DE700415C - Schneeschuhbindung - Google Patents

Schneeschuhbindung

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Publication number
DE700415C
DE700415C DE1938G0099227 DEG0099227D DE700415C DE 700415 C DE700415 C DE 700415C DE 1938G0099227 DE1938G0099227 DE 1938G0099227 DE G0099227 D DEG0099227 D DE G0099227D DE 700415 C DE700415 C DE 700415C
Authority
DE
Germany
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heel
toe
pull
deep
ski
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938G0099227
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Genuit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERICH GENUIT
Original Assignee
ERICH GENUIT
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE700415C publication Critical patent/DE700415C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/10Non-self-releasing toe jaw-irons; Non-self-releasing binding hooks made of one piece

Landscapes

  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Schneeschuhbindung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneeschuhbindung mit auf dem Skirücken verstellbar befestigten Zehenbacken und einem auf Parallel- oder auf Tiefzug umhängbaren Fersenzugglied. Der in neuerer Zeit bei den Bindungen großenteils bevorzugte Tiefzug, der eine stärkere Anfederung des Ski an den Stiefel bewirken soll, bietet noch vielfach Schwierigkeiten hinsichtlich der Befestigung bzw. Anlenkung des Fersenzuggliedes in der Tiefzuglage. Ein wirksamer Tiefzug läßt sich in bekannter Weise dadurch erzielen, daß man zusätzlich zu den Zehenbacken, an welchen das Fersenzugglied für Parallelzug angelenkt wird, rückwärts der Zehenbacken auf den Skiwangen besondere Beschläge befestigt, die Zapfen oder Löcher für das Anlenken oder Einhängen des Fersenzuggliedes in Tiefzug" lage aufweisen. Diese Beschläge sind aber insofern nachteilig, als ihre Befestigungsmittel eine Schwächung des Skiholzes bedingen und sie als an den Skiwängen vorspringende Teile den Lauf behindern und unter Umständen die Gefahr des Hängenbleibens, besonders beim Springen und Abwärtsschwingen, mit sich bringen. Es gibt auch schon Bindungen, bei denen die Zehenbackenschenkel mehrere Einhängerasten für den Fersenzug zum wahlweisen Einstellen dieses auf Parallel- oder auf Tiefzug haben. Hierbei liegen die Rasten senkrecht dicht untereinander, und es läßt sich ein ausgeprägter Tiefzug nicht erzielen. Ähnliches gilt auch für Bindungen, bei welchen die Zehenbacken bis neben die Skiwangen herabgezogene Ansätze oder herabgebogene Lappen mit Löchern oder Zapfen zum Anlenken des Fersenzuges in Tiefzuglage besitzen. Außerdem besitzen diese Ansätze oder Lappen lotrecht zur Fahrtrichtung liegende schroffe Kanten, die wiederum Störungen bilden und mit denen man leicht @hängenbleiben kann.
  • Bei der Bindung gemäß der Erfindung, bei welcher die Zehenbacken ebenfalls bis neben die Skiwangen herabgezogene Teile und Einhängerasten für Anlenkung des Fersenzuggliedes auf Parallel- oder auf Tiefzug besitzen, bestehen die herabgezogenen Teile aus abwärts nach hinten gerichteten Verlängerungen der lotrechten Zehenbackenschenkel, die zusammen mit diesen Verlängerungen eine durchgehende, itn wesentlichen ströinungsgüiistig verlaufende glatte Seitenfläche finit nach hinten hin zuerst nach außen und daran anschließend etwas nach innen gerichteter Krümmung und mit ebenfalls ströniungsgiinstig verlaufendvin Flächenumriß bilden, wobei die Löcher für die für Tiefzuglage des Fersenzuggliedes von innen her in die Backen einzuhänbenden Anlenkstücke des Fersenzuggliedes in den nach unten lierabreichenden und weiter zurückliegenden Backenschenk°lerlängerungeii vorgesehen sind.
  • Die so ausgebildete Bindung gestattet die Erzeugung eines -wirksamen, ausgeprägten Tiefzuges, wobei die Skiwangen frei von störenden Vorsprüngen bleiben. Zufolge des strömungsgünstigen Verlaufes der Flächen und Kanten der Zehenbackenschenkel und ihrer Verlängerungen bieten sie kein Hindernis beim Lauf und keine Ansatz- oder Klemm-13äcl]en für Eis oder Fremdkörper. Außerdem :r:rl_en die Seitenflächen schneeabweisend, und die unteren Kanten der Zehenbacken und deren Verlängerungen kommen bei gewaltigen Abschwüngen, bei denen stark gekantet werden muß, zur Hilfe.
  • Die Löcher in den Zehenbacken haben erfindungsgeinäl3 T-förmigen Querschnitt, und der Steg des T weist für Parallelzug des Fersenzuges ini Zehenbacken innen und für Tiefzug außen eine versenkte Erweiterung auf: in die sich der Kopf des Anschlußstückes des Fersenzuges zur Sicherung der Verbindung unter Beibelialtuiig Blatter Flächen bündig einlegt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine schaubildliche Ansicht der erfindungsgemällen Schneeschuhbindung, 2 eine Innenansicht eines der Zehenbacken, Abb.3 eine Außenansicht des anderen Zehenbackens, Abb. -. eine Draufsicht auf einen Zehenbacken, Abb. 5 eine Draufsicht auf die Backenlagerplatte und Abb.6 eine Unteransicht dieser Platte. Die Abb. i zeigt die Schneeschuhbindung gemäß der Erfindung fertig auf dein Ski angebracht. Auf dein Skiholz i ist eine Platte 2 mit Schraubet] 3 befestigt, die eine schw-albenschwanzförinigeVertiefung4besitzt, in welche die Zehenbacken 5 mit ihren waagerechten Auflageschenkeln 6 von der Seite her eingeschoben «-erden. Die Stirnkanten dieser Schenkel 6 haben die bekannte Form eines Kreisausschnittes und sind zum Einführen in die schwalbenscbwanzförinige Vertiefung der Platte 2 an ihren Bogenkanten 7 nach unten außen abgeschrägt. Die Befestigung der Zehenbacken 5 erfolgt mit ihren waagerechten Schenkeln 6 auf der Platte 2 in einem bestimmten, in gewissen Grenzen veränderlichen Winkel zur Längsachse des Ski. Hierfür weist der Schenkel 0' am vorderen Teil ein Loch 8 und am hinteren Teil einen mit Zahnungen seiner beiden Langseiten versehenen Schlitz 9 auf. Durch das Loch 8 ist eine Schraube io gesteckt und in eines der in einer Reihe liegenden Löcher i i der Lagerplatte 2 eingeschraubt. Durch Schwenken um die Schraube io können die Zel%enbacken 5 im richtigen Winkel zur Längsachse des Ski eingestellt werden. Ist <lies erfolgt, dann wird die Schraube 13 einer gezahnten Feststellscheibe 12 des Schlitzes 9 in eines der ebenfalls in einer Reihe liegenden Löcher 14 der Plattee geschraubt und die Schrauben io und 13 festgezogen.
  • Die lotrechten Schenkel ' 1 5 der Zehenbakkeil 5 (A11. 2 bis 4) sind nach hinten abwärts bei 16 verlängert und besitzen strömungsgünstig verlaufende Seitenflächen, die nach hinten hin eine zuerst nach außen gerichtete Krümmung 17 (Fig. 4) und daran anschließend eine etwas nach innen gerichtete Krümmung 18 aufweisen. Auch der seitsiehe Ansichtsumriß derZehenbackenschenkel 15 nebst Verlängerungen 16 hat strömungsgünstigen `'erlauf. In] vorderen Hauptteil des 'Zehenbackens 5 ist in bekannter Weise ein Schlitz i9 für den Zehenriemen und ein als Sohlenkantenhalter dienender innerer Vorsprung 20 vorgesehen. Weiter ist in diesem Teil ein Loch 21 für das Einhängen des Fersenzuges auf Parallelzug angebracht. Der hintere verlängerte Teil 16 des Zehenbackens 5 weist zwei gegenüber dem Loch 21 tiefer, aber nebeneinanderliegende Löcher 22 auf. Die Löcher 21, 22 haben T-förmige Form. Der Querschenkel 23 des T steht lotrecht, und der Steg 24 liegt waagerecht. Letzterer besitzt bei dem Loch 21 für Parallelzug auf der Innenseite des Zehenbackens 5 und bei den Löchern 22 für den Diagonalzug auf der Außenseite eine kreisförmige Vertiefung 25.
  • In die Löcher 21, 22 wird der Fersenzugrienien 26 finit seinen unter Federspannung stehenden Anschlußstücken 27 in Stabform eingehängt. Diese Stäbe 27 sind gegenüber dein Schnallenteil 28 drehbar und an ihrem rechtwinklig abgebogenen Ende mit, einem flachen Rundkopfe 29 versehen. Das Einhängen des Fersenzugrieinens erfolgt für Parallelzug in dieLöcher2i, und zwar von außen her, und für Diagonalzug in die Löcher 22 von innen her. Beim Einhängen wird zunächst der Flachkopf 29 des Anschlußstückes 27 senkrecht durch das Schenkelloch 23 und dabei der Stab 27 desselben durch den Steg 24. hindurchgeführt, darauf wird das Anschlußstück 27 derart in Parallellage zum Zehenbacken geschwenkt, daß sich der Flachkopf 29 in die kreisförmige Vertiefung 25 der Löcher 2 i, 22 einlegt.
  • Soll die Bindung geändert werden, beispielsweise beim Übergang vom Tourenlauf mit Parallelzug auf Abfahrtslauf mit Tiefzug, dann erfolgt auf umgekehrtem Weg das Lösen des Fersenriemens aus dem Loch 21 und das Einhängen in eines der Löcher 22 wieder, wie vorstehend beschrieben.
  • Die Ausbildung der Bindung gestattet es ohne weiteres, sie durchweg nur mit Tiefzug zu benutzen und ganz auf den Parallelzug zu verzichten.

Claims (2)

  1. PATrNTANSPRÜCHP: i. Schneeschuhbindung mit auf dem Skirücken verstellbar befestigten Zehenbacken, die bis neben die Skiwangen herabgezogene Teile und Einhängerasten für Anlenkung des Fersenzuggliedes auf Parallel- oder auf Tiefzug besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die herabgezogenen Teile aus abwärts nach-hinten gerichteten Verlängerungen (16) der lotrechten Zehenbackenschenkel (15) bestehen, die zusammen mit diesen Verlängerungen eine durchgehende, strömungsgünstig verlaufende glatte Fläche mit nach hinten hin zuerst nach außen (17) und daran anschließend etwas nach innen {i8) gerichteter Krümmung und mit ebenfalls strömungsgünstig verlaufendem F lächenumriß bilden, wobei die Löcher (22) für die für Tiefzug des Fersenzuggliedes (26, 27, 28, 29) von innen her in die Backen einzuhängenden Anlenlcstücke (27, 29) des Fersenzuggliedes in den nach unten herabreichenden und `weiter zurückliegenden Backenschenkelverlängerungen (16) vorgesehen sind.
  2. 2. Schneeschuhbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (24) der T-förmigen Einhängelöcher (2o, 21) für Parallelzuglage des Fersenzuges (26, 27, 28, 29) innen und für Tiefzuglage außen im Zehenbackenschenkel eine wersenkte Erweiterung (25) besitzt, : in die sich der Kopf (29) des Anlenkstückes (27) des Fersenzuges bündig einlegt.
DE1938G0099227 1938-12-30 1938-12-30 Schneeschuhbindung Expired DE700415C (de)

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