DE708773C - Ein- und Ausschaltvorrichtung fuer Rotationsumdrucker - Google Patents

Ein- und Ausschaltvorrichtung fuer Rotationsumdrucker

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DE708773C
DE708773C DER100552D DER0100552D DE708773C DE 708773 C DE708773 C DE 708773C DE R100552 D DER100552 D DE R100552D DE R0100552 D DER0100552 D DE R0100552D DE 708773 C DE708773 C DE 708773C
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DE
Germany
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lever
switch
pressure roller
forme cylinder
valves
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Expired
Application number
DER100552D
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English (en)
Inventor
Heinrich Fischer
Wilhelm Ritzerfeld
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L11/00Apparatus for directly duplicating from hectographic masters in mirror image, i.e. "wet duplicators" for producing positive copies
    • B41L11/08Apparatus for directly duplicating from hectographic masters in mirror image, i.e. "wet duplicators" for producing positive copies with rotary cylinders carrying the masters

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  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Ein- und Ausschaltvorrichtung für Rotationsumdrucker Die Erfindung betrifft eine Ein- und Ausschaltvorrichtung für Rotationsumdrucker mit auf dem Formzylinder befestigten Spiegelbildoriginal und einer den zu - bedruckenden angefeuchteten Bogen gegen den Formzylin-_der andrückenden Anpreßwalze und Antriebsmotor. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß der Schalter des Antriebsmotors, die Anpreßwalze und gegebenenfalls auch die Ventile der Anfeuchtvorrichtung derart durch ein und denselben Hebel gesteuert werden, daß bei Feineinstellung des Anpreßwalzendruckes der Motorschalter und die Ventile der Anfeuchtvorrichtung nicht mehr beeinflußt werden.
  • Es sind Rotationsumdrucker bekannt, bei welchen einzelne Steuervorgänge in Abhängigkeit voneinander erfolgen. So ist es beispielsweise nicht neu, bei Bogenanlegevorrichtungen den Antriebsmotor selbsttätig auszuschalten, wenn der Papierstapel aufgebraucht ist. Bekannt ist es ferner, den Anpreßdruck der Gegendruckwalze durch einen in mehreren Stellungen feststellbaren Hebel zu regeln, dem neben dieser Regelung beispelweise auch noch das Ausschalten der Bogenfärdervorrichtung zufällt. Auch ist es bei derartigen Vorrichtungen bekannt, ein-und denselben Hebel einmal zum Regeln der Feineinstellung der Druckwalze zu verwenden, ohne daß die Inbetriebnahme des Anlegetisches, welche beim Beginn der Bewegung dieses Hebels eingeleitet worden war, irgendwie - beeinflußt wird.
  • Der Zweck der Erfindung liegt demgegenüber darin, zu verhindern* daß der eine oder andere Teil der Maschine beim Ausschalten des Antriebs derselben eingeschaltet bleibt, wie dies beispielsweise bei der An-, druckwalze und bei den Ventilen der Flüssigkeitsleitung der Fall sein könnte, wenn deren Schaltung nicht in Abhängigkeit voneinander gebracht wird.
  • In der Zeichnung sind -zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Die Abb. t und 2 zeigen die Verbindung des Motorschalters mit der Anpreßwalze. Die Abb.3 bis 5 zeigen die Verbindung des Hebels zur Betätigung der Anpreßwalze mit den Flüssigkeitsventilen.
  • In Abb. t und 2 ist t der Formzylinder, 2 die Anpreßwalze, die in bekannter Weise mittels eines auf einer Achse 3s angeordneten Exzenters ,, leichter oder stärker an den Formzylinder angedrückt werden kann. Zum Verstellen des Exzenters 3 dient ein auf der Achse 3" angeordneter Hebel 4. 5 ist der Motorschalter, auf dessen Achse 6 eine Scheibe 7 befestigt ist, die einen radialen, nach der Peripherie zu offenen Schlitz 8 hat. In diesen greift ein Zapfen 9 eines auf der Erzenterachse 3,, sitzenden Stellhebels 1 o ein. Zur Sicherung der verschiedenen Druckstellungen der Andruckwalze 2 am Formzylinder 1 ist der Hebel 4 in bekannter Weise mit einem federnden Arretierstift 12 ausgerüstet (Abb.2), der in den verschiedenen Druckstellungen entsprechende Rasten t i am festen Maschinengestell eingreift. Wird die Anpreßwalze 2 mit Hilfe des Hebels 4 gegen den Formzylinder 1 hin bewegt, so dreht der in den offenen Schlitz 8 der Scheibe 7 eingreifende Stift 9 die Scheibe ;, wodurch das Einschalten des Motors erfolgt. Ist die Scheibe 7 entsprechend weit gedreht, so tritt der Stift 9 aus dem offenen Schlitz 8 heraus, und durch weiteres Schwenken des Hebels 4 wird die Anpreßwalze 2 gegen den Formzylinder t gepreßt. Je nach dem gewünschten Anpreßdruck springt der federnde Arretierstift 12 in eine der Rasten 11 am Maschinengestell ein. Bei dieser letzten Wirkung des Hebels 4 wird der Motor nicht weiter beeinflußt. Die Ausschaltung des Motors erfolgt durch Schwenken des Hebels 4 im entgegengesetzten Drehsinn, wodurch zunächst die Anpreßwalze 2 von dem Formzylinder 1 entfernt wird, worauf beim Weiterschwenken des Hebels 4 der Stift 9 in den Schlitz 8 der Scheibe 7 eintritt und diese im Sinne der Ausschaltung entgegen dem Uhrzeigersinne mitnimmt.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb. ; bis 5 ist auf der Achse 3,z des Hebels 4 noch eine \ockenscheibe 13 angeordnet, gegen welche ein kleiner Schwenkarm 14 anliegt, der auf einer Achse 15 befestigt ist. Letztere steht unter dem Einflnß einer Drehfeder 16. An der Achse 15 ist ein Ventilkegel 18 befestigt. Atil'ierdettl trägt dieselbe ein Zahnrad 17, das in ein zweites Zahnrad t 9 eingreift, an dessen Achse 2o ein zweiter Ventilkegel 21 angeordnet ist. Die Darstellung zeigt eine Ausführung mit zwei Flüssigkeitsleitungen 22 und 23. Selbstverständlich kann auch nur eine oder es können auch mehr als zwei Leitungen vorgesehen werden. Wird hier der Hebel 4 der Anpreßwalze 2 verschwenkt, so nimmt die Nockenscheibe 13 den Arm 14 mit, so daß die Achsen 15 und 20 gedreht und damit die Ventile 18 und 2 t geöffnet werden. Beim Weiterschwenken des Hebels 4 schleift der Schwenkarm 14 auf der Seitenfläche der Nockenscheibe 13, so daß die Achse 15 und. damit auch die Achse 2o, also die Ventilspindeln, nicht weiter beeinflußt werden. Bis zum Rückschwenken des Hebeis 4 bleiben sotnit die Flüssigkeitszufuhrleitungen geöffnet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ein- und Ausschaltvorrichtung für Rotationsumdrucker mit auf dem Formzylinder befestigten Spiegelschriftoriginal und einer den zu bedruckenden angefeuchteten Bogen gegen den Formzylinder andrückenden Anpreßwalze und Antriebsmotor, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (5, 6, 7) des Antriebsmotors, die Anpreßwalze (2) und gegebenenfalls auch die Ventile (18, 21) der Anfeuchtvorrichtung derart durch ein und denselben Hebel (4) gesteuert werden, daß bei Feineinstellung des Anpreßwalzendrukkes der Motorschalter (5) und die Ventile (18, 21) der Anfeuchtvorrichtung nicht mehr beeinflußt werden.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Hebel (4) verbundener Zapfen (9) nach Art einer Triebstockverzahnung mit einer auf der Achse des Motorschalters (5) befestigten Schaltscheibe (7) mit einem nach der Peripherie zu offenen, radial verlaufenden Schlitz (8) für einen Teil der Schwenkbewegung des Hebels (4) zusammenwirkt, während für den Rest der Schwenkbewegung des Hebels (4) der Zapfen (9) außer Eingriff mit der Schaltscheibe (7) ist und diese restliche Hebelbewegung zur Steuerung des Anpressungsdruckes der Anpreßwalze (2) gegen den Formzylinder (1) dient.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Außerbetriebsetzen der Umdrucker zunächst die Anpreßwalze (2) von dem Formzylinder (t) abgehoben wird und erst hierauf Motor und Flüssigkeitszufuhr abgeschaltet werden.
  4. 4. Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (3Q) des Hebels (4) eine Nockenscheibe (13) sitzt, die mit einem federbelasteten Schwenkarm (14) auf der Spindel (15) des in der Zuleitung für die Feuchtflüssigkeit liegenden Ventils (18) derart zusammenarbeitet, daß während der Bewegung des Hebels (4.) durch die Nockenscheibe (13) der Schwenkarm (14) entgegen der Federwirkung zwecks öffnens des Ventils (18) gedreht wird und bei weiterer Drehung der Nockenscheibe (13) auf deren Seitenfläche gleitet, so daß das Ventil in seiner geöffneten Stallung verbleibt.
  5. 5. Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein mehrerer Flüssigkeitsleitungen (22, 23) die Spindeln der Ventile (18, 21) durch Zahnräder (17, i9) miteinander verbunden sind.
DER100552D 1937-10-20 1937-10-20 Ein- und Ausschaltvorrichtung fuer Rotationsumdrucker Expired DE708773C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957038C (de) * 1953-12-05 1957-01-31 Roto Werke A G Feuchtvorrichtung fuer Vervielfaeltigungsmaschinen
DE974236C (de) * 1940-06-06 1960-10-27 Wilhelm Ritzerfeld Rotationsvervielfaeltiger zum genaeherten Abdrucken eines gleichbleibenden und eines wechselnden Textteiles von abdruckfaehigen Spiegelbildoriginalen
DE1126420B (de) * 1955-01-20 1962-03-29 Block & Anderson Ltd Rotationsvervielfaeltigungs- oder -druckmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974236C (de) * 1940-06-06 1960-10-27 Wilhelm Ritzerfeld Rotationsvervielfaeltiger zum genaeherten Abdrucken eines gleichbleibenden und eines wechselnden Textteiles von abdruckfaehigen Spiegelbildoriginalen
DE957038C (de) * 1953-12-05 1957-01-31 Roto Werke A G Feuchtvorrichtung fuer Vervielfaeltigungsmaschinen
DE1126420B (de) * 1955-01-20 1962-03-29 Block & Anderson Ltd Rotationsvervielfaeltigungs- oder -druckmaschine

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