DE704378C - Membranventil fuer Luftschlaeuche von Fahrzeugen - Google Patents

Membranventil fuer Luftschlaeuche von Fahrzeugen

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DE704378C
DE704378C DEH161454D DEH0161454D DE704378C DE 704378 C DE704378 C DE 704378C DE H161454 D DEH161454 D DE H161454D DE H0161454 D DEH0161454 D DE H0161454D DE 704378 C DE704378 C DE 704378C
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valve
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Expired
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DEH161454D
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Georg Hoffmann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/20Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres
    • F16K15/202Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres and with flexible valve member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Membranventil für Luftschläuche von Fahrzeugen Die Erfindung betrifft ein Membrariventil für Luftschläuche für Fahrzeugbereifungen, insbesondere für Fahrräder, und besteht in einer neuartigen Einspannung der membranartigenDichtungsscheibe aus gummielastischem Material.
  • Membranventile für Luftschläuche mit einer im Pumpennippel eingesetzten Dichtungsscheibe sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekanntgeworden, so auch mit solchen Dichtungsscheiben, die in der Mitte mit nur einem einfachen Luftdurchtrittsschlitz versehen sind. Jedoch ist bei den bekannten Ausführungen nichts vorgesehen, um zu vermeiden, daß beim Zusammenschrauben der Ventilteile die Gummischeiben .an den Rändern zu fest geklemmt und damit verquetscht werden. Die Dichtungsscheiben werden daher vorzeitig zerstört, auch kommt es vor, daß durch die Verspannung des Scheibenrandes sich die Scheibe wirft und keine glatte, dichtende Anlage gewährleistet.
  • Zur Vermeidung dieser Übelstände ist gemäß der Erfindung die elastische Dichtungsscheibe in einer Ausdrehung des Pumpennippels, in einem geringen Maß vorstehend, eingesetzt, so daß sie beim Aufeinanderschrauben der Ventilteile nur um dieses Maß zusammengedrückt wird, bis -die Stirnflächen der Ventilteile unmittelbar dichtend aneinanderstoßen. Die auf diese Weise am Rand nur verhältnismäßig leicht gefaßte Dichtungsscheibe findet alsdann aber, um beine Aufblähen durch das Aufpumpen nicht aus der Fassung zu gleiten, noch ein zusätzliches Widerlager an der entsprechend ausgehöhlten Stirnseite des Schlauchnippels. Die Aufnahme der Dichtungsscheibe im Pumpennippel, der aus dein eigentlichen, am Radreifen festsitzenden Ventilkörper herausschraubbar ist. erweist sich in Verbindung mit der besonderen Festlegung der Scheibe in einer kegeligen L'nterschneidung des Pumpennippels zum Auswechseln der Dichtung überdies als ]xsonders zweckmäßig.
  • Die Abb. i und 2 der beiliegenden Zeichnung geben zwei beispielhafte Ausführungen des neuartigen Membranventils, und zwar in der Querschnittsdarstellung wieder.
  • Der Schlauchnippel a ist in bekannter Weise in den Luftschlauch/ eingeknöpft und mit der Mutterd verschraubt. Der daran nach außen anschließende Pumpennippel b ist in die Schraubenmutter c eingezogen, die ihrerseits, zugleich als Felgenmutter dienend, das ganze Ventil gegen die Radfelge festlegt. Der äußere Gewindestutzen des Pumpennippels zum Ansetzen der Pumpe wird bei geschlossenem Ventil in bekannter Weise durch die Staubkappe n abgedeckt. Die beiden Ventilnippel a und h weisen an ihren zusammenstol!')enden Stirnseiten kegelige bzw. z5-lindrisclie Ausnehmungen i und /,: auf, die konzentrisch zu den Durchtrittsöffnungen 1 und in in der Mitte der Ventilnippel angeordnet sind. In der Ausnehmung des Pumpennippels b finden der Ventiltellere mit den seitlichen Durchtrittsöffnunt;en e', e' und die davorgesetzte gummiclastische Dichtungsscheibe Aufnahme. Die Dichtungsscheibe h weist in der Mitte einen Schlitz h' auf, der sich bei innerem Schlauchdruck gegen die Mitte des Ventiltellers dichtend anlegt, beim Aufpumpen aber aufspreizt. Gleichzeitig bläht sich die Dichtungsscheibe auf und findet dabei an der kegeligen oder kugeligen Ausnehmung k des Schlauchnippels ein Widerlager. Die Dichtungsscheibe ist nun erfindungsgemäß so im- Pumpennippel eingesetzt, daß sie im gelösten Zustand der Ventilteile tim ein geringes Maß vorsteht, beim Ztisammenschrauben alsdann nur um dieses Maß zusammengedrückt wird, bis die Ventilnippel selbst mit ihren Stirnseiten dichtend aneinanderstoßen.
  • Es hat sich gezeigt, daß eine derartig eingespannte Dichtungsscheibe so einwandfrei flach liegt, daß sie auch ohne Vorschaltung des mit den seitlichen Bohrungen versehenen Ventiltellers e einen dichten Abschluß gewährt. Eine derartige Ventilausführung ist in Abb.2 wiedergegeben.
  • Um ein leichtes Auswechseln der Dichtungsscheibe h am Fahrrad zu ermöglichen, d. h. ohne daß diese dabei herausfällt oder im Ventil steckenbleibt, ist erfindungsgemäß noch vorzusehen, die Dichtungsscheibe im Pumpennippel festzulegen. Dazu wird zweckinä l.iig die Ausnehmung i im Pumpennippel b leicht kegelig hinterdreht, d. h. im Querschnitt, wie in Abb.2 ersichtlich, schwalbenschwanzförmig ausgeführt und die wenig größere Dichtungsscheibe mit leichtem Zwang eingedrückt. Die Nippelbohrung t erhält gegen die Dichtungsscheibe h hin eine verengte Durchtrittsöffnung 1'.

Claims (2)

  1. PA-rt:N@fAhsrtzi`cilE: i. Metnbranventil für Luftschläuche von Fahrzeugen mit einer im Pumpennippel eingesetzten flachen Dichtungsscheibe, die in der Mitte geschlitzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsscheibe (h) aus dem Pumpennippel (a) vorstehend eingesetzt i§t, so daß sie beim Aufschrauben der Ventilteile nur um das vorstehende Maß zusammengedrückt wird.
  2. 2. Membranventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrehung im Pumpennippel zur Festlegung der Dichtungsscheibe leicht kegelig hinterdreht, d. lt. im Querschnitt schwalbenschwanzförmig ausgeführt ist.
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