DE3444756A1 - Im wesentlichen widerstandsmaessig abgeschlossene wanderwellenbreitbandantenne - Google Patents
Im wesentlichen widerstandsmaessig abgeschlossene wanderwellenbreitbandantenneInfo
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Description
HOFFMANN -:-ElTLE <&^Α&ΤΝΕΛ
PATENT- UND RECHTSANWÄLTE 0 4 4 4 / 0 U
PATENTANWÄLTE DIPL.-ING. W. EITLE · DR. RER. NAT. K. HOFFMANN · DIPL.-ING. W. LEHN
DIPL.-ING. K. FOCHSLE · DR. RER. NAT, B. HANSEN · DR. RER. NAT. H-A. BRAUNS · DIPL.-ING. K. GORa
DIPL.-ING. K. KOHLMANN · RECHTSANWALT A. NETTE
John William Mullins 41 201
Dorothy Jean Mullins
Kedron, Queensland
Australien
Kedron, Queensland
Australien
Im wesentlichen widerstandsmäßig abgeschlossene Wanderwellenbreitbandantenne
Die Erfindung bezieht sich auf eine im wesentlichen widerstandsmäßig abschließende, nicht resonante (aperiodische)
Antenne gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die erfindungsgemäße Antenne kann je nach
Bedarf allein oder in Verbindung mit zugeordneten richtstrahlbildenden Elementen zur Übertragung und/oder
zum Empfang elektromagnetischer Wellen verwendet werden,
Die Erfindung soll beispielsweise in bezug auf die Übertragung elektromagnetischer Wellen beschrieben
werden. Da jedoch der Empfang derartiger Wellen sich umgekehrt wie die Übertragung abspielt, kann die Erfindung
sowohl für die Übertragung als auch für den Empfang elektromagnetischer Wellen verwendet werden.
15
Wie bei vielen Arten von Antennen zum Empfang und zur Übertragung elektromagnetischer Wellen, dient die Be-
ABELLASTRASSE 4 · D-8OOO MÜNCHEN S1 · TELEFON CO893 91IO87 . TELEX 5-29619 CPATHEJ ■ TELEKOFiERER 9183
Schreibung der Arbeitsweise nur der Theorie, wohingegen sich die Genauigkeit oder deren Vermutung aus
der tatsächlichen Leistung der Antenne ergibt.
Die Verwender eines elektromagnetischen Spektrums, die über große Abschnitte des Frequenzspektrums arbeiten
wollen, haben das Problem, sich zu entscheiden, welche der vielen Antennenarten ihren Anforderungen
genügen.
In einigen Fällen, wie z. B. beim allgemeinen Kurzwellenempfang, kann eine zufälüqe Drahtlänge ausreichend
sein. Da jedoch für einen wirksamen Betrieb die heutigen Kommunikationsgeräte mit der zugehörigen
Antenne und Zuführleitung innerhalb schmaler Toleranzgrenzen abgestimmt sein müssen, muß der ernsthafte
Benutzer des elektromagnetischen Spektrums sich entscheiden, ob er eine Antenne vom Resonanztyp oder vom
Nichtresonanztyp verwenden will.
Der Resonanztyp kann aus einem Draht oder einem anderen elektrischen Leiter mit einer Eigenresonanzlänge oder
aus einer zufälligen Drahtlänge bestehen, die mit einer diskreten Induktivität und einer Kapazität, die allgemein
als Antennenabstimmeinheit bekannt sind, auf die Resonanz abgestimmt wird, wobei es das Ziel ist, die
Antenne und die Zuführleitung genau mit dem zugeordneten Sender und/oder Empfänger abzustimmen.
Eine Resonanzantenne kann nur über einen kleinen Teil des Spektrums ohne erneutes Abstimmen auf die Resonanz
betrieben werden, wenn die genaue Anpassung der zugeordneten Zuführleitung und des Senders und/oder Empfängers
beibehalten werden soll. In den meisten Fällen kann nur eine Abweichung von etwa 5% von der mittleren
Resonanzfrequenz toleriert werden, bevor eine Korrek-
3Λ44756
tür erforderlich ist. Eine Abstimmung für eine Resonanz
auf verschiedene Frequenzen kann schwierig und zeitaufwendig sein und kann einen Ausbildungsgrad erfordern,
den viele Betreiber nicht aufweisen. 5
Für den bequemen Mehrfrequenzbetrieb wird daher dem zweiten Antennentyp, dem Nichtresonanztyp bzw. dem
aperiodischen Typ, der Vorzug gegeben, wobei derartige Antennen in verschiedenen Bauweisen auf dem Markt sind.
Bei einigen dieser Antennen besteht weiterhin der Nachteil, daß eine Antennenabstimmung eingestellt werden
muß. Durch die Verwendung von elektromagnetischen Ferritkernen ist es jedoch jetzt möglich, wirksame
Breitband-Radiofrequenzwandler zu bauen, die zu den Übertragungsleitungen zur Antenne passen, wodurch veränderbare
Antennenabstimmunqen mit den damit zusammenhängenden Schwierigkeiten entfallen.
Der relative Energiegewinn zwischen den Resonanzantennen und den Nichtresonanzantennen ist oft Gegenstand
von Vermutungen und Diskussionen, so daß diesbezüglich eine weitere Erörterung zwecklos ist.
Eine bekannte übliche parallele, rückwärtig umgebogene, widerstandsmäßig abgeschlossene Dipolantenne ist in
Fig. 1 dargestellt.
Ein Merkmal vieler Formen der aperiodischen Antennen ist, daß sie als Übertragungsleitung angesehen werden
können, von denen elektromagnetische Energie in den Raum abgestahlt wird, wenn Hochfrequenzströme zum Sender
zur Belastung am Ende der Übertragungsleitung fließen.
Die Abstrahlung wird erreicht, indem man die Drähte in einem großen Abstand in der Größenordnung der Wellenlänge
anordnet, wenn die Abstrahlung gewünscht ist.
Wenn die Abstrahlung begrenzt werden soll, verwendet man einen engen körperlichen Abstand zwischen den
Leitern der Übertragungsleitung. Ein Beispiel dieser Konstruktion ist in Fig. 2 dargestellt, wobei die Abstrahlung
zwischen den Abschnitten A und Al begrenzt ist, wohingegen an den Abschnitten B und Bl im Verhältnis
zum körperlichen Abstand zwischen jenen Abschnitten in bezug zur Wellenlänge der Frequenz, bei
der die Übertragungsleitung/antenne verwendet wird, eine größere Abstrahlung auftritt. Der Wert des Widerstandes
(R) wird so ausgewählt, daß man ein minimales Verhältnis der stehenden Welle (S.W.R.) über die Länge
der Vorrichtung erhält.
Ein sehr wichtiges Merkmal der aperiodischen Antenne, von der ein Beispiel in Fig. 2 dargestellt ist, besteht
darin, daß statt des 5%igen Abstimmbereichs der Resonanzantenne es nunmehr möglich ist, über einige
Oktaven zu arbeiten, ohne daß irgendeine Abstimmung zwischen der Antenne und der zugehörigen Zuführleitung
erforderlich ist, wenn ein richtig ausgelegter Breitbandanpassungstransformator
und ein zugeordneter nicht induktiver abschließender Widerstand verwendet wird.
Der Entwurf des widerstandsmäßig abgeschlossenen rückwärts gebogenen Dipols gemäß Fig. 1 stammt von Captain
G. L. Countryman der United States Navy, der seinen Entwurf in der Amateurradiozeitung QST im Juni 1945
und CQ im November 1951 veröffentlich hat. Es ist schwierig, das Strahlungsmuster der Antenne von Fig. 1
vorherzusagen.
Die in Fig. 1 dargestellte Antenne weist eine Übertragungsleitung
mit einem Kennwiderstand von 600 Ohm auf, die verwendet wird, um die rückwärts gebogene Dipolantenne
zu versorgen, die im wesentlichen die Länge
einer halben Wellenlänge bei der niedrigsten Arbeitsfrequenz aufweist. Bei dieser bestimmten Frequenz ist
das Strahlungsmuster dem eines gewöhnlichen rückwärts gebogenen Dipols mit der Länge einer halben Wellenlänge
gleich. Der abschließende Widerstand mit einem Nennwiderstand von 600 Ohm ist bei der verwendeten
Radiofrequenz im wesentlichen nicht induktiv und wird verwendet, um die nicht in den Raum abgestrahlte Energie
zu absorbieren. Die absorbierte Energie wird als Wärme in dem Widerstand vernichtet. Die Pfeile in dem
Diagramm zeigen die momentane Richtung der Ströme an, wenn die Frequenz mit der Frequenz übereinstimmt, bei
der das Dipol der halben Wellenlänge entspricht. Da die Felder der Ströme sich im Raum im rechten Winkel
zu den Leitern addieren, herrscht in dieser Richtung die maximale Strahlung.
Bei .einer größeren Betriebsfrequenz unter Verwendung
der gleichen Länge der Antenne z. B. bei der zweiten harmonischen Schwingung (das Doppelte der ersten Frequenz)
, sind die momentanen Ströme mittels der Pfeile in Fig. 3, 4 oder 5 dargestellt. Unter diesen Bedingungen
können benachbarte Abschnitte in irgendeinem Leiter entgegengesetzt sein, während die gegenüberliegenden
Leiter in Phase verlaufende Ströme haben können. Somit ist es unwahrscheinlich, daß eine Strahlung
im rechten Winkel zur Antenne auftritt, vielmehr wird irgendeine Strahlung auftreten, die in anderen
unbestimmten Winkeln zur Antenne verläuft.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile der bekannten rückwärtsgebogenen Dipolantenne
zu vermeiden, bzw. zu verringern.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Das heißt, es wird eine im wesentlichen widerstandsmäßig
abgeschlossene Tianderwellenbreitbandantenne mit mindestens einem Strahlungsteil mit einem ersten und
einem zweiten Ende geschaffen, die - mindestens einen in dem Teil angeordneten und sich
längs des Teils erstreckenden Leiter, der mit einem Ende mit dem ersten Ende des Teils verbunden ist,
- ein im. wesentlichen widerstandsmäßig abschließendes mit jedem anderen Ende des Leiters oder dem zweiten
Ende des Strahlungsteils verbundenes Element und
- ein mit jedem anderen Ende des Leiters oder dem zweiten Endes des Strahlungsteils verbundenes Mittel zur
Anpassung der Impedanz für einen Stromfluß zwischen dem Leiter und dem Strahlungsteil· und einer Zuführleitung,
wodurch im Betrieb eine Strahlung von oder ein Empfang durch den Leiter im wesentlichen durch
das Strahlungsteil oder durch eine getrennte, zwischen dem Strahlungsteil und dem Leiter angeordnete Abschirmung
verhindert wird, aufweist. 20
Ein Hauptunterschied zwischen der erfindungsgemäßen Antenne und der bekannten nicht induktiv abgeschlossenen
rückwärtsgebogenen Dipolantenne besteht darin, daß bei der erfindungsgemäßen Antenne eine Strahiung von
mindestens einem der Leiter beabsichtigt verhindert wird, so daß die gegenüberiiegenden Felder nicht mehr
in den Raum abstrahlen. Die Abstrahlung wird durch Abschirmung des oder jedes Leiters verhindert. Entsprechend
einer Ausfuhrungsform der Erfindung wird
diese Abschirmung mittels eines Strahlungsel·ements
erreicht. Die Abschirmung kann mittels eines getrennten zwischen dem Abschirmelement und dem Leiter angeordneten
Abschirmelement erreicht werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine aperiodische/ nicht induktiv abgeschlossene, rückwärtsgebogene Dipolantenne;
Fig. 2 eine bekannte zur Übertragung angeordnete Antenne;
Fig. 3, .
und 5 die Strömungsrichtung der momentanen Ströme in der Antenne von Fig. 1 bei höheren Frequenzen
als der niedrigsten Frequenz am Ende
des Frequenzspektrums;
Fig. 6 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Antenne;
15
15
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Antenne;
Fig. 8
und 9 unterschiedliche Möglichkeiten, wie die erfindungsgemäße Antenne aufgestellt werden
kann;
Fig. 10
und 11 weitere Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Antenne;
Fig. 12 eine erfindungsgemäße Antenne, die so aufgestellt
ist, um einen niedrigen Strahlungswinkel zu erhalten;
Fig. 13 eine weitere Ausführungsform der Erfindung
zur Erzielung eines niedrigen Strahlungswinkels ;
35
35
Fig. 14 Grundideen der vorliegenden Erfindung bei einer rhombischen Antenne;
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Fig. 15 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Antenne; und .
Fig. 16 eine abgeänderte erfindungsgemäße Antenne, die als Resonanz- und Wanderwellenbreitband-
antenne dient.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Antenne beträgt die Länge der Antenne im wesentlichen die Hälfte der Wellenlänge
bei der niedrigsten erforderlichen Betriebsfrequenz . Die Abschnitte A und A, sind in der Figur die
Strahlungsabschnitte der Ströme, die auf der Außenseite der rohrförmigen Leiter fließen. Die Erstreckungen
der Abschnitte A und A, sind elektrisch mit den Er-Streckungen der Abschnitte B und B, verbunden, welches
elektrische Leiter sind, die von der inneren Zone der Abschnitte A und A, isoliert sind. Die mittleren Abschnitte
der Abschnitte B und B, sind elektrisch mit einem im wesentlichen nicht induktiven abschließenden
Teil, z. B. einem Widerstand,verbunden, und die mittleren
Abschnitte der Abschnitte A und A, sind über eine Impedanzanpaßeinrichtung, z. B. einem Anpaßtransformator,
mit der Zuführleitung verbunden. Eine Wicklung des
Transformators erstreckt sich zwischen den Enden der Leiter B, B,. Die Radiofrequenzenergie, die von der
Außenfläche der Abschnitte A und A, nicht in den Raum abgestrahlt wurde, verläuft längs der Außenfläche der
inneren Leiter B und B, zum energieabsorbierenden Widerstand R und wird dort als Wärme vernichtet.
Wie bei einer Übertragungsleitung aus einem üblichen koaxialen Kabel wird verhindert, daß die elektromagnetischen
und elektrostatischen Felder aufgrund der in Richtung des Widerstands R längs der Abschnitte
B und B, fließenden Radiofrequenzströme in den Raum abgestrahlt werden, da die Leiter mittels der Abschnitte
A und A, umschlossen sind, in die mittels des Trans-
formators Sekundärfelder induziert werden, die um
180° zu den inneren Ursprungsfeldern phasenverschoben sind. Somit tragen die Leiter A und A, zwei Radiofrequenzströme,
nämlich: (a) einen auf der Außenfläche aufgrund des Skin-Effektes und (b) einen auf der
Innenzone aufgrund der Induktion der Ströme, die in Richtung des Widerstandes auf der Außenfläche der
inneren Abschnitte B und B, fließen.
Die Strahlung wird nur durch die Radiofrequenzströme
auf der Außenfläche der Abschnitte A und A1 bewirkt,
wobei das Strahlungsmuster in keiner Weise von den Feldern der auf den inneren Abschnitten B und B,
fließenden Ströme beeinflußt wird.
Eine weitere Ausführungsform der Antenne ist in Fig.
dargestellt, wobei der einzige Unterschied darin besteht, daß die mittleren Leiter B und B,. mit der Übertragungsleitung
oder dem Anpaßtransformator zur Über-
20. tragungsleitung verbunden sind, während"die mittleren
Abschnitte der Strahlungsabschnitte A und A, mit dem abschließenden Widerstand verbunden sind. Die Wellenfront
aufgrund der längs der Abschnitte A und A, fließenden Radiofrequenzströme verläuft ungefähr in einem
Winkel von 45° zur Fließrichtung der Radiofrequenzströme. Entsprechend hängt die Richtwirkung des Strahlungsmusters
der erfindungsgemäßen Antenne davon ab, ob die Radiofrequenzenergie vom Sender der Antenne
über die Abschnitte A und A, oder die Abschnitte B und B, zugeführt wird. Im ersten Fall kann man ein
Breitbandstrahlungsmuster erwarten, während man im letzteren Fall ein scharf abgegrenztes Muster erwarten
kann.
Unabhängig der Fließrichtung der Ströme längs des Strahlungsabschnitts verhindert eine zum Empfang
von Radiowellen angeordnete Antenne mit dieser Erfindung regelmäßige Sinuswellenfeldstärkenänderungen
ohne deren Änderung durch entgegenwirkende Feldstärken der zweiten Art, die man bei Antennen
gefunden hat, von denen die Erfindung ausgegangen ist. Die Richtcharakteristiken der Antenne können bei der
normalen Betriebsweise nach Wunsch geändert werden, und zwar in einer Richtanordnung des Hilfs- oder angetriebenen
Elements mit dem Vorteil, daß ein Widerstand zu Anpassungszwecken sich nur wenig von dem
ändert, wenn sie als übliche Antenne verwendet wird.
Die erfindungsgemäße Antenne kann aus hohlen Leitungsrohren
hergestellt werden, in denen der nicht strahlende Leiter oder die Leiter angeordnet ist, bzw.
sind. Ebenfalls kann die Antenne vollständig aus einer üblichen koaxialen Übertragungsleitung hergestellt
werden.
Die erfindungsgemäße Antenne kann so aufgebaut werden
wie die meisten Resonanzantennen, z. B. als horizontale Antenne gemäß Fig. 8, als umgekehrte V-förmige
Antenne gemäß Fig. 9 oder als vertikal polarisierte Antenne gemäß den Fig. 10 und 11.
Die vertikale Antenne gemäß Fig. 10 ist einer üblichen geerdeten vertikalen Resonanzantenne ähnlich, die in
jedem Fall eine Länge haben sollte, die im wesentlichen einem Viertel der Wellenlänge bei der niedrigsten
erforderlichen Betriebsfrequenz entspricht. Man hat jedoch festgestellt, daß die erfindungsgemäße Antenne
mit einer bestimmten Länge in vielen Fällen auch bei niedrigen Frequenzen mit annehmbarer Leistung arbeitet.
Fig. 11 zeigt den Aufbau, der erfolgreich bei einem Frequenzverhältnis von 10:1 (3 bis 30 MHz) auf allen
Amateurradiofrequenzbändern, nämlich 3.5, 7, 10, 14,
18, 24 und 28 MHz mit einem gemessenen V.S.W.R. von weniger als 1.5:1 über den gesamten Bereich arbeitet.
Versuche haben gezeigt, daß der mittlere Frequenzbetrieb in den meisten Fällen zufriedenstellend ist.
Der vertikale Abschnitt besteht aus einem Aluminiumrohr, in dem ein isolierter Draht angeordnet ist, der
als nichtstrahlender Abschnitt dient. Die andere Hälfte der Antenne, die in der Figur horizontal angeordnet
ist, besteht gewöhnlich aus einem koaxialen Kabel. Ebenfalls kann ein hohles Rohr verwendet werden,
wenn dies gewünscht ist. Es wurde festgestellt, daß dieser Abschnitt der Antenne; der als Erdplatte angesehen
werden kann, entweder geerdet oder aufgespult werden kann, wobei nur eine geringe Leistungsänderung
auftritt. Ein konstanteres stehendes Wellenverhältnis scheint man jedoch zu erhalten, wenn die Erdplatte
geerdet ist.
Fig. 12 zeigt die Art der Aufstellung einer Antenne als langer geneigter Draht / um einen niedrigen Strahlungswinkel
zu erhalten.
Fig. 13 zeigt eine andere Antenne zur Erzielung eines niedrigen Strahlungswinkels, wobei die Richtwirkung
und die Ausbeute von der Länge der Strahler und dem Winkel zwischen ihnen in Abhängigkeit von der Betriebsfrequenz abhängen.
Fig. 14 zeigt, wie eine rhombische Antenne aufgebaut sein sollte, die gemäß der Erfindung arbeitet und
gegenüber einer üblichen abgeschlossenen rhombischen Antenne den Vorteil hat, daß die Einstellung des Werts
des abschließenden Widerstandes am Zuführpunkt durchgeführt werden kann, wenn man dies wünscht, wobei eben-
falls die Richtwirkung der Antenne am Zuführpunkt um 180° geändert werden kann, wodurch eine zusätzliche
Zuführleitung am gegenüberliegenden Ende der Antenne entfallen kann.
5
5
Eine weitere Ausführungsform der Antenne ist in Fig.
dargestellt, wobei ein koaxiales Kabel mit seinem inneren
Kern aufgewickelt ist, um körperlich in einen hohlen Nichtleiter, wie z. B. Fieberglas, zu passen,
das beispielsweise für Angelruten verwendet wird, oder das Kabel kann auf die Außenfläche des isolierenden
Materials aufgewickelt werden. Mit derartigen Antennen ist ein mobiler Betrieb möglich, wobei ein Prototyp
von 2m Länge bereits eine zufriedenstellende Leistung in einer mobilen Station als Peitschenantenne erbrachte.
Ein 10m langer Prototyp arbeitet sehr zufriedenstellend und hat den Vorteil, daß er frei steht und nur eine
einfache mechanische Einrichtung zum Befestigen benötigt. Die Betriebsfrequenz liegt in dem Bereich von
3,5 MHz bis 30 MHz.
Fig. 16 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Antenne. Einzelheiten des abschließenden
Teils und der Anpaßeinrichtung sind aus Gründen der Klarheit nicht dargestellt. Die Antenne umfaßt Strahlungselemente
A, A, mit darin angeordneten Leitern B, B,, die mit einem ihrer Enden mit den Elementen
A, A, verbunden sind. Die Erstreckungen C, C, sind von gleicher Länge, um eine Gesamtlänge von X bis X,
zu ergeben, die der halben Wellenlänge einer Frequenz entspricht, die niedriger als die für den Breitbandbetrieb
der Antenne beabsichtigte Frequenz ist, wenn sie als Wanderwellenantenne dient. Diese Ausführungsform macht es möglich, daß die Antenne bei niedrigen
Frequenzen als eine gewöhnliche Resonanzantenne,und
als eine Breitbandantenne bei höheren Frequenzen, als
sie ausgelegt ist, verwendet werden kann.
Die erfindungsgemäße Antenne ermöglicht gleichförmigere
und besser vorhersagbare Sende- und Empfangsfeldmuster als es mit einer gewöhnlichen parallelen Leiterantenne
möglicht ist, die widerstandsmäßig als Dipolantenne abgeschlossen ist.
Die erfindungsgemäße Antenne arbeitet zufriedendstellend
über ein Frequenzverhältnis von mehr als 10:!,sowohl
bei hohen Frequenzen (3 bis 30 MHz) als auch bei sehr hohen Frequenzen (50 bis 500 MHz). Der Arbeitsbereich
wird durch die körperliche Länge der Antenne, der Anpaßvorrichtung und der Wahl des Leiters bestimmt.
15
Ein weiterer Vorteil der Antenne besteht darin, daß, da keine Trarisformatorwirkung mehr zwischen den zwei
Leitern besteht, der Strom im Strahlungsabschnitt um einen Faktor von etwa dem l,4fachen eines gewöhnlich
umgebogenen Dipols mit zwei Leitern erhöht ist, wodurch sich eine entsprechende Verbesserung der Feldstärke
ergibt.
Die erfindungsgemäße Antenne arbeitet als gewöhnliche
Resonanzantenne bei einer Frequenz, die niedriger als die ist, für die sie als Wanderwellenantenne ausgelegt
ist, indem ihre Länge entsprechend verändert wird, um Resonanz zu erzielen. Die Änderung der Auslegung
beeinträchtigt nicht die Breitbandkennwerte der Antenne bei höheren Frequenzen, für die sie verwendet werden
soll, ernsthaft.
/ft
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Claims (12)
1. Im wesentlichen widerstandsmäßig abgeschlossene Wanderwellenbreitbandantenne mit mindestens einem Strahlungsteil
mit einem ersten und einem zweiten Ende gekennzeichnet durch
·
·
- mindestens einen in dem Teil angeordneten und sich längs des Teils erstreckenden Leiter, der mit einem
Ende mit dem ersten Ende des Teils verbunden ist,
- ein im wesentlichen widerstandsmäßig abschließendes mit jedem anderen Ende des Leiters oder dem zweiten
Ende des Strahlungsteils verbundenes Element und
- ein mit jedem anderen Ende des Leiters oder dem zweiten Ende des Strahlungsteils verbundenes Mittel zur
Anpassung der Impedanz für einen Stromfluß zwischen dem Leiter und dem Strahlungsteil und einer Zuführ-
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leitung, wodurch im Betrieb eine Strahlung von oder ein Empfang durch den Leiter im wesentlichen durch
das Strahlungsteil oder durch eine getrennte, zwischen dem Strahlungsteil und dem Leiter angeordnete Abschirmung
verhindert wird ·
2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß zwei Strahlungsteile mit jeweils
einem darin angeordneten Leiter vorgesehen sind.
3. Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das abschließende Element sich
zwischen den zweiten Enden der Strahlungsteile erstreckt.
4. Antenne nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η ζ e ichnet, daß sich das abschließende Element
zwischen den anderen Enden des Leiters erstreckt.
5. Antenne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Anpassung der
Impedanz ein Transformator ist, dessen eine Wicklung sich zwischen den anderen Enden des. Leiters erstreckt.
6. Antenne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Anpassung der
Impedanz ein Transformator ist, dessen eine Wicklung sich zwischen den zweiten Enden der Strahlungsteile
erstreckt.
7. Antenne nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ze
ichnet, daß das abschließende Element mit dem anderen Ende des Leiters und einem Bezugspotential
verbunden ist, und wobei das Mittel zur Anpassung ein Transformator ist, dessen eine Wicklung zwischen und
mit dem zweiten Ende des Strahlungsteils und dem Bezugspotential verbunden ist.
M MA
8. Antenne nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eines der
Strahlungsteile als Erdplatte dient.
9. Antenne nach einem der Ansprüche 2 bis 6 oder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Strahlungsteile die gleiche elektrische Länge besitzen.
10. Antenne nach Anspruch 2 bis 6 oder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
eines der Strahlungsteile eine Länge aufweist, die im wesentlichen mindestens einer viertel Wellenlänge bei
der niedrigsten Betriebsfrequenz gleich ist, und daß das andere Strahlungsteil eine Länge aufweist, die
einigen Wellenlängen bei der niedrigsten Betriebsfrequenz entspricht.
11. Antenne nach Anspruch 1 bis 10, dadurch g e kennzeichnet, daß zur Abschirmung des Leiters,
um eine Strahlung oder einen Empfang zu verhindern, ein getrenntes zwischen dem Strahlungsteil
und dem Leiter angeordnetes Element vorgesehen ist.
12. Antenne nach Anspruch 2 oder einem der direkt oder indirekt von Anspruch 2 abhängigen Ansprüche
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Strahlungsteil eine Strahlungserstreckung gleicher
Länge aufweist, um eine Gesamtlänge einer halben Wellenlänge bei der Betriebsfrequenz zu schaffen, wodurch die
Antenne als eine Resonanzantenne bei einer niedrigeren Frequenz arbeitet, als sie als Wanderwellenantenne ausgelegt
ist.
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| DE19843444756 Withdrawn DE3444756A1 (de) | 1983-12-08 | 1984-12-07 | Im wesentlichen widerstandsmaessig abgeschlossene wanderwellenbreitbandantenne |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS60141001A (de) |
| DE (1) | DE3444756A1 (de) |
| GB (1) | GB2151082B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995029516A1 (en) * | 1994-04-26 | 1995-11-02 | Maurice Clifford Hately | Radio antennas |
| FR2801730B1 (fr) * | 1999-11-26 | 2002-01-18 | Centre Nat Rech Scient | Antenne ciseaux a large bande |
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| RU2230405C2 (ru) * | 2002-01-30 | 2004-06-10 | Милевский Виктор Борисович | Антенна сверхширокополосная "ирина" |
-
1984
- 1984-11-13 GB GB08428649A patent/GB2151082B/en not_active Expired
- 1984-12-07 JP JP25987184A patent/JPS60141001A/ja active Pending
- 1984-12-07 DE DE19843444756 patent/DE3444756A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS60141001A (ja) | 1985-07-26 |
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| GB2151082B (en) | 1987-03-25 |
| GB2151082A (en) | 1985-07-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |