DE22113C - Neuerung an Wellblechbiegemaschinen - Google Patents

Neuerung an Wellblechbiegemaschinen

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DE22113C
DE22113C DENDAT22113D DE22113DA DE22113C DE 22113 C DE22113 C DE 22113C DE NDAT22113 D DENDAT22113 D DE NDAT22113D DE 22113D A DE22113D A DE 22113DA DE 22113 C DE22113 C DE 22113C
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DE
Germany
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sheet metal
die
corrugated sheet
innovation
metal bending
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Active
Application number
DENDAT22113D
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English (en)
Original Assignee
C. kesseler in Berlin SW., Königgrätzerstr. 47
Publication of DE22113C publication Critical patent/DE22113C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D13/00Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form
    • B21D13/02Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine zur Herstellung von Wellblech unterscheidet sich von den meisten bisher bekannten Constructionen, bei welchen in der Regel gleichzeitig nur immer eine halbe Welle gebogen wird, dadurch, dafs hier bei jedem Niedergang des Stempels eine ganze Welle fertig gebogen wird. Es wird also das bei vielen Maschinen nothwendige, umständliche und zeitraubende Umdrehen der Blechplatte nach jeder Pressung vermieden und den Constructionen gegenüber, bei denen man das Umdrehen durch Anwendung eines zweiten, von unten wirkenden Stempels für die zweite Hälfte der Welle unnöthig gemacht hat, eine bedeutende Vereinfachung erzielt.
.. Das Wesentliche der Construction liegt in der aus zwei Theilen bestehenden zangenartig angeordneten Matrize, welche bei Beginn der Pressung geöffnet ist, so dafs das Blech frei und leicht durch den von oben wirkenden Stempel durchgebogen wird, und welche sich erst, wenn der obere Stempel der Matrize bis auf eine bestimmte Entfernung sich genähert hat, bei fortschreitender Bewegung schliefst und dem Blech die durch Stempel und Matrize bedingte Form giebt.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine Ansicht der Maschine, Fig. 2 ein Verticalschnitt, Fig. 3 der Grundrifs und Horizontalschnitt, während die Fig. 4, 5 und 6 Stempel und Matrizen in ihren verschiedenen Stellungen zu einander in gröfserem Mafsstabe darstellen. In dem rahmenartigen Gestell der Maschine, das aus einer Grundplatte G1 einem Kopfstück K und zwei verticalen Ständern V V zusammengesetzt ist und durch vier in diesen Ständern angebrachte starke Anker genügende Festigkeit erhält, sind die zur Aufnahme von Oberstempel und Matrize bestimmten Theile beweglich angeordnet. Es möge der zur Aufnahme des Oberstempels χ bestimmte Theil 0 der obere Prefsbalken, der die beiden Matrizenhälften m und m' aufnehmende Theil u der untere Prefsbalken genannt werden. Beide werden in ari\> den verticalen Ständern V befindlichen gehobelten rechteckigen Führungen geradlinig geführt. Die hintere Leiste ist an die Ständer angegossen, während die vordere als lose Leiste vorgeschraubt wird, so dafs die Balken von vorn bequem eingelegt werden können.
Der Prefsbalken 0, welcher in der hier gezeichneten Darstellung durch zwei Schrauben, konische Räder und Handrad auf- und niederbewegt wird, kann auch in beliebiger anderer Weise durch Excenter, Hebel, Fagonscheiben u. s. w. bewegt werden.
Der untere Prefsbalken u wird durch die Gegengewichte cc1 stets nach oben gedrückt; dieselben müssen so schwer sein, dafs nicht blos das Gewicht des Balkens u nebst Matrizen ausgeglichen wird, sondern dafs auch der ersten Durchbiegung des Bleches ein genügender Widerstand geboten wird, und es ist deshalb eine Vermehrung der Gewichte durch Auflegeplatten vorgesehen.
Nach oben wird die Bewegung des Prefsbalkens begrenzt durch die beiden dicht neben den Führungen angebrachten Schrauben s, welche sich mit ihrem runden Kopf gegen die an den Führungen befestigten Lager / stützen. An seiner oberen Kante hat der Prefsbalken zwei
halbkreisförmige Vertiefungen, die an den Enden durch aufgeschraubte Lagerdeckel, Fig. 6, zu richtigen Lagern ausgebildet sind. In diesen Lagerungen schwingen die beiden Matrizenhalter p und p', welche an ihrer unteren Kante mit einem Wulst versehen sind, die den Vertiefungen von u entspricht und an ihren Enden in runde Zapfen ausläuft. Unmittelbar vor den runden Zapfen haben die balkenartigen Matrizenhalter hebelartige Verlängerungen und werden an diesen durch die Gegenlenker zz', deren Drehzapfen an den Ständern V befestigt sind, so gehalten, dafs die beiden Hälften der Matrize m und m' bei einer Abwärtsbewegung des Prefsbalkens u sich einander nähern und schliefsen müssen. Die beiden Matrizenhälften werden mit den Matrizenhaltern/ durch Schrauben verbunden und ausgewechselt, sobald eine andere Wellenform hergestellt werden soll. Die vordere Hälfte m hat nur einen einfachen Wulst, während die hintere Hälfte m' doppelt geformt ist, damit nach Herstellung der ersten Welle das Blech festgehalten werden kann. Die hierzu dienende Vorrichtung ist mit dem hinteren Matrizenhalter p1 verbunden und besteht aus auf zwei aufgehobelten Führungen beweglichen Schlitten h, welche entweder kurze, der Wellenform entsprechende Druckstücke i oder, wenn es erforderlich ist, eine der ganzen Länge der Maschine entsprechende Druckleiste aufnehmen und durch ein Hebelwerk beim Aufwärtsgang von o, und zwar im letzten Stadium des Hubes ■ angehoben werden. Wie dies durch die am Balken ο angebrachten Knaggen e und die durch eine Verbindungsstange d verbundenen Hebel / und g bewirkt wird, zeigen die Fig. 4, 5 und 6.
Der herzustellenden Wellenform entsprechend wird die Bewegung des unteren Prefsbalkens u nach oben hin durch die Stellschrauben s so begrenzt, dafs die Oeffnung der Matrize keine unnöthig grofse ist, das Blech genau an der Stelle vorgebogen wird, wo es nothwendig, und dafs jedes schädliche Zerren des Bleches und jede gleitende Reibung vermieden wird. Am oberen Prefsbalken o, der den Prefsstempel χ aufnimmt, sitzen correspondirend mit den Schrauben ί im unteren Balken zwei Stellschrauben r r; diese setzen sich, sobald der Stempel sich der Matrize bis auf das bestimmte Mafs genähert hat, auf die Schrauben s auf und bringen die zum Schlufs der Matrize erforderliche geringe Bewegung des unteren Prefsbalkens hervor.
Die Wirkungsweise der Maschine ist durch einfache Betrachtung der Fig. 4, 5 und 6 leicht zu erkennen. In Fig. 4 befindet sich 0 in der höchsten Stellung, die Matrize ist geöffnet und die Drückstücke i sind angehoben. Beim Biegen der ersten Welle wird die Blechtafel nun so aufgelegt, dafs die Kante über den ersten Wulst von»?' herüberreicht und, falls die erste Welle bereits gebogen, in der Art, dafs die Welle in die Vertiefung von m' hineinpafst. Dieser Fall ist in Fig. 4 dargestellt. Bewegt sich der Prefsbalken 0 nun abwärts, so wird der Hebel / frei, die Druckstücke i und Schlitten h fallen durch ihr eigenes Gewicht oder Federbelastung und halten die Blechplatte in der bereits gebogenen Welle fest.. Der Stempel χ erreicht nun das Blech und biegt es allmälig durch, wie in Fig. 5 dargestellt, bis die Unterkante des Stempels die Matrize nahezu berührt und durch Aufsetzen der Schrauben r auf die Schraube s eine gleichzeitige Abwärtsbewegung beider Prefsbalken und damit der Schlufs bezw. das Gegeneinanderbewegen der beiden Matrizenhälften herbeigeführt wird. Fig. 6 zeigt die Prefsbalken ο und u in der tiefsten Stellung, die Matrize ist geschlossen und die Welle fertig gebogen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Wellblechbiegemaschinen die Anordnung einer getheilten Matrize m m' derart, dafs beim Niedergange des Prefsstempels χ die Matrize während des Durchbiegens des Bleches geöffnet bleibt und erst im letzten Stadium des Prefsdruckes durch das Aufeinandertreffen der beiden Prefsbalken 0 und u ein zangenartiges Schliefsen derselben und dadurch das Fertigbiegen einer ganzen Welle bewirkt wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT22113D Neuerung an Wellblechbiegemaschinen Active DE22113C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008692B (de) * 1953-03-12 1957-05-23 Conrad Zschokke Zweigniederlas Vorrichtung zur Bildung von Rippen in Blechtafeln

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DE1008692B (de) * 1953-03-12 1957-05-23 Conrad Zschokke Zweigniederlas Vorrichtung zur Bildung von Rippen in Blechtafeln

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