DE70723C - Vorrichtung zur Einstellung und Berichtigung von Schlagwerken - Google Patents
Vorrichtung zur Einstellung und Berichtigung von SchlagwerkenInfo
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- DE70723C DE70723C DENDAT70723D DE70723DA DE70723C DE 70723 C DE70723 C DE 70723C DE NDAT70723 D DENDAT70723 D DE NDAT70723D DE 70723D A DE70723D A DE 70723DA DE 70723 C DE70723 C DE 70723C
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- striking
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- correcting
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- 230000007246 mechanism Effects 0.000 title claims description 20
- 238000009527 percussion Methods 0.000 description 2
- 230000007115 recruitment Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B21/00—Indicating the time by acoustic means
- G04B21/02—Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
- G04B21/027—Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with locking wheel
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Ultrasonic Waves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Schlagwerk für' Uhren mit einer Neuerung dar. Diese
Neuerung hat den Zweck, das Schlagwerk bei Uhren für richtiges Schlagen schnell und bequem
einstellen und nach dem Einstellen noch extra justiren zu können, ohne dasselbe aus
einander nehmen zu müssen.
Bisher kennt man nur die Einrichtung Patent Nr. 6728 für das Einstellen von Schlagwerken,
welche darin besteht, dafs die Falle unabhängig von den übrigen Schlagwerkstheilen
auf einer runden Achse mittelst einer Schraube verstellbar festgehalten wird. Mit dieser Einrichtung
läfst sich aber nur ein Einstellen für annäherndes richtiges Schlagen erreichen, und sie
hat überdies den Nachtheil, dafs sich die Falle auf ihrer runden Achse infolge des Stofses,
welchen sie bei dem jedesmaligen plötzlichen Anhalten des Schlagwerkes erhält, sehr bald
lockert.
In der Hauptsache kann aber diese Einrichtung auch nur für geringwerthige Schwarzwälder
Uhren angewendet werden, da für bessere Uhren ein genaues Einstellen und Justiren der
Schlagwerke verlangt wird.
Eine der Einrichtung zum Einstellen der Schlagwerke ähnliche Einrichtung (Patent
Nr. 9083) ist bei Schwarzwälder Uhren auch zur Regulirung der Zeigerstellung angewendet
worden.
Vorliegende Neuerung dient dagegen nicht allein zum Einstellen und Justiren der Schlagwerke
bei Schwarzwälder Uhren, sondern in der Hauptsache auch zum Einstellen und Justiren
der Schlagwerke bei allen besseren Uhren, und es ist dabei gleichgültig, ob die Schlagwerke
mit einem Anlaufstift und Rechen oder mit zwei Anlaufstiften und einer Schlagscheibe,
oder mit einem Anlaufstift, einer Schlagscheibe und einer Herzscheibe versehen ist.
Die Fig. 1 und 2 zeigen dieses beispielsweise mit der Neuerung versehene Schlagwerk
in zwei verschiedenen Ansichten und die Fig. 3 bis 6 veranschaulichen Details desselben.
Im wesentlichen besteht diese Neuerung an Schlagwerken in der Einrichtung, dafs für
schnelles und bequemes Einstellen und Justiren derselben die Anlaufstifte α und b die Herzscheibe
c, wenn solche anstatt des einen Anlaufstiftes vorhanden ist, und die Schlagscheibe d
auf ihren Achsen einzeln verstellbar festgelegt und ihre vorkommenden Stellungen markirt
sind.
Bekanntlich müssen bei einem Schlagwerk die Räder und die übrigen Theile in ganz bestimmter
Stellung zu einander stehen, wenn von ersterem ein genau der Zeit entsprechendes
richtiges Schlagen bewirkt werden soll.
Dieses genau' richtige Einstellen und Justiren
des Schlagwerkes, welches bisher nur auf sehr umständlichem Wege und zwar durch mehrmaliges
Auseinandernehmen des Werkes erreicht wird, ist mit Hülfe dieser neuen Einrichtung
ohne Auseinandernehmen des Schlagwerkes durch einfaches Verstellen der Anlaufstifte
α und b, sowie der Herzscheibe c und der Schlagscheibe d, je nachdem solche in
dem Schlagwerk vorhanden, schnell zu erzielen.
Die verstellbare Festlegung der Anlaufstifte, Herzscheibe und Schlagscheibe, kann verschiedener
Ausführung sein.
Bei Fig. 3 ist der Anlaufstift a in feste Verbindung mit der Nabe f gebracht, welche auf
der Nabe λ2 des daneben befindlichen Anlaufrä'dchens
a\ an letzterem anliegend, mittelst des durch die Achse h gehenden Stiftes g drehbar
gehalten wird.
Das Rädchen a1 ist mit in einem Kreise
liegenden und mit dem Anlaufstift α correspondirenden Löchern versehen, durch deren
eines der Anlaufstift α hindurch steht.
Das Verstellen des Anlaufstiftes α geschieht, indem man nach Entfernen des Stiftes g aus
der Achse ft, durch Abwärtsbewegen der Nabe f vom Rädchen a1, den durch ein Loch
des letzteren stehenden Anlaufstift α aus diesem zurückzieht, durch Drehen des Rädchens al
oder des Aulaufstiftes α letzteren vor ein anderes Loch des ersteren bringt und ihn durch
dasselbe mittelst Bewegens der Nabe f gegen das Rädchen al hindurch stehen la'fst.
Das Festlegen des Anlaufstiftes a in dieser Stellung geschieht einfach durch Stecken des
Stiftes g wieder in die Achse h hinter der Nabe /.
In gleicher Weise wie der Anlaufstift a, Fig. 3, ist die Herzscheibe c, Fig. 5, an der
Seitenscheibe m eines Getriebes verstellbar festzulegen eingerichtet, wobei die Herzscheibe
c einen Zapfen und die Seitenscheibe m mit dem Zapfen correspondirende Löcher enthält.
Bei Fig. 4 befindet sich der Anlaufstift b an einer auf Achse k angebrachten Feder z, welche
von der aufgeschlitzten Muffe /, die vorher fest auf das etwas stärker (konisch) zulaufende
Ende der Achse k geschoben ist, gegen das Rädchen b1 gedrängt gehalten wird.
Auf der nach dem Rädchen b1 gelegenen
Seite trägt die Feder i aufserdem einen Zapfen n. Das Rädchen b1 enthält mehrere in
einem Kreise liegende, mit dem Zapfen η der Feder i correspondirend angeordnete Löcher,
so dafs durch Drehen des Rädchens bl letztere sich der Reihe nach vor den Zapfen η drehen
lassen. Die Feder i hat das Bestreben den Zapfen η in das vor demselben ankommende
Loch zu drängen und dadurch den Anlaufstift b am Rädchen b1 festzulegen. Das Verstellen
dieses Anlaufstiftes b geschieht, indem durch Abdrängen des freien Endes der Feder i
von dem Rädchen b1 der Zapfen η wieder
aus dem Loch gehoben und ein darauf folgendes Loch vor denselben gedreht wird, in
welches die Feder i den Zapfen η drängt und somit den Anlaufstift b in dieser neuen Stellung
am Anlaufrädchen b1 festlegt.
Die Schlagscheibe d ist, wie Fig. 6 zeigt, auf dem auf der Triebwelle ρ befestigten
Theil 0 drehbar angebracht und auf letzterem mittelst der durch die Scheibe r und durch
die Schlitzlöcher der Schlagscheibe d hindurch in den Theil 0 gedrehten Schrauben s und s1
verstellbar festgelegt, so dafs nach Lösen der letzteren die Schlagscheibe d für das Einstellen
zu den übrigen Theilen des Schlagwerkes auf den Theil 0 verdreht werden kann.
Die Gröfse der Drehung der Schlagscheibe d auf dem Theil ο ist hierbei abhängig von der
Länge der Schlitzlöcher, weshalb letztere für die zum Einstellen nöthige Drehung der Schlagscheibe
d genügend lang zu nehmen sind.
Durch die Anordnung der neuen Einrichtung, dafs die für jeden Fall der Einstellung · erforderlichen
Stellungen der Anlaufstifte und der Herzscheibe an den Theilen, an welchen letztere festgelegt werden, durch die zum Festlegen
dienenden Löcher markirt sind, läfst sich das Einstellen von Schlagwerken besonders
schnell und bequem vornehmen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Uhren, zum Zweck, das Schlagwerk für das richtige Schlagen ohne Zerlegung des Werkes schnell und bequem einstellen und justiren zu können, die Anordnung der Schlagscheiben, Herzscheiben und Anlaufstifte dergestalt, dafs sie sich einzeln unabhängig von den übrigen Theilen verstellen und festlegen lassen und für jeden einzelnen Fall des Einstellens mit den erforderlichen Merkzeichen versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70723C true DE70723C (de) |
Family
ID=344082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70723D Expired - Lifetime DE70723C (de) | Vorrichtung zur Einstellung und Berichtigung von Schlagwerken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70723C (de) |
-
0
- DE DENDAT70723D patent/DE70723C/de not_active Expired - Lifetime
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