DE709673C - Schaltung zur Gleichrichtung oder Verstaerkung elektrischer Schwingungen - Google Patents

Schaltung zur Gleichrichtung oder Verstaerkung elektrischer Schwingungen

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Publication number
DE709673C
DE709673C DET42791D DET0042791D DE709673C DE 709673 C DE709673 C DE 709673C DE T42791 D DET42791 D DE T42791D DE T0042791 D DET0042791 D DE T0042791D DE 709673 C DE709673 C DE 709673C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
tube
brake
rectifying
amplifying electrical
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Expired
Application number
DET42791D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Hans Eri Hollmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE709673C publication Critical patent/DE709673C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/54Amplifiers using transit-time effect in tubes or semiconductor devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltung zur Gleichrichtung oder Verstärkung elektrischer Schwingungen Im Hauptpatent ist eine Schaltung beschrieben, durch welche sich eine besondere und genau - einzuregulierende Vorspannung einer Bremsröhre erübrigt, indem im Gleichstromkreis der Bremselektrode ein mittelbar oder unmittelbar von einer für die Hoch-und Modulationsfrequenz als Kurzschluß wirkenden Kapazität überbrückter Widerstand liegt, der auf der der Bremselektrode abgewandten Seite zu einer positiven Vorspannung führt. Ist der Ableitwiderstand R genügend groß, so kann als Ableitpotential unmittelbar die stark positive Gitterspannung dienen. In jedem Fall ist, sobald es sich um die Demodulation einer hochfrequenten Trägerschwingung handelt, der Bremskreis durch eine sehr große Kapazität für die Niederfrequenz kurzgeschlossen.
  • Diese Anordnung bietet große Vorteile, wenn ein Bremsaudion an eine hochfrequente Vorröhre angeschlossen werden soll. Gemäß der Erfindung ist für diesen Fall der-im Gleichstromkreis der Bremselektrode liegende Ohmsche Widerstand auf der der Bremselektrode abgewandten Seite mit der Anode der Vorröhre verbunden. Es wirkt also hier das Anodenpotential der Vorröhre als Ableitwiderstand und die Kurzschlüßkapazität für den Bremskreis gleichzeitig als Koppelkondensator.
  • An Hand des Schaltschemas der Abb. i sei der Erfindergedanke näher erläutert. Darin ist R1 eine normale Hochfrequenzstufe, beispielsweise eine Schirmgitterröhre mit Eingangskreis E und Ausgangskreis A, welche die von der Empfangsantenne aufgenommenen Schwingungen verstärkt. R2 ist das Bremsau.dion, dessen Gitter als Anode arbeitet und durch den Niederfrequenzübertrager T belastet ist. Die im Kreis A auftretenden Hochfrequenzschwingungen werden nun der Bremselektrode B über die Koppelkapazität C zugeführt. Damit sich nun auf der Bremscharakteristik der Arbeitspunkt in das untere Krümmungsgebiet einstellt, wie es für eine Demodulation erforderlich ist, wird die Bremselektrode gemäß dem Hauptpatent über einen Widerstand R abgeleitet. Bei der vorliegenden Erfindung dient nun jedoch als Ableitpotential nicht mehr die Gitterspannung der Bremsröhre Eg, sondern das Anodenpotential der Röhre R, Der Ableitwiderstand ist somit nicht an einen Punkt festen Potentials unmittelbar angelegt; andererseits liegen an seinen Enden keine Hochfrequenzspannungen. Daraus resultiert, daß der An; odenkreis A nicht gedämpft wird, so daß die, Verstärkungsziffer der Schirmröhre R, egg Maximum erreicht. '' Die Kapazität C führt der Bremselektrode die Steuerspannung zu. Gleichzeitig soll sie erfindungsgemäß aber auch den Bremskreis kurzschließen, zu welchem Zweck sie so groß sein muß, daß sie nicht nur der Hochfrequenz einen sehr kleinen Widerstand bietet, wie das für jede Koppelkapazität zu. fordern ist, sondern auch für die Modulationsfrequenz. Anstatt der sonst allgemein üblichen Koppelkapazitäten von einigen hundert Zentimetern inuß C daher in diesem Fall einige Mikrofarad betragen. .
  • Um auch die Dämpfung durch den inneren Widerstand des Breinsaudions aufzuheben,
    kann die Stromübernahme zwischen Gitter
    und Bremselektrode in bekannter Weise durch
    eine Kapazität Q überbrückt «-erden, wo-
    h der Bremswiderstand auf den Sätti-
    wert kompensiert wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: . Schaltung zur Gleichrichtung oder Verstärkung elektrischer Schwingungen nach Patent 70,4079, bei der die Bremsröhre an eine Vorröhre angekoppelt 'ist, dadurch gekennzeichnet, daß der im Gleichstromkreis der Bremselektrode liegende Ohmsche Widerstand auf der der Bremselektrode abgewandten Seite direkt mit der Anode der Vorröhre verbunden ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator zur Überbrückung des Ohmschen Widerstandes gleichzeitig als Koppelkapazität dient.
DET42791D 1933-03-09 1933-07-20 Schaltung zur Gleichrichtung oder Verstaerkung elektrischer Schwingungen Expired DE709673C (de)

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DET0042791 1933-07-20
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DE709673C true DE709673C (de) 1941-08-23

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