-
Schaltungsanordnung zur Umsteuerung der durch eine Potentialwahl gegebenen
Schaltkriterien in Nummernstromstoßreihen Die vorliegende Erfindung bezieht sich
auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Umsetzung der durch eine
Potentialwahl nacheinander gegebenen Schaltkriterien in Nummernstromstoßreihen.
-
Es sind bereits Anordnungen vorgeschlagen worden (Patent 683 701,
ausgegeben am 13. November r939), bei denen zur Speicherung von Schaltaufträgen
Kondensatoren als Speicherelemente dienen, durch deren Aufladung der Schaltauftrag
gespeichert und bei denen die den jeweiligen Schaltauftrag kennzeichnende Ladung
jedes Kondensators durch einen den Ladestrom bestimmenden Widerstand und ein die
konstante Ladezeit bestimmendes Element bestimmt wird.
-
Die vorliegende Erfindung bezweckt *nun, eine Anordnung zur Umsetzung
der durch eine Potentialwahl gegebenen Schaltkriterien in Nummernstromstoßreihen
zu schaffen, bei der die Empfänger zentral angeordnet einer Mehrzahl von Anschlußstellen
(Geberstellen) zugänglich sein können, bei der also die Beeinflussung der Empfänger
über Verbindungsleitungen in betriebssicherer Weise möglich wird. Es sollen über
vweiadri.ge Anschlußleitungen ,durch jeweils eine einmalige Schaltmaßnahme unterschiedliche
Schaltaufträge nacheinander in nachgeordneten Stellen übermittelt werden können,
ohne daß an den Anschlußleitungen Nummernscheiben, die entsprechend den Schaltaufträgen
eine verschiedene Anzahl von Stromstößen übermitteln, verwendet werden. Erreicht
wird dies dadurch, daß sowohl die durch einen Potentialvorgang an einer Anschlußstelle
gegebenen unterschiedlichen Kriterien als auch die zur Steuerung eines Anschaltwählers
in der Zentrale erforderlichen Anreize derart über die' gleiche zweiadrige Anschlußleitung
wirksam werden, daß für die Auswertung jeder Zustandsänderung an der Anschlußleitung
durch
bei Vornahme jedes Potentialvorganges über die zweiadrige
Anschlußleitung beeinflußte Schaltmittel ein anderer Kondensator an die anrufende
Leitung an- und abgeschaltet wird, Es sind Anordnungen bekannt, bei denen mit Hilfe
von Kondensatoren Kennzeichnul, gen an bestimmte Kontakte von Drehwählern;' an deren
Bankkontakte mehrere Gruppen von Leitungen angeschlossen sind und die als L eitun,-s-
oder Gruppenwähler in Anlagen mit Wählerbetrieb Verwendung finden, angelegt werden.
Bei diesen Wählern werden die Lade-bzw. Entladeströme der Kondensatoren derart zur
Kennzeichnung der gewünschten Leitungsgruppe benutzt, daß über den jeweils durch
eine Numtnernstromstoßreihe erreichten Kennzeichnungskontakt des Wählers Kondensatoren
aufgeladen werden und bei Erreichen des der entspreihenden Leitungsgruppe zugeordneten
Gruppenkontaktes über ein Gruppenrelais zur Entladung gelangen. Eine Beeinflussung
der Kondensatoren über eine Verbindungsleitung durch eine Potentialwahl erfolgt
bei diesen Anordnungen nicht. Auch kann hier ein und derselbe Kondensator nicht
unterschiedliche Schaltaufträge auswerten.
-
Andere erfindungsgemäße Einzelheiten bestehen in folgendem: Die Zeitspanne,
während der ein Speicherkondensator angeschaltet ist, wird selbsttätig durch den
Anschaltwähler festgelegt, während die Anschaltung eines Speicherkondensators jedoch
erst bei der Kennzeichnungsmaßnahme an der anrufenden Stelle vorgenommen wird.
-
Die Steuerung der die Speicherkondensatoren zum Zwecke des _A.bgreifens
anschaltenden Schaltwerke erfolgt unabhängig von den Speichervorgängen durch die
die Spannung an den Speicherkondensatoren auswertenden Abgreifschaltwerke.
-
Letztere können vorübergehend mit den Speichern verbunden werden und
bleiben nur so lange angeschaltet, als im Speicher Schaltaufträge vorliegen. Bei
säumiger Einstellung der Speicher erfolgt eine Abschaltung der Abgreifer nach Abgriff
des letzten der bisher gespeicherten Aufträge, worauf bei Fortsetzung der Speicherung
eine erneute Anschaltung eines Abgreifers erfolgt, der die einlangenden zur Vollendung
der Verbindung dienenden restlichen Schaltaufträge auswertet.
-
Es ist demnach nicht erforderlich, daß ein und derselbe Abgreifer
ein und dieselbe Verbindung vollendet. Es können vielmehr bei verzögerter Wahl verschiedene
Abgreifer bei einer Verbindungsherstellung betätigt werden.
-
Bei Anschaltung eines Speicherkondensators erfolgt jedesmal eine Stromumkehr
auf der zweiadrigen Anschlußleitung, so daß durch Hintereinanderschaltung eines
Gleichrichters mit (lein Mikrophon der anrufenden Stelle der Einfluß des Mikrophons
auf den jeweils eingeschalteten Schleifenwiderstand völlig aufgehoben wird und so
eine sehr ge-.'Wue Einstellung des Widerstandes an der ',rufenden Stelle zur Kennzeichnung
eines #A.*altauftrages ,durchgeführt werden kann.
-
Zeichnungen zeigen (las für das Verständnis der Erfindung Wesentliche
und offenbaren weitere erfindungsgemäße Einzelheiten.
-
Auf das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel ist die
Erfindung nicht beschränkt. Mit TL ist eine Teilnehmerstelle bezeichnet, der an
Stelle einer Nummernscheibe ein noteiliger Tastenstreifen zugeordnet ist, auf welchem
die gewünschte Nummer nacheinander durch Betätigung entsprechen-(ler Tasten eingestellt
wird. Die Betätigung der Tasten selbst kann in beliebigen Zeitabständen erfolgen.
Das Prinzip der Ausbildung der Tasten ist in den Fig. z und 3 schemätisch dargestellt.
-
Die einzelnen Teilnehmerleitungen werden über Vorwähler VW mit den
nachgeordneten Einrichtungen GW in Verbindung gebracht. Sie sind durch die regelbaren
Widerstände Wa und Wb auf einen einheitlichen Widerstand abgeglichen. Die Aufnahme
der gedrückten Ziffern erfolgt durch Abgreifen von bestimmten Spannungen an einem
aus Widerständen gebildeten Spannungsteiler an der Sprechstelle und Aufspeicherung
dieser Spannungen durch Kondensatoren Sc,-Sc3 im Amt. ! Sobald eine der Tasten an
der Sprechstelle TL gedrückt wird, wird, wie später ausführlicher lyeschrieben,
(las Potential an den Adern La. und Lb im Amt umgekehrt, so daß der Einfluß
des Mikrophons Mi durch den Gleichrichter GL aufgehoben wird. Die Amschaltung der
die einzelnen Kennzeichnungen aufnehinenden Kondensatoren Sc,-Sc, erfolgt über den
Wähler W,, dem die Schaltarme i w,, 770, zugeordnet sind. Diese Schaltarme werden
durch den Drehmagneten DW, schrittweise weitergeschaltet. Der Wähler W2 schaltet
die einzelnen Kondensatoren nacheinander an, wodurch der über den Anrufsucher
AS,
angeschaltete Abgreifer AB entsprechend den Speicherungen in den
Kondensatoren Stromstoßreihen bestimmer Anzahl von Stromstöt3en erzeugt. Der Abgreifer
AB ist. derart angeschaltet, daß er nach Aussendung einer Stromstoßreihe
selbsttätig abgeschaltet wird; wenn zwischen den von der anrufenden Stelle auszusendenden
Kennzeichen zu große Pausen eintreten. Ist der Abgreifer abgeschaltet worden, so
wird bei Fortsetzung der Wahl an der anrufenden Stelle ein erneutes Anlassen eines
Anrufsuchers durchgeführt und ein freier Abgreifer erneut angeschaltet.
Leitet
der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle TL eine Verbindung ein, so kommt bei
Abheben des Hörers durch Schließen des Hakenumschalters Hu ein Anlaßstromkreis für
den Vorwähler VW zustande. Der Vorwähler sucht in freier Wahl eine freie abgellende
Leitung auf. Findet er die auf der Zeichnung dargestellte Leitung frei, so wird
unter Durchschaltung der Sprechadern folgender Prüfstromkreis hergestellt: Erde,
Batterie, nicht dargestellte Prüfschaltmittel, Schaltarm cvw, Kontakt 8a, Kopfkontakt
i i hgza des Gruppenwählers GW, Erde. Nach der Durchschaltung,der Sprechadern wird
das Relais A über seine Wicklungen I und II in folgendem Stromkreis über die an
der anrufenden Stelle TL hergestellte Schleife erregt: Lrde, Batterie, Wicklung
I des Relais A, Schaltarm i w1 des Wählers W1 in Stellung o, Schaltarm avw des Vorwählers
VW, Widerstand Wa, Leitung La, Hakenumschalter Hei, Taste Ta, Gleichrichter
GL, Übertrager Ue, Leitung Lb, Widerstand Wb, Schaltarm bvw des Vorwählers VW, Schaltarm
2 w1 des Wählers Wt, Wicklung II des Relais A, Erde. Das Relais A betätigt seine
Kontakte und öffnet am Kontakt 8 a den Kurzschluß des Belegungsrel.ais Ct, so daß
dieses im Belegungsstromkreis anspricht. Das Relais C, betätigt seine Kontakte und
stellt durch Kontakt i cl einen Haltestromkreis für sich selbst her, der unabhängig
von der Betätigung des Kopfkontaktes i i hga,aufrechterhalten wird. Die Kontakte
9 a und ioa werden geöffnet, ohne daß besondere Schaltvorgänge vorgenommen werden.
Bei Erregung des Relais Cl wird durch Betätigung der Kontakte 5 c, und 6c, der Prüfstromkreis
für ,das Relais P des Gruppenwählers GW vorbereitet. Der Kontakt 7 c1 schaltet den
Schaltarm 5 w- des W'ä'hlers W2 ab. Der Kontakt 2 cl bereitet einen Stromkreis für
die Wicklung II des Relais C2 vor. Der Kontakt 3 cl bereitet einen Erregerstromkreis
für den Drehmagneten DWt vor, der beim ersten Abfall des Relais A bei Schließen
des Kontaktes io a wirksam wird. Die anrufende Stelle erhält nach Ansprechen des
Relais A und 'des Relais C, in bekannter Weise das Amtszeichen (nicht dargestellt).
-
Um die Aussendung einer Nummernstromstoßreihe zu veranlassen, betätigt
der Teilnehmer an der anrufenden Stelle TL eine die gewünschte Nummer kennzeichnende
Taste, beispielsweise die Taste T3. Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, wird bei
Betätigung einer der Tasten T,-T, auch die Taste Ta beeinflußt, und zwar derart,
daß beim Niederdrücken einer der Tasten TO-TI die Taste Ta durch (las Kontaktstück
k geöffnet und wieder geschlossen wird. Beim Loslassen der gedrückten Taste erfolgt
wiederum ein einmaliges öffnen und Schließen der Taste Ta. Drückt die anrufende
Stelle die Taste Tg, so erfolgt die Einstellung eines ganz bestimmten Widerstandes
an der Teilnehmerleitung, indem die Teilwiderstände Wil, Wie und Wis über
die Taste T3 kurzgeschlossen werden und nur die Widerstände fI%i4 Wio wirksam bleiben.
Da beim Niederdrücken der Taste T3 die Taste Ta jedoch geöffnet wird, erfolgt vorerst
ein Abfall des Relais A am Schaltarm i w1 des Wählers W1. Hierdurch wird durch Schließen
des Kontaktes ioa folgender Erregerstromkreis für den Drehmagneten DU, hergestellt:
Erde, Kontakte ioa, 3c1, Schaltarrn 6w1 des Wählers'W1 in Stellung o, Drehmagnet
DWI, Batterie, Erde. Der Drehmagnet wird erregt, schaltet die Schaltarme i all,
7z@lt einen Schritt weiter und öffnet die Kontakte 8 dzul und 9 dwl. Nach Schließen
der Taste Ta an der anrufenden Stelle, welches nach völligem Niederdrücken der Wahltaste
Tg erfolgt, kommt über die Stellung i des Wählers W1 folgender Stromkreis zustande:
Erde, Wicklung II des Relais A, Schaltarm i w1 in Stellung i, Leitung- La, Hakenumschalter
Hic,
Taste Ta, Taste T3, Widerstände Wi,,- Lt'io, Drossel Dr, Leitung Lb,
Schaltarm 2 zrr1 in Stellung i, Widerstand Wi,o, Batterie i2o Volt. Durch
die in diesem Stromkreis erfolgte Stromumkehr über die Teilnehmerleitungen wird
der Gleichrichter GL an der Teilnehmerstelle TL derart wirksam, daß ein Stromflüß
über das Mikrophon Mi nicht erfolgt. Vor dem Widerstand Wi7o liegt ein Abzweig Lg,
der über den Schaltarm 3 w1 des Wählers W1 zu dem Kondensator Set und über den Schaltarm
4ztlt nach Erde verläuft. Über diesen Abzweig wird der an der Teilnehmerleitung
durch Einschaltung der Widerstände Wio-Wi4 herrschende Spannungsabfall abgegriffen
und die an dem Abgriff herrschende'Spannung in dem Kondensator Scl aufgespeichert.
Die Spannung der- Batterie am Widerstand U'7o ist mit 120 Volt angenommen und liegt
demnach höher als die Betriebsspannung der Anlage, um eine gute Unterteilung des
durch die Widerstände Wil-Wio einstellbaren Spannungsteilers zu erreichen. Die Spannung
von 120 Volt ist jedoch nur beispielsweise vorgesehen. Sie ist zum Betrieb nicht
unbedingt erforderlich und kann selbstverständlich auch geringer sein.
-
Fällt nach Einstellung des Wählers W1 in die Stellung i der Drehmagnet
DWl ab, weil sein Erregerkreis am Schaltarm 6w, geöffnet wurde, so werden auch die
Kontakte 8 dw, und 9 dwt geschlossen. Hierdurch kommt in Stellung
i des Wählers W, folgender neuer Stromkreis für den Drehmagneten DWt zu-
stande:
Erde. Kontakt 9dze", Schaltarm 6w1, Drehmagnet DLf'1, Batterie, Erle. Die Schaltarme
des
Wählers W, gehen demnach in die Stellung 2. In dieser Stellung ist das Relais A
wieder unter Umkehrung der Stromrichtung auf den Teilnehmerleitungen angeschaltet.
Der Wähler W, verbleibt in der Stellung 2, bis der Teilnehmer an der Station
TL die gedrückte Taste T3 losläßt, worauf, wie bereits vorbeschrieben, die
Taste Ta einmal geöffnet und wieder geschlossen wird, wodurch der Wähler u%, dann
zur Stellung 3 gelangt.
-
Beim ersten Abfall des Relais A beim Niederdrücken der Taste T3 wurde
durch Schließen des Kontaktes 9a. folgender Stromkreis für die Wicklung 1I des Relais
C2 hergestellt: Erde, Kontakt 2 c" 9 a. Wicklung II des Relais C2, Batterie,
Erde. Das Relais C2 spricht an und betätigt seine Kontakte. Durch Kontakt 13 c2
stellt das Relais C2 einen Haltestromkreis für sich selbst her. Der Kontakt i
5c. stellt folgenden Anlaßstromkreis zur Anschaltung eines Abgreifers
her: Erde, Batterie, Kontakte 15 c2, 21 it, Leitung L3, Relais An., Erde.
Der Kontakt 16 c2 bereitet einen Prüfstromkreis für den über das Relais
An
angelassenen Anrufsucher vor. Der Kontakt 14c2 schaltet die Wicklung I
des Relais C2. die als Gegenwicklung ausgebildet ist, an den Schaltarm 5 ui, des
Wählers W, an.
-
Der Anrufsucher AS, wird durch Erregung des Relais
An durch Schließung des Kontaktes 3oan in folgendem Stromkreis ange-.lasen
: Erde, Unterbrecher Un2, Kontakt 30 all,
Kontakt
27 pos, Drehmagnet Das,, Batterie, Erde. Ist der Anrufsucher AS, besetzt,
so wird an dessen Stelle ein anderer Anrufsucher angelassen, und zwar über den dann
umgelegten Kontakt 27 pa s. Findet der Anrufsucher AS, die durch Schließung des
Kontaktes 16c.= gekennzeichnete Speichereinrichtung, so kommt folgender Stromkreis
zustande: Erde, Wicklungen I und II des Relais Pas, Relais iI'ei, Schaltarm asg
des Anrufsuchers, Leitung L2, Relais L', Widerstand 11'i;" Kontakt 16c2, Batterie,
Ende. Das Relais Wei hat in diesem Stromkreis Fehlstromsicherheit, nur die Relais
L' und Pas sprechen an. Das Relais Pas betätigt seine Kontakte und unterbricht durch
Kontakt 27 pos die Erregung des Drehmagneten Das,. Durch Kontakt
-22 pa s wird durch Kurzschließen der Wicklung l des Relais Pas die
gefundene Speichereinrichtung gesperrt. Das Relais U öffnet den Kontakt 21 ir, so
daß auch das Relais An. falls kein anderer Anruf mehr vorliegt, abfällt.
Über Kontakt 29 pos wird der Schaltarm asa angeschaltet. Die Kontakte
28 pos
und 26 Pos schalten die Schaltarme_asb und eise an. Der Kontakt 25
pos bewirkt die Anschaltung des Schaltarmes asd und der Kontakt 24 pos die
Anschaltung des Schaltarmes m, des vom Drehmagneten DM gesteuerten Abgreifers
an den Schaltarm ase des Anrufsuchers. Durch Schließen des Kontaktes 23 pos
wird folgender Erregerstromkreis für den Drehmagneten DW2 des Wählers W2 hergestellt:
Erde, Kontakt 37uc, 23 pos, Sehaltarm asf, Leitung L4, Segment am Schaltarm
5 w2, Drehmagnet DW" Batterie, Erde. Der Drehmagnet DW2 wird erregt tirid schaltet
die Schaltarme i ze" 57v2 von der Stellung o zur Stellung i. Ferner öffnet der Drehmagnet
DW2 den Kontakt iodw2, ohne jedoch hierbei irgendwelche Schaltvorgänge auszulösen.
Über Kontakt 32 pos wurde im Abgreifer das Relais Uc, welches als Verzögerungsrelais
ausgebildet ist, erregt. Hierdurch wird der Kontakt 37 uc geöffnet, so daß der Drehmagnet
DW2 aberregt wird. Der Kontakt 4opas hat den Spannungsteiler SP an die Batterie
12o Volt angeschaltet. Der Kontakt 33uc legt das Relais H vorbereitend an die Anode
der Röhre R. Der Kontakt 36uc bereitet einen Impulsstromkreis über die Leitung L8
für derr Hubmagneten Hgw des Gruppenwählers GW vor. Der Kontakt 34uc legt das Gitter
der Röhre R an den Schaltarm asd des Anrufsuchers an. Der Kontakt 35 uc stellt
einen Stromkreis für das Relais A2 her, in dem das Relais A2 erregt wird. Das Relais
A2 steuert dann (las Relais B2, wodurch der Drehmagnet DM stoßweise erregt
wird, wie dies noch späterhin beschrieben werden soll: Ist der Wähler W2 in der
beschriebenen Weise zu seiner Stellung i gelangt, so besteht für das Gitter der
Röhre R folgender Stromkreis: Erde, Batterie i2o Volt, Widerstand Wi,s, Schaltarm
m" Kontakt 24 pos, Schaltarm ase des Anrufsuchers AS" Leitung L.5, Schaltarm
3 w2 in Stellung i, Kondensator Sc" Schaltarm 2zr@" Leitung L6, Schaltarm asd, Kontakte
25 pos, 34aic, Gitter der Röhre R. Der aufgelaxlene Kondensator Sc, liegt
mit der Batterie i2o Volt in Reihe, so daß an dem Gitter der Röhre R jetzt eine
Spannung liege; die sich aus der Spannung von 12o Volt der Batterie und der zusätzlichen
Spannung des aufgeladenen Kondensators Sc, zusammensetzt. Das Gitter der Röhre ist
demnach gegenüber der an der Kathode liegenden Spannung von 120 Volt um den Betrag
negativ vorgespannt, den die Spannung des Kondensators Sc, ausmacht. Diese negative
Vorspannung am Gitter verriegelt den Anodenstrom, so daß das Relais H, welches an
der Anode angeschaltet ist, nicht anziehen kann.
-
Wie bereits beschrieben, war durch Schließung des Kontaktes 35 Lic
(las Relais A2 erregt worden. Dieser Erregerstromkreis verläuft wie folgt: Erde,
Schaltarm m2 des Abgreifers, Kontakte 35 ue, -15h" 6o zve, 56b2, Relais A2, Batterie,
Erde. Das Relais A2.
schließt den Kontakt 47a2, wodurch das Relais
B2 erregt wird. Ferner. wird durch Schließung des Kontaktes 48 a2 das Relais V zum
Ansprechen gebracht. Das Relais V betätigt seine Kontakte und bewirkt einen Kurzschluß
des Relais Wei am Kontakt 51 v. Das Relais We wird über Kontakt 53v erregt.
Der Kontakt 52 v wird vorher geöffnet. Über Kontakt 46 a2 wird Erde an -die
Leitung L& angelegt, wodurch der Hubmagnet Hgw in folgendem Stromkreis einen
Stromstoß erhält: Erde, Kontakte 42 h1, 46a2, 59 wei, 36zic, 28 pas,
Schaltarm asb des Anrufsuchers, Leitung L", Hubmagnet Hgw, Batterie, Erde. Die Schaltarme
agw-cgw :des Gruppenwählers GW werden einen Schritt gehoben. Spricht das
Relais B2 bei Schließung -des Kontaktes 47-a2 an, so erhält der Drehmagnet DM des
Schaltwerkes M über Kontakt 66 b2 einen Stromstoß, wodurch die Schaltarme m1 und
m2 einen Schritt weitergeschaltet werden. Die Schaltarme m1 und in, des Wählers
M stehen jetzt in Stellung i. In dieser ist die an dem Gitter der Röhre R liegende
Spannung verringert, da der vor dem ersten Abgriff eingeschaltete Widerstand i am
Spannungsteiler Sp in den Stromkreis -des Gitters der Röhre R eingeschaltet ist.
In der Annahme, daß die jetzt am Gitter der Röhre liegende Spannung gegenjiber der
an der Kathode liegenden Spannung noch negativ ist, erfolgt ein Ansprechen des Relais
H nicht. Durch öffnen des Kontaktes 56 b2 erfolgt die Aberregung des Relais
A2, wodurch durch das Öffnendes Kontaktes 47 a2 die Aberregung des Relais
B vorgenommen wird. Der Kontakt 46a2 öffnet den Erregerstromkreis des Hubmagneten
Hgw, der abfällt. Wird durch Öffnen des Kontaktes 47a2 das Relais B2 zum Abfall
gebracht, so erhält bei Schließen des Kontaktes 56b2 das Relais A über den
Schaltarm 1n2 erneut einen Stromstoß, 'so daß durch Schließen des Kontaktes 46a2
ein zweiter' Impuls zum Hubmagneten Hg w zur Aussendung gelangt. Das Relais
B2 wird über Kontakt 47 a erregt und bewirkt ein erneutes Ansprechen des
Drehmagneten DM des Abgreifers M. Die Schaltarme in, und m2 gelangen in die
Stellung 2. In dieser wird die am Schaltarm m1 anliegende Spannung um den Wert vermindert,
den der Abgriff der Spannung hinter den jetzt eingeschalteten Widerständen
i und 2 am - Spannungsteiler Sp mit Bezug auf den Spannungsabfall darstellt. In
der -Annahme, daß die jetzt am Gitter der Röhre anliegende Spannurig gegenüber der
Spannung an der Kathode noch negativ ist, spricht das Relais H an,der Anode der
Röhre noch nicht an. Das Relais A2 wird durch Öffnen des Kontaktes 56 b2 zum Abfall
gebracht,- wodurch durch Öffnen des Kontaktes 46a2 der zweite zum Hubmagneten Hgw
verlaufende Stromstoß beendet wird. Fällt das Relais B ab, so spricht das Relais
A2 zum drittenmal an. Durch Schließung des Kontaktes 46a2 erfolgt die Aussendung
eines dritten Stromstoßes zum ,Hubmagneten Hgw. Das Relais B2 spricht über Kontakt
47 a2 an und schaltet durch Kontakt 66 b2 den Drehmagneten DM ein. Die Schaltarme
m1 und m2 gelangen zur Stellung 3. In dieser Stellung wird die Spannung hinter .dem
Widerstand 3 :des Spannungsteilers Sp abgegriffen. In der Annahme, daß die jetzt
am Gitter der Röhre R anliegende Spannung der an der Kathode der Röhre liegenden
Spannung gleich ist; kann das Relais H anziehen, da durch das Gitter der Anodenstrom
nicht mehr verriegelt ist. Das Relais H betätigt den Kontakt V h, h, wodurch das
Relais H1 zum Ansprechen gebracht wird. Mit Kontakt 42 h1 wird die zum Hubmagneten
Hgze führende Leitung aufgetrennt. Der Kontakt 41 h1 stellt einen Haltestromkreis
für das Relais H1 her. Der Kontakt 43 h1 hat -den Unterbrecher Un an den Drehmagneten
Dgw des Gruppenwählers GW angeschaltet. Dieser wird so lange weitergeschaltet, bis
bei Erreichen einer freien Leitung das Relais P anspricht und den Kontakt 2o p öffnet.
Das Relais V ist, da es als Verzögerungsrelais ausgebildet wurde, noch nicht abgefallen.
Über Kontakt 44h1 wird das Relais Ka eingeschaltet, wodurch durch Öffnen der Kontakte
49 ka und 5o ka die Widerstände Wie? und Wie" aus dem .Stromkreis der Relais
A2 und B2 ausgeschaltet werden. Die Relais A2 und B2 arbeiten demnach nach Ansprechen
des Relais K4 in einem schnelleren Rhythmus zur Weiterschaltung des Drehmagneten
DM zusammen. Eine Aussendung von Stromstößen erfolgt bei dieser Weiterschaltung
nicht, da der Kontakt 421a1 geöffnet bleibt. Durch Umlegen des Kontaktes: 44h1 wurde
der Stromkreis für das Relais V, welches während der Aussendung von Stromstößen
erregt blieb, aufgetrennt, so daß das Relais V abfällt. Bei Öffnen des Kontaktes
51 v wird ein Erregerstromkreis für das Relais Wei hergestellt. Da inzwischen auch
der Kopfkontakt 12 kgw des Gruppenwählers geschlossen wurde und der Widerstand
W171 das Ansprechen des Relais Wei nicht mehr verhindert, spricht das Relais Wei
an und schaltet am Kontakt 59 wei die Impulsleitung des Abgreifers vom Hubmagneten
Hgw ab und legt diese vorbereitend an die Leitung L7 an, so daß weitere von dem
Impulsgeber erzeugte Stromstöße über den Schaltarm agw des Gruppenwählers ausgesendet
werden können. Das Relais Wei öffnet den Kontakt 58 wei, so daß ein noch späterhin
erfolgendes Ansprechen des Relais; h das Relais Wei nicht kurzschließt. Durch Schließen
des
Kontaktes 52zl nach Abfall des Relais V wird über den noch geschlossenen Kontakt
;; we Erde an den Drehmagneten D@U2 angelegt. Der Drehmagnet DU% spricht wie folgt
an. Erde, Kontakte 64.z1, 57 zrIe, 52v, 23 pas, Schaltarm ast. Leitung
L.,. Drehmagnet DLI :=. Batterie, Erde. Die Schaltarme des Wählers ff-. verlassen
die Stellung i und gehen zur Stellung 2. Fällt das Relais ll'e ab, so wird der Erregerstromkreis
für den Drehmagneten DLG'2 -des Wählers W2 am Kontakt 57 we geöffnet. In Stellung
2 des Wählers W., liet Batterie 12o Volt über Schaltann 2 w##. an' dem Gitter der
Röhre R. Das Relais H bleibt hierbei erregt. Bei Abfall des Relais l" «-erde über
Kontakt 55z, ein Stromkreis für das Relais Z vorbereitet, der jedoch erst zustande
kommt, wenn der Drehmagnet D11 durch das Wechselspiel der Relais A2 und B2 die Schaltarme
f111 und in. zur Ruhestellung gebracht hat. Das Relais Z spricht dann in
folgendem Stromkreis an: Erde, Schaltarm M., Kontakte 3511c, 4:511" 55z',
Relais Z, Widerstand ll'i", Batterie, Erde. Bei Einstellung des Schaltarmes
in. in die Ruhestellung wird die Erregung der Relais A2 und B2 unterbrochen,
so daß der Abgreifwähler 3l in der o-Stellung festgehalten wird.
-
Bei Ansprechen des Relais Z erfolgt durch Schließen des Kontaktes
61 z die Aussendung eines Stromstoßes zum Drehmagneten DW2 des Wählers TI-2, wodurch
die Schaltarme des Wählers l1"2 zur Stellung 3 weitergeschaltet werden. Über -Kontakt
t@2z wird das Relais 1, erregt, über dessen Kontakt 63z, die Erregung des Drehmagneten
DWZ beendet wird. Die Weiterschaltung des Wählers W2 von der Stellung 2 zur Stellung
3 erfolgt jedoch nur, wenn inzwischen von der anrufenden Stelle weitere Stromstoßreihen
im Speicher gespeichert worden sind.
-
Wurde an der Teilnehmerstelle die Taste T3 losgelassen, so erfolgte,
wie bereits erwähnt, ein vorübergehendes Öffnen des von der Taste 7#a gesteuerten
Kontaktes. Hierdurch wird das Relais A, welches in Stellung 2 des Wählers 1I-, über
seine Wicklungen I und II erregt ist, vorübergehend zum Abfall gebracht. Das Relais
A bewirkt dann durch Schließen des Kontaktes io 1c die Weiterschaltung des Wählers
Il", von der Stellung 2 zur Stellung 3. In dieser bleibt der Wähler lV, stehen,
bis der Teilnehmer an der anrufenden Stelle eine weitere Taste zur Speicherung der
zweiten auszusendenden Stromstoßreilie betätigt hat.
-
Wird der Wähler lt-2 nach Aussendung der auf dem Kondensator Sc, gespeicherten
Stroinstoßreilie bei Abfall des Relais l' zur Stellung = weitergeschaltet (wie bereits
vorher beschrieben), so konnnt, wenn inzwischen ,-on der anrufenden Stelle weitere
Speicherungen nicht ausgclsandt worden sind, über den Schaltarm 4w2 folgender Stromkreis
für die Wicklung I des Relais C2 zustande: Erde, Schaltarm 4.w2 in Stellung 2, Schaltarm
5 w1 in Stellung 3, Kontakt 14_c2, Wicklung I des Relais C2, Batterie, Erde. Das
Relais C2 wird durch Erregen. der Gegenwicklung I aberregt. Das Relais C2 öffnet
am Kontakt 16c2 den Prüfstromkreis des Anrufsuchers AS,, so daß in diesem die Relais
U, Wei und Pas abfallen. Die Kontakte 23 pas bis 26 pas und
28 pas bis 29 pas schalten die Schaltarme des Anrufsuchers AS, ab.
Der Kontakt 22 pas liebt die Sperrung des Anrufsuchers auf, und der Kontakt
27 pas schaltet den Drehmagneten. Das, wieder an. Am Kontakt
32 pas wird das Relais Ur aberregt,. Die Relais H und H, fallen ab.
Durch Öffnen der Kontakte 3.5 z11 und 4.51r, wird (las Relais Z und mit diesem die
Relais We und Z, aberregt. Die Abgreifcinrichtung AB befindet sich demnach
in der Ruhelage und kann jetzt mit einer anderen Verbindungsleitung verbunden werden
zwecks Abgriffs dort gespeicherter Nummernstromstoßreilien. Der Wähler W, bleibt
in der, ,.irrgenommenen Stellung 3 stehen, in welcher die Relais A und C, erregt
sind. Das Relais C 2 bleibt aberregt.
-
Setzt der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle TL den Wahlvorgang fort,
indem er beispielsweise die Taste T4 zur Kennzeichnung der znveiten auszusendenden
Stromstoßreihe drückt, so wird durch das vorübergehende Öffnen der Schleife am von
der Taste Tu
gesteuerten Kontakt das Relais A einmal aberregt. Hierdurch wird
durch Schließen des Kontaktes ioa folgender Stromkreis für den Drehmagneten DW,
hergestellt: Erde, Kontakte ioa, 3 c,, Schaltarm 6w1 in Stellung 3, Drehmagnet DW"
Batterie, Erde. Der Drehmagnet DW, spricht an und schaltet die Schaltarme des Wählers
W, zur Stellung 4. Durch Schließen des Kontaktes 9a bei Abfall des Relais A wird
der über den Kontakt 2 c, verlaufende Stromkreis für die Wicklung II des Relais
C2 wiederhergestellt. Das Relais C2 hält sich unabhängig vom Kontakt 9a über Kontakt
13 c2 erregt. Über Kontakt i 5 c2 erfolgt über die Leitung L3 die
Erregung des Anlaßrelais An, worauf ein( freier Anrufsucher angelassen wird,
um sich mit dem Speicher in Verbindung zu setzen. Ist beispielsweise der Anrufsucher
AS, frei, so stellt sich dieser auf die .durch Schließung des Kontaktes 16 c2 an
der Leitung L2 gekennzeichneten Speicher ein. In dem Anrufsucher spricht (las Relais
Pas zwecks Stillsetzung des Anrufsuchers an, außerdem aber spricht auch das Relais
Wei an. Letzteres spricht an, weil der Kopfkontakt i2 kgw des Gruppenwählers
GW
den Widerstand Wi" kurzgeschlossen hält. Die Anschaltung der Schalt ärme des Anrufsuchers
erfolgt durch die Kontakte des Relais Pas in der bereits vorbeschriebenen Weise.
-
In Stellung 4 des Wählers W1 ist inzwischen folgender Stromkreis zustande
gekommen: Erde, Batterie (i2o Volt), Widerstand Wi,o, Kontakt q. am Schaltarm 2
w1, Schaltarm :2 w1, Leitung Lb, Drosselspule Dr, Widerstände Wiö Wis, Taste T4,
geschlossener Tastenkontakt Ta, Hakenumschalter Hie, Leitung La, Schaltarm
i w1, Kontakt q. am' Schaltarm i w", Wicklung II des Relais A, Erde. In diesem Stromkreis
spricht das Relais A wieder an, ohne jedoch besondere Schaltvorgänge einzuleiten.
Die durch den soeben beschriebenen Schleifenstromkreis eingestellte Spannung wird
vor dem Widerstand Wi,o über den Schaltarm 3 M, abgegriffen und auf den Speicherkondensator
Sc2 übertragen. Inzwischen ist bei Aberregung des Drehmagneten DWi der Kontakt
9 dwi geschlossen worden, wodurch der Wähler W1 einen Stromstoß erhalten
hat, so daß die Schaltarme von Stellung 4 nach Stellung 5 weitergeschaltet wurden.
Läßt der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle TL die gedrückte Taste T4 los,
so erfolgt in der vorbeschriebenen Weise ein einmaliges Öffnen des Tastenkontaktes
Ta. Hierdurch erfolgt ein Abfall des Relais A und durch Sdhließen des Kontaktes
ioa ein' Weiterschalten des Wählers W1 von der Stellung 5 zur Stellung 6. Die Stellung
6 ist eine Wartestellung, die der Wähler W1 erst verläßt, wenn der Teilnehmer an
der Teilnehmerstelle TL erneut eine der Tasten TI Z', drückt.
-
Wünscht der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle TL als dritte
Ziffer die Aussendung von sieben Stromstößen, so betätigt er die Taste T,. Bei Öffnen
der Taste Ta beim Niederdrücken der Taste T7 erfolgt die Weiterschaltung des Wählers
W1 durch Abfall des Kontaktes ioa von der Stellung 6 zur Stellung 7. . In dieser
Stellung erfolgt das Aufladen des Kondensators Sc,. Da bei Drücken der Taste T,
nur noch die Widerstände Wiö Wi$ in. den Schleifenstromkreis eingeschaltet sind,
kann vor dem Widerstand Wi,a eine höhere Spannung abgegriffen werden als bei den
vorher beschriebenen Fällen, in denen mehr Widerstände in der Schleife eingeschaltet
waren. Fällt der Drehmagnet DWi nach Fortschaltung des Wählers yij, von der Stellung
6 zur Stellung 7 ab, so kommt durch Abfall des Kontaktes 9 rlwt folgender
Fortschaltestromkreis für den Drehmagneten DTV, zustande: Erde, Kontakt
9 dzai, Kontakt 7 in der Kontaktbank des Schaltarmes 6w1, Schaltarm 6 w1,
Drehmagnet DWi, Batterie, Erde. Der Wähler W1 gelangt zur Stellung 8, Aus dieser
wird er weitergeschaltet, sobald der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle
TL die Taste T, losgelassen hat. In diesem Falle wird durch die Taste Ta
vorübergehend; die Schleife geöffnet, wodurch das Relais A abfällt und der Drehmagnet
DWi über den Kontakt ioa in Stellung 8 des Schaltarmes 6w1 einen Stromstoß erhält.
Der Wähler W1 geht dann zur Stellung 9 und bleibt in dieser so lange stehen, bis
der Teilnehmer zum vierten Male eine der Tasten TO-T1 drückt. Da die beim Drücken
der Tasten sich abspielenden Schaltvorgänge immer die gleichen sind, dürfte es zum
Verständnis der Erfindung genügen, die Wirkungsweise des Speichers nur an Hand von
drei Stromstoßreihen zu beschreiben, obwohl es selbstverständlich möglich ist, den
Speicher noch für die Aufnahme von mehr Stromstoßreihen einzurichten.
-
Spricht, wie bereits beschrieben, bei Belegung des Speichers das Relais
Päs im Anrufsucher an, so erhält der Drehmagnet DTf'2 des in Stellung 2 stehenden
Wählers LT-2 in folgendem Stromkreis einen Stromstoß: Erde, Kontakte 37 aic,
23 pas, Schaltarm asf des Anrufsuchers, Leitung .4, Drehmagnet DW2, Batterie,
Erde. Der Drehmagnet DW2 schaltet seine Schaltarme von der Stellung 2 zur Stellung
3. In dieser erfolgt der Abgriff der auf dem Kondensator Sc. gespeicherten Spannung.
Folgender Stromkreis kommt zustande: Gitter der Röhre R, Kontakt 34 uc des
inzwischen angesprochenen Relais Uc, Kontakt 25 pas, Schaltarm asd, Schaltarm
2w2 des Wählers W2, Kontakt 3 des Schaltarmes 2 a,2, Kondensator Sc., Schaltarm
3 w2, Schaltarm ase des Anrufsuchers AS" Kontakt 2d. pas, Schaltarm ni.,
des Abgreifers zI1, Widerstand bIJi,3, Batterie (i2o Volt), Erde. In diesem Stromkreis
addiert sich die von der Batterie 120 Volt gelieferte Spannung mit der auf dem Kondensator
Sc. gespeicherten Spannung. Hierdurch, kommt am Gitter der Röhre R eine negative
Vorspannung zustande, die um die im Kondensator Sc2 gespeicherte Spannung negativer
vorgespannt ist als die Spannung, die an der Kathode der Röhre liegt. Hierdurch
ist der Anodenstrom, in dem das Relais H betätigt werden soll, abgeriegelt, so daß
das Relais H aberregt bleibt. Folgender Stromkreis zum Anlassen des Wählers 1.1
kommt zustande: Erde, Schaltarm in., Kontakt 35 aic, Kontakte 45 hl, 6o ew, 56b2,
Relais A." Batterie, Erde. Das Relais A2 spricht an und bewirkt durch Schließung
des Kontaktes 47 ä2 die Erregung des Relais 132. Das Relais B.. schließt den Kontakt
66 b2, worauf die Schaltarme des Wählers t17 einen Schritt weiter geschaltet werden.
Der Schaltarm nag ist jetzt
auf das Segment i-i i aufgelaufen, so
daß die Erregung der Relais A2 und B2 die Weiterschaltung des Drehmagneten D31 steuern,
unabhängig von den Kontakten. 35 iac, 451a und oo ezt,. Der Wähler !11 gelangt zur
Stellung i, wodurch am Spannungsteiler Sp eine geringere Spannung abgegriffen wird,
als eine solche in der Stellung o am Schaltarm m., anliegt. Da als zweite von der
anrufenden Stelle gedrückte Taste die Taste T4 gedrückt wurde, sollen vier Stromstöße
zur Aussendung gelangen. Demnach wird der Wähler YI so lange weitergeschaltet, bis
der Schaltarm m, in Stellung 4 eine Spannung am Spannungsteiler Sp abgreift, die
mit der im Kondensator Sc, gespeicherten Spannung am Gitter der Röhre R ein Potential
erzeugt, welches gegenüber der an der Kathode der Röhre liegenden Spannung keine
negative Vorspannung des Gitters mehr bedeutet, so daß das Relais H ansprechen kann.
Spricht in der Stellung 4 des Wählers 3I das Relais H an, so wird über Kontakt
31 lt das Relais H, erregt. Das Relais H, hält sich über den Kontakt 41 hi
und den Kontakt 54z, erregt. Bei der Weiterschaltung des Wählers 11 von der Stellung
o zur Stellung 4 sind über den Kontakt 46a2 Stromstöße über den Schaltarm asc des
Anrufsuchers und über die Leitung L, zur Aussendung gelangt, die hinter dem Gruppenwähler
liegende Einrichtungen einstellen. Diese Aussendung von Stromstößen wird bei Ansprechen
des Relais H, durch Öffnen des Kontaktes 421a, unterbroch,en. Ferner wird durch
Umlegen des Kontaktes 441a, der Erregerstromkreis für das Relais V aufgetrennt und
das Relais Ka zum Ansprechen gebracht. Das Relais Ka öffnet die Kontakte
49 ka und So ka, so daß (nie Dämpfung der Relais A2 und B2 durch Abschaltung
der Widerstände Wie? und Wi" aufgehoben wird. Hierdurch arbeiten die Relais A2 und
B'2 schneller, so daß die Schaltarme na, und rn2 des Wählers 1I nach Einstellung
auf den Kontakt 4 und Ansprechen des Relais H in einem schnelleren Rhythmus weitergeschaltet
werden. Bei Abfall des Relais V
wird folgender Stromkreis für den Drehmagneten
DTf'2 des Wählers TV., hergestellt: Erde, Batterie, Drehmagnet DIT Leitung L4, Schaltarm
as f des Anrufsuchers AS" Kontakte 23 pas, 52v, 57 ae, 64z,,
Erde. Das Relais TVe war beim ersteh Ansprechen des Relais A2, welches ein Erregen
des Relais l' nach sich zog, über Kontakt 537' erregt worden. Es fällt nach Öffnen
des Kontaktes 53z' verzögert ab und öffnet am Kontakt 5; eai den Erregerkreis
des Fortschaltemagneten DU"_. Die Schaltarme i zr@5 ze,2 des Wählers DUsind von
der Stellung 3 zur Stellung 4 «eitergeschaltet «-orden. In Stellung 4 wird die Spannung
der i2o-Volt-Batterie an den Schaltarm L8 angelegt, so daß das Gitter der Röhre
R gegenüber der Kathodenspannung nicht mehr negativ vorgespannt ist und das Relais
H noch erregt gehalten wird. Hierdurch wird verhindert, daß bei Abfall des Relais
V und Öffnen des Kontaktes 54v das Relais H, abfällt und eine irrtümliche Stromstoßgabe
über den Kontakt 46a2 durch Schließen des Kontaktes 42h, zur Aussendung gelangen
kann. Durch Abfall des Relais V ist über Kontakt 557' ein Stromkreis für
das Relais Z vorbereitet worden, der bei Einstellung des Wählers H in die o-Stellung
zustande kommt. , Dieser Stromkreis verläuft von Erde, Schaltarm m2 über Kontakte
35 u.c, 451a" 55v zum Relais Z, Widerstand Wie", Batterie, Erde. Spricht (las Relais
Z in diesem Stromkreis an, so stellt es über Kontakt ()i z einen neuen Erregerstromkreis
für den Drehmagneten DW2 her. Dieser verläuft von Erde über Kontakte 63 z"
6 1 z, 23 pas, Schaltarm asf des Anrufsuchers, Leitung L4 zum Drehmagneten
DW2, Batterie, Erde. Der Drehmagnet DW2 wird erregt. Die Schaltarme des Wählers
W2 gelangen in die Stellung 5, in der ein Abgriff des Speicherkondensators Sc.,
vorgenommen wird. Die Erregung des Magneten DW2 wird durch Ansprechen des Relais
Z, über Kontakt 62z beendet, da dann der Kontakt 63z, geöffnet wird. Der Kontakt
65 z bewirkt die Erregung des Relais We. Folgender Stromkreis kommt für das Gitter
der Röhre R zustande: Erde, Batterie i2o Volt, Stellung o des Schaltarmes m,, Kontakt
24 pas, Schaltarm ase, Leitung L5, Schaltarm 3 w2 in Stellung 5, Kondensator
Sc" Schaltarm 2w2, Leitung L8, Schaltarm ase, Kontakte 25 pas, 34uc, Gitter
der Röhre R. Da sich die auf den Kondensator Sc, gespeicherte Spannung zu der der
Batterie 120 Volt addiert, wird das Gitter der Röhre R derart negativ vorgespannt,
daß das bisher noch erregte Relais H abfällt. Hierdurch wird auch durch Öffnen des
Kontaktes 31 la (las Relais H, zum Abfall gebracht. Das Relais Z fällt
jetzt bei Umlegen des Kontaktes 451r, ab. Hierdurch werden auch die Relais Z, und
We durch Öffnen der Kontakte 62z und 65z aberregts Das RelaisZ, ist als Verzögerungsrelais
ausgebildet und fällt noch später ab als (las Relais We. Hierdurch wird verhindert,
(laß über Kontakte 64z, und 57we ein Fehlstromstoß zum Magneten DW2 gelangt. Ist
das Relais We abgefallen, so wird über Kontakte 6owe ein Stromkreis für das Relais
A2 hergestellt. Das Relais V wird erregt, sobald der Köntakt 48a2 geschlossen «-orden
ist. Die Erregung des Relais A2 er- i folgt in folgendem Stromkreis: Erde, Schaltarm
in" Kontakte 35 iic, 45 fi" 6o ew, 56 b2,
Relais A2, Batterie,
Erde. Das Relais A2 bewirkt am Kontakt q8 a2 die Erregung des Relais TV und am Kontakt
q.6a, die Aussendung des ersten Stromstoßes über die Leitung L,. Das Relais A2 erregt
über Kontakt 47 a.. das Relais B, worauf der Drehmagnet DM des Wählers
1Vl über Kontakt 66 b2 erregt wird. Der Kontakt 56 b2 öffnet den Stromkreis
für das Relais B2, so daß durch das wechselseitige Arbeiten der Relais A2 und B2
ein stoßweises Erregen des Drehmagneten :DM vorgenommen wird und die Schaltarme
ml und m2 schrittweise weitergeschaltet werden. Das Relais L' bleibt während der
Weiterschaltung des Wählers bis zum Ansprechen des Relais H, erregt. Über Kontakt
53 v spricht das Relais We wieder an.
-
Der Kondensator Sc, wurde durch Drücken der Taste T7 an der Teilnehmerstelle
ziemlich hoch aufgeladen. Es müssen demnach, um die an dem Gitter der Röhre R liegende
Vorspannung bis zum Ansprechen des Relais H senken zu können; vom Schaltarmiii,
sieben Schritte ausgeführt werden, um am Spannungsteiler Sp diejenige Spannung abgreifen
zu können, die, mit der Spannung am Kondensator Sc3 addiert, eine derartige Gitterspannung
erzeugt, daß das Relais H anspricht. Hat der Schaltarm ml die Stellung 7. erreicht,
so sind sieben Stromstöße über die- Leitung L7 zur Aussendung gelangt, wenn das
Relais H und mit ihm das Relais Hl anspricht. Durch Öffnen des Kontaktes q.ahl wird
die Aussendung weiterer Stromstöße unterbunden. Das Relais V fällt durch Umlegen
des Kontaktes qq.hl ab, und das Relais Ka spricht an. Die Kontakte q.9 ka und 5o
ka werden geöffnet und bewirken ein- schnelleres Weiterschalten des Schaltwerkes
!1l zur Stellung o. Fällt das Relais TJ bei Ansprechen des Relais Hl ab, so wird
über Kontakt 53 v der Erregerstromkreis für das Relais We unterbrochen. Das Relais
We beginnt verzögert abzufallen. Vor Öffnen des Kontaktes 57we wird bei Schließung
des Kontaktes 52v folgender Stromkreis für die Erregung des Magneten DTV,
hergestellt: Erde, Kontakte 6q.11, 57 we, 51v, 23 pas, Schaltarm as
f, Leitung L4, Drehmagnet DW2, Batterie, Erde: Der Drehmagnet DW2 spricht
an und schaltet die Schaltarme des Wählers W2 von der Stellung 5 zur Stellung 6.
Fällt jetzt das Relais We ab, so wird die Erregung des Drehmagneten D'W2 durch Öffnen
des Kontaktes 57 we unterbrochen. Der Wähler M läuft inzwischen zur Ruhelage.
In dieser wird über den Schaltarm nie und die Kontakte 35 Uz, 45 hl, 55
v das Relais Z erregt, welches über Kontakt 6 1 z erneut einen Stromstoß
zum Drehmagneten DW2 aussendet, so daß dieser die Fortschaltung des Wählers YY'2
zur Stellung 7 einleitet. In der Annahme, daß jedoch der Schaltarm des Wählers
971 in, der Stellung 9 stillgesetzt worden ist; weil von der anrufenden
Stelle nur drei Tastenbetätigungen vorgenommen worden sind, kommt bei der oben beschriebenen
Einstellung des Wählers U'2 bereits in Stellung 6 folgender Stromkreis für die Wicklung
I des Relais C, zustande: Erde, Batterie, Wicklung I des Relais C2, Kontakt 1.:1c2,
Schaltaren 5,&" in Stellung 9, Schaltarm 4w2 in Stellung 6, Erde. Das Relais
C.- wird, da :die Wicklungen I und II entgegengesetzt ;gerichtet sind, abgeworfen.
Über Kontakt 1 5 c. und 16c2 werden die zum Abgreifer verlaufenden
Adern L2 und -L3 unterbrochen und die Relais U, lf-ei und Pas abgeworfen. Das Relais
Pa.s schaltet die Schaltarme des Anrufsuchers ab und stellt den Anrufsucher für
«eitere Anrufe zur Verfügung. Das Relais Lrc wird aberregt, so daß durch Öffnen
des Kontaktes 33 uc auch das Relais H aberregt wird. Ein erneutes Weiterschalten
des Wählers erfolgt nicht, da der Steuerstromkreis für die Relais A2 und B2 am Kontakt
35"c unterbrochen ist.
-
Der Wähler W ., bleibt demnach in der Stellung 6 stehen, wobei die
Sprechader La
über den Schaltarm z w2 in Stellung 6 durchgeschaltet ist. Der
Abgreifer AB ist freigegeben worden, so daß er von anderen Verbindungen in
Benutzung genommen werden kann. Die anrufende Stelle kann, wenn sie beispielsweise
eine Nachwahl vornehmen muß, durch Drücken einer der Tasten T,-7`, wieder erreichen,
daß ein freier Anrufsucher einen Abgreifer zur Verfügung stellt und dieser in der
bereits beschriebenen= `.'eise die jetzt von der anrufenden Stelle gedrückte Ziffer
zur Aussendung bringt. Bei Drücken, einer Taste wird nämlich wieder durch Abfall
des Relais A eine Weiterschaltung des Wählers W1 erreicht und ein neuer Speicherkondensator
unter den Einfluß der anrufenden Stelle gestellt. Außerdem wird beim ersten Abfall
des Relais A über Kontakt 9a die Wicklung II des Relais C2 erregt und so über Kontakt
1 5 c2 ein freier Anrufsucher zur Anschaltung eines Abgreifers angelassen.
-
Wünscht der Teilnehmer eine hergestellte Verbindung auszulösen, so
legt er seinen Hörer auf, wodurch der Hakenumschalter Hit geöffnet wird. ,Hierdurch
fällt das Relais A ab. Das Relais C2 erhält vorübergehend einen Stromstoß, der jedoch
durch das inzwischen abfallende Relais C, aufgehoben wird. Fällt das Relais Cl durch
Kurzschluß über Kontakt 8a ab, so wird über Kontakt q. cl folgender Stromkreis für
den Drehmagneten. DTV, hergestellt: Erde, Kontakt 8dwl, Schaltarm 7w1, Kontakt4cl,
DrehmagnetDll'1, Batterie, Erde. Der Drehmagnet spricht an und öffnet
den
Kontakt 8(ltt@l, worauf er wieder abfällt, um bei Schließen des Kontaktes 8(17t-1
wieder erregt zti werden. Dieses Spiel wird so lange wiederholt, bis die Schaltarme
des Wählers 11'1 die Stellung o erreicht haben. In der gleichen Weise wird der Wähler
U% zur fZultestellung gebracht, indem der Drehmagnet DTV 2 und dessen Unterbrecherkon=
takt iodzt@_ die Steuerung des Wählers W4 übernehmen.
-
Zu der Ausbildung des Tastenstreifens rin den Anschlußstellen wird
auf die Fig.2 und 3 verwiesen. Die Fig. = zeigt eine einzehre Taste des auf der
Fig. i dargestellten Tastenstreifens. Bei Betätigung der Taste « ird der Schaltkörper
K nach links bewegt, wodurch der Kontakt Ta, geöffnet und dann wieder geschlossen
wird. Der den Widerstand an der Anschlußleitung kennzeichnende Kontakt t wird beim
Niederdrücken der Taste geschlossen. Wird die Taste losgelassen, so erfolgt eine
Öffnung des Kontaktes t und eine einmalige vorübergehende Öffnung des Kontaktes
Ta. Wie bei der Beschreibung der Fig. i ausgeführt, wurde (las vorübergehende Öffnen
des Kontaktes Ta zur Steuerung des Schaltwerkes 1l`1 benutzt, indem durch das vorübergehende
Öffnen des Schleifenstroinkreis.es eine Weiterschaltung des Wählers W'1 und eine
Anschaltung eines aufzuladenden Kondensators erfolgte. Der Wähler TV, irrachte dann
selbsttätig nach Auflaciung des Kondensators einen Schritt und gelangte in eine
Raststellung. Wird die Taste losgelassen. so erfolgt durch das vorübergehende Üfnen
der Schleife an der Anschlußstelle eine nochmalige Weiterschaltung des Wählers
IV,
v,-odurch dieser zu einer zweiten Raststätte gelangt, aus der er bei Betätigung
einer anderen Taste «eitergeschaltet wird.
-
Die Fig. 3 zeigt die Ausbildung einer Taste, bei der der Kontakt Ta
bei Betätigen der Taste nur ein einziges Mal vorübergehend geöffnet wird. Durch
Verwendung einer derart ausgebildeten Taste in dem Tastenstreifen der Anschlußstellen
kann die Vorsehung von zwei hintereinanderliegenden Raststellen im Wähler 11'1 vermieden
werden, indem der @Väl1ler 11'1 nach Aufladung eines Kondensators lediglich nur
selbsttätig einen einzigen Schritt ausführt und in der dann erreichten Raststellung
so lange stehenbleibt, bis :durch Betätigen einer Taste seine Weiterschaltung uni
einen Schritt vorgenommen wird.
-
Erreicht wird das einmalige Öffnen der Schleife bei Betätigen der
Taste durch Vorsehung einer nur einseitig gesperrten Klinke KL an dein Schaltkörper
K der Taste. Die Klinke KL betätigt den Kontakt Ta nur bei Bewegung des Schaltkörpers
K von rechts nach links. Bei Loslassen der "faste und bei der hierdurch erfolgenden
Bewegung des Körpers K von links nach rechts legt sich die Klinke KL um, so daß
der Kontakt Ta nicht betätigt wird. Die Zugfeder F sorgt für die Zurückführung der
Klinke KL in die Ruhelage.