DE697975C - - Google Patents

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DE697975C
DE697975C DE1939C0054999 DEC0054999D DE697975C DE 697975 C DE697975 C DE 697975C DE 1939C0054999 DE1939C0054999 DE 1939C0054999 DE C0054999 D DEC0054999 D DE C0054999D DE 697975 C DE697975 C DE 697975C
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DE
Germany
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tuning
tuned
string
hundred
fifths
Prior art date
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Expired
Application number
DE1939C0054999
Other languages
English (en)
Inventor
Giacomo Coniglione
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GIACOMO CONIGLIONE
Original Assignee
GIACOMO CONIGLIONE
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Filing date
Publication date
Application filed by GIACOMO CONIGLIONE filed Critical GIACOMO CONIGLIONE
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Application granted granted Critical
Publication of DE697975C publication Critical patent/DE697975C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/10Tuning pins; Tensioning devices
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G7/00Other auxiliary devices or accessories, e.g. conductors' batons or separate holders for resin or strings
    • G10G7/02Tuning forks or like devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Stimmen von Saiteninstrumenten Beim Stimmen eines ° Saiteninstrumentes, beispielsweise eines Klaviers, liegt die Schwierigkeit in der sog. zwölfstufigen -gleichschwebenden Temperatur. Demnach umfaßt ein Tonintervall von sieben Oktaven gleichzeitig zwölf Quinten.- Werden von unten, also bei den tiefen Tönen beginnend, die zwölf Quinten nach- dem musikalischen Gehör durchgestimmt, so muß der -letzte Tön genau sieben Oktaven höher liegen als der Ausgangston (Quintenzirkel),. Dieses große Schwingungsintervall zwischen- dem tiefsten und dem höchsten Ton. ist- aber -zu groß, um die Geriauiglceit des Stimmens durch - das Gehör richtig nachzuprüfen. Aus diesem Gründe wird beim Stimmen erfahrungsgemäß beispielsweise ausgegangen vom Kammerton a mit achthundertundsiebenzig Einzelschwirigungen (gleibh vierhundertfünfunddreißig-Doppelschwingungen) in der Sekunde. Der Kammerton a, kann mit Hilfe einer Stimmgabel festgelegt werden. Von dem Kammerton a ausgehend, wird .dann ein vollständiger Quintenzirkel in werk etteteri Quinten durchgestimmt, wobei verschiedene Stimmverfahren angewendet werden können.
  • Erfahrungsgemäß stehen die Schwingurigeneiner. nach dem rein musikalischen Gehör abgestimmten Quinte im -Verhältnis 1,5 -1, während das ,aus- dem Quintenzirkel mathematisch errechnete Verhältnis beträgt. Hieraus folgt, daß die Überprüfung eines nach` dem rein musikalischen Gehör durchgestimmten -Quintenzirkels für den Endton eine zu höhe Schwingungszahl ergibt, also keine reine Oktave.. Dies hat zur Folge, -daß der ganze StitnmvorgaAg wiederholt werden muß, wobei dann der- Endfehler des ersten Durchstimmens in den einzelnen Quintein anteilig ausgeglichen wird (zwölfstufige gleichsch-,vebende Temperatur). Bei dieser Temperatur ist jeder Halbton gleich In- dem Stimmen der Töne, bei dem die Oktave in zwölf genau gleiche Tonstufen @eingeteilt ist, liegt die Schwierigkeit für den 'Stimrner. -:Die Überwindung dieser Schwierigkeit erfordert große Geschicklichkeit, Erfahrung und viel Zeitaufwand. Gemäß der Erfindung wird das Stimmen durch ein Verfahren bewirkt, durch welches der Stimmvorgang wesentlich vereinfacht und die Geschicklichkeit eines Stimmers und der zeitraubende Vorgang des Temperierens ausgeschaltet wird.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die zu stimmende Saite durch eine an sich bekannte umlaufende Impulsscheibe und damit zusammenarbeitende Magnete in Schwingung gebracht und dabei gleichzeitig mit dem Stimmschlüssel so weit gespannt wird, bis Resonanz eintritt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem. Ausführungsbeispiel näher erläutert. Fig. i zeigt die Stimmvorrichtung in schematischer Darstellung.
  • Fig. 2 zeigt eine Einzelheit der Fig. z in Pfeilrichtung. e Fig. 3 zeigt die Tastatur eines Klaviers. Die Vorrichtung zum Stimmen besteht aus einer drehbaren Welle i, die durch einen Motor o. dgl. Mittel angetrieben wird. Auf der Welle i sind Scheiben 2, 3, 4 starr befestigt, die an ihrem Umfang mit Ausnehmungen 5 versehen sind. Beispielsweise bei einer Quinte hat die Scheibe 2 entsprechend dem mathematischen Schwingungsverhältnis vierhunderteinundvierzig Ausschnitte, die Scheibe 3 zweihundertfünfundneunzig und die Scheibe 4 zweihunderteinundzwanzig Ausschnitte. Selbstverständlich kann auch das Schwingungsverhältnis eines Halbtons zugrunde gelegt wer= den. In diesem Falle müßte die Scheibe 2 mit einhundertsechsundneunzig, die Scheibe 3 mit einhundertfünfundachtzig und die Scheibe 4 mit achtundneunzig Ausnehmungen 5 versehen sein. Die Umlaufzahl der Achse i kann auf verschiedene Werte eingestellt werden. Jede Scheibe 2, 3, 4 wird an ihrem Umfang von permanenten Magneten 6, 7, 8 beeinflußt, die mit Sekundärmagneten 9, i o, I i gleicher Konstruktion paarweise in Serie geschaltet sind. Die Sekundärmagnete 9, i o, i i werden mit geringem Abstand von den zu stimmenden Saiten angeordnet und entsprechend den von den Scheiben 2, 3, 4 ,erzeugten Impulsen in Schwingungen versetzt. Währenddieser Schwingungen werden die Saiten gespannt, d. h. es wird mit einem Stimmschlüssel Übereinstimmung der Töne (Resonanz) herbeigeführt. Die richtige Abstimmung wird erkennbar durch das Verschwinden der sog. Tonschwebungen.
  • Der Stimmvorgang vollzieht sich in der Weise, daß der Sekundärmagnet 9 zunächst an eine Stimmgabel angelegt wird, die im Ausführungsbeispiel auf den Ton a mit achthundertsiebenzig Einzelschwingungen geeicht sein möge. Alsdann wird die Achse i in ihrer Umlaufzahl so geregelt, daß die Stimmgabel in Resonanz gerät. Jetzt -wird der Sekundärmagnet 9 an die der Stimmgabel entsprechende Saite a des zu stimmenden Instrumentes angelegt und diese mit dem Stimmschlüssel zur Resonanz gebracht, wodurch die Saite a genau auf den Ton a der Stimmgabel abgestimmt ist. Wird jetzt der Sekundärmagnet io an die Saite e angelegt, dann ist es möglich, die Saite e infolge der mathematisch richtigen Impulszahl der Scheibe 3 auf die mathematisch richtige Quinte abzustimmen. Wird jetzt der Sekundärmagnet 9 an die Saite e angelegt und die Umlaufzahl der Achse i so geregelt, daß die Saite e wieder zur Resonanz gebracht wird, dann kann mit dem Magneten i o die nächst höhere Quinte eingestimmt werden. Dieser Vorgang kann so oft wiederholt werden, bis der Quintenzirkel (Fig.3) geschlossen ist.
  • Durch die beschriebene Maßnahme sind alle Saiten so eingestimmt, daß sie im richtigen mathematischen Verhältnis schwingen. Dies hat zur Folge, -daß die zeitraubende Arbeit _ des Temperierens fortfällt.
  • Die Anzahl der Ausnehmungen 5 in den Scheiben 2, 3, 4 ist verhältnismäßig groß. Sie kann durch Einschalten von übersetzungsrädern in bekannter Weise herabgemindert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRTTCH Verfahren zum Stimmen von Saiteninstrumenten, beispielsweise Klavieren -o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die zu stimmende Saite durch eine an sich bekannte umlaufende Impulsscheibe und einen mit ihr zusammenarbeitenden Magneten in Schwingung gebracht und dabei mit dem Stimmschlüssel gleichzeitig so weit gespannt wird, bis Resonanz eintritt.
DE1939C0054999 1939-04-25 1939-04-25 Expired DE697975C (de)

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DE (1) DE697975C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2549145A (en) * 1944-07-28 1951-04-17 Armour Res Found Electrical musical instrument

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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