DE699561C - Einrichtung zur Erzeugung von Wechselstrom in Abhaengigkeit von einer Steuerfrequenz - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Wechselstrom in Abhaengigkeit von einer Steuerfrequenz

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DE699561C
DE699561C DE1935P0070833 DEP0070833D DE699561C DE 699561 C DE699561 C DE 699561C DE 1935P0070833 DE1935P0070833 DE 1935P0070833 DE P0070833 D DEP0070833 D DE P0070833D DE 699561 C DE699561 C DE 699561C
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direct current
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DE1935P0070833
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G M PESTARINI
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/02AC/DC converters or vice versa
    • H02K47/08Single-armature converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Übertragung von Winkel- bzw- Pendelbewegungen. Eine bereits vorgeschlagene Anordnung .besteht im wesentlichen aus einem umlaufenden Umformer, der den Gleichstrom von konstanter Stromstärke und veränderlicher Frequenz umwandelt. Der Läufer dieses Umformers besitzt eine Wicklung und einen Kommutator wie bei den gewöhnlichen elekirischen Maschinen. Weiterhin besitzt er einen ruhenden magnetischen Ring ohne Wick-
: lung, der nur zur Leitung des magnetischSn Flusses, welcher von den Läuferamperewindungen erzeugt wird, dient.
Dieser Umformer übt infolgedessen kein Drehmoment aus, und sein Läufer kann daher durch einen kleinen Synchronmotor angetrieben werden, der nur die Reibungsverluste zu decken hat. Die Läuferwicklung ist mit
ao Schleifringen derart verbunden, daß es möglich ist, vom Kollektor durch einen entsprechenden Bürstensatz mehrphasigen Strom zu entnehmen. Die Frequenz dieser Ströme entspricht der Drehzahl des Läufers und ist infolgedessen der Frequenz des dem kleinen Synchronmotor zugeführten Stromes proportional. Auf diese Weise erhält man in Abhängigkeit von der kleinen Leistung des Synchronmotors eine große Energie an den Schleifringen, deren Frequenz derjenigen ent-' spricht, die dem Synchronmotor zugeführt wird. Diese große elektrische Energie willkürlicher. Frequenz .wird für die Übertragung von Winkel-! bzw. Pendelbewegungen benutzt, wenn ein großes Widerstandsmoment zu überwinden, ist.
Diese Einrichtung hat nun den Nachteil, daß, wenn die Frequenz plötzlich geändert wird, der kleine Synchronmotor das große Trägheitsmoment des Läufers des Umformers zu überwinden hat und infolgedessen eine Winkelverzögerung eintritt, welche nur dann nicht in Erscheinung tritt, wenn die Frequenzänderung gering oder Null ist.
Ein wesentlich günstigeres Verhalten in bezug auf diese mit starken Frequenzänderungen verbundene Winkelverzögerung besitzt der in Abb. 1 dargestellte Umformer, bei dem der Anker St,' die Wicklung und der Stromwender C in Ruhe sind. Die auf dem Stromwender schleifenden Bürsten sind über Schleifringe und weitere Bürsten an ein Netz JC angeschlossen, das beispielsweise aus einem Konstantstromgenerator für Gleichstrom besteht. Der Hilfssynchronmotor 50 wird von einem Mehrphasensystem gespeist, dessen Frequenz willkürlich veränderlieh ist, jmd treibt lediglich die auf dem Stromwender C schleifenden Bürsten an, so daß die Trägheit auf den. kleinstmöglichen Wert verringert ist.
Der Mehrphasenstrom veränderlicher Frequenz wird dem Umformer an den festen An* Schlüssen PL entnommen.
Selbstverständlich kann man als Rück-Schluß für den von den Ankeramperewindun·; gen erzeugten Fluß einen unbewickelten magnetischen Ring vorsehen, wie er mit Cr schematisch angedeutet ist. Jedoch wird auch bei einer solchen Anordnung auf die Besonder u heiten der Kommutierung keine Rücksicht genommen.
Um nun die Nachteile derartiger Anordnungen zu vermeiden, soll gemäß der Erfindung bei Zuführung des Gleichstromes über auf dem ruhenden Stromwender mit der der Steuerfrequenz entsprechenden Drehzahl umlaufenden Bürsten zu der im Ständer angeordneten Wicklung das für den magnetischen Rückschluß dienende Blechpaket mit einer Wendepolwicklung versehen sein.
Abb. 2 zeigt die einfachste Ausführung des Erfindungsgedankens. Der Ankerkörper St, Ankerwicklung und Kommutator C sind in Ruhe. Hingegen werden die Bürsten auf dem Kommutator C bewegt, und zwar durch einen kleinen Synchronmotor 50. Diese Bürsten sind mit Schleifringen verbunden, denen über weitere Bürsten der konstante Gleichstrom vom Netz JC zugeführt wird. Der Synchronmotor SO treibt weiterhin den magnetischen Ring Rt an, der als Schluß für den von den Änkeramperewindungen erzeugten Fluß dient und mit Wendepolen und einer Wendepolwicklung B-B versehen ist. Der Mehrphasenstrom veränderlicher Frequenz wird nunmehr dem Umformer an den festen Anschlüssen PL entnommen.
Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gedankens ergibt sich beispielsweise aus Abb. 3. Der Anker St, die Ankerwicklung und der Stromwender C sind auch hier in Ruhe, während die Bürsten auf dem Stromwender von dem Synchronmotor SO angetrieben werden. Der Synchronmotor treibt weiterhin auch hier einen magnetischen Ring A an, der mit Schlitzen versehen ist, um in der Wendezone den Luftspalt zu vergrößern, wodurch die Stromwendung verbessert wird. Der übrige Teil des magnetischen Ringes ist in/ Ruhe. Bei dieser^Anordnung ist also die Massenträgheit des umlaufenden Teiles noch wesentlich kleiner als bei der Ausführung nach Abb. 2.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Einrichtung zur Erzeugung von Wechselstrom in Abhängigkeit von einer Steuerfrequenz mittels eines mit der der Steuerfrequenz entsprechenden Drehzahl durch einen Synchronmotor angetriebenen 6" Gleichstrom-Wechselstrom-Umformers mit einer von konstantem Gleichstrom gespeisten Wicklung, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zuführung des Gleichstromes über auf dem ruhenden Stromwender mit fi5 der der Steuerfrequenz entsprechenden Drehzahl umlaufende Bürsten zu der im Ständer angeordneten Wicklung das für den magnetischen Rückschluß dienende Blechpaket mit einer Wendepolwicklung versehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blechpaket für den Rückschluß des magnetischen Flußes stillsteht und daß gegebenenfalls zwischen dem bewickelten Ständer und dem ruh'enden Blechpaket ein mit Schlitzen versehener Ring umläuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1935P0070833 1934-02-27 1935-02-28 Einrichtung zur Erzeugung von Wechselstrom in Abhaengigkeit von einer Steuerfrequenz Expired DE699561C (de)

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