DE701370C - Einrichtung zum Erzeugen feinkoerniger Niederschlaege - Google Patents

Einrichtung zum Erzeugen feinkoerniger Niederschlaege

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DE701370C
DE701370C DE1936S0124785 DES0124785D DE701370C DE 701370 C DE701370 C DE 701370C DE 1936S0124785 DE1936S0124785 DE 1936S0124785 DE S0124785 D DES0124785 D DE S0124785D DE 701370 C DE701370 C DE 701370C
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DE
Germany
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solution
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chamber
plate
grained
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Expired
Application number
DE1936S0124785
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English (en)
Inventor
Edward W Smith
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Submarine Signal Co
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Submarine Signal Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Erzeugen feinkörniger Niederschläge Es ist bekannt, daß Niederschläge, die durch Vermisohen von Lösungen erhalten wierden, bei Einwirkung von Druckwellenschwingungen in besonders feinkörniger Form anfallen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, die es ermöglicht, die feinkörnigen Niederschläge im ununterbrochenen Betrieb bei strömenden Flüssigkeiten zu erzen gen. Erfindungsgemäß hat die Einrichtung einen sehr niedrigen, mittels einer Platte abgedeckten Reaktionsraum, der über einer zweckmäßig kreisrunden Schwingungsplatte angeordnet ist und zwischen dessen Rand und Mitte die Zuleitungen der beiden Lösungen münden, während die Abzugstelle für das Reaktionsprodukt in der Mitte angeordnet ist.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform sind die Zuleitung der einen Lösung am Rand des Reaktionsraumes und die Zuleitung für die andere Lösung zwischen der Mitte und dem Rand des Reaktionsraumes angeordnet.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt; es zeigen Fig. I im senkrechten Schnitt einen Teil einer Einrichtung nach der Erfindung zum Gewinnen feinkörniger Stoffe und Fig. 2 in kleinerem Maßstab schematisch die gesamte Anlage.
  • Nach Fig. 1 kann eine Membran I durch einen Elektrornagneten 2 in starke Schwingungen versetzt werden, und zwar mittels eines Ankers 3, der an der Membran 1 festigt ist. Der Elektromagnet 2 wird durch eine Wicklung 4 erregt und ist innerhalb eines Gehäuses 5 angeordnet, an dem die Membran mittels Schraubbolzen 6 befestigt ist. Oberhalb der Membran ist eine mit Randflansch versehene Platte 7 mittels Schraubbolzen 8 befestigt, wodurch eine verhältnismäßig niedrige Kammer c) gebildet wird. Die Höhe der I(ammer 9 beträgt zweckmäßig etwa 0,2 cm. An der Platte 7 ist eine kleinere Platte 10 befestigt. Diese hat eine mit der Kammer 9 durch eine Anzahl Löcher 12 der Platte 7 in Verbindung stehende Ringnut 11.
  • Ein Rollr I3 dient zum Fördern einer Lösung nach der Kammer 9. Eine zweite Lösung wird in die Kammer mittels eines Rohres I4, das in die Ringnut 11 mündet, und von dort durch die Löcher I2 gefördert. Ein Abzug -für die Flüssigkeiten erfolgt durch ein Loch 15 im Deckel / und in der Platte 10. Es steht mit dem --Nbzugrohr 16 in Verbindung.
  • Die Vorrichtung kann in folgender ÄVeise verwendet werden. Die eine Lösung, z. B.
  • Chlorka}iumJösuag. tritt in die Kammer 9 durch das Rohr 13 ein nachdem die Membran in Schwingung versetzt ist. Die andere Lösung, z. B. eine Silbernitratlösung, wird durch das Rohr 14 und von dort in die Kammer gefördert. Dort kommt sie mit der Chlorkaliumlösung, und zwar unter starken Druckwellenschwingungen, in Berührung und reagiert mit dieser unter Bildung von Kaliumnitrat und Ausfällen von Silberchlorid. Die Flüssigkeit mit dem in ihr suspendierten Niederschlag wird darauf durch das Rohr I6 abgezogen. Gegebenenfalls kann Gelatine oder ein anderes Bindemittel einer der Flüssigl<eiten vor dem Eintritt in die Kammer bei gegeben werden.
  • Es ist zu beachten, daß die beschriebene Vorrichtung so eingerichtet ist, daß die beiden Lösungen nur dort miteinander in Berührung treten können, wo sie starken Druckwellenschwingungen ausgesetzt sind. Ferner ist die Fördermenge der Flüssigkeiten so bemessen, daß die Reaktion in der Kammer vor dem Austreten der Flüssigkeit aus der I(ammer beendet ist. Es ist auch ersichtlich, daß die Kammer, sofern mehr als zwei Flüssigkeiten für die Reaktion erforderlich sind, um den gewünschten Niederschlag zu erhalten, mehrere Einlässe haben muß.
  • Fig. 2 zeigt eine Einrichtung, die z. B. zum Gewinnen von Calciumcarbonat unter Anwendung einer verhältnismäßig geringen ÄVassermenge geeignet ist. Kalk und Wasser werden in einem Tank 20 gemischt und in einet Oszillator 2I mittels eines Rohres 22 gefördert. Eine Natriumcarbonatlösung, die in einem Tank 23 enthalten ist, wird nach dem ()szillator mittels eines Rohres 24 gefördert.
  • Die Flüssigkeit verläßt den Oszillator durch ein Rohr 25 und gelangt in ein Filter 26, wo der Calciumcarbonatniederschlag von der Flüssigkeit, die eine Lösung von Natriumhydroxyd darstellt, getrennt wird. Diese Flüssigkeit wird durch ein Rohr 27 in den Tank 20 zurückgefördert, wo sie zum Lösen -von zusätzlichem Kalk verfügbar ist, so daß Calciumhydroxyd für eine weitere chemische Reaktion mit dem Natriumcarbonat in der Kammer zur Verfügung steht. Ventile 28, 29 können zum Regeln der Durchflußmengen bei der Lösungen dienen.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Einrichtung zum Erzeugen feinkörniger Niederschläge durch Vermischen von Lösungen reaktionsfähiger Stoffe bei gleichzeitiger Einwirkung starker Druckwellenschwingungen, gekennzeichnet durch einen sehr niedrigen, mittels einer Platte (7) abgedeckten Reaktionsraum (9), der über einer zweckmäßig kreisrunden Schwingungsplatte (I) angeordnet ist und zwischen dessen Rand und Mitte die Zuleitungen (13, 14) der beiden Ausgangslösungen münden, während die Abzugstelle (15, 16) für das Reaktionsprodukt in der Mitte angeordnet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (I3) der einen Lösung am Rande des Reaktionsraumes und die Zuleitung (I4) für die andere Lösung zwischen der Mitte und dem Rande des Reaktionsraumes angeordnet sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059339B (de) * 1954-12-23 1959-06-11 Gerolamo Nossardi Dr Ing Verfahren und Anordnung zum Gewinnen von Magnesiumoxyd fuer feuerfeste Erzeugnisse
WO1994004263A1 (en) * 1992-08-18 1994-03-03 Worcester Polytechnic Institute Preparation of solid state materials
US5417956A (en) * 1992-08-18 1995-05-23 Worcester Polytechnic Institute Preparation of nanophase solid state materials

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