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Diese
Erfindung betrifft neuartige 4-Phenylpiperidine, die für die Behandlung
pruritischer Dermatosen, einschließlich der allergischen Dermatitis
und der Atopie bei Tieren und Menschen, nützlich sind, sowie Verfahren
zur Herstellung von ihnen und von Zwischenprodukten, die bei der
Herstellung derartiger Verbindungen eingesetzt werden.
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Jucken
oder Pruritus ist ein häufiges
dermatologisches Symptom, das sowohl beim Menschen als auch bei
Tieren zu beträchtlichen
Leiden führen
kann. Der Pruritus ist oft mit einer entzündlichen Hauterkrankung assoziiert,
die häufig
durch Überempfindlichkeitsreaktionen
verursacht sein kann, wie eine Reaktion auf Insektenbisse, z.B.
Flohbisse, oder gegenüber
Allergenen in der Umwelt, wie Hausstaubmilben oder Pollen, oder
durch bakterielle Infektionen oder Pilzinfektionen der Haut oder
durch Infektionen mit Ectoparasiten. Zu den bisherigen Behandlungen
des Pruritus gehören
der Einsatz von Kortikosteroiden und Antihistaminika, aber beide
haben unerwünschte
Nebenwirkungen. Zu anderen Therapien gehören die Verwendung von Nahrungsergänzungen
aus essentiellen Fettsäuren,
die langsam wirken und nur in begrenztem Umfang gegenüber einer allergischen
Dermatitis wirksam sind. Verschiedene erweichende Mittel, wie weiches
Paraffin, Glycerin und Lanolin werden ebenfalls eingesetzt, allerdings
mit begrenztem Erfolg, und es besteht immer noch ein Bedarf an einem
wirkungsvollen Heilmittel.
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Für bestimmte
1,3,4-trisubstituierte 4-Arylpiperidin-Derivate wird im GB-A-1525584
offenbart, dass sie potente Narkotikum-Antagonisten sind, die auch
analgetische Eigenschaften aufweisen. Diese Verbindungen werden
auch im EP-B-0287339 als Opioid-Antagonisten beansprucht, die die
Wirkung von Agonisten an μ- oder κ-Rezeptoren
blockieren und potenziell für
die Behandlung verschiedener Störungen
nützlich
sind, die mit diesen Rezeptoren assoziiert sind, wie Essstörungen,
eine Opiatüberdosis,
Depressionen, Rauchen, Alkoholismus, sexuelle Funktionsstörungen,
Schock, Schlaganfall, Rückenmarksschäden und
Kopftrauma. Der Einsatz als Appetitzügler zur Gewichtsabnahme wurde
ebenfalls vorgeschlagen. Weitere verwandte 1-N-substituierte 4-Arylpiperidine
werden im EP-A-0506468 und im EP-A-0506478 offenbart. Eine potenzielle
Nützlichkeit
wird hinsichtlich der Verhinderung peripher vermittelter unerwünschter
Opiateffekte und der Linderung der Symptome einer idiopathischen
Verstopfung und des Reizkolons vorgeschlagen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung stellen wir neuartige 4-Phenylpiperidine bereit, die potente
und wirksame Mittel gegen Pruritis sind.
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Somit
stellt die vorliegende Erfindung Verbindungen bereit mit der allgemeinen
Formel:
sowie pharmazeutisch und
veterinärmedizinisch
annehmbare Salze von ihr, wobei:
R
1 C
1-C
4-Alkyl ist, R
2 H oder C
1-C
4-Alkyl ist, R
3 C
1-C
10-Alkyl, C
3-C
10-Alkenyl oder
C
3-C
10-Alkinyl ist,
wobei die genannte Alkyl-, Alkenyl- oder Alkinylgruppe gegebenenfalls
mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sein kann, die
unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus:
OH; CN; einem oder mehreren Halogenatom(en); C
1-C
6-Alkoxy; C
1-C
6-Alkoxycarbonyl;
C
2-C
6-Alkanoyl; C
2-C
6-Alkanoyloxy;
C
3-C
8-Cycloalkyl;
C
3-C
8-Cycloalkoxy;
C
4-C
9-Cycloalkanoyl; Aryl;
Aryloxy; Aryl(C
1-C
4)alkoxy;
Heteroaryl; einer gesättigten
heterocyclischen Gruppe; Adamantyl oder ZBNR
4R
5, wobei Z eine direkte Bindung, CO oder
S(O)
p ist, wobei p = 0, 1, 2 und wobei B
= (CH
2)
m, wobei
m = von 0 bis 10 und wobei R
4 und R
5 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus H, C
1-C
10-Alkyl,
C
3-C
10-Alkenyl, C
3-C
10-Alkinyl, C
3-C
8-Cycloalkyl, Aryl
oder Heteroaryl oder wobei R
4 und R
5 unverzweigte C
2-C
6-Alkylengruppen repräsentieren, die, wenn sie mit
dem N, an das sie gebunden sind, zusammen genommen werden, einen
4- bis 7-gliedrigen gesättigten heterocyclischen
Ring bilden, der gegebenenfalls O, S oder N-R
6 enthält, wobei
der genannte heterocyclische Ring mit einer oder mehreren C
1-C
4-Alkylgruppe(n)
substituiert sein kann, und wobei R
6 H,
C
1-C
6-Alkyl, C
3-C
8-Cycloalkyl,
-(C
1-C
6-Alkylen)(C
3-C
8-Cycloalkyl)
oder -(C
1-C
6-Alkylen)Aryl
ist und wobei, wenn Z eine direkte Bindung ist und m = 0, dann R
3 kein terminales Alkenyl oder Alkinyl ist;
W
ist SO
2, C = 0, P(Y
1)
= 0 oder P(Y
1) = S;
X ist ein Substituent
oder mehrere Substituenten, die unabhängig voneinander ausgewählt sind
aus H, Halogen, C
1-C
4-Alkyl,
C
1-C
4-Alkoxy, Halogen(C
1-C
4)alkyl oder Halogen(C
1-C
4)alkoxy;
Y
1 ist C
1-C
10-Alkyl, das gegebenenfalls substituiert
sein kann mit einem oder mehreren Halogenatomen) oder mit OH, C
1-C
4-Alkoxy, C
2-C
6-Alkanoyloxy,
CONH
2, NH
2 oder
Aryl; oder Y
1 ist NH
2,
Mono- oder Di-(C
1-C
4)-Alkylamino,
C
3-C
8-Cycloalkyl,
Aryl, Phthalimidyl oder Heteroaryl;
Y
2 ist
H, C
1-C
4-Alkyl oder
C
3-C
6-Alkenyl, wobei
die genannten Alkyl- oder Alkenylgruppen gegebenenfalls mit Aryl,
Aryloxy oder Heteroaryl substituiert sein können;
n ist 0,1 oder 2;
und
y ist 0 oder 1.
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In
den obigen Definitionen können
Alkyl-, Alkenyl- oder Alkinylgruppen linear oder verzweigt sein,
und Halogen bedeutet Fluor, Chlor, Brom oder Iod. Die Begriffe Halogenalkyl
und Halogenalkoxy bedeuten eine Substitution mit einem oder mehreren
Halogenatom(en). Aryl und Aryloxy bedeutet eine Phenyl-, Naphthyl-, Phenoxy-
bzw. Naphthyloxygruppe, die gegebenenfalls mit einem bis drei Substituenten
substituiert sein kann, die jeweils unabhängig voneinander ausgewählt sind
aus OH, C1-C4-Alkyl,
C1-C4-Alkoxy, C1-C4-Halogenalkyl, C1-C4-Halogenalkoxy, C2-C5-Alkanoyl, Halogen,
CN, CH2CN und CONH2;
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Mit
Heteroaryl ist eine 5- oder 6-gliedrige aromatische heterocyclische
Gruppe gemeint, die als Heteroatom ein oder mehrere Sauerstoff-,
Schwefel- oder Stickstoffatome) enthält, und die gegebenenfalls
mit einem Benzolring fusioniert sein kann, und die gegebenenfalls
im Heteroaryl oder fusionierten Benzolring mit einem oder mehreren
Substituenten substituiert sein kann, die unabhängig voneinander ausgewählt sind
aus C1-C4-Alkyl,
C1-C4-Alkoxy, C1-C4-Halogenalkyl, C1-C4-Halogenalkoxy,
OH, =O, Halogen, Aryl, wobei Aryl vorzugsweise Phenyl ist, und CN.
Spezielle Beispiele für
Heteroarylgruppen sind Pyrrolyl, Imidazolyl, Isoxazolyl, Tetrazolyl,
Pyridyl, Indolyl, Benzofuranyl und Chinolinyl, die alle gegebenenfalls
wie oben definiert substituiert sein können.
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Mit
gesättigte
heterocyclische Gruppen ist eine 3- bis 8-gliedrige gesättigte heterocyclische
Gruppe gemeint, die als Heteroatom(e) ein oder mehrere Sauerstoff-,
Schwefel- oder Stickstoffatome)
enthält,
wobei die Stickstoffatome gegebenenfalls mit C1-C4-Alkyl substituiert sein können und
wobei der Ring gegebenenfalls Benzolring-fusioniert sein kann. Spezielle
Beispiele sind Tetrahydropyranyl, 1-4-Dioxanyl, Piperidinyl, N-Methylpiperidinyl,
Piperazinyl, Morpholinyl und 2,3-Dihydro-1-benzofuranyl.
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Die
erfindungsgemäßen Piperidine
bilden pharmazeutisch oder veterinärmedizinisch annehmbare Säureadditionssalze
mit einer großen
Vielzahl anorganischer und organischer Säuren. Die jeweilige zur Salzherstellung
verwendete Säure
ist nicht kritisch; allerdings muss das entsprechende Salz, das
gebildet wird, im wesentlichen untoxisch für Tiere sein. Zu typischen
Säuren,
die im allgemeinen verwendet werden, gehören Schwefelsäure, Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Phosphorsäure, Iodwasserstoffsäure, Sulfaminsäure, Zitronensäure, Essigsäure, Maleinsäure, Apfelsäure, Bernsteinsäure, Weinsäure, Zimtsäure, Bonzoesäure, Ascorbinsäure und
verwandte Säuren.
Die Piperidine bilden außerdem
quartäre
Ammoniumsalze, z.B. mit verschiedenen organischen Estern der Schwefelsäure, mit
Halogenwasserstoffsäuren
und aromatischen Sulfonsäuren,
wie z.B. der Camphersulfonsäure.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
enthalten ein asymmetrisches Zentrum oder mehrere asymmetrische
Zentren, und sie können
somit als Enantiomere und Diastereomere vorliegen. Die Erfindung
schließt sowohl
die getrennten einzelnen Isomere als auch Mischungen der Isomere
ein.
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Bevorzugt
werden hier Verbindungen, bei denen N(Y
2)(WY
1) in der meta-Position ist, y = Null, W
= SO
2, R
1 und R
2 C
1-C
4-Alkylgruppen
mit einer relativen trans-Stereochemie sind, vorzugsweise Methylgruppen, wie
in der relativen Konfiguration detailliert gezeigt wird, die durch
die allgemeine Formel (Ia) veranschaulicht wird:
oder Verbindungen, bei denen
N(Y
2)(WY
1) in der
meta-Position ist, W = SO
2, R
1 ist
Propyl und R
2 ist Wasserstoff; Y
2 ist Wasserstoff, und wobei:
Y
1 ist C
1-C
10-Alkyl, vorzugsweise C
1-C
6-Alkyl, bevorzugter C
1-C
4-Alkyl, am bevorzugtesten Methyl, Ethyl,
Propyl, Isopropyl und Butyl; Imidazolyl oder Pyridyl; Mono- oder
Di-C
1-C
3-Alkylamino,
verzugter Dimethylamino oder Monoisopropylamino; Phenyl; oder C
1-C
10-Alkyl, vorzugsweise
C
1-C
6-Alkyl, bevorzugter
C
1-C
2-Alkyl, substituiert
mit C
1-C
2-Alkoxy
oder Phenyl, und wobei
R
3 ausgewählt ist
aus: linearem oder verzweigtem C
4-C
10-Alkyl, vorzugsweise C
5-C
7-Alkyl,
bevorzugter Hexyl, vorzugsweise lineares Alkyl; oder
C
1-C
10-Alkyl, vorzugsweise
C
1-C
4-Alkyl, bevorzugter
C
2-C
6-Alkyl, substituiert
mit:
C
5-C
6-Cycloalkyl,
vorzugsweise Cyclohexyl, gegebenenfalls substituiert mit einer oder
mehreren C
1-C
4-Alkylgruppe(n),
vorzugsweise Methyl oder Dimethyl; C
3-C
4-Alkoxy, vorzugsweise Butoxy; C
5-C
6-Cycloalkyloxy, vorzugsweise Cyclohexyloxy;
Aryloxy, vorzugsweise Phenoxy, gegebenenfalls monosubstituiert in
der ortho-Position mit Chlor, oder in den ortho- oder para-Positionen
für Fluor,
Brom, Iod, oder in der o-Position für C
1-C
2-Alkyl, vorzugsweise Methyl; Aryl(C
1-C
2)alkoxy, vorzugsweise
Benzyloxy; C
5-C
6-Cycloalkanoyl,
vorzugsweise Cyclohexanoyl; einem gesättigten 5- oder 6-gliedrigen
heterocyclischen Ring, wobei das Heteroatom oder die Heteroatome
in den 2- oder 4-Positionen liegt bzw. liegen, vorzugsweise einem
2-Tetrahydropyranyl; oder Heteroaryl, ausgewählt aus Isoxazolyl oder Indolyl,
oder
C
1-C
10-Alkyl,
vorzugsweise C
1-C
3-Alkyl,
substituiert mit: Aryl, vorzugsweise Phenyl, gegebenenfalls substituiert mit
C
1-C
4-Alkyl, vorzugsweise
ortho- oder meta-Metyl oder ortho- oder para-Ethyl oder ortho- oder para-Mono- oder
-Dihalogen, vorzugsweise Chlor oder Fluor, oder CH2CN; ZNR
4R
5, wobei Z Carbonyl
ist oder eine direkte Verknüpfung,
R
4 Wasserstoff ist und R
5 C
5-C
6-Cycloalkyl,
vorzugsweise Cyclohexyl ist; oder
C
2-C
10-Alkyl, vorzugsweise C
2-C
3-Alkyl, substituiert mit Hydroxy und C5-C6-Cycloalkyl,
vorzugsweise 3-Cyclohexyl-3-hydroxypropyl; oder
C
3-C
10-Alkenyl, vorzugsweise C3-C6-Alkenyl, bevorzugter
Hex-5-enyl; oder C
3-C
4-Alkenyl, substituiert
mit: C
5-C
6-Cycloalkyl,
vorzugsweise Cyclohexyl; Aryl, vorzugsweise Phenyl; oder
C
3-C
10-Alkynyl, vorzugsweise
C
3-C
6-Alkinyl, bevorzugter
Hex-2-inyl.
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Zu
bevorzugten Y1-Gruppen für die Verwendung hierin gehören: Methan,
Ethan, Propan, 1-Methylethan, Butan, 3-Pyridin, 1-Methyl-1H-imidazol-4-yl,
N-Isopropylamino, 2-Methoxyethan, N,N-Dimethylamino, Benzol und α-Toluol.
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Bevorzugtere
Y1-Gruppen für die Verwendung hierin sind:
Methan, Ethan, Propan, 1-Methylethan, Butan, 3-Pyridin, 1-Methyl-1H-imidazol-4-yl,
N-Isopropylamino und 2-Methoxyethan.
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Zu
bevorzugten R3-Gruppen für die Verwendung hierin gehören: N-(N-Cyclohexylaminocarbonylmethyl),
N-(3-(4,4-Dimethylcyclohexyl)propyl), N-(2-Butoxyethyl), N-(3-Phenoxypropyl),
N-(3-(4-Fluorphenoxy)propyl), N-(2-(2-Chlorphenoxy)ethyl), N-(2-Cyclohexyloxyethyl),
N-(2-(4-Fluorphenoxy)ethyl), N-(2-(2-Chlorphenyl)ethyl), N-(1-(4-Cyanomethylphenyl)methyl),
N-(2-Phenylethyl), N-(2-(5-[2,3-Dihydro-1-benzofuranyl])ethyl),
N-(3-(2,6-Dimethylphenoxy)propyl),
N-(2-(3-Indolyl)ethyl), N-(Hex-5-enyl), N-(Hex-2-inyl), N-(2-(2-Methylphenoxy)ethyl),
N-(2-Benzyloxyethyl), N-(2-Cycloheyxlidenethyl), N-Hexyl, N-(5-Methylhexyl),
N-(3-Cyclohexylpropyl), N-Benzyl, N-(3-Phenylpropyl), N-(3-Cyclohexyl-3-oxopropyl), N-(2-(3-Methylphenyl)ethyl),
N-(1-(4-Ethylphenyl)methyl), N-(2-(2-Methylphenyl)ethyl), N-(3-(2-Methylphenyl)propyl),
N-(3-(Tetrahydropyran-2-yl)propyl), N-((S)-3-Cyclohexyl-3-hydroxypropyl),
N-((E)-3-Cyclohexylprop-2-enyl) und N-Cinnamyl.
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Bevorzugtere
R3-Gruppen für die Verwendung hierin sind:
N-(2-(2-Methylphenoxy)ethyl), N-(2-Benzyloxyethyl), N-(2-Cycloheyxlidenethyl),
N-Hexyl, N-(5-Methylhexyl), N-(3-Cyclohexylpropyl), N-Benzyl, N-(3-Phenylpropyl),
N-(3-Cyclohexyl-3-oxopropyl), N-(2-(3-Methylphenyl)ethyl), N-(1-(4-Ethylphenyl)methyl), N-(2-(2-Methylphenyl)ethyl),
N-(3-(2-Methylphenyl)propyl), N-(3-(Tetrahydropyran-2-yl)propyl),
N-((S)-3-Cyclohexyl-3-hydroxypropyl), N-((E)-3-Cyclohexylprop-2-enyl)
und N-Cinnamyl.
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Stark
bevorzugt werden hier Verbindungen, bei denen NY2WY1) in der meta-Position ist, y Null ist,
n Null ist, W = SO2, R1 und
R2 Methylgruppen mit relativer trans-Stereochemie
sind;
Y2 Wasserstoff ist, und wobei
Y1 ist Methan, Ethan, Propan, 1-Methylethan,
Butan, 3-Pyridin, 1-Methyl-1H-imidazol-4-yl oder N-Isopropylamino,
und wobei R3 ausgewählt ist aus: Hexyl;
Methylhexyl,
vorzugsweise 5-Methylhexyl; oder Ethyl oder Propyl, substituiert
durch:
Cyclohexyl; Cyclohexanoyl; 2-Tetrahydropyranyl oder
Methyl, Ethyl oder Propyl, substituiert durch: Phenyl, gegebenfalls
substituiert durch Methyl oder Ethyl; oder 3-Cyclohexyl-3-hydroxypropyl; oder
Prop-2-enyl, substituiert durch Cyclohexyl oder Phenyl.
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Stark
bevorzugte Y1-Gruppen für die Verwendung hierin sind
: Methan, Ethan, Propan, 1-Methylethan, Butan, 3-Pyridin, 1-Methyl-1H-imidazol-4-yl
und N-Isopropylamino.
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Stark
bevorzugte R3-Gruppen für die Verwendung hierin sind:
N-Hexyl, N-(5-Methylhexyl), N-(3-Cyclohexylpropyl), N-Benzyl, N-(3-Phenylpropyl),
N-(3-Cyclohexyl-3-oxopropyl), N-(2-(3-Methylphenyl)ethyl), N-(1-(4-Ethylphenyl)methyl),
N-(2-(2-Methylphenyl)ethyl), N-(3-(2-Methylphenyl)propyl), N-(3-(Tetrahydropyran-2-yl)propyl),
N-((S)-3-Cyclohexyl-3-hydroxypropyl), N-((E)-3-Cyclohexylprop-2-enyl)
und N-Cinnamyl.
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Zu
stark bevorzugten erfindungsgemäßen Verbindngen
gehören:
(±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin,
(+)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin,
(±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(5-methylhexyl)piperidin,
(±)-trans-3,4-Dimethyl-N-(5-methylhexyl)-4-(3-propansulfonylaminophenyl)piperidin,
(±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-propansulfonylaminophenyl)piperidin,
(±)-N-(3-Cyclohexylpropyl)-trans-3,4-dimethyl-4-(3-propansulfonylaminophenyl)piperidin,
(±)-N-Benzyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-propansulfonylaminophenyl)piperidin,
(±)-trans-3,4-Dimethyl-N-(3-phenylpropyl)-4-(3-propansulfonylaminophenyl)piperidin,
(±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(2-methylethan)sulfonylaminophenyl)piperidin,
(±)-4-(3-n-Butansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin,
(±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(3-pyridinsulfonylamino)phenyl)piperidin,
(±)-trans-3,4-Dimethyl-N-(5-methylhexyl)-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)phenyl)piperidin,
(±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)phenyl)piperidin,
(±)-N-(3-Cyclohexylpropyl)-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)phenyl)piperidin,
(±)-trans-3,4-Dimethyl-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)phenyl)-N-(3-phenylpropyl)piperidin,
(±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-N-isopropylsulfamoylaminophenyl)piperidin,
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(5-methylhexyl)piperidin,
(+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin,
(±)-N-(3-Cyclohexyl-3-oxopropyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin,
(±)-N-(3-Cyclohexylpropyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin,
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(2-(3-methylphenyl)ethyl)piperidin,
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-phenylpropyl)piperidin,
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(1-(4-ethylphenyl)methyl)piperidin,
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(2-(2-methylphenyl)ethyl)piperidin,
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-(2-methylphenyl)propyl)piperidin,
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-(tetrahydropyran-2-yl)propyl)-piperidin,
(±)-N-((S)-3-Cyclohexyl-3-hydroxypropyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin,
(±)-N-((E)-3-Cyclohexylprop-2-enyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-ttrans-3,4-dimethylpiperidin
und
(±)-N-Cinnamyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin.
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Besonders
bevorzugt werden hier Verbindungen, bei denen N(Y2)WY1) in der meta-Position ist, y Null ist, n Null ist,
W = SO2, R1 und
R2 Methylgruppen mit relativer trans-Stereochemie sind;
Y2 Wasserstoff ist, und wobei Y1 Methan,
Ethan, Propan ist, und wobei R3 ausgewählt ist
aus: Hexyl oder 5-Methylhexyl; oder Methyl oder Ethyl, substituiert
durch Phenyl, substituiert durch Methyl oder Ethyl; oder Propyl,
substituiert durch Phenyl, gegebenenfalls substituiert durch Methyl.
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Besonders
bevorzugte Y1-Gruppen für die Verwendung hierin sind
: Methan, Ethan und Propan.
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Besonders
bevorzugte R3-Gruppen für die Verwendung hierin sind
: N-Hexyl, N-(5-Methylhexyl), N-Benzyl,
N-(3-Phenylpropyl), N-(2-(3-Methylphenyl)ethyl), N-(2-(2-Methylphenyl)ethyl)
und N-(3-(2-Methylphenyl)propyl).
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Besonders
bevorzugte Verbindungen hierin sind:
(±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin,
(+)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin,
(±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(5-methylhexyl)piperidin,
(±)-trans-3,4-Dimethyl-N-(5-methylhexyl)-4-(3-propansulfonylaminophenyl)piperidin,
(±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-propansulfonylaminophenyl)piperidin,
(±)-N-Benzyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-propansulfonylaminophenyl)piperidin,
(±)-trans-3,4-Dimethyl-N-(3-phenylpropyl)-4-(3-propansulfonylaminophenyl)piperidin,
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(5-methylhexyl)piperidin,
(+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin,
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(2-(3-methylphenyl)ethyl)piperidin,
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-phenylpropyl)piperidin,
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(2-(2-methylphenyl)ethyl)piperidin
und
(±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-(2-methylphenyl)propyl)piperidin.
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Für jede beliebige
der obigen Verbindungen wird hier die Verwendung nur eines Enantiomers
bevorzugt. Im allgemeinen wird das (+)Enantiomer bevorzugt.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung werden Verbindungen bereit
gestellt mit der Formel:
und pharmazeutisch und veterinärmedizinisch
annehmbare Salze davon, wobei:
R
1 C
1-C
4-Alkyl ist, R
2 H oder C
1-C
4-Alkyl ist;
R
3 C
1-C
10-Alkyl, C
2-C
10-Alkenyl oder
C
2-C
10-Alkinyl ist;
wobei die genannte Alkyl-, Alkenyl- oder Alkinylgruppe gegebenenfalls
mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sein kann, die
unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus OH, CN, einem oder mehreren Halogenatom(en), Amino, Mono-
oder Di(C
1-C
6-Alkyl)amino,
C
1-C
6-Alkoxy; C
2-C
6-Alkanoyl, C
2-C
6-Alkanoyloxy,
C
3-C
8-Cycloalkyl,
C
3-C
8-Cycloalkoxy,
C
4-C
9-Cycloalkanoyl, Aryl, Aryloxy; Aryl(C
1-C
4)alkoxy, Heteroaryl,
einer gesättigten
heterocyclischen Gruppe oder Adamantyl;
W ist SO
2,
C = O, P(Y
1) = O oder P(Y
1)
= S;
X ist H, Halogen, C
1-C
4-Alkyl, C
1-C
4-Alkoxy oder Halogen C
1-C
4-Alkyl;
Y
1 ist
C
1-C
6-Alkyl, das
gegebenenfalls substituiert sein kann mit einem oder mehreren Halogenatom(en)
oder mit OH, C
1-C
4-Alkoxy,
C
2-C
6-Alkanoyloxy,
CONH
2, NH
2 oder
Aryl; NH
2, Mono- oder Di(C
1-C
4)-Alkylamino, C
3-C
8-Cycloalkyl, Aryl oder Heteroaryl;
Y
2 ist H, C
1-C
4-Alkyl oder C
2-C
6-Alkenyl, wobei die genannten Alkyl- oder
Alkenylgruppen gegebenenfalls mit Aryl oder Heteroaryl substituiert
sein können;
und
n ist 0,1 oder 2;
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
mittels mehrerer verschierdener Verfahren hergestellt werden. Bei
einem Verfahren kann die Verbindung mit der Formel I aus einem Amin
mit der Formel II hergestellt werden:
wobei R
1,
R
2 R
3 , X, Y
2 und n wie für die Formel (I) definiert
sind, durch das Umsetzen mit einer Gruppe mit der Formel Q-W-Y
1, wobei W und Y
1 wie
für Formel
I definiert sind, und wobei Q eine geeignete Abgangsgruppe und vorzugsweise
ein Halogenatom ist, im allgemeinen Chlor, oder mit einem Anhydrid
mit der Formel (Y
1W)
2O.
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Somit
wird für
die Herstellung der Sulfonamide mit der Formel (I), wobei W SO2 ist, die Reaktion typischerweise unter
Einsatz eines Sulfonylchlorids, z.B. von Methansulfonylchlorid,
durchgeführt.
Die Reaktion wird im allgemeinen in einem reaktionisinerten organischen
Lösemittel
in Gegenwart einer Base durchgeführt, und
sie ist im allgemeinen bei Raumtemperatur innerhalb weniger Stunden
vollständig
abgelaufen. Das Produkt wird isoliert und mittels herkömmlicher
Techniken gereinigt.
-
Ähnlich wird
für die
Herstellung von Amiden mit der Formel (I), wobei W CO ist, die Reaktion
entweder unter Einsatz des geeigneten Acylchlorids oder Anhydrids
durchgeführt,
oder, wenn Y
1 C(R
7)(R
8)OH ist, wobei R
7 und
R
8 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus H und C
1-C
4-Alkyl, über die
Umlagerung einer Verbindung mit der allgemeinen Formel (VI), wie
es hier später
beschrieben wird; und wobei W ist P(Y
1)=O
oder P(Y
1)=S, das geeignete Phosphin- oder Thiophosphinchlorid,
z.B. Dimethylphosphinchlorid oder Dimethylphosphinthiochlorid. Ein
alternativer Prozess läuft über die
Reaktion des N-unsubstituierten Piperidins (III) ab:
wobei R
1,
R
2, Y
1, Y
2, W, X und n wie für die Verbindung mit der Formel
(I) oben definiert sind, durch die Umsetzung mit einer Verbindung
mit der Formel R
3-X, wobei X Chlor, Brom,
Iod oder eine Abgangsgruppe wie ein Arylsulfonat (z.B. Brombenzolsulfonat)
ist, und R
3 ist, wie es zuvor für die Verbindung
mit der Formel (I) definiert wurde. Der Weg ist besonders nützlich,
wenn R
3 eine substituierte Alkyl-, Alkenyl-
oder Alkinylgruppe ist. So wird beispielsweise eine Reaktion mit
einem Aryl-substituierten Bromalkan in einem reaktionsinerten organischen
Lösemittel,
wie N,N-Dimethylformamid, in Gegenwart eines Säureakzeptors, wie Natriumhydrogencarbonat,
durch das Erhitzen auf 80°C
bis 120°C,
vorzugsweise auf ungefähr
100°C, für 3 oder
4 Stunden erreicht. Das Produkt wird isoliert und mittels herkömmlicher
Techniken gereinigt. Der Weg kann auch über die Verwendung eines Säurechlorides
oder über
die Verwendung einer Säure
mit der Formel R
9CO
2H
mit einem Kupplungsmittel wie Dicyclohexylcarbodiimid adaptiert
werden, wodurch die entsprechende Verbindung erhalten wird, bei
der der N-Substituent des Piperidins COR
9 ist
(wobei R
9 so ist, wie es für R
3 definiert wurde, allerdings eine CH
2-Befestigungsgruppe
fehlt), und die anschließende
Reduktion ergibt die entsprechende Verbindung mit der Formel (I).
-
Die
Ausgangsmaterialien der Formel (II) werden aus dem entsprechenden
3-Hydroxyphenylpiperidin (IV) mittels herkömmlicher Syntheseverfahren
hergestellt. So kann beispielsweise das im Schema 1 gezeigte Verfahren
verwendet werden, um die Verbindungen mit der Formel (II) herzustellen,
wobei R1, R2, R3 und (X)n wie für die Formel
(I) oben definiert sind.
-
-
So
beginnt z.B. der Prozess, wenn (X)n N ist
und R1 und R2 beide
Methyl mit der trans-Konfiguration sind,
mit (±)-4-(3-Hydroxyphenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin.
Die Umsetzung mit einer Verbindung mit der Formel R3X,
bei der X Chlor, Brom, Iod oder eine Abgangsgruppe wie eine Brombenzolsulfonatgruppe
ist, zum Beispiel Hexylbromid, ergibt die entsprechende Verbindung
mit der Formel (V). Diese wird dann mit Cäsiumcarbonat und Natriumhydrid
umgesetzt, gefolgt von 2-Brom-2-methylpropionamid, wobei das 3-(1-Carbamoyl-1-methylethoxy)-Produkt
(VI) erhalten wird. Die Umsetzung dieses Produktes mit Natriumhydrid
in einem reaktionsinerten organischen Lösemittel, wie N-Methylpyrrolidin
oder N,N-Dimethylformamid, unter Erhitzen ergibt das 3-(2-Hydroxy-2-methylpropanoylamino)phenyl-Derivat
(VIa), das selbst eine erfindungsgemäße Verbindung ist. Die anschließende Hydrolyse,
z.B. durch Erhitzen mit Salzsäure
in Dioxan, ergibt das Amin-Zwischenprodukt (II).
-
In
einem alternativen Prozess kann das 3-Hydroxyphenyl-Derivat (V)
mit N-Phenylbis(trifluormethansulfonimid) in Dichlormethan in Gegenwart
von Triethylamin umgesetzt werden, wobei das entsprechende 3-Trifluormethansulfonyloxy-Derivat
erhalten wird. Dieses wird mit Benzophenonimin und 2,2'-Bis(diphenylphosphin)-1,1'-binaphthyl in Gegenwart
von Cäsiumcarbonat
und Palladium(II)acetat durch Erhitzen in Tetrahydrofuran umgesetzt,
wobei das 3-Diphenylmethylidinamino-Derivat erhalten wird, das anschließend mit
verdünnter
Salzsäure
in Tetrahydrofuran behandelt wird, wobei das 3-Aminophenyl-Zwischenprodukt
(II) erhalten wird.
-
Die
Verbindungen mit der Formel (IV) können entweder mit den in der
Literatur beschriebenen Verfahren erhalten werden, oder sie werden
mittels analoger Verfahren aus leicht verfügbaren Ausgangsmaterialien hergestellt,
beispielsweise die Herstellung der 4-Methyl- oder 4-n-Propyl-substituierten
Phenole mit der allgemeinen Formel (IV) aus 1-Brom-3-(1-methylethoxy)benzol
und N-Ethyl-4-piperidon, wie es bei den Präparationen 43 und 44 beschrieben
wird, und dann der beiden Präparationen
51 und 52 und der Zwischenverbindung aus der Präparation 53 zur Bereitstellung
des 4-Methyl-Analogen, oder der Präparationen 65 bis 67 zur Bereitstellung
des 4-n-Propyl-Analogen. Es können
auch Verbindungen mit der allgemeinen Formel (IV), wobei (X)n Wasserstoff ist und R1 und
R3 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl, beispielsweise Methyl oder Propyl,
sind und R2 Wasserstoff ist, aus 1-Brom-3-(1-methylethoxy)benzol
und N-Ethyl-4-piperidon hergestellt werden, wie es hier für die Präparationen
43 bis 47 beschrieben wird. Verbindungen mit der allgemeinen Formel
(V), wobei (X)n Wasserstoff ist, können in
Verbindungen mit der allgemeinen Formel (V) überführt werden, wobei (X)n C1-C4-Alkyl
ist, beispielsweise Methyl, z.B. mittels des hier in den Präparationen
71 bis 73 umrissenen Prozesses. Mittels eines Prozesses, der analog
demjenigen ist, der für
die direkte Chlorierung von Verbindungen mit der allgemeinen Formel
(I) beschrieben wurde, können
Verbindungen mit der allgemeinen Formel (IV), wobei (X)n Wasserstoff
ist, in Verbindungen mit der allgemeinen Formel (IV), wobei (X)n ein Halogen ist, beispielsweise Chlor,
mittels des in den Beispielen 155 bis 157 beschriebenen Verfahrens überführt werden.
-
Die
Verbindungen mit der Formel (III) werden typischerweise aus der
entsprechenden Verbindung mit der Formel (I) hergestellt, wobei
R3 Benzyl ist. Das wird mittels einer herkömmlichen
katalytischen Hydrierung entfernt, wobei das n-unsubstituierte Piperidin
(III) erhalten wird.
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In
einigen Fällen
ist es möglich,
weitere Substituenten direkt in die Verbindung mit der Formel (I)
einzuführen.
Derartige zusätzliche
Substituenten können
durch Umwandlungen der Gruppen (X)n, Y1, Y2, R1 oder R2, wie es hier im folgenden beschrieben wird,
erhalten werden.
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So
kann z.B. die Chlorierung einer Verbindung mit der Formel (I), wobei
(X)n H ist, durch die Umsetzung einer Lösung von
Chlor in Essigsäure
durchgeführt
werden, wobei die entsprechende Verbindung erhalten ist, bei der
(X)n ein Chlor-Substituent ist. Dieser Prozess
ergibt sowohl die 4- und 6-substituierten als auch die 4,6-disubstituierten
Produkte.
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Die
weitere Umwandlung der terminalen Einheit der Y1-Gruppe an Verbindungen
mit der allgemeinen Formel (I), wobei W SO2 ist
und Y1 ein C1-C10-Alkyl ist, vorzugsweise eine C1-C3-Alkylgruppe,
die mit einer C1-C4-Alkoxygruppe
substituiert ist, beispielsweise einer Methoxygruppe, oder eine
Phthalimidogruppe oder eine C2-C6-Alkanoyloxygruppe, wie Ethoxycarbonylmethan,
zu den entsprechenden Alkohol-, Alkylamin- oder Aminocarbonyl-Verbindungen kann
mittels der Verfahren erreicht werden, die in den Beispielen 20,
18 bzw. 22 beschrieben werden.
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Die
Umwandlung der Y2-Gruppe an Verbindungen
mit der allgemeinen Formel (I), wobei Y2 Wasserstoff
ist, in Verbindungen, bei denen Y2 eine
Alkylgruppe ist, kann über
eine direkte Alkylierung erreicht werden, wie es hier in den Beispielen
69 und 78 veranschaulicht wird.
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Alternativ
können
Verbindungen mit der allgemeinen Formel (I), wobei Y2 eine
Alkylgruppe ist, aus den Amin-Verbindungen mit der allgemeinen Formel
(II), wobei Y2 Wasserstoff ist, über eine
direkte Alkylierung des Amins hergestellt werden, wodurch ein alkyliertes
Amin erhalten wird, woran sich eine Sulfonylierung anschließt, wodurch
eine Verbindung mit der allgemeinen Formel (I) erhalten wird, wie
es hier im Beispiel 167 veranschaulicht wird.
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Ähnlich können Verbindungen
mit der Formel (I) über
die Behandlung mit einem geeigneten Oxidationsmittel, wie einer
wässrigen
Wasserstoffperoxid-Lösung,
in die entsprechenden N-Oxide überführt werden, wie
es hier in den Beispielen 168 und 169 veranschaulicht wird.
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Wie
man sich vorstellen kann, können
bestimmte R3-Gruppen mit der allgemeinen
Formel ZBNR4R5 umgewandelt
werden, so dass sie verschiedene Gruppen mit der allgemeinen Formel
ZBNR4R5 bilden,
wie z.B. die Reduktion eines Amids einer Amidgruppe zu einer Aminogruppe,
wie es hier im folgenden im Beispiel 51 veranschaulicht wird.
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Die
obigen Verfahren können
nach Bedarf an die jeweiligen Reaktionspartner und beteiligten Gruppen angepasst
werden, und andere Varianten werden einem Chemiker anhand der Bezugnahme
auf Standardlehrbücher
und auf die Beispiele, die hier im folgenden bereit gestellt werden,
offensichtlich sein, so dass es möglich ist, alle der Verbindungen
mit der Formel (I) herzustellen.
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In
einem alternativen Prozess kann das im Schema 2 gezeigte Verfahren
zur Herstellung der Verbindungen mit der Formel (II) eingesetzt
werden: Schema
2
wobei Y
1, Y
2,
W, R
1 und R
2 wie
oben definiert sind, und wobei jedes Ar eine Phenylgruppe ist, die
mit einer weiteren Gruppe L substituiert ist, wobei L eine Brom-,
Iod- oder NO
2- oder OR
15-Gruppe ist, wobei
R
15 eine C
1-C
4-Alkylgruppe ist, und wobei Ar gegebenenfalls
mit einer oder mehreren Gruppe(n) (X)
n,
wie es oben definiert ist, substituiert ist, mit der Maßgabe, dass
(X)
n keine Brom- oder Iodgruppe ist; wobei
R
3 eine lineare oder verzweigte C
1-C
10-Alkylgruppe
ist, vorzugsweise eine C
1-C
6-Alkylgruppe,
oder eine Benzylgruppe, und wobei die genannte C
1-C
10-Alkylgruppe mit einem oder mehreren Substituenten
substituiert sein kann, die aus Aryl, vorzugsweise Phenyl, oder
einer C
3-C
8-Cycloalkylgruppe,
vorzugsweise C
5-C
6-Cycloalkyl,
ausgewählt
sind.
-
Im
Schema 2 wird das Ausgangsketon mit einer Phosphonat-Verbindung
mit der allgemeinen Formel (R10O)2P(O)CHR2R11 umgesetzt, wobei R10 =
C1-C4-Alkyl, vorzugsweise
Methyl oder Ethyl, R2 ist, wie es hier zuvor
hier definiert wurde, und vorzugsweise ist es eine Methylgruppe,
R11 = CO2R12, wobei R12 eine
C1-C4-Alkylgruppe
ist, vorzugsweise Ethyl, und einer starken Alkalimetallbase, wie
Butyllithium, Sodamid, Natriumhydrid, Natriumalkoxid und vorzugsweise
Kalium-t-butoxid und einem relativ inerten organischen Lösemittel,
wie einer Mischung aus Toluol/Tetrahydrofuran (THF), Ether oder
vorzugsweise Toluol, so dass eine Mischung der cis- und trans-Isomere
der α,β-ungesättigten
Ester-Verbindung mit der allgemeinen Formel (VII) erhalten wird.
-
Die
cis- und trans-Isomere der Verbindungen mit der allgemeinen Formel
(VII) können
auf dieser Stufe entweder isoliert, gereinigt und/oder voneinander
getrennt werden, oder sie können,
wie es hier bevorzugt wird, ohne Reinigung isoliert und mit einem
geeigneten Metallhydrid als Reduktionsmittel reduziert werden, vorzugsweise
mit einem Aluminiumhydrid als Reduktionsmittel, und insbesondere
mit Diisobutylaluminiumhydrid in Gegenwart eines geeigneten inerten
Lösemittels,
wie Toluol, THF, einer Mischung aus THF und Heptan oder vorzugsweise
einer Mischung aus THF und Hexan, und zwar bei niedrigen Temperaturen
im Bereich von -78°C
bis +70°C,
vorzugsweise bei -78°C
bis +20°C,
um eine Mischung von cis- und
trans-Isomeren von Alkoholen mit der allgemeinen Formel (VIII) zu
liefern.
-
Diese
Isomeren von Verbindungen mit der allgemeinen Formel (VIII) können auf
dieser Stufe getrennt und gereinigt werden. Es wird hier jedoch
bevorzugt, die Isomerenmischung zu isolieren und diese ungereinigte
Mischung von Alkoholen mit einer Verbindung mit der Formel MeC(OR
13)
3 umzusetzen,
wobei R
13 C
1-C
4-Alkyl oder Aryl und vorzugsweise Methyl
ist, wodurch ein Orthoester mit der allgemeinen Formel (VIIIa) als
Zwischenprodukt erhalten wird:
der dann entweder in Abwesenheit
des Lösemittels
erhitzt werden kann oder, vorzugsweise, mit einem hochsiedenden
Kohlenwasserstoff-Lösemittel,
wie Xylol oder vorzugsweise Petrolether (140-160) oder Nonan bei erhöhten Temperaturen,
vorzugsweise 140°C
bis 160°C),
erhitzt werden kann, um eine Ester-Verbindung mit der allgemeinen
Formel (IX) bereit zu stellen.
-
Die
Umwandlung von Ester-Verbindungen mit der allgemeinen Formel (IX)
in Verbindungen mit der allgemeinen Formel (X) wird über eine
alkalische Hydrolyse mit einer geeigneten Base, wie Lithiumhydroxid,
Kaliumhydroxid oder vorzugsweise Natriumhydroxid, in einem Lösemittel
aus einem wässrigen
Alkohol, beispielsweise wässrigem
Methanol, Ethanol oder vorzugsweise wässrigem Isopropylalkohol, gefolgt
von einer sauren Aufarbeitung, erreicht. Die razemische Mischung
der (R)- und (S)-Enantiomere von Säuren mit der allgemeinen Formel
(X) kann auf dieser Stufe entweder aufgetrennt werden, wie es hier
später
detailliert beschrieben wird, oder weiter als razemische Mischung
umgesetzt werden.
-
Die
Hydroborierung der Doppelbindung und die gleichzeitige Reduktion
der Säuregruppe,
gefolgt von einer oxidativen Aufarbeitung, von Verbindungen mit
der allgemeinen Formel (X) stellt eine Mischung von Diolen mit der
allgemeinen Formel (XI) bereit. Zu geeigneten Hydroborierungs- und
Reduktionsmitteln gehören Boran/Tetrahydropyran,
Boran/Diethylether, Boran/Dioxan, Boran/Toluol und, vorzugsweise,
ein Komplex aus Diboran/Tetrahydrofuran, der in situ aus Natriumborhydrid
und Bortrifluorid/Tetrahydrofuran erzeugt wird. Die oxidative Aufarbeitung
kann unter Verwendung von Natriumhydroxid in Gegenwart von Wasserstoffperoxid, Natriumperborat
oder, vorzugsweise, wässrigem
Natriumpercarbonat erfolgen. Die Auftrennung der Diastereomerenmischung
von Diolen mit der allgemeinen Formel (XI) kann entweder mittels
Umkristallisierungstechniken oder über eine Flash-Säulenchromatographie auf Silicagel
mit einem geeigneten Lösemittel,
beispielsweise Ethylacetat in Toluol, erreicht werden. Das Verhältnis der
eingesetzten Lösemittel
hängt von
der jeweiligen Diol-Mischung und dem Kieselgel-Typ ab, und diese
Bestimmung stellt für
einen geschickten Chemiker keine Schwierigkeit dar.
-
Die
Hydroxygruppen an Verbindungen mit der allgemeinen Formel (XI) werden
aktiviert, um geeignete Abgangsgruppen (L' und L) zu erzeugen, um eine Verbindung
mit der allgemeinen Formel (XII) über die Behandlung mit einem
Alkyl- oder einem Arylsulfonylhalogenid oder Anhydrid mit der Formel
R14SO2Hal bereit
zu stellen, wobei R14 Phenyl, 4-Methylphenyl,
C1-C4-Alkyl ist,
vorzugsweise Ethyl oder Methyl, und wobei Hal Chlor, Iod, Fluor
oder Brom ist, vorzugsweise Chlor, in Gegenwart eines Äquivalente
oder mehrerer Äquivalente
einer Aminbase wie Pyridin, Trimethylamin, Tripropylamin oder, vorzugsweise,
Triethylamin sowie eines geeigneten Lösemittels, wie Dichlormethan,
Tetrahydrofuran, Dioxan, Ethylacetat oder, vorzugsweise, Toluol, oder
wobei L' und L'' jeweils unabhängig voneinander aus einem Halogen,
wie Chlor, Brom oder Iod, ausgewählt
sind, und wobei solche Dihalogen-Derivate durch die Reaktion mit
einem geeigneten Halogenierungsmittel, wie Thionylchlorid, gebildet
werden.
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Die
Cyclisierung der Verbindung (XII) unter Bildung einer Verbindung
mit der allgemeinen Formel (XIII) wird über die Behandlung mit einem
primären
Amin mit der Formel R3NH2 erreicht,
wobei R3 C1-C10-Alkyl ist, wobei das genannte C1-C10-Alkyl mit einem
oder mehreren Substituenten substituiert sein kann, die ausgewählt sind
aus Aryl, vorzugsweise Phenyl, C3-C8-Cycloalkyl, vorzugsweise Cyclohexyl, und
wobei R3NH2 am bevorzugtesten
n-Hexylamin ist. Die Reaktion kann als einphasige Reaktion mit einem Überschuss
an R3NH2 in einem
inerten organischen Lösemittel,
wie Toluol, durchgeführt
werden, oder, bevorzugter, als zweiphasiges Reaktionssystem mit
einer Base, die vorzugsweise anorganisch ist und gegebenenfalls
wässrig,
wie Natriumcarbonat, und einem inerten organischen Lösemittel
(nicht R3NH2), wie
Toluol, und wobei die genannte Base vorzugsweise in einem molaren
Verhältnis
von wenigstens 2:1 bezüglich
der Verbindung mit der allgemeinen Formel (XII) vorhanden ist.
-
Die Überführung von
Verbindungen mit der allgemeinen Formel (XIII), wobei L Brom oder
Iod ist, in Verbindungen mit der allgemeinen Formel (II) kann über die
Reaktion mit Benzophenonimin und einer geeigneten Palladium-Quelle,
wie Palladiumdiacetat, und einem Liganden für das Palladium, wie (R)-(+)-2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1,1'-binaphthyl ((R)-(+)-BINAP)) oder (S)-(-)-BINAP
oder einer Mischung von (R)-(+)- und ('S)-(-)-BINAP, in Gegenwart einer Base
mit der Formel MOR (wobei M ein Alkalimetall und R ein tertiäres Alkyl ist),
wie Natrium-t-butoxid, und einem geeigneten Lösemittel, wie THF oder Toluol,
oder einem Alkalimetallcarbonat, wie Cäsiumcarbonat, in THF oder Dioxan
als Lösemittel
erzielt werden. Eine solche Reaktion führt zu einem Zwischenprodukt
mit der allgemeinen Formel (XIV), das mit einer Mineralsäure, beispielsweise
verdünnter
Salzsäure,
und gegebenenfalls mit Wärme
behandelt wird, um ein Amin mit der allgemeinen Formel (II) bereit
zu stellen.
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Die Überführung von
Verbindungen mit der allgemeinen Formel (XIII), wobei L -NO2 ist, in Verbindungen mit der allgemeinen
Formel (II) kann entweder über
eine Hydrierung mit einem geeigneten Katalysator, wie 10 % Palladium
auf Aktivkohle, oder unter Verwendung von elementarem Eisen oder
Eisenpulver und Calciumchlorid in wässrigem Ethanol erzielt werden.
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Die
Umwandlung von Verbindungen mit der allgemeinen Formel (XIII), wobei
L -OR15 ist, wobei R15 eine
C1-C4-Alkylgruppe,
vorzugsweise Isopropyl, ist, in Verbindungen mit der allgemeinen
Formel (II) kann erreicht werden, indem zunächst die Überführung in den Alkohol über eine
saure Hydrolyse erfolgt, gefolgt von einer Überführung in das Trifluormethylsulfonat
mit der allgemeinen Formel (XXV), wie es hier zuvor beschrieben
wurde, und anschließend
mit Benzophenonimin, einer geeigneten Palladium-Quelle und einem
Liganden behandelt wird, gefolgt von einer sauren Hydrolyse des
Imins mit der allgemeinen Formel (XIV), um eine Verbindung mit der
allgemeinen Formel (II) zu erhalten, wie sie hier zuvor beschrieben
wurde.
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Die Überführung von
Verbindungen mit der allgemeinen Formel (II) in die gewünschten
Verbindungen mit der allgemeinen Formel (I) kann mittels eines beliebigen
der hier beschriebenen Verfahren erzielt werden.
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Ein
bevorzugter Prozess, bei dem R1, R2 und R3 Methyl sind,
L Brom oder Iod ist, Y1 Methan, Ethan oder
Propan ist und R3 ausgewählt ist aus N-Hexyl, N-(5-Methylhexyl),
N-Benzyl, N-(3-Phenylpropyl), N-(2-(3-Methylphenyl)ethyl), N-(2-(2-Methylphenyl)ethyl)
oder N-(3-(2-Methylphenyl)propyl)
und R12 Ethyl ist und (X)n(X)n Wasserstoff ist, ist im Schema 3 veranschaulicht.
-
-
Der
im Schema 3 veranschaulichte Prozess beginnt mit 3-Bromacetophenon
oder 3-Iodacetophenon, und die Umsetzung mit (EtO)2P(O)CHMeCO2Et in Gegenwart von Kalium-t-butoxid liefert den
Ester mit der Formel (XV). Dieser wird dann mit Diisobutylaluminiumhydrid
(DIBAL-N) in einem Lösemittelmix
aus Tetrahydrofuran und Hexan bei niedriger Temperatur umgesetzt,
wobei der Alkohol mit der Formel (XVI) erhalten wird. Die Umsetzung
dieses Produktes mit McC(OMe)3 liefert ein
Zwischenprodukt (XVII), das im allgemeinen nicht isoliert wird,
und das sich anschließend
in situ, während
es in einem Lösemittel
aus einem hochsiedenden Kohlenwasserstoff auf 140 bis 160°C erhitzt
wird, umlagert, wobei die Verbindung (XVIII) erhalten wird. Die
alkalische Hydrolyse dieses Materials, gefolgt von einer sauren
Aufarbeitung, stellt die Carbonsäure-Verbindung (XIX)
bereit. Die Reduktion der Säuregruppe
an (XIX) mit gleichzeitiger Hydroborierung der Alkengruppe, vorzugsweise
mit Boran in Tetrahydrofuran, und die anschließende oxidative Aufarbeitung,
vorzugsweise mit Natriumpercarbonat, liefern das Diol (XX). Die
Hydroxygruppen an dem Diol (XX) werden aktiviert, um geeignete Abgangsgruppen
(L' und L'') bereit zu stellen, wie es zuvor beschrieben
wurde, um die disubstituierte Verbindung (XXI) zu erhalten. Das
gewünschte
Produkt (XXI) wird dann unter Rückfluss
mit Hexylamin, wässrigem Natriumcarbonat
und Toluol erhitzt, um die N-Hexyl-4-substituierte
Piperidin-Verbindung (XXII) zu liefern. Dieses Material (XXII) wird
anschießend
in ein Amin überführt, indem
es zunächst
mit Benzophenonimin, Natrium-t-butoxid, BINAP und Palladiumdiacetat
behandelt wird, um das Imin-Zwischenprodukt (XXIIa) bereit zu stellen,
das anschließend
in situ über
eine saure Hydrolyse mit wässriger
Salzsäure
in das Amin (XXIII) überführt wird.
Das gewünschte
Material (XXIV) kann dann entweder als die freie Base über die
Behandlung des Amins (XXIII) mit Methansulfonylchlorid und Triethylamin
in Toluol gebildet werden, oder als ein Salz über die anschließende Behandlung
mit einer geeigneten Säure,
wie (+)- oder (-)-Camphersulfonsäure.
Diese letzte Überführung kann
entweder über
einen längeren
Zeitraum (bis zu mehrere Tage) bei Raumtemperatur oder in kürzerer Zeit
bei erhöhten
Temperaturen durchgeführt
werden.
-
Wie
bereits früher
detailliert beschrieben wurde, enthalten die erfindungsgemäßen Verbindungen
ein chirales Zentrum oder mehrere chirale Zentren, und sie können somit
als Enantiomere und Diastereoisomere vorliegen. Die Abtrennung einzelner
Isomere aus Mischungen von Isomeren kann entweder am Ende des Prozesses
oder an relevanten Schritten während
des gesamten Prozesses, wie es vom jeweiligen Chemiker gewünscht wird,
erfolgen. Eine solche Trennung kann über Standardtechniken, die
in diesem Gebiet bekannt sind, erzielt werden.
-
Zum
Beispiel ist in den Reaktionsabläufen,
die in den Schemata 2, 3 und 4 veranschaulicht werden, eine Auftrennung
der Mischung von cis- und trans-geometrischen Isomeren der Verbindungen
mit den allgemeinen Formeln (VII), (VIII), (XV) und (XVI) während der
Synthese nicht erforderlich. Ein solche Trennung kann jedoch mittels
chromatographischer Standardtechniken erreicht werden.
-
Die
Mischung der Enantiomere mit der allgemeinen Formel (X) oder (XIX)
kann unter Einsatz eines chiralen Amins aufgetrennt werden. Zu geeigneten
chiralen Aminen gehören
Cinchonidin, Cinchonin, (S)-(-)-(1-Naphthyl)ethylamin, (R)-(+)-(1-Naphthyl)ethylamin
oder, vorzugsweise, (S)-(+)-Cyclohexylethylamin. Die Verbindungen
werden über
die Bildung einer diastereomeren Mischung von Aminsalzen aufgetrennt,
die über
eine Umkristallisation in einem geeigneten Lösemittel, wie Butanon, Isopropanol
und vorzugsweise Aceton, voneinander getrennt werden können. Die
so getrennten Aminsalze können
dann weiter über
eine Umkristallisation gereinigt werden, und/oder sie können mit
einer Säure,
wie Salzsäure,
behandelt werden, um die getrennten (+)- und (-)-Formen der Säure mit
den allgemeinen Formeln (X) und (XIX) zu liefern,
wobei bei der Verbindung
mit der allgemeinen Formel (X), wobei R
1 und
R
2 Methylgruppen sind und L Brom ist und
n gleich Null ist, die Auftrennung mit (S)-(+)-Cyclohexylethylamin
die (+)-Verbindungen
in einem Verhältnis von
95:5 liefert. Die Verwendung von (R)-(-)-Cyclohexylethylamin liefert die (-)-Verbindungen
in einem Verhältnis
von 95:5.
-
Bei
den in den Schemata 2, 3 und 4 dargestellten Reaktionsabläufen kann
die Auftrennung der Mischung von cis- und trans-Diastereoisomeren
der Verbindungen mit den allgemeinen Formeln (I), (II), (XI), (XII),
(XIII), (XX), (XXI), (XXII), (XXIII) und (XXIV), wobei die enantiomere
Mischung wie zuvor detailliert beschrieben aufgetrennt wurde, entweder über chromatographische
Standardtechniken oder eine Umkristallisation aus einem geeigneten
Lösemittel
erzielt werden, um die benötigten
cis- oder trans-Verbindungen mit einer Diastereomerenreinheit von über 50:50,
vorzugsweise 70:30, bevorzugter 80:20 und am bevorzugtesten 95:5 bereit
zu stellen. Zum Beispiel wurde eine Diastereomerenmischung von Verbindungen
mit der Formel (XXXI), die aus dem (+)-Enantiomer der Verbindung
mit der allgemeinen Formel (XI) hergestellt wurde, wobei R1 und R2 Methylgruppen
sind und L Brom ist und n gleich Null ist, durch eine Chromatographie
auf Kieselgel aufgetrennt, um das trans- Dimethyl-Isomer als ein einziges (+)-Enantiomer
in einer Diastereomerenreinheit von über 95 % bereit zu stellen.
-
Wenn
jedoch keine Trennung während
des Prozesses durchgeführt
wird (wie es in den Schemata 2 bis 4 beschrieben wird), dann kann
eine HPLC mit chiraler Phase eingesetzt werden, um die verschiedenen Endverbindungen,
d.h. Verbindungen mit der allgemeinen Formel (I) oder (XXIV), zu
isolieren.
-
Bevorzugt
für die
Verwendung hierin werden trans-Dimethyl-Isomere.
-
Bei
einem weiteren alternativen Prozess, der auf dem im Schema 2 gezeigten
Verfahren basiert, kann die Ausgangs-Arylgruppe die allgemeine Formel
(XXV) haben:
wobei R
15 =
C
1-C
4-Alkyl, und
(X)
n ist wie oben definiert.
-
Dieses
Material kann in den entsprechenden Ester mit der allgemeinen Formel
(VII) überführt werden, und
dann in ein Piperidin mit der allgemeinen Formel (XIII), wobei L
-OR
15 ist, wie es in den Schemata 2 und 3
ausgeführt
ist. Die Überführung in
den Alkohol über
eine saure Hydrolyse folgte über
die Überführung des Trifluormethylsulfonats
(Triflats) mit der allgemeinen Formel (XXVI), wie es hier zuvor
beschrieben wurde,
wobei R
1,
R
2 und R
3 Reste
sind, wie sie für
die Verbindungen mit der allgemeinen Formel (I) definiert wurden.
-
Verbindungen
mit der allgemeinen Formel (XXVI) können über die Reaktion mit einer
Palladium-Quelle, wie es zuvor für
Verbindungen mit der allgemeinen Formel (XIII) beschrieben wurde,
in Amine mit der Formel (II) überführt werden.
-
Die
hier veranschaulichten erfindungsgemäßen Prozesse zur Herstellung
von Verbindungen mit der allgemeinen Formel (I), wobei sich die
N(Y1)(WY2)-Gruppe
in der meta-Position befindet, können
analog dazu verwendet werden, Verbindungen mit der allgemeinen Formel
(I), bei denen sich die N(Y1)(WY2)-Gruppe in der ortho- oder para-Position
befindet, herzustellen.
-
Es
sollte klar sein, dass, wenn die erfindungsgemäßen Prozesse zur Herstellung
von Verbindungen mit den allgemeinen Formeln (I) und (XXIV), wie
sie hier definiert wurden, zu Zwischenverbindungen führen, diese
Zwischenverbindungen dann weitere Ausführungsformen der Erfindung
darstellen.
-
Somit
werden gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung Zwischenverbindungen
mit den allgemeinen Formeln (II), (IIa), (III), (IIIa), (VI), (VIa),
(VII), (VIII), (VIIIa), (IX), (X), (XI), (XII), (XIII), (XIV), (XV),
(XVI), (XVII), (XVIII), (XIX), (XX), (XXI), (XXII), (XXIIa) und
(XXIII), wie sie in den Schemata 1, 2 und 3 veranschaulicht werden,
und wie sie hier zuvor beschrieben und definiert wurden, bereit
gestellt.
-
Es
dürfte
Fachleuten auf diesem Gebiet klar sein, dass empfindliche funktionelle
Gruppen während der
Synthese einer erfindungsgemäßen Verbindung
möglicherweise
geschützt
und wieder von der Schutzgruppe befreit werden müssen. Das kann mittels herkönimlicher
Techniken erreicht werden, wie es zum Beispiel in „Protective
Groups in Organic Synthesis" von
T.W. Greene und P.G.M. Wuts, John Wiley and Sons Inc., 1991, beschrieben
wird.
-
Es
dürfte
Fachleuten auf diesem Gebiet klar sein, dass bestimmte geschützte Derivate
von Verbindungen mit der Formel (I), die vor der Stufe der letztendlichen
Abspaltung der Schutzgruppen hergestellt werden können, möglicherweise
als solche keine pharmakologische Aktivität besitzen, aber in bestimmten
Fällen
oral oder parenteral verabreicht werden können und danach im Körper unter
Bildung von Verbindungen der Erfindung, die pharmakologisch aktiv
sind, metabolisiert werden können.
Solche Derivate können
deshalb als „Prodrugs" beschrieben werden.
Weiterhin können
bestimmte Verbindungen mit der Formel (I) als Prodrugs für andere
Verbindungen mit der Formel (I) wirken.
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Es
dürfte
Fachleuten auf diesem Gebiet ferner klar sein, dass bestimmte Gruppen,
die Fachleuten auf diesem Gebiet als „Progruppen" bekannt sind, und
die z.B. in „Design
of Prodrugs" von
H. Bundgaard, Elsevier, 1985, beschrieben werden, an geeigneten Funktionalitäten angebracht
werden können,
wenn solche Funktionalitäten
in der Verbindung mit der Formel (I) vorhanden sind.
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Alle
geschützten
Derivate und Prodrugs der Verbindungen mit den Formeln (I), (II),
(XXIII) und (XXIV) sind im Umfang der Erfindung eingeschlossen.
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Es
ist zwar möglich,
eine erfindungsgemäße Verbindung
direkt ohne irgendeine Formulierung zu verabreichen, aber vorzugsweise
werden die Verbindungen in Form einer pharmazeutischen oder veterinärmedizinischen
Formulierung eingesetzt, die einen pharmazeutisch oder veterinärmedizinisch
annehmbaren Träger oder
Hilfsstoff oder ein pharmazeutisch oder veterinärmedizinisch annehmbares Verdünnungsmittel
sowie eine erfindungsgemäße Verbindung
enthält.
Derartige Zusammensetzungen enthalten von 0,1 Gew.-% bis 90 Gew.-%
an aktivem Inhaltsstoff.
-
Die
Verfahren, mittels derer die Verbindungen für eine veterinärmedizinische
Anwendung verabreicht werden können,
umfassen eine orale Verabreichung über eine Kapsel, einen Bolus,
eine Tabellette oder einen Drench, eine topische Verabreichung in
Form einer Salbe, einer Pour-on-Formulierung, einer Spot-on-Formulierung,
eines Eintauchens, eines Sprays, einer Creme, eines Shampoos, eines
Kragens oder einer pulverförmigen
Formulierung, oder, alternativ, können sie über eine Injektion (z.B. subkutan,
intramuskulär
oder intravenös)
oder als ein Implantat verabreicht werden.
-
Solche
Formulierungen werden auf herkömmliche
Weise gemäß Standardtechniken
der Veterinärmedizin
hergestellt. So können
Kapseln, Boli oder Tabelletten durch das Mischen des aktiven Inhaltsstoffes
mit einem geeigneten, fein zerteilten Verdünnungsmittel oder Träger, das
bzw. der zusätzlich
ein Sprengmittel und/oder Bindemittel, wie Stärke, Lactose, Talk oder Magnesiumstearat
etc., enthält,
hergestellt werden. Orale Drenche werden hergestellt, indem der
aktive Inhaltsstoff in einem geeigneten Medium aufgelöst oder
suspendiert wird. Pour-on- oder
Spot-on-Formulierungen können
hergestellt werden, indem der aktive Inhaltsstoff in einem annehmbaren
flüssigen
Träger,
wie Butyldigol, flüssigem
Paraffin oder einem nicht-flüchtigen
Ester, aufgelöst
wird, gegebenenfalls unter Zusatz einer flüchtigen Verbindung, wie Propan-2-ol. Alternativ können Pour-on-,
Spot-on- oder Spray-Formulierungen über eine Verkapselung hergestellt
werden, so dass ein Rückstand
aus dem aktiven Inhaltsstoff auf der Oberfläche des Tieres zurückbleibt.
Injizierbare Formulierungen können
in Form einer sterilen Lösung
hergestellt werden, die andere Substanzen enthalten kann, beispielsweise
genügend
Salze oder Glucose, um die Lösung
isoton mit dem Blut zu machen. Zu geeigneten flüssigen Trägern gehören Pflanzenöle, wie
Sesamöl,
Glyceride, wie Triacetin, Ester, wie Benzylbenzoat, Isopropylmyristat und
Fettsäure-Derivate
von Propylenglykol sowie organische Lösemittel, wie Pyrrolidin-2-on
und Glycerolformal. Die Formulierungen werden hergestellt, indem
der aktive Inhaltsstoff im flüssigen
Träger
aufgelöst
oder suspendiert wird, so dass die letztendliche Formulierung 0,1
bis 10 Gew.-% an aktivem Inhaltsstoff enthält.
-
Diese
Formulierungen können
bezüglich
des Gewichtes der in ihnen enthaltenen aktiven Verbindung in Abhängigkeit
von der Tierspezies, die behandelt werden soll, der Schwere und
dem Typ der Infektion und dem Körpergewicht
des Tieres variieren. Für
die parenterale, topische und orale Verabreichung liegen typische Dosisbereiche
des aktiven Inhaltsstoffes bei 0,01 bis 100 mg pro kg Körpergewicht
des Tieres. Vorzugsweise liegt der Bereich bei 0,1 bis 10 mg pro
kg.
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Die
Zusammensetzungen werden vorzugsweise in Form einer Einheitsdosis
formuliert, wobei jede Dosis ungefähr 1 bis ungefähr 500 mg, üblicher
ungefähr
5 bis ungefähr
300 mg an aktivem Inhaltsstoff enthält. Der Begriff „Form einer
Einheitsdosis" bezieht
sich auf physikalisch getrennte Einheiten, die als einzelne Dosen
für menschliche
Probanden und andere Säugetiere
geeignet sind, wobei jede Einheit eine vorher festgelegte Menge
des aktiven Materials enthält,
die so berechnet wurde, dass sie den gewünschten therapeutischen Effekt
erzielt, zusammen mit einem geeigneten pharmazeutischen Träger.
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Beim
tiermedizinischen Einsatz sind die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders
für die
Behandlung von Pruritus bei Haustieren, wie Katzen und Hunden, und
bei Pferden wertvoll. So stellt die Erfindung auch eine tiermedizinische
Formulierung bereit, die eine Verbindung mit der Formel (I), wie
sie oben definiert wurde, zusammen mit einem veterinärmedizinisch
annehmbaren Verdünnungsmittel
oder Träger
aufweist. Zu derartigen Formulierungen gehören insbesondere Tabelletten
(einschließlich
von wohlschmeckenden Tabelletten), Salben, Pour-on-Formulierungen,
Spot-on-Formulierungen, Dips, Sprays, Cremes, Shampoos, Krägen und
pulverförmige
Formulierungen. Zu weiteren annehmbaren Dosisformen gehören beispielsweise
Kapseln, Boli und Drenche.
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Als
Alternative zur Behandlung von Tieren können die Verbindungen mit dem
Futter des Tieres zugeführt
werden, und für
diesen Zweck kann ein konzentrierter Futterzusatz oder eine konzentrierte
Vormischung zur Beimischung zum normalen Futter für das Tier
hergestellt werden.
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Für den Einsatz
beim Menschen werden die Verbindungen in Form einer pharmazeutisch
annehmbaren Formulierung, die den aktiven Inhaltsstoff zusammen
mit einem pharmazeutisch annehmbaren Verdünnungsmittel oder Träger enthält, verabreicht.
Zu derartigen Zusammensetzungen gehören herkömmliche Tabelletten, Kapseln
oder Salbenpräparationen,
die gemäß pharmazeutischen
Standardtechniken formuliert werden.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
entweder allein oder zusammen mit einem Agens oder mehreren Agenzien
verabreicht werden, das bzw. die zur Behandlung oder für die Prophylaxe
der Erkrankung oder für
die Verminderung oder Unterdrückung
von Symptomen verwendet wird bzw. werden. Beispiele für derartige
Mittel (die nur als Beispiele gebracht werden und nicht als Einschränkung verstanden
werden sollen) sind Mittel gegen Parasiten, z.B. Fipronil, Lufenuron,
Imidacloprid, Avermectine (z.B. Abamectin, Ivermectin, Doramectin),
Milbemycine, Organophosphate, Pyrethroide; Antihistaminika, z.B.
Chlorpheniramin, Trimeprazin, Diphenhydramin, Doxylamin; Mittel
gegen Pilze, z.B. Fluconazol, Ketoconazol, Itraconazol, Griseofulvin, Amphotericin
B; Mittel gegen Bakterien, z.B. Enrofloxacin, Marbofloxacin, Ampicillin,
Amoxycillin; antiinflammatorische Mittel, z.B. Prednisolon, Betamethason,
Dexamethason, Carprofen, Ketoprofen; diätetische Nahrungsergänzungen,
z.B. gamma-Linolensäure;
und erweichende Mittel.
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Die
Erfindung stellt auch ein Verfahren zur Behandlung des Pruritus
bei einem Menschen oder einem Tier bereit, das die Verabreichung
einer therapeutisch oder prophylaktisch wirksamen Menge einer Verbindung mit
der Formel (I), wie sie oben definiert wurde, oder eines pharmazeutisch
oder veterinärmedizinisch
annehmbaren Salzes von ihr umfasst.
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Die
folgenden Beispiele veranschaulichen die Herstellung typischer erfindungsgemäßer Verbindungen.
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Die
Schmelzpunkte wurden mittels eines Schmelzpunkt-Bestimmungsapparates
nach Gallenkamp bestimmt und sind nicht korrigiert.
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Die
spektralen Daten zur magnetischen Kernresonanz (NMR) wurden mittels
eines Varian Unity 300 oder 400 oder eines Bruker AC300 oder AM300
Spektrometers erhalten, wobei die beobachteten chemischen Verschiebungen
(δ) mit
den vorgeschlagenen Strukturen konsistent waren.
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Die
massenspektrometrischen Daten (MS-Daten) wurden mittels eines Finnigan
Mat. TSQ 7000, eines Finnigan Navigator, eines Fisons Instruments
Trio 1000 oder eines Micromass Platform LC-Spektrometers erhalten.
Die erwähnten
berechneten und beobachteten Ionen beziehen sich auf die Isotopenzusammensetzung mit
der geringsten Masse.
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HPLC
bedeutet Hochleistungsflüssigchromatographie.
Raumtemperatur bedeutet 20 bis 25°C.
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Die
hergestellten Verbindungen, die in den Beispielen und Präparationen
detailliert beschrieben werden, haben ihre Namen als Derivate von
4-Phenylpiperidin erhalten. Die IUPAC-Nomenklatur und die entsprechenden
Regeln wurden verwendet, um die daran befindlichen Substituenten
zu beschreiben.
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BIOLOGISCHE
AKTIVITÄT
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
werden bezüglich
ihrer Aktivität
als Mittel gegen Pruritus über die
Messung ihrer Fähigkeit
zur Unterdrückung
des Kratzens mit dem Hinterbein bewertet, das bei Ratten durch die
Verabreichung eines bekannten pruritogenen Mittels verursacht wird.
Diese Studien basieren auf dem Verfahren, das von Berendsen und
Broekamp im European Journal of Pharmacology, 1991, 194, 201 beschrieben
wurde. Der Test wird wie folgt durchgeführt:
Männliche Wistar-Ratten (Körpergewicht
ungefähr
150 g) werden mit einem Pruritogen mittels einer subkutanen Injektion
von in physiologischer Saline gelöstem 5-Methoxytryptaminhydrochlorid
(4 mg/3 ml/kg) in das Genick behandelt. Bei dieser Dosis wird eine
konstante und quantifizierbare Reaktion in Form eines Kratzens mit
dem Hinterbein, die bis zu 90 min anhält, erhalten.
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Die
Testverbindung wird den Testtieren über eine subkutane Injektion
in einer wässrigen
Micellenformulierung verabreicht. Die Testverbindung wird auf folgende
Weise hergestellt: Die Verbindung wird in einem Träger gelöst (Zusammensetzung
in Vol.-%: Glycerolformal 24; Tween-80 17; Benzylalkohol 5 und reines
Wasser ad 100), und dann werden sieben Teile reines Wasser zu drei
Teilen des obigen Trägers
gegeben, wodurch die wässrige
Micellenformulierung erhalten wird. Die Verbindungen können vor
oder nach der Behandlung verabreicht werden, oder sie können gleichzeitig
mit der Behandlung mit dem Pruritogen verabreicht werden.
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Nach
der Verabreichung des Pruritogens wird das Kratzen mit dem Hinterbein
für jedes
Tier bewertet, indem das Kratzen oder das Fehlen des Kratzens in
Intervallen von jeweils 30 Sekunden als 1 bzw. 0 registriert wird.
Die Gesamtpunktzahl wird für
jedes Tier nach 25 Minuten ermittelt (maximale Punktzahl 50). Die
Wirksamkeit der Verbindungen wird anhand ihrer Fähigkeit bewertet, die Punktzahl
der behandelten Gruppen im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant
zu verringern.
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Für die erfindungsgemäßen Verbindungen,
z.B. die Verbindung aus dem Beispiel 101, wurde gefunden, dass sie
eine antipruritische Aktivität
zeigten, wenn sie gemäß dem obigen
Verfahren getestet wurden.
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Die
antipruritische Aktivität
wurde auch an Hunden demonstriert, die an einem durch Flöhe hervorgerufenen
Pruritus litten. Die Verabreichung über eine subkutane Injektion
oder mittels einer Schlundsonde in Dosen von 1-10 mg/kg führte zu
einer schnellen und anhaltenden Verminderung des pruritischen Verhaltens,
wie eines Kratzens, Reibens und Leckens.
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BEISPIELE
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Beispiel 1 : (±)-N-Hexyl-4-(3-(2-hydroxy-2-methylpropanoylamino)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
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Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-(1-Carbamoyl-1-methylethoxy)phenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
2, 13,13 g, 35 mmol) in N-Methylpyrrolidinon (175 ml) unter einer
Stickstoffatmosphäre
wurde Natriumhydrid (60%ige Dispersion in Mineralöl, 4 g,
100 mmol) in vier Portionen innerhalb von 30 min gegeben. Die resultierende
Mischung wurde 30 min gerührt
und dann über
Nacht auf 170°C
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt, vorsichtig in Wasser (200
ml) gegossen und mit Diethylether (3 × 150 ml) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden mit Wasser (2 × 100
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingeengt, wobei die in
der Überschrift
angegebene Verbindung als oranges Öl erhalten wurde (12,9 g, 98%)
erhalten wurde, das ohne weitere Reinigung eingesetzt wurde.
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base: 0,8 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,3 (m, 4H), 2,5 (m, 2H),
2,8 (m, 1H), 7,05-7,55 (m, 4H), 8,75 (br. s, 1H).
MS (Thermospray):
M/Z [MH+] 375,4; C23H38N2O2 +
H erfordert 375,3
-
Beispiel 2 : (+)-4-(3-Acetylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 57 mg, 0,2 mmol) in Dichlormethan (1,6 ml) bei 0°C unter einer
Stickstoffatmosphäre
wurde Triethylamin (0,4 ml) gefolgt von Acetylchlorid (16 ml, 0,22
mmol) tropfenweise gegeben, und die resultierende Mischung wurde über Nacht
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit einer gesättigten wässrigen Lösung von Natriumhydrogencarbonat
(5 ml) verdünnt
und mit Dichlormethan (3 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum
eingeengt, wobei das rohe Produkt erhalten wurde, das über eine
Säulenchromatographie
mit Kieselgel (6 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein hellbraunes Öl erhalten wurde (60 mg, 92%)
erhalten wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base: 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,15 (s, 3H),
2,3 (m, 4H), 2,5 (m, 2H), 2,8 (m, 1H), 7,0-7,4 (m, 4H).
MS
(Thermospray): M/Z [MH+] 331,6; C21H34N2O
+ H erfordert 331,3
-
Beispiel 3 : (±)-N-Hexyl-4-(3-methancarbamoylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 70 mg, 0,243 mmol) in Dichlormethan (2 ml) bei 0°C unter einer
Stickstoffatmosphäre
wurde Triethylamin (0,5 ml) gefolgt von Methylchlortormat (21 ml,
0,267 mmol) tropfenweise gegeben, und die resultierende Mischung
wurde über
Nacht gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit einer gesättigten wässrigen Lösung von Natriumhydrogencarbonat
(5 ml) verdünnt
und mit Dichlormethan (3 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum
eingeengt, wobei das rohe Produkt erhalten wurde, das über eine
Säulenchromatographie
mit Kieselgel (6 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten wurde (35 mg, 42%)
erhalten wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base: 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,3 (s, 3H), 1,95 (m, 1H),
2,3 (m, 4H), 2,5 (m, 2H), 2,75 (m, 1H), 7,0-7,4 (m, 4H).
MS
(Thermospray): M/Z [MH+] 347,1; C21H34N2O2 + H erfordert 347,3
-
Beispiel 4 : (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 7,5 g, 26 mmol) in Pyridin (75 ml) bei 0°C unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Methansulfonylchlorid (2,7 ml, 35 mmol) tropfenweise gegeben, und
die resultierende Mischung wurde über Nacht gerührt. Es
wurde Eis (100 g) gegeben, und nach 1 Stunde wurde die Reaktionsmischung
mit Ethylacetat (5 × 200
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum
bei 80°C
eingeengt, wobei das rohe Produkt erhalten wurde, das über eine
Säulenchromatographie
mit Kieselgel (150 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als goldenes Öl erhalten wurde (7,81 mg,
82%) erhalten wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base: 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,3 (m, 4H),
2,5 (m, 2H), 2,8 (m, 1H), 3,0 (s, 3H), 7,0-7,4 (m, 4H).
MS
(Thermospray): M/Z [MH+] 367,3; C20H34N2O2S + H erfordert 367,2
-
Beispiel 5 : Trennung
der Enantiomere von (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Die
Enantiomere von (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 4) wurden mittels präparativer
HPLC auf einer ChiralpakTM-AD-Säule, 25
cm × 2,0
cm, getrennt; Fluss 9,0 ml × min-1; Einsatz einer UV-Detektion bei 220 nm;
Elutionsmittel Hexan : Propan-2-ol (95:5) + 0,5% (Vol./Vol.) Diethylamin.
-
Die
Reinheit der Enantiomere wurde mittels einer ChiralpakTM-AD-Säule, 25
cm × 4,6
cm, bestimmt; Fluss 1,0 ml × min-1, Einsatz einer UV-Detektion bei 254 und
220 nm; Elutionsmittel Hexan : Propan-2-ol (95:5) + 0,5% (Vol./VoL)
Diethylamin.
-
Die
Fraktion 1 lieferte das (+)-Enantiomer [a]D +49,01
(c 1,00 in MeOH).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base: 0,8 (d, 3H), 0,85 (m, 3H), 1,25-1,35 (m, 9H), 2,0 (m,
1H), 2,4 (m, 4H), 3,0 (s, 3H), 7,0-7,35 (m, 4H).
MS (Thermospray):
M/Z [MH+] 367,3; C20H34N2O2S
+ H erfordert 367,2
-
Die
Fraktion 2 lieferte das (-)-Enantiomer [a]D-43,88
(c 1,29 in MeOH).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base: 0,8 (d, 3H), 0,85 (m, 3H), 1,25-1,35 (m, 9H), 2,0 (m,
1H), 2,4 (m, 4H), 3,0 (s, 3H), 7,0-7,35 (m, 4H).
MS (Thermospray):
M/Z [MH+] 367,3; C20H34N2O2S
+ H erfordert 367,2
-
Beispiel 6 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-dimethylphosphinoylaminophenyl)-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 100 mg, 0,26 mmol) und Triethylamin (2,6 ml) in trockenem Dichlormethan
(10 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde tropfenweise eine
Lösung
von Dimethylphosphinchlorid (234 mg, 0,154 mmol) in trockenem Dichlormethan
(2 ml) bei 0°C
gegeben, und die resultierende Mischung wurde 6 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde mit Wasser (20 ml) verdünnt und mit Dichlormethan (3 × 20 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (20
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und im
Vakuum eingeengt, wobei das rohe Produkt erhalten wurde, das über eine
Säulenchromatographie
mit Kieselgel (3 g) gereinigt wurde, wobei mit Diethylether : Hexan
: 0,880 Ammoniak (80 : 20 : 1) und dann mit einem Gradienten von Ethylacetat
: Methanol : 0,880 Ammoniak (100 : 0 : 1 bis 99 : 1 : 1) eluiert
wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene
Verbindung als ein klares Öl
erhalten wurde (38 mg, 40%) erhalten wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base: 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,6 (s, 3H), 1,7 (s,
3H), 2,0 (m, 1 H), 2,1-2,6 (m, 6H), 2,8 (m, 1H), 4,85 (d, 1H), 6,8-7,2
(m, 4H).
MS (APCl): M/Z [MH+] 365,0;
C21H37N2OP
+ H erfordert 365,3
-
Beispiel 7 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-dimethylthiophosphinoylaminophenyl)-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 100 mg, 0,26 mmol) in trockenem Pyridin (10 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
tropfenweise Dimethylphosphinothiochlorid (51 mg, 0,4 mmol) bei
0°C gegeben,
und die resultierende Mischung wurde 18 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Wasser (10 ml) verdünnt und
mit Diethylether (4 × 20
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4) und im Vakuum bei 60°C eingeengt, wodurch das rohe
Produkt erhalten wurde, das durch präparative Dünnschichtchromatographie gereinigt
wurde, bei der mit Diethylether : Hexan : 0,880 Ammoniak (75 : 25
: 1 ) eluiert wurde, wodurch die im Titel angegebene Verbindung
als ein klares Öl
erhalten wurde (38 mg, 40%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base): 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,7 (m, 1H), 1,95 (m,
6H), 2,85 (m, 1H), 4,7 (br.s, 1H), 6,8-7,25 (m, 4H).
MS (Thermospray):
M/Z [M+] 381,2; C21H37N2PS + H erfordert
381,2
-
Beispiel 8 : (±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 30 mg, 0,1 mmol) in Pyridin (0,6 ml) bei 0°C unter Stickstoff wurde Ethansulfonylchlorid
(14 ml, 0,15 mmol) gegeben, und die resultierende Mischung wurde über Nacht
gerührt.
Es wurde Eis (1 ml) gegeben, und nach 30 min wurde die Reaktionsmischung
mit Diethylether (3 × 5
ml) und Dichlormethan (2 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum
eingeengt, wobei das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch
Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan : 0,880
Ammoniak (40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel angegebene
Verbindung als ein blassbraunes Öl
erhalten wurde (23 mg, 58%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) ; 0,75 (d, 3H), 0,85 (m, 3H), 2,2-2,6 (m, 6H), 2,8
(m, 1H), 3,1 (q, 2H), 5,2-5,8 (br.s, 1H), 7,0-7,3 (m, 4H)
MS
(Thermospray): M/Z [M+] 381,3; C21H36N2O2S + H erfordert 381,3
-
Beispiel 9 : Trennung
der Enantiomere von (±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Die
Enantiomere von (±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 8) wurden durch präparative
HPLC auf einer ChiralpakTM-AS-Säule getrennt
(25 cm × 2,0
cm; Fluss 10,0 ml min-1; Einsatz einer UV-Detektion
bei 220 nm; Elutionsmittel Hexan : Propan-2-ol : Diethylamin (95
: 5 : 0,5). Die Reinheit der Enantiomere wurde unter Verwendung
einer ChiralpakTM-AS-Säule bestimmt (25 cm × 0,46 mm;
Fluss 1,0 ml min-1; Einsatz einer UV-Detektion
bei 220 nm; Elutionsmittel Hexan : Propan-2-ol : Diethylamin (95
: 5 : 0,5).
-
Fraktion
1 lieferte das (-)-Enantiomer [a]D -51,48
(c 5,39 in MeOH).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base): 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,3 (m, 4H),
2,55 (m, 2H), 2,8 (m, 1H), 3,1 (q, 2H), 7,0-7,35 (m, 4H)
MS
(APCl) : M/Z [MH+] 381,0; C21H36N2O2S
+ H erfordert 381,3
-
Fraktion
2 lieferte das (+)-Enantiomer [a]D +53,25
(c 5,39 in MeOH).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base): 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,3 (m, 4H),
2,55 (m, 2H), 2,8 (m, 1H), 3,1 (q, 2H), 7,0-7,35 (m, 4H)
MS
(APCl): M/Z [MH+] 381,1; C21H36N2O2S
+ H erfordert 381,3
-
Beispiel 10 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-n-propansulfonylaminophenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 36,9 mg, 0,13 mmol) in Pyridin (0,6 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
n-Propansulfonylchlorid (22 ml, 0,19 mmol) tropfenweise gegeben,
und die resultierende Mischung wurde 3 Tage gerührt, ehe sie mit Eis (5 g)
hydrolysiert wurde. Die Reaktionsmischung wurde mit Dichlormethan
(2 × 10
ml) extrahiert, und die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4), filtriert
und im Vakuum bei 80°C
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (6 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel
angegebene Verbindung als ein blassgelbes Öl erhalten wurde (39 mg, 73%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,0 (t, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,2-2,6 (m,
6H), 2,8 (m, 1H), 3,05 (m, 2H), 7,0-7,3 (m, 4H)
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 395,2; C22H38N2O2S
+ H erfordert 395,3
-
Beispiel 11 : (±)-4-(3-n-Butansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 37,8 mg, 0,13 mmol) in Pyridin (0,6 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
n-Butansulfonylchlorid (26 ml, 0,20 mmol) tropfenweise gegeben,
und die resultierende Mischung wurde 3 Tage gerührt, ehe sie mit Eis hydrolysiert
wurde (5 g). Die Reaktionsmischung wurde mit Dichlormethan (2 × 10 ml)
extrahiert, und die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4), filtriert
und im Vakuum bei 80°C
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (6 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (60 : 40 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel
angegebene Verbindung als ein blassgelbes Öl erhalten wurde (51 mg, 95%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,2-2,6 (m, 8H), 2,8
(m, 1H), 3,05 (m, 2H), 7,0-7,3 (m, 4H)
MS (Thermospray): M/Z
[MH+] 409,2; C23H40N2O2S
+ H erfordert 409,3
-
Beispiel 12 : (±)-4-(3-n-Heptansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 50 mg, 0,175 mmol) in Pyridin (1 ml) bei 0°C unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
n-Heptansulfonylchlorid (Präparation
6, 69 mg, 0,35 mmol) tropfenweise gegeben, und die resultierende
Mischung wurde über
Nacht gerührt.
Es wurde Eis (1 g) zugegeben, und nach 30 min wurden ungefähr 3 ml
gesättigte
wässrige
Natriumbicarbonat-Lösung
zugegeben. Die Mischung wurde im Vakuum konzentriert und der Rückstand
durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan eluiert wurde.
Der Rückstand
wurde in Hexan gelöst,
filtriert, und das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde in Dichlormethan gelöst,
es wurde ein Überschuss
von 1 M Salzsäure
zugegeben, und der Niederschlag wurde filtriert und mit Ether gewaschen.
Der Feststoff wurde in Dichlormethan gelöst, es wurde ein Überschuss
von 0,880 Ammoniak zugegeben, und die Mischung wurde im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde in Hexan gelöst,
filtriert, und das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, wobei die
im Titel angegebene Verbindung als ein Öl erhalten wurde (20 mg, 25%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,85 (m, 6H), 1,80 (m, 2H), 3,05 (m, 2H), 7,0-7,3 (m, 4H)
-
Beispiel 13 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(2-methylethan)sulfonylaminophenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 30 mg, 0,1 mmol) in Pyridin (0,6 ml) bei 0°C unter Stickstoff wurde Isopropylsulfonylchlorid
(17 ml, 0,15 mmol) tropfenweise gegeben, und die resultierende Mischung
wurde über
Nacht gerührt.
Es wurde Eis (1 ml) zugegeben, und nach 30 min wurde die Reaktionsmischung
mit Diethylether (3 × 5
ml) und Dichlormethan (2 × 5 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum
eingeengt, wobei das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch
Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan ; 0,880
Ammoniak (40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel angegebene
Verbindung als ein blassbraunes Öl
erhalten wurde (25 mg, 61 %).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,75 (d, 3H), 0,85 (m, 3H), 1,5 (m, 1H), 2,0 (m, 1H), 2,2-2,6
(m, 6H), 2,8 (m, 1 H), 3,25 (m, 1H), 7,0-7,3 (m, 4H)
MS (Thermospray):
M/Z [MH+] 395,3; C22H38N2O2S
+ H erfordert 395,3
-
Beispiel 14 : (±)-4-(3-Cyclohexansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethyl-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 30 mg, 0,10 mmol) in Pyridin (0,6 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Cyclohexansulfonylchlorid (M.S. Kharasch und A.T. Read, J. Am. Chem.
Soc., 1939, 61 3089), (30 mg, 0,16 mmol) gegeben, und die resultierende
Mischung wurde 18 Stunden gerührt,
ehe sie mit Eis hydrolysiert (5 g) wurde. Die Reaktionsmischung wurde
im Vakuum bei 80°C
eingeengt, und der Rückstand
wurde in Dichlormethan (20 ml) aufgenommen, mit einer gesättigten
Lösung
von Natriumhydrogencarbonat (10 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wobei das rohe Produkt erhalten wurde.
Dieses wurde durch Säulenchromatographie mit
Kieselgel (6 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : 0,880 Ammoniak
(99,8 : 0,2) eluiert wurde, wodurch die im Titel angegebene Verbindung
als ein blassgelbes Öl
erhalten wurde (13 mg, 29%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,9 (m, 6H), 1,85 (m, 2H), 2,9-3,0 (m, 3H), 7,0-7,3
(m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
435,3; C25H42N2O2S + H erfordert
435,3
-
Beispiel 15 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-trifluormethansulfonylaminophenyl)-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 40,4 mg, 0,14 mmol) in Pyridin (0,6 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Trifluormethansulfonylchlorid (23 ml, 0,21 mmol) tropfenweise gegeben,
und die resultierende Mischung wurde 3 Tage gerührt. Es wurde Eis (5 g) zugegeben,
und nach 1 Stunde wurde die Reaktionsmischung mit Dichlormethan
(2 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (5 ml)
gewaschen, getrocknet (Na2SO4),
filtriert und im Vakuum bei 80°C
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (6 g) gereinigt wurde, wobei mit Methanol : Dichlormethan
: 0,880 Ammoniak (5 : 95 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel
angegebene Verbindung als cremeartiger Feststoff erhalten wurde
(5 mg, 8%).
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
421,0; C20H31F3N2O2S
+ H erfordert 421,2
-
Beispiel 16 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(2,2,2-trifluorethansulfonylamino)-phenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 37,4 mg, 0,13 mmol) in Pyridin (0,6 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
2,2,2-Trifluorethansulfonylchlorid (15
ml, 0,20 mmol) tropfenweise gegeben, und die resultierende Mischung
wurde 3 Tage gerührt,
ehe sie mit Eis (5 g) hydrolysiert wurde. Die Reaktionsmischung
wurde mit Dichlormethan (2 × 10
ml) extrahiert, und die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4), filtriert
und im Vakuum bei 80°C
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (6 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (80 : 20 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel
angegebene Verbindung als ein blassgelbes Öl erhalten wurde (15 mg, 27%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base): 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,2-2,6 (m, 8H), 2,8
(m, 1H), 3,05 (m, 2H), 7,0-7,3 (m, 4H).
MS (Thermospray): M/Z
[MH+] 435,4; C21H33F3N2O2S + H erfordert 435,2
-
Beispiel 17 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(2-phthalimido-l-ethansulfonylamino)-phenyl)piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von 2-Phthalimidoethansulfonylchlorid (R. Winterbottom et al, J.
Am. Chem. Soc., 1947, 69, 1393) (200 mg, 0,73 mmol) in Pyridin (1
ml) bei Raumtemperatur wurde schnell (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 150 mg, 0,52 mmol) in Dichlormethan (2 ml) gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde unter Stickstoff 16 Stunden gerührt und dann im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde an Kieselgel voradsorbiert und durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (100 : 1) eluiert
wurde, wodurch die im Titel angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten
wurde (230 mg, 84%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,77 (d, 3H), 0,90 (t, 3H), 1,22-1,64 (m, 12H), 1,98
(m, 1H), 2,20-2,60 (m, 6H), 2,80 (m, 1H), 3,42 (t, 2H), 4,08 (t,
2H), 7,10 (m, 2H), 7,23 (m, 2H), 7,70 (m, 2H), 7,85 (m, 2H).
MS
(Thermospray) : M/Z [M+H+] 526,6; C29H39N3O4S + N erfordert 526,3
-
Beispiel 18 : (±)-4-(3-(2-Amino-1-ethansulfonylamino)phenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(2-phthalimido-1-ethan)-sulfonylaminophenyl)piperidin
(Beispiel 17, 200 mg, 0,38 mmol) in absolutem Ethanol (3 ml) wurde
Hydrazinmonohydrat (19 mg, 0,38 mmol) in absolutem Ethanol (1 ml)
gegeben, und die Mischung wurde unter Rückfluss 2 Stunden 30 min erhitzt.
Man ließ die
Mischung abkühlen,
und der Niederschlag wurde durch Filtration entfernt und gründlich mit
Ethanol gewaschen. Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, und der
Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Methanol : 0,880 Ammoniak (80
: 20 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel angegebene Verbindung
als ein weißer
Feststoff erhalten wurde (80 mg, 53%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,78 (d, 3H), 0,88 (t, 3H), 1,22-1,64 (m, 12H),
2,00 (m, 1H), 2,20-2,62 (m, 6H), 2,82 (m, 1H), 3,10-3,24 (m, 4H),
3,50 (s breit, 2H), 7,10 (m, 2H), 7,18 (s, 1H), 7,26 (t, 1H).
MS
(Thermospray) : M/Z [M+H+] 396,5; C21H37N2O2S + H erfordert 396,3
-
Beispiel 19 : (±)-N-Hexyl-4-(3-(2-methoxy-1-ethansulfonylamino)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 151 mg, 0,53 mmol) in Dichlormethan (3 ml) bei Raumtemperatur
wurden Pyridin (83 mg, 1,05 mmol) in Dichlormethan (1 ml) und 2-Methoxyethansulfonylchlorid
(J. F. King, J. Y. L Lam und S. Skonieczny, J. Am. Chem. Soc., 1992,
114, 1743) (116 mg, 0,74 mmol) in Dichlormethan (1 ml) gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde unter Stickstoff 16 Stunden gerührt und
dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde an Kieselgel voradsorbiert und durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1:1) und dann mit Ethylacetat
: Hexan : Ammoniumhydroxid (90 : 10 : 1) eluiert wurde, wodurch
die im Titel angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten
wurde
(180 mg, 84%) NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,79 (d, 3H), 0,90 (t, 3H), 3,21 (t, 2H), 3,41 (s,
3H), 3,82 (t, 2H), 7,06 (d, 1H), 7,15 (d, 1H), 7,20 (s, 1H), 7,28
(t, 1H)
MS (Thermospray) : M/Z [M+H+]
411,4; C22H38N2O2S + H erfordert
411,3
-
Beispiel 20 : (±)-N-Hexyl-4-(3-(2-hydroxy-l-ethansulfonylamino)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-N-Hexyl-4-(3-(2-methoxy-1-ethan)sulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 19, 50 mg, 0,12 mmol) wurde 48%ige wässrige Bromwasserstoffsäure (3 ml)
gegeben, und die Mischung wurde 16 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und
dann unter Rückfluss 6
Stunden erhitzt. Man ließ die
Reaktionsmischung sich auf Raumtemperatur abkühlen, und der pH wurde vorsichtig
mit festem Natriumhydroxid auf 13 eingestellt. Die basische wässrige Lösung wurde
mit Diethylether (3 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt
wurde, wobei mit Ethylacetat : Ammoniumhydroxid (100 : 1) eluiert
wurde, wodurch die im Titel angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten
wurde (12 mg, 25%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,78 (d, 3H), 0,90 (t, 3H), 1,26-1,37 (m, 9H), 1,40-1,56 (m,
2H), 1,60 (m, 1H), 1,99 (m, 1H), 2,20-2,60 (m, 6H), 2,81 (m, 1H),
3,27 (t, 2H), 4,10 (t, 2H), 7,06 (d, 1H), 7,17 (d, 1H), 7,19 (s,
1H), 7,28 (t, 1H).
MS (Thermospray) : M/Z [M+H+]
397,4; C21H36N2O3S + H erfordert
397,3
-
Beispiel 21 : (±)-4-(Ethoxycarbonylmethylsulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von Ethyl-2-(chlorsulfonyl)acetat (J. E. Oliver und A. B. DeMilo,
Synthesis, 1975, 321-322), (36 mg, 0,19 mmol) in Dichlormethan (1
ml) bei Raumtemperatur wurden Triethylamin (26 mg, 0,26 mmol) und
dann (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 50 mg, 0,175 mmol) in Dichlormethan (1 ml) gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde unter Stickstoff 16 Stunden gerührt und dann im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde an Kieselgel voradsorbiert und durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1 : 2) eluiert wurde,
wodurch die im Titel angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten
wurde (41 mg, 54%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base): 0,76 (d, 3H), 0,90 (t, 3H), 1,20-1,39 (m, 12H), 1,43-1,54 (m,
2H), 1,61 (m, 1H), 2,00 (m, 1H), 2,20-2,60 (m, 6H), 2,82 (m, 1H),
3,90 (s, 2H), 4,28 (q, 2H), 7,10-7,20 (m, 2H), 7,24-7,30 (m, 2H)
MS
(Thermospray): M/Z [MH+] 439,4; C23H38N2O4S + H erfordert 439,3
-
Beispiel 22 : (±)-4-(3-(Aminocarbonylmethansulfonylamino)phenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von Ammoniak in Methanol (2,5 ml, 2,0 M) wurde (±)-4-(Ethoxycarbonylmethylsulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 21, 66 mg, 0,15 mmol) in Methanol (1 ml) gegeben, und
das Gefäß wurde
verschlossen und 16 Stunden auf 50°C erhitzt. Man ließ die Mischung
auf Raumtemperatur abkühlen,
und dann wurde sie im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Methanol : 0,880 Ammoniak (94
: 6 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel angegebene Verbindung
als ein glasartiger Feststoff erhalten wurde (42 mg, 68%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base): 0,77 (d, 3H), 0,95 (t, 3H), 1,22-1,65 (m, 12H),
1,98 (m, 1H), 2,20-2,60 (m, 6H), 2,81 (m, 1H), 3,85 (s, 2h), 6,01
(s, 1H), 6,40 (s, 1H), 7,18 (m, 2H), 7,30 (m, 2h)
MS (APCl):
M/Z [M+H+] 410,4; C21H35N2O3S
+ H erfordert 410,2
-
Beispiel 23 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-a-toluolsulfonylaminophenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 34,6 mg, 0,12 mmol) in Pyridin (0,6 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
a-Toluolsulfonylchlorid (34 mg, 0,18 mmol) gegeben, und die resultierende
Lösung
wurde über
Nacht gerührt.
Es wurde Eis (2 g) zugesetzt, und nach 1 Stunde wurde die Reaktionsmischung
mit Dichlormethan (2 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (2 ml)
gewaschen, getrocknet (Na2SO4)
und im Vakuum bei 80°C
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde, das mittels
Säulenchromatographie
mit Kieselgel (6 g) gereinigt wurde, wobei mit Acetat : Hexan :
0,880 Ammoniak (40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel
angegebene Verbindung als ein blassgelbes Öl erhalten wurde (52 mg, 98%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,8 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,1-2,6 (m, 6H), 2,8 (m,
1H), 4,35 (s, 2H), 7,0-7,4 (m, 9H)
MS (Thermospray) : M/Z [M+H+] 443,2; C26H38N2O3S
+ H erfordert 443,3
-
Beispiel 24 : (±)-4-(3-Benzolsulfonylaminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 35,6 mg, 0,124 mmol) in Pyridin (0,6 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Benzolsulfonylchlorid (24 ml, 0,186 mmol) tropfenweise gegeben,
und die resultierende Lösung
wurde über
Nacht gerührt.
Es wurde Eis (2 g) zugesetzt, und nach 1 Stunde wurde die Reaktionsmischung
mit Dichlormethan (2 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (2 ml)
gewaschen, getrocknet (Na2SO4)
und im Vakuum bei 80°C
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde, das mittels
Säulenchromatographie
mit Kieselgel (6 g) gereinigt wurde, wobei mit Acetat : Hexan :
0,880 Ammoniak (40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel
angegebene Verbindung als ein blassgelbes Öl erhalten wurde (50 mg, 95%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base): 0,6 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,85 (m, 1H), 2,15-2,55 (m, 6H), 2,75
(m, 1H), 6,85-7,75 (m, 9H)
MS (Thermospray): M/Z [MH+] 429,3; C25H36N2O2S
+ H erfordert 429,3
-
Beispiel 25 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(2-methylbenzolsulfonylamino)phenyl)-piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 54 mg, 0,19 mmol) und Pyridin (29 mg, 0,37 mmol) in Dichlormethan
(2 ml) bei 0°C
wurde 2-Methylbenzolsulfonylchlorid (58 mg, 0,28 mmol) gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur 64 Stunden gerührt und
dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei zunächst mit Hexan, dann mit Hexan
: Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) eluiert wurde, wodurch
die im Titel angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten
wurde (49 mg, 60%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base): 0,6 (m, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,2 (m, 3H), 1,5 (br. s,
3H), 1,85 (m, 1H), 2,6 (s, 3H), 2,75 (m, 1H), 6,8-7,3 (m, 8H)
MS
(APCl) : M/Z [MH+] 443,4; C26H38N2O2S
+ H erfordert 443,3
-
Beispiel 26 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(3-methylbenzolsulfonylamino)phenyl)-piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 54 mg, 0,19 mmol) und Pyridin (29 mg, 0,37 mmol) in Dichlormethan
(2 ml) bei 0°C
wurde 3-Methylbenzolsulfonylchlorid (58 mg, 0,28 mmol) gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur 64 Stunden gerührt und
dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei zunächst mit Hexan, dann mit Hexan
: Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) eluiert wurde, wodurch
die im Titel angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten
wurde (70 mg, 85%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,64 (d, 3H), 0,88 (m, 3H), 1,23 (s, 3H), 1,30 (m, 6H), 1,50
(m, 3H), 1,90 (m, 1H), 2,12-2,40 (m, 7H), 2,40-2,56 (m, 2H), 2,74
(m, 1H), 6,86 (d, 1H), 6,96 (s, 1H), 7,05 (d, 1 H), 7,18 (t, 1H),
7,29 (m, 2H), 7,53 (s, 2H)
MS (APCl): M/Z [MH+]
443,4; C26H38N2O2S + H erfordert
443,3
-
Beispiel 27 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(4-methylbenzolsulfonylamino)phenyl)-piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 54 mg, 0,19 mmol) und Pyridin (29 mg, 0,37 mmol) in Dichlormethan
(2 ml) bei 0°C
wurde 4-Methylbenzolsulfonylchlorid (58 mg, 0,28 mmol) gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur 64 Stunden gerührt und
dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei zunächst mit Hexan, dann mit Hexan
: Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) eluiert wurde, wodurch
die im Titel angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten
wurde (70 mg, 84%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,62 (d, 3H), 0,90 (m, 3H), 1,22 (s, 3H), 1,24 (m,
6H), 1,48 (m, 3H), 1,88 (m, 1H), 2,12-2,55 (m, 9H), 2,75 (m, 1H),
6,88 (d, 1H), 6,95 (s, 1H), 7,03 (d, 1H), 7,17 (m, 3H), 7,64 (d,
2H)
-
Beispiel 28 : (±)-N-Hexyl-4-(3-(4-methoxybenzolsulfonylamino)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 54 mg, 0,19 mmol) und Pyridin (29 mg, 0,37 mmol) in Dichlormethan
(2 ml) bei 0°C
wurde 4-Methoxybenzolsulfonylchlorid (62 mg, 0,28 mmol) gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur 64 Stunden gerührt und
dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei zunächst mit Hexan, dann mit Hexan
: Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (50 : 50 :1) eluiert wurde, wodurch
die im Titel angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten
wurde (35 mg, 41 % ).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,64 (d, 3H), 0,88 (m, 3H), 1,23 (s, 3H), 1,30 (m,
6H), 1,50 (m, 3H), 1,90 (m, 1H), 2,14-2,57 (m, 6H), 2,78 (m, 1H),
3,82 (s, 3H), 6,80-7,18
(m, 6H), 7,66 (d, 2H)
-
Beispiel 29 : (±)4-(3-(2-Chlorbenzolsulfonylamino)phenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 54 mg, 0,19 mmol) und Pyridin (29 mg, 0,37 mmol) in Dichlormethan
(2 ml) bei 0°C
wurde 2-Chlorbenzolsulfonylchlorid (59 mg, 0,28 mmol) gegeben. Die
Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur 64 Stunden gerührt und
dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde
durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei zunächst mit Hexan, dann mit Hexan
: Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) eluiert wurde, wodurch
die im Titel angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten
wurde (71 mg, 82%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,5 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,2 (s, 3H), 1,4-1,5 (m, 3H), 1,85 (m,
1H), 2,1-2,55 (m, 6H), 2,75 (m, 1H), 6,9-7,45 (m, 7H), 7,95 (d,1H).
MS
(APCl) : M/Z [MH+] 463,0; C25H35ClN2O2S
+ H erfordert 463,2
-
Beispiel 30 : (±)-4-(3-(3-Chlorbenzolsulfonylamino)phenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)
4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin (Präparation
5, 54 mg, 0,19 mmol) und Pyridin (29 mg, 0,37 mmol) in Dichlormethan
(2 ml) bei 0°C
wurde 3-Chlorbenzolsulfonylchlorid (59 mg, 0,28 mmol) gegeben. Die
Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur 64 Stunden gerührt und
dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei zunächst mit Hexan, dann mit Hexan
: Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) eluiert wurde, wodurch
die im Titel angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten
wurde (37 mg, 43%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,65 (d, 3H), 0,90 (m, 3H), 1,24 (s, 3H), 1,30 (m,
6H), 1,50 (m, 3H), 1,90 (m, 1H), 2,12-2,60 (m, 6H), 2,76 (m, 1H),
6,91 (m, 1H), 6,99 (s, 1H), 7,09 (m, 1H), 7,20 (t, 1H), 7,34 (t,
1H), 7,48 (d, 1H), 7,62 (d, 1H), 7,74 (s, 1H)
-
Beispiel 31 : (±)-4-(3-(4-Chlorbenzolsulfonylamino)phenyl)-N-hexyl-Irans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 38,4 mg, 0,133 mmol) in Pyridin (0,6 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
4-Chlorbenzolsulfonylchlorid (42 mg, 0,2 mmol) gegeben, und die
resultierende Mischung wurde über
Nacht gerührt.
Es wurde Eis (2 g) zugegeben, und nach 1 Stunde wurde die Reaktionsmischung
mit Dichlormethan (2 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (2 ml)
gewaschen, getrocknet (Na2SO4)
und im Vakuum bei 80°C
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (6 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel angegebene
Verbindung als ein blassgelbes Öl
erhalten wurde (57 mg, 92%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,6 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,9 (m, 1H), 2,15-2,55 (m, 6H), 2,75
(m, 1H), 6,85-7,7 (m, 8H).
MS (Thermospray) : M/Z [M+] 463,2;
C25H35ClN2O2S erfordert 463,2
-
Beispiel 32 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(3-pyridinsulfonylamino)phenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 50 mg, 0,174 mmol) in Pyridin (1 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
3-Pyridinsulfonylchlorid (G. Machek, Monatsh. Chem., 1939, 72, 77)
(62 mg, 0,348 mmol), gegeben, und die resultierende Mischung wurde
18 Stunden gerührt,
ehe sie mit Eis hydrolysiert wurde (1 g). Die Reaktionsmischung
wurde im Vakuum bei 80°C
eingeengt, und der Rückstand
wurde in Dichlormethan (20 ml) aufgenommen, mit einer gesättigten
Lösung
von Natriumhydrogencarbonat (10 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan und dann
Dichlormethan : Methanol : 0,880 Ammoniak (90 : 10 : 1) eluiert
wurde. Der Rückstand
weiter wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat und dann mit
Ethylacetat : 2 N Ammoniak in Methanol (90 : 10) eluiert wurde,
wodurch ein gelber Feststoff erhalten wurde. Dieser wurde in Dichlormethan
gelöst,
es wurde Diethylether zugegeben, und der resultierende Niederschlag
wurde filtriert, wobei die im Titel angegebene Verbindung als ein
blassgelber Feststoff erhalten wurde (28 mg, 38%).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,85 (d, 3H) ,1,35 (s, 3H), 6,9-7,4 (m, 4H), 8,1
(m, 1H), 8,3 (m, 1H), 8,9 (m, 1H), 9,1 (m, 1H).
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 430,6; C24H35N3O2S
+ H erfordert 430,3
-
Beispiel 33 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(8-chinolinsulfonylamino)phenyl)-piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 36 mg, 0,125 mmol) in Dichlormethan (1 ml) bei Raumtemperatur
wurde Pyridin (0,2 ml, 1,0 M Lösung
in Dichlormethan) und 8-Chinolinsulfonylchlorid (47 mg, 0,2 mmol)
in Dichlormethan (0,5 ml) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde unter
Stickstoff 16 Stunden gerührt
und dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde an Kieselgel
voradsorbiert und durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt,
wobei mit Ethylacetat : Hexan : Ammoniumhydroxid (90 : 10 : 1) und
dann mit Ethylacetat : Methanol : Ammoniumhydroxid (96 : 4 : 1)
eluiert wurde, wodurch die im Titel angegebene Verbindung als ein
klares Öl
erhalten wurde (36 mg, 60%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,4 (d, 3H), 0,85 (m, 3H), 1,1 (s, 3H), 2,0 (m,
1H), 2,6 (m, 1H), 6,8-7,05 (m, 4H), 7,5-7,65 (m, 2H), 8,0 (d, 1H),
8,2-8,3 (m, 2H), 9,2 (d, 1H).
MS (Electrospray) : M/Z [MH+] 480,3; C28H37N3SO2 +
H erfordert 480,3
-
Beispiel 34 : (±)-N-Hexyl-4-(3-(5-isochinolinsulfonylamino)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 36 mg, 0,125 mmol) in Dichlormethan (1 ml) bei Raumtemperatur
wurden Pyridin (0,2 ml, 1,0 M Lösung in
Dichlormethan) und 5-Isochinolinsulfonylchlorid (47 mg, 0,2 mmol)
in Dichlormethan (0,5 ml) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde unter
Stickstoff 16 Stunden gerührt
und dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde dann an Kieselgel
voradsorbiert und durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt,
wobei mit Ethylacetat und dann mit Ethylacetat : Methanol : Ammoniumhydroxid
(95 : 5 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel angegebene Verbindung
als ein klares Öl
erhalten wurde (21 mg, 35%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,5 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,1 (s, 3H), 2,1 (m,
1H), 2,7 (m, 1H), 6,7-7,1 (m, 4H), 7,6 (m, 1H), 8,1 (d, 1H), 8,3-8,4
(m, 2H), 8,65 (d, 1H), 9,3 (d, 1H).
MS (Thermospray) : M/Z
[MH+] 480,2; C28H37N3SO2 +
H erfordert 480,3
-
Beispiel 35 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)-phenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 34 mg, 0,12 mmol) in Pyridin (0,5 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
1-Methyl-1H-imidazol-4-sulfonylchlorid
(32 mg, 0,18 mmol) gegeben, und die resultierende Mischung wurde
3 Tage gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit 0,5 N wässriger Natriumhydroxid-Lösung (10
ml) verdünnt
und mit Dichlormethan (2 × 10 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (10 ml) und
Salzlösung
(10 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum bei 80°C eingeengt,
wobei das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (6 g) gereinigt, wobei mit Methanol : Dichlormethan
: 0,880 Ammoniak (10 : 90 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel
angegebene Verbindung als ein cremeartiger Feststoff erhalten wurde
(38 mg, 74).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base): 0,6 (d, 3H), 0,85 (m, 3H), 1,9 (m, 1H), 2,2-2,6 (m, 6H), 2,8
(m, 1H), 3,6 (s, 3H), 7,0-7,45 (m, 6H)
-
Beispiel 36 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(3,5-dimethyl-4-isoxazolsulfonylamino)-phenyl)piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 36 mg, 0,125 mmol) in Dichlormethan (1 ml) bei Raumtemperatur
wurden Pyridin (0,2 ml, 1,0 M Lösung in
Dichlormethan) und 3,5-Dimethyl-4-isoxazolsulfonylchlorid (41 mg,
0,2 mmol) in Dichlormethan (0,5 ml) gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde unter Stickstoff 16 Stunden gerührt und dann im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde an Kieselgel voradsorbiert und durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1 : 2) und dann mit Ethylacetat
: Hexan (1 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel angegebene Verbindung
als ein gelbes Öl
erhalten wurde (42 mg, 75%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base): 0,7 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,40-1,60 (m, 3H), 1,95 (m,
1H), 2,25 (s, 3H), 2,4 (s, 3H), 2,8 (m, 1H), 6,9-7,3 (m, 4H).
MS
(APCl): M/Z [MH+] 448,3; C24H37N3SO3 +
H erfordert 448,3
-
Beispiel 37 : (±)-4-(3-(5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylamino)-phenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-traps-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 36 mg, 0,125 mmol) in Dichlormethan (1,0 ml) bei Raumtemperatur
wurden Pyridin (0,2 ml, 1,0 M Lösung in
Dichlormethan) und 5-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazol-4-sulfonylchlorid (48
mg, 0,2 mmol) in Dichlormethan (0,5 ml) gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde unter Stickstoff 16 Stunden gerührt und dann im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde an Kieselgel voradsorbiert und durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1 : 2) und dann mit Ethylacetat
: Hexan (1 : 1) eluiert wurde, wodurch die im Titel angegebene Verbindung
als ein gelbes Öl
erhalten wurde (32 mg, 53%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base): 0,65 (d, 3H), 0,9 (t, 3H), 1,95 (m, 1H), 2,25 (s,
3H), 2,8 (m, 1H), 3,7 (s, 3H), 6,85-7,2 (m, 4H)
MS (APCl) :
M/Z [MH+] 481,2; C24H37N4SO2Cl
+ H erfordert 481,2
-
Beispiel 38 : (±)-4-(3-(2,1,3-Benzoxadiazolsulfonylamino)phenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 36 mg, 0,125 mmol) in Dichlormethan (1,0 ml) bei Raumtemperatur
wurden Pyridin (0,2 ml, 1,0 M Lösung in
Dichlormethan) und 2,1,3-Benzoxadiazol-4-sulfonylchlorid (45 mg,
0,2 mmol) in Dichlormethan (0,5 ml) gegeben. Der Ansatz wurde 16
Stunden unter Stickstoff gerührt
und dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde dann an Kieselgel
voradsorbiert und durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt,
wobei mit Ethylacetat : Hexan (1 : 2) eluiert wurde, wodurch die
im Titel angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten wurde (29 mg, 49%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,45 (d, 3H), 0,9 (t, 3H), 1,15 (s, 3H), 1,75 (m, 1H), 2,70 (m,
1H), 6,85-7,1 (m, 4H), 7,4 (m, 1H), 7,9-8,05 (m, 2H)
MS (APCl):
M/Z [M+H+] 471,3; C25H34N4O3S
erfordert 471,2
-
Beispiel 39 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-sulfamoylaminophenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von Chlorsulfonamid (R. Graf, Chem. Ber., 1959, 92, 509) (Vorsicht:
luftempfindlich, 20 mg, 0,174 mmol) in wasserfreiem Toluol (0,5
ml) unter Stickstoff wurde eine Lösung von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 50 mg, 0,173 mmol) in Toluol (0,5 ml) tropfenweise innerhalb
von 0,5 min gegeben. Nach 30 min wurde ein weiters Aliquot Chlorsulfonamid
(20 mg, 0,174 mmol) in Toluol (0,5 ml) gegeben, und die resultierende
Mischung wurde weitere 30 min gerührt. Der pH der Mischung wurde
mittels 2 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
auf 14 eingestellt, und die Mischung wurde mit Dichlormethan (2 × 5 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (5 ml) gewaschen,
getrocknet (Na2SO4)
und im Vakuum bei 80°C
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1 bis 90 : 10 : 1) eluiert wurde, wodurch
die im Titel angegebene Verbindung als ein Öl erhalten wurde (9 mg, 15%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,5 (br. s 1H), 1,6 (m, 1H),
2,0 (m, 1H), 2,2-2,6 (m, 6H), 2,8 (m, 1H), 7,0-7,35 (m, 4H)
MS
(Thermospray) : M/Z [MH+] 368,4; C19H33N3O2S + H erfordert 368,2
-
Beispiel 40 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-N-isopropylsulfamoylaminophenyl)-piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 150 mg, 0,52 mmol) in Dichlormethan (2 ml) bei Raumtemperatur
wurden Pyridin (82 mg, 1,04 mmol) und Isopropylsulfamoylchlorid
(J. A. Kloek und K. L Leschinsky, J. Org. Chem, 1976, 41, 4028)
(115 mg, 0,73 mmol) in Dichlormethan (2 ml) gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde 3 Stunden unter Stickstoff gerührt und dann im Vakuum eingeengt.
-
Der
Rückstand
wurde an Kieselgel voradsorbiert und durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1 : 1) eluiert wurde,
wodurch die im Titel angegebene Verbindung als ein weißer Feststoff
erhalten wurde (100 mg, 47%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base): 0,8 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,2-1,6 (m, 12H), 2,0 (m,
1H), 2,2-2,6 (m, 6H), 2,8 (m, 1H), 3,55 (m, 1H), 4,35 (d, 1H), 7,0-7,25
(m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
410,5; C22H39N3SO3 + H erfordert
410,3
-
Beispiel 41 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(N,N-dimethylsulfamoylamino)phenyl)-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 38,1 mg, 0,132 mmol) in Pyridin (0,6 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
N,N-Dimethylsulfamoylchlorid
(22 ml, 0,2 mmol) tropfenweise gegeben, und die resultierende Mischung
wurde über
Nacht gerührt.
Es wurde Eis (2 g) gegeben, und nach 1 Stunde wurde die Reaktionsmischung
mit Dichlormethan (2 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (2 ml)
gewaschen, getrocknet (Na2SO4)
und im Vakuum bei 80°C
eingeengt, wobei das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (6 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten wurde (40 mg, 77).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base): 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,2-2,6 (m, 6H), 2,75
(br. s, 1H), 2,8 (m, 1H), 3,75 (m, 2H), 7,05-7,3 (m, 4H)
MS
(Thermospray): M/Z [MH+] 396,3; C21H37N3O2S + H erfordert 396,3
-
Beispiel 42 : (±)-N-Benzyl-4-(3-(2-hydroxy-2-methylpropanoylamino)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Benzyl-4-(3-(1-carbamoyl-1-methylethoxy)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
8, 12,77 g, 33,6 mmol) in N,N-Dimethylformamid (330 ml) unter einer
Stickstoffatmosphäre wurde
festes Natriumhydrid (1,65 g, 69 mmol) in vier Portionen innerhalb
von 30 min gegeben. Die resultierende Mischung wurde 1 Stunde gerührt und
dann unter Rückfluss über Nacht
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde gekühlt, vorsichtig mit Wasser
(200 ml) behandelt und 1 Stunde gerührt. Sie wurde dann weiter
mit Wasser (300 ml) verdünnt
und mit Diethylether (3 × 500
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (300
ml) und Salzlösung
(300 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingeengt, wodurch ein gelber
Schaum (14,25 g) erhalten wurde, der durch Säulenchromatographie mit Kieselgel
(500 g) gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat
: Hexan ; 0,880 Ammoniak (25 : 75 : 1 bis 30 : 70 : 1 bis 40 : 60
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein cremeartiger Feststoff erhalten wurde (10,16 g; 80%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 1,55 (m, 6H), 2,0 (m, 1H), 2,1-2,9 (m,
6H), 3,4-3,65 (m, 2H), 7,0-7,55 (m, 9H), 8,65 (br. s, 1H)
MS
(Thermospray) : M/Z [MH+] 381,2; C24H32N2O2 + H erfordert 381,3
-
Beispiel 43 : (±)-N-Benzyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-benzyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
9, 6,1 g, 20,7 mmol) in Pyridin (50 ml) bei 0°C unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Methansulfonylchlorid (2,4 ml, 31,0 mmol) tropfenweise zugesetzt,
und die resultierende Mischung wurde über Nacht gerührt, es
wurde Eis (200 g) zugesetzt, und nach 1 Stunde wurde die Reaktionsmischung
mit Diethylether (3 × 150
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum
bei 80°C
eingeengt, wobei das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (200 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein blassbraunes Öl erhalten wurde (6,63 g, 87%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base): 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 1,95 (m, 1H), 2,35 (m, 2H), 2,55 (m,
2H), 2,85 (m, 1H), 3,0 (s, 3H), 3,55 (m, 2H), 7,0-7,4 (m, 9H)
MS
(Thermospray): M/Z [MH+] 373,5; C21H28N2O2S + H erfordert 373,2
-
Beispiel 44 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(5-methylhexyl)piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 25 mg, 0,088 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(11 mg, 0,13 mmol) und 1-Brom-S-methylhexan (20 mg, 0,11 mmol) gegeben.
Der Reaktionsansatz wurde 24 Stunden auf 90°C erhitzt und dann auf Raumtemperatur
abgekühlt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Wasser (40 ml) verdünnt und
mit Diethylether (2 × 20
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (4
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein hellbrauner Gummi erhalten wurde (11 mg, 32).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base): 0,75 (d, 3H), 0,8 (m, 6H), 1,2 (m, 3H), 2,55 (m,
2H), 3,0 (s, 3H), 7,0-7,4 (m, 4H)
MS (Thermospray): M/Z [MH+] 381,3; C21H36N2O2S
+ H erfordert 381,3
-
Beispiel 45 : (±)-N-(3-Hydroxypropyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 500 mg, 1,77 mmol) in N,N-Dimethylformamid (4 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(165 mg, 1,96 mmol) und 3-Brom-1-propanol (175 ml, 1,94 mmol) gegeben.
Die gerührte
Reaktionsmischung wurde 45 min unter Rückfluss erhitzt und dann im
Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt als ein braunes Öl erhalten
wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (46 g) gereinigt wurde, wobei mit Dichlormethan :
Methanol : 0,880 Ammoniak (150 : 8 : 1) eluiert wurde, wodurch die
in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten wurde (450 mg, 75%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base): 0,7 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 1,55-1,85 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,3
(m, 2H), 2,5-2,75 (m, 4H), 2,95 (s, 3H), 3,0 (m, 1H), 3,8 (t, 2H),
7,0-7,3 (m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
341,2; C17H28N2O3S + H erfordert
341,2
-
Beispiel 46 : (±)-N-((S)-3-Cyclohexyl-3-hydroxypropyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 100 mg, 0,354 mmol) in Dimethoxyethan (30 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(45 mg, 0,53 mmol) und (S)-3-Cyclohexyl-3-hydroxypropyl-4-brombenzolsulfonat
(J. A. Werner et al., J. Org. Chem., 1996, 61, 587) (147 mg, 0,37
mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde unter Rückfluss
8 Stunden erhitzt und dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Methanol : Dichlormethan
: Triethylamin (5 : 95 : 0,2) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene
Verbindung als ein gelbes Öl
und als eine Mischung von Diastereomeren erhalten wurde (143 mg,
95%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base): 0,75 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 3,0 (s, 3H), 3,5 (m, 2H),
7,0-7,8 (m, 4H)
MS (APCl): M/Z [MH+]
423,1; C23H38N2O3S + H erfordert
423,3
-
Beispiel 47 : (±)-N-(4-Cyanobutyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 100 mg, 0,35 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(33 mg, 0,39 mmol) und 5-Bromvaleronitril (45 ml, 0,39 mmol). gegeben.
Die gerührte
Reaktionsmischung wurde unter Rückfluss
45 min erhitzt und dann im Vakuum eingeengt, wobei das rohe Produkt
erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten
aus Dichlormethan : Methanol : 0,880 Ammoniak (300 : 8 : 1 bis 200
: 8 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein beiges Öl
erhalten wurde (101 mg, 79%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,75 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 1,7 (m, 5H), 2,0 (m, 1H),
2,2-2,6 (m, 8H), 2,8 (m, 1H), 3,0 (s, 3H), 7,0-7,35 (m, 4H)
MS
(Thermospray) : M/Z [MH+] 364,2; C19H29N3O2S + H erfordert 364,2
-
Beispiel 48 : (±)-N-(5-Cyanopentyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 44 mg, 0,157 mmol) in N,N-Dimethylformamid (1,5 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(26 mg, 0,314 mmol) und 6-Bromcapronitril (23 ml, 0,172 mmol). gegeben.
Die gerührte
Reaktionsmischung wurde 3 Stunden unter Rückfluss erhitzt, dann mit Wasser
(5 ml) versetzt und mit Dichlormethan (3 × 10 ml) extrahiert. Die organischen
Fraktionen wurden mit einer gesättigten
Salzlösung
(10 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie mit Kieselgel
(5 g) gereinigt wurde, wobei mit Dichlormethan : Methanol : 0,880
Ammoniak (98: 2: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten wurde (22 mg, 37%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,75 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,2-2,4 (m, 6H), 2,8,
(m, 1H), 3,0 (s, 3H), 7,0-7,35 (m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z
[MH+] 378,3; C20H31N3O2S
+ H erfordert 378,2
-
Beispiel 49 : (±)-N-(3,3,4,4,5,5,6,6,6-Nonafluorhexyl)-4-(3-methansulfonyl-aminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 25 mg, 0,088 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(11 mg, 0,13 mmol) und 3,3,4,4,5,5,6,6,6-Nonafluorhexyliodid (34,5
mg, 0,092 mmol) gegeben. Der Reaktionsansatz wurde dann 5 Stunden
auf 90°C
erhitzt, dann ließ man
ihn auf Raumtemperatur abkühlen,
und er wurde weitere 16 Stunden gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde dann mit Wasser (50 ml) verdünnt und mit Diethylether (50
ml) extrahiert. Die organische Fraktion wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (4 :
1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein klares Öl
erhalten wurde (5 mg, 16%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 2,6-2,8 (m, 2H), 3,0 (s,
3H), 6,25 (br.s, 1H), 7,0-7,3 (m, 4H)
MS (Thermospray): M/Z
[MH+] 529,4; C20H25F9N2O2S + H erfordert 529,2
-
Beispiel 50 : (±)-N-(N-Cyclohexylaminocarbonylmethyl)-4-(3-methansulfonylamino-phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,177 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(25 mg, 0,3 mmol) und 2-Chlor-N-cyclohexylacetamid (31 mg, 0,18
mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 3 Stunden auf 80°C erhitzt.
Es wurde Wasser (50 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Ethylacetat
(50 ml) extrahiert, Der Extrakt wurde getrocknet (MgSO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (3
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
erhalten wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base): 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 2,05 (m, 1H), 2,35 (m, 1H),
2,55 (m, 2H), 3,8 (m, 1H), 7,0-7,35 (m, 4H)
MS (APCl): M/Z
[MH+] 422,5; C22H35N2O3S
+ H erfordert 422,2
-
Beispiel 51 : (±)-N-(2-(N-Cyclohexylamino)ethyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-(N-Cyclohexylaminocarbonylmethyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 50, 16 mg, 0,04 mmol) in Tetrahydrofuran (1 ml) wurde
Lithiumaluminiumhydrid (1,0 M Lösung
in Diethylether, 0,1 ml, 0,1 mmol) zugesetzt, und dann ließ man die
Mischung über Nacht
stehen. Die Reaktion wurde mit wässrigem
Rochelle-Salz abgestoppt, und die Mischung wurde mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt
wurde, wobei mit einem Gradienten aus Dichlormethan : Methanol (100
: 0 bis 0 : 100) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein Gummi erhalten wurde (6 mg, 39%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,75 (d, 3H), 1,55-1,8 (m, 4H), 1,85 (m, 2H),
2,0 (m, 1H), 3,0 (s, 3H), 7,0-7,35 (m, 4H)
MS (Thermospray):
M/Z [MH+] 408,3; C22H37N3O2S
+ H erfordert 408,3
-
Beispiel 52 : (±)-N-(3-Cyclohexyl-3-oxopropyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
30 mg, 0,11 mmol) in Dimethoxyethan (5 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(17 mg, 0,15 mmol) und 3-Cyclohexyl-3-oxopropyl-4-brombenzolsulfonat
(Präparation
31, 40 mg, 0,11 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 24
Stunden auf 100°C
erhitzt. Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde
mit Ethylacetat (20 ml) extrahiert. Der Extrakt wurde getrocknet
(MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt,
wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Der Rückstand wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (2
: 1) eluiert wurde, wobei die in der Überschrift angegebene Verbindung
erhalten wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base): 0,75 (d, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,8 (m, 1H), 3,0 (s, 3H),
7,0-7,35 (m, 4H)
MS (APCl) : M/Z [MH+]
421,6; C23H36N2O3S + H erfordert
421,3
-
Beispiel 53 : (±)-N-(3-(Ethoxycarbonyl)-3-cyclohexylpropyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 25 mg, 0,09 mmol) in N,N-Dimethylformamid wurden Natriumhydrogencarbonat
(17 mg, 0,2 mmol) und (±)-Ethyl-4-chlor-2-cyclohexylbutanoat
(hergestellt gemäß dem in
EP 506478-A1 beschriebenen Verfahren, 23 mg, 0,1 mmol) gegeben,
und die Mischung wurde 3 Stunden auf 90°C erhitzt. Man ließ die Mischung
sich auf Raumtemperatur abkühlen,
und dann wurde sie mit Wasser verdünnt. Die Mischung wurde mit Ethylacetat
extrahiert, und die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde
durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1 : 1) eluiert wurde,
wodurch eine 1 : 1-Mischung von Diasteromeren der in der Überschrift
angegebenen Verbindung als ein gelbbrauner Gummi erhalten wurde
(7 mg, 16%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base): 0,85 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,4-2,6 (m, 2H), 2,8 (m, 1H), 3,0
(s, 3H), 4,25 (m, 2H), 7,0-7,35 (m, 4H)
MS (Thermospray) :
M/Z [MH+] 479,2; C26H42N2O4S
+ H erfordert 479,3,
-
Beispiel 54 : (±)-N-(3-Cyclopentylpropyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 25 mg, 0,088 mmol) in N,N-Dimethylformamid (1 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(11 mg, 0,13 mmol) und 3-Cyclopentyl-1-iodpropan (Präparation
12, 21 mg, 0,088 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde
bei Raumtemperatur 2 Tage gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Wasser (50 ml) verdünnt und
mit Diethylether (50 ml) extrahiert. Der Extrakt wurde getrocknet
(MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt,
wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (4
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein weißer
Schaum erhalten wurde (8 mg, 23%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 2,5 (dd, 2H), 3,0 (s,
3H), 7,0-7,3 (m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
393,2; C22H36N2O2S + H erfordert
393,3
-
Beispiel 55 : (±)-N-(3-Cyclohexylpropyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 100 mg, 0,354 mmol) in N,N-Dimethylformamid (3 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(37 mg, 0,44 mmol), Natriumiodid (3 mg, 0,02 mmol) und 1-Chlor-3-cyclohexylpropan
(63 ml, 0,39 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde unter Rückfluss
1 Stunde erhitzt, und dann wurde sie im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Methanol : Dichlormethan
: Triethylamin (5 : 95 : 0,2) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten wurde (57 mg, 40%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base): 0,85 (d, 3H), 1,05-1,35 (m, 11 N), 1,45 (s, 3H), 3,0 (s,
3H), 7,0-7,4 (m, 4H)
MS (APCl): M/Z [MH+]
407,6; C23H38N2O2S + H erfordert
407,3
-
Beispiel 56 : (±)-N-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-(3-(4,4-dimethylcyclohexyl)propyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,176 mmol) in N,N-Dimethylformamid (4 ml) wurde Natriumhydrogencarbonat
(23 mg, 0,27 mmol) bzw. 1-Iod-2-(4,4-dimethylcyclohexyl)ethan (Präparation
17, 53 mg, 0,19 mmol) gegeben. Die gerührte Reaktionsmischung wurde
24 Stunden auf 80°C
erhitzt, dann mit Wasser (10 ml) versetzt und mit Ethylacetat (10, 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden durch einen stetigen
Strom von Stickstoffgas über
einer 50°C heißen Platte
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Der Rückstand
wurde durch präparative HPLC
auf einer Phenomenex-MageIlanTM-Säule (15
cm × 2,1
cm; Fluss 10,0 ml min-1; Einsatz einer UV-Detektion
bei 230 nm; Gradient von Acetonitril : 0,1 M wässrige Ammoniumacetat-Lösung (50
: 50 bis 95 : 5) als Elutionsmittel) gereinigt, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ihr Acetatsalz erhalten wurde.
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für das Acetatsalz)
: 0,8-0,9 (m, 9H), 1,35 (s, 3H), 1,75 (m, 1H), 2,0 (s, 3H), 2,4
(m, 1H), 3,0 (s, 3H), 3,1 (m, 1H), 7,05-7,3 (m, 4H)
MS (APCl):
M/Z [MH+] 421,1; C24H40N2O2S
+ H erfordert 421,3
-
Beispiel 57 : (±)-N-(2-Cyclohexyloxyethyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 25 mg, 0,088 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(11 mg, 0,13 mmol) und 2-Cyclohexyloxy-1-iodethan (Präparation
19, 20 mg, 0,11 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 2 Stunden
auf 90°C
erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Die Reaktionsmischung wurde
mit Wasser (40 ml) verdünnt
und mit Ether extrahiert (2 × 20
ml). Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (4
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein hellbrauner Gummi erhalten wurde (6 mg, 16%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base): 0,75 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 3,0 (s, 3H), 3,6 (t,
2H), 7,0-7,4 (m, 4H)
MS (APCl): M/Z [MH+]
409,3; C22H36N2O3S + H erfordert
409,3
-
Beispiel 58 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(2-phenylethyl)-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
25 mg, 0,088 mmol) in N,N-Dimethylformamid (5 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(11 mg, 0,135 mmol) und 1-(2-Brommethyl)benzol (14,7 mg, 0,08 mmol)
gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 24 Stunden auf 100°C erhitzt.
Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Ethylacetat
(3 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
erhalten wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 1,6 (m, 2H), 2,05 (m, 1H),
3,0 (s, 3H), 3,6 (t, 2H), 7,0-7,35 (m, 9H)
MS (APCl) : M/Z
[MH+] 387,5; C22H30N2O2S
+ H erfordert 387,2
-
Beispiel 59 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-phenylpropyl)piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 26 mg, 0,092 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(12 mg, 0,15 mmol) und 1-Brom-3-phenylpropan (19 mg, 0,1 mmol) gegeben.
Die gerührte
Reaktionsmischung wurde 4 Stunden auf 100°C erhitzt, dann mit Wasser (50
ml) versetzt und mit Diethylether (50 ml) extrahiert. Die organische
Fraktion wurde getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde,
das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
(4 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein klares Öl
erhalten wurde (8 mg, 22%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,8 (m,
1H), 3,0 (s, 3H), 7,0-7,4 (m, 9H)
MS (Thermospray): M/Z [MH+] 401,4; C23H32N2O2S
+ H erfordert 401,2
-
Beispiel 60 : (±)-N-(2-Cycloheyxlidenethyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
350 mg, 1,24 mmol) in N,N-Dimethylformamid (10 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(156 mg, 1,86 mmol) und 2-Cycloheyxlidenethylbromid (M. Ohki et
al., Agr. Biol. Chem., 1972, 36, 979) (235 mg, 1,24 mmol) gegeben
Die gerührte
Reaktionsmischung wurde über
Nacht auf 60°C
erhitzt, und dann wurde sie im Vakuum eingeengt. Es wurde Wasser
(20 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Ethylacetat (2 × 25 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie mit Kieselgel
(10 g) gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat
: Hexan (0 : 100 bis 100 : 0) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten wurde (55 mg, 11%).
Das Öl
wurde in trockenem Diethylether (10 ml) gelöst, und es wurden 1,1 Moläquivalente
einer 1 N etherischen Salzsäure-Lösung zugesetzt,
um einen Niederschlag zu erzeugen, der durch Filtration gesammelt
und in einem Vakuumofen getrocknet wurde, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein weißer hygroskopischer Feststoff
erhalten wurde (32 mg).
NMR (CDCl3 ausgewählte Daten
für das
Hydrochloridsalz) : 0,8 (br. s, 3H), 1,45 (s, 3H), 1,55-1,75 (m, 4H), 2,35-2,45
(m, 4H), 2,95 (s, 3H), 5,6 (br. s, 1H), 7,05-7,4 (m, 4H)
MS
(Thermospray): M/Z [MH+] 391,4; C22H34N2O2S + H erfordert 391,2
-
Beispiel 61 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3,3-diphenylpropyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
350 mg, 1,24 mmol) in N,N-Dimethylformamid (10 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(156 mg, 1,86 mmol) und 3,3-Diphenylpropylbromid (341 mg, 1,24 mmol)
gegeben. Die gerührte
Reaktionsmischung wurde über
Nacht auf 60°C
erhitzt, und dann wurde sie im Vakuum eingeengt. Es wurde Wasser
(20 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Ethylacetat (2 × 25 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie mit Kieselgel
(15 g) gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat
: Hexan (0 : 100 bis 100 : 0) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene
Verbindung als ein klares Öl
erhalten wurde (300 mg, 51 %). Das Öl wurde in trockenem Diethylether
(25 ml) gelöst,
und es wurden 1,1 Moläquivalente
einer 1 N etherischen Salzsäurelösung zugesetzt,
um einen Niederschlag zu erzeugen, der durch Filtration gesammelt
und in einem Vakuumofen getrocknet wurde, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein weißer hygroskopischer Feststoff
erhalten wurde (257 mg).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
das Hydrochloridsalz) : 0,9 (d, 3H), 1,25 (s, 3H), 1,95 (m, 1H),
2,9 (s, 3H), 4,05 (m, 1H), 7,05-7,4 (m, 14H)
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 477,3; C29H36N2O2S
+ H erfordert 477,2
-
Beispiel 62 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-(2-methylphenyl)propyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,177 mmol) in N,N-Dimethylformamid (5 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(25 mg, 0,3 mmol) und 1-(3-Iodpropyl)-2-methylbenzol (hergestellt
gemäß dem in
EP 279681 A2 beschrieben
Verfahren) (46 mg, 0,177 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung
wurde 3 Stunden auf 80°C
erhitzt. Es wurde Wasser (50 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde
mit Ethylacetat (50 ml) extrahiert. Die organische Fraktion wurde
getrocknet (MgSO
4), filtriert und im Vakuum
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Nexan
(2 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als die freie Base erhalten wurde. Das Öl wurde in trockenem Diethylether
(2 ml) gelöst,
und es wurden 1,1 Moläquivalente
einer 1 N etherischen Salzsäure-Lösung zugesetzt.
Die Suspension wurde im Vakuum eingeengt, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein weißer hygroskopischer Feststoff
erhalten wurde (14 mg, 19%).
NMR (CDCl
3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 2,3 (s, 3H), 3,0 (s,
3H), 7,05-7,4 (m, 8H)
MS (APCl) : M/Z [MH
+]
415,1; C
24H
34N
2O
2S + H erfordert
415,2
-
Beispiel 63 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(1-(4-ethylphenyl)methyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,177 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(25 mg, 0,3 mmol) und 1-(Chlormethyl)-4-ethylbenzol (28 mg, 0,18
mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 4 Stunden auf 80°C erhitzt
und dann bei Raumtemperatur 48 Stunden gerührt. Es wurde Wasser (100 ml)
zugesetzt, und die Mischung wurde mit Ethylacetat extrahiert (100
ml). Der Extrakt wurde getrocknet (MgSO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1
: 1) eluiert wurde, wobei die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein blassgelbes Öl
erhalten wurde (34 mg, 45%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,75 (d, 3H), 1,15 (t, 3H), 1,3 (s, 3H), 2,65 (q,
2H), 3,0 (s, 3H), 3,5 (m, 2H), 7,05-7,4 (m, 8H)
MS (APCl):
M/Z [MH+] 401,1; C23H32N2O2S
+ H erfordert 401,2
-
Beispiel 64 : (±)-N-(2-(3-Ethylphenyl)ethyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,177 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(30 mg, 0,354 mmol) und 1-(2-Brommethyl)-3-ethylbenzol (Präparation
21, 40 mg, 0,186 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde
5 Stunden auf 80°C
erhitzt. Die Mischung wurde im Vakuum eingeengt, und der Rückstand wurde
in Dichlormethan (10 ml) gelöst,
filtriert und im Vakuum eingeengt, wobei das rohe Produkt erhalten
wurde. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat
: Hexan (2 : 98 bis 100 : 0) eluiert wurde, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (19 mg, 25%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,8 (d, 3H), 1,2-1,3 (m, 6H), 1,35 (s, 3H), 1,6 (m, 2H), 2,0-2,05
(m, 3H), 3,0 (s, 3H), 4,05 (q, 2H), 7,0-7,35 (m, 8H)
MS (APCl)
: M/Z [MH+] 415,2; C24H34N2O2S
+ H erfordert 415,2
-
Beispiel 65 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-N-(2-(3-methoxyphenyl)ethyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,088 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(23 mg, 0,27 mmol) und 3-Methoxyphenethyl-4-brombenzolsulfonat (Präparation
22, 59 mg, 0,16 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 4
Stunden auf 100°C
erhitzt. Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit
Ethylacetat (3 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde. Der Rückstand wurde durch Säulenchromatographie mit
Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1 : 1)
eluiert wurde, wobei die in der Überschrift angegebene
Verbindung als ein blassgelbes Öl
erhalten wurde (7 mg, 10%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 3,0 (s, 3H), 3,8 (s,
3H), 6,7-6,9 (m, 3H), 7,05-7,35 (m, 5H)
MS (APCl) : M/Z [MH+] 417,3; C23H32N2O3S
+ H erfordert 417,2
-
Beispiel 66 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(2-(3-trifluormethylphenyl)ethyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
80 mg, 0,28 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(35 mg, 0,42 mmol) und 3-(Trifluormethyl)phenethyl-4-brombenzolsulfonat
(Präparation
23, 80mg, 0,19 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 4
Stunden auf 100°C
erhitzt. Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde
mit Ethylacetat (3 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde. Der Rückstand wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1
: 1) eluiert wurde, wobei die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein blassgelbes Öl
erhalten wurde (17 mg, 14%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 3,0 (s, 3H), 7,05-7,5 (m, 8H)
MS
(APCl): M/Z [MH+] 445,3; C23H30F3N2O2S + H erfordert 455,2
-
Beispiel 67 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(1-naphthylethyl)-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
30 mg, 0,11 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(14 mg, 0,17 mmol) und 1-Naphthylethyl-4-brombenzolsulfonat (Präparation
24, 41 mg, 0,11 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 18
Stunden auf 80°C
erhitzt. Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit
Ethylacetat (3 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde. Der Rückstand wurde durch Säulenchromatographie mit
Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1 : 1) eluiert
wurde, wobei die in der Überschrift angegebene
Verbindung als ein blassgelbes Öl
erhalten wurde (5 mg, 11 %).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 3,0 (s, 3H), 3,25 (m, 2H), 7,05-7,6
(m, 8H), 7,7-8,1 (m, 3H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+] 437,3; C26H32N2O2S
+ H erfordert 437,2
-
Beispiel 68 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(2-phenoxyethyl)-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
100 mg, 0,354 mmol) in N,N-Dimethylformamid (3 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(60 mg, 0,71 mmol) und 2-Phenoxyethylbromid (75 mg, 0,37 mmol) gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 3 Stunden unter Rückfluss erhitzt, und dann wurde
sie im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Methanol : Dichlormethan
: Triethylamin (5 : 95 : 0,2) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten wurde (118 mg, 83%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,8 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 2,0 (m, 1H), 3,0 (s, 3H), 4,05
(m, 2H), 6,8-7,4 (m, 9H). MS (APCl) : M/Z [MH+]
403,1; C22H30N2O3S + H erfordert
403,2
-
Beispiel 69 : (±)-N-(2-(2,6-Dichlorphenoxy)ethyl)-4-(3-(N-(2-(2,6-dichlorphenoxy)ethyl)-methansulfonylamino)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,176 mmol) in N,N-Dimethylformamid (3 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(30 mg, 0,357 mmol) und 1-Brommethyl-2,6-dichlorbenzol (hergestellt
mittels des in
US 3474134 beschrieben
Verfahrens) (77 mg, 0,2 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung
wurde 16 Stunden auf 100°C
erhitzt. Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde
mit Ethylacetat (2 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO
4), filtriert und mittels eines kontinuierlichen
Stroms von Stickstoffgas über
einer 50°C
heißen
Heizplatte eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan : Methanol
(30 : 1) eluiert wurde und die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (8 mg, 10%).
NMR (CDCl
3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,75 (d, 3H), 1,6 (m, 2H), 2,0 (m, 1H), 2,35 (m,
1H), 2,55 (m, 1H), 3,05 (s, 3H), 4,1-4,2 (m, 4H), 6,95 (m, 1H),
7,2-7,4 (m, 5H)
MS (Thermospray) : M/Z (MH
+]
659,2; C
30H
34Cl
4N
2O
4S
+ H erfordert 659,1
-
Beispiel 70 : (±)-N-(2-(2,6-Dichlorphenoxy)ethyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Die
weitere Elution, wie sie im Beispiel 69 beschrieben wurde, lieferte
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl (10 mg, 12%).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base ): 0,75 (d, 3H), 1,35 (m, 3H), 1,6 (m, 2H), 2,0 (m,
1H), 2,35 (m, 1H), 2,55 (m, 1H), 3,0 (s, 3H), 4,1-4,2 (m, 2H), 7,0-7,3
(m, 3H)
MS (Thermospray): M/Z [MH+]
471,0; C22H29Cl2N2O3S
+ H erfordert 471,1
-
Beispiel 71 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-(1-tetrazolyl)-propyl)piperidin
-
Eine
gerührte
Mischung von (±)-N-(3-Hydroxypropyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 45, 393 mg, 1,15 mmol) und 1H-Tetrazol (81 mg, 1,16 mmol)
in trockenem Dichlormethan (4 ml) wurde in einem Eisbad gekühlt und
tropfenweise mit Triphenylphosphin (304 mg, 1,16 mmol) gefolgt von
Diethylazodicarboxylat (0,18 ml, 1,16 mmol) behandelt. Man ließ die resultierende
Mischung sich auf Raumtemperatur erwärmen, und dann wurde sie über das
Wochenende gerührt.
Das Lösemittel
wurde im Vakuum abgezogen, wobei ein Schaum erhalten wurde, der
durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (50 g) gereinigt wurde, wobei mit Dichlormethan :
Ethanol : 0,880 Ammoniak (300 : 8 : 1) eluiert wurde, wodurch die
in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein opakes Öl erhalten wurde (160 mg, 35%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,75 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 1,6 (m, 1H), 2,0 (m, 1H), 2,1-2,5 (m,
6H), 2,55 (m, 2H), 2,8 (m, 1H), 3,0 (s, 3H), 4,75 (t, 2H), 6,45
(br. s, 1H), 7,0-7,35 (m, 4H), 8,5 (s, 1H)
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 393,5; C18H28N6O2S
+ H erfordert 393,2
-
Beispiel 72 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-(tetrahydropyran-2-yl)propyl)piperidin
-
Eine
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-(tetrahydropyran-2-yl)propanoyl)piperidin
(Präparation
27, 156 mg, 0,37 mmol) in wasserfreiem Tetrahydrofuran (2 ml) unter Stickstoff
wurde tropfenweise mit Lithiumaluminiumhydrid (1,0 M Lösung in
Diethylether, 0,74 ml, 0,74 mmol) behandelt. Die Reaktionsmischung
wurde über
Nacht gerührt,
mit einer Ammoniumchlorid-Lösung
(10 ml) verdünnt
und mit Ethylacetat (4 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum
eingeengt, wobei ein klares Öl
erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (7 g) gereinigt wurde, wobei mit Dichlormethan : Ethanol
: 0,880 Ammoniak (200 : 8 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als eine Mischung der Diastereomeren erhalten
wurde (96 mg, 63%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,25 (m, 2H), 1,3 (s, 3H), 1,35-1,9 (m,
9H), 2,0 (m, 1H), 2,2-2,9 (m, 7H), 3,0 (s, 3H), 3,2-4,0 (m, 3H),
7,0-7,35 (m, 4H)
MS (Thermospray) ; M/Z [MH+]
409,0; C22H36N2O3S + H erfordert
409,3
-
Beispiel 73 : (±)-N-(2-(1,3-Dioxan-2-yl)ethyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 53 mg, 0,187 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(32 mg, 0,374 mmol) und 2-(2-Brommethyl)-1,3-dioxan (27 ml, 0,196
mmol) gegeben. Die gerührte
Reaktionsmischung wurde 1 Stunde 30 min unter Rückfluss erhitzt, dann mit Wasser
(10 ml) versetzt und mit Dichlormethan (3 × 15 ml) extrahiert. Die organischen
Fraktionen wurden mit einer gesättigten
Salzlösung
(10 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie mit Kieselgel
(5 g) gereinigt wurde, wobei mit Dichlormethan : Methanol : 0,880
Ammoniak (95 : 5 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten wurde (59 mg, 79%).
Das Öl
wurde in trockenem Ether (2 ml) gelöst, und es wurden 1,1 Moläquivalente einer
1 N etherischen Salzsäure-Lösung zugesetzt,
um einen Niederschlag zu erzeugen, der durch Filtration gesammelt
und in einem Vakuumofen getrocknet wurde, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein hygroskopischer Feststoff erhalten
wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für das
Hydrochloridsalz): 0,95 (d, 3H), 3,0 (s, 3H), 3,7 (m, 2H), 4,1 (m,
2H), 7,0-7,3 (m, 4H), 10,8 und 11,9 (2 × bs, 1H)
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 397,3; C20H32N2O4S
+ H erfordert 397,2
-
Beispiel 74 : (±)-N-(2-(1-Adamantyl)ethyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 25 mg, 0,088 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(11 mg, 0,13 mmol) und 1-Adamantan-2-iodethan (Präparation
29, 36 mg, 0,09 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 2 Stunden
auf 85°C
erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Die Reaktionsmischung wurde
mit Wasser (40 ml) verdünnt
und mit Ether (2 × 20
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4) und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe
Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie mit Kieselgel
(5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Nexan (4 : 1) eluiert wurde,
wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein hellbrauner Gummi erhalten wurde (6
mg, 15%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 2,55 (m, 2H), 3,0 (s, 3H),
7,0-7,4 (4H, m)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
445,3; C26H40N2O2S + H erfordert
445,3
-
Beispiel 75 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-[(E)-6,6-dimethyl-2-hepten-4-inyl]piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,176 mmol) in N,N-Dimethylformamid (3 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(30 mg, 0,357 mmol) und eine 3 : 1-Mischung von E : Z-Isomeren von
1 Brom-6,6-dimethyl-2-hepten-4-in (A. Stütz und G. Petranyi, J. Med.
Chem., 1984, 27, 1539) (63 mg, 0,2 mmol) gegeben, und die gerührte Reaktionsmischung wurde
16 Stunden auf 100°C
erhitzt. Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde
mit Ethylacetat extrahiert (2 × 10
ml). Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4),
filtriert und mittels eines kontinuierlichen Stroms von Stickstoffgas über einer
50°C heißen Heizplatte
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Der Rückstand
wurde durch präparative
HPLC auf einer Phenomenex-MageIlanTM-Säule gereinigt
(15 cm × 2,1
cm; Fluss 10,0 ml min-1; Einsatz einer UV-Detektion bei 230 nm;
Gradient von Acetonitril : 0,1 M wässriger Ammoniumacetat-Lösung (50 : 50 bis 95 : 5) als
Elutionsmittel). Die Fraktionen wurden mittels LCMS analysiert,
vereinigt und mittels eines kontinuierlichen Stroms von Stickstoffgas über einer
50°C heißen Heizplatte
eingedampft, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung in Form ihres Acetats als ein blassgelber
Feststoff erhalten wurde (7 mg, 10%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
das Acetatsalz) : 0,8 (d, 3H), 1,25 (s, 9H), 1,35 (s, 3H), 1,7 (m,
1H), 2,4 (m, 1H), 3,0 (s, 3H), 3,4 (d, 2H), 5,65 (m, 1H), 5,95 (m,
1H), 7,0-7,35 (m, 4H).
MS (Electrospray): M/Z [MH+]
403,2; C23H34N2O2S + H erfordert
403,2
-
Beispiel 76 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-[(2)-6,6-dimethyl-2-hepten-4-inyl]piperidin
-
Die
weitere Elution und Einengung der geeigneten Fraktionen, wie sie
im Beispiel 75 beschrieben wurde, lieferte die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ihr Acetatsalz in Form eines blassgelben
Feststoffes (2 mg, 3%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
das Acetatsalz) : 0,8 (d, 3H), 1,25 (s, 9H), 1,35 (s, 3H), 1,65
(m, 1H), 3,0 (s, 3H), 5,65 (m, 1H), 6,05 (m, 1H), 7,0-7,35 (m, 4H).
MS
(Electrospray) : M/Z [MH+] 403,2; C23N34N2O2S + H erfordert 403,2
-
Beispiel 77 ; (±)-N-((E)-3-Cyclohexylprop-2-enyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 25 mg, 0,088 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(11 mg, 0,13 mmol) und (E)-1-Brom-3-cyclohexylprop-2-en (Präparation
30, 20 mg, 0,10 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 3 Stunden
auf 70°C
erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Die Reaktionsmischung
wurde mit Wasser (50 ml) verdünnt
und mit Ether (3 × 20
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (4
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein hellbrauner Gummi erhalten wurde (7 mg, 20%).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 2,7-2,95 (m, 2H), 3,0
(s, 3H), 5,35-5,6 (m, 2H), 7,15-7,3 (m, 4H)
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 405,4; C23H36N2O2S
+ H erfordert 405,3
-
Beispiel 78 : (±)-N-Cinnamyl-4-(3-(N-cinnamyl-methansulfonylamino)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 25 mg, 0,088 mmol) in N,N-Dimethylformamid (1 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(17 mg, 0,20 mmol) und Cinnamylbromid (20 mg, 0,10 mmol) gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 20 min unter Rückfluss erhitzt, dann wurde
sie mit einer gesättigten
wässrigen
Lösung
von Ammoniumchlorid (20 ml) verdünnt
und mit Ethylacetat (2 × 20
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei eine Gradientenelution mit
Methanol : Dichlormethan (2 : 98 bis 6 : 94) eingesetzt wurde, wodurch
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelbbrauner Gummi erhalten wurde (13
mg, 37%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 1,65 (m, 1H), 2,0 (m, 1H),
2,2-2,5 (m, 2H), 2,55-2,7 (m, 2H), 2,9 (m, 1H), 3,0 (s, 3H), 3,15
(dd, 1H), 3,2 (dd, 1H), 6,3 (m, 1H), 6,55 (d, 1H), 7,0-7,4 (m, 9H)
MS
(APCl) : M/Z [MH+] 399,4; C23H30N2O2S
+ H erfordert 399,2
-
Beispiel 79 : (±)-N-Cinnamyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Die
weitere Elution, wie sie im Beispiel 78 beschrieben wurde, lieferte
die in der Überschrift
angegebene Verbindung in Form eines gelbbraunen Gummis (14 mg, 29%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 1,65 (m, 1H), 2,0 (m, 1H), 2,2-2,5 (m,
2H), 2,5-2,65 (m, 2H), 2,85-3,0 (m, 4H), 3,0-3,3 (m, 2H), 4,4 (d,
2H), 6,2 (m, 2H), 6,4 (d, 1H), 6,5 (d, 1H), 7,0-7,4 (m, 14H)
MS
(APCl) : M/Z [MH+] 515,6; C32H38N2O2S
+ H erfordert 515,3
-
Beispiel 80 : (±)-N-(2-Hexinyl)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-3,4-trans-dimethyl-piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 25 mg, 0,088 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(11 mg, 0,13 mmol) und 1-Brom-2-hexin (16 mg, 0,10 mmol) gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 3 Stunden auf 70°C erhitzt und dann auf Raumtemperatur
abgekühlt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Wasser (10 ml) verdünnt und
mit Diethylether (3 × 10
ml ) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (4
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein hellbrauner Gummi erhalten wurde (5 mg, 16%).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 3,0 (s, 3H), 3,3 (s,
2H), 7,0-7,4 (m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
363,3; C20H30N2O2S + H erfordert
363,2
-
Beispiel 81 ; (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-phenylprop-2-inyl)piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 25 mg, 0,088 mmol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(11 mg, 0,13 mmol) und 1-Brom-3-phenyl-2-propin (P. Place, C. Verniere
und J. Gore, Tetrahedron, 1981, 37, 1359) (19 mg, 0,10 mmol) gegeben.
Der Ansatz wurde dann 4 Stunden auf 100°C erhitzt und dann auf Raumtemperatur
abgekühlt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Wasser (50 ml) verdünnt und
mit Diethylether (50 ml) extrahiert. Der Extrakt wurde getrocknet
(MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (4
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloser Gummi erhalten wurde (9 mg, 26%).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base): 0,8 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 2,65 (m, 2H), 3,0 (s,
3H), 3,6 (s, 2H), 6,6 (br.s, 1H), 7,0-7,5 (m, 9H)
MS (Thermospray):
M/Z [MH+] 397,0; C23H28N2O2S
+ H erfordert 397,2
-
Beispiele 82-141 (siehe
Tabelle)
-
Die
folgenden N-Alkyl-(±)-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidine
wurden durch den Einsatz jeweils eines der folgenden Synthese- und
Reinigungsverfahren hergestellt. In allen Fällen war das eingesetzte Alkylbromid
entweder im Handel erhältlich
oder wurde über
das jeweilige Literaturverfahren hergestellt, das in der Literaturstelle
am Ende der Tabelle angegeben ist, es sei denn, es wird etwas anderes
angegeben.
-
Syntheseverfahren A
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,176 mmol) in N,N-Dimethylformamid (3 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(30 mg, 0,357 mmol) und das geeignete Alkylbromid (0,2 mmol), gegeben,
und die Reaktionsmischung wurde 16 Stunden auf 100°C erhitzt.
Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Ethylacetat
(2 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und mittels eines kontinuierlichen Stroms
von Stickstoffgas über
einer 50°C
heißen
Heizplatte eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde.
-
Syntheseverfahren B
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,176 mmol) in N,N-Dimethylformamid (4 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(23 mg, 0,27 mmol) und das geeignete Alkylbromid (0,19 mmol) gegeben,
und die Reaktionsmischung wurde 24 Stunden auf 100°C erhitzt.
Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Ethylacetat
(3 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (10 ml)
gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert
und mittels eines kontinuierlichen Stroms von Stickstoffgas über einer
50°C heißen Heizplatte
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde.
-
Syntheseverfahren C
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,176 mmol) in N,N-Dimethylformamid (4 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(23 mg, 0,27 mmol) und das geeignete Alkylbromid (0,19 mmol) gegeben,
und die Reaktionsmischung wurde 24 Stunden auf 80°C erhitzt.
Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Ethylacetat
(2 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und mittels eines kontinuierlichen
Stroms von Stickstoffgas über
einer 50°C
heißen
Heizplatte eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde.
-
Syntheseverfahren D
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
50 mg, 0,176 mmol) in N,N-Dimethylformamid (4 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(23 mg, 0,27 mmol) und das geeignete Alkylbromid (0,19 mmol) gegeben,
und die Reaktionsmischung wurde 24 Stunden auf 80°C erhitzt.
Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Ethylacetat
(1 × 10
ml, 1 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und mittels eines kontinuierlichen
Stroms von Stickstoffgas über
einer 50°C
heißen
Heizplatte eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde.
-
Syntheseverfahren E
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 10,
40 mg, 0,141 mmol) in N,N-Dimethylformamid (4 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(30 mg, 0,357 mmol) und das geeignete Alkylbromid (0,18 mmol) gegeben,
und die Reaktionsmischung wurde 24 Stunden auf 100°C erhitzt.
Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Ethylacetat
(1 × 10
ml, 1 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und mittels eines kontinuierlichen
Stroms von Stickstoffgas über
einer 50°C
heißen
Heizplatte eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde.
-
Reinigungsverfahren A
-
Eine
Reinigung wurde mittels präparativer
HPLC auf einer Phenomenex-MageIlanTM-Säule durchgeführt (15
cm × 2,1
cm; Fluss 10,0 ml min-1; Einsatz einer UV-Detektion
bei 230 nm; Gradient von Acetonitril : 0,1 M wässrige Ammoniumacetat-Lösung (50:
50 bis 95:5) als Elutionsmittel).
-
Reinigungsverfahren B
-
Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan: Methanol
: Ammoniak (100 : 2 : 1) eluiert wurde, wodurch das gewünschte Produkt
als die freie Base erhalten wurde.
-
Reinigungsverfahren C
-
Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan : Methanol
(30 : 1) eluiert wurde, wodurch das gewünschte Produkt als die freie
Base erhalten wurde.
-
Reinigungsverfahren D
-
Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1
: 1) eluiert wurde, wodurch das gewünschte Produkt als die freie
Base erhalten wurde.
-
Reinigungsverfahren E
-
Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (2
: 1) eluiert wurde, wodurch das gewünschte Produkt als die freie
Base erhalten wurde.
-
Reinigungsverfahren F
-
Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat
: Hexan : Ammoniak (100 : 0 : 1 bis 50 : 50 : 1) eluiert wurde,
wodurch das gewünschte
Produkt als die freie Base erhalten wurde.
-
-
-
-
-
-
-
-
Wie
in der obigen Tabelle angegeben ist, wurden verschiedene Literaturverfahren
eingesetzt, um die Ausgangsalkylbromide der Beispiele 89, 90, 93,
94, 95, 96, 97, 99, 100, 101, 102, 104, 105, 107, 108, 112, 113,
114, 117, 118, 120, 121, 122, 124, 129 und 132 herzustellen.
-
Das
Alkylbromid aus Beispiel 89 wurde über das Verfahren hergestellt,
das in D. C. Taylor et al., Bioorg. Chem., 1987, 15, 335, offenbart
wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel 90 wurde über das Verfahren hergestellt,
das in E. Laurent, B. Marquet und R. Tardivel, Tetrahedron, 1991,
47, 3969, offenbart wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel 93 wurde über das
Verfahren hergestellt, das in C. M. Suter und A. W. Weston, J. Am. Chem.
Soc., 1941, 63, 602, offenbart wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel
94 wurde über
das Verfahren hergestellt, das in G. Wagner und H. Vieweg, Pharmazie,
1982, 37, 13, offenbart wurde. Die Alkylbromide aus Beispiel 95
und 97 wurden über
das Verfahren hergestellt, das in J. H. Speer und A. J. Hill, J.
Org. Chem, 1937, 2, 139, offenbart wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel
96 wurde über
das Verfahren hergestellt, das in M. Dukat et al., J. Med. Chem,
1996, 39, 4017, offenbart wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel 97
wurde über
das Verfahren hergestellt, das in B. Elpern, L. N. Gardner und L.
Grumbach, J. Am. Chem. Soc., 1957, 79, 1951, offenbart wurde. Das
Alkylbromid aus Beispiel 100 wurde über das Verfahren hergestellt,
das in R. G. Jones et al., J. Am. Chem. Soc., 1948, 70, 2843, offenbart
wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel 101 wurde über das Verfahren hergestellt,
das in A. Mitra und S. Ghoshe, Ind. J. Chem, Sect. 8, 1996, 35B,
785, offenbart wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel 102 wurde über das
Verfahren hergestellt, das in R. A. Glennon et al., J. Med. Chem,
1981, 24, 678, offenbart wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel 104
wurde über
das Verfahren hergestellt, das in T. H. Fisher, S. M. Dershem und
M. L. Prewitt, J. Org. Chem, 1990, 55, 1040, offenbart wurde. Das
Alkylbromid aus Beispiel 105 wurde über das Verfahren hergestellt,
das in J. Augstein et al., J. Med. Chem, 1967, 10, 391, offenbart
wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel 107 wurde über das Verfahren hergestellt,
das in J. D. Genzer, C. P. Huttrer und G. C. van Wessem, J. Am.
Chem. Soc., 1951, 73, 3159, offenbart wurde. Das Alkylbromid aus
Beispiel 108 wurde über
das Verfahren hergestellt, das in C. J. Paterson-Jones, A. le Roux
und T. A. Modro, S. Afr. J. Chem, 1984, 37, 161, offenbart wurde.
Das Alkylbromid aus Beispiel 112 wurde über das Verfahren hergestellt,
das in A. J. Blake et al., J. Chem. Soc., Dalton Trans., 1996, 23,
4379, offenbart wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel 113 wurde über das
Verfahren hergestellt, das in J. Augstein et al, J. Med. Chem, 1965,
8, 356, offenbart wurde. Die Alkylbromide aus den Beispielen 114,
117 und 118 wurden über
das Verfahren hergestellt, das in E. Reinholz et al, Synfhesis,
1990, 1069, offenbart wurde. Die Alkylbromide aus den Beispielen
120 und 121 wurden über
das Verfahren hergestellt, das in P. E. Cross et al., J. Med. Chem,
1986, 29, 1643, offenbart wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel 122
wurde über
das Verfahren hergestellt, das in P. T. Sullivan und S.
-
J.
Norton, J. Med. Chem., 1971, 14, 557, offenbart wurde. Das Alkylbromid
aus Beispiel 124 wurde über
das Verfahren hergestellt, das in C. A. R. Baxter und H. C. Richards,
J. Med. Chem., 1971, 14, 1033, offenbart wurde. Das Alkylbromid
aus Beispiel 129 wurde über
das Verfahren hergestellt, das in F. C. Nelson und G. A. Schiehser,
US-Patent
US 5 385 908 ,
offenbart wurde. Das Alkylbromid aus Beispiel 132 wurde über das Verfahren
hergestellt, das in D. Alker et al., EP-A-365093, offenbart wurde.
-
Beispiel 142 : (±)-N-Benzyl-4-(3-ethansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-benzyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
9, 516 mg, 1,75 mmol) in Pyridin (5 ml) unter Stickstoff bei 0°C wurde Ethansulfonylchlorid
(338 mg, 2,63 mmol) tropfenweise zugesetzt, und dann wurde die Mischung
64 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde Eiswasser (50
ml) zugesetzt, und dann wurde die Mischung mit Diethylether (3 × 50 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (50
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein rotes Öl erhalten wurde, das ohne
eine weitere Reinigung verwendet wurde (585 mg, 86%).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 1,35 (t, 3H), 1,6 (m,
1H), 1,95 (m, 1H), 2,25-2,55 (m, 4H), 2,85 (m, 1H), 3,1 (q, 2H),
3,45 (d, 1H), 3,6 (d, 1H) 6,25 (s, 1H), 7,05-7,4 (m, 9H)
MS
(Thermospray) : M/Z [MH+] 386,9; C22H30N2O2S + H erfordert 387,1
-
Beispiel 143 : (±)-N-Benzyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-n-propansulfonylaminophenyl)-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-benzyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
9, 300 mg, 1,02 mmol) in Pyridin (5 ml) unter Stickstoff bei 0°C wurde n-Propansulfonylchlorid
(218 mg, 1,53 mmol) tropfenweise zugesetzt, und die resultierende
Mischung wurde 2 Tage bei Raumtemperatur gerührt, ehe sie mit Eis hydrolysiert
wurde (30 g). Die Reaktionsmischung wurde dann weiter mit gesättigter
wässriger
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(30 ml) verdünnt
und mit Diethylether (3 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (50
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wobei
ein Rückstand
erhalten wurde, der durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat eluiert
wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein hellbraunere Schaum erhalten wurde
(410 mg, 99%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,8 (d, 3H), 1,0 (t, 3H), 1,3 (s, 3H), 1,6 (d, 1H), 1,85
(q, 2H), 2,0 (m, 1H), 2,4 (m, 2H), 2,85 (m, 1H), 3,05 (m, 2H), 3,55
(d, 2H), 6,35 (s, 1H), 7,0-7,4 (m, 9H)
MS (APCl) : M/Z [MH+] 401,2; C23H32N2O2S
+ H erfordert 401,2
-
Beispiel 144: (±)-N-Benzyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)phenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-benzyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
9, 500 mg, 1,706 mmol) in Pyridin (7 ml) unter Stickstoff wurde
1-Methyl-1H-imidazol-4-sulfonylchlorid
(462 mg, 2,56 mmol) zugesetzt, und die resultierende Mischung wurde
52 Stunden gerührt,
ehe sie mit Eis (10 g) hydrolysiert wurde. Die Reaktionsmischung
wurde im Vakuum bei 80°C
eingeengt, und der Rückstand
wurde in Dichlormethan (200 ml) aufgenommen, mit gesättigter
wässriger
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(70 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Triethylamin
(99 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein weißer
Feststoff erhalten wurde (640 mg, 86%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,5 (d, 3H), 1,1 (s, 3H), 3,6 (s, 3H), 6,8-7,4 (m, 11H)
MS
(Thermospray) : M/Z [MH+] 439,1; C24H30N4O2S + H erfordert 439,2
-
Beispiel 145 : (±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(5-methylhexyl)piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
39, 120 mg, 0,4 mmol) in N,N-Dimethylformamid (7 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(68 mg, 0,8 mmol) und 1-Brom-5-methylhexan (80 mg, 0,44 mmol) gegeben.
Die gerührte
Reaktionsmischung wurde 16 Stunden auf 100°C erhitzt, und dann ließ man sie
abkühlen.
Es wurde Wasser (50 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Diethylether
(3 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (50
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei zunächst mit Hexan und dann mit
Hexan : Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) eluiert wurde,
wodurch ein gelbes Öl
erhalten wurde (15 mg). Der Rückstand
wurde weiter durch präparative
HPLC auf einer Phenomenex-MagellanTM-Säule gereinigt
(15 cm × 2,1
cm; Fluss 10,0 ml min-1; Einsatz einer UV-Detektion
bei 235 nm; Elutionsmittel Acetonitril : 0,1 M wässrige Ammoniumacetat-Lösung : Methanol (25 : 35 :
40), wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ihr Acetatsalz in Form eines gelben Öls erhalten
wurde (10 mg, 6%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für das
Acetatsalz) : 0,8 (d, 3H), 1,8 (m, 1H), 2,4 (m, 1H), 2,85 (m, 1
H), 3,1 (q, 2H), 7,05-7,3 (m, 4H)
MS (APCl): M/Z [MH+] 395,2; C22H38N2O2S
+ H erfordert 395,3
-
Beispiel 146 : (±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-phenylpropyl)-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
39, 120 mg, 0,4 mmol) in N,N-Dimethylformamid (7 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(68 mg, 0,81 mmol) und 1-Brom-3-phenylpropan (68 ml, 0,44 mmol)
gegeben. Die gerührte
Reaktionsmischung wurde 16 Stunden auf 100°C erhitzt, und dann ließ man sie
abkühlen.
Es wurde Wasser (50 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Diethylether
(3 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (50
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei zunächst mit Hexan und dann mit
Hexan : Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) eluiert wurde,
wodurch ein gelbes Öl
erhalten wurde. Der Rückstand
wurde durch präparative
HPLC auf einer Phenomenex-MageIlanTM-Säule gereinigt
(15 cm × 2,1
cm; Fluss 10,0 ml min-1; Einsatz einer UV-Detektion
bei 235 nm; Elutionsmittel Acetonitril : 0,05 M wässrige Ammoniumacetat-Lösung : Methanol
(25 : 35 : 40)). Der Rückstand
wurde mit Wasser (10 ml) verdünnt
und mit Diethylether (3 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (10
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten wurde (14 mg, 8%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für das Acetatsalz)
: 0,85 (d, 3H), 1,35 (t, 3H), 1,7 (m, 1H), 1,9 (m, 2H), 2,1 (m,
1H), 2,2 (s, 3H), 2,4 (m, 1H), 2,75 (m, 2H), 3,0 (m, 1H), 3,1 (q,
2H), 7,0-7,35 (m, 9H)
MS (APCl): M/Z [MH+]
415,0; C24H34N2OS + H erfordert 415,2
-
Beispiel 147: (±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-N-(2-(3-methylphenyl)ethyl)-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
39, 197 mg, 0,67 mmol) und 1-(Brommethyl)-3-methylbenzol (159 mg,
0,8 mmol) in N,N-Dimethylformamid (20 ml) wurde Natriumhydrogencarbonat
(88 mg, 1,0 mmol) gegeben, und die resultierende Mischung wurde
unter einer Stickstoffatmosphäre
2 Tage auf 80°C
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde in Wasser (30 ml) gegossen und
mit Ethylacetat (3 × 25
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (30 ml)
gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde,
das durch Chromatographie mit Kieselgel (60 g) gereinigt wurde,
wobei ein Gradienten-Lösemittelsystem
eingesetzt und mit Hexan : Ethylacetat (2 : 1) eluiert wurde, wodurch
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein blassgelbes Öl erhalten wurde (95 mg, 34%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,8 (d, 3H), 1,35 (t, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,3 (s, 3H), 2,9
(m, 1H), 3,1 (q, 2H), 7,0-7,3 (m, 8H)
MS (APCl): M/Z [MH+] 415,2; C24H34N2O2S
+ H erfordert 415,2
-
Beispiel 148 : (±)-trans-3,4-Dimethyl-N-(5-methylhexyl)-4-(3-n-propansulfonylaminophenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-trans-3,4-Dimethyl-4-(3-n-propansulfonylaminophenyl)piperidin
(Präparation 40,
220 mg, 0,71 mmol) und 1-Brom-5-methylhexan (140 mg, 0,78 mmol)
in N,N-Dimethylformamid
(7 ml) wurde Natriumhydrogencarbonat (120 mg, 1,42 mmol) gegeben,
und die resultierende Mischung wurde über Nacht auf 100°C erhitzt.
Die Reaktionsmischung wurde in Wasser (50 ml) gegossen und mit Diethylether
(3 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (50
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde,
das durch Chromatographie mit Kieselgel (5 g) gereinigt wurde, wobei
ein Gradienten-Lösemittelsystem
eingesetzt und zunächst
mit Hexan : 0,880 Ammoniak (100 : 1) und dann mit Ethylacetat :
Hexan : 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) eluiert wurde, wodurch die
in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein blassgelbes Öl erhalten wurde (77 mg, 27%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,75 (d, 3H), 0,9 (d, 6H), 1,0 (t, 3H), 1,2 (t, 2H), 1,25
(m, 2H), 1,3 (s, 3H), 1,4-1,65 (m, 5H), 1,8 (m, 2H), 2,0 (m, 1H),
2,5 (q, 2H), 2,8 (m, 1H), 3,05 (m, 2H), 7,0-7,3 (m, 4H)
MS
(APCl) : M/Z [MH+] 409,3; C23H40N2O2S
+ H erfordert 409,3
-
Beispiel 149 : (±)-N-(3-Cyclohexylpropyl)-trans-3,4-dimethyl-4-(3-n-propansulfonylaminophenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-trans-3,4-Dimethyl-4-(3-n-propansulfonylaminophenyl)piperidin
(Präparation 40,
220 mg, 0,71 mmol) in N,N-Dimethylformamid (7 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(66 mg, 0,78 mmol) und 1-Chlor-3-cyclohexylpropan (126 ml, 0,78
mmol) gegeben. Die gerührte
Reaktionsmischung wurde 12 Stunden auf 100°C erhitzt und dann im Vakuum
eingeengt, wodurch ein nicht-flüchtiger
Rückstand
erhalten wurde. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan und dann
mit Dichlormethan : Methanol (9 : 1) eluiert wurde. Der Rückstand
wurde weiter durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan : Isopropanol
(19 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein Öl
erhalten wurde (10 mg, 3%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,75 (m, 3H), 0,85 (m, 3H), 1,0 (t, 2H), 1,85
(m, 2H), 3,05 (t, 2H), 7,0-7,35 (m, 4H)
-
Beispiel 150 : (±)-trans-3,4-Dimethyl-N-(3-phenylpropyl)-4-(3-propansulfonylaminophenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-trans-3,4-Dimethyl-4-(3-propansulfonylaminophenyl)piperidin
(Präparation 40,
220 mg, 0,71 mmol) in N,N-Dimethylformamid (7 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(120 mg, 1,4 mmol) und 1-Brom-3-phenylpropan (0,12 ml, 156 mg, 0,78
mmol) gegeben. Die Mischung wurde 16 Stunden auf 100°C erhitzt,
und und dann ließ man
sie abkühlen.
Es wurde Wasser (50 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Diethylether
(3 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (50
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei zunächst mit Hexan und dann mit
Hexan : Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) eluiert wurde,
wodurch ein gelbes Öl
erhalten wurde. Der Rückstand
wurde durch präparative
HPLC auf einer Phenomenex-MageIlanTM-Säule
gereinigt (15 cm × 2,1
cm; Fluss 10,0 ml min-1, Einsatz einer UV-Detektion
bei 235 nm; Elutionsmittel Acetonitril : 0,05 M wässrige Ammoniumacetat-Lösung : Methanol
(25 : 35 : 40)). Der Rückstand
wurde mit Wasser (50 ml) verdünnt
und mit Diethylether (2 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (30
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wobei die in der Überschrift angegebene Verbindung
in Form ihres Acetatsalzes als ein gelbes Öl erhalten wurde (9 mg, 3%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für das Acetatsalz)
: 0,8 (d, 3H), 1,0 (t, 3H), 1,3 (m, 2H), 1,6 (m, 1H), 2,0 (m, 1H),
2,8 (m, 1H), 3,05 (t, 2H), 7,0-7,35 (m, 9H)
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 429,1; C25H36N2O2S
+ H erfordert 429,2
-
Beispiel 151 : (±)-trans-3,4-Dimethyl-N-(5-methylhexyl)-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)phenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-trans-3,4-Dimethyl-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)phenyl)piperidin
(Präparation
41, 80 mg, 0,23 mmol) in N,N-Dimethylformamid (3 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat (21
mg, 0,25 mmol) und 1-Brom-5-methylhexan (43 mg, 0,24 mmol) gegeben.
Die gerührte
Reaktionsmischung wurde 5 Stunden auf 100°C erhitzt und dann im Vakuum
bei 80°C
eingeengt. Der Rückstand
wurde in Dichlormethan aufgenommen und durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Isopropanol (95 : 5) eluiert
wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein weißer Feststoff erhalten wurde
(34 mg, 33%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,6 (d, 3H), 0,85 (m, 6H), 1,25 (s, 3H), 3,6 (s, 3H), 7,0-7,25
(s, 5H), 7,45 (s, 1H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
447,3; C24H38N4O2S + H erfordert
447,3
-
Beispiel 152 : (±)-N-(3-Cyclohexylpropyl)-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)phenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-trans-3,4-Dimethyl-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)phenyl)piperidin
(Präparation
41, 190 mg, 0,55 mmol) in N,N-Dimethylformamid (6 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat (50
mg, 0,60 mmol) und 1-Chlor-3-cyclohexylpropan (97 ml, 0,60 mmol)
gegeben. Die gerührte
Reaktionsmischung wurde 12 Stunden auf 100°C erhitzt und dann im Vakuum
eingeengt, wodurch ein nicht-flüchtiger Rückstand
erhalten wurde. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan und dann
mit Dichlormethan : Methanol (9 : 1) eluiert wurde. Der Rückstand
wurde weiter durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Isopropanol
(19 : 1) eluiert wurde. Der Rückstand
wurde weiter durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan: Isopropanol
: Triethylamin (19 : 1 : 0,1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung erhalten wurde (43 mg, 17%).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base): 0,6 (d, 3H), 0,95 (m, 3H), 3,6 (s, 3H), 7,0-7,25 (m, 5H), 7,5
(s, 1H)
MS (APCl): M/Z [MH+] 473,5;
C23H40N4O2S + H erfordert 473,3
-
Beispiel 153: (±)-trans-3,4-Dimethyl-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)phenyl)-N-(3-phenylpropyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-trans-3,4-Dimethyl-4-(3-(1-methyl-1H-imidazol-4-sulfonylamino)-phenyl)piperidin
(Präparation
41, 80 mg, 0,23 mmol) in N,N-Dimethylformamid (3 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat (21
mg, 0,25 mmol) und 1-Brom-3-phenylpropan (37 ml, 0,24 mmol) gegeben.
Die gerührte
Reaktionsmischung wurde 5 Stunden auf 100°C erhitzt und dann im Vakuum
eingeengt, wodurch ein nicht-flüchtiger
Rückstand
erhalten wurde. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan und dann
mit Dichlormethan : Methanol (9 : 1) eluiert wurde. Der Rückstand
wurde weiter durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan : Isopropanol
(19 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein Feststoff von gebrochenem Weiß erhalten wurde (29 mg, 27%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,6 (d, 3H), 1,25 (m, 3H), 2,65 (t, 2H), 3,6 (s, 3H), 7,0-7,35 (m,
10H), 7,45 (s, 1H)
MS (APCl): M/Z [MH+]
467,5; C26H34N4O2S + H erfordert
467,2
-
Beispiel 154 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-(N-methyl-methansulfonylamino)-phenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-N-methylaminophenyl)piperidin
(Präparation 42,
70 mg, 0,23 mmol) in Pyridin (2 ml) bei 0°C wurde Methansulfonylchlorid
(0,3 ml) zugesetzt. Die Lösung wurde
sieben Tage bei Raumtemperatur unter Stickstoff gerührt. Die
Mischung wurde zwischen Dichlormethan (5 ml) und Wasser (5 ml) verteilt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, und die wässrige Schicht
wurde mit Dichlormethan (2 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde,
das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten wurde (40 mg, 43%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,25 (m, 8H), 1,4-1,65 (m, 4H), 2,0
(m, 1H), 2,2-2,55 (m, 7H), 2,8 (s, 3H), 3,25 (s, 3H), 7,1-7,4 (m,
4H)
MS (Thermospray): M/Z [Y1-Gruppe ] 381,2; C21H36N2O2S
+ H erfordert 381,3
-
Beispiel 155 : (±)-4-(4-Chlor-3-(methansulfonylamino)phenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 4, 71 mg, 0,176 mmol) in Dichlormethan (5 ml) bei 0°C wurde tropfenweise
eine 0,38 M Lösung von
Chlor in Essigsäure
(0,67 ml, 0,25 mmol) innerhalb von 4 Stunden zugesetzt. Eine HPLC-Analyse
zeigte, dass das Ausgangsmaterial vollständig verbraucht wurde. Die
Reaktionsmischung wurde mit gesättigter
wässriger
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
auf einen basischen pH von 8 gebracht, und dann wurde sie mit Dichlormethan
(2 × 20
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie mit Kieselgel
(5 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethanol : Dichlormethan : 0,880
Ammoniak (4 : 100 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten wurde (31 mg, 44%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base): 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,2-2,55 (m, 6H), 2,8
(m, 1H), 2,95 (s, 3H), 7,0-7,6 (m, 3H)
MS (Thermospray): M/Z
[MH+] 401,3; C20H33ClN2O2S
+ H erfordert 401,2
-
Beispiel 156 : (±)-4-(6-Chlor-3-(methansulfonylamino)phenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Die
weitere Elution, wie sie im Beispiel 155 beschrieben wurde, lieferte
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl (29 mg, 41 %).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,2-2,4 (m, 5H), 2,6
(d, 1H), 2,9 (m, 1H), 3,0 (s, 3H), 7,0-7,35 (m, 3H)
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 401,3; C20H33ClN2O2S
+ H erfordert 401,2
-
Beispiel 157 : (±)-4-(4,6-Dichlor-3-(methansulfonylamino)phenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 4, 70 mg, 0,2 mmol) in Dichlormethan (5 ml) bei 0°C wurde eine
1,08 M Lösung
von Chlor in Essigsäure
(0,48 ml, 0,52 mmol) tropfenweise zugesetzt, und die Lösung wurde
2 Stunden bei 0°C
gerührt.
Es wurde eine weitere Zugabe der 1,08 M Lösung von Chlor in Essigsäure (0,48
ml, 0,52 mmol) vorgenommen, man ließ die Lösung sich auf Raumtemperatur
erwärmen,
und dann wurde sie über
Nacht gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung auf
einen basischen pH von 8 gebracht, und dann wurde sie mit Dichlormethan
(3 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde,
das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethanol : Dichlormethan
: 0,880 Ammoniak (5 : 94 :1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten wurde (26 mg, 30%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,85 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 2,2-2,55 (m, 6H), 2,6
(m, 1H), 2,95 (m, 2H), 3,0 (s, 3H), 7,15 (s, 1H), 7,80 (s, 1H)
MS
(APCl): M/Z (MH+] 435,1; C20H33Cl2N2O2S + H erfordert 435,2
-
Beispiel 158 : N-Hexyl-4-(3-(2-hydroxy-2-methylpropanoylamino)phenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von 4-(3-(1-Carbamoyl-1-methylethoxy)phenyl)-N-hexylpiperidin (Präparation
49, 390 mg, 1,13 mmol) in N-Methylpyrrolidinon (5 ml) unter einer
Stickstoffatmosphäre
wurde Natriumhydrid (60%ige Dispersion in Mineralöl, 93 mg,
2,32 mmol) zugesetzt. Die resultierende Mischung wurde 30 min gerührt und
dann über
Nacht unter Rückfluss
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde gekühlt, vorsichtig auf Wasser
(10 ml) gegossen und mit Ethylacetat (3 × 15 ml) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden getrocknet (MgSO4) und im
Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein oranges Öl
erhalten wurde, das nicht weiter gereinigt wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,85 (m, 3H), 7,0-7,5 (m, 4H), 8,65 (br.s, 1H).
-
Beispiel 159: N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von 4-(3-Aminophenyl)-N-hexylpiperidin (Präparation 50, 178 mg, 0,68 mmol)
in Pyridin (5 ml) bei Raumtemperatur unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Methansulfonylchlorid (79 ml, 1,03 mmol) innerhalb von 10 min zugesetzt.
Die resultierende Mischung wurde über Nacht gerührt, auf
Wasser (10 ml) gegossen und mit Ethylacetat (3 × 10 ml) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden getrocknet (MgSO4) und im
Vakuum bei 80°C
eingeengt, wobei das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt
wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan : 0,880 Ammoniak (90 : 9 :
1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein blassbraunes Öl
erhalten wurde (150 mg, 65%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,85 (m, 3H), 1,3 (m, 6H), 1,6 (m, 2H), 2,4-2,6
(m, 2H), 3,0 (s, 3H), 3,2 (m, 2H), 7,0-7,3 (m, 4H)
MS (Thermospray):
M/Z [MH+] 339,5; C18H30N2O2S
+ H erfordert 339,2
-
Beispiel 160: N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-4-methylpiperidin
-
Zu
4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-4-methylpiperidin (Präparation 56, 70,0 mg, 0,27
mmol) in Dichlormethan (3 ml) wurden Methansulfonylchlorid (61 mg,
0,53 mmol) in Dichlormethan (0,5 ml) und Pyridin (42 mg, 0,53 mmol)
in Dichlormethan (0,5 ml) bei Raumtemperatur zugesetzt. Die Lösung wurde
16 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, und dann wurde sie im
Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat : Nexan :
0,88 Ammoniak (90 : 10 : 1 bis 98 : 2 : 1) eluiert wurde, wodurch
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (65 mg, 72%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,85 (m, 3H), 1,65 (m, 2H), 2,0 (m, 2H), 2,3 (m,
2H), 2,6-2,95 (m, 6H), 3,0 (s, 3H), 7,1-7,4 (m, 4H)
MS (APCl)
: M/Z [MH+] 353,3; C19H32N2O2S
+ H erfordert 353,2
-
Beispiel 161 : 4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-4-methylpiperidin
-
Zu
4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-4-methylpiperidin (Präparation 56, 50,0 mg, 0,18
mmol) in Dichlormethan (1 ml) wurden Ethansulfonylchlorid (47 mg,
0,37 mmol) in Dichlormethan (1 ml) und Pyridin (30 mg, 0,37 mmol)
in Dichlormethan (1 ml) bei Raumtemperatur zugesetzt. Die Lösung wurde
20 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, und dann wurde sie im
Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde
durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan : 0,880 Ammoniak (98 :
2 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (55 mg, 82%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base): 0,85 (m, 3H), 1,2 (s, 3H), 1,3 (m, 6H), 1,4 (t,
3H), 1,45 (m, 2H), 1,8 (m, 2H), 2,1 (m, 2H), 2,3 (m, 2H), 2,4-2,6
(m, 4H), 3,1 (q, 2H), 7,05-7,2 (m, 3H), 7,3 (m, 1H)
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 366,9; C20N34N2O2S
+ H erfordert 367,2
-
Beispiel 162 : N-Hexyl-4-methyl-4-(3-n-propansulfonylaminophenyl)piperidin
-
Zu
4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-4-methylpiperidin (Präparation 56, 72,0 mg, 0,26
mmol) in Dichlormethan (1 ml) wurden n-Propansulfonylchlorid (75
mg, 0,53 mmol) in Dichlormethan (1 ml) und Pyridin (42 mg, 0,53
mmol) in Dichlormethan (1 ml) bei Raumtemperatur zugesetzt. Die
Lösung
wurde 20 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, und dann wurde sie im
Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses
wurde durch Kieselgel- Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (100 : 1) eluiert
wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (80 mg, 80%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,85 (m, 3H), 1,0 (t, 3H), 1,2 (s, 3H), 1,3 (m, 6H), 1,45 (m,
2H), 1,75-1,95 (m, 4H), 2,1 (m, 2H), 2,3 (m, 2H), 2,4-2,6 (m, 4H),
3,05 (q, 2H), 7,05-7,2 (m, 3H), 7,30 (m, 1H)
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 381,5; C20H36N2O2S
+ H erfordert 381,3
-
Beispiel 163 : 4-Ethyl-N-hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)piperidin
-
Zu
4-(3-Aminophenyl)-4-ethyl-N-hexylpiperidin (Präparation 64, 50,0 mg, 0,174
mmol) in wasserfreiem Pyridin (4 ml) unter Stickstoff bei 0°C wurde Methansulfonylchlorid
(0,2 ml, 1,18 mmol) zugesetzt. Die Lösung wurde 48 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Es wurde Eis (5 g) zugesetzt, und nach 30 min wurde die Reaktionsmischung
mit Dichlormethan (10 ml) extrahiert. Der organische Extrakt wurde
getrocknet (Na2SO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde, das durch Säulenchromatographie mit
Kieselgel (5 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan :
0,880 Ammoniak (40 : 60 : 1), dann mit Ethylacetat : 0,880 Ammoniak
(100 : 1) und dann mit Methanol : Ethylacetat : 0,880 Ammoniak (10
: 89 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein Öl
erhalten wurde (20 mg, 29%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,55 (t, 3H), 0,85 (m, 3H), 1,9 (m, 2H), 2,0 (s,
3H), 2,7 (m, 2H), 3,0 (s, 3H), 7,05-7,35 (m, 4H)
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 367,4; C20H34N2O2S
+ H erfordert 367,2
-
Beispiel 164 : 4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-4-ethyl-N-hexylpiperidin
-
Zu
4-(3-Aminophenyl)-4-ethyl-N-hexylpiperidin (Präparation 64, 50,0 mg, 0,174
mmol) in wasserfreiem Pyridin (4 ml) unter Stickstoff bei 0°C wurde Ethansulfonylchlorid
(0,2 ml, 1,15 mmol) zugesetzt. Die Lösung wurde 48 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Es wurde Eis (5 g) zugesetzt, und nach 30 min wurde die Reaktionsmischung
mit Dichlormethan (10 ml) extrahiert. Der organische Extrakt wurde
getrocknet (Na2SO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde, das durch Säulenchromatographie mit
Kieselgel (5 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan :
0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1) und dann mit Methanol : Ethylacetat
: 0,880 Ammoniak (10 : 89 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein Öl
erhalten wurde (22 mg, 30%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,6 (t, 3H), 0,85 (m, 3H), 1,4 (t, 3H), 1,95 (m,
1H), 2,8 (m, 1H), 3,1 (q, 2H), 7,0-7,35 (m, 4H)
MS (Thermospray):
M/Z [MH+] 381,2; C21H36N2O2S
+ H erfordert 381,3
-
Beispiel 165: N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-4-n-propylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von 4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-4-n-propylpiperidin (Präparation
70, 25 mg, 0,08 mmol) in Pyridin (0,5 ml) unter Stickstoff wurde
Methansulfonylchlorid (10 ml, 0,124 mmol) zugesetzt, und die resultierende
Mischung wurde über
Nacht gerührt.
Es wurde Eis (2 g) zugegeben, und nach 15 min wurde Dichlormethan
(3 ml) zugesetzt, und man ließ die
biphasische Mischung 15 min rühren.
Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht wurde mit Dichlormethan
(3 ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch
Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan : 0,880
Ammoniak (60 : 40 : 1 bis 80 : 20 : 1) eluiert wurde, wodurch die
in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (28 mg, 92%).
Die freie Base wurde in Diethylether (3 ml) gelöst, und es wurden 1,1 Moläquivalente
einer 1 N etherischen Salzsäure-Lösung zugesetzt,
um einen Niederschlag zu bilden. Das Lösemittel wurde abgegossen und
der Feststoff im Vakuum getrocknet, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein hygroskopischer Feststoff erhalten
wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für das
Hydrochloridsalz) : 3,0 (s, 3H), 3,4 (m, 2H), 6,8-7,4 (m,4H), 12,05 (br.m,
1H)
MS (Thermospray): M/Z [M+] 381,4; C21H36N2O2S
+ H erfordert 381,3
-
Beispiel 166 : 4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-N-hexyl-4-n-propylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von 4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-4-n-propylpiperidin (Präparation
70, 34 mg, 0,11 mmol) in Pyridin (0,5 ml) unter Stickstoff wurde
Ethansulfonylchlorid (16 ml, 0,17 mmol) zugesetzt, und die resultierende
Mischung wurde über
Nacht gerührt.
Es wurde Eis (2 g) zugegeben, und nach 15 min wurde Dichlormethan
(3 ml) zugesetzt, und man ließ die
biphasische Mischung 15 min rühren.
Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht wurde mit Dichlormethan
(3 ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch
Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan : 0,880
Ammoniak (40 : 60 : 1 bis 75 : 25 : 1) eluiert wurde, wodurch die
in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein blassgelbes Öl erhalten wurde (26 mg, 60%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base): 0,75 (t, 2H), 1,8 (m, 2H), 2,6 (m, 2H), 3,1 (q, 2H), 7,0-7,3 (m,
4H)
MS (Thermospray) : M/Z [M+] 395,5; C22H38N2O2S
+ H erfordert 395,3,
-
Beispiel 167 : (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylamino-4-methylphenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-Amino-4-methylphenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 75,
30,0 mg, 0,10 mmol) in Dichlormethan (1,0 ml) wurden eine Lösung von
Pyridin (16 mg, 0,20 mmol) in Dichlormethan (0,4 ml) und eine Lösung von
Methansulfonylchlorid (23 mg, 0,20 mmol) in Dichlormethan (0,4 ml)
bei Raumtemperatur zugesetzt. Die Lösung wurde 16 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt
und dann im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde. Dieses wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Hexan : Ethylacetat : Ammoniak (50 : 50 : 1)
eluiert wurde. Die weitere Reinigung erfolgte durch präparative
HPLC auf einer Phenomenex-MageIlanTM-Säule (15
cm × 2,1
cm; Fluss 10,0 ml min-1; Einsatz einer UV-Detektion
bei 230 nm; Elution mit einem Gradienten aus Acetonitril : 0,1 M
wässrige Ammoniumacetat-Lösung (40
: 60 bis 95 : 5), wobei die in der Überschrift angegebene Verbindung
in Form ihres Acetatsalzes erhalten wurde. Dieses wurde in 1 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
(1 ml) gelöst
und mit Dichlormethan (3 × 1
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (3,0 mg, 8%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base): 0,8 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,45 (m, 2H), 1,6 (m, 1H), 2,25 (s,
3H), 2,55 (m, 2H), 2,8 (m, 1H), 3,0 (s, 3H), 7,05-7,4 (m, 4H)
MS
(APCl): M/Z [MH+] 381,2 ; C21H36N2O2S
+ H erfordert 381,3
-
Beispiel 168 : (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-(3R,4R)-dimethylpiperidin-(R)-N-oxid
-
Zu
einer Lösung
von (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 5, 230 mg, 0,625 mmol) in Aceton (10 ml) wurde eine 30%ige
(Gew./Vol.) wässrige
Wasserstoffperoxid-Lösung
(2 ml) mittels einer Glaspipette zugesetzt, und die Reaktionsmischung
wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Mittels eines Stickstoffstromes wurde die Mischung auf ein Volumen
von ungefähr
3 ml eingeengt, und die konzentriertere Lösung wurde bei Raumtemperatur
3 Tage gerührt.
Das verbliebene Aceton wurde mittels eines Stickstoffstromes entfernt,
und die wässrige
Mischung wurde zwischen Wasser (5 ml) und Dichlormethan (5 ml) verteilt.
Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht wurde mit Dichlormethan
(2 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (5 ml)
gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert
und eingeengt, wobei ein Öl
erhalten wurde, das nicht weiter gereinigt wurde (225 mg, Ausbeute
des Rohproduktes 94%). Eine Probe (50 mg) der diastereomeren N-Oxide
wurde durch präparative
HPLC auf einer Phenomenex-MageIlanTM-Säule aufgetrennt
(15 cm × 2,1
cm; Fluss 10,0 ml min-1; Einsatz einer UV-Detektion bei
230 nm; Elutionsmittel Gradient von Acetonitril : 0,1 M wässrige Ammoniumacetat-Lösung (50:50
bis 95:5)), wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (5,5 mg).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten) : 0,85-0,95 (m,
6H), 3,0 (s, 3H), 3,4-3,55 (m, 3H), 3,8 (m, 1H), 4,15 (m, 1H), 7,05
(m, 1H), 7,3-7,45 (m, 3H)
MS (Electrospray): M/Z [MH+] 383,1 ; C20H34N2O3S
+ H erfordert 383,2
-
Beispiel 169 : (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-(3R,4R)-dimethylpiperidin-(S)-N-oxid
-
Die
weitere Elution, wie sie im Beispiel 168 beschrieben wurde, lieferte
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl (9,5 mg).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten) : 0,85 (m, 3H), 1,1 (d, 1H), 1,8 (m, 2H), 2,6 (m, 1H), 2,8
(m, 1H), 3,0 (s, 3H), 3,0-3,3 (m, 2H), 3,4-3,55 (m, 3H), 3,7 (m,
1H), 7,05-7,2 (m, 2H), 7,25-7,4 (m, 2H)
MS (Electrospray):
M/Z (MH+] 383,1 ; C20H34N2O3S
+ H erfordert 383,2
-
Beispiel 170 : (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von rohem (+)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 84,
4,3 g, 14,9 mmol) in Toluol (30 ml) bei 0°C unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Triethylamin (4,6 ml, 32,8 mmol) zugesetzt, gefolgt von Methansulfonylchlorid
(2,54 ml, 32,8 mmol), das über
einen Zeitraum von 15 min in einer solchen Geschwindigkeit zugegeben
wurde, dass die innere Temperatur nicht auf über 10°C anstieg. Die resultierende
Mischung wurde bei Raumtemperatur 18 Stunden gerührt, und danach wurde Wasser
(40 ml) zugegeben. Die resultierende Aufschlämmung wurde mit Ethylacetat
(150 ml) verdünnt,
und die Phasen wurden getrennt. Die organische Phase wurde im Vakuum
eingeengt, wobei ein oranger Gummi erhalten wurde, der in Toluol
(30 ml) gelöst
wurde. Es wurden Wasser (10 ml) und 2 M wässrige Natriumhydroxid-Lösung (15
ml, 30 mmol) zugesetzt, und die resultierende Mischung wurde unter
Rückfluss
18 Stunden erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde auf 0°C abgekühlt, und
der pH wurde durch Zugabe von konzentrierter Salzsäure auf
8 eingestellt. Es wurde gesättigte
wässrige
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(20 ml) zugegegeben, und die Mischung wurde 15 min gerührt. Die
Schichten wurden getrennt, und die wässrige Phase wurde mit Toluol
(30 ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
die rohe, im Titel angegebene Verbindung erhalten wurde (4,69 g).
Beim vorliegenden Syntheseweg wurde das so gebildete rohe Produkt
ohne irgendeine Reinigung im nächsten
Schritt eingesetzt. Eine Reinigung, z.B. durch Kieselgel-Säulenchromatographie,
wobei mit einem Gradienten aus Diethylether : Hexan : Diethylamin
(20 : 80 : 1 bis 100 : 0 : 1) eluiert wird, liefert jedoch die analytisch
reine, in der Überschrift angegebene
Verbindung.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,8 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,1-1,7 (m, 13H), 1,9-2,05
(m, 1H), 2,2-2,45 (m, 4H), 2,45 (m, 1H), 2,6 (m, 1H), 2,85 (m, 1H),
3,00 (s, 3H), 7,0 (m, 1H), 7,1-7,4 (m, 3H)
-
Beispiel 171 : (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin(1R)-(-)-10-camphersulfonatsalz
-
Zu
einer Lösung
von rohem (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin (Beispiel
170, 4,69 g, 12,8 mmol) in Industrial Methylated Spirits (60 ml)
wurde (1R)-(-)-10-Camphersulfonsäure
(3,21 g, 12,8 mmol) gegeben, und die resultierende Mischung wurde
auf 50°C
erhitzt, bis sich eine klare Lösung
gebildet hatte. Das Lösemittel
wurde im Vakuum abgezogen, und der Rückstand wurde aus Butanon (55
ml) umkristallisiert. Die resultierende Suspension wurde auf 0°C abgekühlt, und
der Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, mit Butanon (10
ml) gewaschen und im Vakuum getrocknet, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein weißer Feststoff erhalten wurde
(4,83 g, 61 %).
Schmelzpunkt 180°C
Gefunden C, 58,99; H,
8,25; N, 4,50, C30H50N2O6S2·0,5 H2O erfordert C, 59,26; H, 8,45; N, 4,63%.
-
Beispiel 172 : (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin(1S)-(+)-10-camphersulfonatsalz
-
Zu
einer Lösung
von rohem (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin (Beispiel
170, 12,65 g, 34,5 mmol) in Industrial Methylated Spirits (150 ml)
wurde (1S)-(+)-10-Camphersulfonsäure
(8,81 g, 35,2 mmol) gegeben, und die resultierende Mischung wurde
auf 50°C
erhitzt, bis sich eine klare Lösung
gebildet hatte. Das Lösemittel
wurde im Vakuum abgezogen, und der Rückstand wurde aus Butanon (110
ml) umkristallisiert.
-
Die
resultierende Suspension wurde auf 0°C abgekühlt, und der Feststoff wurde
durch Filtration gesammelt, mit Butanon (15 ml) gewaschen und im
Vakuum getrocknet, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein weißer
Feststoff erhalten wurde (13,9 g, 65%).
Schmelzpunkt 175°C
Gefunden
C, 59,15; H, 8,41; N, 4,71, C30H50N2O6S2·0,5
H2O erfordert C, 59,26; H, 8,45; N, 4,63%.
-
Beispiel 173 : Formulierung
von (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Eine
Zusammensetzung, die für
eine orale Verabreichung per Schlundsonde geeignet ist, sieht folgendermaßen aus:
| (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin-Hydrochloridsalz (Beispiel
5a) | 220
mg |
| Propylenglycol | 200
ml |
-
Beispiel 174 : Formulierung
von (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Eine
Zusammensetzung, die für
eine orale Verabreichung per Schlundsonde geeignet ist, sieht folgendermaßen aus:
| (+)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin-Hydrochloridsalz (Beispiel
5a) | 440
mg |
| Sesamöl | 400
ml |
-
Beispiel 175 : Formulierung
von (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Eine
Zusammensetzung, die für
eine orale Verabreichung über
eine Kapsel geeignet ist, sieht folgendermaßen aus:
| (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin-Hydrochloridsalz (Beispiel
4) | 0,0966
g |
| Glycerol | 1,9030g |
-
Eine
Suspension des (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin-Hydrochloridsalzes
(Beispiel 4) in Glycerol wurde ungefähr 40 min bei 35°C sonifiziert,
bis eine klare, gelbe Lösung
erhalten wurde. Die Lösung
wurde in eine leere Kapsel, Größe 2, aus harter
Gelatine gegeben, und der Deckel der Kapsel wurde auf den Körper der
Kapsel gesetzt und fest versiegelt.
-
Beispiel 176 : Formulierung
von (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Eine
Zusammensetzung, die für
eine parenterale Verabreichung geeignet ist, sieht folgendermaßen aus:
| (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin-Hydrochloridsalz (Beispiel
4) | 132
mg |
| Dimethylsulfoxid | 5,4
ml |
| Wasser | 114,6
ml |
-
Beispiel 177 : Formulierung
von (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Eine
Zusammensetzung, die für
eine parenterale Verabreichung geeignet ist, sieht folgendermaßen aus:
| (±)-N-Hexyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin-Hydrochloridsalz (Beispiel
4) | 4,93
mg |
| 0,9%ige
(Gew./Vol.) wässrige
Natriumchlorid-Lösung | 4,49
ml |
-
PRÄPARATIONEN
-
Präparation 1 : (±)-N-Hexyl-4-(3-hydroxyphenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Hydroxyphenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(J. A. Werner et al., J. Org. Chem., 1996, 61, 587) (2,0 g, 9,8
mmol) in N,N-Dimethylformamid (50 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(1,76 g, 20,95 mmol) und Bromhexan (1,64 g, 9,9 mmol). gegeben Die
Reaktionsmischung wurde unter Rückfluss
3 Stunden erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Die
Reaktionsmischung wurde mit Wasser (100 ml) verdünnt und mit Dichlormethan (4 × 50 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (100
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde.
Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (50 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan :
0,880 Ammoniak (30 : 70 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein hellbraunes Öl erhalten wurde (2,68 g, 91
%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,75 (d, 3H), 0,85 (t, 3H), 1,15-1,25 (m, 6H), 1,3
(s, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,35 (m, 4H), 2,6 (m, 2H), 6,55-7,2 (m, 4H)
MS
(Thermospray): M/Z [MH+] 290,2; C19H31NO + H erfordert
290,2
-
Präparation 2: (±)-4-(3-(1-Carbamoyl-1-methylethoxy)phenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethyl-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Hexyl-4-(3-hydroxyphenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
1, 20 g, 69,2 mmol) in 1,4-Dioxan (250 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Cäsiumcarbonat
(32,5 g, 100 mmol) zugesetzt, gefolgt von der vorsichtigen Zugabe
von Natriumhydrid (60%ige Dispersion in Mineralöl, 4 g, 100 mmol) in vier Portionen
innerhalb von 30 min. Die resultierende Mischung wurde 30 min gerührt, dann
wurde 2-Brom-2-methylpropionamid (I. G. C. Coutts und M. R. Southcott,
J. Chem. Soc., Perkin I, 1990, 767-771) (16,6 g, 100 mmol) zugesetzt,
und die Mischung wurde unter Rückfluss über Nacht
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt, filtriert und im Vakuum
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (600 g) gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten
aus Ethylacetat : Hexan : 0,880 Ammoniak (30 : 70 : 1 bis 50 : 50
: 1) eluiert wurde, wodurch wiedergewonnenes Ausgangsphenol erhalten
wurde (5,9 g, 30%), gefolgt von der in der Überschrift angegebenen Verbindung
in Form eines weißen
Feststoffes (14,3 g, 55%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,75 (d, 3H), 0,85 (m, 3H), 2,0 (m, 1H), 2,3 (m,
4H), 2,5 (m, 2H), 2,8 (m, 1H), 5,45 (br. s, 1H), 6,65 (br. s, 1H),
6,75-7,2 (m, 4H)
MS (Thermospray): M/Z [MH+]
375,4; C23H38N2O2 + H erfordert
375,3
-
Präparation 3 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-trifluormethansulfonyloxyphenyl-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Hexyl-4-(3-hydroxyphenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
1, 3,5 g, 12 mmol) in Dichlormethan (15 ml) unter Stickstoff wurden
Triethylamin (3 ml) und N-Phenylbis(trifluormethansulfonimid) (6,1
g, 18 mmol) zugesetzt. Die Mischung wurde 18 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt,
und dann wurde 2 N wässrige
Natriumhydroxid-Lösung
(60 ml) zugegeben. Die beiden Schichten wurden getrennt, und die
wässrige
Schicht wurde mit Dichlormethan (2 × 30 ml) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (150 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan :
0,88 Ammoniak (33 : 66 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten wurde (4,22 g, 83%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,75 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,2-1,4 (m, 9H), 1,4-1 ,7 (m, 3H),
2,0 (m, 1H), 2,2-2,45 (m, 4H), 2,45-2,65 (m, 2H), 2,8 (m, 1H), 7,1
(d, 1H), 7,15 (s, 1H), 7,25-7,45 (m, 2H)
MS (Thermospray) :
M/Z [MH+] 422,3; C20N30F3NO3S
+ H erfordert 422,2
-
Präparation 4 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-N-diphenylmethylidenaminophenyl)-piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-trifluormethansulfonyloxyphenyl)piperidin (Präparation
3, 4,5 g, 10,66 mmol) in von Sauerstoff befreitem Tetrahydrofuran
(150 ml) bei Raumtemperatur wurden Cäsiumcarbonat (5,0 g, 15,4 mmol),
Palladium(II)acetat (74 mg, 0,33 mmol), 2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1-,1'-binaphthyl (311
mg, 0,5 mmol) und Benzophenonimin (2,4 g, 2,22 ml, 13,25 mmol) zugesetzt.
Die Mischung wurde unter Rückfluss
80 Stunden erhitzt, abgekühlt,
und der Feststoff wurde durch Filtration und Waschen mit Diethylether
entfernt. Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe
Produkt erhalten wurde. Der Rückstand
wurde in Dichlormethan (150 ml) aufgenommen und mit 1 N wässriger
Salzsäure
(100, 50 ml) gewaschen. Die organische Schicht wurde mit 1 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
15 min gerührt, und
dann wurden die beiden Schichten getrennt. Die organische Schicht
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein rohes tiefrotes Öl (5,0
g) erhalten wurde, das ohne eine weitere Reinigung verwendet wurde.
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,55 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,15 (s, 3H), 1,7-1,9 (m, 2H), 2,7
(m, 1H), 6,55-6,65 (m, 2H), 6,8 (m, 1H), 7,1-7,8 (m, 11H)
-
Präparation 5 : (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
- Verfahren A : Eine Lösung von (±)-N-Hexyl-4-(3-(2-hydroxy-2-methylpropanoylamino)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 1, 12,9 g, 34,3 mmol) in 1,4-Dioxan : 5 N wässrige Salzsäure (1 :
1, 150 ml) wurde unter Rückfluss über Nacht
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt, mit Wasser (100 ml) verdünnt und
mit Diethylether (3 × 200
ml) extrahiert. Der pH der wässrigen
Schicht wurde mittels 5 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
auf 8-9 eingestellt und mit Dichlormethan (5 × 200 ml) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden mit Salzlösung
(100 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe
Produkt erhalten wurde, das durch Säulenchromatographie mit Kieselgel
(200 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan : 0,880 Ammoniak
(40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein klares Öl
erhalten wurde (8,8 g, 89%).
- Verfahren B : Zu einer Lösung
von rohem (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-N-diphenylmethylidenaminophenyl)piperidin
(Präparation
4, 5,0 g) in Tetrahydrofuran (40 ml) wurde 2 N wässrige Salzsäure (10
ml) gegeben, und die Mischung wurde bei Raumtemperatur 1 Stunde
gerührt.
Die Mischung wurde mit 2 N wässriger
Salzsäure
(40 ml) verdünnt,
es wurde Hexan (50 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde 10 min
kräftig gerührt. Die
Schichten wurden getrennt, und die wässrige Phase wurde mit 10 N
wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
auf pH 9 eingestellt. Die basische wässrige Schicht wurde mit Dichlormethan
(100, 50 ml) extrahiert, und die vereinigten Extrakte wurden mit
Wasser (50 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
die in der Überschrift
angegebene Verbindung erhalten wurde, die ohne eine weitere Reinigung
verwendet wurde (3,3 g, 90% Ausbeute an rohem Produkt in zwei Schritten).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,8 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,95 (m, 1H), 2,35 (m, 4H), 2,55
(m, 2H), 2,8 (m, 1H), 3,6 (s, 2H), 6,5-7,1 (m, 4H)
MS (Thermospray):
M/Z [MH+) 289,5; C19H32N2 + H erfordert 289,3
-
Präparation 6 : n-Heptansulfonylchlorid
-
Zu
Phosphor(III)pentachlorid (3,3 g, 16 mmol) wurde feste Heptarysulfonsäure, als
Natriumsalzmonohydrat (1,75 g, 8 mmol), zugesetzt, und die Mischung
wurde über
Nacht unter Stickstoff gerührt.
Phosphor(III)oxychlorid wurde durch dreistündige Destillation bei 150°C entfernt.
Der Rückstand
wurde unter vermindertem Druck (ca. 5 mm Hg) bei 135°C destilliert,
wodurch ca. 1 g eines Materials erhalten wurde, das man auf Raumtemperatur
abkühlen
ließ.
Die ausgefallene freie Säure
wurde durch Filtration entfernt, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein Öl
(500 mg, 31 %) erhalten wurde, das ohne eine weitere Reinigung verwendet
wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten)
: 0,90 (t, 3H), 2,05 (m, 2H), 3,65 (t, 2H).
-
Präparation 7: (±)-N-Benzyl-4-(3-hydroxyphenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Hydroxyphenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(J. A. Werner et al., J. Org. Chem., 1996, 61, 587) (2,08 g, 10,15
mmol) in N,N-Dimethylformamid (50 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(1,70 g, 20,3 mmol) und Benzylbromid (1,35 ml, 11,2 mmol) gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 1 Stunde 30 min unter Rückfluss
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde dann mit Wasser (75 ml) verdünnt und
mit Dichlormethan (100, 50, 25 ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte
wurden getrocknet (Na2SO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde.
Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (70 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan :
0,880 Ammoniak (30 : 70 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein blass-pinkfarbenes Öl erhalten
wurde (2,66 g, 89%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,2 (s, 3H), 2,9 (d, 1 H), 3,5 (d, 1H),
3,6 (d, 1H), 6,6-6,9 (m, 3H), 7,1-7,4 (m, 6H)
MS (Thermospray)
: M/Z [MH+] 296,4; C20H25NO
+ H erfordert 296,2
-
Präparation 8 : (±)-N-Benzyl-4-(3-(1-carbamoyl-1-methylethoxy)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Benzyl-4-(3-hydroxyphenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
7, 12,57 g, 42,6 mmol) in 1,4-Dioxan (250 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Cäsiumcarbonat
(49,5 g, 152 mmol) zugesetzt, gefolgt von der vorsichtigen Zugabe
von wasserfreiem Natriumhydrid (4 g, 168 mmol) in vier Portionen
innerhalb von 30 min. Die resultierende Mischung wurde 1 Stunde
gerührt,
dann wurde 2-Brom-2-methylpropionamid (I. G. C. Courts und M. R.
Southcott, J. Chem. Soc., Perkin I, 1990, 767-771) (20,5 g, 124
mmol) zugesetzt, und die Mischung wurde unter Rückfluss über Nacht erhitzt. Die Reaktionsmischung
wurde abgekühlt,
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (600 g) gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten
aus Ethylacetat : Hexan : 0,880 Ammoniak (25 : 75 : 1 bis 100 :
0 : 1) eluiert wurde, wodurch wiedergewonnenes Ausgangsphenol(1,44
g, 11) erhalten wurde, gefolgt von der in der Überschrift angegebenen Verbindung
in Form eines klares Öls
(12,8 g, 79%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 1,95 (m, 1H), 2,35 (m,
2H), 2,55 (m, 2H), 2,8 (m, 1H), 3,5 (m, 2H), 5,4 (br. s, 1H), 6,65
(br. s, 1H), 6,75-7,4 (m,9H)
MS (Thermospray): M/Z [MH+] 381,2; C24H32N2O2 +
H erfordert 381,3
-
Präparation 9 : (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-benzyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Eine
Lösung
von (±)-N-Benzyl-4-(3-(2-hydroxy-2-methylpropanoylamino)phenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 42, 10,1 g, 26,5 mmol) in 1,4-Dioxan : 5 N wässrige Salzsäure (1 :
1, 200 ml) wurde unter Rückfluss über Nacht
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt und mit 10 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
auf pH 13 eingestellt. Sie wurde dann mit Wasser (300 ml) verdünnt und
mit Diethylether (3 × 300 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (300 ml)
und Salzlösung
(300 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingeengt, wodurch ein braunes Öl erhalten
wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (400 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Hexan
: 0,880 Ammoniak (25 : 75 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein goldenes Öl erhalten wurde (7,6 g, 96%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (d, 3H), 1,3 (s, 3H), 1,55 (m, 1H), 1,95 (m,
1H), 2,25-2,6 (m, 4H), 2,85 (m, 1H), 3,4-3,7 (m, 2H), 6,45-7,4 (m,
9H)
MS (Thermospray): M/Z [MH+] 295,3;
C20H26N2 +
H erfordert 295,2
-
Präparation 10 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Benzyl-4-(3-methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 43, 6,63 g, 17,8 mmol) in Methanol (150 ml) wurden 10%
Debenzylierungskatalysator (Degussa, Typ E101, 1,0 g) zugesetzt.
Die Reaktionsmischung wurde unter eine Wasserstoffatmosphäre gegeben
und über Nacht
dort gelassen. Die Reaktionsmischung wurde durch einen Bausch CeliteTM filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein Schaum von gebrochen weißer Farbe erhalten
wurde (5,05 g, 100%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,7 (d, 3H), 1,55 (m, 1H), 2,7 (d, 1H), 2,95 (m, 5H),
3,2 (d, 1H), 7,0-7,3 (m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+] 283,2; C14N22N2O2S
+ H erfordert 283,1
-
Präparation 11 : 3-Cyclopentylpropyl-4-brombenzolsulfonat
-
Zu
einer Lösung
von 3-Cyclopentyl-1-propanol (2,0 g, 15,6 mmol) in Triethylamin
(3,25 ml, 23,4 mmol) und Dichlormethan (50 ml) wurde 4-Brombenzolsulfonylchlorid
(4,4 g, 17,6 mmol). zugesetzt. Die Lösung wurde 16 Stunden gerührt, mit
2 N wässriger
Salzsäure
(100 ml) verdünnt
und mit Dichlormethan (100 ml) extrahiert. Der Extrakt wurde mit
gesättigter
wässriger
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(100 ml) und Salzlösung (100
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und im
Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein weißer
kristalliner Feststoff erhalten wurde (4,50 g, 80%).
NMR (CDCl3) : 1,0-1,8 (m, 13H), 4,05 (t, 2H), 7,65
(d, 2H), 7,8 (d, 2H)
-
Präparation 12 : 3-Cyclopentyl-1-iodpropan
-
Zu
einer Lösung
von 3-Cyclopentylpropyl-4-brombenzolsulfonat (Präparation 12, 1,0 g, 2,85 mmol)
in Aceton (30 ml) wurde Natriumiodid (1,0 g, 6,67 mmol) gegeben,
und die Reaktionsmischung wurde 16 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Der
resultierende Niederschlag wurde abfiltriert, und das Filtrat wurde
mit Wasser (100 ml) verdünnt
und mit Dichlormethan (100 ml) extrahiert. Der Extrakt wurde mit
Salzlösung
(100 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein hell-pinkfarbenes Öl
erhalten wurde (0,60 g, 90%).
NMR (CDCl3):
1,0-1,8 (m, 11H), 1,8 (t, 2H), 3,1 (t, 2H)
-
Präparation 13 : Ethyl-2-(4,4-dimethyl-2-cyclohexen-1-yliden)acetat
-
Zu
einer Suspension von Natriumhydrid (60%ige Dispersion in Öl, 2,2 g,
55 mmol) in Tetrahydrofuran (100 ml) bei 0°C wurde Ethyl-2-(diethoxyphosphoryl)acetat
(11,2 g, 50 mmol) innerhalb von 30 min gegeben, und die Mischung
wurde bei Raumtemperatur 1 Stunde gerührt. Dazu wurde 4,4-Dimethyl-2-cyclohexen-1-on innerhalb
von 20 min zugesetzt, und die Reaktionsmischung wurde eine weitere
Stunde gerührt.
Es wurde Wasser (100 ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Ether
(2 × 100
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wobei
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (9,7 g, 100%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten) : 1,0 (s, 6H),
1,1 (t, 3H), 1,4-1,6 (m, 2H), 2,35 (t, 1H), 2,95 (t, 1H), 4,1 (q, 2H),
5,4 (s, 1H), 5,85 (d, 1H), 7,25 (d, 1H)
-
Präparation 14 : Ethyl-2-(4,4-dimethylcyclohexyl)acetat
-
Eine
Lösung
von Ethyl-2-(4,4-dimethyl-2-cyclohexen-1-yliden)acetat (Präparation
13, 4,0 g, 21 mmol) in Methanol (40 ml) wurde mit 5% Palladium auf
Kohlenstoff behandelt, und die Suspension wurde 48 Stunden unter
eine Wasserstoff-Atmosphäre
(60 p.s.i.) bei Raumtemperatur gegeben. Die Mischung wurde durch
eine flache Lage Kieselgel (40 g) filtriert, und das Filtrat wurde
im Vakuum eingeengt, wobei die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (3,7 g, 91 %).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten) : 0,9 (s, 3H), 0,95 (s, 3H), 1,1-1,55 (m, 11H), 1,65 (m,
1H), 2,1 (d, 2H), 4,1 (q,2H)
-
Präparation 15 : 2-(4,4-Dimethylcyclohexyl)-1-ethanol
-
Zu
einer Lösung
von Ethyl-2-(4,4-dimethylcyclohexyl)acetat (Präparation 14, 2,0 g, 10 mmol)
in Tetrahydrofuran (20 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre bei 0°C wurde Lithiumaluminiumhydrid
(1,0 M Lösung
in Tetrahydrofuran, 11 ml, 11 mmol) gegeben, und man ließ die Reaktionsmischung
sich über
Nacht auf Raumtemperatur erwärmen.
Die Mischung wurde auf Eis (300 g) gegossen, mit 1 N wässriger
Salzsäure
auf pH 1 angesäuert
und mit Dichlormethan (200 ml) extrahiert. Der organische Extrakt
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
im Vakuum eingeengt, wobei die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein blassgelbes Öl erhalten
wurde (1,45 g,93%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten) : 0,9 (s, 3H),
0,95 (s, 3H), 1,0-1,65 (m, 11H), 3,75 (m, 3H)
-
Präparation 16 : 2-(4,4-Dimethylcyclohexyl)ethyl-4-brombenzolsulfonat
-
Zu
einer Lösung
von 2-(4,4-Dimethylcyclohexyl)-1-ethanol (Präparation 15, 1,45 g, 9 mmol)
und 4-Brombenzolsulfonylchlorid (2,53 g, 10 mmol) in Dichlormethan
(30 ml) wurde Triethylamin (1,9 ml, 13,5 mmol) gegeben, und die
Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur 24 Stunden gerührt. Nach
einer weiteren Zugabe of 4-Brombenzolsulfonylchlorid (2,53 g, 10
mmol) und Triethylamin (1,9 ml, 13,5 mmol) wurde die Reaktionsmischung
unter Rückfluss
1 Stunde erhitzt. Nachdem man die Reaktionsmischung sich auf Raumtemperatur
hatte abkühlen
lassen, wurde die Mischung mit 2 N wässriger Salzsäure (100
ml) behandelt, und die Phasen wurden getrennt. Der organische Extrakt
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (80 g) gereinigt, wobei mit Diethylether : Hexan (1
: 20) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (450 mg, 13%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten) : 0,85 (s, 3H), 0,95 (s, 3H), 1,0-1,6 (m, 11H), 4,05 (m,
3H), 7,65 (d, 2H), 7,75 (d, 2H)
-
Präparation 17: 4-(2-Iodethyl)-1,1-dimethylcyclohexan
-
Zu
einer Lösung
von 2-(4,4-Dimethylcyclohexyl)ethyl-4-brombenzolsulfonat (Präparation
16, 410 mg, 1 mmol) in Aceton (100 ml) wurde Natriumiodid (370 mg,
2,5 mmol) gegeben, und die Mischung wurde unter Rückfluss
3 Stunden erhitzt. Nachdem man die Reaktionsmischung sich auf Raumtemperatur
hatte abkühlen lassen
wurde die Mischung filtriert, und das Filtrat wurde mit Wasser (500
ml) verdünnt
und mit Diethylether (500 ml) extrahiert. Der organische Extrakt
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
im Vakuum eingeengt, wobei die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (220 mg, 83%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten) : 0,9 (s, 3H), 0,95 (s, 3H), 1,0-1,6 (m, 9H), 1,75 (m, 2H),
3,2 (m, 2H)
-
Präparation 18 : 2-Cyclohexyloxyethyl-4-brombenzolsulfonat
-
Zu
einer Lösung
von 2-Cyclohexyloxy-1-propanol (4,0 g, 28 mmol) in Triethylamin
(5,8 ml) und Dichlormethan (250 ml) wurde 4-Brombenzolsulfonylchlorid
(7,87 g, 31 mmol) bei 0°C
unter Stickstoff zugesetzt, und die resultierende Mischung wurde
16 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde mit gesättigter
wässriger
Natriumhydrogencarbonat-Lösung, Wasser
und Salzlösung
(jeweils 100 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4)
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde.
Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (200 g) unter Einsatz einer Gradientenelution mit
Hexan : Ethylacetat (6 : 1 bis 1 : 1) gereinigt, wodurch die in
der Überschrift
angegebene Verbindung als ein weißer kristalliner Feststoff
erhalten wurde (8,0 g, 80% Ausbeute).
NMR (CDCl3)
: 1,1-1,8 (m, 14H), 3,2 (m, 2H), 3,65 (t, 2H), 4,15 (t, 2H), 7,6-7,9
(m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
362,9; C14H19BrO4S + H erfordert 363,0,
-
Präparation 19 : 2-Cyclohexyloxy-1-iodethan
-
Zu
einer Lösung
von 2-Cyclohexyloxyethyl-4-brombenzolsulfonat (Präparation
18, 120 mg, 0,3 mmol) in Aceton (5 ml) wurde Natriumiodid (90 mg,
0,6 mmol) zugesetzt, und die Reaktionsmischung wurde 18 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt.
Es wurde ein weiteres Äquivalent
Natriumiodid zugesetzt, und die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur
weitere 18 Stunden gerührt,
wonach die Reaktionsmischung 5 Stunden auf 80°C erhitzt wurde. Der resultierende
Niederschlag wurde abfiltriert, und das Filtrat wurde mit Wasser (100
ml) verdünnt
und mit Dichlormethan (100 ml) extrahiert. Der Extrakt wurde mit
Salzlösung
(100 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung als
ein farbloses Öl
erhalten wurde (50 mg, 60%).
NMR (CDCl3):
1,1-1,9 (m, 11H), 3,1 (t, 2H), 3,7 (t, 2H)
-
Präparation 20 : 3-Ethyl-1-vinylbenzol
-
Zu
einer Lösung
von 1-Brom-3-ethylbenzol (2,0 g, 10,8 mmol) in von Sauerstoff befreitem
N,N-Dimethylformamid
(50 ml) unter Stickstoff wurden Tributylvinylzinn (5,0 g, 16,2 mmol)
und Tetrakistriphenylphosphinpalladium (0) (500 mg, 4 mol) zugesetzt,
und die Reaktionsmischung wurde 7 Stunden auf 75°C erhitzt. Die abgekühlte Reaktionsmischung
wurde auf Wasser (400 ml) gegossen und mit Diethylether (5 × 200 ml) extrahiert.
Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde. Dieses wurde unter vermindertem Druck destilliert, wobei
ein Rückstand
erhalten wurde, der zwischen Wasser und Hexan verteilt wurde. Die
Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht wurde mit Hexan
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wobei
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (1,4 g, 98%).
NMR
(CDCl3) : 1,25 (m, 3H), 2,65 (m, 2H), 5,2
(d, 1H), 5,75 (d, 1H), 6,75 (m, 1H), 7,1-7,3 (m,4H).
-
Präparation 21 : 1-(2-Bromethyl)-3-ethylbenzol
-
Zu
einer Lösung
von 3-Ethyl-1-vinylbenzol (Präparation
20, 1,45 g, 10,9 mmol) in wasserfreiem Tetrahydrofuran (50 ml) unter
Stickstoff bei 0°C
wurde Diboran (1,0 M Lösung
in Tetrahydrofuran, 4 ml, 4 mmol) innerhalb von 30 min tropfenweise
zugesetzt. Nach 30 min bei Raumtemperatur wurde Methanol (0,1 ml)
zugegeben, um überschüssiges Diboran
zu zerstören.
Die Reaktionsmischung wurde auf 0°C
abgekühlt,
und es wurden Brom (0,59 ml, 11 mmol) und eine Lösung von Natriummethoxid in
Methanol (12,1 mmol) über
separate Spritzen mit einer solchen Geschwindigkeit zugesetzt, dass
immer eine blassgelbe Färbung
aufrecht erhalten wurde. Die Reaktionsmischung wurde zwischen wässriger
gesättigter
Kaliumcarbonat-Lösung
und Hexan verteilt. Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht
wurde mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden
getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Hexan eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung erhalten wurde (640 mg, 28%).
NMR (CDCl3) : 1,25 (m, 3H), 2,65 (m, 2H), 3,15 (t,
2H), 3,6 (t, 2H), 7,0-7,4 (m, 4H)
-
Präparation 22 : 3-Methoxyphenethyl-4-brombenzolsulfonat
-
Zu
einer Lösung
von 3-Methoxyphenylethanol (1,6 g, 10,5 mmol) und 4-Brombenzolsulfonylchlorid (2,81
g, 11 mmol) in Dichlormethan (20 ml) wurde Triethylamin (2,0 ml,
15 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 48 Stunden bei
Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit 1 N wässriger Salzsäure (5 ml)
behandelt, und die Phasen wurden getrennt. Der organische Extrakt
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
im Vakuum eingeengt, wobei 2,8 g an rohem Produkt erhalten wurden.
Ein Teil des Rückstandes
(200 mg) wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan : Hexan (2
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (100 mg, 33% auf der Basis des bis zum Ende mitgeführten Materials).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten) : 2,95 (t, 2H),
3,75 (s, 3H), 4,15 (t, 2H), 6,6 (s, 1H), 6,8 (d, 1H), 7,15 (m, 1H), 7,6
(m, 4H)
-
Präparation 23 : 3-(Trifluormethyl)phenethyl-4-brombenzolsulfonat
-
Zu
einer Lösung
von 3-Trifluormethylphenylethanol (2,0 g, 10,5 mmol) und 4-Brombenzolsulfonylchlorid
(2,81 g, 11 mmol) in Dichlormethan (20 ml) wurde Triethylamin (2,0
ml, 15 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 48 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit 1 N wässriger Salzsäure (5 ml)
behandelt, und die Phasen wurden getrennt. Der organische Extrakt
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
im Vakuum eingeengt, wobei 3,6 g an rohem Produkt erhalten wurden.
Ein Teil des Rückstandes
(200 mg) wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan : Hexan (2
: 1) eluiert wurde und die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (130 mg, 54% auf der Basis des bis zum Ende mitgeführten Materials).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten) : 3,05 (t, 2H),
4,15 (t, 2H), 7,2-7,4 (m, 3H), 7,5 (d, 1H), 7,6 (m, 4H)
-
Präparation 24 : 1-Naphthylethyl-4-brombenzolsulfonat
-
Zu
einer Lösung
von 1-Naphthylethanol (2,0 g, 12 mmol) und 4-Brombenzolsulfonylchlorid
(4,45 g, 17 mmol) in Dichlormethan (50 ml) wurde Triethylamin (2,43
ml, 17 mmol) gegeben, und die Mischung wurde 48 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit 2 N wässriger Salzsäure (100
ml) behandelt, und die Phasen wurden getrennt. Der organische Extrakt
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
im Vakuum eingeengt, wobei 6,62 g an rohem Produkt erhalten wurden.
Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (400 g) gereinigt, wobei mit Dichlormethan : Hexan
(2 : 1) eluiert wurde und die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (3,1 g, 69%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten) : 3,45 (t, 2H), 4,45 (t, 2H), 7,2-7,5 (m, 8H), 7,7-7,9 (m,
3H)
-
Präparation 25 : Methyl 3-(tetrahydropyran-2-yl)propanoat
-
Eine
Mischung von Methyl-(E)- und -(Z)-3-(tetrahydropyran-2-yl)-2-propenoat
(H. Priepke und R. Bruckner, Chem. Ber., 1990, 123, 153) (537 mg,
3,15 mmol) wurde in Methanol (10 ml) gelöst, das 10% Palladium auf Aktivkohle
(50 mg) enthielt, und über
Nacht unter eine Wasserstoff-Atmosphäre (50 psi) bei Raumtemperatur
gegeben. Die Reaktionsmischung wurde durch CeliteTM filtriert,
der Rückstand
wurde mit Methanol gewaschen, und die vereinigten Filtrat wurden
im Vakuum eingeengt. Das rohe Produkt wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (30 g) gereinigt, wobei mit Diethylether : Nexan (1
: 4) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (470 mg, 87%).
NMR (CDCl3)
: 1,2 (q, 1H), 1,5-1 ,6 (m, 4H), 1,7-1,8 (m, 3H), 2,4 (m, 2H), 3,2
(m, 1H), 3,35 (t, 1H), 3,6 (s, 3H), 3,9 (d, 1H)
-
Präparation 26 : 3-(Tetrahydropyran-2-yl)propionsäure
-
Eine
2 M wässrige
Lösung
von Lithiumhydroxid (4 ml) wurde zu einer Lösung von Methyl-3-(tetrahydropyran-2-yl)propanoat
(Präparation
25, 460 mg, 2,67 mmol) in Tetrahydrofuran (16 ml) gegeben, und die
Reaktionsmischung wurde unter Rückfluss
10 Stunden erhitzt. Die abgekühlte
Reaktionsmischung wurde mit 2 N wässriger Salzsäure auf
pH 1 angesäuert
und mit Ethylacetat (3 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (30
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (460 mg, 67%).
NMR (CDCl3)
: 1,15 (m, 1H), 1,4-1,6 (m, 4H), 1,7-1,9 (m, 3H), 2,5 (m, 2H), 3,25
(m, 1H), 3,4 (m, 1H), 3,95 (d, 1H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+] 159,2; C8H14O3 + H erfordert
159,1
-
Präparation 27 : (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethyl-N-(3-(tetrahydropyran-2-yl)propanoyl)piperidin
-
Eine
Mischung aus 3-(Tetrahydropyran-2-yl)propionsäure (Präparation 26, 79 mg, 0,5 mmol),
1-Hydroxybenzotriazolhydrat (72 mg, 0,53 mmol) und 1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodümidhydrochlorid
(136 mg, 0,71 mmol) wurde in N,N-Dimethylformamid (10 ml) gelöst und 5
min bei Raumtemperatur gerührt.
Dazu wurde (±)-4-(3-Methansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
10, 150 mg, 0,53 mmol) in einer Portion zugesetzt, und die Reaktionsmischung
wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Sie wurde mit Wasser (10 ml) verdünnt und mit Diethylether (3 × 20 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (15 ml) und
Salzlösung
(15 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingeengt, wobei ein klares Öl erhalten
wurde, das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (9 g) gereinigt wurde, wobei mit Dichlormethan : Ethanol
: 0,880 Ammoniak (300 : 8 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein klares visköses Öl erhalten wurde (157 mg, 74%).
NMR
(CDCl3) : 0,6 (m, 3H), 1,4 (s, 3H), 3,0
(s, 3H), 3,05-3,7 (m, 4H), 7,0-7,35 (m, 4H)
MS (APCl) : M/Z
[MH+] 423,4; C22H34N2O4S
+ H erfordert 423,2
-
Präparation 28 : 2-Adamantylethyl-4-brombenzolsulfonat
-
Zu
einer Lösung
von 1-Adamantylethanol (5,8 g, 32 mmol) in Triethylamin (6,7 ml)
und Dichlormethan (50 ml) wurde 4-Brombenzolsulfonylchlorid (8,9
g, 35 mmol) bei Raumtemperatur gegeben. Die Lösung wurde 16 Stunden gerührt, mit
2 N wässriger
Salzsäure
(100 ml) verdünnt
und mit Dichlormethan (100 ml) extrahiert. Der Extrakt wurde mit
gesättigter
wässriger
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(100 ml) und Salzlösung
(100 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein weißer
kristalliner Feststoff erhalten wurde (11,2 g, 88%).
NMR (CDCl3) : 1,4-1,6 (m, 11H), 1,65 (d, 3H), 2,0
(2, 3H), 4,1 (t, 2H), 7,6-7,8 (m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z
[MH+] 416,3; C18H23BrO3S + NH4 erfordert 416,1
-
Präparation 29 : 1-Adamantyl-2-iodethan
-
Zu
einer Lösung
von 2-Adamantylethyl-4-brombenzolsulfonat (Präparation 28, 1,0 g, 2,5 mmol)
in Aceton (25 ml) wurde Natriumiodid (0,75 g, 5 mmol) gegeben, und
die Reaktionsmischung wurde 72 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Der
resultierende Niederschlag wurde filtriert, und das Filtrat wurde
mit Wasser (100 ml) verdünnt
und mit Dichlormethan (100 ml) extrahiert. Der Extrakt wurde mit
Salzlösung
(100 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein weißer
kristalliner Feststoff erhalten wurde (0,54 g, 75%).
NMR (CDCl3) : 1,4-1,8 (m, 15H), 1,95 (t, 2H), 3,1
(t, 2H)
-
Präparation 30 : (E)-1-Brom-3-cyclohexylprop-2-en
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (E)-3-Cyclohexyl-2-propen-1-ol (A. G. M. Barrett et al., Tetrahedron, 1996,
52, 15325) (1,47 g, 10,5 mmol) in Diethylether (20 ml) und Pyridin
(1 ml) wurde Phosphor(III)tribromid (1,40 ml, 15 mmol) tropfenweise
bei Raumtemperatur unter einer Stickstoffatmosphäre gegeben. Nach 16 Stunden
wurde die Reaktionsmischung vorsichtig auf Eiswasser (100 ml) gegossen
und mit Diethylether extrahiert (100 ml). Der Extrakt wurde mit gesättigter
wässriger
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(100 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde
durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (20 g) gereinigt, wobei mit Hexan : Ethylacetat (4
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (1,3 g, 61%).
NMR (CDCl3)
: 0,8-1,4 (m, 6H), 1,6-1,8 (m, 4H), 2,0 (m, 1H), 3,95 (d, 2H), 5,6-5,8
(m, 2H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
203,3; C9H15Br +
H erfordert 203,0
-
Präparation 31 : 3-Cyclohexyl-3-oxopropyl-4-brombenzolsulfonat
-
Zu
einer Lösung
von (S)-Cyclohexyl-3-hydroxypropyl-4-brombenzolsulfonat (J. A. Werner
et al., J. Org. Chem., 1996, 61, 587) (40 mg, 0,106 mmol) in Dichlormethan
(3 ml) wurden Kieselgel (50 mg) und Pyridiniumchlorchromat (20 mg,
0,09 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 16 Stunden bei
Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde einer direkten Säulenchromatographie auf Kieselgel
(5 g) unterzogen, wobei mit Dichlormethan : Hexan (4 : 1) eluiert
wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelber Feststoff erhalten wurde (38
mg, 96%).
NMR (CDCl3) : 1,1-1,9 (m,
10H), 2,3 (m, 1H), 2,85 (m, 2H), 4,3 (m, 2H), 7,7-7,85 (m, 4H)
-
Präparation 32 : 4-(Brommethyl)benzamid
-
Eine
Lösung
von 4-(Brommethyl)benzonitril (500 mg, 2,55 mmol) in 90%iger Schwefelsäure (8 ml) wurde
1 Stunde auf 100°C
erhitzt. Die Lösung
wurde vorsichtig auf Eiswasser (50 ml) gegossen, und es bildete sich
ein Niederschlag. Der Niederschlag wurde abfiltriert, mit Wasser
und Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet, wodurch die
in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein weißer Feststoff erhalten wurde
(353 mg, 65%).
NMR (CDCl3) : 4,55 (s,
2H), 5,6-6,2 (br. S, 2H), 7,65 (d, 2H), 7,85 (d, 2H)
-
Präparation 33 : 1-(2-Bromethoxy)-2,3-dichlorbenzol
-
Zu
einer Mischung aus 2,3-Dichlorphenol (20 g, 0,123 mol) und 1,2-Dibromethan
(30,5 g, 0,162 mol) wurde eine Natriumhydroxid-Lösung (5 g, 0,125 in 125 ml
Wasser) gegeben, und die Mischung wurde unter Rückfluss 8 Stunden erhitzt.
Man ließ die
Mischung abkühlen,
und dann wurde sie mit Chloroform (2 × 100 ml) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden mit 1 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
(100 ml) gewaschen, getrocknet,, filtriert und im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde bei 106°C/0,3
mm Quecksilbersäule
destilliert, wonach beim Abkühlen
auf Raumtemperatur die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelber Feststoff erhalten wurde (20
g, 60%).
Schmelzpunkt 51-56°C
-
Präparation 34 : 2-(3-Brompropoxy)-1,3-dichlorbenzol
-
Eine
Mischung aus 2,6-Dichlorphenol (163 g, 1 mol) und 1,3-Dibrompropan
(262 g, 1,3 mol) wurde auf 100°C
erhitzt, und es wurde eine Lösung
von Natriumhydroxid (40 g) in Wasser (1000 ml) tropfenweise innerhalb
von 75 min zugesetzt. Die Mischung wurde 5 Stunden unter Rückfluss
erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt, wobei sich eine biphasische
Lösung
entwickelte. Die organische Schicht wurde abgetrennt, und die wässrige Schicht
wurde mit Diethylether (3 × 250
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Fraktionen wurden mit
2 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
(4 × 250
ml) und Wasser (250 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde. Der Rückstand
wurde bei 100-120°C/0,3
mm Quecksilbersäule
destilliert, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein Öl
erhalten wurde (202,5 g, 71 %).
-
Präparation 35 : 2-(Brommethyl)pyridin
-
Eine
Mischung aus 2-(Hydroxymethyl)pyridin (5,0 g, 46 mmol) und 48%iger
wässriger
Bromwasserstoftsäure
(40 ml) wurde 4 Stunden auf 150°C
erhitzt. Die Mischung wurde im Vakuum eingeengt, in Ethanol (100
ml) gelöst
und 48 Stunden auf -18°C
abgekühlt.
Der Niederschlag wurde abfiltriert, wobei weiße Kristalle erhalten wurden,
die in 48%iger wässriger
Bromwasserstoftsäure
(40 ml) gelöst
und 24 Stunden unter Rückfluss
erhitzt wurden. Die Mischung wurde im Vakuum eingeengt, in Ethanol
(100 ml) gelöst
und 48 Stunden auf -18°C
gekühlt.
Der Niederschlag wurde abfiltriert, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung in Form des Hydrobromidsalzes erhalten wurde
(7,7 g, 66%).
Schmelzpunkt 150-153°C.
-
Präparation 36 : 4-Brom-N-methyl-3-oxo-N-phenylbutanamid
-
Zu
einer Lösung
von N-Methyl-3-oxo-N-phenylbutanamid (26,0 g, 0,136 mol) in Tetrachlorkohlenstoff (200
ml) wurde Brom (24,05 g, 0,15 mol) innerhalb von 30 min tropfenweise
zugegeben, und die Mischung wurde 5 min unter Rückfluss erhitzt. Nachdem man
sie sich auf Raumtemperatur hatte abkühlen lassen wurde die Reaktionsmischung
im Vakuum eingeengt, mit Diethylether pulverisiert und filtriert,
wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein weißer Feststoff erhalten wurde
(10,3 g, 28%).
-
Präparation 37 : 4-(Brommethyl)-1-methyl-2(1H)-chinolin
-
Eine
Lösung
von 4-Brom-N-methyl-3-oxo-N-phenylbutanamid (Präparation 36, 3,0 g, 11,2 mmol)
in konzentrierter Schwefelsäure
(10 ml) wurde 24 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung wurde
mit Wasser (100 ml) verdünnt,
und der resultierende Niederschlag wurde filtriert, mit Wasser (100
ml) behandelt, wobei sich eine Suspension bildete, mit Natriumbicarbonat
auf pH 7 neutralisiert und mit Ethylacetat extrahiert. Der Extrakt
wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und
im Vakuum eingeengt, wobei die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein weißer
Feststoff erhalten wurde (610 mg, 22%).
NMR (CDCl3)
: 7,85 (1H, d), 7,60 (1H, t), 7,4 (1H, d), 7,35 (1H, t), 6,80 (1H,
s), 4,60 (2H, s), 3,70 (3H, s)
-
Präparation 38 : 1-(2-Bromethyl)-2,5-dimethyl-1H-pyrrol
-
Zu
einer Lösung
von 2-Brommethylaminhydrobromid (20,5 g, 0,1 mol) und Acetonylaceton
(12,5 ml, 0,1 mol) in Essigsäure
(10 ml) wurde Kaliumacetat (10 g, 0,1 mol) zugesetzt, und die Mischung
wurde 1 Stunde bei 20°C
und 2 Stunden bei 80°C
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Wasser (150 ml) verdünnt und mit
Diethylether (150 ml) extrahiert. Der Extrakt wurde mit Salzlösung gewaschen
und im Vakuum eingeengt, wobei ein öliger Rückstand erhalten wurde. Der
Rückstand
wurde bei 60-64°C/0,5
mm Quecksilbersäule
destilliert, wobei die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (9,45 g, 47%).
-
Präparation 39 : (±)4-(3-Ethansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Benzyl-4-(3-ethansulfonylaminophenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Beispiel 142, 340 mg, 0,9 mmol) in Methanol (15 ml) wurde 10% Debenzylierungskatalysator
(200 mg) (Degussa, Typ E101) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde
2 Tage unter eine Wasserstoff-Atmosphäre (40 p.s.i. bei Raumtemperatur)
gegeben. Die Reaktionsmischung wurde durch ArbocelTM filtriert,
es wurden weitere 10% Debenzylierungskatalysator (200 mg) (Degussa,
Typ E101) zugesetzt, und die Reaktionsmischung wurde 2 Tage unter
eine Wasserstoff-Atmosphäre
(40 p.s.i. bei Raumtemperatur) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde
durch ArbocelTM filtriert und im Vakuum
eingeengt, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten wurde, das ohne
eine weitere Reinigung verwendet wurde (263 mg, 98%).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,75 (d, 3H), 1,2 (t, 3H), 1,75 (m, 1H), 2,95
(q, 2H), 6,9-7,25 (m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+] 297,5; C15H24N2O2S
+ H erfordert 297,2
-
Präparation 40 : (±)-trans-3,4-Dimethyl-4-(3-n-propansulfonylaminophenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Benzyl-trans-3,4,dimethyl-4-(3-n-propansulfonylaminophenyl)piperidin (Beispiel
143, 500 mg, 1,25 mmol) in Methanol (50 ml) wurden 10% Debenzylierungskatalysator
(200 mg) (Degussa, Typ E101) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde
unter eine Wasserstoff-Atmosphäre
(60 psi bei 60°C)
gegeben und über
Nacht dort belassen. Es wurden weitere 10% Debenzylierungskatalysator
(200 mg) (Degussa, Typ E101) zu der Reaktionsmischung gegeben, die
unter eine Wasserstoff-Atmosphäre
gegeben und über
Nacht dort belassen wurde. Es wurden weitere 10% Debenzylierungskatalysator
(200 mg) (Degussa, Typ E101) zu der Reaktionsmischung gegeben, die
unter eine Wasserstoff-Atmosphäre gegeben
und über Nacht
dort belassen wurde. Die Reaktionsmischung wurde durch einen Bausch
ArbocelTM filtriert und im Vakuum eingeengt,
wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten wurde (390 mg, 100%
Ausbeute an rohem Produkt).
MS (APCl) : M/Z [MH+]
311,4; C16H26N2O2S + H erfordert
311,2
-
Präparation 41 : (±)-trans-3-4-Dimethyl-4-(3-(-1-methylimidazol-4-yl-sulfonylamino)-phenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Benzyl-trans-3-4-dimethyl-(4-(3-(1-methylimidazol-4-yl-sulfonylamino)phenyl)piperidin
(Beispiel 144, 440 mg, 1 mmol) in Methanol : Dichlormethan (5 :
3, 80 ml) wurde 10% Debenzylierungskatalysator (200 mg) (Degussa,
Typ E101) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde unter eine Wasserstoff-Atmosphäre (60 psi)
bei Raumtemperatur gegeben und 2 Tage dort belassen. Die Reaktionsmischung wurde
durch einen Bausch CeliteTM filtriert und
im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein Schaum von gebrochenem Weiß erhalten wurde (348 mg, 100%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,7 (d, 3H), 1,35 (s, 3H), 3,6 (s, 3H), 6,9-7,2 (m, 4H), 7,35 (s,
1H), 7,6 (s, 1H)
MS (Thermospray): M/Z [MH+] 349,4; C17H24N4O2S + H erfordert 349,2
-
Präparation 42 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(3-N-methanaminophenyl)piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von (±)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
5, 100 mg, 0,35 mmol) in Triethylorthoformiat (1 ml) bei 0°C wurde Trifluoressigsäure (1 Tropfen)
gegeben Die Mischung wurde 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, und
dann wurde sie im Vakuum eingeengt. Das zurückgebliebene Öl wurde
in Ethylacetat (1 ml) gelöst,
auf 0°C
abgekühlt,
und Natriumborhydrid (80 mg, 2,16 mmol) wurde zugesetzt. Die Mischung
wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt,
dann wurde Wasser (5ml) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Dichlormethan
(3 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde,
das durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (5 g) gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : 0,880
Ammoniak (99 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (70 mg, 66%).
MS
(Thermospray): M/Z [MH+] 303,4; C20N34N2 +
H erfordert 303,3
-
Präparation 43 : N-Ethyl-4-hydroxy-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von 1-Brom-3-(1-methylethoxy)benzol (5,0 g, 23 mmol) in wasserfreiem
Tetrahydrofuran (50 ml) bei -78°C
unter einer Stickstoffatmosphäre
wurde n-Butyllithium
(1,6 M in Hexan, 13,7 ml, 22 mmol) tropfenweise zugesetzt. Die Reaktionsmischung
wurde 1 Stunde bei -78°C
gerührt,
ehe N-Ethyl-4-piperidon (2,95 ml, 22 mmol) bei -78°C innerhalb
von 15 Minuten tropfenweise zugesetzt wurde, und die Reaktionsmischung
wurde dann innerhalb von 30 Minuten auf -20°C erwärmt. Die Lösung wurde auf 2 N wässrige Salzsäure (35
ml) gegossen, und das ganze wurde weiter mit konzentrierter Salzsäure auf
pH 1 angesäuert.
Es wurde Hexan (50 ml) zugesetzt, und die beiden Schichts wurden
getrennt. Die organische Schicht wurde verworfen, und der pH der
wässrigen
Schicht wurde mit Natriumhydroxidpellets auf 14 eingestellt. Die basische
wässrige
Schicht wurde mit Hexan : Diethylether (1 : 1, 5 × 50 ml)
extrahiert, und die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4) und eingeengt, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein rohes Öl erhalten wurde (4,2 g, 73%
Ausbeute an rohem Produkt), das ohne eine weitere Reinigung verwendet
wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 1,1 (t, 3H), 1,3 (d, 6H), 1,6 (s, 1H), 1,75 (d, 2H),
2,1-2,2 (m, 2H), 2,4-2,6 (m, 4H), 2,85 (m, 2H), 4,55 (m, 1H), 6,8-7,2
(m, 4H)
-
Präparation 44 : N-Ethyl-1,2,3,6-tetrahydro-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)pyridin
-
p-Toluolsulfonsäure (6,1
g, 31,9 mmol) wurde zu einer Lösung
von N-Ethyl-4-hydroxy-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)piperidin
(Präparation
43, 4,2 g, 16,0 mmol) in Toluol (50 ml) gegeben, und die Reaktionsmischung
wurde unter Rückfluss
3 Stunden erhitzt. Man ließ die
Reaktionsmischung sich auf Raumtemperatur abkühlen, es wurde Wasser (20 ml)
zugesetzt, und das resultierende biphasische System wurde mehrere
Minuten kräftig
gerührt.
Die wässrige
Schicht wurde mit 2 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
(10 ml) basisch gemacht, und die beiden Phasen wurden getrennt.
Die wässrige
Schicht wurde dann mit Ether (3 × 10 ml) weiter extrahiert,
und die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4),
filtriert und eingeengt, wodurch ein rohes Öl erhalten wurde, das durch
Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt wurde, wobei mit Ethylacetat : Methanol : 0,880 Ammoniak
(96 : 3 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung als
ein Öl
erhalten wurde (2,1 g, 54%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 1,15 (t, 3H), 1,3 (d, 6H), 2,45-2,7 (m, 6H), 3,15
(m, 2H), 4,55 (m, 1H), 6,05 (m, 1H), 6,75-7,1 (m, 4H).
-
Präparation 45 : N-Ethyl-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)piperidin
-
N-Ethyl-1,2,3,6-tetrahydro-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)pyridin
(Präparation
44, 2,0 g, 8,16 mmol) wurde in Ethanol (20 ml) gelöst, und
es wurden 5% Palladium auf Kohlenstoff(0,2 g) zugesetzt. Die Suspension wurde
5 Stunden unter Wasserstoff (20 psi) auf 60°C erhitzt. Die Mischung wurde
abgekühlt,
und der Feststoff wurde durch Filtration durch ArbocelTM entfernt,
wobei der resultierende Kuchen mit Ethylacetat gewaschen wurde.
Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein Öl
erhalten wurde (2,0 g, 99%), das ohne eine weitere Reinigung verwendet
wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 1,1 (t, 3H), 1,3 (d, 6H), 1,65 (s, 1H), 1,7-2,1 (m, 6H), 2,45 (m,
3H), 3,1 (m, 2H), 4,5 (m, 1H), 6,7-7,2 (m, 4H)
-
Präparation 46 : 4-(3-(1-Methylethoxy)phenyl)-1-piperidincarbonsäurephenylester
-
Zu
N-Ethyl-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)piperidin (Präparation
45, 2,0 g, 8,10 mmol) in Toluol (20 ml) bei 85°C wurde Phenylchloroformiat
(1,0 ml, 9,70 mmol) gegeben, und die Mischung wurde unter Rückfluss
4 Stunden erhitzt. Die Lösung
wurde auf 45°C
abgekühlt,
und es wurde wässrige
Natriumhydroxid-Lösung
(1 ml einer 50%igen wässrigen
Natriumhydroxid-Lösung
in 8 ml Wasser) zugesetzt. Die Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur
abgekühlt,
und die organische Schicht wurde abgetrennt und mit Methanol : 1
N wässriger
Salzsäure
(1 : 1, 2 × 20
ml), mit Methanol : 1 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
(1 : 1, 25 ml) und mit Wasser (20 ml) gewaschen. Der organische
Extrakt wurde getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde.
Dieses wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan (1 : 5) eluiert wurde,
wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein Öl
erhalten wurde (1,7 g, 62%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten) : 1,3 (d, 6H), 1,65-2,0 (m, 4H), 2,65-3,2 (m, 3H), 4,5 (m,
3H), 6,75-7,45 (m, 9H)
-
Präparation 47 : 3-(4-Piperidinyl)phenol
-
4-(3-(1-Methylethoxy)phenyl)-1-piperidincarbonsäurephenylester
(Präparation
46, 1,7 g, 5,01 mmol) wurde unter Rückfluss in 47%iger wässriger
Bromwasserstoffsäure
: Eisessig (1 : 1, 20 ml) 16 Stunden erhitzt. Man ließ die Lösung sich
auf Raumtemperatur abkühlen,
und es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt. Die Lösung wurde mit Methyl-tert-butylether
(3 × 10
ml) extrahiert, um das Nebenprodukt Phenol zu entfernen. Der pH
wurde mit 15%iger (Gew.Nol.) wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
auf 10,3-10,5 eingestellt, und die Reaktionsmischung wurde 2 Stunden
bei Raumtemperatur belassen, um das Produkt auszufällen. Nach
dem Abkühlen
auf 0°C
wurde der Niederschlag abfiltriert und mit kaltem Wasser (5 ml)
gewaschen, wodurch die in der Überschrift angegebene
Verbindung als ein Feststoff erhalten wurde (380 mg, 43%).
-
Präparation 48 : N-Hexyl-4-(3-hydroxyphenyl)piperidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von 3-(4-Piperidinyl)phenol (Präparation
47, 376 mg, 2,12 mmol) in N,N-Dimethylformamid (5 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(267 mg, 3,18 mmol) und 1-Bromhexan
(0,36 ml, 2,55 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 4 Stunden
auf 100°C
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde dann mit Wasser (20 ml) verdünnt und
mit Diethylether (3 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden getrocknet
(MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt,
wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein Öl
erhalten wurde, das nicht weiter gereinigt wurde (500 mg, 89%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,9 (m, 3H), 1,25 (m, 6H), 2,0 (m, 2H), 2,35 (m, 3H), 3,1 (m,
2H), 6,6-7,1 (m, 4H)
-
Präparation 49 : 4-(3-(1-Carbamoyl-1-methylethoxy)phenyl)-N-hexylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von N-Hexyl-4-(3-hydroxyphenyl)piperidin (Präparation 48, 490 mg, 1,90 mmol)
in 1,4-Dioxan (12 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Cäsiumcarbonat
(1,24 g, 3,81 mmol) zugesetzt, gefolgt von der vorsichtigen Zugabe
von Natriumhydrid (60%ige Dispersion in Mineralöl, 152 mg, 3,81 mmol) in vier
Portionen innerhalb von 10 min. Die resultierende Mischung wurde
30 min gerührt,
dann wurde 2-Brom-2-methylpropionamid (I. G. C. Coutts und M. R.
Southcott, J. Chem. Soc., Perkin I, 1990, 767-771) (1,63 g, 3,81
mmol) zugesetzt, und die Mischung wurde 16 Stunden unter Rückfluss
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt, filtriert und im Vakuum
eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde, das durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat : Hexan :
0,880 Ammoniak (90 : 9 : 1 bis 99 : 0 : 1) eluiert wurde, wodurch
wiedergewonnenes Ausgangsphenol (100 mg, 21 %) erhalten wurde, gefolgt
von der in der Überschrift
angegebenen Verbindung in Form eines klaren Öls (390 mg, 60%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,9 (m, 3H), 1,3 (m, 6H), 2,0 (m, 2H), 3,05 (m, 2H), 5,4 (br.s,
1H), 6,6 (br.s, 1H), 6,7-7,2 (m, 4H)
-
Präparation 50 : 4-(3-Aminophenyl)-N-hexylpiperidin
-
Eine
Lösung
von N-Hexyl-4-(3-(2-hydroxy-2-methylpropanoylamino)phenyl)piperidin
(Beispiel 158) in 1,4-Dioxan : 5 N wässriger Salzsäure-Lösung (1
: 1, 10 ml) wurde unter Rückfluss über Nacht
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt, mit Wasser (10 ml) verdünnt und
mit Diethylether (3 × 10
ml) extrahiert. Der pH der wässrigen
Schicht wurde mit 5 N wässrigem
Natriumhydroxid auf 8-9 eingestellt, und es wurde mit Dichlormethan
(5 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Salzlösung (10
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingeengt, wodurch die in
der Überschrift
angegebene Verbindung als ein Öl
erhalten wurde, das nicht weiter gereinigt wurde (178 mg, 61 % über die
beiden Schritte).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,85 (m, 3H), 1,3 (m, 6H), 3,05 (m, 2H), 3,6 (m, 2H), 6,5-7,1
(m, 4H)
-
Präparation 51 : N-Ethyl-4-methyl-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)piperidin
-
- (i) Zu N-Ethyl-1,2,3,6-tetrahydro-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)pyridin
(Präparation
44, 4,2 g, 15,97 mmol) in Tetrahydrofuran (30 ml) bei -10°C wurde n-Butyllithium
(1,6 M in Hexan, 15,0 ml, 24,0 mmol) innerhalb von 20 min mittels
einer Spritze gegeben, und an diesem Punkt blieb die Farbe tiefrot.
Nach 15 min wurde die Reaktionsmischung auf -50°C abgekühlt, und es wurde Dimethylsulfat
(1,59 ml, 16,8 mmol) tropfenweise innerhalb von 20 min zugesetzt.
Die resultierende blassgelb/braune Lösung wurde weitere 20 min bei -50°C gerührt, und
dann wurde sie unter schnellem Rühren
auf eine eiskalte wässrige
Ammoniak-Lösung (60
ml) gegossen. Diese Mischung wurde mit Ethylacetat (3 × 30 ml)
extrahiert, und die vereinigten organischen Extrakte wurden getrocknet
(Na2SO4) und im
Vakuum eingeengt, wobei ein oranges Öl erhalten wurde, das ohne
eine weitere Reinigung verwendet wurde.
- (ii) Das rohe orange Öl
wurde in MeOH (20 ml) gelöst,
und die Lösung
wurde auf -5°C
abgekühlt.
Festes Natriumborhydrid (724 mg, 19,2 mmol) wurde portionsweise
innerhalb von 20 min zugesetzt, und die Mischung wurde dann 3 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt.
Dazu wurde 1 : 1 Aceton : gesättigtes
wässriges
Natriumhydrogencarbonat (10 ml) gegeben, und nach 5 min wurde die
Mischung im Vakuum eingeengt. Es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt,
und die wässrige
Schicht wurde mit Ethylacetat (3 × 10 ml) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein rohes Öl
erhalten wurde (3,96 g), das ohne eine weitere Reinigung verwendet
wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 1,1 (t, 3H), 1,2 (s, 3H), 1,35 (d, 6H), 2,35-2,6 (m, 6H), 4,6
(m, 1H), 6,7-7,2 (m, 4H)
-
Präparation 52 : 4-Methyl-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)-1-piperidincarbonsäurephenylester
-
Zu
N-Ethyl-4-methyl-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)piperidin (Präparation
51, 3,98 g, 15,23 mmol) in Toluol (30 ml) bei 85°C wurde langsam Phenylchloroformiat
(2,1 ml, 16,75 mmol) gegeben, und die Mischung wurde dann 16 Stunden
unter Rückfluss
erhitzt. Die Lösung
wurde auf 45°C
abgekühlt,
und es wurde 50%ige (Gew.Nol.) wässrige
Natriumhydroxid-Lösung
(2 ml) zugesetzt. Sobald sich die Lösung auf Raumtemperatur abgekühlt hatte
wurde die organische Schicht abgetrennt und mit Methanol : 1 N wässriger
Salzsäure
(1 : 1, 3 × 10
ml), mit Methanol : 1 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
(1 : 1, 12 ml) und mit Wasser (20 ml) gewaschen. Die organische
Schicht wurde getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde.
Dieses wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
unter Verwendung von Ethylacetat : Hexan (20 : 80) gereinigt, wodurch
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein Öl
erhalten wurde (2,5 g, 45% über
drei Schritte).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten)
: 1,3 (s, 3H), 1,4 (d, 6H), 1,75 (m, 2H), 2,15 (m, 2H), 3,4-3,8
(m, 4H), 4,6 (m, 1H), 6,7-7,2 (m, 9H)
-
Präparation 53 : N-Hexyl-4-(3-hydroxyphenyl)-4-methylpiperidin
-
- (i) Eine Lösung
von 4-Methyl-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)-1-piperidincarbonsäurephenylester
(Präparation
52, 2,4 g, 6,80 mmol) in 1 : 1 47%ige wässrige Bromwasserstoffsäure : Eisessig
(8 ml) wurde 16 Stunden unter Rückfluss
erhitzt. Man ließ die
Lösung
sich auf Raumtemperatur abkühlen,
und es wurde Wasser (5 ml) zugesetzt. Die wässrige Schicht wurde mit Methyl-tert-butylether
(3 × 10
ml) extrahiert, um das Nebenprodukt Phenol zu entfernen. Der pH
wurde mit 15%iger (Gew.Nol.) wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
auf 10,3-10,5 eingestellt,
und die Mischung wurde 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen,
um das Produkt ausfallen zu lassen. Nach dem Abkühlen auf 0°C wurde der Niederschlag abfiltriert und
mit kaltem Wasser (5 ml) gewaschen, wodurch 4-(3-Hydroxyphenyl)-4-methylpiperidin
als ein Feststoff erhalten wurde (776 mg, 60%).
- (ii) Zu 4-(3-Hydroxyphenyl)-4-methylpiperidin (776 mg, 4,06
mmol) in N,N-Dimethylformamid (5 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat
(341 mg, 4,06, mmol) und 1-Bromhexan (0,57 ml, 4,06 mmol) gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 4 Stunden auf 100°C erhitzt, und dann ließ man sie
auf Raumtemperatur abkühlen. Die
Lösung
wurde auf Wasser (20 ml) gegossen und mit Diethylether (3 × 10 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (20 ml) gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und im Vakuum eingeengt,
wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein klares Öl erhalten wurde (1,0 g, 90%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base): 0,9 (t, 3H), 1,2 (s, 3H), 1,25 (m, 6H), 6,4 (br.s, 1H), 6,6-7,15
(m, 4H)
MS (Thermospray) ; M/Z [MH+]
276,3; C18H29NO
+ H erfordert 276,2
-
Präparation 54 : N-Hexyl-4-methyl-4-(3-trifluormethansulfonyloxyphenyl)piperidin
-
Zu
N-Hexyl-4-(3-hydroxyphenyl)-4-methylpiperidin (Präparation
53, 252 mg, 0,87 mmol) in Dichlormethan (5 ml) bei Raumtemperatur
wurden Triethylamin (0,25 ml, 1,83 mmol) und dann N-Phenylbis(trifluormethansulfonimid)
(491 mg, 1,37 mmol) gegeben. Die Mischung wurde 16 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt, und
dann wurde gesättigte
wässrige
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(5 ml) zugesetzt. Die beiden Schichten wurden getrennt, und die
wässrige
Schicht wurde mit Dichlormethan (2 × 10 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden getrocknet (MgSO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde. Dieses wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt,
wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat : Hexan : 0,88 Ammoniak
(50 : 50 : 1 bis 100 : 0 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene
Verbindung als ein farbloses Öl
erhalten wurde (167 mg, 45%).
MS (APCl) : M/Z [MH+]
407,9; C19H28F3NO3S + H erfordert
408,2
-
Präparation 55 : N-Hexyl-4-methyl-4-(3-N-diphenylmethylidenaminophenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von N-Hexyl-4-methyl-4-(3-trifluormethansulfonyloxyphenyl)piperidin
(Präparation 54,
133 mg, 0,33 mmol) in von Sauerstoff befreitem Tetrahydrofuran (5
ml) bei Raumtemperatur wurden Cäsiumcarbonat
(149 mg, 0,46 mmol), 3 mol% Palladiumacetat (2,2 mg, 9,8 mmol),
4,5 mol% 2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1-,1'-binaphthyl (9,2
mg, 14,7 mmol) und Benzophenonimin (71 mg, 0,39 mmol) gegeben. Die
Mischung wurde 20 Stunden unter Rückfluss erhitzt, abgekühlt, und
der Feststoff wurde durch Filtrationswaschen mit Diethylether entfernt.
Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt
erhalten wurde. Dieses wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt,
wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat : Hexan : 0,880 Ammoniak
(50 : 50 : 1 bis 98 : 2 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten wurde (112 mg, 78%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,9 (t, 3H), 1,0 (s, 3H), 6,6-7,8 (m, 14H)
-
Präparation 56 : 4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-4-methylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von N-Hexyl-4-methyl-4-(3-diphenylmethylidenaminophenyl)piperidin
(Präparation 55,
112 mg, 0,26 mmol) in Tetrahydrofuran (4 ml) wurde 2 N wässrige Salzsäure (1 ml)
gegeben, und die Mischung wurde 30 min bei Raumtemperatur gerührt. Die
Mischung wurde im Vakuum eingeengt, es wurde 2 N wässrige Salzsäure (3 ml)
zugesetzt, und die wässrige
Phase wurde mit Hexan : Ethylacetat (2 : 1, 5 ml) extrahiert. Die
wässrige
Schicht wurde dann mit 2 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
basisch gemacht und mit Dichlormethan (3 × 10 ml) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte der basischen wässrigen
Schicht wurden getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung erhalten
wurde, die ohne eine weitere Reinigung verwendet wurde (70 mg, 99%
Ausbeute an rohem Produkt).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,9 (t, 3H), 1,2 (s, 3H), 1,3 (m, 6H), 1,9 (m,
2H), 2,15 (m, 2H), 3,6 (br.s, 2H), 6,5-7,1 (m, 4H)
-
Präparation 57 : Ethyl 3-(3-nitrophenyl)-2-pentenoat
-
Zu
einer Lösung
von Natriumhydrid (60%ige Dispersion in Öl, 40 g, 1,0 mol) in Tetrahydrofuran
(2 l), die bei -10°C
unter Stickstoff gerührt
wurde, wurde tropfenweise Triethylphosphonoacetat (224 g, 1,0 mol)
innerhalb von 30 min gegeben. Zu der Mischung wurde 3-Nitropropiophenon
(180 g, 1 mol) mit einer solchen Geschwindigkeit zugesetzt, dass
die Temperatur unter 10°C
gehalten wurde. Man ließ die
Mischung sich auf Raumtemperatur erwärmen, und dann wurde sie 18
Stunden gerührt.
Es wurde Wasser (1,5 l) zugesetzt, und die Mischung wurde mit Diethylether
(2 × 1
l) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (1 l)
gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, und der Rückstand wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (4 × 2
kg) gereinigt, wobei mit Hexan : Diethylether (12 : 1) eluiert wurde.
Die geeigneten Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum eingeengt,
wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein sehr blasses gelbes Öl erhalten
wurde (105 g, 42%).
NMR (CDCl3) : 1,1
(t, 3H), 1,35 (t, 3H), 3,15 (q, 2H), 4,2 (q, 2H), 6,05 (s, 1H),
7,55 (t, 1H), 7,75 (d, 1H), 8,2 (d, 1H), 8,3 (s, 1H)
MS (Thermospray):
M/Z [MH+] 250,0; C13H15NO4 + H erfordert
250,1
-
Präparation 58 : (E/Z)-3-(3-Nitrophenyl)-2-penten-1-ol
-
Zu
einer Lösung
von Ethyl-3-(3-nitrophenyl)-2-pentenoat (Präparation 57, 2 g, 8,03 mmol)
in wasserfreiem Toluol (144 ml) bei -10°C wurde Diisobutylaluminiumhydrid
(1,0 M Lösung
in Toluol, 18 ml, 18 mmol) tropfenweise mit einer solchen Geschwindigkeit
zugesetzt, dass die Temperature nicht auf über 0°C anstieg. Die Reaktionsmischung
wurde 5 Stunden bei 0°C
gerührt,
und dann ließ man
sie sich auf Raumtemperatur erwärmen.
Die Reaktionsmischung wurde wieder auf -10°C abgekühlt, und es wurde vorsichtig
Wasser (2 ml) zugesetzt, gefolgt von Ethylacetat (40 ml), und dann
ließ man
sie sich auf Raumtemperatur erwärmen.
Es wurde festes Natriumbicarbonat zugesetzt, bis die Aluminiumrückstände ein
feiner Niederschlag wurden, und die Mischung wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde filtriert und im Vakuum eingeengt, und
der Rückstand
wurde zwischen Dichlormethan (75 ml) und Wasser (75 ml) verteilt.
Die Phasen wurden getrennt, und der Extrakt wurde getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch ein
2 : 1-Verhältnis von
geometrischen Isomeren der in der Überschrift angegebenen Verbindung
in Form eines Öls
erhalten wurde, das ohne eine weitere Reinigung verwendet wurde
(1,5 g, 90%).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für das
Hauptisomer) : 1,0 (t, 3H), 2,40 (dd, 2H), 4,0 (t, 2H), 5,80 (t,
1H), 7,2-8,3 (m, 4H)
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für das
Nebenisomer) : 2,60 (dd, 2H), 4,40 (t, 2H), 5,90 (t, 1H)
MS
(Thermospray): M/Z [MNa+ 230,2; C11H13NO3 +
Na erfordert 230,1
-
Präparation 59 : Methyl-3-ethyl-3-(3-nitrophenyl)-4-pentenoat
-
Eine
Lösung
von (E/Z)-3-(3-Nitrophenyl)-2-penten-1-ol (Präparation 58, 1,5 g, 7,25 mmol)
in Trimethylorthoacetat (10 ml) wurde 5 Stunden unter Rückfluss
erhitzt, und dann wurde die Reaktionsmischung im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde in Benzin, 140-160°C,
(20 ml) gelöst
und unter Stickstoff unter Rückfluss
erhitzt, wobei eine Dean-Stark-Apparatur 24 Stunden eingesetzt wurde.
Die Reaktionsmischung wurde im Vakuum eingeengt, wodurch die in
der Überschrift
angegebene Verbindung als ein Öl
erhalten wurde, das ohne eine weitere Reinigung verwendet wurde.
MS
(Thermospray) : M/Z [MNH4 +]
281,2; C14H17NO4 + NH4 erfordert
281,2
-
Präparation 60 : 3-Ethyl-3-(3-nitrophenyl)-4-pentensäure
-
Eine
Lösung
von Methyl-3-ethyl-3-(3-nitrophenyl)-4-pentenoat (Präparation
59, Annahme 7,25 mmol) in Isopropylalkohol (9 ml) und 2 M wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
(4,4 ml, 8,75 mmol) wurde 11 Stunden unter Rückfluss erhitzt, und dann wurde
die Reaktionsmischung im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde zwischen Ethylacetat
und Wasser verteilt. Die Phasen wurden getrennt, und der organische
Extrakt wurde getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung als
ein Öl
erhalten wurde, das ohne eine weitere Reinigung verwendet wurde.
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten) : 0,80 (t, 3H),
2,80 (dd, 2H), 3,50 (s, 2H), 5,10 (d, 1H), 5,30 (d, 1H), 6,0 (dd, 1H),
7,4-7,7 (m, 2H), 8,0-8,2 (m, 2H)
MS (Thermospray) : M/Z [MNH4 +] 267,0; C13H15NO4 +
NH4 erfordert 267,3
-
Präparation 61 : 3-Ethyl-3-(3-nitrophenyl)-1,5-pentandiol
-
Zu
einer Lösung
von 3-Ethyl-3-(3-nitrophenyl)-4-pentensäure (Präparation 60, Annahme 7,25 mmol) in
Tetrahydropyran (43 ml) bei 0°C
wurde Natriumborhydrid (0,55 g, 14,5 mmol) zugesetzt, und die Reaktionsmischung
wurde bei 0°C
10 min gerührt.
Zu der Reaktionsmischung wurde ein Komplex aus Bortrifluorid-Tetrahydrofuran
(2,72 g, 19,4 mmol) innerhalb von 5 min gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde unter Stickstoff bei 0°C
30 min gerührt,
und dann ließ man
sie sich über
Nacht auf Raumtemperatur erwärmen.
Es wurde vorsichtig Ethanol (10 ml) zugesetzt, gefolgt von nacheinander
Wasser (10 ml), 2 M wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
(1,8 ml), Wasser (10 ml) und schließlich 2 M wässriger Natriumhydroxid-Lösung (1,8
ml). Es wurde festes Natriumcarbonat (1,8 g) zugesetzt, gefolgt
von einer 30%igen (Gew./Gew.) wässrigen
Wasserstoffperoxid-Lösung
(60 ml), und die Reaktionsmischung wurde 30 Minuten bei Raumtemperatur
gerührt.
Die Mischung wurde filtriert, und das Filtrat wurde zwischen Salzlösung (100
ml) und Ethylacetat (100 ml) verteilt. Die Phasen wurden getrennt,
und der organische Extrakt wurde getrocknet (MgSO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (150 g) gereinigt, wobei mit einem Gradienten aus
Ethylacetat : Toluol : 0,880 Ammoniak (49 : 50 : 1 bis 66 : 33 :
1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein gelbes Öl
erhalten wurde (661 mg, 34% in 3 Schritten).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten) : 0,7 (t, 3H), 3,5-3,7 (m, 4H), 7,1 (d, 2H), 7,2 (d, 2H),
7,4-7,8 (m, 2H), 8,0-8,3 (m, 2H)
MS (Thermospray) : M/Z [MNH4 +] 271,2; C13H19NO4 +
NH4 erfordert 271,2
-
Präparation 62 : 3-Ethyl-5-((methylsulfonyl)oxy)-3-(3-nitrophenyl)pentylmethansulfonat
-
Zu
einer Lösung
von 3-Ethyl-3-(3-nitrophenyl)-1,5-pentandiol (Präparation 61, 661 mg, 2,27 mmol)
in Toluol (24 ml) wurde Triethylamin (0,76 ml, 5,43 mmol) zugesetzt,
gefolgt von Methansulfonylchlorid (0,42 ml, 5,4 mmol). Die Reaktionsmischung
wurde 18 Stunden bei Raumtemperatur unter Stickstoff gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde auf Wasser (10 ml) gegossen, die Phasen
wurden getrennt, und die wässrige
Schicht wurde mit Dichlormethan (10 ml) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein Öl
erhalten wurde, das ohne eine weitere Reinigung verwendet wurde
(850 mg, 81 % Ausbeute an rohem Produkt).
MS (Thermospray)
: M/Z [MNH4 +] 427,2;
C15H23NO8S2 + NH4 erfordert
427,1
-
Präparation 63 : 4-Ethyl-N-hexyl-4-(3-nitrophenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von 3-Ethyl-5-((methylsulfonyl)oxy)-3-(3-nitrophenyl)pentylmethansulfonat
(Präparation
62, 850 mg, 2,1 mmol) in Toluol (6 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Hexylamin (1,66 ml, 12,6 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde
16 Stunden unter Rückfluss
erhitzt, und dann wurde sie im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe
Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie mit Kieselgel
(25 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan : 0,880 Ammoniak
(49 : 50 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein klares Öl
erhalten wurde (335 mg, 50%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) 0,5 (t, 3H), 1,4-2,3 (m, 14H), 3,1-3,6 (m, 7H),
7,3-8,2 (m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
319,2; C19H30N2O2 + H erfordert
319,2
-
Präparation 64 : 4-(3-Aminophenyl)-4-ethyl-N-hexylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von 4-Ethyl-N-hexyl-4-(3-nitrophenyl)piperidin (Präparation
63, 335 mg, 1,05 mmol) in 9 : 1 Ethanol : Wasser (41 ml) wurde Eisenpulver
(530 mg, 9,45 mmol) gegeben, gefolgt von Calciumchlorid (58 mg,
0,53 mmol). Die Reaktionsmischung wurde 2 Stunden unter Rückfluss
erhitzt, und dann ließ man
die Mischung sich abkühlen.
Die Mischung wurde filtriert, und das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde zwischen Dichlormethan (20 ml) und Wasser (20 ml) verteilt.
Die Phasen wurden getrennt, und der organische Extrakt wurde getrocknet
(MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt,
wodurch das rohe Produkt erhalten wurde. Dieses wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (10 g) gereinigt, wobei mit Methanol : Dichlormethan
: 0,880 Ammoniak (10 : 89 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein braunes Öl erhalten wurde (103 mg, 34%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,5 (t, 3H), 0,90 (m, 3H), 1,20-2,40 (m, 12H), 2,60 (m, 1H),
3,30 (m, 1H), 6,50 (d, 1 H), 6,60 (s, 1H), 6,70 (d, 1H), 7,10 (t,
1H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+] 289,2;
C19H32N2 +
H erfordert 289,3
-
Präparation 65 : N-Ethyl-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)-4-n-propylpiperidin
-
- (i) Zu N-Ethyl-1,2,3,6-tetrahydro-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)pyridin
(Präparation
44, 10 g, 40,8 mmol) in Tetrahydrofuran (75 ml) bei -10°C wurde n-Butyllithium
(2,5 M in Hexan, 22,9 ml, 57,25 mmol) innerhalb von 20 min mittels
einer Spritze zugesetzt, wobei an diesem Punkt die tiefrote Farbe
bestehen blieb. Nach 30 min wurde die Reaktionsmischung auf -20°C abgekühlt, und
es wurde n-Propylbromid (3,89 ml, 42,9 mmol) tropfenweise innerhalb
von 20 min zugegeben. Die resultierende blassgelbe/braune Lösung wurde
weitere 50 min bei -20°C
gerührt,
dann wurde gesättigtes
wässriges
Natriumhydrogencarbonat (50 ml) zugesetzt, und man ließ die Reaktionsmischung
sich auf Raumtemperatur erwärmen.
Die Mischung wurde mit Wasser (100 ml) verdünnt und mit Hexan (3 × 100 ml)
extrahiert, und die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (50 ml)
gewaschen, getrocknet (Na2SO4)
und im Vakuum eingeengt, wobei ein dunkeloranges Öl erhalten wurde
(10,8 g), das ohne eine weitere Reinigung verwendet wurde.
- (ii) Das rohe orange Öl
(10,8 g) wurde in MeOH (50 ml) gelöst, und die Lösung wurde
auf 0°C
abgekühlt. Es
wurde festes Natriumborhydrid (1,86 g, 49,0 mmol) portionsweise
innerhalb von 20 min zugesetzt, und dann wurde die Mischung 3 Tage
bei Raumtemperatur gerührt.
Dazu wurde 1 : 1 Aceton : gesättigtes
wässriges
Natriumhydrogencarbonat (10 ml) gegeben, und nach 10 min wurde die
Mischung im Vakuum eingeengt. Es wurde Wasser (50 ml) zugesetzt,
und die wässrige
Mischung wurde mit Diethylether (100, 2 × 50 ml) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden mit Wasser und Salzlösung (jeweils 25 ml) gewaschen,
getrocknet (Na2SO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein rohes braunes Öl erhalten wurde (11,1 g),
das ohne eine weitere Reinigung verwendet wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,75 (m, 3H), 1,05 (m, 3H), 1,8 (m, 2H), 2,2 (m,
2H), 2,35 2,6 (m, 2H), 4,55 (m, 1H), 6,65-6,85 (m, 3H), 7,2 (m,
1H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+] 290,3;
C19H31NO + H erfordert
290,2
-
Präparation 66 : 4-(3-(1-Methylethoxy)phenyl)-4-n-propyl-1-piperidincarbonsäurephenylester
-
Zu
N-Ethyl-4-(3-(1-methylethoxy)phenyl)-4-n-propylpiperidin (Präparation
65, 10,9 g) in Toluol (80 ml) unter Stickstoff bei 85°C wurde langsam
Phenylchloroformiat (5,63 ml, 44,88 mmol) innerhalb von 20 min zugesetzt.
Die Mischung wurde dann 4 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Die Lösung wurde
auf 50°C
abgekühlt, und
es wurde 5 M wässriges
Natriumhydroxid (10 ml) zugegeben. Sobald sich die Lösung auf
Raumtemperatur abgekühlt
hatte wurden die Schichten getrennt, und der organische Extrakt
wurde mit Methanol : 1 N wässrige Salzsäure (1 :
1, 2 × 10
ml), mit Methanol : 1 N wässrige
Natriumhydroxid-Lösung
(1 : 1, 20 ml) und mit Wasser (20 ml) gewaschen. Die organische
Schicht wurde getrocknet (Na2SO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde. Dieses wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan : 0,880 Ammoniak (15 :
85 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein blassgelbes Öl
erhalten wurde (6,9 g, 42% in drei Schritten).
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (m, 3H), 1,0 (m, 2H), 1,8 (m, 2H), 2,25 (m,
2H), 3,3 (m, 2H), 3,85 (m, 2H), 4,55 (m, 1H), 6,7-6,9 (m, 3H), 7,05-7,4
(m, 6H)
MS (Thermospray): M/Z [MH+]
399,5; C24H31NO3 + N erfordert 399,2
-
Präparation 67 : 4-(3-Hydroxyphenyl)-4-n-propylpiperidin
-
Eine
Lösung
von 4-(3-(1-Methylethoxy)phenyl)-4-n-propyl-1-piperidincarbonsäurephenylester
(Präparation
66, 6,7 g, 17,6 mmol) in 1 : 1 47%ige wässrige Bromwasserstoffsäure : Eisessig
(20 ml) wurde über Nacht
unter Rückfluss
erhitzt. Man ließ die
Lösung
sich auf Raumtemperatur abkühlen,
und es wurde Wasser (10 ml) zugesetzt. Die wässrige Schicht wurde mit Methyl-tert-butylether (3 × 20 ml)
extrahiert, um das Nebenprodukt Phenol zu entfernen. Die wässrige Schicht
wurde mit 10 M wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
basisch gemacht. Ungefähr
bei pH 4 entwickelte sich eine biphasische Lösung, als sich mehr Methyl-tert-butylether
aus der Lösung
ausschied. Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht
wurde weiter mit Wasser (10 ml) verdünnt, um eine rote ölige Ablagerung
in Lösung
zu bringen. Der pH wurde mit 10 M wässrigem Natriumhydroxid auf
10,3-10,5 eingestellt, und der Niederschlag wurde abfiltriert und
im Vakuum bei 50°C
getrocknet, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein blassbrauner Feststoff erhalten wurde (1,87g,
48%).
NMR (CD3OD, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,85 (m, 3H), 1,0 (m, 2H), 1,5 (m, 2H), 1,7 (m, 2H),
2,2 (m, 2H), 2,7 (m, 2H), 2,85 (m, 2H), 6,6-6,8 (m, 3H), 7,15 (m,
1H)
MS (Thermospray): M/Z [MH+] 220,3;
C14H21NO + H erfordert
220,2
-
Präparation 68 : N-Hexyl-4-(3-hydroxyphenyl)-4-n-propylpiperidin
-
Zu
4-(3-Hydroxyphenyl)-4-n-propylpiperidin (Präparation 67, 1,10 g, 5,0 mmol)
in N,N-Dimethylformamid
(25 ml) wurden Natriumhydrogencarbonat (462 mg, 5,5 mmol) und 1-Bromhexan
(0,77 ml, 5,5 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 3 Stunden
30 min auf 100°C
erhitzt, und und dann ließ man
sie sich auf Raumtemperatur abkühlen.
Die Mischung wurde mit Wasser (25 ml) verdünnt und mit Dichlormethan (3 × 25 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (20 ml) gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (50 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan :
0,880 Ammoniak (40 : 60 : 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein blassgelbes Öl erhalten wurde (1,17 g, 77%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,9 (t, 3H), 1,25 (m, 6H), 1,8 (m, 2H), 2,6 (m, 2H), 6,4-6,65 (m,
3H), 7,15 (m, 1H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
304,4; C20H33NO
+ H erfordert 304,3
-
Präparation 69 : N-Hexyl-4-n-propyl-4-(3-trifluormethansulfonyloxyphenyl)piperidin
-
Zu
N-Hexyl-4-(3-hydroxyphenyl)-4-n-propylpiperidin (Präparation
68, 1,0 g, 3,3, mmol) in Dichlormethan (20 ml) unter Stickstoff
bei Raumtemperatur wurden Triethylamin (5 ml) und dann N-Phenylbis(trifluormethansulfonimid)
(1,53 g, 4,29 mmol) zugesetzt. Die Mischung wurde 16 Stunden bei
Raumtemperatur gerührt, und
dann wurde 1 N wässrige
Natriumhydroxid-Lösung (5
ml) zugegeben. Nach 1 Stunde wurde Wasser (5 ml) zugesetzt, die
beiden Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht wurde mit Dichlormethan
(2 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (10 ml)
gewaschen, getrocknet (Na2SO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein gelbes Öl erhalten wurde, das ohne
eine weitere Reinigung verwendet wurde (1,34 g, 94% Ausbeute an
rohem Produkt).
NMR (CDCl3, ausgewählte Daten
für die
freie Base) : 0,75 (m, 3H), 1,25 (m, 6H), 1,9 (m, 2H), 2,6 (m, 2H), 7,05-7,45
(m, 4H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
436,4; C21H33F3NO3S + H erfordert
436,2
-
Präparation 70 : 4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-4-n-propylpiperidin
-
- (i) Zu einer Lösung von N-Hexyl-4-n-propyl-4-(3-trifluormethansulfonyloxyphenyl)piperidin
(Präparation
69, 1,33 g, 3,05 mmol) in von Sauerstoff befreitem Tetrahydrofuran
(50 ml) bei Raumtemperatur wurden Cäsiumcarbonat (1,43 g, 4,41
mmol), 3 mol% Palladiumacetat (21 mg, 0,1 mmol), 4,5 mol% 2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1-,1'-binaphthyl (89 mg,
1,5 mmol) und Benzophenonimin (0,69 g, 0,64 ml, XX mmol) zugesetzt.
Die Mischung wurde 2 Tage unter Rückfluss erhitzt, wonach eine
NMR-Analyse eines Aliquots, das entnommen und einer Standard-Aufarbeitung
unterzogen wurde, eine ungefähr
75%ige Umwandlung anzeigte. Man ließ die Reaktionsmischung abkühlen, und
der Feststoff wurde durch Filtrationswaschen mit Diethylether entfernt.
Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, wobei ein Rückstand
erhalten wurde, der zwischen Wasser (25 ml) und Dichlormethan (50
ml) verteilt wurde. Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht
wurde mit Dichlormethan (40 ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte
wurden mit Wasser (40 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Der
Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat : Hexan :
0,880 Ammoniak (50 : 50 : 1 bis 98 : 2 : 1) eluiert wurde, wodurch
4-Methyl-4-(3-diphenylmethylidenaminophenyl)-4-n-propylpiperidin erhalten wurde, das
ohne eine weitere Reinigung verwendet wurde.
- (ii) Zu einer Lösung
von 4-Methyl-4-(3-diphenylmethylidenaminophenyl)-4-n-propylpiperidin
(1,42 g, 3,05 mmol) in Tetrahydrofuran (20 ml) wurde 2 N wässrige Salzsäure (10
ml) zugesetzt, und die Mischung wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur
gerührt.
Es wurde Ethylacetat : Hexan (1 : 1, 20 ml) zugesetzt, und die biphasische
Mischung wurde 30 min gerührt.
Die Schichten wurden getrennt, und die organische Schicht wurde
mit 2 N wässriger
Salzsäure
(10 ml) extrahiert. Der pH der vereinigten wässrigen Extrakte wurde mit 10
N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
auf 8 eingestellt, und dann wurde das ganze mit Ethylacetat (50, 25
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte der basischen wässrigen
Schicht wurden mit Wasser (20 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
mit Kieselgel (50 g) gereinigt, wobei mit Ethylacetat : Hexan :
0,880 Ammoniak (33 : 66 : 1 bis 50 : 50 : 1) eluiert wurde, wodurch
die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein blassgelbes Öl erhalten wurde (500 mg, 54% über zwei
Schritte), das ohne eine weitere Reinigung verwendet wurde.
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,75 (m, 3H), 1,25 (m, 6H), 1,8 (m, 2H), 2,6 (m, 2H), 3,6
(br.s, 2H), 6,5-6,7 (m, 3H), 7,1 (m, 1H)
MS (Thermospray) :
M/Z [MH+] 303,6; C22H34N2 + H erfordert
303,3
-
Präparation 71 : (±)-4-(3-N,N-Diethylaminocarbonyloxyphenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Hexyl-4-(3-hydroxyphenyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
1, 2,0 g, 6,92 mmol) in Aceton (15 ml) wurden Kaliumcarbonat (2,72
g, 25,7 mmol) und N,N-Diethylcarbamoylchlorid (3,26
ml, 25,7 mmol) gegeben, und die Mischung wurde 6 Stunden unter Rückfluss
erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Die Mischung wurde filtriert,
und das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, wobei das rohe Produkt
erhalten wurde. Dieses wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt,
wobei mit einem Gradienten aus Hexan : Ethylacetat (5 : 1 bis 2
: 1) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift angegebene Verbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (1,76, 66%).
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,2-1,4 (m, 15H), 1,4-1,55
(m, 2H), 1,6 (m, 1H), 2,0 (m, 1H), 2,2-2,6 (m, 6H), 2,8 (m, 1H),
3,3-3,5 (m, 4H), 6,95 (d, 1H), 7,05 (s, 1H), 7,15 (d, 1H), 7,25
(m, 1H)
MS (APCl) : M/Z [MH+] 389,0;
C24H40N2O2 + H erfordert 389,3
-
Präparation 72 : (±)-4-((3-N,N-Diethylaminocarbonyloxy)-4-methylphenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-(3-N,N-Diethylaminocarbonyloxyphenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
71, 0,38 g, 0,98 mmol) in Tetrahydrofuran (2,5 ml) unter Stickstoff
bei -78°C
wurden N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin
(0,29 ml, 1,95 mmol) und sec-Butyllithium
(1,3 M Lösung
in Cyclohexan, 1,50 ml, 1,95 mmol) gegeben. Die Lösung wurde
45 min bei -78°C
gerührt,
und dann wurde Methyliodid (0,28 g, 1,95 mmol) tropfenweise zugegeben.
Man ließ die
Mischung sich innerhalb 1 Stunde auf -20°C erwärmen, und es wurde gesättigte wässrige Natriumhydrogencarbonat-Lösung (5,0
ml) zugesetzt. Die Mischung wurde mit Diethylether (3 × 5ml) extrahiert,
und die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde. Dieses wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt,
wobei mit Hexan : Ethylacetat (3 : 1) eluiert wurde, wodurch die
in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (0,29 g, 74%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,8 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,18-1,38 (m, 15H), 1,40-1,53 (m,
2H), 1,60 (m, 1H), 1,95 (m, 1H), 2,18 (s, 3H), 2,20-2,60 (m, 6H),
2,80 (m, 1H), 3,32-3,58 (m, 4H), 6,99 (s, 1H), 7,02 (d, 1H), 7,12
(d, 1H)
MS (Thermospray) : M/Z [MH+]
403,0 ; C25H42N2O2 + H erfordert
403,3
-
Präparation 73 : (±)-N-Hexyl-4-(3-hydroxy-4-methylphenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-4-((3-N,N-Diethylaminocarbonyloxy)-4-methylphenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
72, 290 mg, 0,72 mmol) in Tetrahydrofuran (5 ml) unter Stickstoff
bei 0°C
wurde Lithiumaluminiumhydrid (1,0 M Lösung in Diethylether, 1,44
ml, 1,44 mmol) gegeben. Die Lösung
wurde 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, dann wurde Wasser (1 ml)
bei 0°C
zugesetzt, gefolgt von 1 N wässriger Natriumhydroxid-Lösung (2,0
ml) und schließlich
Wasser (5 ml). Die Mischung wurde filtriert, und der Feststoff wurde
mit Tetrahydrofuran (15 ml) gewaschen. Das Filtrat wurde im Vakuum
eingeengt, in Dichlormethan (20 ml) aufgenommen und mit 1 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
(15 ml) behandelt. Die beiden Schichten wurden getrennt, und die
wässrige
Schicht wurde mit Dichlormethan (3 × 10 ml) extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten wurde.
Dieses wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit Hexan : Ethylacetat (1 : 1) eluiert wurde,
wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (170 mg, 77%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,79 (d, 3H), 0,90 (t, 3H), 1,22-1,38 (m, 9H), 1,40-1,53 (m,
2H), 1,60 (m, 1H), 1,95 (m, 1H), 2,20 (s, 3H), 2,22-2,61 (m, 6H),
2,80 (m, 1H), 6,70 (s, 1H), 6,79 (d, 1H), 7,02 (d, 1H)
-
Präparation 74 : (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(4-methyl-3-(trifluormethansulfonyloxyphenyl)phenyl)piperidin
-
Zu
einer Lösung
von (±)-N-Hexyl-4-(3-hydroxy-4-methylphenyl)-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation
73, 167 mg, 0,55 mmol) in Dichlormethan (5 ml) bei Raumtemperatur
unter Stickstoff wurden Triethylamin (0,13 ml, 0,94 mmol) und N-Phenylbis(trifluormethansulfonimid)
(295 mg, 0,83 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 16 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt
und dann im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt erhalten
wurde. Dieses wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt,
wobei mit Hexan : Ethylacetat (3 : 1) eluiert wurde, wodurch die
in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein farbloses Öl erhalten wurde (0,17 g, 71%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten für die freie
Base) : 0,75 (d, 3H), 0,90 (m, 3H), 1,4-1,6 (m, 3H), 1,95 (m, 1H), 2,35
(s, 3H), 2,4-2,6 (m, 2H), 2,8 (m, 1H), 7,1-7,25 (m, 3H)
MS
(Thermospray): M/Z [MH+] 436,3 ; C21H32F3NO3S + H erfordert 436,2
-
Präparation 75 : (±)-4-(3-Amino-4-methylphenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
- (i) Zu einer Lösung von (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(4-methyl-3-(trifluormethansulfonyloxyphenyl)phenyl)piperidin
(Präparation
74, 196 mg, 0,45 mmol) in von Sauerstoff befreitem Tetrahydrofuran
(4,5 ml) unter Stickstoff wurden Cäsiumcarbonat (206 mg, 0,63
mmol), Palladiumacetat (3,0 mg, 0,01 mmol), 2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1,1'-binapthyl (12,6
mg, 0,02 mmol) und eine Lösung
von Benzophenonimin (91 μl,
0,54 mmol) in Tetrahydrofuran (0,5 ml) zugesetzt. Die Reaktionsmischung
wurde 20 Stunden unter Rückfluss
erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Die Mischung wurde filtriert,
der Feststoff wurde mit Diethylether gewaschen, und das Filtrat
wurde im Vakuum eingeengt, wobei ein roher Rückstand erhalten wurde. Dieser
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit einem Gradienten aus Hexan : Ethylacetat (5
: 1 bis 3 : 1) eluiert wurde, wodurch (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(4-methyl-3-(diphenylmethylidenamino)-phenyl)piperidin
als ein farbloses Öl
erhalten wurde (86 mg).
- (ii) Eine Lösung
von (±)-N-Hexyl-trans-3,4-dimethyl-4-(4-methyl-3-(diphenylmethylidenamino)phenyl)piperidin
(86 mg, 0,19 mmol) in Tetrahydrofuran : 2 N wässrige Salzsäure (4 :
1, 3,0 ml) wurde bei Raumtemperatur 1 Stunde gerührt. Das Lösemittel wurde im Vakuum eingeengt,
und es wurde dem Rückstand
2 N wässrige
Salzsäure
(2,0 ml) zugesetzt. Die wässrige
Schicht wurde zuerst mit Hexan : Ethylacetat (2:1, 3 ml) extrahiert
und dann mit 2 N wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
auf einen basischen pH von 12 gebracht. Die basische wässrige Schicht
wurde mit Dichlormethan (3 × 5
ml) extrahiert, und die vereinigten Extrakte wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch
das rohe Produkt als ein farbloses Öl erhalten wurde (30 mg, 22%),
das ohne eine weitere Reinigung eingesetzt wurde.
NMR (CDCl3, ausgewählte
Daten für
die freie Base): 0,8-0,9 (m, 6H), 2,05 (m, 1H), 2,15 (s, 3H), 2,85
(m, 1H), 3,60 (br.s, 2H), 6,6-6,65 (m, 2H), 6,95 (d, 1H)
MS
(Thermospray) : M/Z [MH+] 303,6; C20H34N2 +
H erfordert 303,3
-
Präparation 76 : Ethyl-3-(3-bromphenyl)-2-methyl-2-butenoat
-
Zu
einer Suspension von Kalium-tert-butoxid (183,1 g, 1,63 mol) in
Toluol (1400 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde langsam Triethyl-2-phosponopropionat
(361,1 g, 1,52 mol) mit Eiskühlung
mit einer solchen Geschwindigkeit zugesetzt, dass die innere Temperatur
bei ungefähr
20°C gehalten
wurde. Die resultierende gelbe Lösung
wurde bei Raumtemperatur 3 Stunden gerührt, und danach wurde sie in
einem Eisbad gekühlt.
Zu dieser gekühlten
Lösung
wurde eine Lösung
von 3-Bromacetophenon (274,2 g, 1,38 mol) in Toluol (400 ml) mit
einer solchen Geschwindigkeit zugesetzt, dass die innere Temperatur
nicht auf über
20°C anstieg. Die
resultierende rot-braune Lösung
wurde dann 18 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Nach dieser Zeit wurde
mehr Kalium-tert-butoxid (38,7 g, 0,34 mol) zugesetzt, und die resultierende
Mischung wurde weitere 20 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die
Reaktion wurde durch die vorsichtige Zugabe von Wasser (2000 ml)
abgestoppt, und die Schichten wurden getrennt. Die organische Schicht
wurde mit Wasser (4 × 2000
ml) gewaschen und dann im Vakuum eingeengt, wodurch das rohe Produkt
als ein braunes Öl
(344 g) erhalten wurde, das unter vermindertem Druck destilliert
wurde, wodurch die unreine in der Überschrift angegebene Verbindung
(2 : 3-Mischung geometrischer Isomere) als eine farblose Flüssigkeit
(212 g) erhalten wurde, die mit kleinen Mengen an Triethyl-2-phosphonopropionat
und 3-Bromacetophenon kontaminiert war. Beim vorliegenden Syntheseweg
wurde die unreine in der Überschrift
angegebene Verbindung ohne irgendeine weitere Reinigung in den nächsten Schritt
eingeführt.
Eine Reinigung, z.B. mittels Flash-Chromatographie, wobei mit 5%
Ethylacetat in Hexan eluiert wird, liefert jedoch die analytisch
reine, in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein klares farbloses Öl.
NMR (CDCl3)
: 0,9 (t, 1H, Nebenisomer), 1,35 (t, 2H, Nebenisomer), 1,75 (s,
2H, Hauptisomer), 2,0 (s, 1H, Nebenisomer), 2,05 (s, 1H, Nebenisomer),
2,2 (s, 2H, Hauptisomer), 3,9 (q, 0,67H, Nebenisomer), 4,25 (q,
1,33H, Hauptisomer), 7,0-7,45 (m, 4H)
Siedepunkt 115-119°C bei 0,4
mm Hg.
-
Präparation 77 : 3-(3-Biomphenyl)-2-methyl-2-butenol
-
Zu
einer Lösung
von Ethyl-2-methyl-3-(3-nitrophenyl)-2-butenoat (Präparation
76, 100 g, 353 mmol) in trockenem Tetrahydrofuran (800 ml) bei -12°C (innere
Temperatur) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde langsam Diisobutylaluminiumhydrid
(1,0 M Lösung
in Heptan, 800 ml, 0,8 mol) mit einer solchen Geschwindigkeit zugesetzt,
dass die innere Temperatur nicht auf über 5°C anstieg. Die resultierende
Mischung wurde unter Kühlen
1 Stunde 30 min weiter gerührt
und dann mit einer solchen Geschwindigkeit in eine Lösung von
Zitronensäure
(300 g) in Wasser (1 l) bei 0°C
geleitet, dass die Temperatur nicht auf über 20°C anstieg. Die resultierende
Mischung wurde 1 Stunde 30 min bei Raumtemperatur gerührt, und
nach dieser Zeit wurden die Schichten getrennt, und die wässrige Phase
wurde mit Ethylacetat (1 × 250
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden nacheinander mit
Wasser (1 l), gesättigter
wässriger
Natriumbicarbonat-Lösung
(1 l) und gesättigter
Salzlösung
(1 l) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
im Vakuum eingeengt, wodurch die rohe im Titel angegebene Verbindung
(2 : 3-Mischung
geometrischer Isomere) als ein klares Öl erhalten wurde (89,1 g),
das ungefähr
5 Gew.-% Ethylacetat enthielt. Beim vorliegenden Syntheseweg wurde
die rohe Mischung ohne irgendeine weitere Reinigung in den nächsten Schritt
eingeführt.
Eine Reinigung, z.B. mittels einer Destillation bei vermindertem
Druck, liefert jedoch die analytisch reine, in der Überschrift
angegebene Verbindung.
NMR (CDCl3)
: 1,65 (s, 2H, Hauptisomer), 1,9 (s, 1H, Nebenisomer), 2,0 (s, 1H,
Nebenisomer), 2,05 (s, 2H, Hauptisomer), 3,95 (s, 0,67H, Nebenisomer),
4,3 (s, 1,33H, Hauptisomer), 7,0-7,4 (m, 4H)
Siedepunkt 123-128°C bei 0,4
mm Hg
-
Präparation 78 : (±)-Methyl
3-(3-bromphenyl)-3,4-dimethyl-4-pentenoat
-
Eine
Lösung
von rohem 2-Methyl-3-(3-nitrophenyl)-2-butenol (Präparation
77, 59,3 g, 246 mmol) in Trimethylorthoacetat (300 ml) wurde 4 Stunden
unter Rückfluss
unter einer Stickstoff-Atmosphäre
erhitzt, und dann ließ man
sie 18 Stunden bei Raumtemperatur stehen. Die resultierende Mischung
wurde im Vakuum eingeengt, wobei ein Öl (83,3 g) erhalten wurde,
das in Nonan (500 ml) gelöst
wurde. Die resultierende Lösung wurde
unter Rückfluss
unter einer Stickstoffatmosphäre
mit einer angeflanschten Dean-Stark-Falle 24 Stunden erhitzt, wobei
die Dean-Stark-Falle in regelmäßigen Abständen geleert
wurde. Nach dieser Zeit wurde die Reaktionsmischung abgekühlt und
im Vakuum eingeengt, wodurch die rohe im Titel angegebene Verbindung
als eine leicht gelbe, bewegliche Flüssigkeit (108 g) erhalten wurde,
die noch nennenswerte Mengen an Nonan enthielt. Beim vorliegenden
Syntheseweg wurde die rohe Mischung ohne irgendeine weitere Reinigung
in den nächsten
Schritt eingeführt.
Eine Reinigung, z.B. mittels einer Flash-Chromatographie, wobei
mit einem Gradienten aus Ethylacetat : Hexan (5 : 95 bis 20 : 80)
eluiert wird, liefert jedoch die analytisch reine, in der Überschrift
angegebene Verbindung.
NMR (CDCl3)
: 1,55 (s, 3H), 1,6 (s, 3H), 2,8 (d, 1H), 2,9 (s, 1H), 5,0 (br.
s, 2H), 7,1-7,45 (m, 4H)
-
Präparation 79 : (±)-3-(3-Bromphenyl)-3,4-dimethyl-4-pentensäure
-
Zu
einer Lösung
von rohem (±)-Methyl-3-(3-bromphenyl)-3,4-dimethyl-4-pentenoat
(Präparation
78, 108 g, Annahme 0,25 mol) in Isopropanol (350 ml) wurde 2 M wässrige Natriumhydroxid-Lösung (175 ml, 0,35 mol) gegeben,
und die resultierende Mischung wurde 2 Stunden unter Rückfluss
erhitzt. Die Mischung wurde abgekühlt und dann im Vakuum eingeengt,
wobei ein gelbes Öl
erhalten wurde, das durch die Zugabe von Toluol (200 ml) kristallisiert
wurde. Die Suspension wurde im Vakuum eingeengt, und der feste Rückstand
wurde in Toluol (250 ml) suspendiert. Der Feststoff wurde durch
Filtration gesammelt, mit Toluol (2 × 100 ml) gewaschen, und dann
ließ man
ihn bei Raumtemperatur trocknen, wodurch ein weißer Feststoff (96 g) erhalten
wurde. Diese Material wurde in Wasser (500 ml) gegeben, der pH wurde
durch die Zugabe von konzentrierter Salzsäure auf 1 eingestellt, und
die resultierende Mischung wurde mit Ethylacetat (2 × 300 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit gesättigter
Salzlösung
(200 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wobei ein visköses Öl erhalten
wurde, das beim Stehenlassen auskristallisierte, wodurch die in
der Überschrift
angegebene Verbindung als ein weißer Feststoff erhalten wurde
(52,2 g, 75%).
NMR (CDCl3) : 1,55 (s,
3H), 1,6 (s, 3H), 2,8 (d, 1H), 2,9 (s, 1H), 3,55 (s, 3H), 5,0 (brs,
2H), 7,1-7,45 (m,
4H)
-
Präparation 80 : (+)-3-(3-Bromphenyl)-3,4-dimethyl-4-pentensäure
-
Eine
Lösung
von (±)-3-(3-Bromphenyl)-3,4-dimethyl-4-pentensäure (Präparation
79, 634,3 g, 2,24 mol) in Aceton (9,2 l) wurde auf 52°C erhitzt,
und es wurde (S)-(+)-Cyclohexylethylamin (285 g, 2,24 mol) tropfenweise
innerhalb von 15 Minuten zugegeben. Die resultierende klare Lösung wurde
in ein Eisbad gegeben und auf 42°C
abgekühlt,
und an diesem Punkt wurde die Kristallisation initiiert. Die resultierende
Suspension wurde dann 18 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt. Der
Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, mit Aceton (500 ml)
gewaschen und im Vakuum getrocknet, wodurch ein weißer Feststoff
erhalten wurde (395,3 g, 43%). Eine Suspension dieses Feststoffes
(395,3 g) in Aceton (4 l) wurde unter Rückfluss erhitzt, bis er sich
fast vollständig
aufgelöst
hatte, und man ließ die
Mischung sich auf Umgebungstemperatur abkühlen. Die resultierende dicke
Aufschlämmung
wurde 3 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt und dann auf 5°C abgekühlt. Der
Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, mit Aceton (500 ml)
gewaschen und im Vakuum getrocknet, wodurch ein weißer Feststoff
(334 g) erhalten wurde. Zu einer Suspension dieses Feststoffes (334 g)
in Dichlormethan (1 l) wurde Wasser (2 l) gegeben, und die resultierende
biphasische Mischung wurde auf 0°C
abgekühlt.
Der pH wurde durch die Zugabe von konzentrierter Salzsäure auf
1 eingestellt, und die Phasen wurden getrennt. Die wässrige Phase
wurde mit Dichlormethan (2 × 500
ml) extrahiert, und die vereinigten Extrakte wurden im Vakuum eingeengt,
wobei ein visköses Öl erhalten
wurde. Dieses Material wurde wieder in Toluol (1 l) gelöst und dann
im Vakuum eingeengt, wobei ein visköses Öl erhalten wurde, das beim
Stehenlassen auskristallisierte, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein weißer Feststoff erhalten wurde
(239,3 g, 37,5% insgesamt, 75% der Theorie). Eine HPLC-Analyse (Chiralpak-AS-Säule, wobei
mit 99 : 1 : 0,1 Hexan : Ethanol : Trifluoressigsäure eluiert
wurde, Flussgeschwindigkeit 1 ml/min, Nachweis bei 220 nM) zeigte,
dass das Produkt überwiegend
das (+)-Enantiomer war ((+): (-) 96 : 4).
NMR (CDCl3) : 1,55 (s, 3H), 1,6 (s, 3H), 2,8 (d, 1H),
2,9 (s, 1H), 5,0 (br s, 2H), 7,1-7,45 (m, 4H)
-
Präparation 81 : (+)-3-(3-Bromphenyl)-trans-2,3-dimethyl-1,5-pentandiol
-
Zu
einer Lösung
von (+)-3-(3-Bromphenyl)-3,4-dimethyl-4-pentensäure (Präparation 80, 122,3 g, 0,432
mol) in trockenem Tetrahydrofuran (2 l) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Natriumborhydrid (24,51 g, 0,648 mol) portionsweise innerhalb von
10 min gegeben. Die resultierende Mischung wurde dann auf 0°C abgekühlt, und
der Komplex aus Bortrifluorid-Tetrahydrofuran
(121 g, 0,864 mol) wurde vorsichtig innerhalb von 15 min zugesetzt.
Die resultierende Mischung wurde 1 Stunde bei 0°C und dann 18 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde auf 0°C
abgekühlt,
und Ethanol (100 ml) wurde vorsichtig zugesetzt. Es wurde Wasser
(1,8 l) zugegeben, gefolgt von Natriumpercarbonat (203,4 g, 1,3
mol), und die resultierende Mischung wurde 1 Stunde 30 min bei Raumtemperatur
gerührt.
Die Mischung wurde filtriert, und das Filtrat wurde mit Wasser (1
l) verdünnt.
Das verdünnte
Filtrat wurde mit Ethylacetat (3 × 1 l) extrahiert, und die
vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (1 l) und Salzlösung (1
l) gewaschen. Die organische Phase wurde im Vakuum eingeengt, wobei
ein nasses Öl
erhalten wurde, das wieder in Toluol (1 l) gelöst und im Vakuum eingeengt
wurde, wobei ein visköses Öl (126 g)
erhalten wurde, das die in der Überschrift
angegebene Verbindung und ein Diastereoisomer umfasste. Dieses Material
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit einem Gradienten aus Ethylacetat : Toluol (50
: 50 bis 70 : 30) eluiert wurde, wodurch die in der Überschrift
angegebene Verbindung als ein visköses Öl erhalten wurde (90 g, 72%).
NMR
(CDCl3, ausgewählte Daten) : 1,05 (d, 3H),
1,15 (s, 3H), 1,85-2,1 (m, 3H), 3,1-3,55 (m, 4H), 7,1-7,45 (m, 4H)
-
Präparation 82 : (+)-3-(3-Bromphenyl)-trans-2,3-dimethyl-5-((methylsulfonyl)oxy)pentylmethansulfonat
-
Zu
einer Lösung
von (+)-3-(3-Bromphenyl)-trans-2,3-dimethyl-1,5-pentandiol (Präparation
81, 467 g, 1,63 mol) in Toluol (2,3 l) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Triethylamin (362 g, 3,58 mol) gegeben. Die resultierende klare
Lösung
wurde auf 0°C
abgekühlt,
und Methansulfonylchlorid (410 g, 3,58 mol) wurde langsam innerhalb
von 1 Stunde 30 min mit einer solchen Geschwindigkeit zugesetzt,
dass die innere Temperatur 20°C
nicht überstieg.
Nach der vollständigen
Zugabe wurde die resultierende Mischung 18 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Es wurde Wasser (1,8 l) zu der gerührten Lösung gegeben, und die Phasen
wurden getrennt. Die wässrige
Phase wurde mit Toluol (700 ml) extrahiert, und die Extrakte wurden
vereinigt, wodurch eine Toluol-Lösung
der in der Überschrift
angegebenen Verbindung erhalten wurde. Beim vorliegenden Syntheseweg
wurde die so gebildete rohe Lösung
ohne irgendeine weitere Reinigung in den nächsten Schritt eingeführt. Eine
Reinigung, z.B. mittels einer Einengung dieser Lösung und eine anschließende Kieselgel-Säulenchromatographie, wobei
mit einem Gradienten aus Ethylacetat : Hexan (10 : 90 bis 50:50)
eluiert wird, liefert jedoch die analytisch reine, in der Überschrift
angegebene Verbindung.
NMR (CDCl3)
: 1,15 (d, 3H), 1,2 (s, 3H), 2,1-2,3 (m, 3H), 2,8 (s, 3H), 2,85
(s, 3H), 3,7-3,8 (m, 3H), 3,8-4,05 (m, 1H), 7,2-7,5 (m, 4H)
-
Präparation 83 : (+)-4-(3-Bromphenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
der rohen Toluol-Lösung
von (+)-3-(3-Bromphenyl)-trans-2,3-dimethyl-5-((methylsulfonyl)-oxy)pentylmethansulfonat
(Präparation
82, Annahme 1,63 mol in ca. 3 l) wurde eine Lösung von Natriumcarbonat (547 g,
4,1 mol) in Wasser (1,4 l) gegeben, gefolgt von n-Hexylamin (345
g, 3,42 mol). Die resultierende biphasische Mischung wurde 24 Stunden
auf einem Dampfbad unter Rühren
erhitzt. Es wurde weiteres n-Hexylamin (82,3 g, 0,81 mol) zugesetzt,
und der Ansatz wurde weitere 20 Stunden erhitzt. Man ließ die Mischung
abkühlen,
und es wurde Wasser (1 l) zugesetzt. Die resultierende Mischung
wurde auf 40°C
erwärmt,
und es wurde Bernsteinsäureanhydrid
(277 g, 2,76 mol) portionsweise innerhalb von 15 min zugegeben.
Nach der vollständigen Zugabe
ließ man
die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abkühlen, und die Phasen wurden
getrennt. Die wässrige
Phase wurde mit Toluol (1 l) extrahiert, und die vereinigten Extrakte
wurden mit Wasser (4 l) und gesättigter
Salzlösung
(4 l) gewaschen und dann im Vakuum eingeengt, wodurch die rohe im
Titel angegebene Verbindung als ein braunes Öl (ca 600 g) erhalten wurde.
Beim vorliegenden Syntheseweg wurde das so gebildete rohe Produkt
ohne irgendeine weitere Reinigung in den nächsten Schritt eingeführt. Eine
Reinigung, z.B. durch Kieselgel-Säulenchromatographie, wobei
mit Methanol : Dichlormethan : 0,880 Ammoniak (3:97: 0,5) eluiert
wird, liefert jedoch die analytisch reine, in der Überschrift
angegebene Verbindung.
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,9 (d, 3H), 0,95 (m, 3H), 1,2-1,65 (m, 13H),
1,9-2,05 (m, 1H), 2,15-2,2 (m, 3H), 2,45 (dd, 1H), 2,55 (br dd,
1H), 2,75-2,9 (m, 1H), 7,1-7,4
(m, 4H)
-
Präparation 84 : (+)-4-(3-Aminophenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
von rohem (+)-4-(3-Bromphenyl)-N-hexyl-trans-3,4-dimethylpiperidin
(Präparation 83,
12,56 g, 35,6 mmol) in von Sauerstoff befreitem Toluol (75 ml) unter
einer Stickstoffatmosphäre
wurden Benzophenonimin (7,75 g, 42,8 mmol), (R)-2,2'- Bis(diphenylphosphino)-1,1'-binapthyl (33 mg,
0,054 mmol), Natrium-tert-butoxid (4,80 g, 49,9 mmol) und Palladiumacetat
(8 mg, 0,036 mmol) zugesetzt, und die Mischung wurde unter Rückfluss
20 Stunden erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur
abgekühlt,
und es wurde eine Lösung
konzentrierter Salzsäure
(26 ml) in Wasser (120 ml) zugesetzt. Die resultierende biphasische
Mischung wurde unter Rückfluss
4 Stunden erhitzt, ehe man sie auf Raumtemperatur abkühlen ließ. Die Schichten
wurden getrennt, und die wässrige
Phase wurde mit Toluol (2 × 75
ml) gewaschen. Die wässrige Phase
wurde auf 0°C
abgekühlt,
Dichlormethan (75 ml) wurde zugesetzt, und der pH der resultierenden
Mischung wurde durch die Zugabe von 40%iger (Gew.Nol.) wässriger
Natriumhydroxid-Lösung
auf 12 eingestellt. Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht
wurde mit Dichlormethan (75 ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte
wurden mit Wasser (75 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt, wodurch die rohe im Titel angegebene
Verbindung erhalten wurde. Beim vorliegenden Syntheseweg wurde das
so gebildete rohe Produkt ohne irgendeine Reinigung in den nächsten Schritt
eingeführt.
Eine Reinigung, z.B. durch Kieselgel-Säulenchromatographie, wobei
mit einem Gradienten aus Diethylether : Hexan : Diethylamin (25
: 75 : 1 bis 100 : 0 : 1) eluiert wird, liefert jedoch die analytisch
reine, in der Überschrift
angegebene Verbindung.
NMR (CDCl3,
ausgewählte
Daten für
die freie Base) : 0,8 (d, 3H), 0,9 (m, 3H), 1,1-1,7 (m, 13H), 1,95
(m, 1H), 2,2-2,4 (m, 3H), 2,45 (m, 1H), 2,55 (m, 1H), 2,7-2,85 (m,
1H), 3,6 (br s, 2H), 6,5 (m, 1H), 6,6 (br s, 1H), 6,7 (m, 1H), 7,1
(m, 1H)