DE69924388T2 - Vorrichtungen zur haarpflege - Google Patents

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Graham Coldicott
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Freestyla Pty Ltd
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D8/00Hair-holding devices; Accessories therefor
    • A45D8/20Hair clamps, i.e. elastic multi-part clamps, the parts of which are pivotally connected between their ends
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D24/00Hair combs for care of the hair; Accessories therefor
    • A45D24/36Combs, stencils, or guides, specially adapted for hair trimming devices

Landscapes

  • Scissors And Nippers (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft Haarpflegegeräte und insbesondere Geräte, die das Schneiden und Frisieren von Haaren zu Hause sowie im Salon erleichtern.
  • STAND DER TECHNIK
  • Barbiere und Frisöre haben über viele Jahre einfache Scheren und Kämme verwendet, um Haare zu schneiden und zu frisieren. Es ist möglich gewesen, für einige kurze Haarschnitte elektrische Schergeräte zu verwenden, und es sind viele Zusatzgeräte für die Schergeräte erhältlich, um die Länge und das Profil des Schnitts zu steuern. Trotzdem ist es, außer bei den einfachsten Schnitten, auf Grund der zum Erreichen eines gutes Ergebnisses erforderlichen Fähigkeiten schwierig gewesen für Menschen, ihre eigenen Haare zu schneiden und frisieren.
  • Es ist bekannt, daß WO 96/22036 ein Verfahren zum Schneiden der Haare unter Verwendung einer Haarklemmführung bereitstellt. Die Führung umfaßt zwei gefederte Schenkel 1 und 2. Der erste Schenkel 1 ist eine flache Platte mit zwei Reihen von Zähnen, die aus einer Seite vorstehen. Der zweite Schenkel 2 ist eine Drahtschlinge, die sich um die Zähne schließt. Dieses Gerät wird in den Haaren angebracht und zugeklemmt, danach zur Schneidposition bewegt, bevor das Schneiden entlang einer Kante des flachen Schenkels 1 erfolgt.
  • Nach der Erfindung wird folgendes bereitgestellt:
    ein Haarpflegegerät mit
    einem Griff und
    einem ersten, einem zweiten und einem dritten Finger, die sich von dem Griff aus erstrecken,
    wobei der erste Finger eine Rinne hat, die sich entlang der Länge seiner oberen Oberfläche erstreckt, der zweite Finger einen offenen Schlitz hat, der sich entlang seiner Länge zwischen seiner oberen und seiner unteren Oberfläche erstreckt, und der dritte Finger ein Kamm ist, der auf seiner unteren Oberfläche koplanare Zähne trägt,
    wobei der Kamm und die anderen Finger an ihren Basen, an denen sie auf den Griff treffen, miteinander verbunden sind, und wobei das Gerät von einer den Griff ergreifenden Hand bedienbar ist, um die Finger relativ zueinander in eine zurückgezogene Position zu bewegen, in welcher der Kamm und die anderen Finger abgespreizt sind, um das Gerät in die Haare hineinschieben zu können, und wobei das Gerät dann von der den Griff ergreifenden Hand in eine angelegte Position überführbar ist, in der die Zähne des Kamms durch den Schlitz des zweiten Fingers hindurch in die Rinne des ersten Fingers reichen, wodurch Haare zwischen dem zweiten Finger und dem Kamm festgeklemmt werden, um die Haare zu erfassen und zu ermöglichen, die Haare anzuheben und unter Zuhilfenahme der anderen Hand zu schneiden.
  • Vorzugsweise sind die drei Finger gekrümmt, um sich der Form des Kopfes anzupassen. Alternativ dazu können die drei Finger in einem Kreisbogen gekrümmt sein.
  • Ein Haarpflegegerät nach der Erfindung kann bei einem Verfahren zur Haarpflege verwendet werden, das folgende Schritte umfaßt: Handhaben des Geräts derart, daß die Finger in den Haaren mit zurückgezogenem Kamm positioniert sind, so daß Haare in den Raum zwischen dem Kamm und dem Finger eindringen, dann, wenn das Gerät am gewünschten Ort ist, wird der Kamm bewegt, um Haare entlang der Länge der Finger zu erfassen. Das Gerät wird dann geführt, um durch die Haare zu kämmen, bis es die Linie festlegt, entlang derer die Haare geschnitten werden sollen, und Scheren oder Schergeräte werden dann dazu verwendet, die Haare entlang einer Oberfläche des Fingers zu schneiden.
  • Das Verfahren kann die folgenden zusätzlichen Schritte umfassen: Führen der Finger über die Kopfhaut, Anlegen des Kamms, Anheben und anschließendes Schneiden der Haare. Der Schritt des Anhebens kann beinhalten, das Gerät zu verkippen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es wird nun ein Beispiel der Erfindung beschrieben, unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, in denen:
  • 1 eine bildliche Ansicht eines Haarpflegegeräts ist, das als Beispiel der Erfindung dient, und
  • 2 eine auseinandergezogene Ansicht des Haarpflegegeräts von 1 ist.
  • BESTE WEGE ZUM UMSETZEN DER ERFINDUNG
  • Unter Bezugnahme zuerst auf 1 und 2 hat das Haarpflegegerät 1 einen Griff 2, von dessen einem Ende aus sich drei gekrümmte Finger 3, 4, und 5 erstrecken. Die drei gekrümmten Finger 3, 4, und 5 haben alle die gleiche Krümmung.
  • Der erste gekrümmte Finger 3 ist in seiner Position im Verhältnis zum Griff 2 unbeweglich. Er hat eine „v"-förmige Rinne 6, die entlang seiner oberen Oberfläche verläuft.
  • Der zweite gekrümmte Finger 4 kann sich um einen kurzen Bogen im Verhältnis zum Finger 3 um eine Achse 7 drehen. Der Finger 4 hat einen vertikalen Schlitz 8, der entlang fast seiner gesamten Länge verläuft.
  • Der dritte gekrümmte Finger 5 kann durch Hochziehen an einer Formation 9 angehoben werden und kann sich, um einen größeren Bogen als der zweite Finger 4, um eine Achse 10 drehen. Der dritte gekrümmte Finger 5 hat eine Reihe von Zähnen 11, die entlang seiner unteren Oberfläche verläuft und ist als ein „Kamm" vorstellbar.
  • Wenn das Gerät am Griff 2 gehalten wird, kann die Formation 9 zweckmäßig mit dem Daumen angehoben werden. Das Anheben der Formation 9 hebt den Kamm 5 an, zwingt aber das innere Ende 12 des Fingers 5 nach unten. Dies wiederum zwingt das innere Ende 13 des Fingers 4 nach unten, was den Finger 4 anhebt, so daß es eine Trennung zwischen den Fingern 3, 4 und 5 gibt. Niederdrücken auf der Formation 9 schließt alle Finger 3, 4 und 5 zusammen. Wenn sie zusammengeschlossen sind, treten die Zähne 11 des Kamms 5 in den Schlitz 8 ein, und die distalen Enden der Zähne 11 treten in die „v"-förmige Rinne 6 im Finger 3 ein.
  • Die Krümmung aller drei Finger liegt in der Ebene des Schlitzes 8 oder, anders gesagt, der Ebene der Zähne 11 des Kamms 5.
  • Bei Anwendung wird der Griff 2 in einer Hand ergriffen, und einer der Finger oder der Daumen dieser Hand kann verwendet werden, um die Finger zu heben und zu senken, wenn es erforderlich ist. Anfangs werden die Finger nicht zusammengedrückt, sondern werden, wie in 1 gezeigt, auseinandergespreizt. In dieser Konfiguration können die gekrümmten Finger in die Haare geschoben werden, so daß Haare in die Räume zwischen den Fingern eindringen. Zum Beispiel kann der Pony hinunter in die Stirn gekämmt werden, und der erste Finger 3 kann unter den Haaren über die Stirn geführt werden, so daß der Pony in die Räume zwischen den Fingern eindringt.
  • Wenn die gekrümmten Finger an der gewünschten Position in den Haaren positioniert sind, können die Finger zusammengedrückt werden, um die Haare festzuklemmen. Die Zähne 11 entlang des Kamms 5 gehen durch die Haare hindurch und ergreifen sie in ihrer Position, so daß sie nicht entlang der Länge der Finger gleiten können. Die Haare werden in dieser Position ergriffen gehalten und können angehoben und unter Verwendung von Scheren oder Schergeräten, die in der anderen Hand gehalten werden, geschnitten werden. Die freien Enden der Haare können dicht entlang der Seite des Geräts geschnitten werden.
  • Unter Bezugnahme auf 3, 4, 5 und 6 hat nun ein zweites Gerät 20 einen breiten Griff 21, von dessen Vorderteil aus sich eine Reihe von sechs gekrümmten Fingern 22 erstreckt. Die Finger haben einen annähernd quadratischen Querschnitt, und es gibt einen sehr feinen Spalt zwischen jedem Paar benachbarter Finger. Jeder der Finger hat ein zugespitztes Ende 23 und einen Schlitz 24, der sich entlang seiner Länge und in Seitenrichtung durch denselben erstreckt.
  • Eine gekrümmte Reihe von Kämmen 25, die in 6 in Draufsicht gezeigt wird, befindet sich innerhalb des Geräts 20. Die Reihe von Kämmen 25 umfaßt fünf gekoppelte Kämme 26 mit seitwärts vorstehenden Zähnen 27, und es gibt einen weiteren „leeren" Kamm 28 ohne Zähne. Jeder der Kämme 26 und der „leere" Kamm 28 befinden sich in einem jeweiligen Schlitz 24 des Geräts.
  • Entlang der Länge jedes der Kämme 26 und 28 gibt es zwei in Diagonalrichtung verlaufende Schlitze 29 und 30. Stifte 31 und 32 erstrecken sich von der Innenseite jedes der Finger 22 aus in die Schlitze 24 und laufen in jeweiligen diagonalen Schlitzen 29 und 30, um die Bewegung der Kämme zu steuern.
  • Die Kämme werden an einer Verbindung 33 zusammengekoppelt und miteinander verbunden. Ein Knopf 34 erstreckt sich von der Verbindung 33 aus und durch eine geformte Öffnung 35 am Griff 21 nach oben. Eine Feder 36 wird integral in die Basis der Verbindung 33 geformt und wirkt gegen die Innenseite des Gehäuses 21, um die Kämme aus ihren jeweiligen Fingern heraus vorzuspannen.
  • Eine Bewegung des Knopfs 34 innerhalb der Öffnung 35 bewegt die Kämme gleichzeitig zurück in ihre Schlitze. Wenn sich die Kämme 26 aus ihren Schlitzen 24 herausbewegen, erstrecken sich die Zähne 27 in die Rückseite des Schlitzes des benachbarten Fingers. Wenn der Knopf 34 betätigt wird, bewegen sich die Kämme gegen die Wirkung der Feder 36 zurück in ihre Schlitze. Die Form der diagonalen Öffnungen 29 und 30 bestimmt die Bahn der Reihe von Kämmen 25.
  • Bei Anwendung wird der Griff 21 in einer Hand ergriffen, und ein Finger oder der Daumen kann verwendet werden, um den Knopf 34 (i. Orig. hier: 33. Anm. d. Ü.) zum Zurückziehen der Kämme zu betätigen. Dann können die gekrümmten Finger 22 entlang der Kopfhaut geführt werden. Die zugespitzten Enden 23 der Finger 22 teilen die Haare, so daß es in die sehr feinen Spalte zwischen den Fingern läuft. Wenn die Finger in der gewünschten Position sind, wird der Knopf 34 freigegeben, so daß sich die Kämme 26 und 28 aus ihren Schlitzen 24 herausbewegen und die Zähne 27 die Haare in Eingriff nehmen. Wenn sie in Eingriff genommen sind, können sich die Haare nicht entlang der Finger bewegen. Dann werden die Finger 22 angehoben. Es ist dann möglich, die Haare mit einer in der anderen Hand gehaltenen Schere oder einem Schergerät entlang einer Oberfläche der Finger zu schneiden.
  • Die Haare können durch Anheben des gesamten Geräts vom Kopf weg angehoben werden, oder das Gerät kann bei 37 um die Kante verkippt werden, um die Haare anzuheben. Die Haare können dicht entlang der oberen Oberfläche 38 des Geräts geschnitten werden.
  • In der Unterseite des Geräts wird eine Taste 39 bereitgestellt, um zu ermöglichen, daß es zum Reinigen zerlegt wird.
  • Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf die zwei besten Beispiele beschrieben worden ist, sollte zu erkennen sein, daß andere Formen für sie als Beispiel dienen könnten und sie auf andere Weise als die beschriebenen betrieben werden können. Zum Beispiel kann der Griff auf eine beliebige zweckmäßige Weise geformt werden. Der oder die Finger kann oder können unterschiedlich gekrümmt sein oder sie können plastisch verformbar sein, um zu ermöglichen, daß sie zeitweilig eine beliebige gewünschte Form annehmen. Eine bevorzugte Anordnung beinhaltet die Verwendung eines Mechanismus', der durch Zusammenpressen des Griffs aktiviert wird, um die Finger zusammenzuschließen. Die Kämme können entweder in die Finger oder aus denselben vorgespannt werden, entweder wie beschrieben oder auf andere Weise. Das Gerät kann ebenfalls bei Haarfärbeverfahren verwendet werden, um Grenzen für das Haarfärben zu definieren.
  • Es wird für Fachleute auf dem Gebiet zu erkennen sein, daß zahlreiche Veränderungen und/oder Modifikationen an der Erfindung, wie sie in den spezifischen Ausführungsformen gezeigt worden ist, vorgenommen werden können, ohne von Geist oder Rahmen der Erfindung, wie allgemein beschrieben, abzuweichen. Die vorliegenden Ausführungsformen sind daher in jeder Hinsicht als illustrativ und nicht einschränkend zu betrachten.

Claims (6)

  1. Haarpflegegerät (1) mit: einem Griff (2) und einem ersten (3), einem zweiten (4) und einem dritten (5) Finger, die sich von dem Griff aus erstrecken; wobei der erste Finger (3) eine Rinne (6) hat, die sich entlang der Länge seiner oberen Oberfläche erstreckt, der zweite Finger (4) eine offenen Schlitz (8) hat, der sich entlang seiner Länge zwischen seiner oberen und unteren Oberfläche erstreckt, und der dritte Finger (5) ein Kamm ist, der auf seiner unteren Oberfläche koplanare Zähne (11) trägt; wobei der Kamm (5) und die anderen Finger (3, 4) an ihren Basen, an denen sie auf den Griff (2) treffen, miteinander verbunden sind, und wobei das Gerät (1) von einer den Griff (2) ergreifenden Hand bedienbar ist, um die Finger (3, 4, 5) relativ zueinander in eine zurückgezogene Position zu bewegen, in welcher der Kamm (5) und die anderen Finger (3, 4) abgespreizt sind, um das Gerät (1) in die Haare hineinschieben zu können, und wobei das Gerät (1) dann von der den Griff (2) ergreifenden Hand in eine angelegte Position überführbar ist, in der die Zähne (11) des Kamms (5) durch den Schlitz (8) des zweiten Fingers (4) hindurch in die Rinne (6) des ersten Fingers (3) reichen, wodurch Haare zwischen dem zweiten Finger (4) und dem Kamm (5) festgeklemmt werden, um die Haare zu erfassen und zu ermöglichen, die Haare anzuheben und unter Zuhilfenahme der anderen Hand zu schneiden.
  2. Haarpflegegerät nach Anspruch 1, bei dem die drei Finger (3, 4, 5) gekrümmt sind, um sich der Form der Hand anzupassen.
  3. Haarpflegegerät nach Anspruch 1, bei dem die drei Finger (3, 4, 5) in einem Kreisbogen gekrümmt sind.
  4. Verfahren zur Verwendung eines Geräts nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit folgenden Schritten: Handhaben des Geräts derart, daß die Finger (3, 4) in den Haaren mit zurückgezogenem Kamm (5) positioniert sind, so daß Haare in den Raum zwischen dem Kamm und dem Finger eindringen; dann, wenn das Gerät am gewünschten Ort ist, wird der Kamm (5) bewegt, um Haare entlang der Länge der Finger (3, 4) zu erfassen; das Gerät wird dann geführt, um durch die Haare zu kämmen, bis es die Linie festlegt, entlang der die Haare geschnitten werden sollen; Scheren oder Schergeräte werden dann dazu verwendet, die Haare entlang einer Oberfläche des Fingers zu schneiden.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, mit den zusätzlichen Schritten: Führen der Finger (3, 4) über die Kopfhaut; Anlegen des Kamms (5); Anheben und anschließendes Schneiden der Haare.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem der Schritt des Anhebens den Schritt beinhaltet, das Gerät zu verkippen.
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AUPP5432A AUPP543298A0 (en) 1998-08-24 1998-08-24 Hair grooming devices
PCT/AU1999/000635 WO2000010420A1 (en) 1998-08-24 1999-08-05 Hair grooming devices

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EP (2) EP1554946A1 (de)
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