DE700481C - Lafette fuer Schusswaffen - Google Patents

Lafette fuer Schusswaffen

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Publication number
DE700481C
DE700481C DE1937A0084784 DEA0084784D DE700481C DE 700481 C DE700481 C DE 700481C DE 1937A0084784 DE1937A0084784 DE 1937A0084784 DE A0084784 D DEA0084784 D DE A0084784D DE 700481 C DE700481 C DE 700481C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriage
firearms
post
actuators
mount
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937A0084784
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Voigt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Argus Motoren GmbH
Original Assignee
Argus Motoren GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE700481C publication Critical patent/DE700481C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Lafette für Schußwaffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Lafette für leichte Schußwaffen zur Sicherung des Luftraumes; insbesondere betrifft sie die Ausbildung eines Lafettenkopfes mit einer Einrichtung zur Befestigung auf Pfählen u. dgl.
  • Beim Beschießen von Luftzielen mit leichten Schußwaffen, etwa Maschinengewehren, ist es von Vorteil, Lafetten zu verwenden, die bei geringem Gewicht, kleinsten Abmessungen und größter Einfachheit im Aufbau leicht zu handhaben und mühelos von einem Mann zu tragen sind.
  • Es sind bereits Lafetten vorgeschlagen worden, die an ein ortsfestes Untergestell anzubringen sind und einen in horizontaler und vertikaler Richtung verstellbaren Lafettenkopf aufweisen. Bei dieser Bauart ist der eigentliche Tragkörper für die Waffe seitlich von den Lafettenteilen angeordnet, die mit dem ortsfesten Untergestell, das beispielsweise aus einem Pfahl, einem Baumstamm - o. dgl. bestehen kann, verbunden werden. Diese Anordnung hat indessen den Nachteil, daß die Waffe, die nicht in einer durch die Pfahlmitte gehenden Ebene gestützt, sondern seitlich davon gehalten ist, beim Feuern Schwingungen unterworfen wird, durch die ein sicheres Zielen wesentlich erschwert ist. Weiterhin gelangen bei dieser Ausführungsform zahlreiche Einzelteile zur Verwendung.
  • Die vorgenannten Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt, und es wird ein Lafettenkopf zur Befestigung für Schußwaffen, insbesondere Maschinenwaffen, auf Pfählen, Baumstümpfen o. dgl. von verschiedenem Durchmesser geschaffen, bei dem der einen Pivotzapfen tragende Lafettenkopf haubenartig unmittelbar auf dem Pfahl, dem Baumstamm o. dgl. aufliegt. Zu seiner Befestigung ist er mit einem rechtwinklig abgebogenen Ansatz ausgestattet, der sich an die Umfangsfläche des Pfahles legt und den einen Bügel einer Spannschelle bildet, deren anderer Bügel durch an sich bekannte kurbelartig ein- und ausschwenkbare Stellglieder zur Veränderung des Spannbereiches mit dem erstgenannten Ansatz verbunden ist.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in den Abb. i bis 5 der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt in Seitenansicht die Lafette mit einem gestrichelt dargestellten Maschinengewehr.
  • Es ist i das obere Ende eines runden auf beliebige Weise aufgestellten Pfahles, 2 der auf dem Pfahlende befestigte Lafettenteil. Er ist so ausgebildet, daß die waagerechte, den senkrechten Drehzapfen 3 tragende Platte q. auf das Pfahlende zu liegen kommt, während der sich nach abwärts erstreckende Teil 5 sich an das Pfahlende von der Seite anlegt. Zur Befestigung dient die mit dem Teil 5 mittels Gelenkes verbundene Spannschelle 6, in deren Augen 7 durch Zapfen 8 die Spannschrauben 9 schwenkbar gelagert sind. Zum Anziehen dienen die Knebelmuttern i i, die sich auf die offenen Augen 12 des Lafettenteiles 2 stützen. Auf dem Drehzapfen 3 des Lafettenteiles 2, q. ist der Lafettenteil 13 mit dem gegabelten Pivotende 14 drehbar befestigt. Die gestrichelt dargestellte Waffe 16 kann unmittelbar durch Zapfen 15 in der Gabel 1.4 gelagert sein, oder es kann ein Pivotrahmen irgendwelcher bekannter Art zwischengeschaltet werden.
  • Abb.2 zeigt einen Querschnitt durch die Befestigungsteile des Lafettenteiles 2 und läßt die besondere Ausbildung des Gelenkes zwischen den zum Einspannen des Pfahlendes i dienenden Teilen 5 und 6 erkennen. Die Gelenkaugen 17, 18 sind nicht auf 'gewöhnliche Weise unmittelbar durch einen gemeinsamen Bolzen, sondern unter Zwischenschaltung von ein- und ausklappbaren kurbelartigen Stellgliedern i 9 gelenkig miteinander verbunden. Die Gelenkteile 17, 18 und die Stellglieder i9 sind so ausgebildet, daß letztere aus der in Abb.2 ersichtlichen Lage bei geöffneter Spannvorrichtung um den Zapfen 21 um etwa i 8o' nach links geschwenkt werden können, wie durch den eingezeichneten Pfeil dargestellt. Hierdurch kann der Spannbereich der Vorrichtung zur Anpassung an die Stärke eines Pfahles augenblicklich um ein sehr erhebliches Maß vermindert werden. Die Lage des Zapfens 22 gegenüber dem Zapfen 21 ist dabei eine derartige, daß beim Anziehen der Spannschelle 6 mittels der Muttern i i ein unbeabsichtigtes Zurückklappen der Glieder i 9 nicht zu befürchten ist.
  • Durch die Verwendung der kurbelartigen Stellglieder i 9 wird es auf einfachste Weise ermöglicht, den Einstellbereich der Spannvorrichtung erheblich zu erweitern, so daß ohne langwierige Verstellung der Spannschrauben 9 Pfähle von sehr verschiedener Stärke zur raschen Befestigung der Lafette benutzt werden können.
  • In der in Abb.2 gezeigten Stellung ist die Lafette für das Umfassen eines sehr dicken Pfahles vorbereitet; ohne Einklappen der Glieder i9 - lediglich durch Anziehen der Muttern i i - kann noch ein Pfahl von der durch die gestrichelte Linie 23 angedeuteten, wesentlich geringeren Stärke umspannt werden.
  • Abb. 3 zeigt die Spannvorrichtung 5, 6 mit gestreckten Gliedern i9 und den Zapfen 21, 22 in Ansicht von der Gelenkseite.
  • Abb. q. zeigt im Querschnitt die Spannvorrichtung 5, 6 mit nach links, also im Sinne des eingezeichneten Pfeiles, umgeklappten kurbelartigen Stellgliedern i 9 und weit zurückgeschraubten Knebelmuttern i i. Durch Anziehen dieser Muttern i i steht noch ein Spannbereich bis zu der gestrichelt eingezeichneten Pfahlstärke 24 zur Verfügung.
  • Abb. 5 zeigt die Spannvorrichtung mit zurückgeklappten Stellgliedern i g, wiederum in Seitenansicht. Es ist zu erkennen, daß die Zapfen 22, die in Abb. 2 rechts von dem Zapfen 21 liegen, nunmehr nach links gerückt sind.
  • Die als Spannvorrichtung dienenden Teile 5 und 6 sind so geformt, daß sie auch Pfähle von geringen Durchmessern in geeigneter Weise umspannen.
  • Es ist leicht zu erkennen, daß die Benutzung der Spannvorrichtung für die verschiedensten Durchmesser von Befestigungspfählen eine denkbar einfache ist. Die Verwendung der kurbelartigen Stellglieder bewirkt die Anpassung der Schelle an verschiedene Pfahlstärken im Sinne einer annähernd parallelen Verstellung im Gegensatz zu einer Winkelverstellung, wie sie ohne die Stellglieder notwendig wäre. Bei der reinen Winkelverstellung würden sich, abgesehen von der ungünstigen Lage der den Pfahl umfassenden Schellenteile, große und daher unbequeme Verstellungen für die Spannschrauben ergeben. Die Spannschrauben können gegebenenfalls auch durch Exzenterspannhebel ersetzt werden.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Lafette besteht darin, daß lose Teile vermieden sind.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die nur beispielsweise dargestellte Ausführungsforrri. Für die Verwendung von Pfählen als Bestandteil einer Lafette wird kein Schutz begehrt.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCFI: ,Lafettenkopf für Schußwaffen, insbesondere Maschinenwaffen, mit einer Einrichtung zur Befestigung auf Pfählen, Baumstümpfen o.dgl. von verschiedenem Durchmesser, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Pivotzapfen tragende Lafettenkopf haubenartig auf dem Pfahl .aufliegt und einen rechrivinklig abgebogenen Ansatz (5) hat, der sich an die Umfangsfläche des Pfahles anlegt und den einen Bügeleiner Spannschelle bildet, deren anderer Bügel (6) durch an sich bekannte kurbelartig ein- und ausschwenkbare Stellglieder (I9) zur Veränderung des Spannbereiches mit dem Ansatz (5) verbunden ist.
DE1937A0084784 1937-11-09 1937-11-09 Lafette fuer Schusswaffen Expired DE700481C (de)

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DE1937A0084784 DE700481C (de) 1937-11-09 1937-11-09 Lafette fuer Schusswaffen

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DE1937A0084784 DE700481C (de) 1937-11-09 1937-11-09 Lafette fuer Schusswaffen

Publications (1)

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DE700481C true DE700481C (de) 1940-12-20

Family

ID=6949288

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DE1937A0084784 Expired DE700481C (de) 1937-11-09 1937-11-09 Lafette fuer Schusswaffen

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DE (1) DE700481C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19842727A1 (de) * 1998-09-18 2000-04-06 Hubert Dobler Gewehr-Halterungs-Vorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19842727A1 (de) * 1998-09-18 2000-04-06 Hubert Dobler Gewehr-Halterungs-Vorrichtung

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