AT39541B - Verfahren zur Verhinderung der Kesselsteinbildung. - Google Patents
Verfahren zur Verhinderung der Kesselsteinbildung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Verhinderung der Kesselsteinbildung. Der Erfindung liegt ein Verfahren zur Verhinderung der Kesselsteinbildung oder, besser gesagt, zur Verhinderung einer Belagbildung an den Wandungen von Dampfkesseln, sowie überhaupt von unter Druck stehenden Behältern zu Grunde, welches sich von den bereits bekannt gewordenen chemischen und mechanischen Verfahren dadurch unterscheidet, dass das Speisewasser ohne Zusätze in einer bestimmten Form, in welcher es die Belagbildung verhindert, in den Kessel gebracht wird. Aus dem Speisewasser werden nämlich vor seiner Einbringung in den Kessel temporäre Härtebildner, d. s. hauptsächlich die Bikarbonate, als feine, leichtschwimmendc Trübung ausgefällt. Dies wird dadurch erreicht, dass das Speisewasser in einem nach allen Seiten abgeschlossenen und nicht unter dem Druck der Speisepumpe oder des Kessels stehenden, nicht ganz gefüllten Behälter unter starker Zirh1lation durchgekocht wird. Das Durchkochen unter starker Zirkulation ist z. B. durch direkte Mischung des Heizdampfes mit dem Speisewasser möglich, d. h. man lässt den Heizdampf an vielen Stellen unter Wirbelbildung in das Speisewasser eintreten, wodurch sich das Wasser unter Brodeln innig mit demselben mischt, wobei die Ausfällung der Bikarbonate als unlösliche Stoffe erfolgt. Anstatt Heizdampf einzuleiten, können auch mechanische Rührwerke angewendet werden. Um die für die Wirkung des Verfahrens notwendige Feinheit der Trübung zu erzielen, ist es notwendig, dass die Fällungen im Augenblicke des Entstehen durch intensive Durcheinander- wirbelung sämtlicher Wasserteilchen in feinste Pulverform zerkocht werden : diese feinsten Teilchen sind erst bei circa lOOOfacher Vergrösserung sichtbar. Es ist daher darauf zu achten, dass der Prozess nicht zu früh abgebrochen wird. Wird das Wasser mit den in dieser Form ausgefällten Kesselsteinbildnern in den Dampf- kessel oder einen sonstigen unter Druck stehenden Behälter eingeführt, dann mischt sich dasselbe EMI1.1 Teilchen auf mechanische Weise ein Ansetzen von Kesselstein, Gasbläschen u. dgl. an die Kesselwände verhindern, indem sie sich fortwährend an den sich noch im Kessel bildenden Fällungen, wie Sulphate u. dgl., sowie an den Kesselwandungen selbst reiben und erstere nicht zur Ruhe kommen lassen und damit deren Festsetzen verhindern. Die gleiche Wirkung wird erzielt, wenn man die aus diesem Prozess gewonnene Ausfällung in Pulver-oder Breiform vom Wasser scheidet und sodann für sich in einen Kessel oder dgl. einbringt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verhinderung der Kesselsteinbildung, dadurch gekennzeichnet, dass Speisewasser ohne Zusatz von Chemikalien in einem nach allen Seiten abgeschlosssenen und nicht unter dem Druck der Speisepumpe oder dem Druck des Kessels stehenden, nicht ganz gefüllten Behälter unter gleichzeitiger Durchrührung mittels in das Speisewasser eingeleiteten Dampfes oder mechanischer Rührwerke durchgekocht wird, um einen Teil der Härtebildner in Form feiner, im Wasser schwimmendem Trübung auszufällen, worauf das Speisewasser samt dieser Trübung EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT39541T | 1907-06-27 |
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