DE702118C - Aus einem Ober- und einem Unterriemen gebildetes Treibmittel - Google Patents
Aus einem Ober- und einem Unterriemen gebildetes TreibmittelInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
- Aus einem Ober- und einem Unterriemen gebildetes 'Treibmittel Um das Gleiten von Treibriemen auf der Riemenscheibe zu verhindern, hat man bereits bei Kunstriemen aus einem das eigentliche Zugorgan bildenden Kerngeflecht oder Gewebe und einem elastischen Überzug von Kautschuk, Balata o. dgl. vorgeschlagen, in der Lauffläche langgestreckte, in der Längsrichtung in Reihen angeordnete, parallel begrenzte Vertiefungen vorzusehen. Derartige Riemen sind weder zur Übertragung großer Kräfte geeignet noch besitzen sie wegen ihrer Empfindlichkeit, z. B. gegen chemische Einflüsse und Wärme, eine lange Haltbarkeit. Ferner versuchte man bei Treibriemen aus Leder, insbesondere Schweinsleder, durch Anwendung ,eines besonderen Verfahrens das Aufschließen und Offenhalten der natürlichen Lederporen zu erreichen, damit diese Vertiefungen in der Lauffläche bei Verdrängung der Luft aus ihnen ähnlich Saugnäpfen wirken. Der dadurch erzielte Erfolg ist nur gering, zumal sich die Poren bald wieder verstopfen. Aus diesem Grunde ging man dazu über, in die Lauffläche von Doppelriemen, die bekanntlich aus fest miteinander verbundenen Ober- und Unterriemen bestehen, durch Entfernen von Riemenmaterial Vertiefungen einzuarbeiten, wobei entweder diese in Reihen gegeneinander versetzten Vertiefungen den Unterriemen gänzlich durchqueren und dadurch eine die Zugfestigkeit des Riemens herabsetzende Schwächung des -Rieinenquerschnitts herbeiführen oder zur Vermeidung dieses Übelstandes nur als seichte, der Laufrichtung nach langgestreckte Mulden in der Laufseite des Unterriemens ausgebildet sind. Die Form und Austeilung der Vertiefungen konnte es nicht verhindern, daß infolge der Riemensteifigkeit, insbesondere beim Laufen über Riemenscheiben mit kleinem Durchmesser, Fältelungen in der Lauffläche entstehen, die das Zuströmen von Luft in die Vertiefungen ermöglichen, wodurch deren Wirksamkeit teilweise verlorengeht.
- Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Verbesserung feines aus einem Ober- und einem Unterriemen gebildeten Treibmittels der zuletzt angeführten Art, bei dem die vorgenannten Mängel dadurch beseitigt sind, ' daß die Mulden der einzelnen parallelen Längsreihen in an sich bekannter Weise um die halbe Muldenteilung versetzt sind, wobei die durchlaufenden Längsstege zwischen den Muldenreihen von beträchtlich geringerer Breite sind als die Länge der Mulden. Diese Anordnung der Mulden verleiht dem Lederriemen nicht nur eine hohe Biegefähigkeit nach jeder Richtung hin und somit die Eigenschaft, sich vollkommen jeder Riemenscheibe von noch so starker Krümmung und Wölbung anpassen zu können, sondern es wird auch beim Abbiegen des Lederriemens das Entstehen von kleinen Falten in, der Lauffläche der Längsstege unterdrückt. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein Stück des neuen Treibmittels im Längsschnitt und Abb. 2 in der Untersicht.
- Das nach üblicher Art als Doppelriemen ausgebildete Treibmittel aus Kernleder wird aus einem Oberriemen a und einem Unterriemen b gebildet, welche zweckmäßig durch Kleben dauernd miteinander vereinigt sind. Aus der Lauffläche des Unterriemens b sind nun schmale, der Laufrichtung nach langgestreckte, gewölbeartige Mulden c z. B. durch Fräsen herausgearbeitet, deren Austeilung derart getroffen ist, daß einerseits die Mulden c in der Längsrichtung in Reihen angeordnet, andererseits die Mulden nebeneinanderliegender Reihen in an sich bekannter Weise um die halbe Muldenteilung gegeneinander versetzt sind. Zwischen den einzelnen Mulden c jeder Reihe sowie zwischen benachbarten Muldenreihen selbst verbleiben zusammenhängende Querstege e bzw. Längsstege d, deren Breite in neuartiger Weise beträchtlich geringer als die Muldenlänge bemessen ist, die aber nicht wesentlich von der Muldenbreite abweicht. Zufolge dieser Ausgestaltung wird die Biegungsfähigkeit des Lederriemens sowohl in seiner Quer- als auch Längsrichtung ohne nennenswerte Herabsetzung des wirksamen Riemenquerschnitts in erheblichem Ausmaße erhöht, indem die übrigens schmalen Mulden c hauptsächlich die oberflächlichen Schichten des Lederriemens gitterartig auflösen. Demzufolge kann sich der Treibriemen beim Laufen über eine noch so kleine Riemenscheibe satt auf diese auflegen, weil die langgestreckten Rillen c das Anschmiegen des Treibriemens an die Bombierung erleichtern. Aber auch in seiner Längsrichtung kann der Treibriemen der Krümmung der Riemenscheibe vollkommen folgen, wobei aber keineswegs eine übermäßige zu Faltenbildungen führende Stauchung des auf der Druckseite gelegenen Ledermaterials eintritt, wie dies bei den bekannten Ledertreibriemen dieser Art der Fall ist. Diese überraschende Wirkung kann man sich derart erklären, daß die sich beim Abbiegen des Treibriemens zusammenpressenden Lederfasern das Bestreben haben, seitlich, also in der Querrichtung, auszuweichen, welches Bestreben die sich wegen ihrer versetzten Anordnung übergreifenden Mulden c in jeder Zone des Riemens unterstützen, zumal die Mulden c unter ihrer gleichzeitigen Verformung das überschüssige Ledermaterial der Quer- und Längsstege e, d aufnehmen. Durch die volle Auflage des Lederriemens auf der Riemenscheibe kann die Saugwirkung voll zur Geltung kommen, indem die Mulden von der Außenluft vollkommen abgeschlossen sind, wodurch der Wirkungsgrad des Riementriebes beträchtlich verbessert wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einem Ober- und einem Unterriemen, die fest miteinander verbunden sind, gebildetes Treibmittel mit auf der Laufseite eingearbeiteten langgestreckten, in der Längsrichtung in Reihen angeordneten, parallel begrenzten Mulden, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulden der einzelnen parallelen Längsreihen in an sich bekannter Weise um die halbe Muldenteilung versetzt sind, wobei die durchlaufenden Längsstege zwischen den Mul- denreihen von beträchtlich geringerer Breite sind als die Länge der Mulde.
- 2. Treibmittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Breiten der Quer-und Längsstege zwischen den einzelnen Mulden etwa gleich der Muldenbreite sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935H0145028 DE702118C (de) | 1935-09-19 | 1935-09-19 | Aus einem Ober- und einem Unterriemen gebildetes Treibmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935H0145028 DE702118C (de) | 1935-09-19 | 1935-09-19 | Aus einem Ober- und einem Unterriemen gebildetes Treibmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE702118C true DE702118C (de) | 1941-01-30 |
Family
ID=7179586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1935H0145028 Expired DE702118C (de) | 1935-09-19 | 1935-09-19 | Aus einem Ober- und einem Unterriemen gebildetes Treibmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE702118C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2692041A (en) * | 1950-08-18 | 1954-10-19 | Link Belt Co | Belt conveyer drive |
| EP1004796A3 (de) * | 1998-11-27 | 2000-10-11 | ContiTech Antriebssysteme GmbH | Selbstführender Zahnriementrieb |
-
1935
- 1935-09-19 DE DE1935H0145028 patent/DE702118C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2692041A (en) * | 1950-08-18 | 1954-10-19 | Link Belt Co | Belt conveyer drive |
| EP1004796A3 (de) * | 1998-11-27 | 2000-10-11 | ContiTech Antriebssysteme GmbH | Selbstführender Zahnriementrieb |
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