DE705344C - Spannvorrichtung fuer die Gleisketten von Gleiskettenfahrzeugen - Google Patents
Spannvorrichtung fuer die Gleisketten von GleiskettenfahrzeugenInfo
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- DE705344C DE705344C DEK155645D DEK0155645D DE705344C DE 705344 C DE705344 C DE 705344C DE K155645 D DEK155645 D DE K155645D DE K0155645 D DEK0155645 D DE K0155645D DE 705344 C DE705344 C DE 705344C
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- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims 1
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- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D55/00—Endless track vehicles
- B62D55/08—Endless track units; Parts thereof
- B62D55/30—Track-tensioning means
- B62D55/305—Track-tensioning means acting on pivotably mounted idlers
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvorrichtung für die Gleisketten von Gleiskettenfahrzeugen,
bei denen das Leitrad an einer am Fahrzeugrahmen gelagerten Kurbel sitzt und diese in verschiedenen Stellungen
feststellbar ist. Bei bekannten Gleiskettenfahrzeugen, die Spannvorrichtungen dieser
Art aufweisen, sind diese zwischen der Wange der das Leitrad tragenden Kurbel und dem
to Fahrzeugrahmen angeordnet. Dies hat zur Folge, daß der Lagerkörper, in dem der
Schwenkzapfen der Kurbel gelagert ist, auf einer verhältnismäßig großen Strecke frei
tragend ausgebildet ist, so daß er durch die von der Gleiskette herrührenden großen Zugkräfte
stark auf Biegung beansprucht wird. Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil und ermöglicht zugleich eine besonders platzsparende
. Ausbildung der Spannvorrichtung.
«ο Dies wird dadurch erreicht, daß die Spannvorrichtung
an dem von der Kurbelwange abgewandten Ende des Schwenkzapfens der Kurbel angeordnet ist und einerseits an dem
Schwenkzapfen, andererseits an dem am Fahrzeugrahmen sitzenden Lagerkörper angreift.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die Abb. 1 und 2 zeigen in vereinfachter 3»
Darstellung eine Seitenansicht des Gleiskettenfahrzeuges und den Grundriß des hinteren
Fahrzeugteils.
Abb. 3 stellt den Schnitt nach der Linie III-III in Abb. 1 bei abgenommenem Leitrad
und
Abb. 4 den Schnitt nach der Linie IV-IV in Abb. 3 dar.
Abb. 5 zeigt die Spannvorrichtung teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht.
Für die Abb. 3 bis 5 ist ein größerer Maßstab gewählt als für die Abb. 1 und 2.
Claims (2)
- Das .Gleiskettenfahrzeug ruht auf jeder Längsseite mit Laufrollen l auf einer Gleiskette 2, die an dem Vorderende des Fahrzeuges über das Triebrad 3 und an dem Fahr-' zeughinterende über das Leitrad 4 läuft. Das Leitrad 4 wird von einer Kurbel 5 getragen, die in einem am Fahrzeugrahmen 6 angeordneten Arm 7 gelagert ist. In Abb. 3 ist der das nicht dargestellte Leitrad tragende Zapfen mit 8 bezeichnet. Der Schwenkzapfen 9 der Kurbel 5 ist in einem an dem Ann 7 sitzenden Lagerkörper 10 gelagert, der eine Lagerschale 11 aufweist und durch eine bis nahe an die Kurbelwange reichende Rippe 12 gegenüber dem Arm 7 abgestützt ist. Auf dem von der Kurbehvange abgewandten Ende des Schwenkzapfens 9 sitzt gegenüber diesem längs verschiebbar und undrehbar ein ringförmiger Teller 13. Dieser trägt an seiner dem Arm 7 zugekehrten Stirnseite eine Verzahnung 14. die in eine an dem Arm 7 befestigte, um den Schwenkzapfen 9 herumgeführte ringförmige 'Verzahnung 15 eingreift. Die Verzahnungen 14, 15 haben ein sägeförmiges Profil, und zwar hat jeder Zahn eine in einer Meridianebene liegende Flanke 16 und eine schräge Flanke 17 (vgl. Abb. 5). Diese Flanken sind in der Weise angeordnet, daß ein im Uhrzeigersinn (Abb. 4} auf den Schwenkzapfen 9 ausgeübtes Drehmoment die Meridianflanken 16 der beiden Verzahnungen gegeneinanderpreßt, während ein dem Uhrzeigersinne entgegengerichtetes Drehmoment die schrägen Flanken 17 aneinanderdrückt. Die Verzahnungen 14, 15 umschließt ein an dem Teller 13 sitzender zylindrischer Blechmantel 18. Der Teller 13 hat auf der von der Kurbehvange abgewandten Seite eine ringförmige Vertiefung 19, in der eine Druckfeder 20 liegt. Eine auf den Zapfen 9 geschraubte Mutter 21 legt sich bei der in Abb. 3 dargestellten Lage unter Vermittlung einer den Teller 13 umgreifenden .Blechhaube 22 gegen den Teller 13, wobei die Feder 20 vollständig in die Aussparung 19 hineingedrückt ist. Bei dieser Stellung der Mutter 21 ist eine Drehung der Kurbel 5 gegenüber dem Arm 7 nicht möglich. Die Kurbel 5 und der Arm 7 bilden dann ein starres Ganzes. 5n Dem Rand des Tellers 13 ,gegenüber sitzt an dem Arm 7 ein Kragen 23. Das freie Ende 24 des Zapfens 21 ist vierkantig ausgebildet. Soll die Gleiskette 2 nachgespannt werden, so schraubt man die auf dem Schwenkzapfen 9 der Kurbel 5 sitzende Mutter 21 in Richtung von der Kurbehvange weg, wobei ein Abstand zwischen der Mutter 21 und dem Teller 13 entsteht, so daß die Verzahnungen 14, 15 nur noch durch die Spannung der Feder 20 aneinandergedrückt werden (vgl. Abb. 5). Alsdann kann man z. B. unter Vermittlung des Vierkants 24 die Kurbel 5 entgegen dem Uhrzeigersinne (Abb. 1 und 4) schwenken. Hierbei gleiten die schrägen Flanken 17 der Verzahnung 14 auf den entsprechenden Flanken der feststehenden Verzahnung 15 ab, wobei die Feder 20 zusammengedrückt wird, bis die Zähne 14 in die jeweils nächstfolgenden Lücken der Verzahnung 15 einrasten. Ein ungewolltes Zurückdrehen der Kurbel 5 wird durch die sich gegeneinanderlcgendcn Meridianflanken 16 der beiden Verzahnungen verhindert. Die Verzahnungen 14, 15 wirken also wie eine Ratsche. Die Kurbel 5 kann beispielsweise von der durch die Linie a in Abb. 4 bezeichneten Lage in die durch die Linie b bezeichnete Lage gebracht werden, wodurch die mit c bezeichnete Achse des Leitrades 4 nach hinten bewegt und die Gleiskette 2 gespannt wird.Soll die Kurbel 5 im Uhrzeigersinne (Abb. 1 und 4) geschwenkt werden (beispielsweise wenn man bei zu starker Längung der Gleiskette 2 ein Kettenglied herausgenommen hat und die so verkürzte Kette.wieder zusammenfügen will), so bewegt man ausgehend von der Stellung der Mutter 21 nach Abb. 5 den Teller 13 gegen den Widerstand der Feder 20 in Richtung von dem Arm 7 weg, bis die Verzahnung 14 außer Eingriff mit der Ver- 9» zahnung 15 kommt und daher ein Schwenken der Kurbel nach beiden Richtungen hin möglich wird. Die erwähnte Bewegung des Tellers 13 kann mit Hilfe einer entsprechend gestalteten Vorrichtung geschehen, die unter den Rand des Tellers 13 faßt und sich gegen den Kragen 23 stützt.Für die Erfindung ist es bedeutungslos, ob der die Kurbel tragende Lagerkörper fest oder in einer Richtung nachgiebig z. B. durch einen Schwinghebel mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist.Pλ τ ε ν τ λ ν s ρ κ υ c in::i. Spannvorrichtung für die Gleisketten von Gleiskettenfahrzeugen, bei denen das Leitrad an einer am Fahrzeugrahmen gelagerten Kurbel sitzt und diese in verschiedenen Stellungen feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks weitgehender Vermeidung einer frei tragenden Anordnung des die Kurbel (5) tragenden Lagerkörpers (10) die Spannvorrichtung (13, 14, 15) an dem von der Kurbelwange abgewandten Ende des Schwenkzapfens (9) der Kurbel angeordnet ist und einerseits an dem Schwenkzapfen (9), andererseits an dem am Fahrzeugrahmen (6) sitzenden Lagerkörper (10) angreift. iao
- 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, bei der an der Kurbel und an dem dieKurbel tragenden Lagerkörper je ein eine Verzahnung aufweisenden Körper undrehbar angeordnet ist, wobei mindestens einer der Körper axial verschiebbar ist und durch eine Feder in Eingriff mit dem anderen Körper gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnungen (14, 15) der beiden Körper (13, 10) ein sägeförmiges Profil haben, das ein Schwenken des Leitrades (4) im Sinne des Zuges der Gleiskette (2) zu verhindern vermag.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK155645D DE705344C (de) | 1938-08-14 | 1938-08-14 | Spannvorrichtung fuer die Gleisketten von Gleiskettenfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK155645D DE705344C (de) | 1938-08-14 | 1938-08-14 | Spannvorrichtung fuer die Gleisketten von Gleiskettenfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE705344C true DE705344C (de) | 1941-04-24 |
Family
ID=7253316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK155645D Expired DE705344C (de) | 1938-08-14 | 1938-08-14 | Spannvorrichtung fuer die Gleisketten von Gleiskettenfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE705344C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190344B (de) * | 1962-07-28 | 1965-04-01 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Spannvorrichtung fuer die Gleisketten von Fahrzeugen |
-
1938
- 1938-08-14 DE DEK155645D patent/DE705344C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190344B (de) * | 1962-07-28 | 1965-04-01 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Spannvorrichtung fuer die Gleisketten von Fahrzeugen |
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