DE70741C - Selbsteinkassirender pneumatischer Schlagkraftmesser - Google Patents

Selbsteinkassirender pneumatischer Schlagkraftmesser

Info

Publication number
DE70741C
DE70741C DENDAT70741D DE70741DA DE70741C DE 70741 C DE70741 C DE 70741C DE NDAT70741 D DENDAT70741 D DE NDAT70741D DE 70741D A DE70741D A DE 70741DA DE 70741 C DE70741 C DE 70741C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dynamometer
coin
arm
piston
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70741D
Other languages
English (en)
Original Assignee
INTERNATIONAL STRENGTH TEST COMPANY in Cleveland, Ohio, V. St. A
Publication of DE70741C publication Critical patent/DE70741C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/04Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
Diese Erfindung bezieht sich auf einen selbsteinkassirenden pneumatischen Schlagkraftmesser, bei welchem durch einen Schlag auf den Buffer die Zusammenpressung von Luft veranlafst wird, welche in einen Cylinder eingeschlossen ist, welch letzterer unmittelbar mit einer geeigneten Anzeigevorrichtung versehen ist, welche die zum Zusammenpressen der Luft aufgewendete Kraft nach einem bestimmten Mafse angiebt. Diese Anzeige erfolgt durch einen Zeiger auf einem Zifferblatt und ist die Einrichtung derart getroffen, dafs nach Ausübung des Schlages auf den Buffer letzterer selbstthätig in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt. Der Schlagkraftmesser ist derart eingerichtet, dafs er auf Grund des Einwurfs einer Münze von festgesetzter Gröfse selbstthätig in Gang gesetzt, und zwar derart, dafs eine bestimmte Anzahl Schläge auf Grund des Einwurfs der einen Münze ausgeübt werden können;' die" bezügliche Vorrichtung ist dabei stellbar, so dafs bei Einwurf einer Münze eine irgend beliebige Anzahl Schlagproben abgegeben werden können. Ein Versuch, den Apparat durch Einwurf einer Marke, d. h. nicht vollwerthigen Münze in Thätigkeit zu setzen, wird durch die Einrichtung erfolgreich vereitelt. Des weiteren ist eine Einrichtung getroffen, wonach die Unterlassung des Einwurfs der richtigen Münze das Versagen der Anzeigevorrichtung zur Folge hat. Eine weitere Einrichtung des Schlagkraftmessers besteht darin, dafs die Bethätigung des Buffers in jeder Zeit möglich ist, gleichgültig, ob eine Münze eingeworfen wird oder nicht, so dafs auf diese Weise die Gefahr ausgeschlossen wird, dafs der Apparat durch einen Unerfahrenen beschädigt wird. Er erhält auch eine Einrichtung, wonach die Münze als ein Schlüssel für die Anzeigevorrichtung dient. Einzelne Theile des Apparates sind derart ausgebildet, dafs der Zeiger, nachdem derselbe bis zu einem gewissen Punkt auf einem eingetheilten Ziffernrad getrieben worden ist, an dieser Stelle zeitweilig festgestellt wird, bis der nächste Schlag erfolgt, d. h. so lange, bis der den Apparat'Benutzende die Anzeigevorrichtung von der Luft erschöpft hat, welche während der vorhergegangenen Benutzung vor Abgabe des zweiten Schlages zusammengedrückt wurde, so dafs der Zeiger auf den Nullpunkt der Scala zurückgehen konnte. Der Apparat ist derart eingerichtet, dafs complicirte und feine Mechanismen vermieden sind und dafs sich die Maschine als kräftiger, dauerhafter Apparat darstellt, welcher wirksam in der Handhabung und verhältnifsmäfsig billig bei der Herstellung ist.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Ansicht des vollständigen Apparates von der Seite;
Fig. 2 ist ein mittlerer Längsschnitt durch den Kopf des Apparates bei abgebrochenem Fufs;
Fig. 3 ist eine Einzeldarstellung des durch Münzeneinwurf bethätigten Mechanismus im gröfseren Mafsstabe;
Fig. 4 zeigt die hintere Seite der die Münze tragenden Scheibe;
Fig. 5 zeigt in Einzeldarstellung die Bremsvorrichtung für den Anzeiger;
Fig. 6 ist ein mittlerer Längsschnitt einer veränderten Ausführungsform des Apparates;
Fig. 7 zeigt in gröfserem Mafsstabe und perspectivischer Darstellung einen Theil der inneren Einrichtung desselben ohne Gehäuse;
Fig. 8 ist eine Schnittdarstellung eines Theiles dieses Mechanismus;
Fig. 9, ι ο, 11 und 12 sind Einzeldarstellungen, welche zum besseren Verständnifs der Einrichtung dienen sollen;
Fig. 13 ist ein Horizontalschnitt durch das Rückschlag- und Auspuffventil, und
- Fig. 14, 15 und 16 sind Schnittdarstellungen durch die eigenartige Form des Kolbenkopfes.
A ist der Fufs des Schlagkraftmessers, welcher unten mit einer Thür α versehen ist, und auf welchen durch Schraubbolzen a2, Fig. 2, ein kugelförmiges Gehäuse A- angebracht ist, das mit Abplattungen a3 versehen ist; letztere werden durch ringförmige Flantschen begrenzt, welche Rahmen bilden und zur Aufnahme von Anzeigen, Gebrauchsanweisungen etc. geeignet sind. In diesem kugelförmigen Kopf befindet sich ein Luftcylinder B, in welchem ein Kolben B2 läuft und an dessen Stange aufsen ein Schlagkopf oder Buffer A1 angebracht ist, der am inneren Ende einen Kopf B8 hat, welcher mit einer Anzahl Kanäle b versehen ist, welche durch ein Klappventil b2, Fig. 14 bis 16, verdeckt oder freigegeben werden; hierdurch wird eine selbsttätige Luftzuführung durch den Cylinder bewirkt. Dieser Kolben ist auch mit einer zweiten Reihe von Kanälen oder Bohrungen £>3 versehen, welche nach einem Kanal b* am Umfang führt, wobei dieser Kanal unter dem Packungsring b& liegt, derart, dafs bei dem Vorwärtshub die in dem Cylinder enthaltene Luft in diesen Kanal M tritt und den Packungsring nach aufsen zu rücken trachtet, so dafs dadurch eine selbsttätige Dichtung veranlafst wird. C ist eine Anzeigevorrichtung, welche mit dem Luftcylinder durch die nachgiebige Verbindung C2 verbunden ist, und zwischen dieser Anzeigevorrichtung und dem Cylinder ist ein vereintes Rückschlag- und Auspuffventil D eingeschaltet. Dieses Ventil kann entweder durch einen Kolben oder von Hand bethätigt werden. Letztere Methode ist vorzuziehen, und es erfolgt die Bethätigung durch einen Knopf oder eine Handhabe d, dessen Zapfenansatz d"2 in der cylindrischen Oeffnung d3 geführt wird und mit dem Hebel d* in Fig. 2 des Ventils durch die Stange ds verbunden ist. Wird der Knopf gehoben, so wird das Ventil in die Auspufflage gebracht, wie aus Fig. 6 ersichtlich. Die Arbeitsweise der bisher beschriebenen Vorrichtung ist folgende :
Wird auf den Buffer A' ein Schlag ausgeübt, so wird der Kolben nach vorn getrieben und veranlafst ein Zusammendrücken der Luft in dem Cylinder und treibt gleichzeitig die Luft in die nach Art eines Manometers eingerichtete Mefsvorrichtung, durch deren biegsame Verbindung ein Ausströmen der Luft durch das Rückschlagventil erfolgt, bis der den Apparat Benutzende den Knopf hebt, welcher ein Oeffnen des Auspuffventils veranlafst.
Der durch Münzeinwurf bethätigte Mechanismus besteht aus einer Doppelsperrscheibe, die auf einem Zapfen e, Fig. 3, hinter der Anzeigevorrichtung sitzt; auf der hinteren Seite der Scheibe E'2 ist eine ringförmige vortretende Leiste oder ein Flantsch e2, Fig. 4, angegossen, ebenso wie nahe der Peripherie derselben eine Anzahl vortretender Knaggen e3 vorgesehen sind, deren Entfernung von. einander dem Durchmesser der Münze entspricht, welche für die Bethätigung des Apparates bestimmt ist. Von dem Münzeneinwurfschlitz in dem Gehäuse führt eine Rinne F, die so angeordnet ist, dafs die Münze an eine der Taschen abgegeben wird, welche durch den ringförmigen Flantsch e2 und die Knaggen e3 gebildet wird. Die über den Umfang der Scheibe E'2 vortretende Münze trifft bei Drehung des Sperrrades gegen die gekrümmte Kante g eines unter Federwirkung stehenden Armes G und drückt denselben nach aufsen. Hierdurch wird ein Arm h der Bremsvorrichtung oder des Anschlages h für die Anzeigevorrichtung bewegt, so dafs hierdurch das Triebwerk der Anzeigevorrichtung ausgelöst wird und die Bewegung eines Zeigers /?2 über ein Ziffernwerk hs stattfinden kann und dadurch die Kraft, welche durch Ausübung des Schlages auf den Buffer erzeugt wurde, gemessen bezw. angezeigt wird.
Mit Bezug auf Fig. 3 ist zu bemerken, dafs die verschiedenen Theile in derjenigen Lage dargestellt sind, welche sie nach Ausübung des ersten Schlages einnehmen, wonach die Sperrscheibe um die Entfernung .eines Zahnes gedreht worden ist, wodurch die Münze bis zur Mitte ihres Weges geführt worden ist und den Arm G in gehobener Lage gegen die Wirkung der Feder g2 hält; gleichzeitig hat dieser Arm G wiederum fortgesetzte Berührung mit dem Bremsarm der Anzeigevorrichtung, bis' der zweite Schlag ausgeübt ist, worauf die sich drehende, die Münze tragende Scheibe die Münze aus der Tasche herausfallen läfst, so dafs die Münze in den Aufnahmebehälter in dem Fufs des Apparates gelangt und die verschiedenen Theile ihre ursprüngliche Lage, wie aus Fig. 2 ersichtlich, wieder einnehmen.
Um zu verhindern, dafs die Sperrscheibe sich zu weit dreht, ist eine federnde Reibungsklinke / vorgesehen, welche in die Kerben der
Scheibe E2 greift. Der Befhäfigungsmecbanismus des die Bewegung der Sperrscheibe E, Fig. 3, veranlassenden Klinkenwerkes besteht aus einem Winkelhebel /, der bei j drehbar angebracht ist und an dem einen Arm eine Reibungsrolle j2 trägt, welche auf einer schiefen Fläche j3, Fig. 2, der Kolbenstange läuft und gegen dieselbe durch eine Feder ji gedrückt wird. Der andere Arm des Winkelhebels ist bei j5 zur Aufnahme eines Zapfens j6 des Gleitblockes j1 mit einem Schlitz versehen.
Dieser Block j1 läuft in Führungen j 8, und an dem Block oder Schieber ist eine unter Federwirkung stehende'Klinke j9 beij10 befestigt. Infolge dieser Einrichtung wird durch den Vorwärtshub des Kolbens Bewegung auf die Klinke übertragen und durch deren Eingriff mit der Sperrscheibe eine Drehung derselben veranlafst. Auf der Anzeigewelle K, Fig. 5, ist ein Excenter K \ der mit einem Ansatz K2 versehen ist, befestigt und dazu bestimmt, mit einer Schulter Ka des Gelenkarmes K^ in Eingriff zu treten, der einen Ansatz oder Arm h hat, welcher durch einen Schlitz in der hinteren Platte tritt, wie vorher angegeben wurde.
In Fig. 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12 ist eine veränderte Ausführungsform der Vorrichtung .dargestellt, wonach die Kolbenstange, welche in dem Rohr Bi geführt wird, eine unter Federdruck stehende Klinke B5 trägt, welche mit der Scheibe Z.2 des Differentialsperrrades L in Eingriff tritt und dieselbe bewegt. Dieses Sperrwerk besteht aus zwei Scheiben L2 L3, die an einander befestigt und auf einem kurzen Wellenstück Z drehbar angebracht sind, welches in Lagern auf dem nach oben vortretenden Tragestück be des Rohres 54 läuft. An einem Ende diesesRohres E4 ist ein Träger M, Fig. 7 und 8, vorgesehen, welcher zwei Schlitze. m vi 2 hat. Diese Schlitze laufen parallel bis zu einem Punkt, der etwa in der Mitte der Länge dieser Schlitze liegt, wo der Schlitz m alsdann schräg gerichtet wird und an den ersterwähnten Schlitz bei m3 anschliefst. Der Schlitz to2 dient zur Aufnahme eines verschiebbaren Plungers m4, welcher mit einer Stange des Bethätigungsknopfes durch eine Schraube m5 verbunden ist. Wenn danach eine Münze eingeworfen werden soll, so mufs der Knopf, welcher eine Abflachung hat, welche den Einwurfschlitz bedeckt, gehoben werden, und da die Münze durch die Münzenrinne F nach dem Schlitz m gerichtet wird, so kann sie bis an den Boden des Schlitzes m2 treten, und nach Freigabe des Bethätigungsknopfes fällt derselbe durch sein Eigengewicht herab und treibt den Plunger nach unten, um mit der Münze in Eingriff zu kommen und dieselbe aus den Schlitzen herauszudrücken.
Neben dem Tragerohr Bi und in Lagern laufend ist eine unter Federwirkung stehende Stange w?6 vorgesehen, an welcher ein Kolbenfeststellarm to7 und ein durch den Münzeneinwurf bethätigter Arm w8 angebracht ist, welch letzterer eine Reibungsrolle m9 trägt, welche in der Regel mit einer Aussparung des mit den Schlitzen versehenen Theiles des Trägers in Berührung gehalten wird, wie aus der Zeichnung in Fig. 7 und 8 ersichtlich. Wenn danach der Plunger die Münze aus den Schlitzen herausdrückt, kommt sie mit der Rolle m9 des Armes ms in Berührung, und es wird eine theilweise Drehung dieses Armes und dadurch auch eine Bewegung des den Kolben feststellenden Armes m7 veranlafst, so dafs dieser aus dem Schlitz to10 der Kolbenstange heraustritt. Sobald der Arm m7 nach aufsen bewegt wird, wird ein angelenkter Sperrkegel m2 durch eine Feder Z3 eingerückt, um zu verhindern, dafs dieser Arm bezw. dessen Ansatz Z4 wieder mit dem Schlitz in Eingriff kommt.
Um zu verhindern, dafs der Schlagkraftmesser durch Einwurf von anderen Gegenständen als den bestimmten Münzen bethätigt werden kann, wird der innere Durchmesser des Einwurfschlitzes nur aufserordentlich wenig gröfser als der Durchmesser der vorbestimmten Münze hergestellt, und die Länge der Bewegung, welche dem Feststellarm mitgetheilt wird, ist gerade ausreichend, um das obere Ende dieses Armes, den Ansatz Z4, freizumachen. Aus vorstehendem ist ersichtlich, dafs eine Münze von kleinerem Durchmesser sich als unwirksam für die Bethätigung des Apparates als Schlüssel für den Kolbenfeststellmechanismus erweisen wird.
Um eine mehrfache Bethätigung des Kolbens · durch den Einwurf einer einzigen Münze herbeizuführen, wird ein Doppelsperrrad wie L angewendet, bei welchem die Sperrscheiben nach Mafsgabe der vorbestimmten Anzahl Operationen, für welche die Maschine eingerichtet ist, gezahnt sind. Wenn danach für eine Münze zwei Bethätigungen der Maschine sollen vorgenommen werden können, werden die Scheiben im Verhältnifs 1:2 gezahnt. Sollen drei oder vier Operationen bewerkstelligt werden, so ist das Verhältnifs 1: 3 bezw. 1: 4, u. s. f. Die Wirkungsweise dieses Differentialsperrwerkes ist folgende: Nachdem der Sperrarm bewegt und veranlafst worden ist, den Schlitz des Kolbens freizugeben, wird die Klinke Z2 durch die Feder Z3 nach unten gedrückt, und der Ansatz Z4, welcher mit einem Arm m1 in Eingriff kommt und ihn in der Aufsenlage erhält, bereitet den Kraftmesser für die Benutzung vor. Nach Ausübung des Schlages und wenn der Kolben auf seinem Hub nach rückwärts begriffen ist, veranlafst die Federklinke B5, welche mit dem Zahn der
Sperrung L in Eingriff kommt, eine theilweise Drehung derselben, so dafs die Klinke I- mitten zwischen die Zähne auf der Scheibe Z,3 gebracht wird, und nach Ausübung des nächsten Schlages greift die Federklinke, der Kolbenstange wieder in die Scheibe L2, und die dadurch mitgetheilte Bewegung veranlafst einen Eingriff zwischen einem Zahn der Scheibe L3 und der Klinke /2, so dafs letztere gehoben wird und gleichzeitig der Sperrarm in den Schlitz der Kolbenstange fallen kann, um diese gegen weitere Bewegung festzustellen.
Mit dem Sperrarm ist ein Anzeigearm η verbunden, der an der Bewegung des Sperrrades theilnimmt; durch diesen Anzeigearm η wird ein Zeiger n2 der Anzeigescheibe N. bewegt (Fig. 9). Dieser Zeiger v? ist bei n3 drehbar angebracht und so eingerichtet, dafs er auf bestimmte Anweisungen, wie »offen«, »geschlossen« od,er »fertig zum Schlagen« etc. weist, wenn der Kraftmesser entsprechend vorbereitet ist. Der vorbeschriebene Kraftmesser kann verschiedenen Aenderungen unterzogen werden; so kann z. B. der durch Münzeneinwurf bethä'tigte Arm G derart verlängert werden, dafs er die Scheibe e2 theilweise mitnimmt; in dieser Ausbildung kann durch Einwurf einer einzigen Münze erreicht werden, dafs der Kraftmesser eine bestimmte Anzahl Male benutzt werden kann.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein selbsteinkassirenderpneumatischerSchlagkraftmesser, bei welchem die auf einen Buffer (A1J ausgeübte Schlagkraft die Bewegung eines Kolbens (BB) in dem Cylinder (B) vermittelt, in welchem die Luft zusammengeprefst und dadurch zur Bewegung des mit dem Cylinder verbundenen Anzeigewerkes benutzt wird, dessen Sperrung .." durch die eingeworfene Münze ausgelöst wird.
  2. 2. Diejenige Ausführungsform des unter 1. genannten pneumatischen Schlagkraftmessers, bei welcher nach dem Einwurf einer bestimmten, in Taschen einer Scheibe gehaltenen Münze durch diese mittelst eines unter Federwirkung stehenden Hebels (G) die Ausrückung der Bremse des Anzeigewerkes bewerkstelligt wird, während bei der durch den. Schlag veranlafsten Bewegung der Kolbenstange (B2) durch Vermittelung einer schrägen Fläche derselben und eines Winkelhebels (J) die Fortschaltung der Münzenscheibe erfolgt, wobei die Länge oder Gestalt des Hebels (G) derart gewählt werden kann, dafs auf Grund des Einwurfes einer Münze eine mehrfache Benutzung des Kraftmessers erfolgen kann.
  3. 3. Bei dem unter 1. genannten Kraftmesser die Anbringung eines durch einen Knopf zu bethätigenden Rückschlag- und Auspuffventils (Fig. 13) in der nach dem Anzeigewerk führenden elastischen Luftleitung (C'2).
  4. 4. Bei dem unter 1. genannten Kraftmesser die Anbringung von durch ein Ventil (b2) abgedeckten Lufteinlässen (b bs) und einem Luftkanal (b^) in dem Kolbenkopf (B3), um den Packungsring (b5) dichtschliefsend zu machen (Fig. 14 bis 16).
  5. 5. Bei dem unter 1. genannten Kraftmesser eine selbstthätige Vorrichtung zur Sperrung des Kolbens, bestehend aus einem Differentialsperrwerk (L), mit welchem eine unter Federwirkung stehende Klinke (B^) der Kolbenstange in Eingriff tritt, und des die Sperrung vermittelnden Armes (nfl) auf der unter Federwirkung stehenden Stange (me), deren mit Rolle (m?) versehener Arm (τη9) durch Vermittelung der Münze zur- Lösung des Sperrarmes zur Seite gedrückt wird.
  6. 6. In Verbindung mit der unter 5. genannten Vorrichtung ein Anzeigewerk für die Benutzbarkeit des Kraftmessers, bestehend aus einem Zeiger (n2),. welcher durch einen Arm (η) des Sperrwerkes (m1) bethätigt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70741D Selbsteinkassirender pneumatischer Schlagkraftmesser Expired - Lifetime DE70741C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE70741C true DE70741C (de)

Family

ID=344100

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT70741D Expired - Lifetime DE70741C (de) Selbsteinkassirender pneumatischer Schlagkraftmesser

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE70741C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2157872C2 (de) Wertausgabevorrichtung
DE2166665A1 (de) Spannschieberanordnung des brennkraftbolzensetzgeraet
DE1598332C3 (de) Gasspürgerät
DE70741C (de) Selbsteinkassirender pneumatischer Schlagkraftmesser
EP2445652A1 (de) Spannwerkzeug in form einer kartuschenausdrückvorrichtung
EP0235745B1 (de) Frankiermaschine
EP1201853B1 (de) Obere Verschlussstellenvorrichtung für Schlösser von Nottüren
DE621122C (de) Stoffmessmaschine
DE99645C (de)
DE44754C (de) Selbsteinkassirender Billetausgabe-Apparat mit Kontroivorrichtung
DE161544C (de)
DE76104C (de) Vorrichtung zum selbstthätigen Sondern gleichartiger Gegenstände in einzelne Gruppen mit Stücken, deren Mafse innerhalb bestimmter Grenzen liegen
DE591854C (de) Freistempelautomat
DE962207C (de) Luftfoerderer fuer Gasspuergeraete
DE84275C (de)
DE185812C (de)
DE606257C (de) Selbstkassierende Freistempelvorrichtung
AT149457B (de) Warenautomat für Münzeinwurf (Selbstkassierer).
DE51551C (de) Sperrvorrichtung an selbsteinkassirenden Verkaufsapparaten
DE72011C (de) Selbstverkäufer für Gas oder dergl
DE38094C (de) Antriebsvorrichtung für Farbwerke an Schraubenpressen
DE815937C (de) Maschine zum Aufsetzen und Anklemmen von Anfangs- und Endteilen eines Reissverschlusses
DE252350C (de)
DE155785C (de)
DE1924060C (de) Einrichtung zum Festhalten der Ziffernrolle in ihrer Null-Lage bei Rollenzählwerken