DE669907C - Rahmen fuer schnellaufende Sieb- oder Ruettelmaschine - Google Patents
Rahmen fuer schnellaufende Sieb- oder RuettelmaschineInfo
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- DE669907C DE669907C DEF78333D DEF0078333D DE669907C DE 669907 C DE669907 C DE 669907C DE F78333 D DEF78333 D DE F78333D DE F0078333 D DEF0078333 D DE F0078333D DE 669907 C DE669907 C DE 669907C
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Description
- Rahmen für schnellaufende Sieb- oder Rüttelmaschine In verschiedenen Anwendungsgebieten der Technik ist es bekannt, senkrecht oder schräg zueinander verlaufende Hohlprofile miteinander zu verbinden. In vielen Fällen, beispielsweise bei Wasser- und Gasrohren, bei denen diese Aufgabe häufig vorliegt, wird diese Verbindung mittels Zwischenstücken, sog. Fittings, hergestellt, oder die beiden Rohre werden nach entsprechender Zurichtung aneinandergeschoben und an der Berührungslinie miteinander verlötet oder verschweißt. Man hat auch schon für Hohlprofile eine Befestigung durch Nieten vorgeschlagen.
- Wenn man beim Bau von schnellaufenden Rüttelmaschinen, Vibratoren u. dgl. die Längs-und Querträger aus Hohlprofilen herstellen will, so liegt es für den Fachmann nahe, sich einer der oben beschriebenen Verbindungsarten für die senkrecht zueinander verlaufenden Hohlprofile zu bedienen. Es stellte sich jedoch heraus, daß jede dieser Verbindungsarten bestimmte Nachteile besitzt. Schweißt oder lötet man die aneinandergeschobenen Hohlprofile an der Berührungslinie zusammen, so ist selbst bei bester Schweißverbindung die Festigkeit nicht genügend, denn eine in den abzweigenden Träger eingeleitete Biegungsbeanspruchung verbiegt das dünnwandige Blech des anderen Trägers in der Umgegend der Schweißstelle. Die Verbindung starkwandiger Hohlprofile verbietet sich aus Gründen der Gewichtsverminderung. Die gleichen Gründe sprechen gegen die Benutzung von Fittings oder Zwischenstücken. Die Nietverbindung endlich ist nur bei verhältnismäßig schmalen Hohlprofilen anwendbar, da lange Nieten bekanntlich keine genügende Festigkeit haben. Gerade für Rüttelsiebe, Vibratoren und ähnliche Maschinen ist es aber aus Steifigkeitserwägungen oft wünschenswert. Hohlprofile zu verwenden. Da alle bekannten Verbindungsarten nicht zufriedenstellend waren, wurde versucht, die senkrecht zueinander verlaufenden Rohre ineinanderzustecken bzw. den abzweigenden Träger durch den Hauptträger hindurchzustecken. Hierfür ist es zwar erforderlich, die Wandung des Hauptträgers mindestens an einer Seite auszuschneiden, und es erschien sehr fraglich, ob gerade für die in Frage kommenden Arten von Maschinen, bei denen die betreffenden Profile oder Träger sehr starken Beanspruchungen ausgesetzt sind, eine solche Schwächung des einen Trägers nicht zu gewagt sein würde. Erstaunlicherweise ergab sich aber, daß bei der im folgenden näher beschriebenen neuen Befestigungsart, bei der der eine Hohlträger in den anderen hineingeschoben und dann an beiden Wandungen, mit diesem außenliegenden Träger verschweißt oder vernietet wird, eine besonders günstige, weil eckfeste Verbindung entsteht. Eine Biegungsbeanspruchung des abgehenden Trägers, die sich nach der oben geschilderten älteren Verbindungs-
mehr eingeleitet, sondern das Drehmoment wird durch reine Zug- und Druckkräfte, die innerhalb der Hauptebene des Blechträgers liegen, aufgenommen. Ebenso werden Verbiegungsbeanspruchungen des abgehenden Trägers unmittelbar auf beide Wände des Hauptträgers übertragen und nicht, wie bisher, nur auf eine Wand. Die durch den Haupthohlträger hindurchgehenden Teile der abgehenden Träger vergrößern außerdem noch das Widerstandsmoment des Hauptträgers selbst.%veise in einer Verbiegung des Bleches in Nähe der Schweißstelle äußert, wird rf,; von beiden Wänden des größeren Hohlquer-, trägers aufgenommen. Es werden in @@..,di.e,@@;@ Blechwand keine Biegungsbeanspruchungte' - Durch die Verbindungsart nach der Erfindung werden also sämtliche in die abgehenden Träger eingeleiteten Kräfte wesentlich günstiger auf den Hauptträger übertragen, das Widerstandsmoment - des Hauptträgers selbst wird erhöht, und alle diese Vorteile werden bei geringstem Werkstoffaufwand erreicht, so daß die Verbindungsart die Benutzung sehr dünnwandiger und daher leichter Hohlprofile ermöglicht, die außerordentlich steif sind.
- Vollständigkeitshalber sei noch erwähnt, daß es schon bekannt ist, eiri Rohr mit einem Flacheisen zu verbinden, indem man das Rohr durch das Flacheisen hindurchsteckt, doch treten die Schwierigkeiten, deren Lösung die Erfindung zum Gegenstand hat, in diesem Falle nicht auf, sondern nur dann, wenn es sich um die Verbindung zweier Hohlprofile handelt.
- Es ist auch schon bekanntgeworden, Siebrahmen vollständig aus Rohrprofilen zusammenzusetzen, z. B. aus Gas- oder Wasserleitungsrohren. Die Verbindung der einzelnen Rohrteile miteinander geschah durch die im Gas- und Wasserleitungsbau üblichen Fittings, d. h. T- oder Bogenstücke mit Innengewinde, in die die Rohre mit Außengewinde hineingeschraubt wurden. Abgesehen davon, daß solche Verbindungen sehr unvollkommen gegen Verdrehungen der einzelnen Rohrteile zueinander sichern, sind sie nur bei den üblichen dickwandigen Wasser- oder Gasleitungsrohren möglich, die durch ihr günstiges Verhältnis Gewicht je laufendes Meter zum Trägheitsmoment des OOuerschnittes für den Bau großer Rüttelmaschinen nicht in Frage kommen. Ferner würde bereits vorgeschlagen, den Siebrahmen aus einem durchgehenden, zusammengeschweißten Rohr anzufertigen, das zur Form eines Rechtecks gebogen wird. Die Querträger dieses Rohrrahmens bestanden aus Flacheisen, die mit Hilfe besonderer Verbindungsstücke an den Rohrträger angez etzt wurden. Auch hierbei treten also nicht
so daß die oben im einzelnen dargelegten Vorteile der Erfindung hierdurch nicht erzielt werden.ä'.. .r nicht die der Erfindung zugrunde liegen- ', i Probleme auf, sondern auch die Lösung i Aufgabe, die Ouerträger mit den Längs- rägern zu verbinden, ist eine völlig andere, - In Abb. i und 2 sind Ausführungsbeispiele der neuen Bauart dargestellt. Abb. i zeigt Querschnitte durch die senkrechten Seitenwände ca eines seitlichen Längsträgers einer Rüttelmaschine. Durch das obere Gurtungsblech b, welches über die Winkel c mit den Blechen a verbunden ist (Abb. i oben), oder durch Umbiegen des einen Bleches und Vernietung oder Verschweißung mit dem anderen durch die Nieten d (Abb. i unten) entsteht der kastenförmige Längsträger als Hohlprofil. Sowohl durch die Innenwand als auch durch die Außenwand ist das Ouerträgerr ohr hindurchgesteckt und mit diesem durch die Schweißnähte f und g verbunden. In Abb.2 ist ebenfalls ein hohler Längsträger durch die Seitenbleche a gebildet, die nach einem anderen Vorschlag oben mit einem Gurtungsrohr lt verschweißt sind (Abb. 2 oben) oder durch Umbiegen beider Seitenwände und Vernieten oder Verschweißen der Bleche in der Naht i (Abb. 2 unten) gebildet sind: Das Ouerrolir e ist in diesem Falle nur durch die innere Seitenwand a hindurchgesteckt und durch die Schweißnaht g stumpf von innen an die äußere Blechwand a angeschweißt, ebenso durch die Schweißnaht f an die innere Blechwand. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, daß bei der Herstellung des Rahmengebildes zunächst nur die eine Hälfte (in der Zeichnung die rechte Hälfte) des Längsträgers mit dem Querträger e durch die Schweißnaht g verbunden zu werden-braucht und daß dann die andere Hälfte (linke Hälfte) des Längsträgers herangeschoben und dann erst der Längsträger als solcher zusammengeschweißt und mit dein Querträger mittels der Naht f verschweißt wird. Ein Loch in der Außenwandung des Längsträgers (rechte Hälfte) wird bei dieser Ausführungsform gespart.
- Der auf diese Weise hergestellte Rahmen ist bei großer Leichtigkeit außerordentlich verbindungssteif.
- Sowohl die hohlen Längsträger als auch Querträger sind gegen Verdrehung außerordentlich steif. Durch die innige Verbindung der Querrohre e mit beiden Wänden a der seitlichen Längsträger werden die Kräfte unmittelbar zwischen den Rohren und beiden Seitenwänden der Längsträger übertragen. An der Erfindung ändert sich natürlich nichts, wenn die Schweißungen Nnd f durch Flanschennietungen ersetzf werdend Unter Hohlprofilen w&den allseitig geschlossene Profile, wie Rere, vollwandige Kastenträger usw., verstanden, deren Wandstärke verhältnismäßig dünn ist und die durch ihre Form bei geringem Gewicht ein großes Widerstandsmoment aufweisen. Als Längsträger werden die Träger verstanden, die in Richtung der größten Abmessung des Rüttelsiebes oder Rütteltisches verlaufen, unter Querträgern solche Bauteile, die nach der Richtung der kleinsten Tisch- oder Siebrahmenabmessung verlaufen. In den allermeisten Fällen, wie z. B. bei Rüttelsieben, wird die Länge der Maschine in Richtung der Bewegung des Siebgutes größer sein als ihre Breite.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rahmen für schnellaufende Sieb- oder Rüttelmaschinen, aus hohlen Längs- und Querprofilen bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß die Querprofile mindestens durch die eine Seitenwand der längs laufenden Hohlprofile hindurchgehen und mit beiden Seitenwänden unmittelbar verschweißt, vernietet oder sonst irgendwie unlösbar starr verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF78333D DE669907C (de) | 1934-11-07 | 1934-11-07 | Rahmen fuer schnellaufende Sieb- oder Ruettelmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF78333D DE669907C (de) | 1934-11-07 | 1934-11-07 | Rahmen fuer schnellaufende Sieb- oder Ruettelmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE669907C true DE669907C (de) | 1939-01-06 |
Family
ID=7113055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF78333D Expired DE669907C (de) | 1934-11-07 | 1934-11-07 | Rahmen fuer schnellaufende Sieb- oder Ruettelmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE669907C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE939318C (de) * | 1952-03-29 | 1956-02-16 | Heinz Sernetz | Bauelement fuer schwingtechnische Arbeitsmaschinen |
| DE1012150B (de) * | 1953-11-18 | 1957-07-11 | Miag Muehlenbau & Ind Gmbh | Lotrechter Rahmen fuer mehrteilige Plansichter |
| DE10325978B4 (de) * | 2003-06-07 | 2006-07-13 | Daimlerchrysler Ag | Hohlträger, insbesondere für ein Kraftfahrzeug |
-
1934
- 1934-11-07 DE DEF78333D patent/DE669907C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE939318C (de) * | 1952-03-29 | 1956-02-16 | Heinz Sernetz | Bauelement fuer schwingtechnische Arbeitsmaschinen |
| DE1012150B (de) * | 1953-11-18 | 1957-07-11 | Miag Muehlenbau & Ind Gmbh | Lotrechter Rahmen fuer mehrteilige Plansichter |
| DE10325978B4 (de) * | 2003-06-07 | 2006-07-13 | Daimlerchrysler Ag | Hohlträger, insbesondere für ein Kraftfahrzeug |
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