DE709341C - Temperaturregler mit Kolbeneisitzventil - Google Patents

Temperaturregler mit Kolbeneisitzventil

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DE709341C
DE709341C DED76454D DED0076454D DE709341C DE 709341 C DE709341 C DE 709341C DE D76454 D DED76454 D DE D76454D DE D0076454 D DED0076454 D DE D0076454D DE 709341 C DE709341 C DE 709341C
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DE
Germany
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valve
piston
cone
pressure
temperature regulator
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Expired
Application number
DED76454D
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English (en)
Inventor
Winfried Wiethuechter
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Deutsche Waffen und Munitionsfabriken AG
Original Assignee
Deutsche Waffen und Munitionsfabriken AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
    • G05D23/126Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Temperaturregler mit Kolbeneinsitzventil Die Erfindung bezieht sich auf einen Temperaturregler mit Kolibeneinsitzventil, das durch ein in seinem Boden angebrachtes Hilfsventil gesteuert wird.
  • Bekannt sind Temperaturregler mit Einsitzventil, die durch eine Gummi- bzw. Metallmembran entlastet sind. Diese Ventile erfordern einesteils erhebliche Kräfte zum Durchbiegen der Membran bei vollem Ventilhub, wozu große Temperaturunterschiede notwendig sind, und andernteils sind zur Entlastung und Steuerung des Ventils Membranfaltenbälge erforderlich, wodurch die Bauart weniger einfach wird. Werden an Stelle der Men.-branfaltenbälge zur Entlastung und Steuerung jedoch Kolben verwendet, so zeigt es sich, daß es fast unmöglich ist, dabei den Kolben auf die Dauer dicht schließend und das Ventil betriebssicher zu halten.
  • Es sind Kolbeneinsitzventile für Temperaturregler bekannt, bei denen durch Anheben des Ventilkolbens die Durchfiußöffnung freigegeben wird und die Kolbenbewegung durch einen Thermostaten unter Zuhilfenahme mehrerer Membranfaltenbälge eingeleitet wird.
  • Auch gibt es für diesen Zweck Kolbeneinsitzventile, bei denen die Wärmeregelung auf elektrischem Wege erfolgt und bei denen der Druck in der Ventilaustrittkammer durch. ein elektrisch gesteuertes Ventil auf den Raum hinter den Ventilkolben geleitet wird, wobei dieses Hilfsventil iin Boden des Zylinders sitzt, in welchem sich der Kolben bewegt. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß eine besondere Verbindungsleitung zwischen dem Raum hinter dem Kolben erforderlich ist und <lade. saugend in den Zylinder geführte Kolben keinen großen Verschleiß verträgt.
  • Die Erfindung, durch welche die Nachteile vermindert werden, besteht darin, daß der fIauptventilkolben, der durch ein vom wärmeempfindlichen Organ unmittelbar betätigtes Hilfsventil gesteuert wird; mit dem Antriebsstift für das in ihm angeordnete Hilfsventil elastisch gekuppelt ist und gegen die Hauptventilkamrner radiales Spiel hat. Diese Bauart hat neben ihrem verhältnismäßig einfachen Aufbau folgende Vorzüge: Erstens ist der Reibungsverlust verschwi , elend gering da der Hauptventilkolben kleinem, radialem Spiel eingebaut w ' kann. Zweitens unterstützt bei geschlosse Ventil der Dampf- bzw. Wasserdruck Schließwirkung des Thermostaten, so daß ohne große Schwierigkeiten bei der Herstellung ein vollkommen dichter Abschluß zu erreichen ist. Drittens spricht erfahrungsgemäß das Ventil außergewöhnlich schnell an, da durch eine besondere Feder der Hilfskegel rechtzeitig geöffnet wird, und viertens ist das Flattern bezw. Schwimmen und Schlagen des Hauptkegels unmöglich gemacht, da diese besondere Feder stets für ein gleichzeitiges Arbeiten des Thermostatstiftes und des Hauptegels sorgt.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeipiel dar.
  • Hiernach wirkt der Wärmefühler i über das kupferne Verbindungsrohr .2 auf den Ventilsarbeitskörper (Thermostaten) 3 und betätigt mit seinem Stift .I sowohl den Hilfskegel 5 wie auch den Hauptkegel 6. Im Ventileintrittsraum 7 ist ein bestimmter Dampf-oder Heißwasserdruck vorhanden, der sich durch die Uridichtigkeit zwischen dem Zylinder 8 und dein Kolben 9 auch in das Innere des Zylinderraumes io überträgt. Hierdurch wird der Kolben 9 nach oben gedrückt. Der gleiche Druck wirkt bei geöffnetem Durchlaß aber auch auf den Kegel 6, so daß sich die Drücke gegenseitig aufheben.
  • Wenn bei Erreichung der gewünschten "Cemperatur durch die Wirkung des Thermostaten i, 2, 3 der Stift .4 vorgeschoben wird, so spannt sich die Feder i i und schiebt den Kolben 9 finit dem Hauptkegel 6 ebenfalls vor. Eine bestimmte Drosselwirkung tritt herbei sofort ein, wodurch der Druck im Austrittsraum i2 gegenüber dem Druck im Eintrittsraum 7 nachläßt. Da sich in dem Boden des Hauptkegels 6 die Hilfsventilöffnung 13 befindet, wird der auf den Kegel 6 wirkende gesenkte Druck sich sofort mit dem im Raum io herrschenden Druck ausgleichen, so daß wiederum der Kegel von beiden Seiten mit dein gleichen Druck belastet, d. h. völlig etitiastet ist.
  • Bei genügender Wärmezufuhr wird der ' ermostat i, 2, 3 den Kegel 6 gänzlich zum ischluß gegen den Ventilsitz 14 drücken. e r Hilfskegel 5 ist dabei immer noch geöffnet. Erst bei weiterem geringfügigem Wärmeanstieg schließt der Thermostat auch mit dem Hilfskegel 5 die Öffnung 13 dicht ab. Ein Ausgleich des Druckes im Raum io mit dem Druck im Raum 12 ist nicht mehr möglich. Der wesentlich höhere Druck im Raum ; überträgt sich durch die Uridichtigkeit zwischen Kolben 9 und Zylinder 8 auf den Raum to. Dieser Druck wirkt sowohl belastend auf den Hauptkegel 6 wie auch auf den Hilfskegel 5, wobei ein vollständig dichter Abschluß durch den eigenen Druck sicher gestellt ist. Hiermit wird eine ganz erhebliche Arbeitsentlastung des Arbeitskörpers 3 erzielt.
  • Bei fallender Temperatur bewegt sich der Arbeitsstift d. des Thermostaten i, 2, 3 zurück und öffnet zunächst den kleinen Hilfskegel 5. Der Thermostat wird. hierbei durch die Wirkung der Feder i i unterstützt, der damit eine sehr wichtige Aufgabe zufällt. Dadurch ist nämlich sofort ein Druckausgleich zwischen Rauin io und Raum 12 gegeben. Der Hauptkegel 6 erhält wieder auf beiden Seiten genau den gleichen Druck und ist entlastet. Bei weiterem Wärmebedarf vermag nun der Thermostat ohne besonderen Kraftaufwand den entlasteten Hauptkegel zu öffnen bzw. auf eine beliebige, erforderliche Drosselstellung zu segeln. Die Feder ii sorgt dafür, daß der Kolben 6 den Bewegungen des Arbeitsstiftes. ohne Verzögerung folgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Temperaturregler mit Kolbeneinsitzventil, das durch ein vom wärmeempfindlichen Organ unmittelbar betätigtesHilfsventil gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptventilkolben mit dem Antriebsstift für das in ihm angeordnete Hilfsventil elastisch gekuppelt ist und daß der Hauptventilkolben gegen die Hauptventilkammer radiales Spiel hat.
DED76454D 1937-10-29 1937-10-29 Temperaturregler mit Kolbeneisitzventil Expired DE709341C (de)

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BE429860A BE429860A (fr) 1937-10-29 1938-08-23 Regulateur de temperature avec soupape a ssiege unique q fermeture etanche

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DED76454D DE709341C (de) 1937-10-29 1937-10-29 Temperaturregler mit Kolbeneisitzventil

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DE709341C true DE709341C (de) 1941-08-14

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