DE749313C - Symmetrische Dipolantenne - Google Patents

Symmetrische Dipolantenne

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DE749313C
DE749313C DE1940749313D DE749313DA DE749313C DE 749313 C DE749313 C DE 749313C DE 1940749313 D DE1940749313 D DE 1940749313D DE 749313D A DE749313D A DE 749313DA DE 749313 C DE749313 C DE 749313C
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DE
Germany
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dipole antenna
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dipole
antenna according
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Expired
Application number
DE1940749313D
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English (en)
Inventor
Dr Hans-Jacob Von Baeyer
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q9/00Electrically-short antennas having dimensions not more than twice the operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
    • H01Q9/04Resonant antennas
    • H01Q9/16Resonant antennas with feed intermediate between the extremities of the antenna, e.g. centre-fed dipole
    • H01Q9/26Resonant antennas with feed intermediate between the extremities of the antenna, e.g. centre-fed dipole with folded element or elements, the folded parts being spaced apart a small fraction of operating wavelength

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Description

Es ist bereits eine symmetrische Dipolantenne D (Abb. 1) bekannt, deren Enden E über einen parallel zu den Dipolleitern geführten Hilfsleiter H miteinander verbunden sind. Eine derartige, als Haarnadelantenne bezeichnete Anordnung hat den Vorteil, daß ihr Fußpunktwiderstand das Vierfache des Fußpunktwiderstandes einer normalen Dipolantenne, also 4"X 73 Ohm beträgt. Dies gilt
to unter der Voraussetzung, daß beide Antennenleiter völlig gleichartig, d. h. mit gleicher Strom- und Spannungsverteilung, schwingen. Die Stromverteilung soll also etwa den in Abb. ι ausgezogenen Kurven entsprechen, wobei Stromknoten an den kurzgeschlossenen Enden E entstehen.
Es hat sich jedoch herausgestellt, daß eine derartige Anordnung außerordentlich leicht dazu neigt, statt in der erwähnten gewünschten Gleichtaktschwingung in einer Gegentaktschwingung zu schwingen, wobei entsprechend den gestrichelten Kurven an den Enden E Strombäuche auftreten. Solche Gegentaktschwingungen könnten nicht auftreten, wenn
as die Ankopplung absolut symmetrisch wäre, da sich dann zwangsläufig ein Spannungsknoten in der Antennenmitte, d. h. in der Mitte des Hilfsleiters H, ausbilden müßte. Da aber die Gegentaktschwingung im Gegensatz zur Gleichtaktschwingung sehr viel schwächer gedämpft ist, ist es erklärlich, daß schon bei geringsten, in der Praxis gar nicht vermeidbaren Abweichungen von der Symmetrie die unerwünschte Gegentaktschwingung mit großer Stärke auftritt. Die Antennen strahlen dann schlecht und besitzen einen viel zu hohen Eingangswiderstand.
Erfindungsgemäß werden diese Erscheinungen dadurch vermieden, daß zusätzliche Mittel zur Verhinderung der Gegentaktschwingung vorgesehen werden, im einfachsten Falle ein Kurzschluß in der Antennenmitte. .
Ein Ausführungsbeispiel zeigt Abb. 2. Der Mittelpunkt des Hilfsleiters H der symmetrischen Haarnadelantenne von der Länge 2/2 (2 = Arbeitswellenlänge) ist durch einen Kurzschlußbügel K mit einem Mittelabgrifi der Sekundärwicklung des Transformators T, der zur induktiven Ankopplung der Speiseleitung L dient, verbunden. Der Kurzschluß-
bügel erzwingt einen Spannungsknoten in der Mitte, so daß eine Gegentaktschwingung nicht auftreten kann und als einziger Freiheitsgrad die gewünschte Gleichtaktschwingung übrigbleibt. Die Festlegung des Spannungsknotens in der Mitte kann natürlich auch bei kapazitiver oder galvanischer Ankopplung erfolgen. Es muß nur immer die Mitte des Hilfsleiters künstlich geerdet, d. h. mit einem Punkt verbunden werden, der kein Hochfrequenzpotential gegenüber Erde führt. Befindet sich nicht, wie in Abb. 2, ein Ankopplungstransformator unmittelbar an der Antenne, so kann man die Mitte des Hilfsleiters gemäß Abb. 3 mit der Mitte eines zwischen den Anschlußpunkten liegenden induktiven oder auch kapazitiven Spannungsteilers 6" verbinden.
Ist diese symmetrische Zweidrahtspeiseleitung L durch einen senderseitig geerdeten Abschirmmantel M umgeben, so kann man den Hilfsleiter in der Mitte unterbrechen und die Enden an das antennenseitige Ende des Abschirmmantels anschließen, jedoch muß dann zur Erzielung einer wirksamen Erdung das Ende des Abschirmmantels mit Mitteln zur Unterdrückung von Mantelwellen versehen sein, z. B. mit frei endenden 2/4-Stäbchen S1, S2 oder 'einem Sperrtopf, wie Abb. 4 zeigt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Symmetrische Dipolantenne, deren Enden über einen parallel zu den Dipolleitern geführten Hilfsleiter miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Mittel vorgesehen sind, durch die die Ausbildung von Gegentaktschwingungen auf dem durch die Dipolleiter und den Hilfsleiter gebildeten Lei- «o tungssystem verhindert wird.
  2. 2. Dipolantenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte des Hilfsleiters mit einem Punkt verbunden wird, der kein Hochfrequenzpotential gegenüber Erde führt.
  3. 3. Dipolantenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte des Hilfsleiters mit dem Mittelabgriff des Speisetransformators verbunden ist (Abb. 2).
  4. 4. Dipolantenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte des Hilfsleiters mit der Mitte eines zwischen den Anschlußpunkten liegenden Spannungsteilers verbunden ist (Abb. 3).
  5. 5. Dipolantenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte des Hilfsleiters mit dem antennenseitigen Ende des die symmetrische Speiseleitung umgebenden geerdeten Abschirmmantels verbunden ist, der am antennenseitigen Ende mit Mitteln, z.B. offenen Jl/4-Leitern, zur Unterdrückung von Mantehvellen versehen ist (Abb. 4).
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betraeht gezogen worden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1940749313D 1940-10-11 1940-10-11 Symmetrische Dipolantenne Expired DE749313C (de)

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US2580798A (en) * 1947-05-22 1952-01-01 Kolster Muriel Broad-band antenna system

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FR879230A (fr) 1943-02-17

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