DE69879C - Apparat zum Messen der Stärke und Dauer von Luftströmen - Google Patents

Apparat zum Messen der Stärke und Dauer von Luftströmen

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DE69879C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.^
KLASSE 42: Instrumente.
Der nachstehend beschriebene Apparat soll zum Messen der Stärke und Dauer von Luftbewegungen dienen, und namentlich als sogen. Lungenprüfer Verwendung finden.
Der Luftstrom, dessen Stärke und Dauer zu messen ist, wird in das eine offene Ende des Schlauches α hineingeblasen, dessen anderes Ende über ein Rohr b aufgezogen ist. Dieses Rohr ist durch einen Gummiballon c gesteckt und sein arideres Ende durch ein Schlauchstück a1 mit einem zweiten Rohr b1 verbunden, welches gleichfalls neben dem ersten Rohr durch den Gummiballon gesteckt ist und an seinem zweiten Ende einen Schlauch a2 trägt. Das offene Ende des Schlauches a2 ist gegen ein Windflügelrad d gerichtet, dessen Achse dl das Geh- und Zählwerk eines mit äufserem Zifferblatt und Zejger (Fig. 3) versehenen Manometers bethätigt. An dem Ausschlag des Zeigers erkennt man auf dem Zifferblatt die Stärke des durch die Rohrleitung abalbla2 geleiteten Luftstromes.
Das Wesentliche an dem vorliegenden Apparat bildet eine Sperrvorrichtung, welche sich durch den Einwurf eines Geldstückes in den Apparat auslösen läfst. Diese Sperreinrichtung ist wie folgt zusammengesetzt:
Das eine Luftleitungsrohr b ist unbeweglich festgelegt, während das andere Rohr bl seitlich zum ersteren in einem Schlitz e, Fig. 2, verschiebbar ist. Oberhalb des Verschiebungsrohres ist drehbar eine Klinke f angebracht, welche auf dem Rohre aufruht und dieses an einer gröfseren seitlichen Ausweichung vom festen Rohre b hindert (Fig. 2). In dieser Lage der beiden Rohre zu einander ist die Krümmung des zu zwei Schenkeln umgebogenen Verbindungsschlauches a1 eine solche, dafs der Schlauch an der Krümmungsstelle einen Verschlufsknick bildet (Fig. 4). Der in den Schlauch α eingelassene Luftstrom kann daher nicht über die Knickstelle fort zum Windrade d gelangen und eine Messung kann nicht vorgenommen werden.
Wird dagegen durch eine vordere Oeffnung g der Vorderplatte des Apparats eine bestimmte Münze in eine Rinne h geworfen, so gleitet diese aus der Rinne auf einen Stift fl der Klinke f und hebt durch ihr Gewicht die Klinke an, so dafs dafs Rohr b1 nicht mehr von der Klinke gehalten wird. Diese Klinkenstellung ist in Fig. 2 punktirt angedeutet, und dort ist auch zu erkennen, dafs die Münze gegen ein weiteres Fallen zunächst durch den Stift f1 und das Rohr b1 gehalten wird. Dieses Anhalten hat den Zweck, die Klinke im angehobenen Zustande zu erhalten und nicht gleich wieder niederfallen zu lassen.
Wird jetzt der zu messende Luftstrom in den Schlauch α und das Rohr b eingeführt, so dringt zunächst der Strom durch eine Öeffhung i des Rohres b in den Ballon c ein und bläht diesen auf. Hierdurch erhält das ungesperrte Rohr b1 eine seitliche Verschiebung, der Krümmungswinkel des Verbindungsschlauches a1 wird gröfser und der Knickverschlufs verschwindet (Fig. 5). Der eingeführte Luftstrom gelangt zum Windrad und setzt dieses
je nach seiner Stärke in mehr oder weniger schnelle Bewegung, welche in entsprechender Weise auf das Manometer übertragen wird. Das verschobene Rohr bl unterstützt nicht mehr die Münze, welche daher zwischen Rohr und Klinkenstift f1 nach unten hindurchfällt. Die Klinke f fällt wieder, und zwar zunächst mit dem Nasenrücken, auf das Rohr b1 hinab; durch das Bestreben des Gummiballons, sich wieder zusammenzuziehen, wird, nachdem die Lufteinführung aufgehört hat, das Rohr bl unter der Klinkennase entlang dem Rohre b wieder genähert und abermals der Knickverschlufs des Schlauches gebildet, während die Klinke das Rohr b hinterfafst hat. Das Wiederheranziehen des Rohres b1 kann durch eine Feder beschleunigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Apparat zum Messen der Stärke und Dauer von Luftströmen, gekennzeichnet durch den Knickverschlufs eines winklig zu zwei Schenkeln umgebogenen Schlauches (alj, der in die den Luftstrom zu einem Manometer führende Rohrleitung eingeschaltet ist und dessen durch eine Sperrung (f) gegen einander gehaltenen'Schenkel so lange den Knickverschlufs im Scheitel bilden, bis diese Sperrung etwa durch eine Geldmünze aufgehoben wird und ein in die Rohrleitung eingeführter Luftstrom einen elastischen Körper (c) ausdehnt, durch dessen Ausdehnung die Schlauchschenkel von einander bewegt werden und damit der Knickverschlufs zum Durchlafs des Luftstromes nach dem Manometer geöffnet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT69879D Apparat zum Messen der Stärke und Dauer von Luftströmen Expired - Lifetime DE69879C (de)

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