AT139685B - Hochfrequenzempfänger mit Schirmgitterröhren. - Google Patents

Hochfrequenzempfänger mit Schirmgitterröhren.

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AT139685B
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    Hoehfrequenzempfänget   mit   Schirmgitterröhren.   



   Niederfrequenzverstärker, besonders solche mit Kopplungswiderständen, haben bekanntlich noch einen gewissen Verstärkungsgrad für Hochfrequenz. Die mit ihnen ausgerüsteten Hochfrequenzempfänger erregen sich infolgedessen durch hochfrequente Kopplungen, die zwischen der Lautsprecher-und der Antennenleitung entstehen, zu Eigenschwingungen. 



   Bisher vermied man. dies meist durch Einschalten von Filtergliedern für die Hochfrequenz, bestehend aus Hochfrequenzdrosseln oder Ohmschen Widerständen und Kondensatoren zwischen dem Gleichrichter und dem Niederfrequenzverstärker, oft auch noch zwischen den Niederfrequenzstufen. Vielfach wurde in der Weise verfahren, dass Kondensatoren parallel zum Anodenkreis der Gleichrichterund Niederfrequenzröhren gelegt wurden. 



   Die Erfindung zieht die Verwendung von Schirmgitterröhren in Betracht. 



   Solche Röhren haben sehr grosse innere Widerstände und machen deshalb hohe äussere Widerstände erforderlich. Die zum Ableiten der Hochfrequenz dienende Kapazität kann infolgedessen dadurch schaden, dass sie die hohen Töne merklich   schwächt.   



   Die Neigung der Niederfrequenzverstärker, auch Hochfrequenz zu verstärken, wird laut der Erfindung durch eine neue Anordnung von Hochfrequenzdrosseln verringert. Diese werden nämlich in der Schirmgitterzuleitung des Schirmgittergleichrichters oder einer der Niederfrequenzverstärkerröhren, wozu auch die   Schirmgitterendröhre   gehört, oder in den Schirmgitterzuleitungen mehrerer solcher Röhren angeordnet. 



   Im folgenden ist als Beispiel eine   Schirmgitterröhre   beschrieben, die mit der neuen Anordnung versehen ist. In der Zeichnung, in welcher dieses Beispiel schematisch dargestellt ist, bedeutet   +   A,   - A   eine Gleichstromquelle, B die Anode,   E   ihr Schirmgitter, F die Kathode, H den Heizfaden für diese, G das Steuergitter, D eine Drosselspule, C einen Kondensator, W zwei Widerstände. Die Teile E, D, C, F, W sind in der gezeichneten Weise miteinander verbunden. 



   Die Widerstände W dienen in bekannter Weise dazu, die Spannung für das   Schirmgitter   E, welche der Stromquelle +   21,--A   entstammt, zu verringern. Der Kondensator C soll vermeiden, dass diese Widerstände im Takte der Niederfrequenz ein Schwanken jener Schirmgitterspannung bewirken und hiemit gleichfalls die   Niederfrequenzverstärkung   beeinträchtigen. 



   Die Spule D darf nur einen sehr geringen Widerstand für die Niederfrequenz haben, damit das Verstärken der Niederfrequenz nicht leidet. Sie besteht daher vorteilhaft aus Kupfer. Für die Hochfrequenz dagegen soll der Widerstand der Spule D   möglichst   hoch sein. Dann ändert sich die Schirmgitterspannung ähnlich wie die Spannung der Anode, nämlich im Takte der Hochfrequenz. Hiedurch wird der Durchgriff der Röhre für die Hochfrequenz vergrössert, so dass sie für die Hochfrequenz wie eine Dreielektrodenröhre wirkt. 



   Wie Versuche bewiesen haben, lassen sich durch die Erfindung die schädlichen hochfrequenten Spannungen in der Lautsprecher-oder Telephonleitung so weit vermindern, dass keine Eigenschwingungen des Empfängers entstehen und auch Knurrerscheinungen, die sonst beim Einsatz der Rückkopplung auftreten, vermieden werden. 



   Die Erfindung ist sowohl bei Widerstandskopplung als auch bei andern Kopplungsarten anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Hochfrequenzempfänger mit Schirmgitterröhren, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg von der Kathode zum Schirmgitter einer oder mehrerer der nur zum Gleichrichten und zur Niederfrequenz- verstärkung dienenden Schirmgitterröhren für Hochfrequenz durch eine Hochfrequenzdrosselvorrichtung gesperrt ist. EMI2.1
AT139685D 1932-02-15 1933-01-28 Hochfrequenzempfänger mit Schirmgitterröhren. AT139685B (de)

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