DE704103C - Geschwindigkeitswechselgetriebe - Google Patents

Geschwindigkeitswechselgetriebe

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Publication number
DE704103C
DE704103C DE1939B0186524 DEB0186524D DE704103C DE 704103 C DE704103 C DE 704103C DE 1939B0186524 DE1939B0186524 DE 1939B0186524 DE B0186524 D DEB0186524 D DE B0186524D DE 704103 C DE704103 C DE 704103C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
speed change
locking members
hub
spring
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Expired
Application number
DE1939B0186524
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Jakob Seib
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTLOFF WERKE
Original Assignee
GUSTLOFF WERKE
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE704103C publication Critical patent/DE704103C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/10Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Geschwindigkeitswechselgetriebe für Fahrräder, Motorräder und ähnliche Fahrzeuge, bei denen das in die Nabe des anzutreibenden Rades eingebaute, mit einer Freilaufeinrichtung versehene Getriebe durch die Fliehkraft von am Rad verschieblich gelagerten und unter Federwirkung stehenden Gewichten selbsttätig geschaltet wird.
Es sind Getriebe dieser Art bekannt, bei welchen zwischen dem Nabengehäuse und dem antreibenden Teil des Getriebes ein Gesperre angeordnet ist, dessen Glieder, z. B. .Rollen, von einem ringförmigen Führungskörper gesteuert werden, der seinerseits durch die Fliehkraft der Gewichte am Rad derart verstellt wird, daß 'er beim Überschreiten einer vorausbestimmten Radumdrehungszahl das Nabengehäuse über die Gesperreglieder unmittelbar
so mit ' dem antreibenden Teil des Getriebes kuppelt. Mit steigender Drehzahl des Rades nimmt die Fliehkraft der den Führungskörper verstellenden Gewichte und damit der Druck, mit welchem die Gesperreglieder zwischen die beiden miteinander zu kuppelnden Teile ein- as gekeilt werden, ständig zu. Da nun aber beim Freilaufenlassen des Rades die Gesperreglieder sich nicht abwälzen können, sondern" auf der Oberfläche des einen Teils gleiten müssien, ist ihre Reibung um so größer, je höher die Drehzahl des Rades ist. Dadurch wird der Nachteil eines starken Reibungsverlustes und einer schädlichen Abnutzung erhalten.
Um diesen Nachteil zu beheben, ist gemäß der Erfindung der die Gesperreglieder beeinflussende Körper aus zwei ineinanderfassenden Ringteilen zusammengesetzt, von denen der eine Ringteil unter der Wirkung einer Hilfsfeder steht und mit den Gesperregliedern zusammenwirkt, während der andere Ringteil
704 !Ob
von der Fliehkraft der Gewichte arn Rad beeinflußt wird. Durch diese Anordnung wird ermöglicht, den Druck, der auf die Glieder ausgeübt wird, sobald diese in ihre Kupplungslage gelangt sind, unabhängig von einem weiteren Ansteigen der Raddrehzahl auf einem konstanten Wert zu halten. Durch geeignete Wahl der Hilfsfeder, welche nach der Schaltung die Gesperreglieder in der Kupplungslage allein hält, kann die Reibung auf ein Minimum beschränkt werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist ein Schnitt durch eine Fahrradnabe mit einer Schaltung gemäß der Erfindung; dabei verläuft der Schnitt nach der Linie I-1 der Abb. 2.
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie H-II der Abb. 1.
Die Verstellung der als Gesperreglieder wirkenden Rollen 23 geschieht eriindungsgemäß durch zwei iiieinanderfassen.de Ringe, nämlich den Führungsring 25, der unmittelbar mit den Rollen 23 zusammenwirkt, und den Steuerring 26, der mit dem Führungsring 25 zusammenarbeitet. Der Steuerring 26 ist mit hebelartigen Ansätzen 22 versehen, an denen je eine der mit den Fliehgewichten verbundenen Stangen 19 angreift. Der Steuerring 26 3» weist eine oder mehrere Mitnehmernasen 27 auf, die in Ausnehmungen 28 des Führungsringes 25 lose eingreifen.
Der Führungsring 25 steht unter dem Einfluß einer Hilfsfeder 29 (Abb. 1), welche bcstrebt ist, ihn relativ zum Xabengehäuse 20 im Gegenuhrzeigersinn, d.h. in Fahrtrichtung, zu drehen. In dem dargestellten Beispiel ist die Hilfsfeder 29 als Ringfeder ausgebildet, deren eines Ende am Nabengehäuse 20 und deren anderes Ende an dem Führungsring 25 befestigt ist. An Stelle einer ringförmigen Hilfsfeder kann auch eine andere Federform benutzt werden, z. B. eine Schleiffeder, die zwischen Rollenführungsring 25 und dem aiitreibenden Getriebeteil 3 oder zwischen Rollenführungsring 25 und Steuerring 26 liegt.
Bei Langsamfahrt ist die Fliehkraft der
Schwunggewichte am Rad so klein, daß die Kanten 30 der Nasen 27 des Steuerringes 26 den Rollenführungsring 25 im Uhrzeigersinn in die Stellung drücken, in welcher das Einschalten des Gesperres verhindert wir'd. Mit zunehmender Raddrehzahl wird der Steuerring 26 durch die Gewichte relativ zum Nabengehäuse 20 entgegen dem Uhrzeigersinn verstellt. Der unter der Wirkung der Hilfsfeder stehende Führungsring 25 folgt ihm dabei, bis die Rollen 23 in ihre Kupplungslage gelangen, in welcher sie den antreibenden Teil 3 des Getriebes unmittelbar mit dem Nabengehäuse 20 verbinden. Bei weiterer Zunahme der Drehzahl entfernen sich die Kanten 30 des weiter verstellten Steuerringes 26 von den Kanten 31 des Führungsringes 25, so daß, das Gesperre durch die Kraft der Hilfsfeder 29 allein in der Kupplungslage gehalten wird (Abb. 2).
Die Verwendung eines von dem Rollenführungsring getrennten Steuerringes hat den Vorteil, daß auch bei hohen Drehzahlen die Rollen des Gesperres nur unter der Einwirkung der an und für sich schwachen Hilfsfeder stehen, so daß beim Freilaufenlassen des Rades geringere Reibungskräfte auftreten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Freilaufeinrichtung für Fahrräder, Motorräder und ähnliche Fahrzeuge, welches in die Nabe des anzutreibenden Rades eingebaut ist und bei welchem zwischen dem Nabengehäuse und dem antreibenden Teil des Getriebes ein Gesperre angeordnet ist, dessen Glieder von einem ringförmigen Führungskörper gesteuert werden, der seinerseits durch die Fliehkraft von am Rad verschieb]ich gelagerten und unter Federwirkung stehenden Gewichten derart verstellbar ist, daß er beim Überschreiten einer vorausbestimmten Radumdrehungs- 90 _ zahl das Nabengehäuse über die Gesperreglieder unmittelbar mit dem antreibenden Teil kuppelt, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper aus zwei ineinanderfassenden Teilen (25,26) zusammengesetzt ist, von denen der eine Teil (25) unter der Wirkung einer Hilfsfeder (29) steht und mit den Gesperregliedern (23) zusammenwirkt und der andere Teil (26) von dan Fliehgewicht beeinflußt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1939B0186524 1939-03-04 1939-03-04 Geschwindigkeitswechselgetriebe Expired DE704103C (de)

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