DE709898C - Fortschaltrelais fuer selbsttaetige Steuerungen elektrischer Triebfahrzeuge - Google Patents
Fortschaltrelais fuer selbsttaetige Steuerungen elektrischer TriebfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L15/00—Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
- B60L15/10—Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for automatic control superimposed on human control to limit the acceleration of the vehicle, e.g. to prevent excessive motor current
- B60L15/12—Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for automatic control superimposed on human control to limit the acceleration of the vehicle, e.g. to prevent excessive motor current with circuits controlled by relays or contactors
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- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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Description
- Ewtschaltrelais für selbsttätige Steuerungen elektrischer Triebfahrzeuge Bei - selbsttätigen Steuerungen ielektrigcher Triebfahrzeuge hat das Fortschaltrelais den Zweck, den Antrieb der Steuerung derart zu überwachen, daß der gegebenenfalls einstellbare Mindestwert des Anfahrstromes auf den einzelnen Schaltstufen -und damit die ihm,entsprechende Anfahrzugkraft gleichbleibend erhalten wird. So ergibt sich auch für die mittlere Beschleunigung während der Anfahrt ein nahezu gleichbleibender Wert.
- Enthält die Schaltung auch Feldschwächungsstufen, so werden diese mit Vorteil in die selbsttätige Fortschaltung einbezogen. Benutzt man nun ein Fortschaltrelais, dessen Spule vom Triebmotorstrom durchflossen wird, so nimmt der Mindestwert der Anfahrzugkraft (die Schaltzugkraft) auf jeder Feldschwächungsstufe um so mehr ab, je größer die Feldschwächung ist. Dieses Absinken der Anfahrzugkraft ivirkt sich besonders unangenehm aus, wenn, um Widerstände zu sparen und mit der vorhandenen Steuerung möglichst viele Anfahrstufen zu erhalten, die Feldschwächungsstufen auch zwischen den einzelnen Motorgruppierungen angesteuert werden.
- Zur Aufrechterhaltung der ursprünglichen Anfahrzugkraft sind iauf den Feldschwächungsstufen zusätzliche, auf höheren Schaltstrom eingestellte Fortschaltrelais verwendet wo ' r den. Man kann auch das für die Anfahrstufen bei vollem Feld verwendete F#rtschaltreIals durch stufenweise Änderung der Amperewindungen einer Regelungsspule Moder der Federcharakteristik auf den Feldschwächungsstufen bei höheren Strömen ansprechen lassen.
- Ein solches Fortschaltrelais erfordert zusätzliche ' Schaltmittel. Außerdem geht hier die Propartionalität mit dem Ankerstrom der auf das -Relais wirkenden Amperewindungen verloren, Dasselbe. ist von einem sich auf Bahrimotoren mit Nebenschluß- oder Sondererregung beziehenden Vorschlag ein-es Regelungsrelais mit mehreren vom Ankerstroni und vom Feldstrom durchflossenen Wicklun-.-gen zu sagen.
- Das Fortschaltrelais gemäß der Erfindpngfür selbsttätige Steuerungen elektrisclier Triebfahrzeuge mit Feldabschwächung der Reihenschlußtriebniotoren vermeidet diAe Nachteile. Zu diesem Zwecke werden erfindungsgemäß die Ansprechamperewindungen durch das Zusammenwirken mindestens zweier Spulen erzeugt, von denen eine ständig den Ankerstrom und die übrigen Ströme führen, deren Größe vom Ankerstrom und vom Feldschwächungsgrad abhängt. Zusätzliche Schaltmittel sind vollständig vermieden. Da beide Spulen Ströme führen, die dem Ankerstroni verhältnisgleich sind, ist auch die auf das Relais wirkende Gesamtamperewindungszahl dieser Spulen dem A-ukerstrom. verhältnisgleich. Das Relais unterscheidet sich daher in dieser Hinsicht nicht von einem gewöhnlichen Fortschaltrelais mit einer einzigenvoni Hauptstrom durchflossenen Spul.e.
- Die Schaltung des Fortschaltrelais ist beispielsweise in den Fig. i bis 3 der schematischen Zeichnung für eine einmotürige Ausrüstung dargestellt. In den Figuren bedeutet i den Stromabnehmer, 2 den Anfahrwiderstand mit Stufenschaltvorrichtung, 3 den Anker und 8 die Feldwicklung des Triebmotors. Die Yeldschwächungsschalter4 schalten den Feldschwächungswiderstand7 bzw. in Fig. 3 die Feldwicklungsteile 15 und 16. 5 ist eine im Nebenschlußkreis eingeschaltete Induktivität. Das Fortschaltrelais 6 hat die im Hauptstromkreis liegenden Spulen 9 und i o bzw. 9, 13 und 14 in Fig. 3. Mit der Spule i i ist eine Regelungsmöglichkeit des Relais zu anderen Zwecken angedeutet. Der Kontakt 12 schließt beim Abfallen des Relais 6 die Zuleitung zum Stufenschalterantrieb.
- In Fig. i ist die Spule 9 vom Ankerstrum, die Spule io vom Feldstrom durchflossen. Beide wirken in gleicher Richtung auf den magnetischen Kreis des Relais. je größer die Feldschwächung, d.h. je kleiner der Feldstrom ist, desto höher ist der Ankerstroni, bei dem das Relais abfällt.
- In Fig. 2 ist die Spule 9 vorn Ankerstrom, die Spule io aber vom Nebenschlußstroni durchflossen. Beide wirken leinander entgegen. je größer die Feldschwächung, d.h. je größer der Nebenschlußstrern ist, desto höher ist wieder der Ankerstrorn, bei dem das Relais abfällt.
- In Fig.. 3, bei der die Feldschwä#hün durch Windungsabschal.tung erfolgt, sind bei vollem Feld die in gleicher Richtung wirkenden Spulen 9, 13, 14 eingeschaltet. Bei Ab- schaltung des Feldwicklungsteils 15 fällt die Spule 13 aus, und bei Abschaltung der Wick-Jungsteile 15 und 16 fallen die Spulen 13 und 14 aus, so daß auch hier mit zunehmender Feldschwächung der Abfallstrom des Relais höher wird.
- Durch entsprechende Bemessung des Windungszahlverhältnisses der Spuleng und io bzw. 9, 13 und 14 usw. kann der Verlauf der Schaltzugkraft auf den Feldschwächungsstufen beeinflußt werden. Ist bei gegebener Gesamtwindungszahl der Hauptstromspulen die Windungszahl der Spule io bzw. der Spule 13 und 14 gleich Null, d.h. sind diese Spulen gar nicht vorhanden und befinden sich sämtliche Windungen auf der Hauptstromspuleg, so nimmt, wie üben dargelegt, die Schaltzugkraft mit zunehmender Feldschwächung ab. Durch übertragung zunehmender Windungszahl auf die Spule io bzw. die Spulen 13 und 14 wird die Abnahme der Schaltzugkraft vermindert. Bei einem bestimmtenVerhältnis der Windungszahlen der Spulen 9 und io bzw. 9, 13, 14 wird die Schaltzugkraft bei mindestens einem Feldschwächungsgrad gleich der bei vollem Feld. Wird dieses Verhältnis noch mehr erhöht, so kann sogar eine Zunahme der Schaltzugkraft mit zunehmender Feldschwächung erreicht werden.
Claims (2)
- PATE NT AN SPRÜ CII LE: i. Fortschaltrelais für selbsttätigeSteuerungen elektrischer Triebfahrzeuge mit Feldschwächung der Reihenschlußtriebmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechamperewindungen durch das Zusammenwirken mindestens zweier Spulen erzeugt werden, von denen einte ständig den Ankerstrom und die übrigen Ströme führen, deren Größe vom Ank-erstrom und vom Feldschwächungsgrad abhängt.
- 2. Fortschaltrelais nach Anspruch i für Triebfahrzeuge mit Feldschwächung der Triebinotoren durch Nebenschlüsse zu den Feldwicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechamperewindungen durch die Summe der Amperewindungen zweier Spulen erzeugt werden, von denen die eine vom Ankerstrom, die andere vom Feldstrom der Triebniotoren durch-flossen wird. 3. Fortschaltrelais nach Anspruch i für Triebfahrzeuge mit Feldschwächung der Triebmotoren durch NebenschJüsse zu den Feldwicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechamperewindungen durch die Differenz der Ampierewindungen zweier Spulen erzeugt werden, von denen die eine vom Ankerstrom der Triebmotoren, die andere vom Nebenschlußstroni der Triebmotorfelder durchflossen wird. 4. Fortschaltrelais nach Anspruch i für Triebfahrzeuge mit Feldschwächung der Triebmotoren durch Windungsabschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß dieAnsprechamperewindungen durch die Summe- bzw. Differenz der Amperewindungen zweier ,Oder mehrerer vom Triebmotorstrom durcliflossener Spulen -erzeugt werden, von denen eine ständig, die übrigen nur eing#schaltet sind# wenn der zu ihn-en gehörige Feldwicklungsteil zu- bzw. abgeschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH709898X | 1939-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE709898C true DE709898C (de) | 1941-08-29 |
Family
ID=4530688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM145858D Expired DE709898C (de) | 1939-07-13 | 1939-08-15 | Fortschaltrelais fuer selbsttaetige Steuerungen elektrischer Triebfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE709898C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1085186B (de) * | 1958-08-01 | 1960-07-14 | Licentia Gmbh | Anordnung zur Regelung der Bremskraft bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen |
-
1939
- 1939-08-15 DE DEM145858D patent/DE709898C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1085186B (de) * | 1958-08-01 | 1960-07-14 | Licentia Gmbh | Anordnung zur Regelung der Bremskraft bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen |
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