DE71007C - Doppelpresse für Filzschuh und Filzplatten - Google Patents

Doppelpresse für Filzschuh und Filzplatten

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DE71007C
DE71007C DENDAT71007D DE71007DA DE71007C DE 71007 C DE71007 C DE 71007C DE NDAT71007 D DENDAT71007 D DE NDAT71007D DE 71007D A DE71007D A DE 71007DA DE 71007 C DE71007 C DE 71007C
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DE
Germany
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felt
plates
shoes
shoe
double press
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71007D
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English (en)
Original Assignee
M. nordheimer in Greiz und H. winkler in Zwickau, Sachsen
Publication of DE71007C publication Critical patent/DE71007C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/24Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by rack-and-pinion means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \t
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Gebrauch bei der Filzschuhfabrikation und besteht in einem Prefswerk, durch welches an einer gröfseren Anzahl von fertigen Schuhen die Formgebung der Sohlen . und zugleich eine Pressung der Filzlagen vorgenommen werden kann, aus welchen die Sohlen geschnitten werden.
Bisher wurden die ausgeschnittenen Sohlen einzeln in Gufsformen nach der Form der Fufsfläche gebogen und dann mit dem über den Fufs gehenden Stoff vereinigt. Dieses Verfahren ist nicht nur zeitraubend, sondern auch für die ganze Fabrikation unzweckmäfsig, weil die gebogene Sohle sich nicht so gut und bequem mit dem Oberstoff verbinden läfst, wie es der Fall ist, wenn die Sohle bei der Anbringung des genannten Stoffes noch die gerade Gestaltung hat. Um daher an dem fertigen Schuh die Formgebung der Sohle zu bewerkstelligen, kommen die in Fig. 1 der Zeichnung dargestellten Formstücke α b zur Anwendung, wovon der Theil α mit dem vorderen Ende in den Schuh gesteckt wird, während der Theil b als Unterlage für die Sohle dient. Der erstere Theil ist am hinteren Ende erhöht und in eine Fläche ausgebildet, welche von oben den Druck aufnimmt.
Das in der Fig. 2 in der Vorderansicht und in Fig. 3 in der Seitenansicht dargestellte Prefswerk ist nun so eingerichtet, dafs eine Anzahl der mit den Formstücken zusammengesetzten Schuhe im oberen Theil der Maschine zwischen den Prefsplatten pp unter Druck gestellt und während der Zeit der Pressung im unteren Theil zwischen die Prefsplatten P1 ρλ eine neue Serie zu formender Schuhe eingesetzt werden kann, dafs ferner in einem weiteren Theil der Maschine die in diesem zwischen den Prefsplatten p.2 p2 . . . untergebrachten Filzlagen den vor ihrer Verarbeitung zu Schuhsohlen erforderlichen Druck erhalten können. Die Pressung wird mit Hülfe einer windenartigen Vorrichtung hervorgebracht, indem durch die Kurbel k die verzahnte Druckstange d mittels der Uebersetzungsräder ^ \ je nach der Drehungsrichtung nach oben oder nach unten bewegt wird. Bei der Aufwärtsbewegung werden, wie in der Zeichnung veranschaulicht, die zwischen den Platten ρ ρ liegenden Schuhe geprefst, wobei unten die an der Druckstange befestigte Platte P1 gehoben wird. Durch Einklinkung der Kurbelwelle werden nun oben die Schuhe unter Druck gehalten und während dieser Zeit zwischen die Prefsplatten ρΎ px ebenfalls Schuhe eingesetzt, nachdem vorher eine Anzahl Filzlagen zwischen die Prefsplatten p2 gebracht worden sind. Die oberen Schuhe haben innerhalb der Zeit des Einlegens der unteren Serie und der Filzlagen lange genug unter Druck gestanden, so dafs die Sohlen die gewünschte, dauernde Gestaltung erhalten haben, und es kann nun die obere Pressung aufgehoben werden, womit die am unteren Ende der Druckstange befestigte Prefsplatte zur Druckausübung abwärts bewegt wird. Alsdann ist nach Heraus-
nähme der geprefsten Schuhe der obere Theil der Presse wieder zur Aufnahme anderer Schuhe mit geraden Sohlen frei.
Anstatt der windenartigen Druckvorrichtung kann auch eine Schraubenpressung Anwendung finden, d. h. die verzahnte Druckstange kann durch eine Schraube ersetzt werden. .

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Doppelprefswerk zum Formen der Sohlen an fertigen Filzschuhen, mit welchem dadurch ohne Unterbrechung gearbeitet werden kann, dafs die zwischen Formstücken (a b) liegenden Schuhe abwechselnd in einer Partie auf einer oberen Prefsplatte (p) in einer weiteren, inzwischen eingelagerten Partie unter einer unteren Prefsplatte (px) gedrückt werden können, indem die genannten Prefsplatten durch eine zwischen denselben angeordnete Druckvorrichtung abwechselnd bethätigt werden. Ein Prefswerk der unter ι. gekennzeichneten Art, bei welchem der untere Theil durch Anordnung einer losen Gegenplatte (px) und Zwischenplatten (p.2) zu einer Filzlagenpresse ausgebildet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71007D Doppelpresse für Filzschuh und Filzplatten Expired - Lifetime DE71007C (de)

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