DE700754C - Lichtbogenschweisstransformator - Google Patents

Lichtbogenschweisstransformator

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DE700754C
DE700754C DE1939N0043013 DEN0043013D DE700754C DE 700754 C DE700754 C DE 700754C DE 1939N0043013 DE1939N0043013 DE 1939N0043013 DE N0043013 D DEN0043013 D DE N0043013D DE 700754 C DE700754 C DE 700754C
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winding
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welding
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welding transformer
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DE1939N0043013
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Oskar Neiss
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/08High-leakage transformers or inductances
    • H01F38/085Welding transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Lichtbogenschweißtransformator -Die vorliegende Erfindung behandelt einen Lichtbogenschweißtransformator, der an sich in bekannter Weise aus zwei magnetischen Kreisen besteht, die durch gemeinsame Primärwicklung magnetisch gekoppelt werden. Die Schweißwicklung befindet sich dann nur auf einem der magnetischen Kreise. Es war bisher bekannt, die Regelung solcher Schweißtransformatoren durch eine mit Gleichstrom vormagnetisierte Wicklung, die auf dem zweiten magnetischen Kreis liegt, vorzunehmen. Die Wicklung ist zweckmäßig so geschaltet, daß eine induktive Beeinflussung als Wechselstromwicklung nicht eintreten kann. Es hat sich gezeigt, daß solche Regeleinrichtungen auf die magnetischen Verhältnisse und auf die Stromkurvenform beim l.ichtbogenschweißen sich ungünstig auswirken, da die einseitige Verlagerung der \#Iagnetisierungskurve mit der Gleichstromvormagnetisierung identisch ist. Durch die Gleichstromvormagnetisierung erhält nämlich dieser Kreis einen festen magnetischen Widerstand, so daß die Strom- und Spannungsänderungen in der Schweißwicklung etwa durch die durch Tropfenübergänge entstehenden Kurzschlüsse nicht durch den zweiten magnetischen Kreis ausgeglichen werden können. Hierdurch brennt der Lichtbogen unruhig.
  • Dieser Nachteil wird bei einem Lichtbogenschweißtransformator mit zwei getrennten, nur durch die Primärwicklung gekoppelten :Magnetkreisen und einer zweiten Sekundärwicklung (Regelwicklung) dadurch behoben, daß erfindungsgemäß die Regelwicklung und die sekundäre Schweißwicklung in getrennten magnetischen Kreisen angeordnet werden. Diese zweite Sekundärwicklung ist, da auf sie die aus der Schweißwicklung übertragenen Stromänderungen über die gemeinsame koppelnde Primärwicklung übertragen werden, in cler Lage, Stromänderungen augenblicklich auszugleichen. Dies wird an einem Beispiel erläutert. Sind die Ampcrewindungen sowohl der Schweißwicklung als auch der zweiten Sekundärwicklung gleich, so ist auch der in den beiden magnetischen Kreisen verteilte Fluß im Gleichgewicht. Würde in der Schweißwicklung, etwa durch einen Tropfenübergang am Lichtbogen, der Strom steigen, so wird sich auch in der zweiten Sekundärwicklung durch die koppelnde Primärwicklung ein um den Betrag erhöhter Strom einstellen, um den der Kraftfluß durch den erhöhten Strom in der Schweißwicklung in den zweiten magnetischen Kreis abgedrängt worden ist. Wird die Regelwicklung ganz geöffnet, so würde der Kraftfluß durch die Amperewindungen der Schweißwicklung vollkommen in den Kreis der Regelwicklung hineingedrückt werden, da hier keine Gegenamperewindungen auftreten können. Diese Möglichkeit des stetigen Gleichgewichtszustandes in den beiden magnetischen Kreisen kann daher nur eine zweite, durch die gleiche Primärwicklung gekoppelte und induzierte Sekundärwicklung übernehmen.
  • Bekanntlich erfordern Lichtbogenschweißtransformatoren eine mit der Belastung abfallende Stromspannungskennlinie. Es wird dies erreicht durch die lose Kopplung zwischen der Primär- und der Schweißwicklung. Zu dem Zweck wird bei der Erfindung die Schweißwicklung mit der Primärwicklung fest gekoppelt, dagegen wird die Regelwicklung nur auf einem Schenkel des die Regelwicklung tragenden magnetischen Kreises aufgebracht, während der zweite Schenkel des gleichen Kreises unbewickelt bleibt. Dadurch wird auf dem nichtbewickelten Schenkel zwischen der Primär- und Sekundärwicklung eine sehr lose Kopplung erreicht. Die Begünstigung dieses magnetischen Streuflusses erfolgt weiter durch Anordnung eines Teiles der Regelwicklung nicht unmittelbar neben der Primärwicklung, sondern möglichst weit entfernt von ihr auf dem Joch des gleichen magnetischen Kreises. Durch eine Anzahl Anzapfungen an diesem Teil der Regelwicklung wird gleichzeitig eine bestimmte Einstellung der Schweißstromstärke vorgenommen.
  • Zweckmäßig wird die Regelwicklung beim Zünden und Unterbrechen des Lichtbogens selbsttätig geschlossen bzw. geöffnet, so daß bei Unterbrechung des Schweißstromes an den Wicklungsenden der Schweißwicklung keine Spannung über 4o Volt auftreten kann, wodurch ein wirksamer Spannungsschutz für den Schweißer gegeben ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Sie wird wie folgt erklärt. i und 2 sind zwei magnetische Kreise. Beide Kreise sind durch die Primärwicklung miteinander magnetisch verkettet. Auf dem Kreise 2 befindet sich die Sekundärwicklung .1, «-elche mit der Primärwicklung 3 eng magnetisch gekoppelt ist. Auf dem Kreis i ist die Regelwicklung 5 aufgebracht, und zwar derart, daß ein Teil mit der Primärwicklung 3 ebenfalls eng gekoppelt und ein Teil etwa auf dem Joch lose gekoppelt ist. Ferner kann der Stromkreis der Regelwicklung durch eine Vorrichtung 6 geschlossen und unterbrochen werden. In der Zeichnung besteht diese Vorrichtung aus dem Selbstschalter, welcher durch den Schweißstrom beeinflußt wird. Die Vorrichtung kann erfindungsgemäß auch aus einer Stromrichterröhre bestehen, welche das Schließen oder Unterbrechen des Stromkreises der Regelwicklung trägheitslos gewährleistet.
  • Die Vorgänge in dem Transformator sind folgende. Die Primärwicklung 3 magnetisiert beide magnetischen Kreise i und 2, und der gesamte Kraftfluß verteilt sich auf die beiden Kreise, die derart aufeinander abgestimmt sind, daß der Kraftfluß in dem Kreis 2, auf welchem sich die Sekundärwicklung 4, befindet, eine Spannung, etwa 40 Volt, induziert. Hierbei ist der Stromkreis der Regelwicklung bei 6 unterbrochen. Die Regelwicklung 5 auf dem Kreis i wird ebenfalls von der Primärwicklung induziert und führt an den offenen Enden ihres Stromkreises eine Spannung. Wird der Unterbrecher 6 etwa durch das Fließen des Stromes in der Sekundärwicklung 4 geschlossen (Zündung des Lichtbogens), so wirken die Amperewindungen der Regelwicklung 5 den Amperewindungen der Sekundärwicklung 4 entgegen, so daß sich der gewünschte Belastungszustand an den Elektroden des Schweißstromkreises der Sekundärwicklung 4. einstellen kann. Würde der Schweißstromkreis durch den Zündvorgang an den Elektroden geschlossen werden und bleibt der Regelstromkreis bei 6 unterbrochen, so fließt nur ein sehr kleiner Strom im Schweißstromkreis auf Grund des im Kreis 2 verbleibenden Restkraftflusses, da im Kreis i keine Gegenamperewindungen durch die Regelwicklung 5 auftreten können. Die Einstellung einer beliebigen Stromstärke im Schweißstromkreis geschieht mit Hilfe von Anzapfungen an der Regelwicklung 5. Zur Erzielung einer besonders steil abfallenden Stromspannungskennlinie ist weiterhin der mit der Primärwicklung eng magnetisch gekoppelte Teil der Regelwicklung 5 nur auf einen Schenkel des die Primärwicklung tragenden Transformatoreisens aufgebracht. während der zweite Schenkel unbewickelt ist. Der ina;netische Kreis 2 kann zweckmäßig auch so ausgebildet sein, daß er nicht, wie auf der schematischen Zeichnung dargestellt, sich an einer Seite des Kreises 2 befindet, sondern zu beiden Seiten angeordnet ist. Die eng gekoppelte Erregerwicklung 5 wird dann so aufgebracht, daß auf diesen Kreisen j e ein Schenkel kreuzweise unbewickelt bleibt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Lichtbogenschweißtransformator mit zwei getrennten, nur durch die Primärwicklung gekoppelten Magnetkreisen und einer zweiten Sekundärwicklung (Regelwicklung), dadurch gekennzeichnet, daß die Regelwicklung und die sekundäre Schweißwicklung in getrennten magnetischen Kreisen liegen.
  2. 2. Lichtbogenschweißtransformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelwicklung aus einem festen und einem in der Windungszahl veränderlichen Teil besteht.
  3. 3. Lichtbogenschweißtransformator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schließung des Stromkreises der Regelwicklung bei der Zündung des Lichtbogens ein Selbstschalter oder ein trägheitslos arbeitendes Ventil im Schweißstromkreis angeordnet ist.
DE1939N0043013 1939-03-04 1939-03-04 Lichtbogenschweisstransformator Expired DE700754C (de)

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DE700754C true DE700754C (de) 1941-01-03

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