sein, und im Störungsfalle wird die nachströmende Luft, ohne die elektrischen Teile des Gerätes i zu bestreichen, unmittelbar über das geöffnete Sicherheitsorgan in die Umgebung strömen. In der Figur ist die Strömungsrichtung der durch das Rückschlagventil7 zugeführten Druckluft durch einen Pfeil angedeutet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzeinrichtung für druckluftisolierte elektrische Geräte, beispielsweise Transformatoren, Sp,annungs- oder Stromwandler, die mit einem auf Überdruck ansprechenden Sicherheitsorgan, insbesondere einer Druckluftmembran, versehen sind und deren Druckluftzufuhr über ein Rückschlagventil erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilöffnung (8) des Rückschlagventils (7) in Richtung der im Gefahrfall entstehenden Öffnung des Sicherheitsorgans (4) angeordnet ist, so daß beim Öffnen .des Sicherheitsorgans (4) die durch das Rückschlagventil (7) nachströmende Druckluft unmittelbar über das Sicherheitsorgan (4.) ins Freie entweicht.
- 2. Schutzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil (7) für die Luftzufuhr zum Kessel (2) im Rohrstutzen (3) des Sicherheitsorgans (4) eingebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA90731D DE711205C (de) | 1940-01-17 | 1940-01-17 | Schutzeinrichtung fuer druckluftisolierte elektrische Geraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA90731D DE711205C (de) | 1940-01-17 | 1940-01-17 | Schutzeinrichtung fuer druckluftisolierte elektrische Geraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE711205C true DE711205C (de) | 1941-09-27 |
Family
ID=6950854
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA90731D Expired DE711205C (de) | 1940-01-17 | 1940-01-17 | Schutzeinrichtung fuer druckluftisolierte elektrische Geraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE711205C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE830399C (de) * | 1949-05-17 | 1952-02-04 | Westphal Helmut | Einsatzkörper für Heinzvorrichtungen, wie Oefen, Herde o. dgl. |
-
1940
- 1940-01-17 DE DEA90731D patent/DE711205C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE830399C (de) * | 1949-05-17 | 1952-02-04 | Westphal Helmut | Einsatzkörper für Heinzvorrichtungen, wie Oefen, Herde o. dgl. |
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