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Technisches
Gebiet
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Der
Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Griffeinheit für ein handgehaltenes
Arbeitswerkzeug wie eine Kettensäge,
Schneidemaschine oder Heckenschere, und das Arbeitswerkzeug umfaßt eine
Antriebseinheit mit einem Motor und eine Schneideinheit wie eine
Führungsstange
mit Sägekette,
Schneidscheibe oder Schere. Die Griffeinheit umfaßt zwei
gegenseitig verbundene Handgriffe, die sich bei normalem Gebrauch
des Arbeitswerkzeugs höher
oben als die Antriebseinheit befinden, welche schwenkbar an der
Griffeinheit montiert ist, so daß die Schneidrichtung der Schneideinheit
beim Schwenken von vertikaler zu horizontaler Richtung geändert wird.
An der Antriebseinheit ist wenigstens ein Befestigungsrahmen montiert,
und die Griffeinheit ist mit wenigstens einer Griffhalterung ausgestattet, die
für eine
lösbare
Befestigung an verschiedenen Positionen längs des Befestigungsrahmens
bestimmt ist.
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Hintergrund
der Erfindung
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In
der Regel weisen handgehaltene Arbeitswerkzeuge wie Kettensägen, Kraftschneider
und Heckenscheren ein rückseitiges
Griffteil mit einem Gashebel sowie einen vorderseitigen Griffrahmen
auf, der sich um den größten Teil
der Antriebseinheit erstreckt. Auf diese Weise wäre der Bediener in der Lage,
den vorderseitigen Griffrahmen in vielen verschiedenen Stellungen
zu halten, wodurch die Schneidarbeit sowohl in horizontaler als
auch vertikaler Richtung erleichtert wird.
DE 2909777 beschreibt eine Kettensäge mit einem
seitlich schwenkbaren vorderseitigen Handgriff. Heckenscheren, die
mit einem seitlich schwenkbaren rückseitigen Griffteil ausgestattet
sind, sind bekannt. Diese Merkmale können natürlich die Handhabung des Werkzeugs
erleichtern, lösen
jedoch nicht ein anderes grundlegendes ergonomisches Problem, z.B.
muß eine
Menge Schneidarbeit in Erd- oder Bodennähe durchgeführt werden, wie etwa das Fällen eines
Baumes mit einer Kettensäge,
das Schneiden eines Betonpfeilers mit einem Kraftschneider oder
das Kürzen
einer Hecke mit einer Heckenschere.
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Bei
dieser Art der Arbeit muß der
Bediener oft auf dem Boden kriechen, um das Werkzeug handhaben zu
können.
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In
der russischen Forstwirtschaft gibt es etliche Kettensägenmodelle
mit einem besonders hoch angeordneten Griffteil. Das Griffteil weist
zwei gegenseitig verbundene Handgriffe auf, die sich auf gleicher
Höhe und
hoch über
der Säge
befinden. Der Abstand zwischen den Handgriffen entspricht etwa der Schulterbreite
des Bedieners. Die Säge
selbst ist in Bezug auf das Griffteil zwischen einer Fällposition und
einer Schneidposition schwenkbar.
SU
1006220 und
SU 1085818 beschreiben
beide Beispiele für
solche Lösungen
mit einem Befestigungsrahmen, der gefedert aufgehängt ist
und teilweise die Antriebseinheit umgibt. Das Griffteil ist am Befestigungsrahmen mit
einer Griffhalterung montiert, die längs des Befestigungsrahmens
verschoben werden kann, um die Schwenkbarkeit der Säge zu gewährleisten.
Andererseits sind die zwei hoch angeordneten Handgriffe völlig ohne
jegliche Motorsteuerung, was offensichtlich ein sehr schwerwiegender
Nachteil ist. Der Bediener könnte
so beim Fällen
oder Zerschneiden eines Baumes aufrecht stehen. Andererseits könnte das
hohe Griffteil bei Entastungsarbeit schwerfällig zu verwenden sein, in
der russischen Forstwirtschaft werden jedoch die Bäume in der
Regel zu einer zentral stationierten Maschine zur automati schen
Entastung gebracht.
SU 880717 und
SU 1117210 beschreiben beide
Kettensägen
mit einem hohen Griffteil, das so montiert ist, daß die Säge nur in
einer Fällposition verwendet
werden kann. Letzteres ist als Zubehör einer herkömmlichen
Säge vorgesehen.
Beide verfügen über einen
Gashebel in Verbindung mit einem Handgriff. Jedoch wird das Kabel
vom Gashebel völlig
ungeschützt
hinunter zur Antriebseinheit geführt. Aus
diesem Grund wird es empfindlich für Beschädigungen in der harten Arbeitsumgebung,
wo diese Produkte eingesetzt werden. Ein anderer Sägentyp weist
ein Drehgelenk auf, das gänzlich
hinter der Antriebseinheit liegt. Da sich aber dieses Drehgelenk gänzlich hinter
dem Sägenkörper mit
seiner Antriebseinheit und vorspringenden Führungsstange befindet, werden
in diesem Drehgelenk erhebliche Beanspruchungen auftreten. Es muß somit
kräftig
dimensioniert sein und steht zwangsläufig stark hinter dem eigentlichen
Sägenkörper hervor.
Dies ist nachteilig, da das vorstehende Drehgelenk wie auch das
bis zum Drehgelenk hinunterreichende Griffteil tendenziell zwischen
die Beine des Bedieners geraten und so mit diesen in Konflikt kommen.
Gleichzeitig werden auch in dem Griffteil erhebliche Beanspruchungen auftreten,
so daß dieses
ebenfalls kräftig
dimensioniert sein muß.
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Zweck der
Erfindung
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Der
Zweck der gegenständlichen
Erfindung ist es, die oben dargestellten Probleme zu vermindern
und in vielerlei Hinsicht Vorteile zu erzielen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Der
oben erwähnte
Zweck wird dadurch erreicht, daß die
erfindungsgemäße Griffeinheit
die aus den beigefügten
Ansprüchen
ersichtlichen Merkmale aufweist. Die Griffeinheit ist somit erfindungsgemäß im wesentlichen
wie aus den beigefügten
Ansprüchen
ersichtlich gekennzeichnet. Demzufolge erstreckt sich der nach unten
ragende Teil an der Rückseite
der Antriebseinheit nach unten und schützt die Motorsteuerung. Denn
gewöhnlich
ist die Antriebseinheit mit einer warmen Seite, die einen Auspufftopf aufweist,
der die Abgase an der Schneidseite herausläßt, sowie mit einer dem Bediener
zugewandten kalten Seite angelegt. In der Regel sind Vergaser und ähnliche
Teile an der kalten Seite angeordnet, und die Motorsteuerung ist
hier angeschlossen. Bei einem modernen vibrationsgedämpften Arbeitswerkzeug
erfolgt dies vorzugsweise im Vibrationsspalt, der zwischen dem vibrationsgedämpften Teil
und dem motortragenden Teil angeordnet ist. Aus diesem Grund erstreckt
sich der besagte nach unten ragende Teil an der Rückseite
nach unten und führt
die Motorsteuerung fast geradewegs zum vibrationsspalt. Die Griffeinheit
könnte
auch mit einem Treibstofftank versehen werden. In diesem Fall wird
dessen Treibstoffschlauch gezogen, so daß er von dem nach unten ragenden
Teil geschützt
wird. Diese und weitere kennzeichnende Merkmale und Vorteile werden
besser ersichtlich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung verschiedener
Ausführungsformen
mit Hilfe der beigefügten
Zeichnung.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnung
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Die
Erfindung wird im folgenden anhand verschiedener Ausführungsformen
derselben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungsfiguren genauer
beschrieben werden.
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1 zeigt
direkt von der Seite ein handgehaltenes Arbeitswerkzeug, das mit
der erfindungsgemäßen Griffeinheit
ausgestattet ist. Das Werkzeug weist eine Schneideinheit in Form
einer Führungsstange
mit einer Kette auf.
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2 zeigt
das Arbeitswerkzeug gemäß 1,
jedoch aus der Richtung seiner Schneideinheit betrachtet. 1 und 2 zeigen
beide die Kettensäge
in einer sogenannten Schneidposition.
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3 zeigt
das Arbeitswerkzeug gemäß 1 und 2,
jedoch ist das Werkzeug hier um einen Winkel von 90 Grad gedreht,
so daß die
Kettensäge
eine sogenannte Fällposition
einnimmt.
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4 zeigt
in Perspektive den unteren vibrationsgedämpften Teil der Antriebseinheit
gemäß den 1–3 und
mit einem angebrachten Befestigungsrahmen.
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5 zeigt
eine verstellbare Griffeinheit, die sich gut für viele Bediener eignen soll.
Sie ist außerdem
mit einem Treibstofftank versehen.
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Beschreibung
der Ausführungsformen
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In 1 bezeichnet
Bezugsziffer 1 eine erfindungsgemäße Griffeinheit für ein Arbeitswerkzeug 2.
Das Arbeitswerkzeug umfaßt
eine Antriebseinheit 3 mit einem Motor und eine Schneideinheit 4,
die in dem dargestellten Beispiel eine Führungsstange 4 mit
Kette ist, da das dargestellte Werkzeug eine Kettensäge ist.
Wenn jedoch das Arbeitswerkzeug ein Kraftschneider ist, wäre die Schneideinheit 4 eine Schneidscheibe,
oder wenn das Werkzeug eine Heckenschere ist, wäre die Schneideinheit eine
Schere. Die Schneideinheit 4 ist durch strichpunktierte
Linien dargestellt, da es sich nur um eine von vielen denkbaren
Beispielen für
eine mit der Antriebseinheit 3 verbundene Schneideinheit
handelt. Andere Beispiele als die gegebenen sind natürlich möglich. Die Schneideinheit
ragt aus einer Schneidseite 11 der Antriebseinheit heraus.
Diese Seite liegt der Rückseite 10 gegenüber, welche
dem Bediener zugewandt ist.
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Die
Schneideinheit 4, in diesem Fall eine Führungsstange, besitzt eine
Schneidrichtung entsprechend dem Pfeil 16, d.h. in einer
Ebene mit dem Papier in 1. In 3 sind die
Antriebseinheit 3 und folglich die Schneidrichtung 16 um
etwa 90 Grad in Bezug auf die Griffeinheit 1 gedreht worden.
Denn bei dieser Art der Grifflösung
ist ein Vorteil, daß der Bediener
aufrecht in einer natürlichen
Arbeitsposition stehen kann, während
zugleich die Schneideinheit 4 in Bodennähe in einer geeignet gewählten Schneidrichtung 16 arbeitet.
Wie erwähnt,
könnte
die beabsichtigte Arbeit das Fällen
eines Baumes, das Zerschneiden eines Betonpfeilers oder das Kürzen einer Hecke
sein. Kettensägen
mit einer solchen Art von hohem Griffteil werden seit langem in
der russischen Forstwirtschaft verwendet. Die gegenständliche
Erfindung stellt jedoch eine besonders vorteilhafte Art und Weise
der Anordnung der Motorsteuerungsübertragung dar, indem sie ein
vorteilhaftes Design für
die Montage der Griffeinheit an der Antriebseinheit des Werkzeugs
aufweist.
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Wenigstens
ein Befestigungsrahmen 7 ist an der Antriebseinheit montiert
und dient als Befestigung für
die Griffeinheit. Die Griffeinheit ist mit einer Griffhalterung 8 versehen.
Diese ist als Klemmhalter konstruiert, der folglich den Befestigungsrahmen 7 umgibt
und auf diesem aufsitzt. Die Griffhalterung weist eine Klemmschraube 21 auf,
die der Bediener lösen
kann, wenn er die Antriebseinheit drehen möchte, und dann wieder festziehen
kann, wenn er die Antriebseinheit in einer anderen Winkelposition arretieren
möchte.
vorzugsweise weist die Klemmschraube einen großen und leicht zu bedienenden Knopf
auf, der sich auch bei Verwendung von Arbeitshandschuhen drehen
läßt. Andere
Arten von Schnellarretierungen sind natürlich ebenfalls denkbar, z.B.
die Arretierung mit einem Exzenter oder mit einer oder mehreren
Schnellklemmen. wie aus 2 ersichtlich wird, ist der
Befestigungsrahmen 7 an etwas montiert, das gemäß der Figur
eine Unterseite und eine linke Seite der Antriebseinheit ist. Hierdurch wird
es möglich,
die Griffhalterung 8 längs
des Befestigungsrahmens 7 so zu verschieben, daß eine Drehung
von stolzen 90 Grad erzeugt wird.
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Die
Ausführungsform
der Erfindung, die aus 1-4 ersichtlich
wird, bietet eine besonders einfache und haltbare Montage der Griffeinheit.
Eine rückseitige
Aufhängung,
die mit der Griffhalterung 8 zusammenwirkt, wie etwa ein
Drehgelenk, ist zum Teil in der Griffeinheit als eine rückseitige
Aufhängung 12 und
zum Teil in der Antriebseinheit als eine an der Rückseite 10 vorgesehene
rückseitige
Antriebseinheitsaufhängung 13 angeordnet.
Vergleiche 1 und 4. Die Griffeinheit
führt demnach
hinunter zu einer rückseitigen
Aufhängung 12,
die als ein Drehgelenk vorgesehen ist. Die rückseitige Aufhängung 12 ist
in einem nach unten ragenden Teil der Griffeinheit angeordnet und
besteht vorzugsweise aus einem flachen Metallstangenteil mit einem
Loch. Eine Schraube 14 ist durch dieses Loch und in eine Gewindebohrung 22 in
der rückseitigen
Antriebseinheits aufhängung 13 eingeführt. Vorzugsweise
ist zwischen der rückseitigen
Antriebseinheitsaufhängung 13 und
der rückseitigen
Aufhängung 12 eine
Hülse 15 angeordnet,
um dem Verschleiß der
Teile entgegenzuwirken. In 4 ist eine
gedachte Drehachse 23 eingezeichnet. Sie verläuft durch
die Mitte der rückseitigen
Antriebseinheitsaufhängung 13 sowie durch
die Mitte eines Radius R. Denn der Befestigungsrahmen 7 weist über einen
großen
Teil seiner Länge
eine im wesentlichen kreisrunde Form auf, mit einem Radius R, um
die Umstellung der Griffhalterung zwischen den verschiedenen Positionen
längs des
Befestigungsrahmens zu erleichtern. Dies wird die Umstellung der
Griffhalterung vereinfachen, ist jedoch keine absolute Voraussetzung.
Die Griffhalterung 8 kann auch auf viele andere Arten konstruiert sein,
die keine kreisrunde Form des Befestigungsrahmens 7 erfordern,
z.B. könnte
die Griffhalterung 8 völlig
oder teilweise offen sein, so daß der Befestigungsrahmen innerhalb
der Griffhalterung 8 verschiebbar ist, z.B. wenn ein mehr
winkelig geformter Rahmen verwendet wurde.
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Viele
Antriebseinheiten 3, die von einem Verbrennungsmotor betrieben
werden, umfassen einen vibrationsgedämpften Teil 17, der
mittels Dämpfungselementen 19 an
einem motortragenden Teil 18 montiert ist. Der motortragende
Teil wird dann jeweils an einen Ende jedes Dämpfungselements 19 montiert.
Dadurch werden die beiden Teile ausschließlich durch diese Dämpfungselemente
verbunden, was bedeutet, daß die
Vibrationen in dem vibrationsgedämpften
Teil verglichen mit den Vibrationen in dem motortragenden Teil erheblich
verringert werden könnten.
Zum Beispiel sind bei einer Kettensäge gewöhnlich der Griffrahmen und
das rückseitige
Griffteil an dem vibrationsgedämpften
Teil montiert. In 4 ist dargestellt, wie der Befestigungsrahmen 7 an
dem vibra tionsgedämpften
Teil 17 montiert ist. Überdies ist
die rückseitige
Antriebseinheitsaufhängung 13 in dem
vibrationsgedämpften
Teil 17 angeordnet. Auf diese Weise wird die Griffeinheit 1 somit
in Bezug auf die Motoreinheit vibrationsgedämpft werden. Diese Vibrationsdämpfung wird
natürlich
den Benutzer-Komfort für
den Bediener beträchtlich
verbessern. Es gibt jedoch zugleich handgehaltene Arbeitswerkzeuge,
die von Verbrennungsmotoren, Hydraulikmotoren, Pneumatikmotoren
oder Elektromotoren betrieben werden und keinerlei Art von Vibrationsdämpfung aufweisen,
und Vibrationsdämpfung
ist natürlich
keine Voraussetzung für
die Erfindung.
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Der
nach unten ragende Teil 9, der sich an der Rückseite 10 der
Antriebseinheit nach unten erstreckt, wird dazu verwendet, die Motorsteuerung
wie etwa ein Gashebelkabel oder ein elektrisches Kabel zur Stop-Steuerung
zu schützen,
welche von wenigstens einem der Handgriffe 5, 6 zur
Rückseite 10 der Antriebseinheit
läuft.
Denn gewöhnlich
ist die Antriebseinheit 3 mit einer warmen Seite, die einen
Auspufftopf aufweist, der die Abgase an der Schneidseite 11 herausläßt, sowie
mit einer kalten Seite mit einem rückseitigen Griffteil angelegt,
das vom Bediener verwendet wird. In der Regel sind Vergaser und ähnliche Teile
an der kalten Seite angeordnet. Das bedeutet, daß die Motorsteuerung im allgemeinen
an der kalten Seite hineingeführt
wird. Bei einem modernen vibrationsgedämpften Arbeitswerkzeug erfolgt
dies vorzugsweise am Vibrationsspalt, der zwischen dem vibrationsgedämpften Teil
und dem motortragenden Teil angeordnet ist. Es ist daher wichtig,
daß sich
der nach unten ragende Teil 9 an der Rückseite 10 nach unten
erstreckt und die Motorsteuerung fast geradewegs zum Vibrationsspalt
führt.
Die Griffeinheit 1 könnte
auch mit einem Treibstofftank versehen sein. In diesem Fall wird
dessen Treibstoffschlauch vorzugsweise gezogen, so daß er von
dem nach unten ragenden Teil 9 geschützt wird. Bei der dargestellten Ausführungsform
ist die Griffeinheit von der Seite des Bedieners, d.h. von der Rückseite 10,
betrachtet wie ein V geformt und weist ihren Spitzenpunkt unten
an der rückseitigen
Aufhängung 12 und
ihre oberen Enden an jedem Handgriff 5 bzw. 6 auf.
Es ist daher natürlich,
die Motorsteuerung vom linken Handgriff im Innern des linken Rohrs
zu führen
und die Motorsteuerung vom rechten Handgriff im Innern des rechten Rohrs.
Es ist außerdem
natürlich
einen Treibstoffschlauch von einem etwaigen Treibstofftank an einem
oder im Innern eines der Rohre zu führen. Die Schenkel des geformten
V werden durch eine Querstange 26 stabilisiert. Zwei Stangen 27 und 28 tragen die
Griffhalterung 8. Durch diese Geometrie werden die Beanspruchungen
in verschiedenen Richtungen sehr effizient aufgefangen, so daß eine leichte
und starke Griffeinheit geschaffen wird. Das Griffteil selbst könnte aus
Aluminium oder Magnesium gefertigt sein, während der Befestigungsrahmen 7 aus Stahl
hergestellt sein könnte.
Da sie mit einer Befestigungsklemme oder -schraube verbunden werden. Wie
aus 1 ersichtlich wird, stehen die Antriebseinheitsaufhängung 13,
die rückseitige
Aufhängung 12 und
der nach unten ragende Teil 9 nur ein wenig hinter der
Antriebseinheit hervor. Dies ist auf das Zusammenwirken zwischen
der Griffhalterung 8 und der rückseitigen Aufhängung zurückzuführen, das
sehr effektiv ist und zu weniger Beanspruchungen führt. Gewöhnlich sind
die Handgriffe 5, 6 nebeneinander, mit etwa einer
Schulterbreite zwischen sich angeordnet. Aber klarerweise könnte die
Griffeinheit sowohl vertikal als auch horizontal verstellbar hergestellt sein.
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Der
Befestigungsrahmen setzt sich gemäß 4 aus drei
verschiedenen Teilen zusammen, einem Rahmenteil 29, der
im vorliegenden Fall aus einem Stahlrohr mit einem Durchmesser von
22 Millimetern und einer Materialstärke von 1½ Millimetern gefertigt ist.
An seinem unteren Ende ist er an einen unteren Befestigungsteil 24 angeschweißt, in diesem Fall
eine flache Eisenstange, die an der Unterseite des vibrationsgedämpften Teils
angebracht ist. An dem anderen Ende ist der Rahmenteil 29 an
eine seitliche Befestigung 25 angeschweißt, die
in diesem Fall aus einem flachen Eisenteil gefertigt ist und an der
Seite des vibrationsgedämpften
Teils 17 befestigt ist. Die untere Befestigung 24 weist
in dem dargestellten Fall zwei Bügel
auf, die eine breite Basis für die
Montage an das vibrationsgedämpfte
Teil 17 bieten. Bei vielen Anwendungen wäre es jedoch
ausreichend, nur eine untere Befestigung beim vibrationsgedämpften Teil
zu haben, die untere Befestigung könnte dann aus einem abgeflachten
Teil von einem längeren
Metallrahmen bestehen. Auf diese weise könnte auch die seitliche Befestigung 25 ausgeführt sein. Überdies
könnte
der gesamte Rahmen aus einem Kunststoff gegossen sein, entweder
homogen oder mit gegossenen Hohlräumen. Oft weist der Rahmenteil 29 einen
runden Querschnitt auf, gewöhnlich in
Form einer runden Röhre.
Der Querschnitt könnte mit
wenigstens einem vorspringenden Teil ergänzt sein, um die Übertragung
der Drehung zwischen dem Befestigungsrahmen 7 und der Griffeinheit 1 zu
verbessern. Der vorspringende Teil könnte aus einer Rippe bestehen,
die vom Umfang des Querschnitts wegragt. Dies ist besonders dann
wichtig, wenn der Querschnitt rund ist und allein der Befestigungsrahmen
die Antriebseinheit tragen soll. Der Rahmenteil 29 könnte auch
einen ovalen oder einen quadratischen oder irgendeinen anderen Querschnitt
aufweisen, der einer Drehung zwischen der Griffhal terung 8 und
dem Rahmenteil 29 entgegenwirken wird. Und der Querschnitt
könnte
entweder homogen oder röhrenförmig sein.
Der Befestigungsrahmen 7 könnte auch über den größten Teil seiner Länge als
ein Doppelrahmen ausgeführt
sein, d.h. als zwei zueinander parallele Rahmenteile, die mit der
Griffhalterung 8 zusammenwirken. Zum Beispiel könnten zwei
Rahmenteile 29 nebeneinander angeordnet und an der unteren
Befestigung 24 und der oberen Befestigung 25 angebracht
sein. Die Griffhalterung 8 könnte dann auf beiden diesen
Rahmenteilen 29 aufsitzen, und die Anordnung würde eine
zufriedenstellende Abstützung
der Antriebseinheit gewährleisten,
selbst wenn eine rückseitige
Aufhängung
fehlen sollte.
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5 zeigt
somit eine verstellbare Griffeinheit, die außerdem mit einem Treibstofftank
ausgestattet ist. Die Handgriffe 5, 6 sind um
Griffrohre 37, 38 angeordnet, die sich in dem
nach unten ragenden Teil 9 abwärts erstrecken, und die Motorsteuerung und
ein etwaiger Treibstoffschlauch werden vorzugsweise an dem nach
unten ragenden Teil befestigt, indem sie in wenigstens eines der
Griffrohre eingefügt werden.
Die Motorsteuerungselemente wie zum Beispiel ein Gashebelkabel,
ein elektrisches Kabel zur Stop-Steuerung oder ein etwaiger Treibstoffschlauch werden
an dem nach unten ragenden Teil 9 montiert, außer an dem
untersten Teil des nach unten ragenden Teils, wo sie stattdessen
zur Antriebseinheit übertreten,
indem sie zum Beispiel durch den Vibrationsspalt verlaufen. Vorzugsweise
treten sie aus dem Innern der Griffeinheit über, so daß sie beim Wechsel gut geschützt werden.
Die Motorsteuerung und ein etwaiger Treibstoffschlauch könnten auch
an der Außenseite
des nach unten ragenden Teils montiert und auf diese Weise geschützt sein.
Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die Griffrohre zu diesem Zweck
mit einer oder mehreren Rinnen ausgestattet sind.
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Die
sich in dem nach unten ragenden Teil 9 abwärts erstreckenden
Griffrohre 37, 38 sind im wesentlichen als ein
V angeordnet und gestaltet und sind nach oben und unten verstellbar,
so daß beim Höherstellen
die Höhe
der Griffeinheit zunehmen wird wie auch der Abstand zwischen den
Handgriffen 5, 6 wachsen wird. Dies wird dadurch
erreicht, daß die
Griffrohre verschiebbar angebracht sind, teilweise in einer unteren
Befestigung 39 und teilweise in einer Querstange 41.
Diese beiden sind so gestaltet, daß sie die Griffrohre umgeben,
z.B. U-förmig,
und werden mittels Schrauben um die Rohre geklemmt. Hierdurch könnten die
Rohre höher-
oder tiefergestellt werden, um sich verschiedenen Bedienern anzupassen.
Bei einem Höherstellen
wird auch der gegenseitige Abstand zwischen den Handgriffen zunehmen. Da
größere Personen
oft breitschultriger sind. Jedoch könnten die Handgriffe vorzugsweise
auch etwas gedreht werden, wodurch der Abstand zwischen den Handgriffen
und ihre Winkelstellung verändert wird.
Die V-Form der Griffeinheit, wie aus der Sicht des Bedieners betrachtet,
bietet folglich eindeutige Vorteile hinsichtlich des Verstellens
wie auch der Stabilität
und eines geringen Gewichts. Die Querstange 41 stützt die
Stangen 27 und 28, vergleiche 2, sowie
den Treibstofftank 36.
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Die
untere Befestigung 39 ist in diesem Fall mit einer rückseitigen
Aufhängung 12 zur
Montage an der Antriebseinheit versehen, wie dies zuvor beschrieben
wurde. Die untere Befestigung 39 dient außerdem zur
Anbringung eines Stützschildes 40,
der dazu bestimmt ist, mit den Beinen des Bedieners zusammenzuwirken.
Er weist daher eine komfortabel gewölbte Form auf, so daß der Bediener
eines seiner Beine dagegen lehnen kann. Der Stützschild 40 könnte auch
einen Teil der Befestigung 39 bilden.