DE7002012U - Einrichtung zum transportieren eines am dreipunktgestaenge eines schleppers anschliessbaren anbaupfluges. - Google Patents

Einrichtung zum transportieren eines am dreipunktgestaenge eines schleppers anschliessbaren anbaupfluges.

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DE7002012U DE19707002012 DE7002012U DE7002012U DE 7002012 U DE7002012 U DE 7002012U DE 19707002012 DE19707002012 DE 19707002012 DE 7002012 U DE7002012 U DE 7002012U DE 7002012 U DE7002012 U DE 7002012U
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Sm 99
Jag/bs,
Einrichtung zum Transportieren eines am Dreipunktgestänge eines Schleppers anschliessbaren Anbaupfluges.
Die Neuerung betrifft eine Einrichtung zum Transportieren eines am Dreipunktgestänge eines Schleppers anschliessbaren Anbaupfluges, bei dem für den Transport am hinteren Ende des Pflugrahmens ein Transportrad befestigt wird und der obere Lenker des Dreipunktgestänges von der Koppel gelöst wird.
Bei längeren Transportwegen, insbesondere auf unebenen Strassen, wird die Hydraulik und das Dreipunktgestange des Schleppers sehr stark beansprucht., Um diese grossen Belastungen auszuschalten, ist es bekannt, bei schweren Anbaubeet- und Drehpflügen am hinteren Ende des Pflugrahmens ein Transportrad zu befestigen. Der obere Lenker des Dreipunktgestänges wird von der Koppel des Pfluges gelöst, so dass die Hydraulik den Pflug nur vorn trägt, wie bei einem Aufsattelgerät. Hierbei wird zwar die Hydraulik und das Dreipunktgestänge des Schleppers während des Gerätetransports entlastet, jedoch macht sich
7002Λί2
der Nachteil unangenehm bemerkbar, dass der Pflug, weil er an den beiden Unterlenkern befestigt bleibt und somit keine seitliche Beweglichkeit hat, bei Kurvenfahrten nicht der Schlepperspur folgt, sondern mit seinem hinteren Ende seitlich ausschert. Dies führt auf öffentlichen Strassen zu Verkehrsgefährdungen und macht den Transport auf schmalen Wegen oft ganz unmöglich, weil das hinten "befestigte Transportrad bei engeren Kurvenfahrten in den Strassengraben bzw. bei Hohlwegen auf die Böschung gelangt.
Aufgabe der Neuerung ist es, für am Dreipunktgestänge eines Schleppers anschliessbare Anbaupflüge eine Vorrichtung zum Transportieren zu schaffen, bei der diese Nachteile nicht auftreten.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäss dadurch gelöst, dass die für den Anschluss an die Unterlenker dienende Tragachse für den Transport um einen lotrechten Zapfen frei schwenkbar gelagert ist, und für die Arbeit in eine feste Lage zum Pflugrahmen verriegelbar ist.
Durch eine solche Anordnung der Tragachse, kann der Pflug während des Transportes um den Zapfen ausschwenken, so dass er wie ein Aufsattelpflug vom Schlepper gezogen wird und bei Kurvenfahrten der Schlepperspur folgte Bei der Arbeit, wenn die Schwenkbarkeit der Tragachse verriegelt ist, wirkt der Pflug nach Abbau des hinteren Transportrades und Anschluss des Oberlenkers als echtes vom Dreipunktgestänge des Schleppers geführtes Anbaugerät.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung, besteht die,zur Ausschaltung der Schwenkbarkeit der Tragachse dienende Verriegelung aus am Pflugrahmen ge-
lagerten Haken, die beiderseits des Schwenkzapfens die Tragachse umgreifen.)
Bei Drehpflügen, wo die Schwenkbarkeit der Tragachse durch Teile des Pfluges behindert wird, kann die Tragachse für den Transport in eine vordere Stellung verschoben werden, wenn, nach einem Merkmal der Neuerung, die Tragachse in einer aus zwei miteinander verbundenen Platten bestehenden Führung und der Schwenkzapfen in den Platten vorgesehenen Langlöchern in Längsrichtung des Pfluges zwischen zwei Endstellungen verschiebbar sind. Hierbei kann der Schwenkzapfen in der vorderen Endstellung durch einen Riegel arretiert werden, um während der Transportfahrt ein Schlagen des Zapfens in seiner Führung zu verhindern.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung, können die beiden, die Tragachse in Arbeitsstellung festlegenden Haken und der, den Zapfen während der Transportfahrt sichernde Riegel,über eine Zugstange miteinander verbunden werden, so dass sie über einen vom Schleppersitz bedienbaren Hebel gemeinsam betätigt werden können. Schliesslich kann noch, nach einem Merkmal der Neuerung, die Einrichtung so gestaltet werden, dass die Führung mit deu Verriegelungsteilen am Pflugrahmen abnehmbar befestigt ist, so dass die Möglichkeit besteht, einen Pflug auch nachträglich mit der neuerungsgemässen Transporteinrichtung auszurüsten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Transporteinrichtung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Figo 1 zeigt die Einrichtung von der Seite gesehen Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Einrichtung.
In der Zeichnung ist nur der vordere Teil eines Pfluges dargestellt, während die übrigen Teile mit dem am hinteren Pflugrahmenende befestigten Transportrad der Einfachheit wegen weggelassen wurden. Mit dünnen Linien ist der Kopf eines üblichen Drehpfluges und mit dicken Voll-Linien die neuerungsgemässe, am Pflugrahmen befestigbare Transporteinrichtung dargestellt.
Am Pflugkopf bzw. Pflugrahmen 1 ist eine, aus zwei miteinander verbundenen Platten 2, 3 bestehende Führung mittels Schrauben 4 lösbar befestigt. Zwischen den Platten 2, 3 ist eine, für den Anschluss an die Unterlenker 5, 6 des Dreipunktgestänges dienende Tragachse 7 angeordnet, die in der Mitte einen Schwenkzapfen 8 aufweist. An den beiden Enden des durch die Tragachse 7 hindurchragenden Schwenkzapfens sind jeweils eine frei drehbare Rolle 9» 10 angeordnet, die in den gegenüberliegenden Platten 2, 3 vorgesehene Langlöcher gleiten. In Arbeitsstellung des Pfluges befindet sich die Tragachse 7 in der Stellung am hinteren Ende der Langlöcher 11, 12, wo &ie von beiderseits des Schwenkzapfens 8 sich befindenden, die Tragachse 7 umgreifenden Haken 13, 14 verriegelt ist. Die beiden Haken 13, 14 sind auf einer gemeinsamen Welle 15 angeordnet, die ml +. einem, vom Schleppersitz aus bedienbaren Hebel 16 verschwenkt werden kann.
Durch Betätigen des Hebels 16, d. h. Verschwenken in Richtung des Pfeiles 17, wird die Tragachse 7 von ihrer Verriegelung 13, 14 frei, so dass sie sich innerhalb der Langlöcher 11, 12 nach vorn verschieben und um ihren Zapfen 8 verschwenken kann. In der vorderen Stellung 71 (in der Zeichnung, Pig. 2, mit dünnen Strichpunkt-Linien dargestellt) wird der Schwenkzapfen 8 bzw. die Rolle 9 von einem hakenförmigen Riegel
erfasst und am vorderen Ende der Langlöcher 11, 12 arretiert. Der Riegel 18 sitzt auf einem Zapfen 19, der einen Hebel 20 aufweist. Der Hebel 20 ist über eine Zugstange 21 mit einem an der Welle 15 befestigten Hebel 22 und einer an der Führungsplatte 12 angelenkten Feder 23 verbunden. Somit können durch Betätigen des Hebels 16 die Haken 13, 14 und der Riegel 18 gemeinsam bedient und durch die Feder 23 ebenfalls gemeinsam in Verriegelungsstellung gehalten werden.
Für die Arbeit des Pfluges ist die Tragachse 7 in einer zum Pflugrahmen 1 festgelegten Lage durch die Haken 13, 14 verriegelt. Der Pflug wird also vom Dreipunktgestänge des Schleppers geführt.
Für den Transport wird am hinteren Pflugrahmenende, das in der Zeichnung nicht dargestellte Hinterrad befestigt, dann wird, nach Lösen des oberen Lenkers und Ausheben mit dem Kraftheber, der Pflug wie ein Aufsattelgerät getragen. Nach Lösen der Verriegelung 13» 14 mittels Hebel 16 und Anfahren mit dem Schlepper verschiebt sich die Tragachse 7 in die vordere Stellung 7', wo sie um ihren Zapfen 8 frei pendeln kann. In dieser Stellung wird der Zapfen 8 durch den Riegel 18, infolge der Wirkung der Feder 23 selbsttätig arretiert, um während des Transportes ein Schlagen des Zapfens 8 innerhalb der Langlöcher 11, 12 zu vermeiden. Durch Betätigen des Riegels 18 mit Hebel 16 und Zurückstossen mit dem Schlepper verschiebt sich die Tragachse 7 nach hinten in die ursprüngliche Lage und rastet in die Haken 13, 14 ein, so dass der Pflug nach Anschluss des Oberlenkers und Abnehmen des Hinterrades für die Arbeit wieder bereit ist.

Claims (6)

Schutzansprüche
1. Einrichtung zum Transportieren eines am Dreipunktgestänge eines Schleppers anschlxessbaren .Anbaupfluges, bei dem für den Transport am hinteren Ende des Pflugrahmens ein Transportrad befestigt wird und der obere Lenker des Dreipunktgestänges von der Koppel gelöst wird, da durch gekennzeichnet , dass die für den Anschluss an die Unterlenker (5, 6) dienende Tragachse (7) für den Transport um einen lotrechten Zapfen (8) frei schwenkbar gelagert ist und für die Arbeit in eine feste Lage zum Pflugrahmen (l) verriegelbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Verriegelung aus am Pflugrahmen gelagerten, die Tragachse (7) beiderseits des Schwenkzapfens (8) umgreifenden Haken (13, 14) besteht.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , dass die Tragachse (7) in einer aus zwei miteinander verbundenen Platten (2, 3) bestehenden Führung und der Schwenkzapfen (8) in den Platten vorgesehenen Lan^löchern (11, 12) in Längsrichtung des Pfluges zwischen zwei Endstellungen verschiebbar sind.
-ΊΑ· Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis dadurch gekennzeichnet , dass der Schwenkzapfen (8) in der vorderen Endsteilung durch einen Hiegel (18) arretierbar ist·
5· Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , dass die beiden Haken (13, 14) mit dem Riegel (18) über eine Zugstange (21) verbunden und über einen vom Schleppersitz bedienbaren Hebel (16) gemeinsam betätigbar sind.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (2, 3) mit den Verriegelungsteilen (13, 14, 18) am Pflugrahmen (1) abnehmbar befestigt ist.
DE19707002012 1970-01-22 1970-01-22 Einrichtung zum transportieren eines am dreipunktgestaenge eines schleppers anschliessbaren anbaupfluges. Expired DE7002012U (de)

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