DE71032C - Papierstoffmühle - Google Patents

Papierstoffmühle

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Publication number
DE71032C
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DE
Germany
Prior art keywords
pulp
knives
container
nozzle
pulp mill
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71032D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. sheldon in Wells, Grafsch. Somerset, England
Publication of DE71032C publication Critical patent/DE71032C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00—Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/02—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
    • B02C7/08—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs with vertical axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 55: Papierfabrikation.
Papierstoffmühle.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, den Zeug in und um ein rundes Gefäfs in beständiger und regelmäfsiger Circulation zu erhalten, wobei derselbe zwischen zwei mit Messern besetzten Ringen hindurchgedrängt wird; einer dieser Ringe rotirt und bewirkt nicht nur die Zerkleinerung der Fasern bis zur gewünschten Feinheit, sondern unterhält auch die Circulation.
α ist ein Behälter von cylindrischer Form, der während der Arbeit bis nahe zum Rande mit Wasser gefüllt ist, in welchem der auf Zeug zu verarbeitende Faserstoff suspendirt ist. b ist ein senkrechter Stutzen in der Mitte des Behälters und innerhalb dieses ist ein hohler Ständer c angeordnet, d ist eine senkrechte Achse, die durch den Ständer hinaufgeht; sie wird .durch einen Riemen auf der Scheibe d1 getrieben, e ist eine Scheibe auf der Achse, welche eine Schwalbenschwanznuth enthält, in die eine Anzahl von stählernen Messern el e' derart eingesetzt sind, dafs ihre Schneiden radial stehen, f1/1 sind ähnliche Messer an einem festen Ring /, der vom Stutzen b getragen wird. Am unteren Theil des Stutzens b befindet sich eine Eintrittsöffnung b1, durch welche der Brei aus dem Behälter in den Stutzen eintritt. Der Boden £>2, Fig. 3, des Stutzens steigt spiralförmig von der Oeffnung b1 zur Linie bs auf. Der Zweck dieser schiefen Ebene ist, Wirbelbildung im Stutzen zu verhüten. Die Drehung der Scheibe e bewirkt, dafs der Brei im Stutzen aufsteigt und zwischen den Messern hindurch nach aufsen strömt; der Brei wird dabei von den Messern verarbeitet. Beim Austritt zwischen den Messern wird der Brei vom Deckel g aufgenommen, um welchen die schneckenförmig gekrümmte Rippe h herumgeht. Die Rippe h leitet den Brei zum Umfang des Behälters und zum oberen Theil g1 des Deckels g, welcher von den Messern aus etwas nach aufwärts geneigt ist; vom Theil gl des Deckels g geht eine zweite schiefe Ebene aus, über welche die Flüssigkeit in den ä'ufseren Theil des Behälters zurückkehrt; diese schiefe Ebene wird von der spiralförmigen Wand i gebildet, die den Stutzen b theilweise umgiebt und, beim Theil gl des Deckels g beginnend, bis an den Boden des Behälters führt. Die Bewegung des Breies geht sonach über diese schiefe Ebene i herab, um den Behälter bis unter den Deckel g und die Wand i. Dort trifft der Brei auf die schiefe Wand k, welche den Brei zur Oeffnung bl leitet, er tritt in den Stutzen und geht wieder zwischen den Messern hindurch, wie bereits beschrieben wurde. Das Fufslager der Welle d trägt eine Schraube und kann durch ein Vorgelege / gedreht werden, um die Scheibe e zu heben und zu senken und die Einstellung der Messer e1 und f1 zu bewerkstelligen.
Es ist nicht wesentlich, dafs der Behälter rund sei, er kann auch länglich sein; die Circulation ist dann durch eine Wand zu regeln.
Auch brauchen die Schneiden der Messer e1/1 nicht waagrecht zu sein, sie können auch auf konischen Scheiben angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Stoffmühlen mit waagrechten Mahlscheiben die Führung des von den Mahlscheiben e f kommenden Papierstoffes in doppeltem Kreislauf über die waagrechte Scheidewand g mit schneckenförmiger Rippe h und spiralförmigem Boden i nach unten, längs der schiefen Wand k durch Oeffnung b1 des Stutzens b nach innen und über den spiralförmigen Boden b'2 aufwärts in solcher Weise, dafs der zulaufende Strom von dem ablaufenden getrennt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71032D Papierstoffmühle Expired - Lifetime DE71032C (de)

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