DE701323C - Vorrichtung zum Verhindern von Dampfstauungen in Schraegrohrkesseln - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern von Dampfstauungen in Schraegrohrkesseln

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DE701323C
DE701323C DE1938ST057796 DEST057796D DE701323C DE 701323 C DE701323 C DE 701323C DE 1938ST057796 DE1938ST057796 DE 1938ST057796 DE ST057796 D DEST057796 D DE ST057796D DE 701323 C DE701323 C DE 701323C
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DE
Germany
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water
pipes
steam
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Expired
Application number
DE1938ST057796
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max Jeltsch
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Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/16Component parts thereof; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verhindern von Dampfstauungen in Schrägrohrkesseln Die Erfindung geht davon aus, daß bekanntlich in Schrägrohrkesseln, insbesondere bei hoher Belastung, leicht in den oberen Rohrreihen Dampfstauungen auftreten, die infolge schlechter Wärmeableitung zu schädlichen Wärmebeanspruchungen der Rohreführen können. Diese Dampfstauungen entstehen dadurch, daß das in der vorderen Wasserkammer hochsteigende Dampf-Wasser-Gegemisch so viel Raum einnimmt, daß es an der Ausmündungsstelle der oberen Rohrreihen einen Gegendruck und einen Wasserstau erzeugt, durch welche der Wasserumlauf und die Abführung des in diesen oberen Rohrreihen gebildeten Dampfes behindert werden.
  • Man hat bei Schrägrohrkesseln bereits versucht, die Dampfstauungen in den beheizten Schrägrohren zu beseitigen. Z. B. hat man in die unteren, stärkst beheizten Rohre Dampfabführungsrohre eingelegt, die mit oben gelegenen Öffnungen versehen und am Austritt aus den Wasserrohren nach oben umgebogen sowie bis in den Oberkessel oder in die zurr Oberkessel führenden überströmrohre verlängert sind. Das Ende dieser Rohre liegt dabei in Richtung der Strömung des Wassers bzw. Dampf-Wasser-Gemisches, so daß in den durchlöcherten Rohren eine Saugwirkung entsteht. Bei diesen bekannten Anordnungen werden natürlich die vorderen Wasserkammern im Querschnitt verengt und zugebaut; außerdem ist eine solche Bauart im Sinne der Erfindung nicht wirksam, da durch sie die bekannten lästigen Dampfstauungen in den oberen Rohren nicht verhindert werden können.
  • Nach der Erfindung werden demgegenüber die durchlöcherten Dampfabführungsrohre in der oberen oder in den oberen Rohrreihen in jedes Wasserrohr eingeführt. Diese Rohre sind dabei an dem in den Wasserrohren liegenden Ende geschlossen und münden kurz hinter der Umbiegung in die vordere Wasserkammer. Außerdem weisen sie in der Nähe der Wasserkammer keine Öffnungen für den Dampf auf. Das an dem abgebogenen Ende nach oben vorbeistreichende Dampf-Wasser-Gemisch erzeugt die bekannte saugende Wirkung auf den Inhalt des Dampfabführungsrohres. Das abgebogene Ende kann gegebenenfalls düsenartig geformt sein.
  • Durch diese Einrichtung soll dem Dampf ein sicherer und freier Weg geschaffen werden, ohne daß der Querschnitt in der vorderen Wasserkammer eingeengt wird. Der Rückstau des in der vorderen Wasserkammer aufsteigenden Dampf-Wasser-Gemisches dringt nicht in das Rohr ein, da dieses im Bereich dieses Rückstaues keine öffnungen aufweist, so daß in die oberen öffnungen des Einsatzrohres nur der im Kesselrohr erzeugte Dampf eintritt und frei nach vorn und oben abgeführt wird.
  • In der Zeichnung ist in Abb. i ein Teil einer vorderen Wasserkammer eines Schrägrohrkessels mit einigen Rohrreihen im senkrechten Schnitt in einfachen Linien dargestellt. Abb. z zeigt einen Schnitt nach den Linien A-A der Abb. i eines Rohres in vergrößertem Maßstabe.
  • In die Wasserkammer a sind Rohrreihen eingewalzt, von denen in der Zeichnung die Reihen b, c und d gezeigt sind. Die Rohre b sind die höchstgelegenen, und es wird angenommen, daß nur diese Rohre durch Dampfstauungen gestört sind. In die Rohre b werden möglichst hoch innerhalb des Rohres die Dampfabführungsrohre e eingelegt, welche an ihrer Oberseite öffnungen f tragen, durch die der im Rohr b gestaute Dampf eintreten kann. Die öffnungen f beginnen erst in einiger Entfernung E von der vorderen Wasserkammer, um zu verhindern, daß der Rückstau des Wassers durch die öffnungen f das Wasser in die Rohre e hineindrückt und damit den Querschnitt für die Dampfabführung verengt oder ganz verschließt. Die Erfahrung hat gelehrt, daß die Dampfblasen, welche zu Rohrbeschädigungen führen, stets in einer gewissen Entfernung von der Rückseite der Wasserkammer aus beginnend sich nach hinten erstrecken, so daß sich im vorderen Teil des Rohres etwa in dem Bereich des Maßes E nur Wasser befindet. Dieses Wasser hindert aber die Dampfblasen, in die Wasserkammer a einzutreten, so daß sich in der Gegend von D eine große Dampfblase ansammelt, die dort den oberen Teil des Rohres ausfüllt. Diese Dampfansammlung wird dadurch verhindert, daß der zufließende Dampf durch die öffnungen f in dem Rohre abgeführt wird. Der Gegenstau des in der Wasserkammer a aufsteigenden Dampf-Wasser-Gemisches wird durch die Saugwirkung an dem Austrittsende des Rohres e aufgehoben, so daß für eine dauernde Abführung des Dampfes gesorgt ist. Die Rohre e können, wie bei e' gezeigt, verschieden weit in die Wasserkammer a hineinragen. Sie werden in bekannter Weise durch Schellen g und Füße lt in der gewünschten Lage festgehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verhindern von Dampfstauungen in Schrägrohrkesseln, bestehend aus Dampfabführungsrohren, die in die Wasserrohre eingeführt, mit oben gelegenen öffnungen versehen und am Austritt aus den Wasserrohren nach oben in der Strömungsrichtung umgebogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die riampfabführungsrohre (e) in die Wasserrohre (b) der oberen Rohrreihen des Wasserrohrbündels eingeführt und an ihrem in den Wasserrohren liegenden Ende geschlossen sind sowie kurz hinter der Umbiegung in der vorderen Wasserkammer (a) münden und in der Nähe der Wasserkammer (EntfernungEl keine öffnungen (f) aufweisen.
DE1938ST057796 1938-08-26 1938-08-26 Vorrichtung zum Verhindern von Dampfstauungen in Schraegrohrkesseln Expired DE701323C (de)

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