DE709802C - Vorrichtung zum Halten von Huelsen oder Spulen auf Spinn- oder aehnlichen Spindeln - Google Patents
Vorrichtung zum Halten von Huelsen oder Spulen auf Spinn- oder aehnlichen SpindelnInfo
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- DE709802C DE709802C DEST57721D DEST057721D DE709802C DE 709802 C DE709802 C DE 709802C DE ST57721 D DEST57721 D DE ST57721D DE ST057721 D DEST057721 D DE ST057721D DE 709802 C DE709802 C DE 709802C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
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- D01H7/04—Spindles
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Description
- Vorrichtung zum Halten von Hülsen oder Spulen auf Spinn- oder ähnlichen Spindeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten von Hülsen oder Spulen auf Spinn- oder ähnlichen Spindeln, bei der eine haarnadelförmig ,ausgebildete Feder die Spindel radial durchdringt und mit ihren Schenkelenden in auf der Spindel angeordneten Nuten liegt.
- Es sind bereits derartige aus flachem Draht bestehende Federn bekannt, deren Schenkel überwiegend parallel zum Spindelmantel ausgebildet und deren freie Schenkelenden so abgebogen sind, daß sie ständig in Nuten eingreifen, die auf der Spindel angeordnet sind. In ungespanntem Zustande ragen diese Schenkel mit ihrem zum Spindelmantel parallelen Teil über die Oberfläche der Spindel hinaus, so daß zwischen diesen Teilen der Schenkel und der Spindel Zwischenräume entstehen, in die beim Abstreifen der Spulen Fadenreste eintreten können, die nach einiger Betriebsdauer die Nuten in der Spindel ausfüllen können. Die Schenkel legen sich dann nicht mehr restlos in die Nut ein, was zu einem Ausbauchen der Garnhülse führt oder auch das Aufstecken der Garnhülse behindert. Hinzu kommt noch, daß die parallel zur Mantelfläche der Spindel liegenden Teile der Schenkel sich beim Zusammendrücken der haarnadelförmigen Feder in ihrem mittleren Teil stärker eindrücken, so daß die Mitnahme der Spulenhülse nur am Übergang der geraden Teile der Federschenkel mit den abgebogenen oberen und unteren Enden erfolgt. Hierdurch wird der spezifische Flächendruck der Schenkel auf die Hülsen außergewöhnlich groß und führt zum Verformen oder gar zum Zerstören derselben.
- Es ist auch schon bekannt, mehrere einzelne Federn zentrisch zur Spindel derart in der Spindel bzw. im Wirtel anzuordnen, daß die als Kupplungsglieder sich gegen die Spule legenden Federschenkel auch dann mit ihrer Basis innerhalb des Spindelprofils bleiben, wenn keine Spule auf der Spindel sitzt. Diese bekannte Vorrichtung erfordert aber eine erhebliche Stärke -an Material, z. B. im Wirtelhals, um die Federn unterbringen zu können. Außerdem müssen diese Federn durch einen freien inneren Hohlraum der Spindel bzw. des Wirtels eingebracht werd eine solche Möglichkeit ist aber an der. Spindelspitze nicht gegeben.
- Alle diese Mängel werden bei der haar., nadelförmig ausgebildeten Feder gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Feder an der Biegungsstelle und an den Schenkelenden weich federnd ausgebildet ist und stets im Profil der Spindel bleibt, während die mittleren Schenkelteile durch halbrunde Verdickungen oder U-förmige Ausbildung so gestaltet sind, daß sie mit ihrer Basis stets innerhalb des Umfanges der Spindel bleiben.
- Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der mittlere verstärkte Schenkelteil infolge seiner größeren Steifheit stets seine Form behält und als reines Kupplungsglied sich gegen die Hülsen legt, wodurch der spezifische Flächendruck gegen die Hülse oder Spule verhältnismäßig klein wird und keine Beschädigungen an diesen hervorrufen kann. Ferner wird dadurch, daß sowohl. die weicher federnden Teile der Feder als auch die verdickten Teile derselben mit ihrer Innenkante stets innerhalb der Mantelfläche der Spindel bleiben, erreicht, daß niemals Fadenreste in den Zwischenraum zwischen Federschenkel und Spindelnut gelangen können. Damit wird auf sichere Weise verhindert, daß sich Fadenreste beim Abziehen der Spulen festsetzen können; ebenso wird mit Sicherheit jede Verletzung des Bedienungspersonals durch laufende Spindeln vermieden.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Feder gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Ansicht eines oberen Spindelendes in der Ebene der haarnadelförmigen Feder gesehen, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Spindelende nach Fig. i, Fig. 3 und 4 Schnitte nach Linie 3-3 und 4-.l der Fig.2. Fig. 5 eine abgeänderte Form der Feder und Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der F ig. 5.
- Die Spindel t ist an ihrem oberen Ende mit eyyei Längsnuten 2 versehen, die am oberen de durch ein Loch 3 verbunden sind. Durch s Loch 3 ist der tblittelteil 4 einer haarnadelrmigen Feder gesteckt, der als dünner Flachteil ausgebildet ist und nur eine geringe Federung besitzt. Dieser Mittelteil ist so gebogen, daß er stets innerhalb des Umfanges der Spindel liegt. Die freien Schenkelenden 5 der Feder legen sich gegen den Grund der Nuten 2 und stützen sich hier ab. Der mittlere Teil 6 der Federschenkel ist verdickt ausgeführt (Fig.3) und besitzt etwa halbkreisförmigen Querschnitt.
- Dieser verdickte Teil. ist erheblich steifer als die Teile 4 und 5 der Feder und wirkt als Kupplungsglied, welches mit seinen hinteren Kanten 7 auch in ungespanntem Zustande innerhalb der Nuten 2 liegt.
- Gemä13 Fig.5 und 6 ist die Verdickung und Versteifung der Haarnadelschenkel durch Bombieren hervorgerufen, wie dies bei 8 aus der Fig.6 erkennbar ist. Man kann die Länge der Federschenkel beliebig wählen, so daß man mit einer Federgröße Hülsen verschiedener Länge einwandfrei auf der Spindel festlegen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Halten von Hülsen oder Spulen auf Spinn- oder ähnlichen Spindeln, bei der eine haarnadelförmig ausgebildete Feder die Spindel radial durchdringt und mit ihren Schenkelenden in auf der Spindel angeordneten Nuten liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder an der Biegungsstelle und an den Schenkelenden weich federnd ausgebildet ist und stets im Profil der Spindel bleibt, während die mittleren Schenkelteile durch halbrunde Verdickungen oder U-förmige Ausbildung so gestaltet sind, daß sie mit ihrer Basis stets innerhalb des Umfanges der Spindel bleiben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST57721D DE709802C (de) | 1938-07-31 | 1938-07-31 | Vorrichtung zum Halten von Huelsen oder Spulen auf Spinn- oder aehnlichen Spindeln |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST57721D DE709802C (de) | 1938-07-31 | 1938-07-31 | Vorrichtung zum Halten von Huelsen oder Spulen auf Spinn- oder aehnlichen Spindeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE709802C true DE709802C (de) | 1941-08-27 |
Family
ID=7467777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST57721D Expired DE709802C (de) | 1938-07-31 | 1938-07-31 | Vorrichtung zum Halten von Huelsen oder Spulen auf Spinn- oder aehnlichen Spindeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE709802C (de) |
-
1938
- 1938-07-31 DE DEST57721D patent/DE709802C/de not_active Expired
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