AT232928B - Wasseraufbereitungsvorrichtung - Google Patents
WasseraufbereitungsvorrichtungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Wasseraufbereitungsvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Wasseraufbereitungsvorrichtung, insbesondere für magnesiareiche Wässer, bestehend aus einem Kationenaustauscher und einer nachgeschalteten Entsäuerungsstufe. Unter Druck arbeitende Kationenaustauscher sind bekannt. Das hiemit entbaste Wasser enthält noch Kohlensäureverbindungen und je nach Austauscher auch Mineralsäuren und ist demnach also sauer. Es ist bereits bekannt, den sauren Ablauf von Kationenaustauschern in zwei Teilströme aufzuteilen und den einen Teilstrom vor der Wiedervereinigung Ätzkalk zuzugeben. Durch Zumischung des Kalkwas- serteilstromes werden die in dem entbasten Wasser noch befindlichen Mineralsäuren neutralisiert. Die noch im Wasser befindliche Kohlensäure treibt man durch Ausrieselung aus. Der für die Neutralisierung des sauren Ablaufes notwendige apparative Aufwand ist gross. Auch erfor- dert die Bedienung derartiger Einrichtungen ganz besondere Aufmerksamkeit, da das für einen einwand- freien Betrieb massgebende und dem jeweiligen Säuregehalt entsprechende Kalkzumessungsverhältnis unbedingt einzuhalten ist. Der anfallende überschüssige Kalk wird als Schlamm ausgeschieden. Dieser setzt sich in den Apparateteilen ab und führt zu unerwünschten Trübungen des Reinwassers. Bekannt sind auch sogenannte Schnellreaktoren. Diese verwendete man bisher zur Entkarbonisierung. Sie bestehen gewöhnlich aus dem Kalkbehälter, dem Kalksättiger und dem Reaktionsbehälter. Letzterer wird vielfach zylindrisch mit konischer Erweiterung im oberen Drittel ausgeführt. Das Rohwasser tritt mit grosser Geschwindigkeit in die konische Spitze ein, die wirbelbildende Einbauten enthält. Hier wird eine gute Durchwirbelung mit der hier gleichfalls eintretenden Kalkmilch erreicht. Zur Reaktionsbeschleunigung verwendet man auch im Reaktor Feinsand, der Anlagerungskeime für die anfallenden Ausscheidungen darstellt. Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, bei einer Wasseraufbereitungsvorrichtung, bei der insbesondere magnesiareiche Wässer unter Druck und in einem Arbeitsgang teilentsalzt sowie vollkommen entsäuert werden, eine einfachste Bedienung bei grösster Betriebssicherheit zu ermöglichen. Das wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die Entsäuerungsstufe, die aus einer Kalkvorlage, einem Kalksättiger und einem, mit einer Verwirbelungseinrichtung versehenen Reaktionsbehälter besteht, mit dem unter Druck arbeitenden Kationenaustauscher ein geschlossenes Drucksystem bildet. Der saure Ablauf des Kationenaustauschers ist in bekannter Weise in zwei Teilströme aufgeteilt, von denen der eine direkt und der andere über die Kalkvorlage und den Kalksättiger unten in den Reaktionbehälter münden. Die hier in winzigen Teilchen anfallenden Ausscheidungen bilden Anlagerungskeime, die mit der Zeit zu grösseren Körnern anwachsen. In an sich bekannter Weise kann in der Verwirbelungszone Sand vorgesehen sein, durch den die Ausfällungsreaktion beschleunigt wird. Bei der Ausfällungsreaktion werden die Mineralsäuren abgebunden und die Kohlensäure restlos abgebunden. Durch das Entsäuren unter Druck wird vor allem eine schnellere und auch gleichmässigere Ausfällungsreaktion erzielt. Daher können auch magnesiareiche Wässer mit einfachsten Mitteln erfolgreich aufbereitet werden. Komplizierte Wartungsund Bedienungseinrichtungen sind nicht erforderlich. Die Bedienung ist auf einfachste Handgriffe beschränkt. Durch das gesamte Arbeiten unter Druck wird bei sonst gleichen Voraussetzungen auch eine kleinere Bauform für eine derartige Vorrichtung ermöglicht. Die Anwendung eines schwach-oder starksauren Kationenaustauschers kann entsprechend den Bedürf- nissen erfolgen. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
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1962
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