DE48242C - Mafslehre - Google Patents

Mafslehre

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DE48242C
DE48242C DE188948242D DE48242DD DE48242C DE 48242 C DE48242 C DE 48242C DE 188948242 D DE188948242 D DE 188948242D DE 48242D D DE48242D D DE 48242DD DE 48242 C DE48242 C DE 48242C
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DE188948242D
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English (en)
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FR. SCHLATTER in Madretsch, Schweiz
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges
    • G01B3/24Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges with open yoke, i.e. calipers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Mafslehre dient hauptsächlich zum Messen kleiner Gröfsen, wie die Dicke von Metallblechen, Papier, Spinnstoffen, Draht, und hat die Eigenschaft, dafs das erhaltene Mafs so lange durch Stillstehen des Zeigers auf der Scala ersichtlich ist, bis Ablesen stattgefunden hat. Die Grundlage der Construction ist die, dafs ein unter Federdruck stehender beweglicher Schieber gegen einen Festpunkt geschoben wird, dabei einen mit ihm in Verbindung stehenden Arm, einen sogenannten Mitnehmer, zur Drehung bringt, der seinerseits einen Zeiger bewegt, der an derjenigen Stelle eines Zifferblattes stehen bleibt, welche dem Niedergang des Schiebers bezw; der gemessenen Gröfse entspricht. .
Auf beiliegender Zeichnung geben: .
Fig. ι eine Ansicht der Mafslehre,
Fig. 2 einen Verticalschnitt durch das Schiebergehäuse,
Fig. 3 einen Verticalquerschnitt durch die Mafslehre,
Fig. 4 die Anwendung eines Noniuszeigers,
Fig. 5 und 6 Einzelheiten in gröfserem Mafsstabe.
Ein mit einem Drücker A versehener Schieber B ist im Gehäuse C schiebbar eingebracht. Dieser Schieber -B hat . an demjenigen Ende, welches dem Drücker A entgegengesetzt ist, die eine Mafsfläche S1, während die andere feste Mafsfläche C1 am Gehäuse C angebracht ist, und zwar stellbar. Im Gehäuse C liegt eine Achse L, welche ein Zahnrädchen K trägt; am Schieber B ist eine in das Zahnrädchen K eingreifende Zahnstange b, deren Längsbewegung die Drehung der Achse L und eines mit ihr verbundenen Armes oder Transporteurs H erzeugt.
Der Stift N ist im Gehäuse C angebracht und liegt auch im unteren Theil einer Längsnuth des Schiebers B, in welcher die Spiralfeder M liegt, welche den Schieber stets nach rückwärts, also nach . dem Drücker A hin bewegt, sobald keine entgegengesetzte Kraft (z. B. auf den Drücker A) wirkt.
Auf dem Gehäuse C sitzt ein Blatt F für das Zifferblatt E und darauf drehbar der Ring D für das Glas R; auf dem Ring D ist auch eine Controlnadel Q, Fig. 1,. welche auf das Zifferblatt weist und zur Einstellung für Controlmafse dient. Auf den Ring / ist drehbar der Zeiger G aufgebracht. Mit dem Rädchen K verbunden ist der Arm H, welcher durch Fig. 5 und 6 in Vergrößerung dargestellt wird. Dieser Arm hat einen beweglichen Finger n, der sich in der Richtung nach links etwas um die Achse h drehen kann, in der Richtung nach rechts aber nicht. Eine Feder i prefst den Finger η stets in die Richtung, welche dem Arm H entspricht und durch einen beliebigen Anschlag bestimmt ist, während die Feder ein Ausbiegen der Verlängerung des Armes H um die Achse h gestattet, was bei einem Anstofsen des Stiftes g von der entgegengesetzten Seite stattfindet, Fig. 6.
Das sogenannte Zifferblatt hat eine Mafsscala, die, mit 0 beginnend, in der Richtung des Uhrenzeigers fortschreitet. Das Spiel des Apparates ist folgendes:
Durch Niederdrücken des Schiebers B bringt die Zahnstange b das Zahnrädchen K und da-
mit den Arm H in Rotation, und zwar vorliegend in Fig. ι von rechts nach links, also dem Zeiger der Uhr entgegengesetzt. Der Finger η des Armes H stöfst an den Stift g des Zeigers G und nimmt letzteren mit, bezw. schiebt ihn vor sich her bis zum Moment, wo die Fläche B1 auf den zu messenden Körper aufstöfst, der nun also zwischen B1 und C1 liegt. Dieser Abstand B1 C1 ist ablesbar auf der Scala des Zifferblattes. Die Fläche C1 ist nämlich derart eingestellt, dafs, wenn B1 auf C1 aufstöfst, der Zeiger auf ο steht; je kleiner daher die zu bestimmende Gröfse, um so näher rückt der Zeiger, von den höheren Zahlen herkommend, dem Nullstrich; je gröfser die Dimension, um so weiter ist der Zeiger vom Nullstrich entfernt. Diejenigen Stellungen von .B1, die im Räume eingenommen werden vom Beginne des Drückens bis zum Anstofs. des Fingers η an den Stift g, werden nicht markirt, und die Entfernung zwischen B1 und C1, bei welcher der Zeiger zu gehen und also auch anzuzeigen beginnt, entspricht dem Endpunkt der Scala, so dafs beispielsweise, wenn diese erwähnte Strecke B1 C1 genau io mm wäre, alsdann diese io mm-Markirung auch mit der Marke ο zusammenfällt, d. h. auf der Kreisscala ο bis io liegen die Dimensionen B1C1 von ο bis ι ο mm.
Nach genommenem Mafs -B1 C1, d. h. nachdem der Fingerdruck auf B aufgehört hat, prefst die Feder M den Schieber wieder zurück, und so geht auch der Arm H wieder zurück; wenn derselbe am Stift g angekommen ist, biegt sich der Finger η und der Arm geht wieder in die Ausgangsstellung zurück, während der Zeiger G stehen bleibt. Es kann also ein Mafs im Dunkeln genommen und beliebig lange aufbewahrt werden, d. h. bis durch Aufdrücken von B1 und C1 wieder die Nullstellung vorhanden ist. Statt eines gewöhnlichen ZeigersG kann ebenso gut auch ein solcher mit Nonius zur Verwendung kommen, wie Fig. 4 zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Mafslehre, so eingerichtet, dafs der mit der beweglichen Mefsfläche versehene Schieber bei seiner zur Messung erforderlichen Bewegung einerseits eine Feder spannt, die ihn nach erfolgter Messung in seine Anfangslage zurückbringt, andererseits vermittelst Zahnrades und Zahnstange einen Schleppzeiger treibt, welcher, nach der Messung stehen bleibend, die gemessene Gröfse auf einem Zifferblatt anzeigt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188948242D 1889-01-18 1889-01-18 Mafslehre Expired DE48242C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE48242T 1889-01-18

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DE48242C true DE48242C (de) 1889-08-28

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