DE702910C - Verstaerkung breit gedrueckter Rohrenden bei der Verbindung rohrfoermiger Bauglieder - Google Patents

Verstaerkung breit gedrueckter Rohrenden bei der Verbindung rohrfoermiger Bauglieder

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DE702910C
DE702910C DE1938H0155783 DEH0155783D DE702910C DE 702910 C DE702910 C DE 702910C DE 1938H0155783 DE1938H0155783 DE 1938H0155783 DE H0155783 D DEH0155783 D DE H0155783D DE 702910 C DE702910 C DE 702910C
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Franz Braeckerbohm
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Lehmann & Co Eisenkonstruktion
BRUECKEN und SIGNALBAU KOMM GE
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Lehmann & Co Eisenkonstruktion
BRUECKEN und SIGNALBAU KOMM GE
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Description

  • Verstärkung breit gedrückter Rohrenden bei der Verbindung rohrförmiger Bauglieder Die Erfindung bezieht sich auf die Verstärkung breit gedrückter Rohrenden bei der Verbindung rohrförmiger Bauglieder, wie sie bei leichten eisernen Stabwerkgebilden, die mittels Schrauben oder Niete auf der Baustelle zusammengesetzt werden können, verwendet werden. Schwierig gestaltet sich hierbei nur die Verbindung mit anderen Bauteilen an den Rohrenden, da diese Stellen durch Schraubenlöcher und Verformung gegenüber dem Schaftquerschnitt erheblich geschwächt sind.
  • In Erkenntnis dieses Mangels sind zur Verstärkung der Anschlußstellen auch schon Vorschläge gemacht worden, die aber alle verschiedene Nachteile aufweisen. So verstärkt beispielsweise eine bekannte Ausführung die Rohrenden durch aufgeschweißte Muffen mit rundem Querschnitt. Da hier aber ebene Anlageflächen für andere Bauglieder und Schraubenköpfe nicht vorhanden sind, so kann nur ein starrer Anschluß der stumpf gegenstoßenden Rohrenden durch Schweißung hergestellt werden. Bei einer andern Verstärkung werden in das Hauptrohr noch verschiedene dünnere, gleich lange Rohre gesteckt und alle Rohrenden flach gedrückt und mit Löchern versehen. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß sich im Rohrschaft unnötig große Baustoffmengen befinden und daß die in Richtung der Stabachse zu übertragenden Zug- und Druckkräfte durch die gekrümmte und daher geschwächte Rohrwand an dem flach gedrückten Ende verlaufen. Die Zug-und Druckkräfte, wie sie bei fachwerkartigen Konstruktionen stets vorkommen, werden dann bei Verwendung derartiger Stäbe mit breit gedrückten Enden versuchen, die Übergangsstellen vom runden zum flachen Querschnitt entweder zu strecken oder anzubeulen. Dia Tragfähigkeit dieser Übergänge ist also sehr gering im Verhältnis zu der Tragfähigkeit der Rohre. Infolge dieser schwächeren Stellen war es bisher nicht möglich, die volle Tragkraft des geraden, unveränderten Rohres auszunutzen.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen. werden gemäß der Erfindung in die flach gedrückten Enden der Rohre, die sowohl runde als auch andere Querschnitte haben können, kurze Verstärkungsflacheisen gesteckt, die einerseits durch Schweißeng oder durchgesteckte Flachbolzen mit dem ungeschwächten, geraden Rohransatz verbunden und anderseits mit Löchern für die Befestigungsschrauben oder Niete versehen «-erden. Außerdem können die Verstärkungseisen an den flachgedrückten Rohrrändern durch Schweißnähte befestigt werden. Durch diese Anordnung wird es möglich, unter Entlastung der durch das Breitdrücken geschwächten Rohrenden die volle Zug- oder Druckkraft der Rohre beiderseitig auf die Verbindungsbolzen zu übertragen und schwächere Rohre als bei den bekannten Bauarten zu verwenden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
  • Das Ende des für einen leichten Bau bestimmten Rohres A ist, um es an einen anderen Bauteil durch Schraube oder Niet F anschließen zu können, am Ende breit gedrückt. Die Zusammendrückung erfolgte nur so weit, daß sich das kurze Flacheisenstück B noch eintreiben ließ. Dieses Flacheisenstück,dessen Breite einerseits dem inneren Rohrdurchmesser, anderseits der lichten Breite des breit gedrückten Rohrendes entspricht, ist durch Löcher oder Schlitze in der Wand des Rohres mittels Schweißnähten L) an den runden Rohrquerschnitt angeschlossen. Außerdem kann auch noch eine Schweißnaht C am Ende der Rohre vorgesehen «erden. Zur Verbindung des Flacheisens B. das der Einfachheit wegen auf ganzer Länge nur in dem lichten Rohrdurchmesser entsprechende Breite zu haben braucht, können ferner, wie strichpunktiert angedeutet ist, durchgesteckte Quereisen E o. dgl. verwendet «erden. Hierdurch läßt sich der Anschluß des Flacheisens B auch an mehr als zwei Stellen durch Schweißnähte 1a erreichen. Die Verbindung der flachen Rohrenden mit den übrigen Baugliedern kann durch Schrauben, Niete oder auch durch Schweißeng erfolgen.
  • Bei dieser neuen Anordnung werden die am Auge angreifenden und in Richtung der Rohrachse verlaufenden Kräfte nicht nur wie früher allein durch die gekrümmte und geschwächte Rohrwand am Übergang des runden in den flachen Querschnitt weitergeleitet, sondern sie werden außerdem durch das eingeschweißte Flacheisenstück B übertragen und dadurch die gefährdeten Rohrstellen entlastet. Die bessere Ausnutzung des Baustoffes ergibt den weiteren Vorteil der Erfindung.

Claims (2)

1'ATENTANsritücitt:: i. Verstärkung breit gedrückter Rohrenden bei der Verbindung rohrförmiger Bauglieder, dadurch gekennzeichnet, daß in das flach gedrückte Rohrende ein kurzes Verstärkungsflacheisen eingebaut und unmittelbar mit der nicht verformten Rohrwand, zweckmäßig durch Schweißeng, verbunden ist.
2. Verstärkung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eingeschobene Flacheisenstück auch am breit gedrückten Rohrende verschweißt ist.
DE1938H0155783 1938-05-12 1938-05-12 Verstaerkung breit gedrueckter Rohrenden bei der Verbindung rohrfoermiger Bauglieder Expired DE702910C (de)

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