DE69925595T2 - Handgriff für tragbares werkzeug - Google Patents

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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B17/00Chain saws; Equipment therefor
    • B27B17/0008Means for carrying the chain saw, e.g. handles

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Description

  • Technisches Gebiet
  • Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Griffeinheit für ein handgehaltenes Arbeitswerkzeug wie eine Kettensäge, Schneidemaschine oder Heckenschere, und das Arbeitswerkzeug umfaßt eine Antriebseinheit mit einem Motor und eine Schneideinheit wie eine Führungsstange mit Sägekette, Schneidscheibe oder Schere. Die Griffeinheit umfaßt zwei gegenseitig verbundene Handgriffe, die sich bei normalem Gebrauch des Arbeitswerkzeugs höher oben als die Antriebseinheit befinden, welche schwenkbar an der Griffeinheit montiert ist, so daß die Schneidrichtung der Schneideinheit beim Schwenken von vertikaler zu horizontaler Richtung geändert wird. An der Antriebseinheit ist wenigstens ein Befestigungsrahmen montiert, und die Griffeinheit ist mit wenigstens einer Griffhalterung ausgestattet, die für eine lösbare Befestigung an verschiedenen Positionen längs des Befestigungsrahmens bestimmt ist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • In der Regel weisen handgehaltene Arbeitswerkzeuge wie Kettensägen, Kraftschneider und Heckenscheren ein rückseitiges Griffteil mit einem Gashebel sowie einen vorderseitigen Griffrahmen auf, der sich um den größten Teil der Antriebseinheit erstreckt. Auf diese Weise wäre der Bediener in der Lage, den vorderseitigen Griffrahmen in vielen verschiedenen Stellungen zu halten, wodurch die Schneidarbeit sowohl in horizontaler als auch vertikaler Richtung erleichtert wird. DE 2909777 beschreibt eine Kettensäge mit einem seitlich schwenkbaren vorderseitigen Handgriff. Heckenscheren, die mit einem seitlich schwenkbaren rückseitigen Griffteil ausgestattet sind, sind bekannt. Diese Merkmale können natürlich die Handhabung des Werkzeugs erleichtern, lösen jedoch nicht ein anderes grundlegendes ergonomisches Problem, z.B. muß eine Menge Schneidarbeit in Erd- oder Bodennähe durchgeführt werden, wie etwa das Fällen eines Baumes mit einer Kettensäge, das Schneiden eines Betonpfeilers mit einem Kraftschneider oder das Kürzen einer Hecke mit einer Heckenschere.
  • Bei dieser Art der Arbeit muß der Bediener oft auf dem Boden kriechen, um das Werkzeug handhaben zu können.
  • In der russischen Forstwirtschaft gibt es etliche Kettensägenmodelle mit einem besonders hoch angeordneten Griffteil. Das Griffteil weist zwei gegenseitig verbundene Handgriffe auf, die sich auf gleicher Höhe und hoch über der Säge befinden. Der Abstand zwischen den Handgriffen entspricht etwa der Schulterbreite des Bedieners. Die Säge selbst ist in Bezug auf das Griffteil zwischen einer Fällposition und einer Schneidposition schwenkbar. SU 1006220 und SU 1085818 beschreiben beide Beispiele für solche Lösungen mit einem Befestigungsrahmen, der gefedert aufgehängt ist und teilweise die Antriebseinheit umgibt. Das Griffteil ist am Befestigungsrahmen mit einer Griffhalterung montiert, die längs des Befestigungsrahmens verschoben werden kann, um die Schwenkbarkeit der Säge zu gewährleisten. Andererseits sind die zwei hoch angeordneten Handgriffe völlig ohne jegliche Motorsteuerung, was offensichtlich ein sehr schwerwiegender Nachteil ist. Der Bediener könnte so beim Fällen oder Zerschneiden eines Baumes aufrecht stehen. Andererseits könnte das hohe Griffteil bei Entastungsarbeit schwerfällig zu verwenden sein, in der russischen Forstwirtschaft werden jedoch die Bäume in der Regel zu einer zentral stationierten Maschine zur automati schen Entastung gebracht. SU 880717 und SU 1117210 beschreiben beide Kettensägen mit einem hohen Griffteil, das so montiert ist, daß die Säge nur in einer Fällposition verwendet werden kann. Letzteres ist als Zubehör einer herkömmlichen Säge vorgesehen. Beide verfügen über einen Gashebel in Verbindung mit einem Handgriff. Jedoch wird das Kabel vom Gashebel völlig ungeschützt hinunter zur Antriebseinheit geführt. Aus diesem Grund wird es empfindlich für Beschädigungen in der harten Arbeitsumgebung, wo diese Produkte eingesetzt werden. Ein anderer Sägentyp weist ein Drehgelenk auf, das gänzlich hinter der Antriebseinheit liegt. Da sich aber dieses Drehgelenk gänzlich hinter dem Sägenkörper mit seiner Antriebseinheit und vorspringenden Führungsstange befindet, werden in diesem Drehgelenk erhebliche Beanspruchungen auftreten. Es muß somit kräftig dimensioniert sein und steht zwangsläufig stark hinter dem eigentlichen Sägenkörper hervor. Dies ist nachteilig, da das vorstehende Drehgelenk wie auch das bis zum Drehgelenk hinunterreichende Griffteil tendenziell zwischen die Beine des Bedieners geraten und so mit diesen in Konflikt kommen. Gleichzeitig werden auch in dem Griffteil erhebliche Beanspruchungen auftreten, so daß dieses ebenfalls kräftig dimensioniert sein muß.
  • Zweck der Erfindung
  • Der Zweck der gegenständlichen Erfindung ist es, die oben dargestellten Probleme zu vermindern und in vielerlei Hinsicht Vorteile zu erzielen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Der oben erwähnte Zweck wird dadurch erreicht, daß die erfindungsgemäße Griffeinheit die aus den beigefügten Ansprüchen ersichtlichen Merkmale aufweist. Die Griffeinheit ist somit erfindungsgemäß im wesentlichen wie aus den beigefügten Ansprüchen ersichtlich gekennzeichnet. Demzufolge erstreckt sich der nach unten ragende Teil an der Rückseite der Antriebseinheit nach unten und schützt die Motorsteuerung. Denn gewöhnlich ist die Antriebseinheit mit einer warmen Seite, die einen Auspufftopf aufweist, der die Abgase an der Schneidseite herausläßt, sowie mit einer dem Bediener zugewandten kalten Seite angelegt. In der Regel sind Vergaser und ähnliche Teile an der kalten Seite angeordnet, und die Motorsteuerung ist hier angeschlossen. Bei einem modernen vibrationsgedämpften Arbeitswerkzeug erfolgt dies vorzugsweise im Vibrationsspalt, der zwischen dem vibrationsgedämpften Teil und dem motortragenden Teil angeordnet ist. Aus diesem Grund erstreckt sich der besagte nach unten ragende Teil an der Rückseite nach unten und führt die Motorsteuerung fast geradewegs zum vibrationsspalt. Die Griffeinheit könnte auch mit einem Treibstofftank versehen werden. In diesem Fall wird dessen Treibstoffschlauch gezogen, so daß er von dem nach unten ragenden Teil geschützt wird. Diese und weitere kennzeichnende Merkmale und Vorteile werden besser ersichtlich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung verschiedener Ausführungsformen mit Hilfe der beigefügten Zeichnung.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand verschiedener Ausführungsformen derselben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungsfiguren genauer beschrieben werden.
  • 1 zeigt direkt von der Seite ein handgehaltenes Arbeitswerkzeug, das mit der erfindungsgemäßen Griffeinheit ausgestattet ist. Das Werkzeug weist eine Schneideinheit in Form einer Führungsstange mit einer Kette auf.
  • 2 zeigt das Arbeitswerkzeug gemäß 1, jedoch aus der Richtung seiner Schneideinheit betrachtet. 1 und 2 zeigen beide die Kettensäge in einer sogenannten Schneidposition.
  • 3 zeigt das Arbeitswerkzeug gemäß 1 und 2, jedoch ist das Werkzeug hier um einen Winkel von 90 Grad gedreht, so daß die Kettensäge eine sogenannte Fällposition einnimmt.
  • 4 zeigt in Perspektive den unteren vibrationsgedämpften Teil der Antriebseinheit gemäß den 13 und mit einem angebrachten Befestigungsrahmen.
  • 5 zeigt eine verstellbare Griffeinheit, die sich gut für viele Bediener eignen soll. Sie ist außerdem mit einem Treibstofftank versehen.
  • Beschreibung der Ausführungsformen
  • In 1 bezeichnet Bezugsziffer 1 eine erfindungsgemäße Griffeinheit für ein Arbeitswerkzeug 2. Das Arbeitswerkzeug umfaßt eine Antriebseinheit 3 mit einem Motor und eine Schneideinheit 4, die in dem dargestellten Beispiel eine Führungsstange 4 mit Kette ist, da das dargestellte Werkzeug eine Kettensäge ist. Wenn jedoch das Arbeitswerkzeug ein Kraftschneider ist, wäre die Schneideinheit 4 eine Schneidscheibe, oder wenn das Werkzeug eine Heckenschere ist, wäre die Schneideinheit eine Schere. Die Schneideinheit 4 ist durch strichpunktierte Linien dargestellt, da es sich nur um eine von vielen denkbaren Beispielen für eine mit der Antriebseinheit 3 verbundene Schneideinheit handelt. Andere Beispiele als die gegebenen sind natürlich möglich. Die Schneideinheit ragt aus einer Schneidseite 11 der Antriebseinheit heraus. Diese Seite liegt der Rückseite 10 gegenüber, welche dem Bediener zugewandt ist.
  • Die Schneideinheit 4, in diesem Fall eine Führungsstange, besitzt eine Schneidrichtung entsprechend dem Pfeil 16, d.h. in einer Ebene mit dem Papier in 1. In 3 sind die Antriebseinheit 3 und folglich die Schneidrichtung 16 um etwa 90 Grad in Bezug auf die Griffeinheit 1 gedreht worden. Denn bei dieser Art der Grifflösung ist ein Vorteil, daß der Bediener aufrecht in einer natürlichen Arbeitsposition stehen kann, während zugleich die Schneideinheit 4 in Bodennähe in einer geeignet gewählten Schneidrichtung 16 arbeitet. Wie erwähnt, könnte die beabsichtigte Arbeit das Fällen eines Baumes, das Zerschneiden eines Betonpfeilers oder das Kürzen einer Hecke sein. Kettensägen mit einer solchen Art von hohem Griffteil werden seit langem in der russischen Forstwirtschaft verwendet. Die gegenständliche Erfindung stellt jedoch eine besonders vorteilhafte Art und Weise der Anordnung der Motorsteuerungsübertragung dar, indem sie ein vorteilhaftes Design für die Montage der Griffeinheit an der Antriebseinheit des Werkzeugs aufweist.
  • Wenigstens ein Befestigungsrahmen 7 ist an der Antriebseinheit montiert und dient als Befestigung für die Griffeinheit. Die Griffeinheit ist mit einer Griffhalterung 8 versehen. Diese ist als Klemmhalter konstruiert, der folglich den Befestigungsrahmen 7 umgibt und auf diesem aufsitzt. Die Griffhalterung weist eine Klemmschraube 21 auf, die der Bediener lösen kann, wenn er die Antriebseinheit drehen möchte, und dann wieder festziehen kann, wenn er die Antriebseinheit in einer anderen Winkelposition arretieren möchte. vorzugsweise weist die Klemmschraube einen großen und leicht zu bedienenden Knopf auf, der sich auch bei Verwendung von Arbeitshandschuhen drehen läßt. Andere Arten von Schnellarretierungen sind natürlich ebenfalls denkbar, z.B. die Arretierung mit einem Exzenter oder mit einer oder mehreren Schnellklemmen. wie aus 2 ersichtlich wird, ist der Befestigungsrahmen 7 an etwas montiert, das gemäß der Figur eine Unterseite und eine linke Seite der Antriebseinheit ist. Hierdurch wird es möglich, die Griffhalterung 8 längs des Befestigungsrahmens 7 so zu verschieben, daß eine Drehung von stolzen 90 Grad erzeugt wird.
  • Die Ausführungsform der Erfindung, die aus 1-4 ersichtlich wird, bietet eine besonders einfache und haltbare Montage der Griffeinheit. Eine rückseitige Aufhängung, die mit der Griffhalterung 8 zusammenwirkt, wie etwa ein Drehgelenk, ist zum Teil in der Griffeinheit als eine rückseitige Aufhängung 12 und zum Teil in der Antriebseinheit als eine an der Rückseite 10 vorgesehene rückseitige Antriebseinheitsaufhängung 13 angeordnet. Vergleiche 1 und 4. Die Griffeinheit führt demnach hinunter zu einer rückseitigen Aufhängung 12, die als ein Drehgelenk vorgesehen ist. Die rückseitige Aufhängung 12 ist in einem nach unten ragenden Teil der Griffeinheit angeordnet und besteht vorzugsweise aus einem flachen Metallstangenteil mit einem Loch. Eine Schraube 14 ist durch dieses Loch und in eine Gewindebohrung 22 in der rückseitigen Antriebseinheits aufhängung 13 eingeführt. Vorzugsweise ist zwischen der rückseitigen Antriebseinheitsaufhängung 13 und der rückseitigen Aufhängung 12 eine Hülse 15 angeordnet, um dem Verschleiß der Teile entgegenzuwirken. In 4 ist eine gedachte Drehachse 23 eingezeichnet. Sie verläuft durch die Mitte der rückseitigen Antriebseinheitsaufhängung 13 sowie durch die Mitte eines Radius R. Denn der Befestigungsrahmen 7 weist über einen großen Teil seiner Länge eine im wesentlichen kreisrunde Form auf, mit einem Radius R, um die Umstellung der Griffhalterung zwischen den verschiedenen Positionen längs des Befestigungsrahmens zu erleichtern. Dies wird die Umstellung der Griffhalterung vereinfachen, ist jedoch keine absolute Voraussetzung. Die Griffhalterung 8 kann auch auf viele andere Arten konstruiert sein, die keine kreisrunde Form des Befestigungsrahmens 7 erfordern, z.B. könnte die Griffhalterung 8 völlig oder teilweise offen sein, so daß der Befestigungsrahmen innerhalb der Griffhalterung 8 verschiebbar ist, z.B. wenn ein mehr winkelig geformter Rahmen verwendet wurde.
  • Viele Antriebseinheiten 3, die von einem Verbrennungsmotor betrieben werden, umfassen einen vibrationsgedämpften Teil 17, der mittels Dämpfungselementen 19 an einem motortragenden Teil 18 montiert ist. Der motortragende Teil wird dann jeweils an einen Ende jedes Dämpfungselements 19 montiert. Dadurch werden die beiden Teile ausschließlich durch diese Dämpfungselemente verbunden, was bedeutet, daß die Vibrationen in dem vibrationsgedämpften Teil verglichen mit den Vibrationen in dem motortragenden Teil erheblich verringert werden könnten. Zum Beispiel sind bei einer Kettensäge gewöhnlich der Griffrahmen und das rückseitige Griffteil an dem vibrationsgedämpften Teil montiert. In 4 ist dargestellt, wie der Befestigungsrahmen 7 an dem vibra tionsgedämpften Teil 17 montiert ist. Überdies ist die rückseitige Antriebseinheitsaufhängung 13 in dem vibrationsgedämpften Teil 17 angeordnet. Auf diese Weise wird die Griffeinheit 1 somit in Bezug auf die Motoreinheit vibrationsgedämpft werden. Diese Vibrationsdämpfung wird natürlich den Benutzer-Komfort für den Bediener beträchtlich verbessern. Es gibt jedoch zugleich handgehaltene Arbeitswerkzeuge, die von Verbrennungsmotoren, Hydraulikmotoren, Pneumatikmotoren oder Elektromotoren betrieben werden und keinerlei Art von Vibrationsdämpfung aufweisen, und Vibrationsdämpfung ist natürlich keine Voraussetzung für die Erfindung.
  • Der nach unten ragende Teil 9, der sich an der Rückseite 10 der Antriebseinheit nach unten erstreckt, wird dazu verwendet, die Motorsteuerung wie etwa ein Gashebelkabel oder ein elektrisches Kabel zur Stop-Steuerung zu schützen, welche von wenigstens einem der Handgriffe 5, 6 zur Rückseite 10 der Antriebseinheit läuft. Denn gewöhnlich ist die Antriebseinheit 3 mit einer warmen Seite, die einen Auspufftopf aufweist, der die Abgase an der Schneidseite 11 herausläßt, sowie mit einer kalten Seite mit einem rückseitigen Griffteil angelegt, das vom Bediener verwendet wird. In der Regel sind Vergaser und ähnliche Teile an der kalten Seite angeordnet. Das bedeutet, daß die Motorsteuerung im allgemeinen an der kalten Seite hineingeführt wird. Bei einem modernen vibrationsgedämpften Arbeitswerkzeug erfolgt dies vorzugsweise am Vibrationsspalt, der zwischen dem vibrationsgedämpften Teil und dem motortragenden Teil angeordnet ist. Es ist daher wichtig, daß sich der nach unten ragende Teil 9 an der Rückseite 10 nach unten erstreckt und die Motorsteuerung fast geradewegs zum Vibrationsspalt führt. Die Griffeinheit 1 könnte auch mit einem Treibstofftank versehen sein. In diesem Fall wird dessen Treibstoffschlauch vorzugsweise gezogen, so daß er von dem nach unten ragenden Teil 9 geschützt wird. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Griffeinheit von der Seite des Bedieners, d.h. von der Rückseite 10, betrachtet wie ein V geformt und weist ihren Spitzenpunkt unten an der rückseitigen Aufhängung 12 und ihre oberen Enden an jedem Handgriff 5 bzw. 6 auf. Es ist daher natürlich, die Motorsteuerung vom linken Handgriff im Innern des linken Rohrs zu führen und die Motorsteuerung vom rechten Handgriff im Innern des rechten Rohrs. Es ist außerdem natürlich einen Treibstoffschlauch von einem etwaigen Treibstofftank an einem oder im Innern eines der Rohre zu führen. Die Schenkel des geformten V werden durch eine Querstange 26 stabilisiert. Zwei Stangen 27 und 28 tragen die Griffhalterung 8. Durch diese Geometrie werden die Beanspruchungen in verschiedenen Richtungen sehr effizient aufgefangen, so daß eine leichte und starke Griffeinheit geschaffen wird. Das Griffteil selbst könnte aus Aluminium oder Magnesium gefertigt sein, während der Befestigungsrahmen 7 aus Stahl hergestellt sein könnte. Da sie mit einer Befestigungsklemme oder -schraube verbunden werden. Wie aus 1 ersichtlich wird, stehen die Antriebseinheitsaufhängung 13, die rückseitige Aufhängung 12 und der nach unten ragende Teil 9 nur ein wenig hinter der Antriebseinheit hervor. Dies ist auf das Zusammenwirken zwischen der Griffhalterung 8 und der rückseitigen Aufhängung zurückzuführen, das sehr effektiv ist und zu weniger Beanspruchungen führt. Gewöhnlich sind die Handgriffe 5, 6 nebeneinander, mit etwa einer Schulterbreite zwischen sich angeordnet. Aber klarerweise könnte die Griffeinheit sowohl vertikal als auch horizontal verstellbar hergestellt sein.
  • Der Befestigungsrahmen setzt sich gemäß 4 aus drei verschiedenen Teilen zusammen, einem Rahmenteil 29, der im vorliegenden Fall aus einem Stahlrohr mit einem Durchmesser von 22 Millimetern und einer Materialstärke von 1½ Millimetern gefertigt ist. An seinem unteren Ende ist er an einen unteren Befestigungsteil 24 angeschweißt, in diesem Fall eine flache Eisenstange, die an der Unterseite des vibrationsgedämpften Teils angebracht ist. An dem anderen Ende ist der Rahmenteil 29 an eine seitliche Befestigung 25 angeschweißt, die in diesem Fall aus einem flachen Eisenteil gefertigt ist und an der Seite des vibrationsgedämpften Teils 17 befestigt ist. Die untere Befestigung 24 weist in dem dargestellten Fall zwei Bügel auf, die eine breite Basis für die Montage an das vibrationsgedämpfte Teil 17 bieten. Bei vielen Anwendungen wäre es jedoch ausreichend, nur eine untere Befestigung beim vibrationsgedämpften Teil zu haben, die untere Befestigung könnte dann aus einem abgeflachten Teil von einem längeren Metallrahmen bestehen. Auf diese weise könnte auch die seitliche Befestigung 25 ausgeführt sein. Überdies könnte der gesamte Rahmen aus einem Kunststoff gegossen sein, entweder homogen oder mit gegossenen Hohlräumen. Oft weist der Rahmenteil 29 einen runden Querschnitt auf, gewöhnlich in Form einer runden Röhre. Der Querschnitt könnte mit wenigstens einem vorspringenden Teil ergänzt sein, um die Übertragung der Drehung zwischen dem Befestigungsrahmen 7 und der Griffeinheit 1 zu verbessern. Der vorspringende Teil könnte aus einer Rippe bestehen, die vom Umfang des Querschnitts wegragt. Dies ist besonders dann wichtig, wenn der Querschnitt rund ist und allein der Befestigungsrahmen die Antriebseinheit tragen soll. Der Rahmenteil 29 könnte auch einen ovalen oder einen quadratischen oder irgendeinen anderen Querschnitt aufweisen, der einer Drehung zwischen der Griffhal terung 8 und dem Rahmenteil 29 entgegenwirken wird. Und der Querschnitt könnte entweder homogen oder röhrenförmig sein. Der Befestigungsrahmen 7 könnte auch über den größten Teil seiner Länge als ein Doppelrahmen ausgeführt sein, d.h. als zwei zueinander parallele Rahmenteile, die mit der Griffhalterung 8 zusammenwirken. Zum Beispiel könnten zwei Rahmenteile 29 nebeneinander angeordnet und an der unteren Befestigung 24 und der oberen Befestigung 25 angebracht sein. Die Griffhalterung 8 könnte dann auf beiden diesen Rahmenteilen 29 aufsitzen, und die Anordnung würde eine zufriedenstellende Abstützung der Antriebseinheit gewährleisten, selbst wenn eine rückseitige Aufhängung fehlen sollte.
  • 5 zeigt somit eine verstellbare Griffeinheit, die außerdem mit einem Treibstofftank ausgestattet ist. Die Handgriffe 5, 6 sind um Griffrohre 37, 38 angeordnet, die sich in dem nach unten ragenden Teil 9 abwärts erstrecken, und die Motorsteuerung und ein etwaiger Treibstoffschlauch werden vorzugsweise an dem nach unten ragenden Teil befestigt, indem sie in wenigstens eines der Griffrohre eingefügt werden. Die Motorsteuerungselemente wie zum Beispiel ein Gashebelkabel, ein elektrisches Kabel zur Stop-Steuerung oder ein etwaiger Treibstoffschlauch werden an dem nach unten ragenden Teil 9 montiert, außer an dem untersten Teil des nach unten ragenden Teils, wo sie stattdessen zur Antriebseinheit übertreten, indem sie zum Beispiel durch den Vibrationsspalt verlaufen. Vorzugsweise treten sie aus dem Innern der Griffeinheit über, so daß sie beim Wechsel gut geschützt werden. Die Motorsteuerung und ein etwaiger Treibstoffschlauch könnten auch an der Außenseite des nach unten ragenden Teils montiert und auf diese Weise geschützt sein. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die Griffrohre zu diesem Zweck mit einer oder mehreren Rinnen ausgestattet sind.
  • Die sich in dem nach unten ragenden Teil 9 abwärts erstreckenden Griffrohre 37, 38 sind im wesentlichen als ein V angeordnet und gestaltet und sind nach oben und unten verstellbar, so daß beim Höherstellen die Höhe der Griffeinheit zunehmen wird wie auch der Abstand zwischen den Handgriffen 5, 6 wachsen wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die Griffrohre verschiebbar angebracht sind, teilweise in einer unteren Befestigung 39 und teilweise in einer Querstange 41. Diese beiden sind so gestaltet, daß sie die Griffrohre umgeben, z.B. U-förmig, und werden mittels Schrauben um die Rohre geklemmt. Hierdurch könnten die Rohre höher- oder tiefergestellt werden, um sich verschiedenen Bedienern anzupassen. Bei einem Höherstellen wird auch der gegenseitige Abstand zwischen den Handgriffen zunehmen. Da größere Personen oft breitschultriger sind. Jedoch könnten die Handgriffe vorzugsweise auch etwas gedreht werden, wodurch der Abstand zwischen den Handgriffen und ihre Winkelstellung verändert wird. Die V-Form der Griffeinheit, wie aus der Sicht des Bedieners betrachtet, bietet folglich eindeutige Vorteile hinsichtlich des Verstellens wie auch der Stabilität und eines geringen Gewichts. Die Querstange 41 stützt die Stangen 27 und 28, vergleiche 2, sowie den Treibstofftank 36.
  • Die untere Befestigung 39 ist in diesem Fall mit einer rückseitigen Aufhängung 12 zur Montage an der Antriebseinheit versehen, wie dies zuvor beschrieben wurde. Die untere Befestigung 39 dient außerdem zur Anbringung eines Stützschildes 40, der dazu bestimmt ist, mit den Beinen des Bedieners zusammenzuwirken. Er weist daher eine komfortabel gewölbte Form auf, so daß der Bediener eines seiner Beine dagegen lehnen kann. Der Stützschild 40 könnte auch einen Teil der Befestigung 39 bilden.

Claims (9)

  1. Griffeinheit (1) für ein handgehaltenes Arbeitswerkzeug (2) wie eine Kettensäge, Schneidemaschine oder Heckenschere, wobei die Einheit eine Antriebseinheit (3) mit einem Motor und eine Schneideinheit (4) wie eine Führungsstange (4) mit Sägekette, Schneidscheibe oder Schere und wenigstens einen Befestigungsrahmen (7) umfaßt, der an der Antriebseinheit montiert ist, wobei diese Einheit außerdem zwei gegenseitig verbundene Handgriffe (5, 6), die sich bei Gebrauch der Säge höher oben als die Antriebseinheit befinden, und wenigstens eine Griffhalterung (8) umfaßt, die für eine lösbare Befestigung an verschiedenen Positionen längs des Befestigungsrahmens (7) bestimmt ist, so daß die Handgriffe in Bezug auf die Griffeinheit geschwenkt werden können und daß die Ausrichtung (16) der Schneideinheit zwischen vertikalen und horizontalen Positionen geändert werden kann, wobei die Griffeinheit überdies mit einem einzigen nach unten ragenden Teil (9) versehen ist, der sich der Schneidseite (11) gegenüberliegend auf der Rückseite (10) der Handgriffe befindet, so daß Motorsteuerungselemente wie etwa ein Gashebelkabel oder ein elektrisches Kabel zur Stop-Steuerung, die so angeordnet sind, daß sie von wenigstens einem der Handgriffe (5, 6) zur Rückseite der Antriebseinheit führen, in geschützter Weise daran angebracht sind, wobei dieser nach unten ragende Teil in einer rückseitigen Aufhängung (12) endet, die als Drehpunkt dienend mit der Griffhalterung (8) zusammenwirkt und gemeinsam mit einer rückseitigen Antriebseinheitsaufhängung (13), die sich an der Rückseite (10) der Antriebseinheit befindet, das Ausrichtungsmittel bereitstellt, um die relative Drehung zu ermöglichen, wobei der nach unten ragende Teil außerdem als ein V geformt ist, das seinen Spitzen- oder Treffpunkt unten an der rückseitigen Aufhängung (12) und seine oberen Enden an jedem Handgriff aufweist, und die Schenkel des geformten V durch eine Querstange (26) stabilisiert werden und zwei zusätzliche Stangen (27, 28) die Griffhalterung (8) stützen und diese mit dem nach unten ragenden Teil verbinden.
  2. Griffeinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffeinheit mit einem Treibstofftank (36) ausgestattet ist, dessen Treibstoffschlauch an dem nach unten ragenden Teil (9) befestigt ist und somit geschützt ist.
  3. Griffeinheit (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Motorsteuerungselemente wie zum Beispiel ein Gashebelkabel, ein elektrisches Kabel zur Stop-Steuerung oder ein etwaiger Treibstoffschlauch an dem nach unten ragenden Teil (9) montiert sind, außer an dem untersten Teil des nach unten ragenden Teils (9), wo sie zur Antriebseinheit übertreten.
  4. Griffeinheit (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe (5, 6) um Griffrohre (37, 38) angeordnet sind, die sich in dem nach unten ragenden Teil (9) abwärts erstrecken, und die Motorsteuerung und ein etwaiger Treibstoffschlauch auf eine solche Weise an dem nach unten ragenden Teil befestigt sind, daß sie im Innern wenigstens eines der Griffrohre verlaufen.
  5. Griffeinheit (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffrohre (37, 38), die sich in dem nach unten ragenden Teil (9) abwärts erstrecken, als ein V angeordnet sind und sie nach oben und unten verstellbar montiert sind, so daß beim Höherstellen die Höhe der Griffeinheit wie auch der Abstand zwischen den Handgriffen (5, 6) zunehmen wird.
  6. Griffeinheit (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsrahmen (7) über den größten Teil seiner Länge als ein Doppelrahmen ausgeführt ist, d.h. mit zwei zueinander parallelen Rahmenteilen, die mit der Griffhalterung (8) zusammenwirken.
  7. Griffeinheit (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die rückseitige Aufhängung (12) in dem nach unten ragenden Teil (9) angeordnet, ist.
  8. Griffeinheit (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Antriebseinheit (3) einen vibrationsgedämpften Teil (17) umfaßt, der mittels Dämpfungselementen (19) an einem motortragenden Teil (18) montiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsrahmen (7) an dem vibrationsgedämpften Teil montiert ist.
  9. Griffeinheit (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die rückseitige Antriebseinheitsaufhängung (13) in dem vibrationsgedämpften Teil (17) angeordnet ist.
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