DE7036C - Strafsenbrunnen für Hochdruck - Wasserleitungen - Google Patents

Strafsenbrunnen für Hochdruck - Wasserleitungen

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DE7036C
DE7036C DENDAT7036D DE7036DA DE7036C DE 7036 C DE7036 C DE 7036C DE NDAT7036 D DENDAT7036 D DE NDAT7036D DE 7036D A DE7036D A DE 7036DA DE 7036 C DE7036 C DE 7036C
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Germany
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DENDAT7036D
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A. ASCHEMANN in Berlin
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/20Pillar fountains or like apparatus for dispensing drinking water

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

1879.
Klasse 85.
A. ASCHEMANN in BERLIN. Strafsenbrunnen für Hochdruckwasserleitungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. März 1879 ab.
Bei den bisher üblichen Strafsenbrunnen, die von der Wasserleitung einer Stadt gespeist werden, strömt das Wasser zu heftig aus. Dies verursacht eine Wasserverschwendung und einen Rückschlag beim Schliefsen des Auslaufs.
Vorliegender Brunnen hat diese Nachtheile nicht.
Auf die Strafsenleitung α ist ein senkrechtes Eisenröhr b aufgesetzt, welches bei c zugeschraubt und über diesem Punkte mit einem Knierohr versehen ist. An seinem oberen Ende trägt das Rohr b direct und mittelst einer Stütze ein kleines Reservoir d, in das es am Boden einmündet. Durch die eine Wand dieses Reservoirs ist ein Durchlaufsventil e mit Schwimmer / geschraubt, welches den Durchlauf des Wassers in das Reservoir d gestattet, sobald der Schwimmer f sinkt. Zu diesem Ventil e geht das Zuströmungsrohr g von h aus, einem Punkt des Rohres b, der unterhalb der Verstopfung c liegt. An das obenerwähnte Knie des Rohrs b ist ein Durchlaufsventil i angesetzt, an das das Auslafsrohr j geschraubt ist, aus dessen nach unten gebogenem Ende das Wasser beim Gebrauch des Brunnens ausströmt. Das Durchlaufsventil i wird durch einen schweren Ventilkegel, der an der Kette k hängt, die über Leitrollen nach dem Zugknopf/ geht, geschlossen gehalten.
Das Wasser tritt aus der Leitung α durch das Rohr b und g, und das Ventil e in das Reservoir d, bis der Schwimmer / das Ventil e schliefst. Sobald der Knopf / angezogen wird, wird das Wasser aus dem Reservoir durch den oberen Theil von b und aus dem Ausflufsrohr/ ausfiiefsen. Danach wird durch das Sinken des Schwimmers f wieder Wasser aus der Leitung a in das Reservoir d strömen, bis das richtige Niveau im Reservoir d hergestellt ist.
Die eben beschriebene Anordnung der Rohre ist mit einem zweitheiligen, beliebig geformten und ornamentirten Mantel m umgeben, so dafs im Winter die leeren Innenräume mit Stroh oder dergl. ausgefüllt werden können, um das Einfrieren zu erschweren. An den Mantel m ist die Tülle η mit Eimernase angeschraubt, die zugleich als Schutz für das Ausflufsrohr / dient, und aufserdem sind ein oder mehrere, an Ketten hängende Trinkbecher 0 vorhanden.
Sollen keine Eisenrohre von der Leitung a weg verwendet werden, sondern Bleirohre, so mag ganz passend folgende, in Fig. 4 und 5 gezeichnete Construction gewählt werden. Das Reservoir d ist dann auf die Knaggen des Ständers m, der zugleich Mantel ist, befestigt. Letzterer ist unten auf einen Erdbock q aufgeschraubt. Von der Rohrleitung, α geht das Bleirohr g herauf nach dem Schwimmerventil e. Von dem Reservoir d geht das Eisenrohr .? nach dem Durchlaufsventil i, an dem das Auslaufsrohr j sitzt, welches durch ein Gehänge an den Boden des Reservoirs d angehängt ist. Der die Rohre umgebende und das Reservoir d tragende Mantel m mit Tülle, Eimerhaken und Trinkbecher ist zweitheilig hergestellt und oben durch einen Deckel geschlossen.
Zu bemerken ist noch, dafs die Kette k in allen Fällen mit einem Aufhalter versehen ist, damit beim Anziehen des Knopfes I der Kegel des Ventils i nicht unnöthig hochgehoben werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Reservoir d mit dem Schwimmerventil e, wenn an Strafsenbrunnen angewendet, wie gezeigt und beschrieben und zu dem Zweck, das ausströmende Wasser von dem Druck der Hauptleitung zu befreien.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4317214A1 (de) * 1993-05-24 1994-02-24 Twelenkamp Joachim Gießeraufhängung am Wasserhahn
DE19926667A1 (de) * 1999-06-11 2000-12-14 Guenter Jungck Vorrichtung zum Aufhängen der Gießkanne am Wasserrohr oder am Wasserauslaßventil beim Befüllen
DE10021006A1 (de) * 2000-04-30 2001-10-31 Gattinger Klaus Wasserhahn mit Anhängehorn

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4317214A1 (de) * 1993-05-24 1994-02-24 Twelenkamp Joachim Gießeraufhängung am Wasserhahn
DE19926667A1 (de) * 1999-06-11 2000-12-14 Guenter Jungck Vorrichtung zum Aufhängen der Gießkanne am Wasserrohr oder am Wasserauslaßventil beim Befüllen
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