DE70104C - Schleifvorrichtung zum beiderseitigen Schleifen von Tafelglas - Google Patents

Schleifvorrichtung zum beiderseitigen Schleifen von Tafelglas

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DE70104C
DE70104C DENDAT70104D DE70104DA DE70104C DE 70104 C DE70104 C DE 70104C DE NDAT70104 D DENDAT70104 D DE NDAT70104D DE 70104D A DE70104D A DE 70104DA DE 70104 C DE70104 C DE 70104C
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DE
Germany
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plates
grinding
glass
grinding device
plate
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Application number
DENDAT70104D
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Original Assignee
J. W. BONTA in Wayne, Delaware County, State of Pennsylvania
Publication of DE70104C publication Critical patent/DE70104C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/20Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground
    • B24B7/22Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B7/24Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain for grinding or polishing glass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
Bei der Herstellung von Glas, insbesondere Tafelglas, ist es gebräuchlich, das Glas in sehr grofsen Tafeln auszuwalzen. Das Auflegen solcher Glastafeln auf den Tisch der Schleifmaschine mufs sehr behutsam geschehen, um ein Zerbrechen des Glases zu vermeiden. Vorsichtig mufs insbesondere beim Umwenden der Glastafel auf die andere Seite verfahren werden, nachdem die eine Fläche geschliffen ist. Abgesehen davon, dafs hierzu viele Arbeiter nöthig sind, läfst es sich nicht vermeiden, dafs während des Umwendens der Glastafel und während des Schleifens ein grofser Procentsatz von Glas durch Zerbrechen verloren geht.
Diese Uebelstände sollen bei vorliegendem Verfahren beseitigt werden. Dasselbe besteht darin, dafs man die Glastafel zunächst auf eine als Tisch dienende .Platte legt, die obere Fläche der Glastafel abschleift, dann die Glastafel zwischen die unten liegende und eine übergelegte Platte einspannt und hierauf diese Platten mit der eingespannten Glastafel um i8o° dreht, bis die vorher oben liegende Platte nach unten gekehrt ist, worauf man die obere vorher unten liegende Platte wegnimmt und nun die Glastafel auf der anderen Seite abschleift.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Tisch einer Schleifmaschine mit einer solchen Vorrichtung zum Umlegen der Glastafel mit Weglassung der Schleifvorrichtung, Fig. 2 eine ähnliche Ansicht mit einer zwischen die beiden Tischplatten eingespannten Glastafel vor dem Heben und Umlegen, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 1-2, Fig. i, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 3-4, Fig. i, und Fig. 5 einen senkrechten Querschnitt mit zwischen' die beiden Tischplatten eingespannter Glastafel während des Umlegens.
In der Gestellplatte A ist die senkrechte Welle α gelagert, die oben ein Zapfenloch a\ Fig. 5, zur Aufnahme des zweckmäfsig vier-. kantigen Zapfens b ■ der Tischplatte B besitzt, auf welche die Glastafel χ gelegt wird. Die Platte B wird im vorliegenden Falle durch Rollen c gestützt, die in Haltern der Gestelleplatte A gelagert sind.
Die Welle α trägt ein Kegelrad α2, das in das Kegelrad a3 der im Ständer D und an der Grundplatte gelagerten Welle α4 eingreift. Diese ist mit einer Antriebscheibe. versehen, wodurch der Tisch unter den auf der Zeichnung nicht dargestellten Schleifwalzen umgedreht wird. Die oben durch eine Querschiene D1 mit einander verbundenen Ständer D sind mit Schlitzen versehen, und in diesen sind die Schlitten E verschiebbar, welche die zum Umdrehen der Glastafel χ dienenden Zapfen e tragen.
Die Platte B hat Hohlzapfen b1 für die Zapfen e. Auf den Zapfen ruht, wie Fig. 1 zeigt, eine zweite Platte B1, die mit seitlichen Hohlzapfen £2 und einem Vierkantzapfen b auf ihrer Mitte versehen ist.
Einer der Zapfen e trägt ein mit Griffen versehenes Handrad G, wodurch die beiden Platten BB1 gedreht und die Glastafeln umgelegt werden können. Das Rad besitzt zwei Stifte, die zwischen die Platten treten, so dafs
die ihm ertheilte Drehbewegung sich auf die Platten überträgt.
Die Glastafel χ wird zunächst in passender Weise auf die untere abnehmbare Platte B gelegt. Dann wird die obere Fläche der Glastafel geschliffen, worauf die die Zapfen mit Platte B1 tragenden Schlitten E aus Stellung Fig. ι in die Stellung Fig. 2 gesenkt werden. Liegt die Platte B1 auf der Glastafel auf, so werden die beiden Platten mit der Glastafel in der Mitte auf passende Weise zusammengespannt, beispielsweise mittelst Haken c\ Fig. 2 und 5. Hierfür sind auch Spannbolzen zweckmäfsig, die sich den verschiedenen Glasstärken anpassen.
Nach dem Festspannen werden die Platten B B J mit der Glastafel χ zunächst in die in Fig. 2 punktirt gezeichnete Lage gehoben und dann miteist des Handrades G, Fig. 5, um i8o° gedreht, so dafs die Platte B1 unten liegt. Die Platten werden dann in die in Fig. 2 in vollen Linien gezeichnete Lage gesenkt und die Schlitten E- werden in die Stellung Fig. 1 geführt, so dafs die noch nicht geschliffene Glasfläche der Wirkung der Schleifwalzen ausgesetzt werden kann. Auf diese Weise wird die Glastafel in einfacher und sicherer Weise umgelegt, ohne Beschädigungen des Glases be-, fürchten zu müssen. Aufserdem hat man nur einen Arbeiter hierfür nöthig.
Statt mittels Handrades kann man die Platten durch Antriebwellen unter Zuhülfenahme von Zwischengetrieben und Kuppelungsvorrichtungen in Drehung versetzen.
Zwecks Hebung und Senkung der Platten BB1 ist an den Schlitten E je eine senkrechte Schraubenspindel h angebracht,' die oben mit einem in ein Kegelrad h2 der Welle H eingreifenden Kegelrad hl versehen ist. Die in Lagern der Querschiene D1 drehbare Welle H ist mit einer von irgend einer Kraftwelle getriebenen Riemscheibe versehen, so dafs die Schlitten E je nach der Drehrichtung der Welle H gehoben und gesenkt werden können. . Seitlich stellbare Hülsen n, Fig. 3, können über die Hohlzapfen bl P der Platten B bew. B1 vorgeschoben werden, um die Zapfenanlage zu sichern (Fig. 2), und aufser den Haken c1 sichern diese Hülsen den Verschlufs.
Behufs Verschiebung der Hülsen η sind zwei stehende Wellen N an den beiden Schlitten E gelagert, an deren unteren Enden ein Excenter η1, Fig. 3, angebracht ist, welches auf einen im Lagerringe N1 geführten Schieber ri2 wirkt. Durch die Drehung der Excenter können die Hülsen nach ein r oder auswärts geschoben werden (Fig. 3 in Punktirung). Oben an den Wellen N sitzt ein Zahnrad t, das in die Zähne der Zahnstange P greift. Diese wird durch einen Hebel T bewegt, der an der Zahnstange bei q angelenkt und mit einer an einem Schlitten angelenkten Stange u verbunden ist, so dafs durch Drehen des Hebels T aus Stellung Fig. 1 in Stellung Fig. 2 die Excenter gedreht und die Hülsen η über die Zapfen zweier Platten geschoben werden, wodurch diese fest zusammengespannt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Schleifvorrichtung, insbesondere für Tafelglas, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei Platten über einander angeordnet sind, mit und zwischen welchen die zu schleifende Glasplatte bruchsicher umgewendet wird und von denen die jeweilig obere zum Abschleifen der dann freiwerdenden Fläche der Glasplatte abgehoben werden kann.
2. Eine Schleifvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dafs einer der an dem Schlitten (E) angebrachten Zapfen (e) ein mit Griffen versehenes Handrad (G), trägt, das mit zwei zwischen die Platten/JB B1J eintretenden Stiften versehen ist, um die dem Rad ertheilte Drehbewegung auf die Platten zu übertragen.
3. Eine Schleifvorrichtung nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dafs Zapfen (e) zur Aufnahme der Hohlzapfen (b1 b2) der Platten (BB1) und der Hülsen (n) angeordnet sind, die mittels Excenter (V7 1 an den Schlitten E gelagerter Wellen (N) gegen die Höhlzapfen hin und davon hinweg verschoben werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70104D Schleifvorrichtung zum beiderseitigen Schleifen von Tafelglas Expired - Lifetime DE70104C (de)

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