DE70300C - Bohrknarre mit geschlossenem Gehäuse - Google Patents

Bohrknarre mit geschlossenem Gehäuse

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Publication number
DE70300C
DE70300C DENDAT70300D DE70300DA DE70300C DE 70300 C DE70300 C DE 70300C DE NDAT70300 D DENDAT70300 D DE NDAT70300D DE 70300D A DE70300D A DE 70300DA DE 70300 C DE70300 C DE 70300C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mandrel
ratchet
guidance
drill
closed housing
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70300D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. DlPPEL in Remscheid
Publication of DE70300C publication Critical patent/DE70300C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B45/00Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
    • B23B45/06Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power
    • B23B45/12Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power by using a ratchet brace

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Durch die vorliegende Bohrknarre mit allseitig verschlossenem Gehäuse sollen sämmtliche dem Verschleifs ausgesetzten Theile so geschützt werden, dafs von aufsen kein Staub, Bohrspäne, Sand und andere fremde Stoffe an diese Theile gefangen können. Gleichzeitig ist die Körnerschraube so angeordnet und von solcher Gestalt, dafs sie gegen Verschiebung geschützt ist und auch bei weitester Ausladung eine doppelte Führung erhält.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Ansicht, theilweise in Schnitt in einer Ebene normal zu den Achsen der Spindel und des Drehhebels,
Fig. 2 ein Schnitt nach I-I der Fig. 1,
Fig. 3 ein Schnitt nach II—II der Fig. 1 ;
Fig. 4 bis 9 sind die Detailstücke der Knarre;
Fig. 10 ist eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht mit ausgeschraubtem Körner.
Die Bohrknarre besteht aus dem runden Kapselgehäuse A mit Ansatzarm B, welcher zur Aufnahme des Sperrkegels C und der Feder D mit einer Durchbohrung E versehen ist, welche am Ende so erweitert und mit Muttergewinde versehen ist, dafs der Windearm F eingeschraubt werden kann. Wie aus Fig. ι und 3 zu ersehen, hat letzterer aufser seinem eigentlichen Zweck auch die Aufgabe zu erfüllen, die Anspannung der Feder D und das Vordrucken des Sperrkegels C zu besorgen.
Die eine Seite der Kapsel A ist ganz offen, der auf der anderen Seite befindliche Boden ist so weit durchbohrt, dafs die Büchse oder der Bohrdorn G, welcher einerseits den Bohrer H, andererseits die Körnerscheibe / zum Nachspannen des Bohrers aufnimmt, darin geführt werden kann. Der untere Theil des Bohrdorns ist mit einem Kopf G1 versehen und hat hier eine quadratische Höhlung zum Einstecken des Bohrers. Mit der durch den Kopf entstandenen Brüstung steht der Bohrdorn gegen den Boden der Kapsel A an; der in die Kapsel hineinragende Theil G2 ist mit Gewinde versehen; auf diesen Theil wird das Sperrrad K aufgeschraubt. In dem Bunde K1 desselben befindet sich eine Nuth, mittelst welcher durch eine in die Kapselwand eingeschraubte Stiftschraube L das Schaltrad K an Ort gehalten wird. Der vordere Theil des Bohrdorns ist glatt cylindrisch abgedreht und in seiner inneren Bohrung mit Gewinde versehen zur Aufnahme der Körnerschraube J. Mit dieser ist eine sie umgebende Büchse M unzertrennlich verbunden, welche genau über den Dorn G pafst, so dafs die Körnerschraube nicht blos innen in ihrem Gewinde, sondern auch durch die Büchse M aufsen auf dem Dorn G sichere Führung findet, zugleich aber auch dadurch wesentlich gegen Verbiegung geschützt ist.
Die Zusammenstellung der Theile ist aus den Fig. ι , 2, 3 und 10 zu ersehen, und es ist hieraus ohne Weiteres zu erkennen, dafs, wenn der Hebel F in der Richtung des Pfeiles gedreht wird, der Sperrkegel C das Schaltrad und mit ihm die Büchse G mitnimmt, wodurch die Drehung des Bohrers. bewirkt wird, während durch Verdrehung der Büchse J die
Körnerschraube ausgezogen wird
Nachstellung des Bohrers erfolgt.
und die

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Bohrknarre, welche zwecks vollständig geschlossener Führung der dem Verschleifs ausgesetzten Theile, d. i. Schaltrad mit Klinke und Körnerschraube, auch bei gänzlicher Ausladung der letzteren und zwecks doppelter Führung derselben zum Schutz gegen Verbiegung durch folgende gleichzeitig vorhandene Theile sich auszeichnet: einem geschlossenen Gehäuse (A) mit Armansatz (B) zur Aufnahme des Schaltrades bezw. der Klinke und des Windehebels (F), einen mit Innengewinde versehenen, aufsen genau cylindrisch abgedrehten, mit dem Schaltrade fest verbundenen Bohrdorn (G) und einer in das Innengewinde von (G) passenden Körnerschraube (J), welche mit einer über dem Bohrdorn (G) genau passenden Büchse M verbunden ist und dadurch doppelte Führung an dem Dorn erhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT70300D Bohrknarre mit geschlossenem Gehäuse Expired - Lifetime DE70300C (de)

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