DE708313C - Schmierpolster fuer Lager, insbesondere Eisenbahnachslager - Google Patents
Schmierpolster fuer Lager, insbesondere EisenbahnachslagerInfo
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- DE708313C DE708313C DEK148439D DEK0148439D DE708313C DE 708313 C DE708313 C DE 708313C DE K148439 D DEK148439 D DE K148439D DE K0148439 D DEK0148439 D DE K0148439D DE 708313 C DE708313 C DE 708313C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F17/00—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
- B61F17/02—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
- B61F17/04—Lubrication by stationary devices
- B61F17/06—Lubrication by stationary devices by means of a wick or the like
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Description
- Schmierpolster für Lager, insbesondere Eisenbahnachslager Die Erfindung bezieht sich auf ein Schmierpolster mit in das Grundgewebe eingewebten kurzen Plüschnoppen ,an der Oberseite und langen Saugschlingen an der Unterseite, insbesondere für Eisenbahnwagenachslager.
- Die Saugfäden sind meist so gebildet, daß ein Teil der zur Bildung der Plüschnoppen dienenden Kette nach unten als Saugfäden durchgezogen und durch das Grundgewebe nach oben wieder als Plüsch durchgehen.
- Bei einer anderen Ausführung wird .auf der Oberseite der Plüsch mit dem Grundgewebe verwebt, während die untere, auf dem Polstergestell aufliegende Gewebeseite glatt bleibt. In diesem Falle werden nachträglich besondere Saugfäden durch das Grundgewebe durchgezogen und zwischen den Plüschnoppen eingebettet. Diese Ausführung ist nur von untergeordneter Bedeutung, weil eine genügende Verteilung durch das Grundgewebe über die Plüschfläche nicht gesichert ist.
- Bei beiden Arten von Schmierpolstern wird der Zugang der Saugfäden zum Öl. dadurch ermöglicht, daß in dem Polsterträger des Schmierpolstergestells entsprechende Öffnungen vorgesehen sind, durch die die Saugfäden nach unten zum Ölsumpf durchgehen.
- Bei den jetzt erhöhten Zuggeschwindigkeiten, vor ,allen Dingen ,aber bei der heutigen Ausführung des Achsschenkelbundes, bei dem der Übergang des Achsschenkels nicht mehr mit einer normalen Hohlkehle von meist i 5 mm erfolgt, sondern mit einem kleinen übergang von nur etwa a mm Radius an den Achsschenkel ,anschließt, zeigt @es sich, daß die Ölzuführung an den Bund in vielen Fällen nicht mehr genügt, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, daß die Saugfäden nicht nahe genug ,am Bund angeordnet sind und deshalb das Öl nicht mehr in genügender Menge an den Bund gelangen kann.
- Dieser Umstand war bei der früheren Ausführung des Bundes und den geringeren Geschwindigkeiten nicht so wichtig, weil bei einer größeren Hohlkehle (R = 15 mm) das Öl vom Anfang der Hohlkehle infolge der Zentrifugalkraft zum Bunde hinwanderte. Außerdem war der Druck gegen den Bund nicht so stark, weil bei der geringeren Geschwindigkeit auch die Schienenüberhöhung unbedeutender war. Mit der Erhöhung der Zuggeschwindigkeit wuchsen zwangsläufig; auch die Schienenüberhöhungen. Die Schrägstellung der Achse infolge der Schienenüberhöhung ist aber von wesentlichem Einfluß auf den auf den Bund ausgeübten Druck.
- Eine gute, jederzeit ausreichende Schmierung des Bundes wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein Teil. der zur Bildung der Plüschnoppen an den Kopfenden dienenden Fäden als Saugschlingen, die auf der den üblichen Saugschlingen n entgegengesetzten Seite, d. h. nach oben, ausgezogen sind, über die Kopfenden hinweg über das am Tragblech umgeschlagene Grundgewebe nach unten in das Ölbad herabreicht. Ein weiteres 'Merkmal der Erfindung besteht darin, daß zum Schutze gegen Durchreiben der auf der Oberseite angeordneten Saugschlingen diese zwischen zwei benachbarten Noppenreihen eingebettet sind.
- Es erscheint für manche Fälle zweckmäßig, den ersten Plüschfaden am Kopfende nur zur Bildung von Noppen zu benutzen, dann aber den, von der Kante nach innen gezählten, zweiten Plüschfaden in der gleichen Weise wie oben beschrieben zur Bildung der beabsichtigten Saugfäden am Kopfende zu benutzen oder auch, falls eine besonders hohe Ölzufuhr zur Hohlkehle für notwendig gehalten wird, mehrere Endfäden in der beschriebenen Weise zur Bildung der Saugfäden heranzuziehen.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i einen senkrechten Längsschnitt durch die Polster mit Tragblech nach der Linie I-I der Fig.2, Fig. 2 einen Grundriß des flach ausgebreiteten Polsters und Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2.
- Bei der Herstellung des Polsters werden auf das durchgehende Grundgewebe a, b die Plüschfäden c in bekannter Weise so mit eingewebt, daß durch sie die Plüschnoppen und die mittleren Saugfäden e gebildet werden, wobei in Abständen noch Hanffäden d eingeschaltet werden, um in entsprechender Verteilung Stütznoppen zur Verhütung einer zu arken Belastung der Plüschdecke zu bilden. Die Fig.2 veranschaulicht in ihren beiden Hälften oberhalb und unterhalb der Linie i- i zwei Ausführungen, die jedoch nur geringfügig voneinander abweichen. Wie aus der Fig. i und aus der oberen Hälfte der Fig. 2 hervorgeht, ist der äußerste Plüschfaden c" an mehreren Stellen zwischen je zwei Plüschnoppen nach oben lang herausgezogen und zur Bildung von Saugfadenschlingen g benutzt. Bei der Ausführung entsprechend der unteren Hälfte der Fig. 2 ist zur Bildung der Saugschlingen g die zweite Plüschfadenkette c' benutzt. Beim Auflegen der Plüschdecke wird der Rand a des Grundgewebes a, b um die Vorderkante des Tragblechs i umgeschlagen und die Saugschlingen g über diesen Umschlag nach unten abgehängt, so daß sie in den Ölsumpf eintauchen und das Öl in ihrem Umbruch unmittelbar an den Bund des Achszapfens heranbringen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schmierpolster mit in das Grundgewebe eingewebten kurzen Plüschnoppen an der Oberseite und langen Saugschlingen an der Unterseite, insbesondere für Eisenbahnwagenachslager, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der zur Bildung der Plüschnoppen (c") an den Kopfenden dienenden Fäden als Saugschlingen (g), die auf der den üblichen Saugschlingen (e) entgegengesetzten Seite, d. h. nach oben ausgezogen sind, über die Kopfenden hinweg über das am Tragblech umgeschlagene Grundgewebe (b) nach unten in das ülbad herabreicht.
- 2. Schmierpolster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schutz gegen Durchreiben der auf der Oberseite angeordneten Saugschlingen (g) diese zwischen zwei benachbarten Noppenreihen (c") eingebettet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK148439D DE708313C (de) | 1937-11-05 | 1937-11-05 | Schmierpolster fuer Lager, insbesondere Eisenbahnachslager |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK148439D DE708313C (de) | 1937-11-05 | 1937-11-05 | Schmierpolster fuer Lager, insbesondere Eisenbahnachslager |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE708313C true DE708313C (de) | 1941-07-17 |
Family
ID=7251695
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK148439D Expired DE708313C (de) | 1937-11-05 | 1937-11-05 | Schmierpolster fuer Lager, insbesondere Eisenbahnachslager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE708313C (de) |
-
1937
- 1937-11-05 DE DEK148439D patent/DE708313C/de not_active Expired
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