DE70741C - Selbsteinkassirender pneumatischer Schlagkraftmesser - Google Patents
Selbsteinkassirender pneumatischer SchlagkraftmesserInfo
- Publication number
- DE70741C DE70741C DENDAT70741D DE70741DA DE70741C DE 70741 C DE70741 C DE 70741C DE NDAT70741 D DENDAT70741 D DE NDAT70741D DE 70741D A DE70741D A DE 70741DA DE 70741 C DE70741 C DE 70741C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- dynamometer
- coin
- arm
- piston
- locking
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 13
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 6
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 6
- 238000012856 packing Methods 0.000 claims description 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000009863 impact test Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/04—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Adornments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT^
Diese Erfindung bezieht sich auf einen selbsteinkassirenden
pneumatischen Schlagkraftmesser, bei welchem durch einen Schlag auf den Buffer die Zusammenpressung von Luft veranlafst wird,
welche in einen Cylinder eingeschlossen ist, welch letzterer unmittelbar mit einer geeigneten
Anzeigevorrichtung versehen ist, welche die zum Zusammenpressen der Luft aufgewendete Kraft
nach einem bestimmten Mafse angiebt. Diese Anzeige erfolgt durch einen Zeiger auf einem
Zifferblatt und ist die Einrichtung derart getroffen, dafs nach Ausübung des Schlages auf
den Buffer letzterer selbstthätig in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt. Der Schlagkraftmesser
ist derart eingerichtet, dafs er auf Grund des Einwurfs einer Münze von festgesetzter Gröfse
selbstthätig in Gang gesetzt, und zwar derart, dafs eine bestimmte Anzahl Schläge auf Grund
des Einwurfs der einen Münze ausgeübt werden können;' die" bezügliche Vorrichtung ist
dabei stellbar, so dafs bei Einwurf einer Münze eine irgend beliebige Anzahl Schlagproben abgegeben
werden können. Ein Versuch, den Apparat durch Einwurf einer Marke, d. h. nicht vollwerthigen Münze in Thätigkeit zu setzen,
wird durch die Einrichtung erfolgreich vereitelt. Des weiteren ist eine Einrichtung getroffen,
wonach die Unterlassung des Einwurfs der richtigen Münze das Versagen der Anzeigevorrichtung
zur Folge hat. Eine weitere Einrichtung des Schlagkraftmessers besteht darin, dafs die Bethätigung des Buffers in jeder Zeit
möglich ist, gleichgültig, ob eine Münze eingeworfen wird oder nicht, so dafs auf diese
Weise die Gefahr ausgeschlossen wird, dafs der Apparat durch einen Unerfahrenen beschädigt
wird. Er erhält auch eine Einrichtung, wonach die Münze als ein Schlüssel für die
Anzeigevorrichtung dient. Einzelne Theile des Apparates sind derart ausgebildet, dafs der
Zeiger, nachdem derselbe bis zu einem gewissen Punkt auf einem eingetheilten Ziffernrad
getrieben worden ist, an dieser Stelle zeitweilig festgestellt wird, bis der nächste Schlag erfolgt,
d. h. so lange, bis der den Apparat'Benutzende die Anzeigevorrichtung von der Luft erschöpft
hat, welche während der vorhergegangenen Benutzung vor Abgabe des zweiten Schlages
zusammengedrückt wurde, so dafs der Zeiger auf den Nullpunkt der Scala zurückgehen
konnte. Der Apparat ist derart eingerichtet, dafs complicirte und feine Mechanismen vermieden
sind und dafs sich die Maschine als kräftiger, dauerhafter Apparat darstellt, welcher
wirksam in der Handhabung und verhältnifsmäfsig billig bei der Herstellung ist.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Ansicht des vollständigen Apparates von der Seite;
Fig. 2 ist ein mittlerer Längsschnitt durch den Kopf des Apparates bei abgebrochenem
Fufs;
Fig. 3 ist eine Einzeldarstellung des durch Münzeneinwurf bethätigten Mechanismus im
gröfseren Mafsstabe;
Fig. 4 zeigt die hintere Seite der die Münze tragenden Scheibe;
Fig. 5 zeigt in Einzeldarstellung die Bremsvorrichtung
für den Anzeiger;
Fig. 6 ist ein mittlerer Längsschnitt einer veränderten Ausführungsform des Apparates;
Fig. 7 zeigt in gröfserem Mafsstabe und perspectivischer Darstellung einen Theil der
inneren Einrichtung desselben ohne Gehäuse;
Fig. 8 ist eine Schnittdarstellung eines Theiles dieses Mechanismus;
Fig. 9, ι ο, 11 und 12 sind Einzeldarstellungen,
welche zum besseren Verständnifs der Einrichtung dienen sollen;
Fig. 13 ist ein Horizontalschnitt durch das
Rückschlag- und Auspuffventil, und
- Fig. 14, 15 und 16 sind Schnittdarstellungen durch die eigenartige Form des Kolbenkopfes.
- Fig. 14, 15 und 16 sind Schnittdarstellungen durch die eigenartige Form des Kolbenkopfes.
A ist der Fufs des Schlagkraftmessers, welcher unten mit einer Thür α versehen ist, und
auf welchen durch Schraubbolzen a2, Fig. 2,
ein kugelförmiges Gehäuse A- angebracht ist, das mit Abplattungen a3 versehen ist; letztere
werden durch ringförmige Flantschen begrenzt, welche Rahmen bilden und zur Aufnahme von
Anzeigen, Gebrauchsanweisungen etc. geeignet sind. In diesem kugelförmigen Kopf befindet
sich ein Luftcylinder B, in welchem ein Kolben B2 läuft und an dessen Stange aufsen ein
Schlagkopf oder Buffer A1 angebracht ist, der am inneren Ende einen Kopf B8 hat, welcher
mit einer Anzahl Kanäle b versehen ist, welche durch ein Klappventil b2, Fig. 14 bis 16,
verdeckt oder freigegeben werden; hierdurch wird eine selbsttätige Luftzuführung durch den
Cylinder bewirkt. Dieser Kolben ist auch mit einer zweiten Reihe von Kanälen oder Bohrungen
£>3 versehen, welche nach einem Kanal b*
am Umfang führt, wobei dieser Kanal unter dem Packungsring b& liegt, derart, dafs bei
dem Vorwärtshub die in dem Cylinder enthaltene Luft in diesen Kanal M tritt und den
Packungsring nach aufsen zu rücken trachtet, so dafs dadurch eine selbsttätige Dichtung
veranlafst wird. C ist eine Anzeigevorrichtung, welche mit dem Luftcylinder durch die nachgiebige
Verbindung C2 verbunden ist, und zwischen dieser Anzeigevorrichtung und dem Cylinder
ist ein vereintes Rückschlag- und Auspuffventil D eingeschaltet. Dieses Ventil kann
entweder durch einen Kolben oder von Hand bethätigt werden. Letztere Methode ist vorzuziehen,
und es erfolgt die Bethätigung durch einen Knopf oder eine Handhabe d, dessen
Zapfenansatz d"2 in der cylindrischen Oeffnung d3 geführt wird und mit dem Hebel d*
in Fig. 2 des Ventils durch die Stange ds verbunden
ist. Wird der Knopf gehoben, so wird das Ventil in die Auspufflage gebracht, wie aus Fig. 6 ersichtlich. Die Arbeitsweise
der bisher beschriebenen Vorrichtung ist folgende :
Wird auf den Buffer A' ein Schlag ausgeübt,
so wird der Kolben nach vorn getrieben und veranlafst ein Zusammendrücken der Luft in dem Cylinder und treibt gleichzeitig
die Luft in die nach Art eines Manometers eingerichtete Mefsvorrichtung, durch
deren biegsame Verbindung ein Ausströmen der Luft durch das Rückschlagventil erfolgt,
bis der den Apparat Benutzende den Knopf hebt, welcher ein Oeffnen des Auspuffventils
veranlafst.
Der durch Münzeinwurf bethätigte Mechanismus besteht aus einer Doppelsperrscheibe,
die auf einem Zapfen e, Fig. 3, hinter der Anzeigevorrichtung sitzt; auf der hinteren Seite
der Scheibe E'2 ist eine ringförmige vortretende Leiste oder ein Flantsch e2, Fig. 4, angegossen,
ebenso wie nahe der Peripherie derselben eine Anzahl vortretender Knaggen e3 vorgesehen
sind, deren Entfernung von. einander dem Durchmesser der Münze entspricht, welche für
die Bethätigung des Apparates bestimmt ist. Von dem Münzeneinwurfschlitz in dem Gehäuse
führt eine Rinne F, die so angeordnet ist, dafs die Münze an eine der Taschen abgegeben
wird, welche durch den ringförmigen Flantsch e2 und die Knaggen e3 gebildet wird. Die über
den Umfang der Scheibe E'2 vortretende Münze trifft bei Drehung des Sperrrades gegen
die gekrümmte Kante g eines unter Federwirkung stehenden Armes G und drückt denselben
nach aufsen. Hierdurch wird ein Arm h der Bremsvorrichtung oder des Anschlages h
für die Anzeigevorrichtung bewegt, so dafs hierdurch das Triebwerk der Anzeigevorrichtung
ausgelöst wird und die Bewegung eines Zeigers /?2 über ein Ziffernwerk hs stattfinden
kann und dadurch die Kraft, welche durch Ausübung des Schlages auf den Buffer erzeugt
wurde, gemessen bezw. angezeigt wird.
Mit Bezug auf Fig. 3 ist zu bemerken, dafs die verschiedenen Theile in derjenigen Lage
dargestellt sind, welche sie nach Ausübung des ersten Schlages einnehmen, wonach die Sperrscheibe
um die Entfernung .eines Zahnes gedreht worden ist, wodurch die Münze bis zur
Mitte ihres Weges geführt worden ist und den Arm G in gehobener Lage gegen die Wirkung
der Feder g2 hält; gleichzeitig hat dieser Arm G
wiederum fortgesetzte Berührung mit dem Bremsarm der Anzeigevorrichtung, bis' der zweite
Schlag ausgeübt ist, worauf die sich drehende, die Münze tragende Scheibe die Münze aus
der Tasche herausfallen läfst, so dafs die Münze in den Aufnahmebehälter in dem Fufs des
Apparates gelangt und die verschiedenen Theile ihre ursprüngliche Lage, wie aus Fig. 2 ersichtlich,
wieder einnehmen.
Um zu verhindern, dafs die Sperrscheibe sich zu weit dreht, ist eine federnde Reibungsklinke / vorgesehen, welche in die Kerben der
Scheibe E2 greift. Der Befhäfigungsmecbanismus des die Bewegung der Sperrscheibe E, Fig. 3,
veranlassenden Klinkenwerkes besteht aus einem Winkelhebel /, der bei j drehbar angebracht
ist und an dem einen Arm eine Reibungsrolle j2 trägt, welche auf einer schiefen Fläche j3,
Fig. 2, der Kolbenstange läuft und gegen dieselbe durch eine Feder ji gedrückt wird. Der
andere Arm des Winkelhebels ist bei j5 zur Aufnahme eines Zapfens j6 des Gleitblockes j1
mit einem Schlitz versehen.
Dieser Block j1 läuft in Führungen j 8, und
an dem Block oder Schieber ist eine unter Federwirkung stehende'Klinke j9 beij10 befestigt.
Infolge dieser Einrichtung wird durch den Vorwärtshub des Kolbens Bewegung auf die Klinke übertragen und durch deren Eingriff
mit der Sperrscheibe eine Drehung derselben veranlafst. Auf der Anzeigewelle K,
Fig. 5, ist ein Excenter K \ der mit einem Ansatz K2 versehen ist, befestigt und dazu bestimmt,
mit einer Schulter Ka des Gelenkarmes K^ in Eingriff zu treten, der einen Ansatz
oder Arm h hat, welcher durch einen Schlitz in der hinteren Platte tritt, wie vorher
angegeben wurde.
In Fig. 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12 ist eine
veränderte Ausführungsform der Vorrichtung .dargestellt, wonach die Kolbenstange, welche
in dem Rohr Bi geführt wird, eine unter Federdruck stehende Klinke B5 trägt, welche
mit der Scheibe Z.2 des Differentialsperrrades L
in Eingriff tritt und dieselbe bewegt. Dieses Sperrwerk besteht aus zwei Scheiben L2 L3,
die an einander befestigt und auf einem kurzen Wellenstück Z drehbar angebracht sind, welches
in Lagern auf dem nach oben vortretenden Tragestück be des Rohres 54 läuft. An
einem Ende diesesRohres E4 ist ein Träger M,
Fig. 7 und 8, vorgesehen, welcher zwei Schlitze. m vi 2 hat. Diese Schlitze laufen parallel bis
zu einem Punkt, der etwa in der Mitte der Länge dieser Schlitze liegt, wo der Schlitz m
alsdann schräg gerichtet wird und an den ersterwähnten Schlitz bei m3 anschliefst. Der
Schlitz to2 dient zur Aufnahme eines verschiebbaren Plungers m4, welcher mit einer Stange
des Bethätigungsknopfes durch eine Schraube m5
verbunden ist. Wenn danach eine Münze eingeworfen werden soll, so mufs der Knopf,
welcher eine Abflachung hat, welche den Einwurfschlitz bedeckt, gehoben werden, und da
die Münze durch die Münzenrinne F nach dem Schlitz m gerichtet wird, so kann sie bis
an den Boden des Schlitzes m2 treten, und nach Freigabe des Bethätigungsknopfes fällt
derselbe durch sein Eigengewicht herab und treibt den Plunger nach unten, um mit der
Münze in Eingriff zu kommen und dieselbe aus den Schlitzen herauszudrücken.
Neben dem Tragerohr Bi und in Lagern
laufend ist eine unter Federwirkung stehende Stange w?6 vorgesehen, an welcher ein Kolbenfeststellarm to7 und ein durch den Münzeneinwurf
bethätigter Arm w8 angebracht ist, welch letzterer eine Reibungsrolle m9 trägt,
welche in der Regel mit einer Aussparung des mit den Schlitzen versehenen Theiles des
Trägers in Berührung gehalten wird, wie aus der Zeichnung in Fig. 7 und 8 ersichtlich.
Wenn danach der Plunger die Münze aus den Schlitzen herausdrückt, kommt sie mit der
Rolle m9 des Armes ms in Berührung, und es
wird eine theilweise Drehung dieses Armes und dadurch auch eine Bewegung des den
Kolben feststellenden Armes m7 veranlafst, so dafs dieser aus dem Schlitz to10 der Kolbenstange
heraustritt. Sobald der Arm m7 nach aufsen bewegt wird, wird ein angelenkter Sperrkegel
m2 durch eine Feder Z3 eingerückt, um zu verhindern, dafs dieser Arm bezw. dessen
Ansatz Z4 wieder mit dem Schlitz in Eingriff kommt.
Um zu verhindern, dafs der Schlagkraftmesser durch Einwurf von anderen Gegenständen
als den bestimmten Münzen bethätigt werden kann, wird der innere Durchmesser des Einwurfschlitzes nur aufserordentlich wenig
gröfser als der Durchmesser der vorbestimmten Münze hergestellt, und die Länge der Bewegung,
welche dem Feststellarm mitgetheilt wird, ist gerade ausreichend, um das obere Ende dieses
Armes, den Ansatz Z4, freizumachen. Aus vorstehendem ist ersichtlich, dafs eine Münze von
kleinerem Durchmesser sich als unwirksam für die Bethätigung des Apparates als Schlüssel für
den Kolbenfeststellmechanismus erweisen wird.
Um eine mehrfache Bethätigung des Kolbens · durch den Einwurf einer einzigen Münze herbeizuführen,
wird ein Doppelsperrrad wie L angewendet, bei welchem die Sperrscheiben nach Mafsgabe der vorbestimmten Anzahl
Operationen, für welche die Maschine eingerichtet ist, gezahnt sind. Wenn danach für
eine Münze zwei Bethätigungen der Maschine sollen vorgenommen werden können, werden
die Scheiben im Verhältnifs 1:2 gezahnt. Sollen drei oder vier Operationen bewerkstelligt
werden, so ist das Verhältnifs 1: 3 bezw. 1: 4, u. s. f. Die Wirkungsweise dieses Differentialsperrwerkes
ist folgende: Nachdem der Sperrarm bewegt und veranlafst worden ist, den
Schlitz des Kolbens freizugeben, wird die Klinke Z2 durch die Feder Z3 nach unten gedrückt,
und der Ansatz Z4, welcher mit einem Arm m1 in Eingriff kommt und ihn in der
Aufsenlage erhält, bereitet den Kraftmesser für die Benutzung vor. Nach Ausübung des
Schlages und wenn der Kolben auf seinem Hub nach rückwärts begriffen ist, veranlafst
die Federklinke B5, welche mit dem Zahn der
Sperrung L in Eingriff kommt, eine theilweise Drehung derselben, so dafs die Klinke I- mitten
zwischen die Zähne auf der Scheibe Z,3 gebracht
wird, und nach Ausübung des nächsten Schlages greift die Federklinke, der Kolbenstange
wieder in die Scheibe L2, und die dadurch mitgetheilte Bewegung veranlafst einen
Eingriff zwischen einem Zahn der Scheibe L3
und der Klinke /2, so dafs letztere gehoben wird und gleichzeitig der Sperrarm in den
Schlitz der Kolbenstange fallen kann, um diese gegen weitere Bewegung festzustellen.
Mit dem Sperrarm ist ein Anzeigearm η verbunden, der an der Bewegung des Sperrrades
theilnimmt; durch diesen Anzeigearm η wird ein Zeiger n2 der Anzeigescheibe N. bewegt
(Fig. 9). Dieser Zeiger v? ist bei n3 drehbar
angebracht und so eingerichtet, dafs er auf bestimmte Anweisungen, wie »offen«, »geschlossen«
od,er »fertig zum Schlagen« etc. weist, wenn der Kraftmesser entsprechend vorbereitet ist.
Der vorbeschriebene Kraftmesser kann verschiedenen Aenderungen unterzogen werden;
so kann z. B. der durch Münzeneinwurf bethä'tigte Arm G derart verlängert werden, dafs
er die Scheibe e2 theilweise mitnimmt; in dieser Ausbildung kann durch Einwurf einer einzigen
Münze erreicht werden, dafs der Kraftmesser eine bestimmte Anzahl Male benutzt werden
kann.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein selbsteinkassirenderpneumatischerSchlagkraftmesser, bei welchem die auf einen Buffer (A1J ausgeübte Schlagkraft die Bewegung eines Kolbens (BB) in dem Cylinder (B) vermittelt, in welchem die Luft zusammengeprefst und dadurch zur Bewegung des mit dem Cylinder verbundenen Anzeigewerkes benutzt wird, dessen Sperrung .." durch die eingeworfene Münze ausgelöst wird.
- 2. Diejenige Ausführungsform des unter 1. genannten pneumatischen Schlagkraftmessers, bei welcher nach dem Einwurf einer bestimmten, in Taschen einer Scheibe gehaltenen Münze durch diese mittelst eines unter Federwirkung stehenden Hebels (G) die Ausrückung der Bremse des Anzeigewerkes bewerkstelligt wird, während bei der durch den. Schlag veranlafsten Bewegung der Kolbenstange (B2) durch Vermittelung einer schrägen Fläche derselben und eines Winkelhebels (J) die Fortschaltung der Münzenscheibe erfolgt, wobei die Länge oder Gestalt des Hebels (G) derart gewählt werden kann, dafs auf Grund des Einwurfes einer Münze eine mehrfache Benutzung des Kraftmessers erfolgen kann.
- 3. Bei dem unter 1. genannten Kraftmesser die Anbringung eines durch einen Knopf zu bethätigenden Rückschlag- und Auspuffventils (Fig. 13) in der nach dem Anzeigewerk führenden elastischen Luftleitung (C'2).
- 4. Bei dem unter 1. genannten Kraftmesser die Anbringung von durch ein Ventil (b2) abgedeckten Lufteinlässen (b bs) und einem Luftkanal (b^) in dem Kolbenkopf (B3), um den Packungsring (b5) dichtschliefsend zu machen (Fig. 14 bis 16).
- 5. Bei dem unter 1. genannten Kraftmesser eine selbstthätige Vorrichtung zur Sperrung des Kolbens, bestehend aus einem Differentialsperrwerk (L), mit welchem eine unter Federwirkung stehende Klinke (B^) der Kolbenstange in Eingriff tritt, und des die Sperrung vermittelnden Armes (nfl) auf der unter Federwirkung stehenden Stange (me), deren mit Rolle (m?) versehener Arm (τη9) durch Vermittelung der Münze zur- Lösung des Sperrarmes zur Seite gedrückt wird.
- 6. In Verbindung mit der unter 5. genannten Vorrichtung ein Anzeigewerk für die Benutzbarkeit des Kraftmessers, bestehend aus einem Zeiger (n2),. welcher durch einen Arm (η) des Sperrwerkes (m1) bethätigt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70741C true DE70741C (de) |
Family
ID=344100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70741D Expired - Lifetime DE70741C (de) | Selbsteinkassirender pneumatischer Schlagkraftmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70741C (de) |
-
0
- DE DENDAT70741D patent/DE70741C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2157872C2 (de) | Wertausgabevorrichtung | |
| DE2166665A1 (de) | Spannschieberanordnung des brennkraftbolzensetzgeraet | |
| DE1598332C3 (de) | Gasspürgerät | |
| DE70741C (de) | Selbsteinkassirender pneumatischer Schlagkraftmesser | |
| EP2445652A1 (de) | Spannwerkzeug in form einer kartuschenausdrückvorrichtung | |
| EP0235745B1 (de) | Frankiermaschine | |
| EP1201853B1 (de) | Obere Verschlussstellenvorrichtung für Schlösser von Nottüren | |
| DE621122C (de) | Stoffmessmaschine | |
| DE99645C (de) | ||
| DE44754C (de) | Selbsteinkassirender Billetausgabe-Apparat mit Kontroivorrichtung | |
| DE161544C (de) | ||
| DE76104C (de) | Vorrichtung zum selbstthätigen Sondern gleichartiger Gegenstände in einzelne Gruppen mit Stücken, deren Mafse innerhalb bestimmter Grenzen liegen | |
| DE591854C (de) | Freistempelautomat | |
| DE962207C (de) | Luftfoerderer fuer Gasspuergeraete | |
| DE84275C (de) | ||
| DE185812C (de) | ||
| DE606257C (de) | Selbstkassierende Freistempelvorrichtung | |
| AT149457B (de) | Warenautomat für Münzeinwurf (Selbstkassierer). | |
| DE51551C (de) | Sperrvorrichtung an selbsteinkassirenden Verkaufsapparaten | |
| DE72011C (de) | Selbstverkäufer für Gas oder dergl | |
| DE38094C (de) | Antriebsvorrichtung für Farbwerke an Schraubenpressen | |
| DE815937C (de) | Maschine zum Aufsetzen und Anklemmen von Anfangs- und Endteilen eines Reissverschlusses | |
| DE252350C (de) | ||
| DE155785C (de) | ||
| DE1924060C (de) | Einrichtung zum Festhalten der Ziffernrolle in ihrer Null-Lage bei Rollenzählwerken |