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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine geographische
Datenbank für die
Verwendung von Echtzeit-Rundfunkübertragungen
von Verkehrs- und Straßenzuständen in
einem Navigationssystem, und insbesondere auf ein Verfahren und
eine geographische Datenbank, die die Verwendung und Koordination
von Verkehrsfunkdaten in einem Navigationssystem unter Verwendung der
geographischen Datenbank erleichtern und implementieren.
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In
bestimmten regionalen und städtischen Bereichen
und Ländern
wurden Systeme implementiert, die minutenaktuelle Berichte über Verkehrs-
und Straßenzustandsinformationen über Rundfunk übermitteln.
Diese Systeme senden Verkehrs- und Straßenzustandsinformationen auf
einer kontinuierlichen, periodischen oder häufig stattfindenden Basis.
Diese Rundfunkübertragungen
können
von Empfängern empfangen
werden, die an Bord von Fahrzeugen installiert sind, die diese Region
befahren. Die bordeigenen Empfänger
decodieren die Rundfunkmeldungen und machen die Informationen in
den Meldungen für
den Fahrzeugfahrer verfügbar.
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Diese
Verkehrsmeldungs-Rundfunksysteme weisen mehrere Vorteile gegenüber der
einfachen Ausstrahlung von Verkehrsmeldungen über Radiostationen auf. Zum
Beispiel kann mit diesen Verkehrsrundfunksystemen ein Fahrer die
Meldung schneller erhalten. Der Fahrer muss nicht warten, bis eine
Radiostation einen Verkehrsbericht ausstrahlt. Ein weiterer Vorteil
dieser Verkehrsrundfunksysteme ist, dass der Fahrer nicht auf die
Beschreibungen der Verkehrszustände
für Bereiche
hören muss,
die von seinem Aufenthaltsort weit entfernt sind. Ein weiterer Vorteil
der Verkehrsrundfunksysteme ist, dass genauere und möglicherweise
aktuellere Informationen bereitgestellt werden können.
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Bei
diesen Typen von Systemen entsprechen die Verkehrsinformationen,
die ausgestrahlt werden, einer oder mehreren im Voraus festgelegten Spezifikationen
bzw. Formaten. Diese Spezifikationen oder Formate werden von den
bordeigenen Empfängern
in den Fahrzeugen, die die Region befahren, verwendet, um die Verkehrsmeldungsnachrichten
zu decodieren.
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Ein
System für
die Ausstrahlung von Echtzeit-Verkehrs- und Straßenzuständen ist der Radiodatensystem-Verkehrsnachrichtenkanal ("RDS-TMC", Radio Data System – Traffic
Management Channel). Das RDS-TMC-System wird in einigen europäischen Ländern verwendet.
Das RDS-TMC-System ist in verschiedenen Veröffentlichungen beschrieben
worden, einschließlich "Radio Data System,
CENELEC END50067:1996, Specification of the Radio Data System". Das RDS-TMC-System überträgt mittels
Rundfunk Verkehrsnachrichten zu Fahrzeugen, wobei ein FM-Station-Datenkanal
verwendet wird. RDS-TMC-Nachrichten werden regelmäßig oder
in variierenden Intervallen ausgestrahlt, in Abhängigkeit von der Priorität der Ereignisse. Ähnliche
oder identische Systeme werden in anderen Ländern und Regionen verwendet oder
sind geplant.
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Zum
Zweck der Identifizierung von Orten von Verkehrsstörungen,
weisen die Verkehrs- und Straßenzustands-Rundfunksysteme,
die heute in Verwendung sind, sowie diejenigen, die für die Zukunft geplant
sind, den Orten in einem abgedeckten Bereich Codes zu. Zum Beispiel
werden im RDS-TMC-System den spezifischen Orten längs der Straßen in einem
abgedeckten geographischen Bereich Ortsbezugscodes zugewiesen. Die
Orte können
Kreuzungen, Verkehrsknotenpunkte oder Straßenabschnitte sein. Die Datennachrichten
werden anschließend
ausgestrahlt, wobei die Verkehrszustände, die sich auf diese Orte
beziehen, identifiziert werden. Im Allgemeinen beziehen sich diese
Orte auf stark befahrene Straßen,
wie z. B. Schnellstraßen und Hauptstraßen.
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Eine
weitere separate Technik, die entwickelt worden ist, um Fahrer zu
unterstützen,
ist das Fahrzeugnavigationssystem. Fahrzeugnavigationssysteme bieten
verschiedene Navigationsmerkmale für die Fahrer von Fahrzeugen,
sowie andere. Die Merkmale, die von einem Fahrzeugnavigationssystem
bereitgestellt werden, unterscheiden sich von denjenigen, die von
einem Verkehrsrundfunksystem bereitgestellt werden. Zum Beispiel
kann ein Navigationssystem eine spezifische Route für einen
Fahrer berechnen. Die für
den Fahrer berechnete Route kann an einem beliebigen Straßenort in
einem abgedeckten geographischen Bereich beginnen und ein Ziel aufweisen, das
sich an irgendeinem anderen Straßenort im abgedeckten geographischen
Bereich befindet. Das Fahrzeugnavigationssystem kann ferner dem
Fahrer eine Routenführung
anbieten. Die Routenführungsfunktion
kann auch für
die für
den Fahrer berechnete Route spezifisch sein. Die Routenführungsfunktion kann
Fahrmanöveranweisungen
hörbar
oder sichtbar für
den Fahrer bereitstellen, wenn er der Route folgt. Das Navigationssystem
kann ferner andere Merkmale bereitstellen, wie z. B. das Finden
eines oder mehrerer Ziele eines bestimmten Typs innerhalb eines gegebenen
Suchbereiches, wie z. B. alle italienischen Restaurants innerhalb
von zwei Meilen einer aktuellen Position des Fahrzeugs. Um diese
Art von Funktionen bereitzustellen, verwendet das Navigationssystem
eine detaillierte geographische Datenbank, die sich entweder im
Fahrzeug befindet oder über
eine Funkkommunikationsverbindung zugänglich ist.
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Sowohl
Verkehrsrundfunksysteme als auch Navigationssysteme können Fahrern
wertvolle Merkmale zur Verfügung
stellen. Es können
sogar zusätzliche
nützliche
Merkmale bereitgestellt werden, wenn die Daten in den Verkehrsrundfunkmeldungen
in Verbindung mit den Navigationssystemmerkmalen genutzt werden
können.
Es wäre
z. B. vorteilhaft, wenn die Daten in den Verkehrsnachrichten genutzt
werden könnten,
während
eine Route unter Verwendung der Routenberechnungsfunktion im Navigationssystem
berechnet wird. Ungünstigerweise
beziehen sich die Daten in den von den Verkehrsrundfunksystemen ausgestrahlten
Meldungen, wie z. B. beim RDS-TMC-System,
nicht auf die Daten, die vom Navigationssystem verwendet werden.
Zum Beispiel beziehen sich die Ortsnummern, die von den Ver kehrsrundfunksystem-Autoritäten zugewiesen
werden, nicht direkt auf irgendein physikalisches Merkmal, das von
den Datensätzen
in der geographischen Datenbank repräsentiert wird, welche von einem
Navigationssystem verwendet wird.
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Dementsprechend
besteht Bedarf an der Verwendung von Rundfunkverkehrsmeldungen in Verbindung
mit einem Navigationssystem, das eine geographische Datenbank nutzt.
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EP 0871010 A2 offenbart
ein Verfahren zum Betreiben eines Navigationsanwendungsprogramms mit
den Merkmalen, die im Oberbegriff des Anspruchs 1 ausgeführt sind.
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ÜBERBLICK ÜBER DIE
ERFINDUNG
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Die
Erfindung schafft ein Verfahren zum Betreiben eines Navigationsanwendungsprogramms, wie
in Anspruch 1 ausgeführt
ist, und eine geographische Datenbank, wie in Anspruch 13 ausgeführt ist.
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Ausführungsformen
der Erfindung erlauben einem Navigationssystem, das eine geographische Datenbank
nutzt, auch die Daten in Verkehrsnachrichtensendungen von einem
Verkehrsrundfunksystem zu verwenden. Ein Aspekt einer vorliegenden Ausführungsform
umfasst die Bildung, Speicherung und Verwendung von Ortsbezugsdatensätzen in
einer geographischen Datenbank, die von einem Navigationssystem
verwendet wird. Diese Ortsbezugsdatensätze identifizieren bestimmte
andere Arten von Datensätzen,
die physikalische geographische Merkmale repräsentieren, wie z. B. Datensätze, die
Straßensegmente
repräsentieren,
denen bestimmte Ortsbezugsnummern zugewiesen sind. Diese Ortsbezugsdatensätze können in
einer geographischen Datenbank enthalten sein, die im Fahrzeug installiert ist,
oder können
den Fahrzeugen über
drahtlose Kommunikationsverbindungen zur Verfügung gestellt werden.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Ausführungsform umfasst die Bildung,
Speicherung und Verwendung eines oder mehrerer Indizes, die die
von einem Verkehrsrundfunksystem verwendeten Ortsbezugsnummern auf Ortsbezugsdatensätze in einer von
einem Navigationssystem verwendeten geographischen Datenbank beziehen.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Bildung, Speicherung
und Verwendung von Ortsbezugsdatensätzen in Parzellen.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Bildung, Speicherung
und Verwendung von Daten, die für
jede Ortsbezugsnummer die unmittelbar vorangehende und die unmittelbar
folgende Ortsbezugsnummer angeben.
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Ein
weiterer Aspekt einer vorliegenden Ausführungsform umfasst die Programmierung
und deren Anwendungsverfahren, die eine geographische Datenbank
abfragen und diejenigen Datenelemente zurückgeben, die bestimmten identifizierten
Ortsbezugsnummern zugeordnet sind.
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Ein
weiterer Aspekt einer vorliegenden Ausführungsform ist die Fähigkeit,
mehrere unterschiedliche Typen von Verkehrsnachrichtensystemen unter Verwendung
einer geographischen Datenbank zu unterstützen.
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Ein
weiterer Aspekt einer vorliegenden Ausführungsform enthält eine
geographische Datenbank, die die Verwendung von Echtzeit-Verkehrsdaten
unterstützt,
die an eine Navigationsanwendung übermittelt werden, die die
geographische Datenbank nutzt, wobei die Mittel, mit denen die Echtzeit-Verkehrsdaten übermittelt
werden, Formen der drahtlosen Übermittlung,
wie z. B. Rundfunk und Direktübertragung,
sowie Formen einer drahtgebundenen Übermittlung, wie z. B. Telephon-
und Datenleitungen, umfassen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Diagramm, das Komponenten eines Verkehrsrundfunksystems in einer
geographischen Region zeigt.
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2 ist
ein Blockdiagramm, das Komponenten des Verkehrsrundfunksystems und
eines der Fahrzeuge mit einem bordeigenen Navigationssystem, wie
in 1 gezeigt, darstellt.
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3 ist
ein Diagramm, das Datenkomponenten darstellt, die in einer der in 2 gezeigten Verkehrsnachrichten
enthalten sind.
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4 zeigt
eine Karte, die eine geographische Region darstellt, die der in 1 gezeigten
Region entsprechen kann.
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5 ist
eine erweiterte Ansicht eines Abschnitts der Karte der 4.
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6 ist
ein Blockdiagramm, das eine Organisation anhand des Typs der geographischen
Datenbank in 2 zeigt.
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7 ist
ein Blockdiagramm, das eine Organisation anhand der Ebene des Routenberechnungstyps
der in 6 gezeigten geographischen Datenbank zeigt.
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8 ist
ein Blockdiagramm, das eine Organisation der in 2 gezeigten
geographischen Datenbank zeigt.
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9 ist
eine Darstellung eines Abschnitts einer Straße, entlang der die Kreuzungen
mit Ortsbezugsnummern versehen worden sind, die vom Verkehrsrundfunksystem
der 1 verwendet werden.
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10 ist
ein Diagramm der Komponenten eines Ortsbezugsschlüssels, der
gebildet worden ist, um Ortsbezugsnummern, wie in 9 gezeigt,
auf Daten zu beziehen, die in der in den 2 und 8 gezeigten
geographischen Datenbank enthalten sind.
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11 ist
ein Blockdiagramm, das die Komponenten darstellt, die den Ortsbezugsdatensatz
bilden.
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12 ist
ein Diagramm, das die Organisation der Daten in einer der Parzellen,
die die in 8 gezeigten Ortsbezugsdatensätze enthalten,
zeigt.
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13 ist
ein Blockdiagramm, das die Organisation der Indizes für die Ortsbezugsdatensätze zeigt.
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14 ist
ein Flussdiagramm, das die Schritte zeigt, die von der Programmierung
in einem Navigationssystem der 2 ausgeführt werden, welches
Verkehrsrundfunknachrichtendaten in Verbindung mit geographischen
Daten nutzt.
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15 ist
ein Flussdiagramm, das die Schritte zeigt, die in einem ersten Beispiel
ausgeführt werden,
das die in 14 gezeigten Programmierungsschritte
verwendet.
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16 ist
ein Flussdiagramm, das die Schritte zeigt, die in einem zweiten
Beispiel ausgeführt
werden, das die in 14 gezeigten Programmierungsschritte
verwendet.
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17 ist
ein Blockdiagramm, das eine alternative Ausführungsform zur Nutzung von
Verkehrsnachrichtendaten mit einem Navigationssystem zeigt.
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GENAUE BESCHREIBUNG DER
DERZEIT BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1. VERKEHRSRUNDFUNKSYSTEM
- ÜBERBLICK
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1 ist
ein Diagramm, das eine Region 10 zeigt. Die Region 10 kann
ein städtischer
Bereich sein, wie z. B. der städtische
Bereich von New York, der städtische
Bereich von Los Angeles oder irgendein anderer städtischer
Bereich. Alternativ kann die Region 10 ein Staat, eine
Provinz oder ein Land sein, wie z. B. Kalifornien, Illinois, Frankreich,
England oder Deutschland. Alternativ kann die geographische Region 10 eine
Kombination aus einem oder mehreren städtischen Bereichen, Staaten,
Ländern und
dergleichen sein. In der Region 10 befindet sich ein Straßennetz 12.
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Ein
Verkehrsrundfunksystem 20 befindet sich in der Region 10.
Das Verkehrsrundfunksystem 20 strahlt Daten 50 aus,
die sich auf die Verkehrs- und Straßenzustände in der Region 10 beziehen. Das
Verkehrsrundfunksystem 20 kann von einer Regierungsorganisation
betrieben werden, oder kann privat betrieben werden. In einer Ausführungsform entspricht
das Verkehrsrundfunksystem 20 dem RDS-Standard (RDS = Radiodatensystem),
obwohl alternative Systeme verwendet werden können.
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Auf
dem Straßennetz 12 in
der Region 10 fahren Fahrzeuge 11(A), 11(B), 11(C)... 11(n).
Die Fahrzeuge 11 können
Personenwagen oder Lastwagen umfassen. Einige oder alle Fahrzeuge 11 enthalten
eine geeignete Ausrüstung,
die ihnen ermöglicht, die
Verkehrs- und Straßenzustandsdaten
zu empfangen, die vom Verkehrsrundfunksystem 20 ausgestrahlt
werden.
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Die
Daten 50, die vom Verkehrsrundfunksystem 20 ausgestrahlt
werden, können
ferner in Systemen empfangen und verwendet werden, die nicht in Fahrzeugen
installiert sind (z. B. "Nicht-Fahrzeuge 80"). Diese Nicht-Fahrzeuge 80 können Arbeitsstationen,
Personalcomputer, persönliche
digitale Assistenten, Netzwerke, Funkrufempfänger, Fernsehgeräte, Radiogeräte, Telephone
und dergleichen umfassen. Das Nicht-Fahrzeug 80, das die
Daten 50 empfängt,
kann diese in der gleichen Weise wie die Fahrzeuge erhalten, z.
B. mittels Rundfunk. Alternativ können die Nicht-Fahrzeuge 80 die
Daten 50 über andere
Mittel empfangen, wie z. B. über
Telephonleitungen, über
das Internet, über
Kabel und dergleichen. Die Systeme in den Fahrzeugen 11 oder
in den Nicht-Fahrzeugen 80, die die Verkehrsdaten 50 empfangen,
können
verschiedene unterschiedliche Plattformen enthalten.
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2 zeigt
schematisch die Komponenten des Verkehrsinformations-Rundfunksystems 20 und eines
der Fahrzeuge 11 in 1. Das Verkehrsinformations-Rundfunksystem 20 sorgt
für die
Sammlung von Daten bezüglich
der Verkehrs- und Straßenzustände, die
Analyse und die Organisation dieser gesammelten Daten, die Formatierung
der analysierten Daten zu Verkehrsnachrichten, und die Übermittlung dieser
Verkehrsnachrichten zu den Fahrzeugen 11 in der Region 10 auf
einer regelmäßigen und
kontinuierlichen Basis.
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Das
Verkehrsrundfunksystem 20 verwendet verschiedene Mittel 22,
um Informationen über
Verkehrs- und Straßenzustände zu erhalten.
Diese Mittel 22 können
Sensoren umfassen, die in oder nahe den Straßen im Straßennetz 12 angeordnet
sind, luftgestützte
Sensoren, Sensoren in Fahrzeugen 11, Radar, sowie andere
Techniken.
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Das
Verkehrsrundfunksystem 20 enthält eine Ausrüstung und
eine Programmierung 20(1) zum Sammeln der Daten bezüglich der
Verkehrs- und Straßenzustände in der
Region 10 von den verschiedenen Sensoren 22. Diese
Ausrüstung
und die Programmierung 20(1) umfassen z. B. verschiedene Kommunikationsverbindungen
(einschließlich
drahtloser Verbindungen), Empfänger,
Datenspeichervorrichtungen, eine Programmierung, die die gesammelten
Daten sichert, eine Programmierung die die Datensammlungszeitpunkte
und die Orte protokolliert, und dergleichen. Das Verkehrsrundfunksystem 20 enthält eine
Ausrüstung
und eine Programmierung 20(2) zum Zusammenstellen, Organisieren,
Analysieren und Formatieren der gesammelten Verkehrs- und Straßenzustandsdaten.
Diese Programmierung und die Ausrüstung 20(2) umfassen
Speichervorrichtungen, eine Programmierung, die die gesammelten Daten
auf mögliche
Fehler statistisch analysiert, eine Programmierung, die die gesammelten
Daten organisiert, und eine Programmierung, die die Daten verwendet,
um Nachrichten in einen oder mehreren geeigneten vorgegebenen Formaten
zu erstellen. Das Verkehrsrundfunksystem 20 enthält ferner
eine geeignete Ausrüstung
und eine Programmierung 20(3) zum Ausstrahlen der Daten.
Die Ausrüstung
und die Programmierung 20(3) umfassen, Schnittstellen zu Sendern,
eine Programmierung, die formatierte Nachrichten in regelmäßigen Intervallen
zu den Sendern übermittelt,
und dergleichen. Das Verkehrsrundfunksystem 20 enthält ferner
eine Sendeausrüstung 20.
Diese Ausrüstung 20(4) kann
einen oder mehrere FM-Sender, die Antennen umfassen, oder andere drahtlose
Sender umfassen. Diese Ausrüstung 20(4) sorgt
für die
Ausstrahlung der formatierten Nachrichten als Verkehrs- und Straßenzustandsdaten 50 über die
gesamte Region 10. Die Rundfunkausrüstung 20(4) kann Teil
des Verkehrsrundfunksystems 20 sein, oder das Rundfunksystem 20 kann
alternativ die Rundfunkausrüstung
von anderen Typen von Systemen verwenden, wie z. B. von Mobiltelephon- oder
Funkrufsystemen, FM-Radiostationen
und dergleichen, um die Verkehrsnachrichten 50 an die Fahrzeuge 11 in
der Region auszustrahlen. (Für
die Zwecke dieser Offenbarung und der beigefügten Ansprüche soll die Ausstrahlung von
Verkehrsnachrichten mittels Rundfunk jegliche Form von Übermittlung, einschließlich direkter
drahtloser Übermittlung,
umfassen.)
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3 zeigt
die Datenkomponenten einer der Verkehrsnachrichten 50.
Die Verkehrsnachricht 50 kann verschiedene Arten von Informationen
enthalten. Eine nützliche
Art von Information, die die Verkehrsnachricht 50 enthalten
kann, bezieht sich auf Verkehrsstörungen. Wenn die Verkehrsnachricht 50 verwendet
wird, um Informationen über
Verkehrsstörungen
bereitzustellen, enthält
sie Datenkomponenten, die einen oder mehrere Orte längs einer
Straße identifizieren,
die verstopft ist, und angeben, wie schlimm die Störung ist
und wie weit sich die Störung erstreckt.
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In
der in 3 gezeigten Ausführungsform enthält die Verkehrsnachricht 50 die
folgenden Datenkomponenten: eine Ereignisbeschreibung 50(1), einen
Ort 50(2), eine Richtung 50(3), eine Ausdehnung 50(4),
eine Dauer 50(5) und eine Empfehlung 50(6). In
alternativen Ausführungsformen
kann die Verkehrsnachricht 50 ferner Komponenten enthalten, die
andere Informationen 50(n) bereitstellen.
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Die
Ereignisbeschreibungskomponente 50(1) enthält Daten,
die ein Verkehrsproblem 50(1)(1) beschreiben, zusammen
mit Daten, die eine Ernsthaftigkeit 50(1)(2) des Verkehrsproblems 50(1)(1) beschreiben.
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Die
Ortskomponente 50(2) enthält eine Referenznummer, die
den Ort des Verkehrsproblems 50(1)(1) angibt.
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Die
Richtungskomponente 50(3) enthält Daten, die die Richtung
des beeinträchtigten
Verkehrs angeben.
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Die
Ausdehnungskomponente 50(4) enthält Daten, die eine Länge einer
Verkehrsstörung
bezüglich
des Ortes 50(2) angeben. Die Ausdehnungskomponente 50(4) definiert
implizit einen weiteren (z. B. einen sekundären) Ort, den der Verkehrszustand
betrifft, ausgedrückt
durch die Anzahl der Ortsbezüge zwischen
diesen.
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Die
Hinweiskomponente 50(6) bietet eine Empfehlung für eine Änderung
der Route.
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Gemäß einer
Ausführungsform
entspricht die Verkehrsnachricht 50 dem Standardformat
für ALERT-C-Nachrichten,
die im RDS-TMC-System erstellt werden. Zum Beispiel ist im RDS-TMC-System der
Ortsabschnitt 50(2) der Nachricht 50 im RDS-TMC-Code 51 enthalten.
Der RDS-TMC-Code 51 enthält eine Ortsnummer 51(1),
eine Ortstabellennummer 51(2), einen Ländercode 51(3) und
eine Richtung 51(4). Die Ortsnummer 51(1) ist
eine eindeutige Nummer innerhalb einer Region, der eine Ortstabelle
(d. h. eine Datenbank von Nummern) zugeordnet ist. Die Ortstabellennummer 51(2) ist
eine eindeutige Nummer, die jeder separaten Ortstabelle zugewiesen
ist. Der Ländercode 51(3) ist
eine Nummer, die das Land identifiziert, in dem sich der durch die
Ortsnummer 51(1) bezeichnete Ort befindet. Die Richtung 51(4) berücksichtigt
Faktoren, wie z. B. eine Bidirektionalität, und die Tatsache, ob die
Segmente außerhalb
der Verbindung liegen. Der RDS-TMC-Code 51 wird in der
Nachricht 50 in einer Kette wie folgt veröffentlicht:
ABCCDEEEEE
wobei
- A:
- Richtung des Straßensegments
(= Richtung 51(4))
- B:
- Ländercode (= Ländercode 51(3))
- CC:
- Ortsdatenbanknummer
(= Ortstabellennummer 51(2))
- D:
- RDS-Richtung (+, –, P, N)
(= Richtung 51(4))
- EEEEE:
- Ortscode (= Ortsnummer 51(1))
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Die
Fahrzeuge 11 in der Region 10, die eine geeignete
Ausrüstung
eingebaut haben, können
diese Verkehrsnachrichten 50 empfangen. Diese Nachrichten 50 können dem
Fahrern oder den Fahrgästen,
in diesen Fahrzeugen 11 zur Verfügung gestellt werden.
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II. IN-FAHRZEUG-NAVIGATIONSSYSTEM
- ÜBERBLICK
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In 2 sind
die Komponenten eines der Fahrzeuge 11 der 1 gezeigt.
Wie oben erwähnt worden
ist, kann das Fahrzeug 11 ein Personenwagen oder ein Lastwagen
sein. Im Fahrzeug 11 ist ein Navigationssystem 110 installiert.
Das Navigationssystem 110 ist eine Kombination aus Hardware- und Software-Komponenten.
In einer Ausführungsform enthält das Navigationssystem 110 einen
Prozessor 112, ein Laufwerk 114, das mit dem Prozessor 112 verbunden
ist, und eine nichtflüchtige
Speichervorrichtung 116 zum Speichern eines Navigationsanwendungs-Softwareprogramms 118 und möglicher anderer
Informationen. Der Prozessor 112 kann irgendeinem Typ entsprechen,
der in Navigationssystemen verwendet wird, wie z. B. 32-Bit-Prozessoren, die
einen flachen Adressraum verwenden, wie z. B. ein Hitachi SH1, ein
Intel 80386, ein Intel 960, ein Motorola 68020 (oder andere Prozessoren
mit ähnlichem
oder größerem Adressraum).
Andere Prozessortypen als diese, sowie Prozessoren, die in Zukunft entwickelt
werden können,
können
ebenfalls geeignet sein.
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Das
Navigationssystem 110 kann ferner ein Positionsbestimmungssystem 124 enthalten.
Das Positionsbestimmungssystem 124 kann die GPS-Typ-Technik, ein Koppelnavigationstyp-System oder
eine Kombination von diesen oder andere Systeme nutzen, die alle
im Stand der Technik bekannt sind. Das Positionsbestimmungssystem 124 kann geeignete
Sensorvorrichtungen 123 enthalten, die die Fahrstreckengeschwindigkeit,
die Richtung des Fahrzeugs und dergleichen messen. Das Positionsbestimmungssystem 124 kann
ferner eine geeignete Technik enthalten, um ein GPS-Signal zu erlangen,
in ähnlicher
Weise wie im Stand der Technik bekannt ist. Das Positionsbestimmungssystem 124 gibt
ein Signal an den Prozessor 112 aus. Das Signal vom Positionsbestimmungssystem 124 kann
von der Navigationsanwendungssoftware 118 verwendet werden,
die auf dem Prozessor 112 läuft, um den Ort, die Richtung,
die Geschwindigkeit und dergleichen des Fahrzeugs 11 zu
bestimmen.
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Das
Fahrzeug 11 enthält
einen Verkehrsnachrichtenempfänger 125.
Der Empfänger 125 kann
ein FM-Empfänger
sein, der auf eine geeignete Frequenz abgestimmt ist, auf der das
Verkehrsrundfunksystem 20 gewöhnlich die Verkehrsnachrichten 50 ausstrahlt.
Der Empfänger 125 empfängt die
Verkehrnachrichten 50 vom Verkehrsrundfunksystem 20.
(Bei einer Alternative, bei der die Verkehrsnachrichten mittels
einer direkten drahtlosen Übermittlung gesendet
werden, wie z. B. über
Mobiltelephonfunkübermittlung,
kann der Empfänger 125 im
Fahrzeug 11 ähnlich
oder identisch mit einem Mobiltelephon sein.) Der Empfänger 125 liefert
eine Ausgabe an den Prozessor 112, so dass eine geeignete
Programmierung im Navigationssystem 110 die vom Verkehrsrundfunksystem 20 ausgestrahlten
Daten nutzen kann, wenn Navigationsfunktionen ausgeführt werden,
wie im Folgenden genauer beschrieben wird.
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Das
Navigationssystem 110 enthält ferner eine Benutzerschnittstelle 131.
Die Benutzerschnittstelle 131 enthält eine geeignete Ausrüstung, die dem
Endbenutzer (z. B. dem Fahrer oder den Fahrgästen) erlaubt, Informationen
in das Navigationssystem einzugeben. Diese Eingabeinformationen können eine
Anfrage zur Verwendung der Navigationsmerkmale des Navigationssystems
enthalten. Zum Beispiel kann die Eingabeinformation eine Anfrage
nach einer Route zu einem gewünschten
Ziel enthalten. Die Eingabeinformationen können ferner Anfragen für andere
Arten von Informationen enthalten. Diese Benutzerschnittstellenausrüstung, die
verwendet wird, um Informationen in das Navigationssystem 110 einzugeben,
kann ein Tastenfeld, eine Tastatur, ein Mikrofon und dergleichen,
sowie eine geeignete Software, wie z. B. ein Spracherkennungsprogramm,
enthalten. Die Benutzerschnittstelle 131 enthält ferner
eine geeignete Ausrüstung,
die Informationen zum Endbenutzer zurückliefert. Diese Ausrüstung kann
eine Anzeigevorrichtung 127, Lautsprecher 129 oder
andere Mittel enthalten.
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Das
Navigationssystem 110 verwendet eine Kartendatenbank 140,
die auf einem Speichermedium 132 gespeichert ist. Das Speichermedium 132 ist im
Laufwerk 114 installiert, so dass die Kartendatenbank 140 vom
Navigationssystem gelesen und verwendet werden kann. Das Speichermedium 132 kann
entnehmbar und austauschbar sein, so dass das Speichermedium mit
einer geeigneten Kartendatenbank für die geographische Region,
in der das Fahrzeug fährt,
verwendet werden kann. Außerdem kann
das Speichermedium 132 austauschbar sein, so dass die Kartendatenbank 140 auf
demselben leicht aktualisiert werden kann. In einer Ausführungsform
können
die geographischen Daten 140 eine geographische Datenbank
sein, die von Navigation Technologies of Sunnyvale, Kalifornien,
herausgegeben wird.
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In
einer Ausführungsform
ist das Speichermedium 132 eine CD-ROM-Platte. In einer
alternativen Ausführungsform
kann das Speichermedium 132 eine PCMCIA-Karte sein, wobei
in diesem Fall das Laufwerk 114 durch einen PCMCIA-Schlitz
ersetzt würde.
Verschiedene andere Speichermedien können verwendet werden, einschließlich fester
oder harter Platten, DVD-Platten
oder andere derzeit verfügbare
Speichermedien, sowie Speichermedien, die in Zukunft entwickelt
werden können.
Das Speichermedium 132 und die geographische Datenbank 140 müssen sich
nicht physikalisch am Ort des Navigationssystems befinden. In alternativen
Ausführungsformen
kann das Speichermedium 132, auf dem einige oder alle geographischen
Daten 140 gespeichert sind, entfernt vom Rest des Navigationssystems
angeordnet sein, wobei Teile der geographischen Daten bei Bedarf über eine
Kommunikationsverbindung zur Verfügung gestellt werden.
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In
einem beispielhaften Typ von System wird das Navigationsanwendungs-Softwareprogramm 118 vom
nichtflüchtigen
Speicher 116 in einen dem Prozessor 112 zugeordneten
RAM 120 geladen, um das Navigationssystem zu betreiben.
Der Prozessor 112 empfängt
ferner Eingaben von der Benutzerschnittstelle 131. Die
Eingabe kann eine Anforderung für
Navigationsinformationen enthalten. Das Navigationssystem 110 verwendet
die Kartendatenbank 140, die auf dem Speichermedium 132 gespeichert ist,
möglicherweise
in Verbindung mit den Ausgaben vom Positionsbestimmungssystem 124 und
vom Empfänger 125,
um verschiedene Navigationsmerkmale und Funktionen zur Verfügung zu
stellen. Das Navigationsanwendungs-Softwareprogramm 118 kann separate
Anwendungen (oder Unterprogramme) enthalten, die diese verschiedenen
Navigationsmerkmale und Funktionen zur Verfügung stellen. Diese Funktionen
und Merkmale können
eine Routenberechnung 141 (bei der eine Route zu einem
vom Endbenutzer angegebenen Ziel bestimmt wird), eine Routenführung 142 (bei
der genaue Richtungen zum Erreichen eines gewünschten Ziels bereitgestellt werden),
eine Kartenanzeige 143 und eine Fahrzeugpositionsbestimmung 144 (z.
B. Kartenabgleich) umfassen. Ferner ist in der Programmierung 118 des Navigationssystems
eine Ortsbezugsprogrammierung 145 enthalten, die später genauer
erläutert
wird. Andere Funktionen und Programmierungen 146 können zusätzlich zu
diesen im Navigationssystem 110 enthalten sein. Das Navigationsanwendungsprogramm 118 kann
in einer geeigneten Computerprogrammiersprache, wie z. B. C, geschrieben
sein, obwohl andere Programmiersprachen, wie z. B. C++ oder Java,
ebenfalls geeignet sind.
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Alle
obenbeschriebenen Komponenten können
herkömmlich
sein (oder anders als gewöhnlich), wobei
die Herstellung und Verwendung dieser Komponenten für Fachleute
bekannt sind.
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III. DIE GEOGRAPHISCHE
KARTENDATENBANK
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A. Überblick
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In
einer vorliegenden Ausführungsform
können
die Geschwindigkeit und/oder die Funktionalität des Navigationssystems durch
eine Kombination gesteigert werden, die Verbesserungen des Speicherns,
der Anordnung und/oder der Strukturierung der geographischen Datenbank
enthält,
die vom System verwendet wird, um die Verwendung der Daten durch
bestimmte Funktionen im Navigationsanwendungsprogramm im System,
die die Daten verwenden, zu erleichtern. Auf der Grundlage der Art
und Weise, wie die geographischen Daten gespeichert, angeordnet
und/oder strukturiert sind, können
Funktionen im Navigationsanwendungsprogramm, die auf die Daten zugreifen
und diese verwenden, Routinen implementieren, die die in die geographischen
Daten eingebrachten Verbesserungen nutzen. Diese Kombination kann
zu einer insgesamt verbesserten Leistungsfähig des Navigationssystems
führen.
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Die
Kartendatenbank 140 enthält Informationen über das
Straßennetz
in der geographischen Region. In einer Ausführungsform enthält die Kartendatenbank 140 Knotendaten
und Segmentdaten. Diese Daten repräsentieren Komponenten des physikalischen
Straßennetzes.
Knotendaten repräsentieren physikalische
Orte in der geographischen Region (z. B. Straßenkreuzungen und andere Positionen),
während
Segmentdaten Abschnitte von Straßen zwischen den durch die
Knoten repräsentierten
physikalischen Orten repräsentieren.
Jedes Straßensegment in
der geographischen Region wird durch eine Straßensegmentdateninstanz (d.
h. einen Datensatz) in der Kartendatenbank 140 repräsentiert.
Jeder Straßensegmentdatensatz in der Kartendatenbank ist zwei
Knoten zugeordnet, die die Koordinatenpunkte an jedem Ende des durch
den Straßensegmentdatensatz
repräsentierten
Straßensegments
repräsentieren.
Die in den Knoten- und Segmentdateninstanzen enthaltenen Informationen
werden mit Bezug auf die 4 und 5 erläutert. (Die
Ausdrücke "Knoten" und "Segmente" repräsentieren
nur eine Terminologie für
die Beschreibung dieser physikalischen geographischen Merkmale,
wobei eine andere Terminologie für
diese Merkmale im Umfang dieses Konzepts enthalten sein soll.)
-
4 zeigt
eine Karte 210, die eine geographische Region 212 zeigt.
Die geographische Region 212 in 4 kann der
geographischen Region 10 in den 1 und 2 entsprechen,
oder die geographische Region 212 kann andere Grenzen aufweisen.
In einer vorliegenden Ausführungsform
ist die Region 10 (in 1), für die das
Verkehrsrundfunksystem 20 einen Verkehrszustandsdienst
bereitstellt, innerhalb der Region 212 (in 4)
enthalten, die durch die geographischen Datenbank 140 repräsentiert
wird.
-
In 4 sind
mehrere Orte 214 in der geographischen Region 212 angeordnet
gezeigt. Jeder der Orte 214 repräsentiert einen Platz oder Punkt
im geographischen Gebiet 212, wo ein Merkmal angeordnet
ist, über
das Informationen in einer geographischen Datenbank enthalten sein
sollen. Jeder dieser Orte 214 weist einen eindeutigen physikalischen
Ort (Breitengrad, Längengrad
und optional eine absolute oder relative Höhe) auf, wobei jeder der Orte 214 eindeutig
durch seine zweidimensionalen (oder dreidimensionalen) geographischen
Koordinaten (d. h. Breitengrad, Längengrad und optional Höhe) identifiziert
werden kann. Ein Ort 214 kann einer Kreuzung entsprechen,
an der sich zwei oder mehr Straßen treffen,
einem Punkt längs
eines Straßensegments, an
dem sich die Richtung der Straße ändert, einem Punkt
längs eines
Straßensegments,
an dem sich die Geschwindigkeitsbegrenzung ändert, einem Punkt, an dem
die Straße
endet, und dergleichen. Der Ort 214 kann einer Position
eines interessanten Punktes entsprechen, wie z. B. einem Hotel oder
einem Bürgerzentrum,
einer Grenze eines natürlichen Merkmals,
wie z. B. eines Sees, oder einer Position längs einer Eisenbahnstrecke
oder einer Fähre.
Jeder der Orte 214 kann irgendeinem Element entsprechen,
das physikalisch im geographischen Gebiet 212 angeordnet
ist.
-
5 zeigt
eine erweiterte Ansicht eines Abschnitts 216 der Karte 210.
Der Abschnitt 216 in 5 zeigt
einen Teil des Straßennetzes 220 in
der geographischen Region 212. Dieses Straßennetz 220 kann
einem Straßennetz 12 in
den 1 und 2 entsprechen, oder die Straßennetze 220 und 12 können alternativ
verschieden sein. In einer vorliegenden Ausführungsform ist das Straßennetz 12, über welches
das Verkehrsrundfunksystem 20 Verkehrszustandsdaten bereitstellt,
innerhalb des Straßennetzes 220 enthalten,
das von der geographischen Datenbank 140 repräsentiert
wird. Das Straßennetz 220 enthält unter
anderem Straßen
und Kreuzungen, die sich in der geographischen Region 212 befinden.
Wie in 5 gezeigt ist, besteht im dargestellten Abschnitt 216 der
Karte 210 jede Straße
in der geographischen Region 212 aus einem oder mehreren
Segmenten 222(1), 222(2)... 222(n). In
einer Ausführungsform
repräsentiert
ein Straßensegment
einen Abschnitt der Straße.
In 5 ist jedes Straßensegment 222 so
gezeigt, dass ihm zwei Knoten 223 zugeordnet sind: Ein
Knoten repräsentiert
den Punkt am einen Ende des Straßensegments, während der
andere Knoten den Punkt am andere Ende des Straßensegments repräsentiert. Der
Knoten an jedem Ende eines Straßensegments kann
einem Ort entsprechen, an dem die Straße eine weitere Straße trifft,
z. B. an einer Kreuzung, oder wo die Straße endet.
-
Bei
einem Typ von geographischer Datenbank ist wenigstens ein Datenbankeintrag
(auch als "Instanz" oder "Datensatz" bezeichnet) für jedes
in einer geographischen Region repräsentiertes Straßensegment
vorhanden. Diesem Straßensegmentdatensatz
können
Informationen (wie z. B. "Attribute", "Felder" und dergleichen)
zugewiesen sein, die eine Identifikation der dem Straßensegment
zugeordneten Knoten und/oder der geographischen Positionen (z. B.
Breiten- und Längenkoordinaten)
der zwei Knoten erlauben. Außerdem
können
dem Straßensegmentdatensatz
Informationen (z. B. mehr "Attribute", "Felder" und dergleichen)
zugeordnet sein, die die Fahrgeschwindigkeit auf dem Abschnitt der
Straße, der
durch den Straßensegmentdatensatz
repräsentiert
wird, die zulässige
Fahrtrichtung auf dem durch den Straßensegmentdatensatz repräsentierten
Straßenabschnitt,
die möglicherweise
vorhandenen Abbiegebeschränkungen,
die an jedem der Knoten existieren, die den Kreuzungen an den Enden
des durch den Straßensegmentdatensatz
repräsentierten Straßenabschnitts
entsprechen, die Straßenadressbereiche
des durch den Straßensegmentdatensatz repräsentierten
Straßenabschnitts,
den Namen der Straße
und dergleichen spezifizieren. Jede Segmentdateninstanz, die ein
nicht geradliniges Straßensegment
repräsentiert,
kann ein oder mehrere Formpunktdatenattribute enthalten, die die
nicht geradlinige Form des Straßensegments
definieren. Die verschiedenen Attribute, die einem Straßensegment
zugeordnet sind, können
in einem einzelnen Straßensegmentdatensatz
enthalten sein, oder sind vorzugsweise in mehr als einem Typ von
Straßensegmentdatensatz
enthalten, welche untereinander quervernetzt sind.
-
In
einer geographischen Datenbank, die die Region 212 repräsentiert,
kann ferner ein Datenbankeintrag (Instanz oder Datensatz) für jeden
Knoten in der geographischen Region vorhanden sein. Dem Knotendatensatz
können
Informationen (wie z. B. "Attribute", "Felder" und dergleichen)
zugeordnet sein, die eine Identifikation der Straßensegmente,
die mit diesem verbunden sind, und/oder seiner geographischen Position
(z. B. seiner Breiten- und Längenkoordinaten)
erlauben.
-
B. Separate Teilmengen
geographischer Daten
-
In 6 ist
ein Diagramm gezeigt, das die Organisation der geographischen Datenbank 140 anhand
des Datentyps zeigt. Eine Möglichkeit,
wie der Zugriff auf geographische Daten verbessert werden kann,
um verschiedene Navigationsfunktionen durchzuführen, besteht darin, separate
Sammlungen oder Teilmengen der geographischen Daten 140 für die Verwendung
durch jede der separaten Funktionen (z. B. 141–146)
im Navigationsanwendungsprogramm 118 bereitzustellen. Jede
dieser separaten Teilmengen ist speziell für die Verwendung durch eine
der Funktionen zugeschnitten. Zum Beispiel erfordert die Routenberechnungsfunktion 141 (in 2)
normalerweise nur einen Teil der gesamten Informationen in der geographischen
Datenbank, die dem Segment einer Straße zugeordnet sind. Wenn die
Routenberechnungsfunktion 141 läuft, kann sie Informationen
anfordern, wie z. B. die Geschwindigkeit längs eines Straßensegments,
Abbiegebeschränkungen,
von einem Straßensegment
zu einem weiteren und dergleichen. Die Routenberechnungsfunktion 141 benötigt jedoch
nicht unbedingt den Namen der Straße, um eine Route zu berechnen.
In ähnlicher
Weise sind dann, wenn die Kartenanzeigefunktion 143 verwendet
wird, einige der einem Straßensegment
zugeordneten Informationen, wie z. B. die Geschwindigkeitsbeschränkungen
oder Abbiegebeschränkungen,
nicht erforderlich. Wenn statt dessen die Kartenanzeigefunktion 143 läuft, verwendet sie
nur einen Teil der dem Straßensegment
zugeordneten Informationen, wie z. B. die Formen und die Orte der
Straßen,
und möglicherweise
die Namen der Straßen.
Wenn ferner die Routenführungsfunktion 142 läuft, sind
einige der Informationen, die einem Segment einer Straße zugeordnet
sind, wie z. B. die Geschwindig keits- und Abbiegebeschränkungen, nicht
erforderlich. Wenn die Routenführungsfunktion 142 läuft, verwendet
sie statt dessen Informationen, die den Namen der vom Straßensegment
repräsentierten
Straße,
den Adressbereich längs
des Straßensegments
und irgendwelche Zeichen längs
des Straßensegments
und dergleichen enthalten. Obwohl eine bestimmte Überlappung
bezüglich
der Informationstypen, die von den verschiedenen Navigationsfunktionen
verwendet werden, vorhanden sein kann, werden einige der Daten,
die von irgendeiner dieser Navigationsfunktionen verwendet werden,
von den weiteren Funktionen nicht verwendet. Wenn alle Informationen,
die sich auf jedes Straßensegment beziehen,
als ein einzelner Dateneintrag in einer einzigen Datenbank zugeordnet
sind, wird jeder Dateninstanzsatz relativ groß. Immer wenn irgendeine der Navigationsfunktionen
auf einen Instanzdatensatz zugreift, muss sie daher eine beträchtliche
Informationsmenge in den Speicher einlesen, von der ein großer Teil
von der Navigationsfunktion nicht benötigt wird. Wenn außerdem die
Dateninstanz von einer Platte eingelesen wird, können relativ wenige Dateninstanzen
gleichzeitig eingelesen werden, da jede Dateninstanz relativ groß ist.
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Um
die Informationen in der geographischen Datenbank in einem effizienteren
Format für
die Verwendung durch alle Navigationsfunktionen bereitzustellen,
sind separate Teilmengen der gesamten geographischen Datenbank für eine gegebene
geographische Region für
jeden der verschiedenen Typen von Navigationsfunktionen vorgesehen,
um sie dem Navigationsanwendungsprogramm 118 bereitzustellen.
-
6 zeigt
die geographische Datenbank 140, die separate Routenberechnungsdaten 236, kartographische
Daten 237 (für
die Kartenanzeige), Manöverdaten 238 (für die Routenführung),
Interessenpunktdaten 239 (für die Identifizierung spezifischer
interessanter Punkte, wie z. B. Hotels, Restaurants, Museen, Stadien,
Flughäfen
und dergleichen) und Verbindungsdaten 240 (für die Identifizierung
benannter Kreuzungen) umfasst. Zusätzlich zu diesen Datentypen
kann die geographische Datenbank 140 Navigationsmerkmalsdaten 241 enthalten.
Diese Datenteilmenge enthält
die Namen der navigierbaren Merkmale (wie z. B. Straßen). Die
geographische Datenbank kann ferner Datenteilmengen für Postleitzahlen 243 und
Plätze 244 enthalten
(z. B. Städte, Staaten
und Länder).
In einer vorliegende Ausführungsform
enthält
die geographische Datenbank 140 eine separate Teilmenge
von Daten für
Ortsbezüge 245,
wie später
erläutert
wird. Eine geographische Datenbank kann mit weniger oder mehr Teilmengen als
diesen definiert sein, wobei andere Typen von Daten 246 definiert
und enthalten sein können.
-
Jede
Teilmenge von Daten enthält
nur die Daten, die von einer bestimmten Navigationsfunktion verwendet
werden müssen.
Es gibt eine gewisse Überlappung
der Daten zwischen diesen jeweiligen Teilmengen, mit dem Ergebnis,
dass bestimmte Teile der Informationen in mehr als einer Teilmenge
enthalten sein können.
Zum Beispiel können
sowohl die Straßensegmentdateninstanz
in der Routenberechnungsdatenteilmenge 236 als auch die
Straßensegmentdateninstanz
in der kartographischen Datenteilmenge 237 Attribute enthalten,
die die an den Enden der Segmente befindlichen Knoten identifizieren.
Obwohl diese Duplikation zu einem größeren Gesamtdatenspeicherbedarf
führen
kann, profitiert jede der Navigationsfunktionen von der resultierenden
Effizienz der Handhabung kleinerer Datenmengen.
-
Die
Bereitstellung separater Teilmengen geographischer Daten für jede der
Navigationsfunktionen berücksichtigt
ferner, dass die Verwendung jeder dieser Navigationsfunktionen sich
auf andere Navigationsfunktionen in erwarteter Weise bezieht. Zum Beispiel
kann ein Endbenutzer zuerst wünschen, eine
vorgegebene Position zu sehen, gibt anschließend ein Ziel ein, empfängt anschließend Anweisungen;
wie er in Richtung zu dem Ziel starten soll, und beobachtet anschließend eine
Karte, die die Anfangsposition der Route zeigt, empfängt anschließend weitere
Anweisungen, lässt
anschließend
eine Karte des nächsten
Abschnitts der Route anzeigen, und dergleichen. Auf Grund dieses
Typs der erwarteten Nutzung bietet die Unterteilung der Daten in
Teilmengen eine effiziente Nutzung der Daten, wenn jede separate
Funktion verwendet wird.
-
Obwohl
die Unterteilung der geographischen Daten in Teilmengen für eine effiziente
Nutzung der Daten durch jede der verschiedenen Navigationsfunktionen
sorgt, wird es notwendig, dafür
zu sorgen, dass die verschiedenen Navigationsfunktionen, die diese
verschiedenen Teilmengen der Datenbank verwenden, zusammenarbeiten.
Im obenerwähnten
Beispiel kann z. B., nachdem ein Endbenutzer eine berechnete Route
erhalten hat, gewünscht
sein, eine Karte auf einer Computeranzeige mit der hervorgehobenen
berechneten Route anzuzeigen. Um dies zu bewerkstelligen, wird zuerst
auf die Routenberechnungsteilmenge 236 der geographischen
Daten zugegriffen, um die Routenberechnungs-Straßensegmentdateninstanzen für die optimale
Route zu erhalten, woraufhin auf die kartographische Teilmenge 37 der
geographischen Datenbank zugegriffen wird, um die kartographischen
Straßensegmentdateninstanzen
zu erhalten, die den Routendateninstanzen entsprechen. Um zu erlauben,
dass diese Datenteilmengen zusammenarbeiten, können Indizes enthalten sein,
die Querreferenzen (X-Referenzen), Suchbäume oder andere Datenauffindungstechniken
bereitstellen. Die Indizes können
innerhalb irgendwelcher Teilmengen von Daten oder außerhalb
irgendwelcher Teilmengen angeordnet sein. In 6 sind externe Indizes 247 gezeigt.
Das Speichern der Indizes außerhalb
der Daten, die indiziert werden, hat den Vorteil, dass der Index
geladen und verwendet werden kann, um zu bestimmen, welche Daten
unter den verschiedenen Teilmengen von Daten als Nächstes geladen
werden müssen.
-
C. Schichtung der geographischen
Daten
-
Eine
weitere Möglichkeit,
wie die geographischen Daten organisiert werden können, um
deren Verwendung zu verbessern, besteht darin, die Daten in Schichten
bereitzustellen. Einige der Navigationsfunktionen (z. B. die Kartenanzeigefunktion 143 und die
Routenberechnungsfunktion 141 in
-
2)
können
Daten auf unterschiedlichen Genauigkeitsebenen nutzen. Wenn z. B.
die Kartenanzeigefunktion 143 verwendet wird, ist es manchmal
wünschenswert,
ein Schwenken oder Zoomen bereitzustellen. Das Zoomen kann effizienter
bewerkstelligt werden, wenn die Daten in Schichten organisiert sind,
wobei die unteren Schichten eine größere Genauigkeit und die höheren Schichten
eine geringere Genauigkeit aufweisen. Wenn die Routenberechnungsfunktion 141 verwendet
wird, ist ebenfalls vorteilhaft, Daten in den unterschiedlichen
Genauigkeitsgraden zu verwenden. Wenn z. B. eine Route zwischen
zwei Orten berechnet wird, wäre
es ineffizient, alle möglichen
Straßensegmente
zu untersuchen, die von jeder Kreuzung entlang der Route abzweigen,
einschließlich
sekundärer
Straßen
und Wege. Stattdessen wird im Allgemeinen bevorzugt, sobald eine
Route sich "auf' einer Haupt straße oder
einer Schnellstraße
befindet, auf den Hauptstraßen oder
Schnellstraßen
zu bleiben, bis es notwendig ist, auf sekundäre Straßen zu verzweigen, wenn das
Ziel erreicht wird. Wenn die Routenberechnungsdaten geschichtet
sind, können
höhere
Schichten, die sekundäre
Straßen
weglassen, verwendet werden, falls möglich, um die möglichen
Straßensegmente
zu minimieren, die bei der Berechnung der Route zu untersuchen sind.
Innerhalb einiger Teilmengen der Datentypen sind daher die geographischen
Daten in separaten Sammlungen oder Gruppen vorgesehen, die den separaten
Schichten entsprechen.
-
Um
eine Schichtung zu implementieren, identifiziert jeder Straßensegmentdatensatz
in der Kartendatenbank 140 ferner den Rang des entsprechenden
Abschnitts der Straße,
den er repräsentiert. Ein
Rang des Straßensegments
kann seiner funktionalen Klasse entsprechen. Straßensegmente
mit einem Rang "4" können ein
hohes Aufnahmevermögen und
kontrollierte Zugangsstraßen
aufweisen, wie z. B. Schnellstraßen und Autobahnen. Straßensegmente
mit einem Rang "3" können Straßen mit
hoher Aufnahmefähigkeit
mit wenigen Geschwindigkeitsänderungen
sein, sind jedoch nicht unbedingt Straßen mit kontrolliertem Zugang.
Die Straßen
mit niedrigerem Rang weisen entsprechend geringere Aufnahmefähigkeiten
auf und weisen im Allgemeinen häufigere Geschwindigkeitsänderungen
oder langsamere Geschwindigkeiten auf. Straßen mit einem Rang "0" können
das niedrigste Verkehrsaufkommen bewältigen. Zum Beispiel können diese
Straßen
mit dem niedrigsten Rang Nebenstraßen, Verbindungswege und dergleichen
umfassen.
-
Der
Rang eines Straßensegmentdatensatzes
spezifiziert ferner die höchste
Datenschicht, in der eine Straßensegmentinstanz
enthalten ist. Wie z. B. in 7 gezeigt
ist, können
die Routenberechnungstypdaten 236 fünf separate Schichten von Daten
R0, R1, R2, R3 und R4 enthalten, die jeweils eine separate Sammlung
von Routenberechnungsdaten mit unterschiedlichem Genauigkeitsgrad
umfassen, die von der Routenberechnungsfunktion verwendet werden
können.
Im Routenberechnungsdatentyp der geographischen Datenbank enthält die Schicht
0 ("R0") die Straßensegmentdateninstanzen
(und einige oder alle ihrer entsprechenden Routenberechnungsdatenattribute)
mit einem Rang "0" oder höher. Somit
enthält
die Schicht 0 Straßensegmentdateninstanzen,
die allen Abschnitten aller Straßen in der geographischen Region
entsprechen. Die Schicht eins der Routenberechnungsdaten 236 umfasst
eine separate Teilmenge (oder Sammlung) der Routenberechnungsdaten
und enthält
nur die Routenberechnungssegmentdateninstanzen (und einige oder
alle ihre entsprechenden Routenberechnungsdatenattribute), die einen
Rang "1" oder höher aufweisen. Schicht
zwei der Routenberechnungsdaten umfasst eine separate Teilmenge
der Routenberechnungsdaten und enthält nur die Routenberechnungssegmentdateninstanzen
(und einige oder alle ihrer entsprechenden Navigationsdatenattribute)
mit einem Rang der Ebene 2 oder höher, und so weiter. Eine höchste Ebene
(Ebene n) enthält
nur Datensätze
mit einem Rang n. In einer vorliegenden Ausführungsform ist n gleich 4,
obwohl in anderen Ausführungsformen
n irgendeine Zahl größer als
0 sein kann. Jede höhere Schicht
enthält
weniger Datensätze,
jedoch repräsentieren
diese Datensätze
Straßen,
auf denen das Reisen im Allgemeinen schneller ist.
-
In ähnlicher
Weise können
die anderen Datentypen, wie z. B. der kartographische Teilmengentyp 237,
separate Sammlungen von Daten enthalten, jeweils mit unterschiedlichem
Genauigkeitsgrad, die von der Kartenanzeigefunktion verwendet werden. Unter
Verwendung dieser verschiedenen Schichten kartographischer Daten
kann die Kartenanzeigefunktion ein schnelles Schwenken und Zoomen
zur Verfügung
stellen.
-
Obwohl
die Organisation einiger der Daten in Schichten zu einer Duplizierung
von Daten führt, überwiegt
die gesteigerte Effizienz, die durch die Schichtung bereitgestellt
wird, irgendwelche Nachteile. Wie bei der Verwendung separater Typen
von Daten, die oben erwähnt
worden ist, entsteht die Notwendigkeit, zu erlauben, dass diese
Schichten zusammenarbeiten. Es können
Indizes 249 für
diesen Zweck vorgesehen sein. In 7 sind interne
Indizes gezeigt. Interne Indizes 249 sind unter den verschiedenen
Datentypen enthalten.
-
D. Parzellierung der geographischen
Daten
-
8 ist
ein Diagramm, das die Organisation der geographischen Datenbank 140 zeigt,
die sich auf dem Datenspeichermedium 132 befindet. Die
geographische Datenbank 140 auf dem Medium 132 enthält Kopf-
und Globaldaten 321 sowie geographische Daten 310.
Die Kopf- und Globaldaten 321 enthalten Informationen bezüglich der
gesamten geographischen Datenbank 140, wie z. B. eine Identifikation
der Region (z. B. 212 in 4), die
durch die Datenbank repräsentiert
wird, das Freigabedatum der Datenbank, welche Arten von Datenkompression verwendet
werden, falls überhaupt,
und dergleichen. Die geographischen Daten 310 enthalten
die Daten bezüglich
der geographischen Merkmale. Genauer enthalten die geographischen
Daten 310 alle Daten, die verschiedenen Typen von geographischen
Daten entsprechen, die in 6 dargestellt
sind, wie z. B. die Routenberechnungsdaten 236, die kartographischen
Daten 237, die Manöverdaten 238 und
dergleichen. Die geographische Datenbank 310 enthält ferner
Indizes, wie z. B. die in 6 gezeigten
Indizes 247 und die in 7 gezeigten
Indizes 249.
-
Innerhalb
der geographischen Datenbank 140 sind die geographischen
Daten 310 anhand des Typs (in 6 gezeigt)
und anhand der Schicht (wie in 7 gezeigt),
für diejenigen
Typen, die Schichten aufweisen, organisiert. Innerhalb jedes Typs
und jeder Schicht umfassen die Daten mehrere Dateninstanzen oder
Datensätze.
Innerhalb jedes Typs und jeder Schicht sind diese Dateninstanzen
in mehrere Parzellen 320 gruppiert. Jede Parzelle enthält einen Abschnitt
der mehreren Dateninstanzen, die für den Typ oder jede Schicht
geographische Daten 310 umfassen. In einer Ausführungsform
entspricht die Größe jeder
Parzelle einer regulären
Datengröße, wie
z. B.
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16
Kilobytes, 8 Kilobytes und dergleichen. Diese Organisation der Datensätze in Parzellen
erleichtert die Speicherung und Wiedergewinnung der geographischen
Daten. In einer Ausführungsform sind
alle Daten, die den verschiedenen Typen geographischer Daten, die
in 6 dargestellt sind, wie z. B. die Routenberechnungsdaten 236,
die kartographischen Daten 237, die Manöverdaten 238 und dergleichen,
entsprechen, in Parzellen 320 organisiert.
-
Verfahren
zur Parzellierung der Daten sind offenbart in den US-Anmeldungen mit den
laufenden Nummern 08/740.295 und 08/924.328 (Anwaltsprozessnummer
7117-61, eingereicht am 5. September 1997).
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IV. KOORDINATION VON VERKEHRSNACHRICHTEN
MIT EINER GEOGRAPHISCHEN KARTENDATENBANK
-
A. Überblick
-
In
einer vorliegenden Ausführungsform
ist ein Mittel vorgesehen, das die Verwendung von Verkehrsnachrichten,
die mittels eines Verkehrsrundfunksystems ausgestrahlt werden, in
Verbindung mit einem Navigationssystem, das ebenfalls eine geographische
Datenbank verwendet, erleichtert. Zum Beispiel schafft die vorliegende
Ausführungsform
mit Bezug auf das in den 1 und 2 gezeigte
Verkehrsnachrichtensystem 20 ein Mittel, das die Verwendung
der vom Rundfunksystem 20 ausgestrahlten Verkehrsnachrichten 50 in
Verbindung mit dem Navigationssystem 110, das die in den 1, 2 und 6 bis 8 gezeigte
geographische Datenbank 132 verwendet, erleichtert. Die
Verwendung von Rundfunkverkehrsnachrichten zusammen mit einer geographischen
Datenbank erlaubt einem Navigationssystem, einem Fahrer verbesserte
Navigationsmerkmale bereitzustellen. Außerdem erlaubt die Verwendung
von Rundfunkverkehrsnachrichten zusammen mit einer geographischen
Datenbank einem Navigationssystem, Navigationsmerkmale bereitzustellen,
die bisher nicht verfügbar
waren. Ein wichtiger Vorteil der Verwendung von Verkehrsrundfunknachrichten
zusammen mit einer geographischen Datenbank besteht darin, dass
ein Routenberechnungsfunktion im Navigationssystem minutenaktuelle
Verkehrszustände
berücksichtigen
kann, während
ein Route zu einem gewünschten
Zielort berechnet wird.
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Um
Verkehrsnachrichten zusammen mit einer geographischen Datenbank
zu verwenden, schafft die vorliegende Ausführungsform ein Mittel, mit
dem das Navigationssystem die Daten in den Verkehrsnachrichten auf
die Daten in der geographischen Datenbank bezieht. Eine Betrachtung
in diesem Prozess besteht darin, dass die Daten in der Verkehrsnachricht
eine andere Form als die Daten in der geographischen Datenbank aufweisen
können. Eine
weitere Betrachtung ist, dass das Verkehrsrundfunksystem spezifische
Referenzcodes den Orten in der geographischen Region zuweisen kann,
auf die sich die Verkehrsnachrichten beziehen. Verkehrsrundfunksysteme,
wie z. B. das RDS-TMC-System, verwenden aus mehreren Gründen diese
Referenzcodes anstelle der wirklichen Ortsnamen. Zum Beispiel vermeidet
die Verwendung von Referenzcodes mögliche Mehrdeutigkeiten, die
entstehen können, wenn
wirkliche Straßennamen
oder Adressen verwendet würden.
Ferner können
speziell zugewiesene Codes notwendig sein, wenn bestimmte Orte längs der
Straßen
keine Namen besitzen. Außerdem
kann die Verwendung von Codes anstelle wirklicher Ortsnamen die
Gesamtgröße der Datennachrichten,
die ausgestrahlt werden, reduzieren.
-
Obwohl
die Verwendung von Referenzcodes zum Identifizieren bestimmter Orte
für Verkehrsrundfunksysteme,
die Informationen über
Verkehrsstörungen
und insbesondere über
Verkehrsstörungen
längs Hauptschnellstraßen, hilfreich
sein kann, sind solche Ortsbezugscodes möglicherweise von Navigationssystemen,
die geographische Datenbanken enthalten, nicht einfach nutzbar.
Ein Grund dafür,
dass Navigationssysteme möglicherweise
nicht fähig
sind, die Ortsbezugscodes, die vom Verkehrsrundfunksystem zugewiesen
werden, einfach zu verwenden, besteht darin, dass diese Codes nicht
unbedingt irgendwelchen bekannten physikalischen Merkmalen entsprechen.
Zum Beispiel können
die Ortsbezugscodes für
Positionen längs
einer zwischenstaatlichen Autobahn willkürliche n-Bit-Nummern (z. B.
mit 20 Bits) sein. Diese Nummern selbst haben nicht unbedingt eine
Bedeutung für
die Endbenutzer von Navigationssystemen, wie z. B. Kraftfahrer.
Kraftfahrer kennen wahrscheinlich nicht die n-Bit-Ortsbezugscodenummer
für eine
bestimmte Autobahnkreuzung. In ähnlicher
Weise würde
eine Verkehrsnachricht, die einen Ort einer Verkehrsstörung mit
Bezug auf dessen n-Bit-Ortsbezugsnummer
identifiziert, nicht unbedingt eine sinnvolle Bezeichnung für die Endbenutzerfahrer
aufweisen.
-
Wie
oben erwähnt
worden ist, ist ein Beispiel eines Verkehrsrundfunksystems das RDS/TMC-System.
Die RDS-TMC-Nachrichten entsprechen dem ALERT-C-Protokoll. Im RDS/TMC-System
besitzen viele primäre
und einige sekundäre
Straßenkreuzungen
vordefinierte Ortsnummern. Diese Ortsnummern sind ein Teil der Verkehrsnachrichten,
die ausgestrahlt werden. Diese Ortsnummern werden von Straßenbehörden oder
anderen Parteien, die an der Entwicklung und Wartung des RDS/TMC-Systems beteiligt
sind, zugewiesen. Diese Ortsnummern sind für alle Benutzer genormt. Das
heißt,
jeder Empfänger,
der die Nachrichten vom Verkehrsrundfunksystem empfängt, muss
fähig sein,
die Ortsbezugsnummern in den RDS-TMC-Nachrichten auf bekannte Orte
zu beziehen, denen die Nummern zugewiesen sind.
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An
Stellen, wo diese Typen von Ortsnummern zugewiesen sind, können diese
Ortsbezugsnummern innerhalb einer regionalen Datenbank des spezifischen
Verkehrsrundfunksystems eindeutig sein. Eine solche regionale Datenbank
ist als "Ortstabelle" bekannt. Eine separate
Ortstabelle ist für
jede verschiedene Region definiert. Diese Ortstabellenregion entspricht
der Region 10 in 1, entspricht
jedoch nicht unbedingt dem geographischen Bereich 212 in 4 (d.
h. sie weist nicht Grenzen auf, die genau mit diesem übereinstimmen).
-
9 zeigt
ein Beispiel dafür,
wie Ortsbezugsnummern zugewiesen werden. Das Beispiel der 9 ist
dem RDS/TMC-System ähnlich. 9 zeigt einen
Abschnitt einer Straße 500.
Diese Straße 500 ist
eine der Straßen
im Straßennetz 12 (in 1),
für die
das Verkehrsrundfunksystem 20 den Verkehrsandrang überwacht,
und für
die das Verkehrsrundfunksystem 20 mittels Verkehrsnachrichten 50 Verkehrsstörungen meldet.
-
Um
Orte längs
der Straße 500 zu
identifizieren, an denen eine Verkehrsstörung auftritt, werden im Voraus
Ortsbezugsnummern (z. B. LR12005, LR12006 und LR13297) den Orten
längs der
Straße 500 zugewiesen.
Diese Ortsbezugsnummern werden von den Straßenbehörden oder anderen, die am Verkehrsrundfunksystem 20 beteiligt
sind, zugewiesen. Die Nachrichten 50 (in den 1 bis 3),
die vom Verkehrsrundfunksystem 20 ausgestrahlt werden, enthalten
diese Ortsbezugsnummern, wenn Orte eine Verkehrsstörung angegeben
werden.
-
In
Verkehrsrundfunksystemen, wie z. B. dem RDS-TMC-System ist die Straße 500,
die überwacht wird
und über
die Verkehrsnachrichten ausgestrahlt werden, gewöhnlich eine Schnellstraße oder
eine Hauptverkehrsader. Verkehrszustände entlang kleinerer Straßen können von
diesen Arten von Verkehrsrundfunksystemen nicht überwacht werden. Dementsprechend
sind in Verkehrsrundfunksystemen, wie z. B. dem RDS-TMC-System,
Ortsbezugsnummern den Orten längs
Schnellstraßen
und Hauptverkehrsadern zugewiesen, jedoch nicht längs der
kleineren Straßen.
-
9 zeigt
nur drei Ortsnummern, LR12005, LR12006 und LR13297. Es ist klar,
dass in einem typischen Verkehrsrundfunksystem Hunderte, Tausende
oder mehr Ortsbezugsnummern vorhanden sein können, die Orten längs der
Straßen
in jeder Region, die durch eine Ortstabelle repräsentiert wird, zugewiesen sind.
Wie in 9 gezeigt ist, entsprechen die Ortsbezugsnummern
den Kreuzungen längs
der Straße 500.
Die Ortsbezugsnummern können
jedoch einer beliebigen Position längs der Straße 500 zugewiesen
sein, einschließlich
Positionen zwischen Kreuzungen.
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In
Verkehrsrundfunksystemen, wie z. B. dem RDS-TMC-System, können Richtungen
als positiv oder negativ definiert sein. Zum Beispiel ist im RDS-TMC-System die Richtung
für Fahrtrichtungen von
West nach Ost und von Süd
nach Nord positiv. Die Ortsbezugsnummern können, müssen jedoch nicht unbedingt,
in fortlaufender Reihenfolge längs einer
Straße
zugewiesen sein.
-
In
Verkehrsrundfunksystemen, wie z. B. dem RDS-TMC-System, sind jeder
Straße
ihre eigenen Ortsbezugsnummern zugewiesen. Die Ortsbezugsnummern
einer Straße
werden nicht mit anderen Straßen
geteilt. An einer Kreuzung zwischen zwei Straßen, denen jeweils Ortsbezugsnummern
zugewiesen sind, ist eine Ortsbezugsnummer der Kreuzung für die erste
Straße
zugewiesen, während
eine zweite verschiedene Ortsbezugsnummer der gleichen Kreuzung
für die
zweite Straße
zugewiesen ist. Somit kann eine einzige Kreuzung zwei oder mehr Ortsbezugsnummern
aufweisen, die ihr zugewiesen sind, eine für jede der Straßen, die
sich an der Kreuzung treffen.
-
Wie
oben erwähnt
worden ist, besteht eine der Schwierigkeiten, die mit der Verwendung
der Ortsbezugsnummern mit einem Navigationssystem, das eine geographische
Datenbank nutzt, einhergeht, darin, dass sich die Ortsbezugsnummern
nicht unbedingt auf irgendwelche physikalischen Straßenmerkmale
beziehen. Wie in 9 gezeigt ist, umfasst die Straße 500 individuelle
Straßensegmente mit
der Bezeichnung S101, S102,... S132. Diese Straßensegmente S101, S102,...
S132 entsprechen den individuellen Abschnitten (d. h. Segmenten)
der Straße 500.
Zum Beispiel kann jedes dieser individuellen Segmente der Straße 500 einen
Abschnitt der Straße 500 zwischen
Kreuzungen der Straße 500 mit anderen
Straßen
umfassen, einschließlich
Auffahrrampen und Abfahrrampen. In der geographischen Datenbank 140 (in 2)
ist jedes dieser separaten Straßensegmente
S101, S102,... S132 durch wenigstens einen separaten Datensatz repräsentiert.
-
In
der in 9 gezeigten Straße 500 befinden sich
separate Straßensegmente,
denen Fahrspuren der Straße 500 für jede Richtung
zugewiesen sind. Dies repräsentiert
eine typische Schnellstraßenkonfiguration,
in der die Fahrspuren, die in einer Richtung laufen, von den Fahrspuren,
die in der anderen Richtung verlaufen, physikalisch (baulich) getrennt
sind. Wo die Fahrspuren wirklich physikalisch voneinander getrennt
sind, wie in dem Abschnitt der Straße 500, der in 9 gezeigt
ist, können
separate Segmentdatensätze
in der geographischen Datenbank 140 für die Fahrspuren in einer Richtung
und für die
Fahrspuren in der anderen Richtung vorhanden sein. Selbst dort,
wo die Fahrspuren der Straße
nicht physikalisch voneinander getrennt sind, können diese durch separate Datensätze in der
geographischen Datenbank repräsentiert
sein. Alternativ kann ein einzelner Segmentdatensatz in der Datenbank
enthalten sein, der alle Fahrspuren der Straße in beiden Richtungen repräsentiert.
Die Datensätze
enthalten Attribute, die angeben, ob sie Fahrspuren in beiden Richtungen
oder nur Fahrspuren in einer einzigen Richtung repräsentieren.
-
Wie
in 9 gezeigt ist, können mehrere Segmente S101,
S102,... S132 der Straße 500 vorhanden
sein, denen jeder Ort längs
der Straße 500 zugewiesen
ist, denen eine Ortsbezugsnummer (z. B. LR12005, LR12006...) zugewiesen
worden ist. Wie oben erwähnt
worden ist, kann jedes dieser mehreren Segmente der Straße 500 durch
wenigstens einen Datensatz in der geographischen Datenbank 140 repräsentiert
sein. Wie außerdem
in
-
9 gezeigt
ist, können
auch mehrere Segmente der Straße 500 vorhanden
sein, die zwischen den Kreuzungen längs der Straße 500 angeordnet sind,
denen Ortsbezugsnummern zugewiesen worden sind. Jedes dieser Segmente
der Straße 500 zwischen
den Kreuzungen kann durch wenigstens einen Datensatz in der geographischen
Datenbank 140 repräsentiert
sein. Keines dieser individuellen Straßensegmente S101, S102,...,
S132 ist jedoch separat identifiziert als zugehörig zu den Ortsbezugsnummern
vom Verkehrsrundfunksystem in den Nachrichten, die ausgestrahlt
werden.
-
Wie
oben erwähnt
worden ist, wäre
es vorteilhaft, wenn die Daten in den Verkehrsnachrichten 50 genutzt
werden könnten,
während
eine Route unter Verwendung der Routenberechnungsfunktion 141 im
Navigationssystem 110 berechnet wird (in 2). Wenn
die Daten in den Verkehrsnachrichten vom Navigationssystem verwendet
werden können,
können von
der Routenberechnungsfunktion die Segmente gemieden werden, denen
Verkehrsstörungsorte
zugeordnet sind, denen Ortsbezugsnummern zugewiesen sind. Wie beispielhaft
in 9 gezeigt ist, beziehen sich ungünstigerweise
die von den Verkehrsrundfunksystembehörden zugewiesenen Ortsnummern
nicht direkt auf irgendein physikalisches Merkmal, das von den Datensätzen in
der geographischen Datenbank 140 repräsentiert wird. Außerdem bezieht sich
die Verkehrsnachrichtenausstrahlung vom Verkehrsrundfunksystem 20 nicht
unbedingt auf irgendeines der aktuellen Straßensegmente, die von den Datensätzen in
der geographischen Datenbank repräsentiert werden.
-
Ein
weiterer Faktor, der die Verwendung der Verkehrsnachrichtenausstrahlung
von einem Verkehrsrundfunksystem in einer Routenberechnungsfunktion
in einem Navigationssystem erschwert, besteht darin, dass in Systemen,
wie z. B. dem RDS-TMC-System, die Länge der durch das Auftreten
einer Verkehrsstörung
beeinträchtigten
Straße
in Ausdrücken
von "Ausmaß"-Daten 50(4) gemeldet wird,
die in der Rundfunkverkehrsnachricht enthalten sind, wie oben in
Verbindung mit 3 erwähnt worden ist. Die "Ausmaß"-Daten sind in Ausdrücken der Anzahl
benachbarter Positionen definiert, die von Ortsnummern repräsentiert
werden, die durch den Verkehrsstauzustand beeinträchtigt werden,
relativ zu der Position längs
der Straße,
die durch die Ortsbezugsnummer in der Verkehrsnachricht identifiziert wird.
Somit haben die "Ausmaß"-Daten 50(4) keine direkte
Beziehung zu physikalischen Merkmalen, die durch Datensätze in der
geographischen Datenbank repräsentiert
werden. Die Verwendung von "Ausmaß"-Daten in Verkehrsnachrichten
erhöht
die Schwierigkeit bei der Eingliederung von Verkehrsrundfunknachrichteninformationen
in die Routenberechnungsfunktion 141 des Navigationssystems 110.
-
Um
die Verkehrsnachrichtendaten zur Unterstützung einer Routenberechnungsfunktion
zu verwenden, ist eine Vorgehensweise erforderlich, die die Ortsbezugsdaten
von einer Verkehrsnachricht auf die geographischen Daten (wie z.
B. die Segmentdatensätze)
in der geographischen Datenbank bezieht, die von der Routenberechnungsfunktion
verwendet werden. In einer Routenberechnungsfunktion, wie z. B. der
in 2 gezeigten Funktion 141, kann eine Routenberechnung
durchgeführt
werden, indem mehrere mögliche
Lösungsrouten
von einem Startort zu einem Zielort erkundet werden. Die Routenberechnungsfunktion 141 führt diesen
Prozess durch durch Vergleichen mehrerer möglicher Pfade von Kreuzungen
entlang von Teilen der möglichen
Lösungsrouten und
Auswählen
des Pfades, der die besten Gesamtkosten auf der Grundlage bestimmter
Kostenzuweisungskriterien aufweist. Um diese möglichen Lösungsrouten oder Teile derselben
zu vergleichen, werden die Datensätze, die jedes Straßensegment
in diesen möglichen
Lösungsrouten
repräsentieren,
untersucht. Diese Datensätze
enthalten Informationen, mit denen ein Vergleich der möglichen
Lösungsrouten
durchgeführt
werden kann. Zum Beispiel können die
Datensätze,
die Straßensegmente
repräsentieren,
Attribute enthalten, die die Geschwindigkeitsbegrenzung längs des
repräsentierten
Straßensegments
angeben, anzeigen, ob eine Verkehrsampel am Ende des Straßensegments
vorhanden ist, und dergleichen. Unter Verwendung dieser Daten können die
möglichen
Lösungsrouten
miteinander verglichen werden, so dass die beste Lösungsroute
(z. B. die Route mit der kürzesten
Gesamtreisezeit oder der kürzesten
Gesamtstrecke) ausgewählt
werden kann.
-
Es
kann angenommen werden, dass die Daten in den Verkehrsnachrichten 50,
die vom Verkehrsrundfunksystem ausgestrahlt werden, wie z. B. die
Daten, die Bereiche der Verkehrsstörung identifizieren, für die Berechnung
der besten Gesamtroute sachdienlich sind. Um die Informationen in
den Verkehrsdatennachrichten in die Routenberechnungsfunktion einzugliedern,
ist es erforderlich, die Datensätze
zu identifizieren, die die Straßensegmente
repräsentieren,
die den Kreuzungen zugeordnet sind, einschließlich derjenigen Straßensegmente,
die zu den Kreuzungen führen,
für die
die Ortsbezugsnummern vom Verkehrsrundfunksystem 20 zugewiesen worden
sind.
-
Um
diese Funktion bereitzustellen, enthalten die vorliegenden Ausführungsformen
Kombinationen von Merkmalen und/oder Komponenten, die einem Navigationsanwendungsprogramm 118 im
Navigationssystem 110 erlauben, die Daten in den Verkehrsnachrichten 50 zu
nutzen. Gemäß einem
Aspekt einer vorliegenden Ausführungsform
werden Ortsbezugsdatensätze
gebildet, gespeichert und verwendet, um bestimmte Segmentdatensätze in der
geographischen Datenbank als bestimmten Ortsbezugsnummern zugewiesen
zu identifizieren. Diese Ortsbezugsdatensätze können in der geographischen Datenbank 141 enthalten
sein, oder können
den Fahrzeugen über
eine drahtlose Kommunikationsverbindung zur Verfügung gestellt werden. Die Komponenten
eines Ortsbezugsdatensatzes sind in 11 gezeigt.
Gemäß einem
weiteren Aspekt einer vorliegenden Ausführungsform werden ein oder mehrere
Indizes gebildet, gespeichert und verwendet, um Ortsbezugsnummern
auf Ortsbezugsdatensätze
zu beziehen. Diese Indizes sind in 13 gezeigt.
Gemäß einem
weiteren Aspekt einer vorliegenden Ausführungsform werden Parzellen
von Ortsbezugsdatensätzen
gebildet, gespeichert und verwendet. Eine Parzelle, die Ortsbezugsdaten
enthält,
ist in
-
12 gezeigt.
Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung werden Daten gebildet,
gespeichert und verwendet, um für
jede Ortsbezugsnummer die unmittelbar vorangehende und die unmittelbar
nachfolgende Ortsbezugsnummer zu identifizieren. Dies erlaubt, die "Ausmaß"-Daten in einer Rundfunknachricht
zu interpretieren und auf Datensätze
in der geographischen Datenbank zu beziehen. Gemäß einem weiteren Aspekt einer
vorliegenden Ausführungsform
ist eine Programmierung im Navigationssystem enthalten, die die
geographische Datenbank abfragt und die Dateninstanzen zurückgibt,
die bestimmten identifizierten Ortsbezugsnummern zugeordnet sind.
Dieser Aspekt der vorliegenden Ausführungsform ist in den 14 bis 16 dargestellt.
-
Jeder dieser Aspekte wird
im Folgenden beschrieben.
-
B. Ortsschlüssel
-
Als
Teil einer vorliegenden Ausführungsform werden
Datensätze
gebildet, die für
die Zuordnung bestimmter Dateninstanzen in der geographischen Datenbank,
die vom Navigationssystem verwendet werden, zu Ortsbezugscodes,
die vom Verkehrsrundfunksystem verwendet werden, sorgen. In einer
vorliegenden Ausführungsform
wird als Teil dieses Prozesses ein "Ortsschlüssel" gebildet. Der Ortsschlüssel ist
eine Ansammlung von Datenkomponenten, die sich auf einen Ortsbezugscode
beziehen. Jeder Ortsschlüssel
bildet einen eindeutigen Identifizierer für diesen Ortscode in der geographischen
Datenbank. Auf Grund dieses Merkmals können die Ortsschlüssel als
Instanz-ID's für diese
Datensätze
in der geographischen Datenbank verwendet werden.
-
Die
Komponenten eines Ortsschlüssels 505 sind
in 10 gezeigt. Der Ortsschlüssel 505 wird aus
einer Kombination des Ländercodes,
der Ortstabellennummer und der Ortsnummer gebildet. Diese Kombination
bildet gemeinsam eine eindeutige 32-Bit-Nummer. Die Ortsnummer umfasst
16 Bits, die Ortstabellennummer 6 Bits und der Ländercode 4 Bits. Diese eindeutige
Nummer wird als numerischer Sortierungsschlüssel verwendet, wie im Folgenden erläutert wird.
-
C. Datenkomponenten der
Ortsdatensätze
-
Nachdem
die Ortsschlüssel
gebildet worden sind, um einen eindeutigen Identifizierer für jeden
Ort in der Region bereitzustellen, die von der geographischen Datenbank
repräsentiert
wird, für
die ein oder mehrere Verkehrsrundfunksysteme Ortsbezugsnummern zugewiesen
haben, werden die Dateninstanzen in der geographischen Datenbank,
die jedem Ort zugewiesen werden sollen, identifiziert. In einer
vorliegenden Ausführungsform
werden die Dateninstanzen, die Straßensegmente repräsentieren,
die darin enthalten sind, oder die zu Kreuzungen führen, die durch
Ortsschlüssel
repräsentiert
werden, identifiziert. Wie z. B. in 9 gezeigt
ist, enthält
die Kreuzung, die der Ortsbezugsnummer LR12006 zugewiesen ist, sowohl
interne Segmente als auch externe Segmente. Die internen Segmente
der Kreuzung, die durch die Ortsbezugsnummer LR12006 repräsentiert wird,
enthalten S113 und S114. Die externen Segmente der Kreuzung, die
von der Ortsbezugsnummer LR12006 repräsentiert wird, enthalten die
zwei Segmente S110 und S112, die zu der Kreuzung in positiver Richtung
führen,
und die zwei Segmente S122 und S123, die in negativer Richtung zur
Kreuzung führen.
Die Segmentdateninstanzen, die diesen sechs Segmenten (S113, S114,
S110, S112, S122 und S123) zugewiesen sind, werden als dem Ortsschlüssel für die Kreuzung
LR12006 zugewiesen identifiziert.
-
Die
Segmente, die von der Kreuzung LR12006 wegführen, wie z. B. S121 und S111,
sind nicht der Ortsbezugsnummer für die Kreuzung zugeordnet.
Stattdessen sind diese Segmente der Ortsbezugsnummer der Kreuzung
zugeordnet, zu der sie hinführen.
In der Darstellung der 9 führt das durch S121 identifizierte
Segment zu der Kreuzung, die durch die Ortsbezugsnummer LR13297
repräsentiert
wird, während
das Segment, das durch S111 identifiziert wird, zu der Kreuzung
führt,
die durch die Ortsbezugsnummer LR12005 repräsentiert wird. Dementsprechend
sind sie in der geographischen Datenbank den Ortsschlüsseln für diese
Kreuzungen zugeordnet.
-
11 zeigt
ein Ortsbezugsdatensatz 260. Die Instanz-ID für diesen
Datensatz ist der Ortsschlüssel,
der in der obenbeschriebenen Weise gebildet worden ist. Der Ortsbezugsdatensatz 260 enthält eine
Liste 260(1) von Segment-ID's (z. B. Segment-ID(x), Segment-ID(w),
Segment-ID(p),... Segment-ID(j)). Diese Segment-ID's identifizieren
die Segmentdatensätze,
die die Straßensegmente
repräsentieren,
die der Kreuzung zugeordnet sind, die durch den Ortsbezugsschlüssel identifiziert
wird. Im Fall des Ortsbezugsdatensatzes, der die Kreuzung LR12006
in 9 repräsentiert,
gibt es sechs Segment-ID's
in der Liste 201(1) der Instanz-ID's, nämlich
S113, S114, S110, S112, S122 und S123.
-
In
der Liste 260(1) sind die Segment-ID's gespeichert. Es können verschiedene Ordnungen
verwendet werden. In einer vorliegenden Ausführungsform sind die Segment-ID's so angeordnet,
dass sie einen gültigen
navigierbaren Pfad bereitstellen. Zum Beispiel würden S123, S122, S113 einen
gültigen Pfad
in negativer Richtung ("N") bilden, während S110,
S112 und S114 einen gültigen
Pfad in positiver Richtung ("P") bilden würden.
-
Wie
oben in Verbindung mit 7 erwähnt worden ist, kann die geographische
Datenbank 140 mehr als eine Schicht von bestimmten Datentypen enthalten,
wie z. B. Routenberechnungsdaten 236. Jede dieser Schichten
kann eine andere Segment-ID dem gleichen Straßensegment zuweisen. Dies hat zum
Ergebnis, dass das gleiche Straßensegment durch
mehr als eine Segment-ID in der geographischen Datenbank repräsentiert
sein kann. Die Liste 260(1) der Segmentinstanz-ID's im Ortsbezugsdatensatz 260 kann
die Segmentdatensatz-ID's
für die unterste
Schicht (d. h. Schicht R0) oder für irgendeine andere Schicht
(z. B. die Schichten R1-R4) enthalten. Alternativ kann die Liste 260(1) die
Segmentinstanz-ID's
für mehr
als eine Schicht oder für
alle Schichten enthalten. Wenn die Liste 260(1) der Segmentinstanz-ID's die Segmentdatensatz-ID's für nur die
unterste Schicht enthält,
kann ein Mittel vorgesehen sein, um die entsprechenden Segment-ID's der Straßensegmente
in anderen Schichten zu erhalten. Zum Beispiel können die Segmentdatensätze in der Schicht
0 Referenzen auf die entsprechenden Segmentdatensätze in anderen
Schichten enthalten, die das gleiche Straßensegment repräsentieren.
-
Da
die Straßen,
denen die Ortsbezugsnummern vom Verkehrsrundfunksystem zugewiesen
worden sind, im Allgemeinen tendenziell Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen
und beschränktem
Zugang sind, werden die Straßen
tendenziell von Segmenten gebildet, die nur dem höchsten Rang,
z. B. Rang 4, entsprechen.
-
Wenn
eine geographische Datenbank 140 Schichten enthält, können höhere Schichten
Datensätze
enthalten, die Ansammlungen individueller Straßensegmente repräsentieren.
Ansammlungen von Straßensegmenten
in höheren
Schichten können
durch separate Datensätze
repräsentiert
werden, da die Kreuzungen der Straßensegmente höherer Ordnung
mit Straßensegmenten
niedrigerer Ordnung in höheren
Schichten unterdrückt
oder eliminiert werden können,
in denen Straßen
mit niedrigerer Ordnung nicht enthalten sind. Die Verwendung von
angesammelten Segmentdatensätzen
kann die Leistungsfähigkeit
bestimmter Navigationsfunktionen verbessern. Wenn diese angesammelten
Segmentdatensätze
Abschnitte von Straßen
repräsentieren, die
Ortsbezugsnummern zugeordnet sind, und die Liste 260(1) der
Segment-ID's in
einem Ortsbezugsdatensatz 260 nur Schicht-0-Segment-ID's enthält, können die
Schicht-0-Segmentdatensätze,
die Straßensegmente
repräsentieren,
die in Ansammlungen von Straßensegmenten
enthalten sind, die in höheren
Schichten durch angesammelte Segmentdatensätze repräsentiert werden, Referenzen
enthalten, die die zugehörigen
angesammelten Segmentdatensätze
identifizieren. Alternativ können
die Segment-ID's
der angesammelten Segmentdatensätze in
der Liste 260(1) des Ortsbezugsdatensatzes enthalten sein.
-
Zusätzlich zu
der Liste der Segment-ID's,
die jeder Ortsbezugsnummer zugeordnet ist, kann der Ortsbezugsdatensatz 260 andere
Dateninstanzen 260(2) identifizieren, die dem Ort zugewiesen
sind, der von der Ortsbezugsnummer repräsentiert wird. Zum Beispiel
kann der Ortsbezugsdatensatz 260 eine Liste von Knoten-ID's enthalten, die
die Knoten repräsentieren,
die der Ortsbezugsnummer zugeordnet sind.
-
Der
Ortsbezugsnummerdatensatz 260 kann ferner andere Datenkomponenten
enthalten. Zum Beispiel enthält
die Ortsbezugsnummer 260 ein Richtungsattribut 260(3).
Die Ortsbezugsnummer 260 kann ferner optional ein Kreuzungsattribut 260(4) enthalten.
Das Richtungsattribut 260(3) gibt die Richtung der Ortsbezugsnummer
an. Das Kreuzungsattribut 260(4), falls vorgesehen, enthält Daten,
die den Typ des vom Ortsbezugsdatensatz repräsentierten Ort angeben. Zum
Beispiel kann das Kreuzungsattribut 260(4) Daten enthalten,
die angeben, dass der von der Ortsbezugsnummer repräsentierte
Ort eine Kreuzung mit Auffahrrampen oder ein Straßenabschluss
ist, oder dass die Kreuzung Verkehrsampeln enthält, und dergleichen. Der Ortsbezugsnummerdatensatz 260 kann
ferner andere Daten 260(5) enthalten.
-
D. Ortsbezugsdatensatz-Organisation
in der Datenbank
-
Die
Datenkomponenten aller Ortsdatensätze, wie z. B. des in 11 gezeigten
Datensatzes, werden in der geographischen Datenbank 140 organisiert,
angeordnet und gespeichert, die vom Navigationssystem verwendet
wird, in einer Art und Weise, die die schnelle Identifikation und
Wiedergewinnung aller zugehörigen
Segmentdatensätze
bei Vorgabe einer Ortsbezugsnummer und eines Ausmaßes erleichtert.
Die Organisation, die Anordnung und die Speicherung der Ortsbezugsdaten
werden in Verbindung mit den 12 und 13 erläutert.
-
Als
vorläufigen
Schritt zur Lokalisierung der Segmentdatensätze in der geographischen Datenbank,
denen eine Ortsbezugsnummer zugewiesen ist, wird der Ortsschlüssel 505 verwendet,
dem die Ortsbezugsnummer zugewiesen ist. Wie oben erwähnt worden
ist, wird der Ortsschlüssel
aus den Komponenten einer Verkehrsnachricht gebildet, die eine Ortsbezugsnummer
enthält.
Um anschließend die
Datensätze
zu finden, die jedem Ortsbezugs schlüssel zugewiesen sind, wird
ein Ortsschlüsselindex 247(LR) verwendet.
Der Ortsschlüsselindex 247(LR) wird
gebildet und in oder mit der geographischen Datenbank 140 gespeichert.
Dieser Ortsschlüsselindex 247(LR) kann
in einem Abschnitt der geographischen Datenbank 140 getrennt
von dem Ortsbezugsdatensatz Daten 245 angeordnet sein. Wie
in 13 gezeigt ist, ist in einer vorliegenden Ausführungsform
der Ortsschlüsselindex 247(LR) unter
den Indexdateien 247 (ebenfalls in 6 gezeigt)
enthalten. Durch Speichern des Ortsschlüsselindizes 247(LR) getrennt
von den Ortsbezugsdatensatzdaten 245 kann der gesamte Ortsschlüsselindex 247(LR) in
den Speicher des Navigationssystems eingelesen werden und verwendet
werden, um den Ort des gewünschten
Ortsbezugsdatensatzes zu identifizieren. Das Speichern des Ortsschlüsselindizes 247(LR) separat
von den Ortsbezugsdaten vermeidet die Notwendigkeit, unnötige Daten
in den Speicher des Navigationssystems zu laden, wodurch die Leistungsfähigkeit
verbessert wird. In Abhängigkeit
von den Speicherbetriebsmitteln des Navigationssystems kann der
Ortsschlüsselindex 247(LR) im Speicher
zusammen mit anderen Indizes gehalten werden, die unter den Indexdateien 247 enthalten sind.
Alternativ kann der Ortsschlüsselindex 247(LR) nur
bei Bedarf in den Speicher geladen und verwendet werden. (Wenn die
Größe des Ortsschlüsselindex 247(LR) relativ
groß ist,
kann es erforderlich sein, diesen in mehr als einer Parzelle zu
speichern.) In der in 13 gezeigten Ausführungsform
identifiziert der Ortsschlüsselindex 247(LR) nicht
den Ort jedes spezifischen Ortsbezugsdatensatzes, sondern der Ortsschlüsselindex 247(LR) identifiziert
stattdessen die Parzelle 320(LR) der Ortsbezugsdaten 245, die
den gewünschten
Ortsbezugsdatensatz enthalten. Wie in 13 gezeigt
ist, enthält
der Ortsschlüsselbezugsindex 247(LR) eine
Liste 510 von Einträgen.
Die Einträge
in dieser Liste 510 enthalten nur diejenigen Ortsbezugsschlüssel 505,
die den ersten Ortsbezugsdatensätzen
in jeder der mehreren Parzellen 320(LR) entsprechen, die
Ortsbezugsdaten 245 enthalten. Jeder der Einträge in der
Liste 510 enthält
ferner eine Angabe über
die Parzelle der Daten, die den Ortsbezugsdatensatz enthält, der
dem Ortsschlüssel
im Eintrag entspricht. Diese Angabe kann ein Zeiger oder eine andere
Referenz sein, oder die Angabe kann alternativ eine Parzellen-ID
sein, aus der der Ort der Parzelle in der Datenbank und/oder auf
dem Medium bestimmt werden kann.
-
Die
Ortsbezugsschlüssel 50 in
der Liste 510 im Ortsschlüsselindex 247(LR) sind
sortiert und/oder in einer Reihenfolge angeordnet (z. B. numerisch vom
Kleinsten zum Größten, oder
umgekehrt). Daher können
die Einträge
in der Liste 510 verwendet werden, um die Parzelle zu identifizieren,
in der der Ortsbezugsdatensatz angeordnet ist, der irgendeinem Ortsschlüssel zugeordnet
ist. Bei Vorgabe eines Ortsschlüssels
kann die Liste 510 durchlaufen werden, bis ein Eintrag
größer als
der gegebene Ortsschlüssel
erreicht wird. Anschließend
ist die Parzelle, die den Ortsbezugsdatensatz enthält, der
dem gegebenen Ortsschlüssel
zugewiesen ist, die Parzelle, auf die mittels des vorangehenden
Eintrags in der Liste zugegriffen wird. Alternativ können andere
Suchtechniken (z. B. binäres
Suchen) verwendet werden, um die Parzelle zu finden, die die gewünschte Ortsbezugsnummer
enthält.
Somit ermöglicht
diese Liste 510 Suchtechniken, die erlauben, die Parzelle,
die den Ortsbezugsdatensatz enthält,
schnell zu finden.
-
Wenn
die Liste 510 von Einträgen
im Ortsschlüsselindex 247 mehr
als eine Parzelle umfasst, kann ein Suchbaum über dieser Liste konstruiert
werden, um das Suchen nach der Ortsschlüsselparzelle mittels des Schlüssels zu
erleichtern. Somit kann der Ortsschlüsselindex einen mehrschichtigen
Suchbaum umfassen, wobei jede Schicht desselben binär anhand
des Schlüssels
für eine
Ortsbaumparzelle auf der nächstniedrigeren
Schicht, oder (von der Ortsindexparzelle der niedrigsten Schicht)
nach einer Ortsbezugsdatensatzparzelle durchsucht werden kann.
-
Jede
der Parzellen 320(LR), die Ortsbezugsdaten 245 enthält, weist
eine ähnliche
Organisation auf. Die Organisation einer repräsentativen Parzelle 320(LR)(n) von
Ortsbezugsdaten 245 ist in 12 gezeigt.
Jede Parzelle 320(LR) der Ortsbezugsdaten enthält eine
Datenkomponente 521, die den Ortsbezugsdatensatz (z. B.
durch einen Ortsschlüssel) identifiziert,
der den minimalen Ortsbezugsschlüssel innerhalb
der Parzelle aufweist. Dieser Datensatz entspricht dem Datensatz,
auf den durch den Eintrag im Ortsschlüsselindex 247(LR) gezeigt
wird. Die Parzelle der Ortsbezugsdaten 245 enthält ferner
eine Versatztabelle 545 und Ortsbezugsdatensätze 550.
-
Die
Versatztabelle 545 enthält
eine Liste von Einträgen 546(1), 546(2), 546(3)...,
die jedem der Ortsbezugsdatensätze 550(1), 550(2)... 550(n),
die in der Parzelle enthalten sind, entsprechen. Die Einträge 546 in
der Liste 545 reflektieren die Ordnung der Ortsbezugsdatensätze, die
in einer vorliegenden Ausführungsform
numerisch geordnet sind. Jeder Eintrag 546 identifiziert
die Länge 547 seines
entsprechenden Ortsbezugsdatensatzes in der Parzelle. Die Versatztabelle 545 enthält ferner
für jeden
Eintrag 546 Daten, die den nächsten Ortsschlüssel 549 identifizieren.
Die Daten im nächsten
Ortsschlüssel 549 identifizieren
den Ortsschlüssel 505 der
unmittelbar folgenden Ortsbezugsnummer längs der Straße relativ
zum Ortsschlüssel
des Eintrags 546. In ähnlicher
Weise enthält
jeder Eintrag 546 Daten, die den vorherigen Ortsschlüssel 551 identifizieren.
Die Daten im vorhergehenden Ortsschlüssel 551 identifizieren
den Ortsschlüssel
der unmittelbar vorangehenden Ortsbezugsnummer längs der Straße relativ
zu der Position, die dem Ortsschlüssel des Eintrags 546 entspricht.
Wie z. B. in 9 gezeigt ist, würde ein Eintrag 546 in
der Versatztabelle für
den Ortsschlüssel
für die
Kreuzung, der "LR12006" zugewiesen ist, den
Ortsschlüssel
für LR12005
als seinen vorangehenden Ortsschlüssel 551 und den Ortsschlüssel für LR132297
als seinen nachfolgenden Ortsschlüssel 549 identifizieren.
Wie oben erwähnt
worden ist, sind Ortsbezugsnummern nicht unbedingt aufeinanderfolgend
längs einer
Straße
zugewiesen. Die nachfolgenden und vorangehenden Ortsschlüssel für jede Ortsbezugsnummer
sind daher in der Versatztabelle 545 angegeben.
-
Nach
der Versatztabelle 545 in der Tabelle befindet sich der
Ortsbezugsdatensatzabschnitt 550 der Ortsbezugsparzelle 320(LR).
Der Ortsbezugsdatensatzabschnitt 550 enthält die Ortsdatensätze 550. Jeder
Ortsbezugsdatensatz 550 in der Ortsbezugsparzelle 320(LR) enthält die in 11 angegebenen
Komponenten. Genauer enthält
jeder Ortsbezugsdatensatz 550 ein Richtungsattribut (entsprechend
den Richtungsdaten 260(2) in 11) und eine
Liste von Segment-ID's
(entsprechend der Liste 360(1) in 11). Optional
kann der Ortsbezugsdatensatz 550 auch ein Kreuzungsattribut
enthalten (entsprechend den Kreuzungsdaten 260(3) in 11).
-
E. Programmierung zur
Verwendung der Ortsbezugsdaten
-
Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Ausführungsform enthält eine
Pro grammierung, die sowohl die Daten in den Verkehrsnachrichten 50 als auch
die Ortsbezugsdaten 245 in der geographischen Datenbank 140 nutzt.
(Diese Programmierung wird hier als "Ortsbezugsprogrammierung" oder "Ortsbezugsroutine" 145 bezeichnet.)
Die Ortsbezugsprogrammierung 145 kann als Teil der Navigationsanwendungsprogrammierung 118 (in 2)
enthalten sein, die im Navigationssystem 110 installiert ist
und/oder von diesem ausgeführt
wird. Alternativ kann die Ortsbezugsprogrammierung 145 als
Teil einer Softwareschnittstellenschicht enthalten sein, die sich
zwischen den Navigationsanwendungsfunktionen (wie z. B. der Routenberechnungsfunktion 141, der
Kartenanzeigefunktion 143 und dergleichen) und der geographischen
Datenbank 140 befindet. Die Softwareschnittstellenschicht
kann ferner im Navigationssystem 110 installiert sein und/oder
von diesem ausgeführt
werden. Wenn die Ortsbezugsprogrammierung im Navigationssystem 110 im
Fahrzeug installiert ist, kann sie auf einem nichtflüchtigen
Format computerlesbaren Medium gespeichert sein, das Teil des Navigationssystemsist.
-
14 zeigt
ein Flussdiagramm, das die Hauptschritte in der Ortsbezugsprogrammierung 145 darlegt.
Inder in 14 gezeigten Ausführungsform führt eine
Empfängerroutinenanwendung 707,
die Teil des Navigationsanwendungsprogramms 118 sein kann,
bestimmte Anfangsschritte aus und liefert anschließend eine
Ausgabe an die Ortsbezugsprogrammierung 145. In einer alternativen
Ausführungsform
können
die von der Empfängerroutinenanwendung 707 ausgeführten Schritte
von der Ortsbezugsprogrammierung 145 ausgeführt werden.
-
In
einem Anfangsschritt (Schritt 710) wird eine einzelne Verkehrsnachricht 50 empfangen.
Die Verkehrsnachricht 50 kann ein Format ähnlich demjenigen
aufweisen, das in 3 gezeigt ist. Im nächsten Schritt
(Schritt 714) wird die Verkehrsnachricht 50 geprüft, um die
Komponenten der Nachricht 50 zu erhalten, einschließlich der
Ortsbezugsnummer 51(1), des Ausmaßes 50(4) und dergleichen. Diese
Daten werden von der Empfängerroutinenanwendung 707 der
Ortsbezugsprogrammierung 145 zur Verfügung gestellt.
-
Unter
Verwendung der Ortsbezugsnummer 51(1), des Ländercodes 51(3) und
der Ortstabellennummer 51(2) aus der Nachricht wird ein
Ortsschlüssel 505 gebildet
(Schritt 718). Der Ortsschlüssel 505 kann gebildet
werden durch Verketten dieser aus der Verkehrsnachricht extrahierten
Komponenten. Unter Verwendung des im vorangehenden Schritt gebildeten
Ortsschlüssels 505 wird
der Ortsschlüsselindex 247(LR) in
der geographischen Datenbank 140 verwendet, um die Parzelle 320(LR) der
Ortsbezugsdatensätze
zu finden, die den Ortsbezugsdatensatz enthält, dem der Ortsschlüssel zugewiesen
ist (Schritt 722). Sobald die Parzelle der Ortsbezugsdatensätze, die
den dem Ortsschlüssel
zugewiesenen Datensatz enthält,
unter Verwendung des Ortsschlüsselindizes 247(LR) gefunden
ist, wird als Nächstes
auf die Parzelle zugegriffen und diese gelesen (Schritt 726).
-
Beim
Lesen der Parzelle 320(LR) wird zuerst der Parzellenkopf,
der die Versatztabelle 545 enthält, gelesen (Schritt 730).
Unter Verwendung der Versatztabelle 545 (in der die Ortsschlüssel numerisch geordnet
sind) wird der Eintrag, der dem gewünschten Ortsschlüssel entspricht,
gefunden (Schritt 734). Aus dem Eintrag in der Versatztabelle 545 wird
entweder der nächste
Ortsschlüssel 548 oder
der vorangehende Ortsschlüssel 551 gelesen.
Welcher dieser Schlüssel
(d. h. der nächste
oder der vorangehende) gelesen wird, hängt von den Richtungsdaten 50(3) in der
Verkehrsnachricht ab, die die Richtung der Verkehrsstörung bezüglich der
Position der Ortsbezugsnummer definieren. Unter Verwendung der Richtungsdaten 50(3) und
der Ausmaßdaten 50(4) aus der
Verkehrsnachricht 50 in Verbindung mit entweder dem nächsten oder
dem vorangehenden Ortsschlüssel
aus der Versatztabelle kann jeder der anderen Ortsschlüssel, für die die
Verkehrsnachricht gilt, bestimmt werden (Schritt 738).
Die Versatztabelle kann mehrmals verwendet werden, um alle Ortsschlüssel zu
bestimmen, die innerhalb des Ausmaßes enthalten sind. Wenn z.
B. die Ausmaßdaten 50(4) gleich "4" sind, wird die Versatztabelle 545 zuerst
verwendet, um den nächsten
(oder vorangehenden, in Abhängigkeit
von der Richtung) Ortsschlüssel
bezüglich des
Ortsschlüssels
für die
Ortsbezugsnummer 51(2), die in der Nachricht 50 angegeben
ist, zu finden. Anschließend
wird dieser nächste
(oder vorangehende) Schlüssel
in der Versatztabelle lokalisiert, um seinen nächsten (oder vorangehenden)
Ortsbezugsschlüssel
zu identifizieren. Dieser Prozess wird fortgesetzt, bis alle vier
Ortsschlüssel
(entsprechend der "4", die im Ausmaßdatenfeld 50(4) angegeben
ist) identifiziert sind. Es kann notwendig sein, auf eine oder mehrere
zusätzliche
Parzellen der Ortsbezugsdatensätze
zuzugreifen, wenn das Ausmaßdatenfeld 50(3) eine
Kette von Ortsbezugsorten identifiziert, die durch Ortsbezugsdatensätze in mehr
als eine Parzelle repräsentiert
werden. In vielen Fällen
jedoch werden die Schlüssel
wiederholt, so dass die Anzahl der Parzellen, die gelesen werden
müssen,
auf einem Minimum gehalten wird.
-
Nachdem
alle Ortsschlüssel
entsprechend dem Ausmaß identifiziert
worden sind, wird die Versatztabelle 545 verwendet, um
die gewünschten Ortsbezugsdatensätze innerhalb
der Parzelle zu lokalisieren (Schritt 742). Für jeden
Ortsschlüsseleintrag
in der Versatztabelle identifiziert der Versatz in der Parzelle
den Ort innerhalb der Parzelle, an dem die dem Ortsschlüsseleintrag
zugewiesenen Daten gefunden werden. Für jeden Ortsschlüsseleintrag wird
der Ortsbezugsdatensatz 550 gelesen (Schritt 746).
Genauer werden alle Segment-ID's,
die jedem identifizierten Ortsschlüssel zugewiesen sind, identifiziert.
Diese Segment-ID's
identifizieren alle Segmente, die durch die Verkehrsstörung in
der Verkehrsnachricht 50 beeinflusst werden. Diese Segment-ID's können mehr
als einer Ortsbezugsnummer zugewiesen sein, da die Ausmaßdaten 50(4) mehr als
eine Ortsbezugsnummer identifizieren können, die durch die Verkehrsstörung beeinflusst
sind. Die Liste der Segment-ID's 752 wird
anschließend
zu dem Programm, das diese aufgerufen hat, zurückgegeben (Schritt 750).
Beispiele dafür,
wie diese Ortsbezugsprogrammierungsroutine 145 im Zusammenhang
mit dem Navigationssystem verwendet werden kann, werden im Folgenden
beschrieben.
-
Die
Ortsbezugsprogrammierung 145 kann eine Liste von Segment-ID's für eine Schicht
(z. B. die Routenberechnungsschicht 0) oder alternativ für mehr als
eine Schicht zurückgeben.
In einer Ausführungsform,
in der die Ortsbezugsdatensätze 260 nur die
Segment-ID's enthalten,
die einer Schicht zugeordnet sind, wie z. B. der Routenberechnungsschicht 0,
können
diese Routenberechnungsschicht-0-Datensätze zuerst aufgerufen und gelesen
werden, um die in diesen Schicht-0-Segmentdatensätzen enthaltenen Referenzen
auf die Datensätze
in anderen höheren
Schichten zu erhalten. Anschließend
können diese
zusätzlichen
Segment-ID's 759 ebenfalls
an das aufrufende Programm zurückgegeben
werden. Wenn die höheren
Schichten angesammelte Segmentdatensätze enthalten, können auch
Referenzen auf diese Datensätze
zurückgegeben
werden. Die Schritte (756 und 758), die in dieser
optionalen Alternative enthalten sind, sind durch gestrichelte Linien
in 14 dargestellt.
-
Die
Ortsbezugsprogrammierung 145 kann in irgendeiner geeigneten
Programmiersprache geschrieben sein. In einer Ausführungsform
ist die Ortsbezugsprogrammierung 145 in der gleichen Programmiersprache
wie die anderen Funktionen geschrieben, die auf die geographische
Datenbank zugreifen und diese nutzen. In einer vorliegenden Ausführungsform
ist die Ortsbezugsprogrammierung 145 in C geschrieben,
obwohl in alternativen Ausführungsformen
die Ortsbezugsprogrammierung 145 in einer beliebigen geeigneten
Programmiersprache, wie z. B. C++, Java oder Programmiersprachen,
die in Zukunft entwickelt werden können, geschrieben sein kann.
-
F. Betriebsverfahren
-
Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform ist
für einen
gegebenen Typ von Ortsbezug (wie z. B. dem ALERT-C-Protokoll im
RDS-TMC-System) und ein oder mehrere Ortsbezüge dieses Typs ein Mittel zum
Zurückgeben
der Instanzen, die diesen Referenzen entsprechen, vorgesehen. Für den RDS-TMC-Ortsbezugstyp
würde der
Ortsbezug den RDS-TMC-Code repräsentieren,
der die kollektive Codierung der Ortsattribute ist, wie oben erwrähnt worden
ist. Die Instanzen oder Datensätze,
die von der geographischen Datenbank 141 zurückgegeben werden,
wären Segmentdatensätze.
-
Verfahren
zur Verwendung der Ausführungsformen
werden in den folgenden Beispielen offenbart.
-
Beispiel 1
-
Dieses
Beispiel wird in Verbindung mit 15 beschrieben.
Im Beispiel der 15 werden Verkehrsdaten bei
der Initialisierung des Navigationssystems erhalten und anschließend kontinuierlich oder
in regelmäßigen Intervallen
während
der Verwendung des Navigationssystems aktualisiert. In 15 wird
während
oder nach dem Starten oder Initialisieren des Navigationssystems
(Schritt 807) ein Verkehrsdatensammelprogramm 810 ausgeführt. Dieses
Verkehrsdatensammelprogramm 810 kann Teil der Navigationsan wendungsprogrammierung 118,
der (obenerwähnten)
Schnittstellenschichtprogrammierung oder irgendein anderer Teil
des Navigationssystems sein. Das Verkehrsdatensammelprogramm 810 kann
im Hintergrund arbeiten, so dass es keine anderen Prozesse stört, die
der Endbenutzer auf dem Navigationssystem zur Ausführung aufrufen kann.
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Das
Verkehrsdatensammelprogramm 810 beginnt, Verkehrsnachrichtenausstrahlungen 50 zu empfangen.
Diese können
vom Empfänger 125 in 2 empfangen
werden. Für
jede empfangene Verkehrsnachricht 50 ruft das Verkehrsdatensammelprogramm 810 die
Ortsbezugsroutine 145 (in 14 gezeigt)
auf (Schritt 825). Das Verkehrsdatensammelprogramm 810 muss
möglicherweise
die vom Verkehrsrundfunksystem 20 empfangenen Verkehrsnachrichten 50 zwischenspeichern,
bis die Ortsbezugsroutine 145 fähig ist, die Nachrichten aufzuarbeiten.
Ein Teil des Speichers des Navigationssystems kann für diesen
Zweck vorgesehen sein.
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Für jede Verkehrsnachricht 50 gibt
die Ortsbezugsroutine 145 eine Liste von Segment-ID's zurück, die
durch die in der Verkehrsnachricht gemeldete Verkehrsstörung beeinflusst
werden. Die Ernsthaftigkeit der Störung aus der Verkehrsnachricht
wird den Segmenten zugewiesen und in einer temporären Datenbank 818 gespeichert
(Schritte 827 und 829). Das Datensammelprogramm 810 fährt mit
dem Speichern von Daten, die den Segmentdatensätzen die Ernsthaftigkeit zuweisen,
fort, bis alle Verkehrsnachrichten erhalten worden sind (Schritt 830).
Zu diesem Zeitpunkt fährt
das Datensammelprogrammfort, Verkehrsnachrichten zu sammeln, und
aktualisiert die temporäre
Datenbank bei Bedarf, wenn sich die den Segmenten zugewiesene Ernsthaftigkeit ändert (Schritt 831).
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Zu
einem beliebigen Zeitpunkt, nachdem alle Verkehrsnachrichten erhalten
worden sind, kann die temporäre
Datenbank 818 von der Navigationsanwendung verwendet werden.
Wenn z. B. die Routenberechnungsfunktion 141 ausgeführt wird,
um eine Lösungsroute 833 zu
bestimmen, kann die temporäre
Datenbank 818 in Verbindung mit der geographischen Datenbank 140 verwendet
werden. Die Routenberechnungsfunktion untersucht Segmente aus der
geographischen Datenbank 140 zum Zweck der Bestimmung möglicher
Lösungsrouten,
und bestimmt, ob irgendeines der Segmente Ernsthaftigkeitsbewertungen
aufweist, die diesem in der temporären Datenbank 818 zugewiesen
sind. Wenn ein Segment in einer möglichen Lösungsroute eine ihm zugewiesene
Ernsthaftigkeitsgewichtung in der temporären Datenbank 818 aufweist,
wird die Gewichtung berücksichtigt,
wenn die mögliche
Lösungsroute mit
anderen möglichen
Lösungsrouten
verglichen wird. Wenn der Verkehr auf einem Segment einer möglichen
Lösungsroute
ernsthaft gestört
ist, kann eine weitere Lösungsroute
ausgewählt
werden.
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In
diesem Beispiel ist die Zugriffsleistungsfähigkeit zum Erhalten der der
Verkehrsnachricht zugewiesenen Segmente nicht kritisch, da der Verkehrsdatensammelprozess
die Liste der zu meidenden Segmentinstanzen in der temporären Datenbank 818 vor
der Routenberechnung sammelt.
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Beispiel 2
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Dieses
Beispiel wird in Verbindung mit 16 beschrieben.
In 16 werden keine Verkehrsdaten 50 erhalten,
bis das Routenberechnungsprogramm 141 läuft. In 16 empfängt das
Routenberechnungsprogramm 141 eine Eingabe, die ein gewünschtes
Ziel und einen Ausgangspunkt enthält (Schritt 901).
Es wird ein Verkehrsdatensammelprogramm 903 aufgerufen.
Dieses Verkehrsdatensammelprogramm 903 erhält Verkehrsnachrichten 50,
die vom Verkehrsrundfunksystem 20 ausgestrahlt werden (Schritt 905).
Jede dieser Verkehrsnachrichten kann vorübergehend in einem Speicher
des Navigationssystems 110 gespeichert werden. Die Verkehrsnachrichten 50 können gefiltert
werden, so dass Nachrichten, die relativ weit von den möglichen
Lösungsrouten
entfernte Orte betreffen, nicht verarbeitet werden. Anschließend führt das
Verkehrsdatensammelprogramm 903 eine Routine 907 für jede sachdienliche
Verkehrsnachricht aus.
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Für jede Verkehrsnachricht 50 ruft
die Routine 907 die Ortsbezugsroutine 145 (in 14)
auf, um alle Segmentdateninstanzen (oder wenigstens die ID's für alle Segmentdateninstanzen)
zu erhalten, die den Ortsbezugsnummern in der Verkehrsnachricht
zugewiesen sind, die die explizit in der Verkehrsnachricht spezifizierte
Ortsbezugsnummer enthalten, sowie diejenigen Ortsbezugsnummern,
die von den in der Verkehrsnachricht enthaltenen Ausmaßdaten implizit
spezifiziert werden. Unter Verwendung der Liste 752 der
Segmentdateninstanzen (oder deren ID's) wird die Ernsthaftigkeit der in der
Verkehrsnachricht enthaltenen Verkehrsstörung jeder dieser Segmentdateninstanzen
(oder den ID's)
zugewiesen (im Schritt 913). Diese Zuweisung der Ernsthaftigkeit
zu den Segment-ID's
wird in einer vorübergehenden
Datenbank 916 gespeichert (im Schritt 915).
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Sobald
alle sachdienlichen Verkehrsnachrichten erhalten worden sind, fährt die
Routenberechnungsfunktion 141 fort, um eine Lösungsroute 921 zu bestimmen
(Schritt 917). Im Prozess der Bestimmung einer Lösungsroute
wird die temporäre
Datenbank 916 der gewichteten Segmente in Verbindung mit
der geographischen Datenbank 140 verwendet. Wenn ein Abschnitt
einer möglichen
Lösungsroute, die
von der Routenberechnungsfunktion 141 berechnet wird, eines
der Segmente enthält,
dem eine Ernsthaftigkeitsgewichtung in der temporären Datenbank 916 zugewiesen
ist, wird die Gewichtung während
des Vergleichs der möglichen
Lösungsroute
mit anderen möglichen
Lösungsrouten
berücksichtigt. Die
Ernsthaftigkeitsgewichtung kann anzeigen, dass die Verkehrsstörung so
stark ist, dass das Segment vollständig gemieden werden sollte.
Alternativ kann die Ernsthaftigkeit relativ gering sein, so dass
Segmente, die eine Verkehrsstörung
enthalten, weiterhin in einer möglichen
Lösungsroute
verwendet werden können.
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G. Alternative Ausführungsformen
-
In
alternativen Ausführungsformen
können einige
oder alle Navigationsanwendungsprogrammierungen oder Funktionen,
die vom Navigationssystem ausgeführt
werden, dezentral ausgeführt werden.
Zum Beispiel können
einige oder alle Navigationsanwendungsprogrammierfunktionen von einem
Dienstanbieter ausgeführt
werden, zu dem das Fahrzeug eine drahtlose Kommunikationsverbindung
unterhält.
(Der Dienstanbieter ist nicht unbedingt dem Verkehrsrundfunksystem
zugeordnet.) Bei einer solchen Alternative können die Benutzereingaben zu
dem entfernten Dienstanbieter übermittelt werden,
wo die Navigationsfunktion ausgeführt wird, wobei das Ergebnis
zurück
zum Fahrzeug übermittelt wird.
Die Ortsbezugsprogrammierung und/oder die Datensammelprogrammierung
können
entweder im Fahrzeug angeordnet sein, oder können dezentral aufgerufen werden.
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In
einer weiteren Alternative kann die gesamte geographische Datenbank 140 oder
ein Teil derselben dezentral angeordnet sein, z. B. bei einem Dienstanbieter,
und vom Navigationssystem im Fahrzeug über eine drahtlose Kommunikationsverbindung
aufgerufen werden. Die Ortsbezugsdatensätze können entweder auf einem computerlesbaren
Medium im Fahrzeug angeordnet sein, oder können dezentral angeordnet sein
und über
eine Kommunikationsverbindung aufgerufen werden.
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In
einer weiteren Alternative können
einige oder alle Ortsbezugsdaten bei Bedarf über eine drahtlose Kommunikationsverbindung
heruntergeladen und im Fahrzeug auf einem separaten beschreibbaren
Medium, das sich im Fahrzeug befindet, gespeichert werden, oder
die Ortsbezugsdaten können
alternativ in einer Tabelle in einem Speicher (wie z. B. einem RAM)
im Fahrzeug gespeichert werden. In dieser Ausführungsform greift die Navigationsprogrammierung
im Fahrzeug, die die Ortsbezugsdaten verwendet, auf die Daten vom
separaten Medium zu. Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass die Ortsbezugsdaten
bei Bedarf aktualisiert werden können.
Ein weiterer Vorteil ist, dass neue Verkehrsnachrichtensystemeleicht
eingegliedert werden können.
Um die Speicherung minimal zu halten, brauchen die Daten nur für einen
begrenzten geographischen Abdeckungsbereich eingelesen werden.
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In
einer weiteren Alternative kann eine primäre Quelle von Ortsbezugsdaten
mit der geographischen Datenbank gespeichert werden, wobei Aktualisierungen
der Ortsbezugsdaten heruntergeladen und auf einem separaten Medium
gespeichert werden können.
In dieser Ausführungsform
verwendet die Programmierung, die die Ortsbezugsdaten nutzt, sowohl
die primären
Ortsbezugsdaten als auch die aktualisierten Daten.
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In
einer weiteren alternativen Ausführungsform
kann der Empfänger,
der die Verkehrsnachrichten empfängt
und die Verkehrsnachrichten der Programmierung zur Verfügung stellt,
die die Verkehrsnachrichten prüft,
Teil des Navigationssystems 110 sein (wie mit 125 in 2 gezeigt),
oder der Empfänger
kann alternativ eine eigenständige
Einheit sein oder eine Einheit, die einer weiteren Art von Ausrüstung zugeordnet
ist. Diese alternative Ausführungsform
ist mit 1125 in 17 gezeigt.
Wenn der Empfänger
kein Teil des Navigationssystems 110 ist, wie mit 1125 in 17 gezeigt
ist, besitzt der Empfänger 1125 einen
Ausgangsanschluss 1127, der mit einem Eingangsanschluss 1129 des
Navigationssystems 110 gekoppelt werden kann, um die Übertragung
von Daten, wie z. B. der Verkehrsnachrichten, vom Empfänger 1125 zum
Navigationssystem 110 zu erlauben. Die Anschlüsse am Empfänger und
am Navigationssystem 1127 und 1129 können für eine direkte Verbindung
sorgen, oder können
alternativ für
eine Verbindung mittels Verkabelung 1131 sorgen. Andererseits
sind das Navigationssystem und die geographische Datenbank gleich
oder ähnlich
wie in den vorher beschriebenen Ausführungsformen.
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In
alternativen Ausführungsformen
kann die geographische Datenbank 141 Ortsbezugsdaten enthalten,
die Verkehrsrundfunknachrichten von anderen System als dem RDS-TMC-System
unterstützen. Beispiele
solcher anderer Systeme umfassen GATS, VICS und ITS-Datum, sowie
proprietäre
Systeme, und Systeme, die in Zukunft entwickelt werden können. Solche
anderen Systeme können
Nachrichten enthalten, die den Nachrichten im RDS-TMC-System ähnlich sind,
oder können
andere Arten von Nachrichten enthalten. Diese anderen Arten von
Nachrichten können
ein Ortsbezugssystem ähnlich
dem RDS-TMC-System enthalten, oder können andere Arten von Ortsbezügen enthalten.
Diese anderen Arten von Systemen können Ausmaßdaten enthalten, die andere
Orte explizit identifizieren, oder es können alternativ alle Orte explizit
identifiziert werden.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
kann die geographische Datenbank Ortsbezugsdaten enthalten, die
mehr als eine Art von Verkehrsrundfunknachrichtenformat unterstützt. Zum
Beispiel können
das RDS-TMC-System sowie einige andere Systeme unterstützt werden.
In einigen Regionen kann mehr als eine Art von Verkehrsrundfunksystem
vorhanden sein, jedes mit seiner eigenen Art von Nachrichtenformat,
Ortsbezugsnummern und dergleichen. Unter diesen Umständen kann
die geographische Datenbank separate Sätze von Ortsbezugsdatensätzen enthalten,
die jeweils mit separaten Ortsschlüsseln gebildet sind. Diese
separaten Sätze
können
in der geographischen Datenbank 141 gespeichert sein.
-
In
einem Navigationssystem, das mehr als eine Art von Verkehrsrundfunk nachrichtenformat
unterstützt,
oder Verkehrsrundfunksysteme zusätzlich zu
dem RDS-TMC-System unterstützt,
kann die geographische Datenbank eine Abfrage vom Navigationsanwendungsprogramm
unterstützen,
um die Arten der Echtzeit-Verkehrsrundfunksysteme zu identifizieren,
die unterstützt
werden. Die Abfrage gibt eine Identifikation der Verkehrsrundfunksysteme
zurück, deren
Ortsbezugsdaten in der geographischen Datenbank enthalten sind oder
die von dieser unterstützt
werden. Bei diesen Arten von Systemen, die mehrere Verkehrsnachrichtenformate
unterstützen, kann
im Navigationssystem auch eine Programmierung vorhanden sein, die
eine Auswahl des Verkehrsnachrichtenformats erlaubt. Der Auswahlprozess kann
automatisch stattfinden, oder alternativ kann der Auswahlprozess
vom Endbenutzer durchgeführt werden.
Die Unterstützung
mehrerer Verkehrsrundfunkformate kann für Fahrzeuge nützlich sein,
die zu verschiedenen Städten
fahren, die unterschiedliche Verkehrsrundfunksystemformate aufweisen.
-
Gemäß einer
weiteren alternativen Ausführungsform
können
die Ortsbezugsdateninstanzen in der geographischen Datenbank verwendet
werden, um die Nummerierungsbezüge
von anderen Systemen als denjenigen, die Verkehrsnachrichten ausstrahlen,
zu nutzen. Zum Beispiel gibt es Organisationen oder Instanzen, die
Dienste bezüglich
bestimmter Typen oder Klassen von interessanten Punkten anbieten.
Beispiele solcher Organisationen umfassen Eintrittskartenverkäufer, die
Eintrittskarten für verschiedene
Veranstaltungen (z. B. Theater-, Sport- und Musikveranstaltungen,
Spielfilme, Lustspiele und dergleichen) in einem städtischen
Bereich verkaufen. Jeder dieser Veranstaltungsorte, für den Eintrittskarten
erhältlich
sind, kann vom Eintrittskartenverkäufer durch eine Bezugsnummer
identifiziert werden. Gemäß dieser
alternativen Ausführungsform enthält die geographische
Datenbank Ortsbezugsdateninstanzen, die die von den Eintrittskartenverkäufern verwendeten
Bezugsnummern auf die in der geographischen Datenbank enthaltenen
Daten beziehen. In dieser Ausführungsform
entspricht jede Ortsbezugsdateninstanz in der geographischen Datenbank
einer der Bezugsnummern, die vom Eintrittskartenverkäufer verwendet
werden, um einen Veranstaltungsort zu identifizieren. Jede Ortsbezugsdateninstanz
identifiziert einen entsprechenden Interessenpunkt-Dateninstanzdatensatz
in der geographischen Datenbank, der dem Ort entspricht, als Veranstaltungsort.
Die Navigationsanwendung kann diese Arten von Ortsbezugsdateninstanzen in ähnlicher
Weise verwenden, wie sie Verkehrsnachrichteninformationen verwendet.
Die Navigationsanwendung empfängt
Daten vom Eintrittskartenverkäufer
entweder direkt oder indirekt. Die Daten können mittels drahtloser oder
drahtgebundener Kommunikationsmittel empfangen werden. Die Daten
vom Eintrittskartenverkäufer
identifizieren Veranstaltungsorte anhand der Identifikationsnummern,
die vom Kartenverkäufer zugewiesen
werden. Die Daten können
ferner Veranstaltungszeiten, Eintrittskartenverfügbarkeit, Eintrittskartenpreise,
Programme und dergleichen enthalten. Die Navigationsanwendung verwendet
die Ortsbezugsdateninstanzen, um die vom Eintrittskartenverkäuferempfangenen
Informationen auf Interessenpunkt-Dateninstanzen in der geographischen
Datenbank zu beziehen. Der Benutzer kann auf die vom Eintrittskartenverkäuferempfangenen
Informationen in Verbindung mit der Verwendung der Interessenpunktdaten
in der geographischen Datenbank zugreifen. Der Benutzer kann die
Daten vom Eintrittskartenverkäufer
als weiteres Kriterium verwenden, wenn er die geographische Datenbank
durchsucht. Zum Beispiel kann der Benutzer nach Theaterveranstaltungen
innerhalb von 25 Meilen und mit einem Beginn innerhalb der nächsten zwei
Stunden suchen. Andere Arten von Systemen, für die die Ortsbezugsnummer
verwendet werden kann, umfassen Hotelketten, Restaurantorganisationen,
Grundstücksmaklerbüros und
dergleichen.
-
Die
vorangehende genaue Beschreibung soll als erläuternd und nicht als einschränkend betrachtet
werden, wobei klar ist, dass die folgenden Ansprüche den Umfang der Erfindung
definieren sollen.