DE699418C - Geraet zum Ermitteln des Staerkegehaltes von Kartoffelpuelpe - Google Patents

Geraet zum Ermitteln des Staerkegehaltes von Kartoffelpuelpe

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DE699418C
DE699418C DE1937D0076850 DED0076850D DE699418C DE 699418 C DE699418 C DE 699418C DE 1937D0076850 DE1937D0076850 DE 1937D0076850 DE D0076850 D DED0076850 D DE D0076850D DE 699418 C DE699418 C DE 699418C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B30/00Preparation of starch, degraded or non-chemically modified starch, amylose, or amylopectin
    • C08B30/04Extraction or purification
    • C08B30/048Extraction or purification from potatoes

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Description

  • Gerät zum Ermitteln des Stärkegehaltes von KartofFelpülpe Kartoffelstärke wird bekanntlich durch Auswaschen des Kartoffelreibsels gewonnen. Die Prüfung der zurückbleibenden Pülpe darauf, ob sie in .der Fabrikation genügend ausgewaschen wurde, erfolgt bisher dadurch, -daß man eine Probe entnimmt, diese in ein oder mehrere Siebe verschiedener Feinheit bringt und so lange mit Wasser bespült, bis das ablaufende Wasser klar ist. Dazu fängt -man das ablaufende Wasser unter dem Sieb in einem Behälter auf. Das Wasser läßt man danach absitzen, das überstehende Wasser wird abgezogen und in dem Rest :die noch auswaschbar gewesene Stärke durch Abzentrifugieren, Polarisieren oder ähnliches bestimmt. Die Wassermenge, die nötig ist, bis das durch das Sieb laufende Wasser klar ist, dient hier als Maßstab für die Dauer und Gründlichkeit dieser Probeauswaschung. Dabei ist aber keine. Gewähr gegebgn, daß tatsächlich alles Probereibsel in dem Sieb gleichmäßig lange und intensiv von der Wasserbrause besprüht worden ist, und folglich ist das! Resultat nicht in jedem Falle wirklich. zuverlässig.
  • Bisher fehlte ein Gerät, das das Bespülen der Probe selbsttätig und gleichmäßig bewirkt. Man bespülte bisher die im Sieb befindliche Probe von Hand mittels einer Brause. Die auf diese Weise erzielten Ergebnisse- sind meist nicht zuverlässig; denn bei geringerer Sorgfalt oder Übung ist @es durchaus möglich, daß der Siebinhalt ungleichmäßig bespült wird, so daß an stärker bespülten Stellen bereits klares Wasser abgeschieden wird, während andere Teile der Probe noch ungenügend ausgewaschen sind. Das Abfließen von klarem Wasser kann aber dabei den Prüfenden zu-der irrigen Ansicht veranlassen; daß die Probe bereits hinreichend .ausgewaschen sei. Dazu kommt, daß eine sorgfältige und gleichmäßige BespÜlung der Probe bis zum vollständigen Auswaschen geraume Zeit in Anspruch nimmt und daher den Prüfenden mitunter ermüdet und zur Nachlässigkeit verleitet. Diese Umstände sind deshalb von Bedeutung, weil eine falsche Beurteüung -der fabrikationsmäßigen Auswaschung -des Kartoff,;elreib:s.els auf Grund der entnommenen Probe' erhebliche wirtschaftliche Verluste zur Folge haben kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun ein Gerät zum Prüfen des- fabrikationsmäßig gewaschenen Kartoffelreibsels, das selbsttätig arbeitet und eine gleichmäßige Durchspülung der Probe gewährleistet. Mit der Anwendung des Gerätes ist mithin. sowohl eine Einsparung menschlicher Arbeitskraft wie eine größere Zuverlässigkeit der Prüfungsergebnisse verbunden.
  • Die ' Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der Behälter mit dem Sieb dreh-,: bar unter einer über die Siebbreite beweglichen, für Wasseranschluß eingerichteten Düse angeordnet ist und Düse und Behälter mit ein und derselben Antriebsvorrichtung gekoppelt sind.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist ausschließlich für analytische Zwecke bestimmt. Bei der industriellen Stärkeherstellung sind Vorrichtungen bekannt, die grundsätzlich ähnlich gebaut sind.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar. in Abb. i in einer Vorderansicht, in Abb. a in einer Ansicht von oben und in Abb. 3 in. einer Seitenansicht.
  • Auf einer Platte i steht ein Sockel 2, in dem senkrecht eine Welle 3 gelagert ist, die oben einen Teller trägt. Auf dem Teller steht ein Glasgefäß q.,. in das ein Sieb 5 eingehängt ist. Über dem Sieb ist an einem Rahmen 6 eine Düse 7 mit Wasserleitungsanschluß 8 schwenkbar angeordnet.
  • Die Welle 3 und damit der Teller 4 werden durch ein Schneckengetriebe 9 über lein Zahnradgetriebe io von einem auf der Platte i be- festigten Elektromotor i t angetrieben. Die Schnecken- bzw. Motorwelle 12 treibt durch eine Kurbel 13 eine Schubstange 14, die oben an einem Winkelhebel angelenkx -ist. Dieser ist am Rahmen schwenkbar gelagert und durch eine Stange 16 nach Art eines Gelenkparallelogramm-s mit dem als Träger ,der Düse 7 ausgebildeten Hebel 17 verbunden.
  • Die zu prüfende Probe wird in das Sieb gebracht und der Motor in Gang gesetzt, wodurch sich der Teller mit dem Glasbehälter und dem Sieb dreht und gleichzeitig die Düse hin und her geschwungen wird. Der Wasserleitungsha.hn wird geöffnet. Der aus der Doge ausfließende Wasserstrahl bestreicht wegen der Drehung des Siebes und wegen der Hinundherbewegung der Düse die volle Oberfläche der Kartöffelpülpe, so daß diese dauernd und gleichmäßig besprüht wird. Sosbald der Glasbehälter voll Wasser ist, weiß man zuverlässig, däß alle Teile des auf dem Sieb befindlichen Kartoffelreibsels gleichmäßig von dem, aus der Düse austretenden Strahl betroffen-worden und somit nachgewaschen sind. Erfahrungsgemäß hat man gefunden, ob bei: einer bestimmten Größe der Probe die Fülldauer für einen Glasbehälter bereits klar aus dem Sieb ablaufendes Wasser verbürgt" oder ob man einen zweiten Behälter, also die doppelte Menge Wasser, zum Probeauswaschen benötigt. Steht die dazu nötige Menge Wasser einmal fest, so ergibt sich bei jeder Probenauswaschung in dem Gerät eine gleichmäßig lange und kräftigeAuswaschung aller Pülpeteile auf dem Sieb und damit ein zuverlässiges Ergebnis.
  • Das Gerät kann .auch zur Prüfung der Auswaschung von anderem Mahlgut oder Reibsel, z. B. von Getreide, Verwendung finden.

Claims (2)

  1. PA TLNTANSPiZÜ-ciiL: i. Gerät zum Ermitteln des Stärkegehaltes von Kartoffelpülpe durch Spülen in einem Sieb mit Auffangbehälter für .das Spülwasser; dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (q.) mit dem Sieb (5) drehbar unter einer über die Siebbreite beweglichen, für Wasseranschluß eingerichteten Düse (7) angeordnet ist und Düse (7) und Behälter (4) mit ein und derselben Antriebsvorrichtung (i i ) gekoppelt sind.
  2. 2. Gerät nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (7) an einem Gelenkparallelogramm (15, 16, 17) angeordnet ist, an dem eine Bogenschubkurbel (15, 14, 13) angreift, deren umlaufende Kurbel (13) durch ein Rädergetriebe (io) mit einem Elektromotor (11) verbunden ist. `
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