DE705646C - Pruefeinrichtung fuer Kraft- oder Antriebsmaschinen - Google Patents

Pruefeinrichtung fuer Kraft- oder Antriebsmaschinen

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DE705646C
DE705646C DES121459D DES0121459D DE705646C DE 705646 C DE705646 C DE 705646C DE S121459 D DES121459 D DE S121459D DE S0121459 D DES0121459 D DE S0121459D DE 705646 C DE705646 C DE 705646C
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Germany
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composite
testing device
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engines
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Expired
Application number
DES121459D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Julius Fiedler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M15/00Testing of engines
    • G01M15/04Testing internal-combustion engines
    • G01M15/042Testing internal-combustion engines by monitoring a single specific parameter not covered by groups G01M15/06 - G01M15/12
    • G01M15/044Testing internal-combustion engines by monitoring a single specific parameter not covered by groups G01M15/06 - G01M15/12 by monitoring power, e.g. by operating the engine with one of the ignitions interrupted; by using acceleration tests

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Tests Of Circuit Breakers, Generators, And Electric Motors (AREA)

Description

  • Prüfeinrichtung für Kraft- oder Antriebsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Prüfeinrichtung für Kraft- oder Antriebsmaschinen, insbesondere für Fahrzeuge oder Flugzeuge, die dazu bestimmt ist, nicht nur Leistungsprüfungen der Maschinen im stationären Zustand vornehmen zu können, sondern auch vorübergehende Vorgänge, wie den Anlauf und den Auslauf der Maschinen, also das dynamische Verhalten der Maschinen zu erfassen. Hierzu ist erforderlich, daß die Leistungsaufnahme der Prüfeinrichtung in Abhängigkeit von der Drehzahl im wesentlichen denselben Verlauf hat wie der dem betreffenden Fahrwiderstand entsprechende Leistungs bedarf des Fahrzeuges beim Anfahren u. dgl.
  • Bekanntlich ist die Belastung des lSahrzeugmotors in der Hauptsache vom Luftwiderstand des Fahrzeuges abhängig, so daß sie im wesentlichen mit der dritten Potenz der Drehzahl wächst.
  • Von den bisher bei Prüfeinrichtungen für Kraftmaschinen verwendeten Bremsen scheinen Lüfter, Gebläse u. dgl. am meisten diesem Verhalten der Fahrzeugleistung nahezukommen, da sie von Natur aus steiler anstei gende Leistungscharakteristiken haben. Es zeigt sich jedoch, daß eine genau vorbestimmte Char,akteristik schwer zu erhalten ist, daß es noch schwi,eriger ist, die Charakteristik solcher Bremsen den verschiedenen Prüfbedingungen anzupassen und daß überdies hierbei die Meßergebnisse sehr stark von der jeweiligen Lufttemperatur, der Luftfeuchtigkeit usw. beeinträchtigt werden.
  • Es ist auch bekaImtgeworden, zur Prüfung von Schiffsantriebsmaschinen als Belastungsmaschine eine elektrische Doppelmaschine zu verwenden, von der die eine Hälfte mit einer festen Spannung, die zweite Hälfte mit der Spannung aus der ersten Hälfte erregt ist.
  • Diese Anordnung hat den Nachteil, daß sie iiber einen wesentiichen Teil des Arbeitsbereiches, nämlich solange die Maschinen im ungesättigten Gebiet arbeiten, nur eine Belastungskurve liefern kann, die verhältnisgleich mit der vierten Potenz der Drehzahl steigt. Eine An- und Auslaufprüfung, die in der Regel einen ungefähr mit der dritten Potenz der Drehzahl ansteigenden Belastungsverlauf über den ganzen Leistungsbereich fordert, ist daher damit nicht in der wünschenswerten Weise durchführbar.
  • Sach der Erfindung wird eine Prüfeinrichtung für Kraftmaschinen. die sich für die eingangs genannten Zwecke hesonders eignet und sämtliche der vorgenannten Nachteile vermeidet, dadurch erhalten, daß als Belastungsmaschine der Prüfeinrichtung ein Gleichstromverbundgenerator dient, dessen Verbundamperewindungszahl zweckmäßig mindestens ein Drittel der Grunderregungs-Fremd- ode Nehenschluß) Amperewindungs zahl beim höchsten Dauerstrom beträgt.
  • Durch eine solche Maschine läßt sich erreichen, daß die Leistungsaufnahme des Generators bei gleichbleibendem äußeren Bc lastungswiderstand ungefähr mit der dritten Potenz der Drehzahl steigt, also der Belastung der Fahrzeugmaschine den Fahrwiderstand entspricht, Die geilaue Anpassung der Prüfeinrichtung an die gewünschten Verhältnisse kann in einfacher Weise durch Änderung der Grunderregung. durch Änderung des äußeren Belastungswiderstandes des t.enerators und durch Änderung eines parallel zur Verbundwicklung geschalteten Widerstandes geschehen. Da es sich um die Erfassung dynamischer Vorgänge handelt, ist der regelbare Parallelwiderstand zur Verbundwicklung zweckmäßig nicht als rein Ohmscher, sondern zugleich als induktiver Widerstand auszuführen.
  • Die erfindungsgemäß verwendeten Gene-@atoren können sowohl Pendeldynamos als auch solche mit festem Ständer sein.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Einrichtung zur Prüfung von Antriebsmaschinen, insbesondere zur Untersuchung von deren An- und Auslauf, dadurch gekennzeichnet, daß zur Belastung der Maschine ein Gleichstromverbundgenerator dient, dessen Verbundamperewindungszahi zweckmäßig mindestens ein Drittel der Grunderregungs- (Fremd- oder Nebenschluß-) Amperewindungszahl beim höchsten Dauerstrom beträgt.
  2. 2. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch regel bare induktive Widerstände parallel zur Verbundwicklung zur Regelung der Stärke der Verbundwirkung.
DES121459D 1935-12-03 1936-02-08 Pruefeinrichtung fuer Kraft- oder Antriebsmaschinen Expired DE705646C (de)

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