DE70081C - Signalkurbelverschlufs für Stellwerke - Google Patents
Signalkurbelverschlufs für StellwerkeInfo
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- DE70081C DE70081C DENDAT70081D DE70081DA DE70081C DE 70081 C DE70081 C DE 70081C DE NDAT70081 D DENDAT70081 D DE NDAT70081D DE 70081D A DE70081D A DE 70081DA DE 70081 C DE70081 C DE 70081C
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- signal
- lever
- crank
- boxes
- crank lock
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L7/00—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
- B61L7/02—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
- B61L7/027—Control levers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Um die Signalstellung von der Lage der Weichen abhängig zu machen, bedient man
sich allgemein mit Verschlufselementen besetzter Schubstangen, welche in Wechselwirkung mit
Verschlufsbalken treten, die von den Fallen der Weichenhebel bethätigt werden. Die Schubstangen
sind nämlich je nach der Weichenstellung nur nach der einen oder nach der anderen Richtung hin verschiebbar und verhindern
in verstellter Lage das Ausklinken der Falle des Weichenhebels. Die Schubstangen
werden nun meist von besonderen Hebeln, - den Fahrstrafsenhebeln, bedient, und die Signalhebel
stehen mit den Schubstangen in ähnlicher Weise. durch Verschlufsbalken und Verschlufselemente
in Wechselbeziehung wie die Weichenhebel, indem das Ausklinken der Signalhebelfallen
nur bei entsprechender Lage der Schubstange möglich ist und die ausgeklinkte Falle
jede Bewegung der Schubstange verhindert.
Bei der vorliegenden Erfindung ist nun gleichfalls ein besonderer Fahrstrafsenhebel vorhanden,
die Abhängigkeit des Signalhebels von dem Fahrstrafsenhebel ist jedoch nicht durch
die Schubstange, sondern unmittelbar durch die Hebel selbst erreicht und dadurch eine
bedeutende Vereinfachung erzielt.
Die Signalkurbel α besitzt keine eigentliche
Handfalle, sondern sie selbst bildet gewissermafsen die Falle, indem sie um einen Bolzen b
der Antriebsrolle c drehbar ist und durch einen angelenkten Federbolzen d, der durch
die Rolle c hindurchgeht und in ihr geführt ist, in ihrer Ruhestellung an einer Oeffhung e
des Gestelles f festgehalten wird. Der Fahrstrafsenhebel g ist in demselben Gestell senkrecht
über der Signalkurbel gelagert, die Bewegungsübertragung auf die Schubstange h erfolgt
durch die Glieder Imn. Hat der Fahrstrafsenhebel
nun seine Mittelstellung inne (Fig. ι und 2), so steht der Ansatz ο hinter
der Verlängerung der Signalkurbel und verhindert so die Drehung der Kurbel um den
Bolzen b, so dafs der Federbolzen d nicht aus dem Gestell entfernt werden kann. Ist der
Fahrstrafsenhebel jedoch umgelegt (Fig. 3 und 4), wobei Anschläge die Drehung nach beiden
Seiten begrenzen, so tritt der Ansatz ο zur Seite,- die Signalkurbel wird frei und der Federbolzen
d tritt bei der Drehung um den Bolzen b aus dem Gestell herans, so dafs die Signalkurbel
nun umgelegt werden kann, jedoch nur nach der einen, durch den Fahrstrafsenhebel
freigegebenen Seite, die in Fig. 4 durch einen Pfeil angegeben ist. Ist der Fahrstrafsenhebel
nach der anderen Seite umgelegt, so wird dadurch die Drehung der Signalkurbel nach der
anderen Seite freigegeben. Wird nun die Signalkurbel umgelegt, so tritt ein Schleifkranz
ρ der Antriebsrolle c gegen ein Segment q des Fahrstrafsenhebels und legt diesen dadurch
fest, mit ihm also die Schubstange.
So ist es hierdurch erreicht, dafs die Signalkurbel nur gedreht werden kann, wenn die
Weiche in der richtigen Stellung durch die Schubstange verriegelt ist, und dafs die Schubstange
nicht bewegt werden kann, bevor die
Signalkurbel in ihre Mittelstellung zurückgekehrt ist, das Signal also auf Halt steht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Signalkurbelverschlufs für Stellwerke, bei dem die Signalkurbel (a) durch den in Ruhestellung befindlichen Fahrstrafsenhebel (g) derart festgelegt ist, dafs ihr Ausklinken durch eine Nase (o) des Fahrstrafsenhebels verhindert wird und dafs durch diese die Drehrichtung der Kurbel nach Einstellen des Fahrstrafsenhebels bestimmt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70081C true DE70081C (de) |
Family
ID=343488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70081D Expired - Lifetime DE70081C (de) | Signalkurbelverschlufs für Stellwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70081C (de) |
-
0
- DE DENDAT70081D patent/DE70081C/de not_active Expired - Lifetime
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