DE697692C - Vorrichtung zur Schaumzerstoerung, insbesondere bei der Behandlung von Melasse mit Kalk - Google Patents

Vorrichtung zur Schaumzerstoerung, insbesondere bei der Behandlung von Melasse mit Kalk

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DE697692C
DE697692C DE1938K0151326 DEK0151326D DE697692C DE 697692 C DE697692 C DE 697692C DE 1938K0151326 DE1938K0151326 DE 1938K0151326 DE K0151326 D DEK0151326 D DE K0151326D DE 697692 C DE697692 C DE 697692C
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funnel
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DE1938K0151326
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Ernst Kothbauer
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B35/00Extraction of sucrose from molasses
    • C13B35/02Extraction of sucrose from molasses by chemical means
    • C13B35/04Extraction of sucrose from molasses by chemical means by precipitation as alkaline earth metal saccharates

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Description

  • Vorrichtung zur Schaumzerstörung, insbesondere bei der Behandlung von Melasse mit Kalk Bei der Melasseentzuckerung nach . dem Ausscheidungsverfahren kommt es besonders darauf an, daß bei seiner möglichst hoch konzentrierten Melasselösung mit geringem Kalkverbrauch unter Vermeidung von Schaumbildung eine lebhafte Zirkulation erzielt wird, um das Verfah_len abzufkürzen und die Verluste zu verringern.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine Vorrichtung zur Schaumzerstörung bei der Mischung von Kalk mit Melasselösung in einem geheizten oder gekühlten, mit Umlaufrührwerk versehenen Apparat angeordnet ist. Im oberen Teil ist ein beweglicher Trichter 8 so angebracht, daß er ;gegen einen feststehenden Zylinderraum, aus welchem der vermahlene Kalk zugeführt wird, nach oben und unten verstellbar ist; wodurch die Querschnitte des Durchtrittes der 'umlaufenden Flüssigkeit geregelt werden und infolge Drucksteigerung der Schaum zerstört wird. Zur Vermeidung der Luftmitnahme dient ein beweglicher Konus, der den beim Ansaugen entstehenden Luftfrichter ausfüllt.
  • Die Arbeitsweise des Apparates ist aus der schematischen Zeichnung (Fug. i) zu ersehen, :in welcher ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist. Es zeigen Fig. i seinen Apparat im lotrechten Schnitt, Fig. a denselben im Schnitt nach der Linie A-B, Fig. 3 nach der Linie C-.D der Fig..i.
  • Bei i wird zu Beginn des Arbeitsprozesses der Apparat mit verdünnter Melass@elüsun,g gefüllt, und zwar bis etwas über den unteren Rand des Zylindersz. Die Flüssigkeit erfüllt nun das Saugrohr 3, das 'Förderrad ¢, die Kühl- bzw. Erwärmungsrohrgruppe 5 und den Raum 6, der weitere gegeneinander versetzte Kühl- bzw. Erwärmungsrohrschlangen enthält. Ist Kühlung notwendig, so strömt bei i¢ Kühlwasser ein und bei 15 wieder .aus. Ist Erwärmung notwendig, so kann Hieißdampf eingeleitet werden. Der von der Flüssigkeit nicht erfüllte Raum oberhalb 6 ist der sog" Schaumraum 7.
  • Jetzt treibt man mit einem geeigneten Antriebsmechanismus über eine KegelradübeY#: Setzung das Förderrad an, das die Flüssigkeit ansaugt und bei gleichzeitiger Kühlung bzw. Erwärmung durch d:e Rohrgruppe 5 und den Raum 6 drückt.
  • Durch Heben oder Senken des Trichters 8, dadurch bewirkt, daß zwei am Trichter angeordnete Schrägschlitze -und zwei am Saugrohr befestigte Bolzen bei Drehung desTrichters dessen Hebung oder Senkung be-,verkstelligen, kann man den Flüssigkeitsstand im Raum 6 regeln.-Sobald die Flüssigkeit in Bewegung ist, kann man mit der bei -9 schematisch angedeuteten Zuführung von Kalkmehl beginnen. Kalkmehl und Melasselösung werden durch das Förderrad sofort angesaugt und schon hier gemischt. Gleich nach dem Austritt aus dem Förderrad wird der Mischungsstrom durch den Eintritt in die Rohrgruppe 5 unterteilt und, was in diesem Falle' notwendig ist, gleichzeitig gekühlt. Beim Austritt aus 5 stellen sich dem wiedervereinten Mischungsstrom die versetzten Kühlrohre 6 entgegen, wodurch eine weitere gründliche Vermischung erzielt wird.
  • Der durch verschiedene Ursachen auftrütende Schaum wird sich oberhalb des Flüssigkeitsspiegels (in der Figur durch eine unregelmäßige Linie angedeutet) im Schaumraum 7 absetzen, so daß nur schaumfreie Flüssigkeit den durch den Trichter 8 und den Zylinder 2 gebildeten Spalt. zu dem Saugrohr durchfließen wird, wodurch die Bedingungen für eine gute Mischung und geringen Kalkverbrauch gegeben sind. Bekanntlich würde ein im Mischraum vorhandener Schaum die rasche Vermischung des Kalkes mit der Melasselösung verhindern, einen Teil des Kalkes gut zum Hydratisieren geben und so den Verbrauch einer größeren Menge Kalk für die Erzielung einer bestimmten Menge Tricalciums.acharates zur Folge haben. Um dem beim Ansaugen entstehenden Wirbel die Fähigkeit, Luft mitzureißen, soweit als möglich zu nehmen, ist an Stelle des :.durch die Wirbelbildung entstehenden Lufttrichters ein Konus z o angebracht. Im Schaum-1 7 wird sich durch die eingeschlossene -T:uft ein höherer Druck einstellen, der schaumzerstörend wirkt. Bei i2 kann. der Druck im Schaumraum geregelt werden. Bei 13 kann das Sachamt abgelassen und der Apparat mit der Brause i i gereinigt werden.
  • Der Vorteil liegt in der Schaumfreiheit, erzielt durch die rasche Vermischung von Kalkmehl mit der Melasselösung, und der in unmittelbarer Nähe gleichzeitig erfolgten Kühlung. Dadurch wird der Prozeß verkürzt, Zeit, Kraft und Kalk erspart und der Zuckerverlust vermindert. _

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Vorrichtung zur Schaumzerstörung, insbesondere bei der Behandlung von Melasse und Kalk zum Zweck der Melasseentzuckerung, wobei die Mischung, z. B. von Kalk mit Melasse, in einem geheizten oder gekühlten, mit Umlaufwerk versehenen Behälter vor sich geht und der Flüssigkeitseintritt durch Schlitze erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil des Behälters ein an sich bekannter beweglicher Trichter so angeordnet ist, daß er gegenüber einem feststehenden Zylinderraum, aus welchem das feste Material zugeführt wird, nach oben oder unten verstellbar ist, so daß durch Vergrößerung oder Verringerung des Querschnittes des Durchtrittschlitzes die umlaufende Menge der Flüssigkeit geregelt und infolge von Drucksteigerung im Behandlungsraum eine Schaumzerstörung erzielt wird.
  2. 2. Mischapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Wirbelbildung beim Ansaugen entstehende Lufttrichter durch einen beweglichen Konus zum Teil. ausgefüllt und so unnütze Luftmitnahme verhindert und dadurch eine bessere Schaumfreiheit erreicht wird.
DE1938K0151326 1937-11-17 1938-07-21 Vorrichtung zur Schaumzerstoerung, insbesondere bei der Behandlung von Melasse mit Kalk Expired DE697692C (de)

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