DE70856C - Walzwerk zur Herstellung von Werkstücken in Gesenken - Google Patents

Walzwerk zur Herstellung von Werkstücken in Gesenken

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DE70856C
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roller
rollers
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DENDAT70856D
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S. POLLANDT in Wartberg, Mürzthal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/02Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons spades; shovels

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTA
Die Herstellung faconnirter, sowohl in der Breiten- als Längenrichtung, als auch in der Stärke beliebig geformter Bodenbearbeitungsgeräthe, wie Pflugbestandtheile (Schareisen, Pflugbleche), Schaufeln, Hauen u. dergl., wird bisher durch Schmieden unter dem Hammer bewirkt.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Neuerungen an Walzwerken ermöglichen es, derartige Werkstücke fertig zu walzen und hierdurch die Schmiedearbeit zu ersetzen.
Dies wird durch direct in die Oberfläche der Walzen eingearbeitete oder in der Mantelfläche derselben auswechselbar angeordnete Gesenke und durch Einrichtungen erreicht, welch letztere ein genaues Einführen des Arbeitsstückes in das Gesenke bezw. zwischen die rotirenden Walzen möglich machen.
Die Einrichtungen zum möglichst genauen Einführen des Arbeitsstückes bestehen in Anschlägen, welche entweder in der Walze selbst oder im auswechselbaren Gesenke federnd angebracht sind. Diese Anschläge sind nöthig, weil das Arbeitsstück mehrere Male, bezw. so oft, bis die beabsichtigte Stärkedimension erreicht ist, die Gesenkestelle passiren mufs, wobei selbstverständlich nach jedem Stich die Walzen näher an einander gestellt werden (für jeden dieser Durchgänge kann natürlich auch ein besonderes Gesenke mit Anschlägen vorgerichtet sein, wodurch das Anstellen der Walzen erspart wird).
Fig./1 und 2 zeigen Ansicht und Querschnitt einer Walze mit direct in die Walze eingearbeitetem Gesenke zur Herstellung von Werkstücken der oben genannten Art.
Fig. 3 und 4 veranschaulichen in Längenansicht und Querschnitt eine Walze mit seitlich einschiebbarem Gesenke.
In den Fig. 5 bis 8 ist in Längenansichten, Querschnitt und Sonderansicht ein Gesenk dargestellt, welches in die Walze eingelegt und durch seitliches Verschieben befestigt wird.
Fig. 9 zeigt im Querschnitt einen in die Unterwalze einschiebbaren, für das Anstellen des Arbeitsstückes dienenden Anschlag.
Fig. 10 zeigt im Schnitt einen Anschlag für auswechselbare Gesenke.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, kann daszur Herstellung der genannten Werkstücke. entsprechend geformte Gesenke a in beiden oder in einer der beiden Walzen A und C vortheilhaft in die Unterwalze A direct eingearbeitet sein. Damit ein und dieselbe Walze für die Herstellung verschieden geformter Werkstücke geeignet wird, ist es jedoch zweckmäfsig, das Gesenke auswechselbar anzuordnen.
In diesem Falle ist das Gesenke a, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, in einem, einen Theil der Walze A bildenden Gesenkstück A{ eingearbeitet und die Walze A ist zur Aufnahme dieses Gesenkstückes mit einem prismatischen oder anders gestalteten Längsfalz al versehen, in welchen das Gesenkstück A1 von der Seite eingeschoben wird, so dafs die einzelnen Punkte der Oberfläche des Gesenkes so weit unter der Mantelfläche der Walzen liegen, als dies der Stärkendimension des zu erzeugenden Gegenstandes entspricht.

Claims (1)

  1. Das so eingeschobene Gesenkstück keilt sich selbst ein und wird dann durch einen eingeschraubten Stellstift α2 festgestellt.
    Ist das Gesenkstück kürzer als die Walze A, so können zum Schliefsen der offenen Theile des Falzest1 einschiebbare, durch eingeschraubte Stellstifte α4 gesicherte Stücke α3, Fig. 3, verwendet werden, welche genau nach der Mantelfläche der Walzen geformt sind.
    Wie aus den Fig. 5 bis 8 ersichtlich, kann der Längsfalz durch eine an zwei gegenüberliegenden Seiten prismatische oder unterfangene Ausnehmung A2 ersetzt werden. Der Rand der einen unterfangenen Längsseite besitzt Ausschnitte α5, in welche beim Einlegen des Gesenkstückes A1 — von oben — die vollen Theile a6 desselben eintreten, worauf durch eine Verschiebung des Gesenkes die Verbindung des letzteren mit der Walze A bewirkt wird bezw. das Gesenke sich selbst ankeilt, indem die vollen Theile ae des Gesenkstückes A1 an die vollen Theile a1 der Walze A zu stehen kommen. Ein vor dem Gesenkstück in die Walze A eingeschraubter Stift as, Fig. 7, verhindert die Verschiebung in der der Ankeilrichtung entgegengesetzten Richtung.
    Um das rasche Einlegen des Arbeitsstückes in richtiger Lage zum Gesenke α zu ermöglichen und zu errreichen, dafs der Eintritt des Arbeitsstückes in das Gesenke im richtigen Augenblick stattfinde, sind neben dem Gesenke α in der Walze (Fig. 9) oder dem Gesenkstück (Fig. 10) unter Federdruck stehende Anschläge a9 eingesetzt.
    Wie aus Fig. 9 ersichtlich, wird das Arbeitsstück B so lange gegen diese Anschläge a9 angedrückt erhalten, bis es zwischen die beiden Walzen A und C eintritt, worauf die Anschläge a9 durch die Oberwalze in die Unterwalze eingedrückt und nach dem Durchgang zwischen den Walzen durch die Federn aw wieder in ihre Normallage zurückgebracht werden.
    Paten τ-Anspruch:
    Ein Walzwerk zur Herstellung von Werkstücken für Bodenbearbeitungsgeräthe (Pflugscharen, Pflugbleche, Schaufeln^ Hauen), bei welchem in der Mantelfläche beider Walzen oder einer der Walzen Gesenke angeordnetsind, welche entweder direct in die Walzenoberfläche oder in in einen Längsfalz a1 seitlich einschiebbare oder in in eine Ausnehmung Ä2 der Walze einlegbare Gesenkstücke A1 eingearbeitet sind, dadurch gekennzeichnet, dafs in die Walzen bezw. in deren Gesenkstück unter Federdruck stehende Anschläge α9 eingesetzt sind, welche sich beim Durchgang zwischen den Walzen in diese oder die Gesenkstücke einschieben und das sichere Einführen des Werkstückes ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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