DE69987C - Vorrichtung zum Biegen von Pappe in scharfem Winkel ohne vorheriges Ritzen oder Nuthen - Google Patents
Vorrichtung zum Biegen von Pappe in scharfem Winkel ohne vorheriges Ritzen oder NuthenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Zusatz zum Patente Λ1 67121 vom 28. Juni 1892.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1893 ab. Längste Dauer: 27. Juni 1907.
Um das Gelenk der Unterstützungsplatten bei der Vorrichtung zum Biegen von Pappe in
scharfem Winkel ohne vorheriges Ritzen oder Nuthen dauerhafter zu machen, wird statt wie
im Haupt-Patent ein geschlossenes, scharnierartiges ein offenes Gelenk angewendet.
Ein solches offenes oder Pfannengelenk kann verschieden ausgeführt werden. Entweder
erhalten die Platten b eine gemeinschaftliche Pfanne b1, wie Fig. 1 der beiliegenden
Zeichnung es zeigt, oder es wird für jede der beiden Platten b eine Pfanne b1
angeordnet, wie in Fig. 2 gezeigt wird. In beiden Fällen werden die Gelenkpfannen b von
Federn d getragen, die ihnen gestatten, sich niederwärts bis in die in der Zeichnung punktirt
angedeutete Stellung zu bewegen, wenn die Platten b beim Biegen der Pappe in die punktirt
gezeichnete Winkelstellung übergehen.
. Das Stauchen der Pappe, ohne gleichzeitiges Biegen derselben bewirken zu können, ist der
Zweck, welcher mit der in Fig. 3 bis 5 der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsform
der Biegevorrichtung verfolgt wird.
Bei. derselben sind die Schienen f statt an einer Zunge in. einer Nuth e1 im Stempel e
angeordnet. Die zwischen den Schienen f zum Auseinanderhalten derselben angebrachten
Federn g finden sich zum gleichen Zweck hier zwischen den Schienen/" vor.
An Stelle der Befestigungsschrauben f1 tritt
hier eine über die ganze Länge der Nuth e1 sich erstreckende Schiene f1 auf, mit welcher
die Schienen f gelenkig verbunden sind und die ihrerseits wieder in geeigneter Weise, z. B.
mittelst Zapfen, welche (Fig. 4) in Schlitzlöcher von Stirnplatten am Stempel e greifen, im
Stempel e gehalten ist. Ueber der Schiene f1
sind Federn f2 angeordnet.
Die den Untertheil der Vorrichtung bildende Platte α hat statt einer Einsattelung eine Rinne a1,
in welcher die Unterstützungsplatten b b hochkantig auf einer Schiene a2 angeordnet sind.
Unter letzterer liegen die die Platten b tragenden Federn d.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung in dieser Ausführungsform ist folgende:
Beim Niedergang des Stempels e auf die zur Bearbeitung eingelegte Papptafel ρ hält
diese zunächst die Schienen f auf. Während der Stempel e seine Bewegung fortsetzt, werden
sowohl die Federn f2 wie die Federn d zusammengedrückt,
also angespannt. Dieses Anspannen der Federn bewirkt ein leichtes Ein-. pressen der Unterkante der Schienen f in die
Pappe p.
Gleichzeitig mit dem Zusammenpressen der Federn f2 und d werden auch die Schienen f
unter Einwirkung des Stempels e, sowie die Platten b durch die an ihnen anliegenden
Ränder des Theiles α gegen einander bewegt.
Bei dieser Gegeneinanderbewegung, die für die Schienen f gröfser ist als für die Platten b,
drängen die Unterkanten der ersteren unter dem zunehmenden Druck der Federn/2 und d
die zwischen ihnen liegenden Papppartien gegen einander (Fig. 5) und bewirken so ein Stauchen
der inneren Pappschichten, ohne dafs zugleich ein merkbares Biegen der Pappe an der Stauchstelle
eintritt.
Damit sich die Pappe beim Stauchen nicht nach unten hin durchbiegen kann, ist zwischen
den Platten b eine Zunge b'2 angeordnet. Es
hat sich ergeben, dafs das Stauchen der Pappe leichter vor sich geht, wenn diese Zunge mit
ihrer abgerundeten Oberkante ein wenig über die oberen Flächen der Platten b vortritt, so
dafs durch dieselbe eine unbedeutende Krümmung der zu stauchenden Papppartie nach
oben hervorgerufen wird.
Mit gleichem Vortheil findet eine solche über die Platten b vortretende Zungenkante auch
bei der mit dem Stauchen gleichzeitig das Biegen der Pappe bewirkenden Vorrichtung
Anwendung und kann eine solche Zunge b2 dabei entweder wie in Fig. 1 der beiliegenden
Zeichnung als selbstständiger Theil oder auch wie in Fig. 2 mit einer der Platten b vereinigt
angeordnet werden.
Claims (3)
1. An Stelle der geschlossenen, scharnierartigen Gelenkverbindung der Unterstützungsplatten
(b) die Anordnung offener Pfannengelenke mit für beide Platten (b) gemeinschaftlicher
(Fig. 1) oder auch für jede derselben besonderer (Fig. 2) Gelenkpfanne (bl).
2. Die Anordnung der das Stauchen der Pappe bewirkenden Schienen f in einer Nuth (e1)
im Stempel (e) in Verbindung mit der Anordnung der in einer Rinne (a1) des
Theiles α hochkantig stehenden Unterstützungsplatten (b) und einer zwischen
diesen befindlichen Zunge (b2), zum Zweck,
das Stauchen der Pappe ohne gleichzeitiges Biegen derselben bewirken zu können (Fig. 3 bis 5).
3. Die Anwendung einer Zunge (b2) bei den
flachliegenden Platten (b) entweder als selbstständiger Theil (Fig. 1) oder in Vereinigung
mit einer der Platten b (Fig. 2), zum Zweck, bei gleichzeitig mit dem Biegen
bewirktem Stauchen letzteres zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69987C true DE69987C (de) |
Family
ID=343406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69987D Expired - Lifetime DE69987C (de) | Vorrichtung zum Biegen von Pappe in scharfem Winkel ohne vorheriges Ritzen oder Nuthen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69987C (de) |
-
0
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