DE699680C - Anordnung zur daemmerungsfreien Peilung - Google Patents

Anordnung zur daemmerungsfreien Peilung

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DE699680C
DE699680C DE1937H0153196 DEH0153196D DE699680C DE 699680 C DE699680 C DE 699680C DE 1937H0153196 DE1937H0153196 DE 1937H0153196 DE H0153196 D DEH0153196 D DE H0153196D DE 699680 C DE699680 C DE 699680C
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DE1937H0153196
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Dr-Ing Rudolf Hell
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/02Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
    • G01S3/04Details
    • G01S3/08Means for reducing polarisation errors, e.g. by use of Adcock or spaced loop antenna systems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Support Of Aerials (AREA)

Description

  • Anordnung zur dämmerungsfreien Peilung Die Peilung mit normalem Rahmenpeiler ist nur bei normal polarisierten Wellen mXlglich. Bei annormaler Polarisation, wie beispielsweise während der Dämmerung, ergibt die Rahmenpeilung Mißweisungen. Es sind verschiedene Anordnungen vorgeschlagenworden, um auch während der Dämmerung eine mißweisungsfreie Peilung zu erzielen. Die bekannten Anordnungen sind jedoch verhältnismäßig kompliziert und erfordern blesonders bei WIellenweehsel einen großen Aufwand für die Nleuabstimmung der Anordnung.
  • Vorliegenzlc Erfindung gibt eine besonders einfache Anordnung, die eine rnißweisungsfreie Peilung auch bei annormal polarisierten Wellen ermöglicht. Erfindungsgemäß wird zur Peilung ein vollkommen geschlossener Peilrahmen 1 verwendet, der durch einen bevorzugt vertikal liegenden Leiter 2, 3 in zwei gleiche, zu, diesem Leiter symmetrisch liegende Hälften geteilt-wird. Dabei wird der Peilempfänger 5 beispielsweise über eine Koppelspule 4 an diese Verbindungsleitung 2, 3 angekoppelt. -Eine derartige Anordnung peilt auch bei Dämmerung mißweisungsfrei da alle störenden Komponenten nur in dem Hauptrahmen Spannungen induzieren und in der im Rahmen liegenden Verbindungsleitung keinerlei Spannungedifferenz hervorrufen können. Es wird lediglich durch die verschiedenen Kapazitäten zwischen Erde und den beiden Enden der Verbindungsleitung 2, 3 eine Störspannung auftreten, die der Antennenwirkung der Verbindungsleitung entspricht. Um diese Störspannung auszukoppeln, wird in bekannter Weise ein besonderer Kondensator 6 angeordnet, der wahlweise mit dem einen oder dem anderen ~Ende der Spule gekoppelt werden kann. .Diese variable Kopplung wird derart eingestellt, daß die Antennenwirkung der Verbindungsleitung keinen Strom in der Kopplungsspule hervorruft.
  • Zur Durchführung einer Peilung wird ähnlich wie bei normalen Rahmenpeilern verfahren; es wird die gesamte Peilanordnung auf das Minimum gestellt und dieses Minimum durch Verändern des Kopplungskondensators scharf gemacht.
  • Soll bei der Peilung gleichzeitig die räumliche Einfallrichtung des Peilstrahles ermittelt werden, so wird die gesamte Anordnung auf einem isolierenden Fuß, in größtmöglicher Entfernung von der Erde derart auf. gestellt, daß der Rahmen nach allen Seiten schwenkbar und drehbar ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur därnmerungsfreien Peilung mittels Rahmenpeiler, dadurch gekennzeichnet, daß ein geschlossener Peilrahmen durch einen bevorzugt vertikal liegenden Leiter (2, 3) in zwei gleiche, zu diesem Leiter symmetrische Hälften geteilt ist und daß, der Peilempfänger an diesen Vertikalleiter angekoppelt ist.
  2. 2. P!eilanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der I<opplungsspule wahlweise kapazitiv an die Erde angekoppelt sind.
  3. 3. Peilanordnung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Anordnung auf einem isolierenden Fuß derart aufgestellt ist, daß der Rahmen nach allen Seiten schwenkbar und dreh. bar ist.
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